Cbd Öl und Hanfprotein

CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

Die Wirkung von CBD (Cannabidiol) ist in aller Munde. Was…

Die Wirkung von CBD (Cannabidiol) ist in aller Munde. Was passiert wenn man CBD raucht oder verdampft und über die Lungen aufnimmt? Ist die Wirkung anders, vielleicht sogar besser?

Immer wieder hört man, dass die Wirkung des Verdampfens oder Rauchens ähnlich der von CBD-Öl sei, doch das stimmt nicht ganz, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Die gesundheitlichen Wirkungen sind zwar die Selben, doch die Inhaltsstoffe der Hanfpflanze über die Lungen aufzunehmen ist ein anderes Erlebnis

CBD rauchen wird Euch nicht in einen Rauschzustand versetzen, doch habe ich im Rahmen meiner Selbstversuche doch eine sehr entspannende Wirkung vernommen. CBD ist vollkommen ungefährlich und es ist keine Droge.

In diesem Artikel geht es nicht um Kiffen, Marihuana, Hasch oder sonstige dubiose Machenschaften. Es geht um CBD, und wie Ihr Eurer Gesundheit etwas Gutes tun könnt indem Ihr es über Eure Lungen aufnehmt.

Was passiert, wenn Ihr CBD raucht oder verdampft, wie Ihr das am Besten macht und viele Infos mehr, findet Ihr hiernach.

CBD rauchen.

Die Hanfpflanze boomt und das völlig zurecht, die vielen gesundheitlichen Vorteile der Pflanze rücken immer mehr ins Bewusstsein der Menschen.

Wissenschaftliche Studien und tausende Erfahrungsberichte weltweit bestätigen, dass CBD bei psychischen und physischen Erkrankungen wie Schlaflosigkeit, Schmerzen, Depression, Entzündungen, Epilepsie und Angstzuständen unterstützend wirken kann.

Nun gibt es mehr als einen Weg zur Spitze des Berges, und so ist es auch bei der Einnahme von Cannabidiol. 

CBD kann auch über die Lungen vom Körper aufgenommen werden, es kann entweder geraucht oder verdampft (vaporisiert) werden. Das Dampfen ermöglicht eine schnelle Absorption und insgesamt ein entspannendes, effizientes CBD-Erlebnis.

Gleich mal vorweg, die ideale Form der Aufnahme über die Lungen ist die Inhalation der CBD-Blüten mittels Verdampfer (Vaporizer), mehr dazu im Folgenden. 

Wie kann CBD geraucht werden?

CBD kann über die Mundschleimhäute (CBD-Öl) über die Magenschleimhäute (CBD-Kapseln, Nahrung) oder eben auch über die Lungen aufgenommen werden. Inhaliert man das CBD über die Lungen hat man im Grunde zwei Möglichkeiten, rauchen oder verdampfen

Liquids oder Blüten
Entscheidet man sich für das verdampfen hat man die Wahl zwischen Liquids (fertige CBD-Öl Mischungen) oder CBD-Blüten. Liquids sind ok, aber die “echte” Hanfpflanze zu rauchen ist für Eure Gesundheit weitaus sinnvoller. Mehr dazu gleich, doch zuerst schauen wir uns die verschiedenen Formen der Aufnahme an. 

1. Gerollte Hanf-Zigaretten. 

CBD Joint
Geraucht werden nur die CBD-Blüten (kein Tabak).

Gesunder “Joint”
Hierbei handelt es sich quasi um einen legalen, nicht psychoaktiven Joint der nicht “high”, sondern “gesund” macht. Gesund steht unter Ausrufezeichen weil die CBD-Blüten mit all ihren Cannabinoiden, Flavonoiden und Terpenen positive gesundheitliche Wirkungen haben, aber bei dem Verbrennungsvorgang unnötige Giftstoffe entstehen.

CBD-Blüten auf diese Weise zu rauchen hat zwar seinen Charme, und gelegentlich spricht wohl nichts dagegen, aber es ist nicht die beste Form der Aufnahme. 

Das “Bauen” einer Hanfzigarette ist nicht ganz einfach und erfordert etwas Übung. Alles was Ihr braucht sind die CBD-Blüten, spezielles Papier zum Drehen und einen Filter. Das gibt es in jeder Trafik oder noch günstiger auf Amazon. (Ich habe Euch hier die naturbelassene Variante aus Hanf verlinkt 😉

2. Pfeife.

CBD rauchen Pfeife

 

 

 

 

CBD Blüten in einer Pfeife rauchen.

Ziemlich selbsterklärend ist das Rauchen in einer Pfeife. Es gibt verschiedenste Formen und Versionen von Pfeifen. Doch das Prinzip basiert wie auch beim CBD-Joint auf einer Verbrennung der Blüten, daher nicht ideal. Besser ist da das Verdampfen oder Vaporisieren der CBD-Blüten. 

3. E-Zigarette (Liquids).

CBD rauchen e-zigarette

 

 

 

 

E-Liquids machen zwar viel Dampf, aber CBD-Blüten sind gesünder.

E-Zigarette und Liquids
Mit einer E-Zigarette lassen sich sogenannte CBD-Liquids verdampfen. Liquids sind dickflüssig und bestehen aus Propylenglycol, Glycerin, Aromastoffen und CBD-Isolat.

Auf die genaue Zusammensetzung dieser Liquids will ich hier nicht eingehen, weil ich diese CBD-Liquids zwar ganz nett finde, aber ich das Verdampfen der echten Pflanze, zumindest aus gesundheitlicher Sicht, für sinnvoller halte. 

Wenn Du mehr über CBD-Liquids erfahren möchtest findest Du alles was Du wissen musst in unserem Beitrag: CBD Liquid – Wirkung, Erfahrung, Kaufen, Dampfen, Dosierung, Vaporizer.

4. Verdampfer / Vaporizer (Vaporisator).

CBD Vaporizer Verdampfer

 

 

 

 

CBD Blüten werden am besten mit einem Vaporizer verdampft.

Es gibt Vaporizer die sowohl Liquids als auch Blüten verdampfen können. Hier möchte ich mich jedoch auf das Verdampfen von dem unverfälschten Ursprungsprodukt, der ganzen CBD-Blüte konzentrieren. 

Beim Verdampfen werden die Inhaltsstoffe schonend und direkt aus der Pflanze herausgelöst. Es kommt zu keiner Verbrennung und die Aufnahme gesundheitsschädigender Stoffe wird auf ein Minimum reduziert. Es wird nichts verbrannt und damit bleiben auch die meisten gesundheitsfördernden Stoffe der Cannabispflanze erhalten. 

CBD rauchen vs. verdampfen.

Ein Verdampfer hat erhebliche gesundheitliche Vorteile gegenüber dem Rauchen da keine Verbrennung stattfindet und somit keine unnötigen Giftstoffe erzeugt werden. 

Auch wenn beim herkömmlichen Rauchen der CBD-Blüten die gesundheitsfördernden Cannabinoide aufgenommen werden, ist der durch die Verbrennung erzeugte Rauch immer noch gesundheitsschädigend und belastend für Lunge und Atemwege. In einem Vaporizer (Verdampfer) hingegen findet keine Verbrennung statt, der sichtbare “Rauch” ist in Wirklichkeit Dampf der bei der Erhitzung der CBD-Blüten oder des CBD-Liquids entsteht.  

Das Verdampfen ist erwiesenermaßen effektiv (1, 2), weil wichtige Inhaltsstoffe nicht verbrannt, sondern schonend aus der Pflanze gedampft werden. Es werden keine Rückstände der Verbrennung eingeatmet sondern nur die tatsächlichen Wirkstoffe der Hanfpflanze. Bei den meisten guten Vaporizern lässt sich die Temperatur genau einstellen um die gewünschten Cannabinoide herauszufiltern. 

CBD mit einem Vaporizer verdampfen.

Hierbei handelt es sich um die Königsdisziplin des “Rauchens” und meine klare Nummer 1 wenn es um CBD Inhalation geht.

CBD-Blüten – eine Wirkstoffbombe
Erstmal sei gesagt, dass eine CBD-Blüte aus weit mehr besteht als “nur” CBD. Cannabidiol ist nur eine von über 500 Inhaltsstoffen der Cannabispflanze. Untersuchungen haben ergeben, dass die Cannabinoid-Aufnahme mittels Vaporizer höher ist als die bei oraler Einnahme. Des Weiteren ist das Verdampfen von CBD gesundheitlich weitaus unbedenklicher als das Rauchen (Verbrennen) des Pflanzenmaterials. 

Aufgrund der niedrigeren Temperaturen kommen die verschiedenen Terpene und Flavonoide (Duft und Aromastoffe) besser zur Geltung. Die Cannabispflanze ist eine wahres Duft-Genie, sie kommt je nach Sorte auf über 100 verschiedene Duft und Geschmacksrichtungen.

Somit kommen auch die Gourmets unter Euch auf ihre Kosten. Was genau es mit diesen Aromastoffen auf sich hat könnt Ihr in unserem Artikel über CBD Qualität nachlesen. 

Die Vorteile des Vaporisierens liegen also klar auf der Hand, was sind die Nachteile? Der einzige Nachteil mag an den Anschaffungskosten liegen, diese liegen zwischen 70 und 300 Euro.

Qualität hat seinen Preis und jeder der schon mal an einer billigen E-Zigarette gezogen hat wird das bestätigen können. Es macht erstens einfach keinen Spaß und zweitens bringt es nichts wenn der Vaporizer das CBD nicht vollständig aus den Blüten herauslösen kann.

Mit einem guten Vaporizer der vor allem effektiv ist, holt man mehr aus jedem einzelnen Zug heraus. Daher ist ein guter Verdampfer die Voraussetzung für erfolgreichen CBD-Konsum. In unseren Empfehlungen findet Ihr 4 verschiedene Modelle die wirklich gut funktionieren und Spaß machen.   

 
Für Einsteiger 45 €
Für Könner 145 €
Für Profis 285 €
 

Konvektion oder Konduktion?

Alle Vaporizer haben ein gemeinsames Ziel: so viel wie möglich aus dem jeweiligen Pflanzenmaterial herauszudampfen. Es gibt zwei Wege zu diesem Ziel: Konvektion oder Konduktion. 

Konduktion 
Wärmeübertragung mit Kontakt. Die Kräuter befinden sich in einer “Heizkammer”, diese wird erwärmt (ähnlich wie bei einer Herdplatte). Die beheizten Flächen bringen die Inhaltsstoffe (CBD) zum Verdampfen. 

Es ist die am häufigsten verwendete Methode, speziell bei tragbaren Geräten. Die Technologie ist ausgereift und nicht so komplex wie die der Konvektion, was sich im Preis der Geräte widerspiegelt. Konduktions-Vaporiser sind relativ günstig, heizen sich schnell auf und versprechen ordentlich Dampf schon ab dem ersten Zug. 

Konvektion
(Latein für convehere = mittragen, mitnehmen) Warme Luft strömt an den CBD-Blüten vorbei und löst im Zuge dessen die Inhaltsstoffe aus der Pflanze. 

Diese Vaporizer basieren auf einer ausgeklügelten Technologie, die ihren Preis hat. Wem das nichts ausmacht, der darf sich über mehr Effizienz, Qualität und Geschmack freuen. Es dauert ein wenig länger bis das Gerät auf Betriebstemperatur kommt und die ersten beiden Züge entwickeln meist noch weniger Dampf. 

Hybride
Wie der Name schon sagt, machen sich diese Verdampfer beide Formen der Erwärmung zu nutze. Viele Top Geräte wie der Mighty der deutschen Firma Storz und Bickel sind mit dieser Technologie ausgestattet. 

Vor allem für Neulinge sind Konduktions – Vaporizer die wohl beste Wahl. Sie sind günstiger, einfacher in der Handhabung und haben in Sachen Effizienz und Qualität nur geringe Einbußen.  

CBD-Blüten vs. CBD-Liquids.

CBD Blüten rauchen kaufen
CBD Blüten haben klare Vorteile.

CBD-Liquids sind aufgrund legaler Auflagen “leichter” zu verkaufen. Das CBD wird aus der Pflanze isoliert, einer verdampfbaren Flüssigkeit aus Propylenglycol, Glycerin und Ethanol beigemischt und fertig. Kein THC-Gehalt der laufend kontrolliert werden muss, keine natürlichen Schwankungen, kein lebendiges Naturprodukt, quasi ohne Ablaufdatum daher leichter zu lagern, zu verpacken, zu verkaufen. 

CBD-Blüten vs. CBD-Liquid
CBD-Liquid kann den echten Blüten aber in Sachen Wirkstoffen bei weitem nicht das Wasser reichen. Wer in den Genuss des vollen Spektrums an Cannabinoiden (CBD, THC, CBDA, CBG) Terpenen und Flavonoiden kommen möchte, dem empfehle ich ganz klar die CBD-Blüten.  

CBD-Blüten sind Teil einer natürlich gewachsenen Pflanze. Wie wir weiter oben schon gehört haben, sind in der Cannabispflanze weit mehr Stoffe enthalten als CBD und THC. Es ist nicht zur Gänze geklärt wie genau jeder einzelne dieser Stoffe auf uns wirkt, doch die vielfältigen und positiven Eigenschaften von Cannabinoiden, Flavonoiden und Terpenen sind gut belegt. 

Die Heilkraft der ganzen Pflanze.

Ein großer Teil der alternativen Medizin dreht sich darum, die gesamte Pflanze für medizinische Zwecke zu nutzen, anstatt den Wirkstoff in einem Labor zu isolieren oder zu produzieren. Der Ansatz der ganzheitlichen Pflanzenmedizin wird seit Jahrtausenden von alten Heilkünsten im Ayurveda und der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet. 

Ich habe sowohl Liquid als auch CBD-Blüten verdampft und die Wirkung war ohne Zweifel eine andere. Beides durchaus angenehm, aber die echte Pflanze hat eine wesentlich stärkere Wirkung auf mich. Der Grund dafür liegt wohl daran, dass mehr in der Pflanze steckt als “nur” ein einzelnes Cannabinoid. 

Warum CBD rauchen? 

Vor allem Nichtraucher werden sich fragen, warum sollte ich CBD über die Lungen inhalieren wenn es auch CBD-Öl gibt. Sehr berechtigte Frage und meine Antwort lautet: Wenn CBD-Öl bei Dir funktioniert und Du damit gute Ergebnisse erzielst, dann besteht grundsätzlich kein Bedarf CBD zu rauchen oder zu verdampfen. 

Nun ist das aber nicht immer der Fall, für manche Individuen mag das Verdampfen die wirkungsvollere Methode sein. CBD zu verdampfen wirkt etwas anders als die orale Aufnahme des Öls. Das kommt daher, dass bei der Erhitzung manche Wirkstoffe verloren gehen, andere wiederum stärker zur Geltung kommen.

So sind die für den Entourage-Effekt (Einzelne Inhaltsstoffe der Hanfpflanze unterstützen sich gegenseitig) so wichtigen Terpene und Flavonoide nicht 100 % hitzebeständig und manche dieser Stoffe gehen beim Erhitzen einfach verloren. Nicht alle Öle enthalten das ganze Spektrum der Hanfpflanze, auf Öle von guter Qualität ist unbedingt zu achten.

Je mehr Hitze desto mehr dieser Wirkstoffe müssen “dran glauben”, dabei ist Verdampfen die schonendere Methode, da die benötigte Hitze deutlich geringer ist. Verdampft wird zwischen 180 und 210 Grad, wer lieber raucht hat es mit einer Hitze von bis zu 800 Grad zu tun, Zum Nachteil einiger Wirkstoffe. 

Verdampfen, die effiziente Art der CBD-Aufnahme.

Es werden, im Vergleich zur oralen Aufnahme, mehr der Cannabinoide wie CBD, CBC oder THC aufgenommen (1). Wer Cannabis aus medizinischen Gründen inhaliert, will natürlich die größtmögliche Menge an Cannabinioden (CBD, THC) aus der Cannabispflanze herausholen.

Alles über die verschiedenen Vaporizer und Verdampfer auf dem Markt findest Du in unserem Beitrag Vaporizer für CBD – Blüten, Liquid, Kristalle, Wachs. Der ultimative Vape Guide.

Verdampfen ist effektiver
Viele dieser Stoffe finden sich in der Hanfpflanze in Form von sogenannten Carboxylsäuren (THCA und CBDA). Diese werden durch das Erhitzen der sogenannten Decarboxylierung erst vollständig für den Körper verfügbar gemacht. 

Die Aufnahme des feinen Dampfes über die Lungen scheint zumindest was die Cannabiniode betrifft, sehr effizient zu sein. Bei der durchgeführten Studie wurde ein qualitativ sehr hochwertiger Verdampfer verwendet (Vulkano Preis auf Amazon). Dieser wird Nutzern von medizinischem Cannabis empfohlen, da er das beste Gerät am Markt in Sachen Effizienz und Leistung ist.

Die Anwendungsmöglichkeiten der Cannabispflanze sind breit gefächert, je nachdem wofür Ihr das CBD verwenden wollt, kann die orale Aufnahme von CBD-Öl oder die Inhalation der CBD-Blüten die bessere Variante sein. Der Selbsttest lässt sich also nicht vermeiden. Ich habe es mehrmals selbst getestet und meine eigenen Erfahrungen spiegeln sich in den vielen Erfahrungsberichten die online zu finden sind wieder. Interessiert…? dann lest weiter.

Wie fühlt es sich an CBD-Blüten zu rauchen?

Der THC-Gehalt der CBD-Blüten liegt bei 0,2 %, das heißt, es kommt zu keiner berauschenden Wirkung. Die Wirkung der Blüten ist angenehm subtil aber dennoch gut spürbar. 

Ich habe, im Vergleich zur oralen Einnahme von CBD-Öl, einen recht deutlichen Unterschied feststellen können. Die Wirkung der CBD-Blüten setzt unmittelbar nach den ersten Zügen ein. Ein Gefühl der Entspannung breitet sich von der Körpermitte ausgehend auf den gesamten Körper aus.

Da die Blüten nicht psychoaktiv sind, bleiben die Gedanken völlig klar und der Alltag wird nicht beeinträchtigt. Was bleibt ist ein angenehmes Gefühl der Ruhe und Gelassenheit. 

Im Vergleich zu CBD-Öl spürt man die Wirkung schneller und intensiver. Ich erinnere mich genau, als ich es zum ersten Mal probiert habe, war ich von der deutlichen Wirkung überrascht. Jeder reagiert anders, hat andere Motive für die Einnahme von CBD und dementsprechend vielfältig sind auch die Erfahrungsberichte.

Bei mir war die Wirkung doch sehr stark, solltet Ihr also unter Symptomen leiden, die Ihr mit CBD-Öl nicht in den Griff bekommt, versucht es mal mit Dampfen. Bitte lasst uns wissen wie es bei Euch wirkt, wir freuen uns über jeden Kommentar und Erfahrungsbericht. 

Wir empfehlen nur Öle, die von unabhängigen Laboren getestet wurden und auch tatsächlich das enthalten was angegeben wird. Unsere Empfehlungen.

 
 

Was tun bei unerwünschten Effekten?

Nicht für jeden ist THC ein angenehmes Erlebnis, gelegentlich werden dadurch Angstzustände und Paranoia ausgelöst. Dies mag viele Ursachen haben, von der Qualität der Cannabispflanze bis hin zu einer genetischen Disposition gibt es viele mögliche Gründe für unangenehme Erfahrungen. 

CBD-Blüten haben einen sehr geringen Anteil an THC und stellen daher keine Gefahr dar, vorausgesetzt der THC-Wert wird nicht überschritten. Ich selbst reagiere empfindlich auf THC und kann auf falsche Angaben sehr gut verzichten.

CBD-Blüten die einen THC-Wert von 0,2 % nicht überschreiten sind gar nicht so einfach herzustellen. Klar, ein Naturprodukt unterliegt immer natürlichen Schwankungen und leichte Schwankungen werden gerne in Kauf genommen.

Wer aber empfindlich auf THC reagiert, sollte seine Blüten aus qualitativ hochwertiger und verlässlicher Produktion beziehen (so mach ich es) oder auf ein CBD-Isolat, sprich ein CBD-Liquid, umsteigen. Mit den Blüten die ich auf CBDNOL bestelle, habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. 

5 Tipps für das Verdampfen von CBD-Blüten.

CBD in einem Vaporizer zu verdampfen ist kinderleicht, wer aber noch mehr aus seinem Dampf-Erlebnis herausholen möchte findet hier ein paar nützliche Tipps und Tricks. 

1. Frisch getrocknete Blüten sind die Besten.

Mit “frisch” meine ich nicht frisch geerntete aber auch keine staub-trockenen Blüten die schon ewig herumliegen. Trocknen gehört zur Verarbeitung von Hanfblüten und ist ein wichtiger Schritt, denn bei der Trocknung entwickeln sich auch Geschmack und Aroma der Pflanze. Denkt daran, die Dampferfahrung ist nur so gut wie es die Gesamtqualität der Blüte zulässt. 

Der Verdampfungsprozess beruht auf Feuchtigkeit, je mehr Feuchtigkeit vorhanden ist desto mehr Dampf kann gebildet werden, was wiederum zu den gewünschten dicken Rauch- bzw. Dampfwolken führt. Für das Vaporisieren sind Kräuter mit etwas höherer Feuchtigkeitskonzentration absolut empfehlenswert. Die Kräuter sollten sich weder nass noch trocken anfühlen, könnt Ihr die Pflanze zwischen den Fingern zerbröseln, ist sie zu trocken. 

2. Blüten zerkleinern.

CBD-Blüten-Grinder

Habt Ihr Blüten mit genügend “Saft” ausgewählt, geht es jetzt ans Zerkleinern oder Zermahlen der duftenden Pflanze. Durch das Zermahlen wird die Oberfläche der CBD-Blüten vergrößert und die Wärme des Vaporizers kann besser in das Pflanzengewebe eindringen. 

Ideal ist ein gleichmäßiger mittlerer Mahlgrad den Ihr am besten mit einer Kräutermühle oder einem sogenannten Grinder hinbekommt. Grinder dieser Art sind nicht teuer und sind speziell für Hanfblüten gedacht. Billige Grinder sind das Geld nicht Wert. Ich empfehle euch einen aus Metall, die halten ewig. (Preis auf Amazon ca. 15 Euro)

Zu fein sind die Blüten wenn sie durch das Sieb des Vaporizers fallen und sich dann in Euren Luftwegen wiederfinden. Habt Ihr hingegen zu wenig Dampfentwicklung, dann kann das auch daran liegen, dass die Blüten zu grob sind. Natürlich könnt Ihr die CBD-Blüten auch mit der Schere zerkleinern, es ist aber nicht ganz einfach immer gleichmäßig zu schnibbeln und deswegen lohnt sich ein Grinder auf jeden Fall. 

Noch ein kleiner Tipp: nie mehr als nötig zermahlen, da die zerkleinerten Blüten sonst schnell austrocknen.

3. Temperatur richtig einstellen. 

CBD-Verdampfer-Temperatur

Die richtige Temperatur ist deshalb so wichtig, weil sich die verschiedenen Stoffe wie Cannabinoide, Terpene, Flavonoide, bei unterschiedlichen Temperaturen von der Hanfpflanze lösen. So wird zum Beispiel das psychoaktive THC bei 157 Grad gelöst, das CBD aber erst bei 180 Grad. Je nachdem auf welche Stoffe Ihr es abgesehen habt, benötigt Ihr die dementsprechende Temperatur. 

Aber auch die ätherischen Öle von Kräutern haben verschiedene Siedepunkte. Ja genau, man kann mit einem guten Verdampfer sämtliche Kräuter verdampfen und so die gesunden Inhaltsstoffe einfach aufnehmen. Hier ein paar Beispiele:

CBD-Rauchen-Verdampfen-Vaporizer1

Außerdem ist die Einstellung von Trocknung- und Mahlgrad der CBD-Blüten abhängig. Fein gemahlene und trockene Blüten benötigen eine niedrigere Temperatur als grobes und feuchtes Pflanzenmaterial.

Auch die Qualität des Verdampfers spielt eine Rolle, denn gute Vaporizer funktionieren meist schon bei niedrigeren Temperaturen ganz ordentlich, wobei Billig-Verdampfer erst kurz vor dem Verbrennen, Dampf erzeugen.  

Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl für die richtige Temperatur. Als Faustregel empfehle ich eine Temperatur zwischen 180 und 200 Grad. Achtet darauf wie viel Dampf entsteht und probiert ein wenig herum, bis Ihr die richtige Temperatur gefunden habt. 

Bitte nicht verbrennen

Das Verbrennen der Blüten ist nicht im Sinne des Erfinders und schon gar nicht im Sinne Eurer Gesundheit. Um den schädlichen Verbrennungsprozess zu vermeiden solltet Ihr 230°C auf keinen Fall überschreiten.

In der Regel sollten 210°C als maximale Vaporizer Temperatur absolut ausreichen um CBD-Blüten restlos auszudampfen.

Bei technisch hochwertigen Geräten mit guten Heizkammern, kommt es auch bei höheren Temperaturen zu keiner Verbrennung. Minderwertige Vaporizer sind rausgeschmissenes Geld und machen weder Spaß noch führen sie zum gewünschten Ergebnis. 

4. Richtige Befüllung des Vaporizers.

CBD-Vaporizer

Ähnlich wie bei einer Pfeife, führt die richtige Füllung zu einem besseren Ergebnis. Hier gilt es die goldene Mitte zwischen voll und zu wenig Material zu finden. Wird das Gerät überfüllt, kann sich die Hitze nicht gleichmäßig auf die CBD-Blüten verteilen und während einige Teile schon leer gedampft sind, haben andere noch keine Wärme abbekommen. 

Ist hingegen zu wenig Pflanzenmaterial vorhanden können sich keine dicken Wolken bilden. Wo bleibt da der Spaß? Ich empfehle die Kammer gut zu füllen aber nicht vollzustopfen. Die zerkleinerten Blüten sollten noch locker aufeinander liegen, um eine gleichmäßige Zirkulation der Wärme zu ermöglichen. Ein guter Indikator für die richtige Füllmenge sind zum einen ordentlich Dampf und zum anderen eine gleichmäßige Verfärbung der “verbrauchten” CBD-Blüten.

5. Pflege des Vaporizers.

CBD-Vaporizer-Tools

Für einen soliden Verdampfer legt man um die 90 Euro hin, für einen Guten um die 160 und für einen Top-Vaporizer zahlt man um die 300 Euro. Da kann es sich schon lohnen seinen Vaporizer gut zu behandeln. Außerdem ist ein dreckiger und verstopfter Vape weniger effizient und wird nicht mehr alle kostbaren Inhaltsstoffe der Hanfpflanze herauslösen können. Die meisten Verdampfer kommen mit einem kleinen Putzset und das sollte man auch benutzen. 

Die richtige Ausrüstung.

Alles was Ihr für die Aufnahme von CBD mittels Inhalation braucht ist ein Verdampfer (Vaporizer), einen Grinder (optional) und CBD-Blüten. Im folgenden werde ich kurz auf die einzelnen Punkte eingehen. 

CBD-Blüten.

Hier fängt alles an, die Auswahl der Blüten ist entscheidend für ein gutes Vape-Ergebnis. Wir suchen nur nach sehr guter Qualität. 

  • Frei von Pestiziden, frei von Schwermetallen 
  • THC unter 0,2 % in Deutschland, 0,3 % in Österreich, unter 1 % in der Schweiz
  • gute Verarbeitung vom Anbau bis zum Stutzen und Trocknen der Blüten
  • laufende Laboranalysen, die die oben genannten Punkte bestätigen

Blüten sind vielerorts zu kaufen, entweder online oder in einem CBD-Shop. Falls Ihr einen CBD-Shop in Eurer Nähe habt, schaut dort vorbei und lasst Euch beraten. Seht Euch die angebotenen Blüten genau an und testet die verschiedenen Sorten. Falls Ihr online bestellen wollt, könnt Ihr das ganz einfach auf CBDNOL machen, die dort angebotenen Blüten haben wir selbst getestet und waren sehr zufrieden damit. Es gibt noch andere Online-Shops mit größerer Auswahl, die Links dazu findet Ihr in unseren Empfehlungen.

Wie schon erwähnt probiert verschiedene Sorten aus und habt Spaß am testen. Die vielen verschiedenen Aromen und leichten Unterschiede in der Wirkung führen zu einer spannenden Auseinandersetzung mit CBD und sich selbst. Nehmt Euch die Zeit, Euren Geschmackssinn, Euren Geruchssinn und Euer Körpergefühl zu beobachten und zu schulen. 

Der richtige Vaporizer.

Wir haben 4 Geräte in unsere Empfehlungen aufgenommen und diese in 4 Preis-Kategorien eingeteilt: 

  • Ein solides Einsteiger-Gerät
  • Den Besten der Guten
  • Den Gott und die Göttin der Verdampfung 
  • Der ideale Begleiter für Unterwegs

Weitere Fragen.

Was kostet ein guter Vaporizer?
Einen wirklich guten Vaporizer gibt es nicht unter 100 Euro zu kaufen. Es gibt einige wenige Modelle die “Ok” sind aber nicht gut. Mit 150 Euro ist man gut dabei. Diese Verdampfer sind effizient, verlässlich und langlebig. 

Was kosten CBD-Blüten?
CBD-Blüten kosten in der Regel um die 11 Euro pro Gramm. Meistens werden sie in 2 Gramm Verpackungen, Dosen oder Behältern verkauft. Um Versandkosten zu sparen, lohnt es sich mindestens 4 Gramm zu bestellen. 

Ist es sicher (legal) CBD-Blüten zu bestellen?
Im gesamten deutschsprachigen Raum sowie vielen anderen Ländern (nicht allen) ist es völlig sicher, gefahrlos und legal CBD-Blüten zu bestellen. CBD ist laut aktueller Rechtslage 100 % legal solange der THC-Wert unter 0,2 % liegt (Österreich 0,3 % und Schweiz 1 %).

 
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CBD-Öl für Hunde und Katzen. Wirkung, Anwendung und Dosierung.

In diesem Artikel werde ich genau beleuchten warum CBD-Öl auch…

In diesem Artikel werde ich genau beleuchten warum CBD-Öl auch für Euren liebsten Vierbeiner ein echter Gewinn sein kann. CBD (Cannabidiol) kann in den verschiedensten Situationen helfen und die Lebensqualität von Tier und Mensch verbessern. Auf alle Anwendungsgebiete, die richtige Dosierung und mögliche Gefahren möchte ich im Folgenden genauer eingehen. 

Hilft CBD-Öl bei Tieren?

Cannabidiol (CBD) hilft Hunden, Katzen und Pferden gleichermaßen. Es gibt eine ganze Reihe von Anwendungsgebieten für unsere vierbeinigen Freunde. Die Erfahrungsberichte sind überwältigend und immer mehr Tierärzte empfehlen die Einnahme von CBD.    

Was ist CBD für Hunde und Katzen?

Die heilende Wirkung von Cannabis Sativa ist nichts neues. Die Hanfpflanze wird seit Jahrtausenden als Heilmittel für verschiedenste Leiden und Gebrechen verwendet. CBD wirkt nicht berauschend und ist im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabinol) völlig ungefährlich und legal erhältlich. Euer Hund wird davon also nicht “high”. 

Tierisches – Endocannabinoid System
CBD interagiert über das Endocannabinoid System mit dem menschlichen Körper und wird seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Über genau das selbe System verfügen auch die meisten unserer Haustiere (Hunde, Katzen, Pferde, Hamster, Hasen), was auch diese für die positive Wirkung von CBD zugänglich macht.

Studienlage zu CBD
Die meisten Studien zu CBD wurden mit Menschen oder Mäusen durchgeführt, es gibt aktuell keine mir bekannten Studien die spezifisch auf Hunde oder Katzen ausgerichtet waren. Aber nur weil es keine offiziellen Studien gibt, heißt das nicht, dass die Pflanzenextrakte keine Wirkung zeigen. Ganz im Gegenteil, die vielen Erfahrungsberichte zeigen klar, dass CBD in vielen Fällen helfen kann. 

CBD wird auch von offizieller Seite, wie der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) als bedenkenlos eingestuft. Es ist sehr gut verträglich und kann womöglich auch Eurem vierbeinigen Lieblingen helfen. Wogegen kann CBD nun eingesetzt werden?

CBD für Hunde – Anwendungsgebiete.

Hiernach findet Ihr eine Übersicht verschiedener Anwendungsgebiete von CBD-Öl. Weiter im Text werde ich auf einzelne Bereiche genauer eingehen. Das wird Euch helfen festzustellen ob CBD-Öl für Euer Haustier geeignet ist.  

CBD-Öl-Hunde-Katzen-Anwendung-Wirkung
Übersicht – Anwendung Wirkung (VitaHanf)

CBD-Öl Reduziert Stress und Angst bei Tieren.

CBD-Öl sorgt für entspannte und zufriedene Vierbeiner.

Niemand sieht seinen kleinen Freund gerne gestresst oder ängstlich.
Es ist weder gesund für das Tier noch für den Besitzer. Obwohl man versucht mögliche Stressfaktoren zu minimieren, ist die eine oder andere “stressige” Situationen nicht zu vermeiden.

Stressfaktoren
Das kann eine Autofahrt sein, ein Arztbesuch, das Alleinsein in der Wohnung, ein Umzug, der Besuch von Freunden, Kinder, andere Tiere, aggressives Verhalten, anhaltendes Bellen… die Liste ließe sich endlos weiterführen. 

Die meisten wissen worauf Ihr Haustier empfindlich reagiert, um den Stress zu minimieren kann CBD helfen. Es wirkt entspannend und beruhigend, CBD-Öl nimmt die Spannung aus der jeweiligen Situation und hilft dem Tier sich wohl zu fühlen.

Mit etwas Geduld findet sich recht schnell die richtige Dosierung und ihr könnt Eurem Haustier und Euch selbst unangenehme Situationen ersparen bzw. erleichtern. Mehr Tipps zu Dosierung findet Ihr weiter unten im Text.

CBD Lindert Schmerzen bei Hund, Katze und Co.

Cannabidiol ist eine chemische Verbindung die direkt mit den Regulationssystemen des Körpers interagiert und auf die Homöostase, das innere Gleichgewicht des Körpers, einwirkt. Dabei können körperliche Prozesse wie eben auch Schmerz beeinflusst werden.

Das Schmerzempfinden wird gedämpft und eine angenehme Entspannung stellt sich ein. Außerdem wirkt CBD-Öl entzündungshemmend, was nicht nur den Schmerz lindert sondern auch den Heilungsprozess unterstützt.

Einen ausführlichen Bericht über CBD-Öl und Schmerzen findet Ihr hier. 

CBD für Hunde & Katzen – Wundheilung und Regeneration.

CBD wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Regeneration nach Verletzungen oder Operationen.

Abseits der Veterinär-Medizin wird CBD auch von Spitzensportlern aus aller Welt aufgrund seiner regenerativen Wirkung geschätzt. Es hilft Zweibeinern wie auch Vierbeinern wieder schneller auf die Beine zu kommen. Mehr dazu auf unserm Artikel über: CBD-Öl und Sport. Profis nutzen CBD für die Regeneration.

CBD – hilft Hunden & Katzen beim Einschlafen.

Schlafstörungen sorgen über kurz oder lang für einen geschwächten Organismus, bei Tieren wie auch bei Menschen. Oftmals sind es nur vorübergehende Schlafstörungen die dem Tier und dem Besitzer zu schaffen machen.

Definitiv sollte abgeklärt werden ob es sich um körperliche oder psychische Ursachen handelt. In beiden Fällen kann Cannabidiol helfen diese Phasen zu überwinden ohne dabei auf gesunden Schlaf verzichten zu müssen. 

Tiefe und gesunder Schlaf
Studien zeigen, dass CBD die Gesamtdauer des Schlafes erhöhen und Insomnia (Schlaflosigkeit) lindern kann. Es kann psychische sowie physische Anspannungen lösen und unterstützt somit einen gesunden Schlaf.

Stiller Geist und ruhiges Herz
Bei einem Umzug in eine neue Wohnung sind Tiere oft nervös und angespannt, bis sie sich an die neue und unbekannte Umgebung gewöhnt haben. CBD-Öl kann die Umstellung erleichtern und beschleunigen, da ein stiller Geist und ein ruhiges Herz die Anpassungsfähigkeit fördern. 

CBD-Öl stärkt das Immunsystem Ihres Haustiers.

Unser Körper als auch der Körper von Tieren ist ständig darum bemüht ein inneres Gleichgewicht (Homöostase) herzustellen bzw. aufrecht zu erhalten. Dabei spielen unzählige Faktoren, wie eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, gesunder Schlaf und andere Umwelteinflüsse, eine Rolle.

Ist dieses Gleichgewicht gestört kommt es unweigerlich zu Beschwerden, die sich in Form von leichten Schmerzen bis hin zu schweren Krankheiten manifestieren können. Ob der Organismus unseres Haustiers in der Lage ist diese Balance zu finden, ist entscheidend für sein Wohlbefinden. 

CBD-Öl interagiert direkt mit dem Endocannabinoid-System und ermöglicht es dem Körper sich selbst zu regulieren. CBD-Öl hilft in Balance zu bleiben, dadurch wird das Immunsystem gestärkt und unsere geliebten Familienmitglieder bleiben gesund

CBD-Öl für Haustiere
CBD-Öl hält Euren Liebling gesund und fit. 

CBD bei Verdauungsstörungen und Erbrechen von Tieren. 

Verdauungsstörungen oder Erbrechen können das Ergebnis einer bestimmten Erkrankung sein oder auch durch Medikamente oder Chemotherapie verursacht werden. Viele Tiere reagieren auf Autofahrten, Stress oder Angst mit Verdauungsstörungen.

Sowohl bei Menschen als auch bei Tieren sind regelmäßige Übelkeit und Erbrechen ernste Symptome, die oft zu verminderten Appetit, Gewichtsverlust, Austrocknung, Müdigkeit und Abgeschlagenheit führen.

CBD ist ein natürliches Antiemetika (unterdrückt Übelkeit und Brechreiz) und wirkt unnötigem Erbrechen entgegen. Neben CBD hat sich vor allem das CBDA als wirkungsvoll erwiesen. CBDA ist die Vorstufe von CBD welche in vielen CBD-Ölen gar nicht mehr enthalten ist.

Wer also auf der Suche nach einem wirkungsvollen Mittel gegen Übelkeit ist, sollte beim Kauf neben dem CBD-Gehalt unbedingt auch auf den CBDA-Gehalt achten. 

Vollextrakte mit einem breiten Spektrum an Wirkstoffen (CBD, CBDA, CBG, THC, Terpene, Flavonoide) sind CBD-Isolaten vorzuziehen. Die Qualität der Öle entscheidet über die Wirkung und ist daher nicht zu unterschätzen. Wir haben das Thema CBD-Öl Qualität in einem anderen Artikel sehr ausführlich beleuchtet.

Epileptische Anfälle, Zittern und Krämpfe – CBD-Öl für Haustiere.

CBD ist ein sogenanntes Antikonvulsivum bzw. Antiepileptikum und wird erfolgreich zur Behandlung epileptischer und krampfartiger Anfälle sowie unkontrolliertem Zittern eingesetzt.

Es wird allgemein angenommen, dass Anfälle durch das schnelle, unkontrollierte Abfeuern von Neuronen im Gehirn verursacht werden. CBD kann helfen, die Ordnung in diesen Neuronen wiederherzustellen, wodurch sie wieder geregelt funktionieren und somit das Auftreten von Anfällen verhindern

Die positiven Effekte von Cannabidiol und anderen Cannabinoiden auf Krankheitsbilder wie Epilepsie, sind mehrfach wissenschaftlich belegt und über deren Wirkung bestehen keine Zweifel mehr.

Sollte Euer Haustier unter irgendeiner Art von Krämpfen, Zittern oder epileptischen Anfällen leiden, bitte zögert nicht länger und gebt CBD-Öl zur Behandlung eine Chance!

CBD-Öl Tiere – Krebs und Tumorwachstum

Krebs und bösartige Tumore kommen bei Haustieren häufig vor und sind in vielen Fällen tödlich.

Bis heute wurde noch keine zuverlässige Heilmethode gegen Krebs gefunden. Die Behandlung konzentriert sich normalerweise auf die Verlangsamung des Wachstums von Tumoren, während Schmerzen und andere Symptome reduziert werden.

Die heute am häufigsten angewandte Behandlung bei Haustieren ist die Chemotherapie. Leider ist eine Chemotherapie nicht immer ungefährlich und kann eine Vielzahl von Nebenwirkungen hervorrufen. Zum Beispiel Müdigkeit, Erbrechen, Lethargie, Durchfall und Appetitlosigkeit um die Harmlosesten zu nennen. 

Forschungen der Complutense Universität in Madrid haben gezeigt, dass CBD und andere Cannabinoide die Wirkung der traditionellen Chemotherapie verstärken beziehungsweise die Nebenwirkungen abschwächen können. Aufgrund seiner vielfältigen positiven Auswirkungen auf den Organismus, kann CBD auch im Rahmen einer Chemotherapie zur Schmerzlinderung und  Verbesserung der Lebensqualität beitragen.  

Eine Vielzahl aktueller Untersuchungen deuten auf eine krebshemmende Wirkung von CBD hin. Cannabinoide können helfen, das Wachstum und die Ausbreitung von Krebs zu verlangsamen und sogar die Größe von Tumoren zu reduzieren.

Eine 2011 (Boston USA) durchgeführte Studie zeigt, dass CBD das Wachstum von Brustkrebs hemmen kann. 

Eine weitere Studie (Universität Neapel, Italien) zeigt, dass CBD zum Schutz gegen Dickdarmkrebs bei Ratten eingesetzt wurde. Die Entwicklung, das Wachstum und die Ausbreitung bösartiger Tumore wurden gestoppt. 

Untersuchungen zeigen, dass CBD das Wachstum von Krebszellen hemmen kann. Dennoch ist Cannabidiol kein Wundermittel, das alle Krebserkrankungen erfolgreich bekämpfen kann und die schulmedizinische Krebstherapie überflüssig macht. Es ist aber einen Versuch wert, CBD in die Gleichung mit aufzunehmen, um sich die positiven Effekte zunutze zu machen. 

Ist CBD-Öl gefährlich für Hunde und Katzen? 

Wie vielfach bewiesen, hat CBD viele positive Auswirkungen auf Mensch und Tier. Es ist ganz natürlich, dass irgendwann die Frage aufkommt: Wo ist nun der Haken an der Sache? Aber da muss ich Euch enttäuschen. In all unseren bisherigen Recherchen haben wir keinen Haken gefunden. CBD ist für Menschen als auch für Tiere völlig ungefährlich. CBD-Öl gilt als Nahrungsergänzungsmittel und nicht als pharmazeutisches Medikament. 

Große Studie der WHO
Dies wird auch von der Weltgesundheitsorganisation bestätigt. Laut einer sehr umfangreichen Studie der WHO, die im November 2017 veröffentlicht wurde, ist natürlich vorkommendes Cannabidiol für Menschen und Tiere gut verträglich. Es hat keine negativen Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit. Aus der Studie geht weiter hervor, dass die nicht psychoaktive Substanz CBD weder körperliche Abhängigkeit hervorruft noch Missbrauchspotential aufweist. 

Nicht “high” dafür gesund
Man wird von diesem Teil der Cannabis Pflanze also weder high noch abhängig. Es gibt bis heute keine Gründe, die gegen die Verwendung von CBD sprechen. Im Gegenteil, die Forschung belegt, dass CBD eine positive Wirkung auf verschiedenste Bereiche unserer Gesundheit hat.

Bei THC hingegen ist Vorsicht geboten. Hunde, Katzen und andere Haustiere können empfindlich auf den psychoaktiven Stoff der Cannabispflanze reagieren. In CBD-Öl befinden sich in Österreich maximal 0,2 % THC (in Deutschland sind es maximal 0,3 % THC) was für Tiere und Menschen eine unbedenkliche Menge darstellt. Von Cannabisöl mit einem höheren THC-Wert würde ich, zumindest was die Behandlung von Tieren betrifft, abraten. 

Qualität
Wichtig ist hierbei auf eine gute Qualität zu achten. So ist sichergestellt, dass der THC-Wert nicht überschritten wird. Gute Hersteller führen laufend Laboranalysen durch und stellen die Ergebnisse zur Einsicht bereit. Mehr zum Thema findet Ihr weiter unten oder in unserem Artikel: CBD-Öl Qualität.

CBD-Öl für Hunde – Nebenwirkungen?

CBD-Öl gilt als sehr gut verträglich, kann aber leichte Nebenwirkungen hervorrufen. Dabei werden Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Mundtrockenheit, Schwindel, Durchfall und Veränderung im Appetit genannt. 

Genauer betrachtet, sind Schläfrigkeit und Schwindel, die auf die beruhigende und entspannende Wirkung von CBD zurückzuführen sind, nicht generell als Nebenwirkung zu bezeichnen. Oftmals ist genau das die gewünschte Wirkung, nämlich das Tier zu beruhigen. Dass CBD-Öl den Appetit anregen kann ist bekannt und meiner Meinung nach nicht unbedingt als Nebenwirkung anzusehen.

CBD-Öl wird als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft, es ist kein pharmazeutisches Medikament. Persönlich konnte ich keine unerwünschten Nebenwirkungen feststellen.

Vorsicht bei Wechselwirkungen
Sehr wohl zu beachten, ist die Wechselwirkung mit anderen Medikamenten. CBD-Öl kann mit anderen Arzneimitteln und Medikamenten wechselwirken und ergo dessen deren Wirkung abschwächen, verstärken oder sogar neutralisieren. Falls Ihr Eurem Haustier noch andere Medikamente verabreicht, bitte zuerst mit dem Tierarzt Rücksprache halten.  

Es lohnt sich auf jeden Fall sich über die Verträglichkeit von CBD für das Tier zu informieren, denn in vielen Fällen (Menschen wie Tiere) wurde berichtet, dass mit Hilfe von CBD-Öl andere Medikamente langsam reduziert und abgesetzt werden konnten. 

Qualität des CBD-Öls

CBD-Öl hat kaum Nebenwirkungen und kann grundsätzlich ohne Bedenken eingenommen werden. Worauf Ihr jedoch achten solltet, ist die Qualität. Wie bei jedem Produkt gibt es auch hier Unterschiede.

Der Markt ist relativ jung. Forschung, Gesetze und andere Reglementierungen sind noch nicht ausgereift, zudem kommen laufend neue Produkte auf den Markt deren Qualität nicht gänzlich nachweisbar ist.

Nicht alle Hersteller sind vertrauenswürdig
Laut einer in 2017 durchgeführten Untersuchung der Arge Canna kann den Herstellerangaben nicht immer vertraut werden. Im Rahmen der Untersuchung wurde festgestellt dass der angegebene CBD-Gehalt des Öls vom tatsächlichen Gehalt abwich.

Wer sicher gehen will, sich keine Pestizide, Herbizide oder Fungizide mit einzukaufen, sollte die Anbaumethode des jeweiligen Herstellers genauer unter die Lupe nehmen. Wer mehr über die Qualität von CBD-Öl erfahren möchte findet nützliche Informationen in unserem Artikel: CBD-Öl Qualität. 

Wir haben CBD-Öle persönlich getestet und nehmen nur jene Öle in unsere Empfehlungen auf die allen Qualitätskriterien entsprechen. 

Wie wirkt CBD-Öl für Hunde?

CBD interagiert mit den Rezeptoren (Empfänger) im Körper des Tieres. Sobald das Cannabinoid im Körper angekommen ist, wird es von den Rezeptoren aufgenommen und fängt, je nach Aufnahmeart, nach ca. 15 Minuten an zu wirken.

Cannabidiol wirkt beruhigend, schmerzstillend, entzündungshemmend und harmonisierend auf den Organismus des Tiers ein. Da sich das Endocannabinoid-System (ECS) auf den ganzen Körper erstreckt, werden die Wirkstoffe in fast jedem Organ und Körperteil aktiv. 

Das Endocannabinoid-System ist Teil unseres Nervensystems und produziert auch körpereigene Cannabinoide, die für eine Reihe wichtiger Abläufe im Körper zuständig sind.

  • Immunsystem
  • Schmerzempfinden
  • Ängste
  • Stimmungslage
  • Appetit
  • Schlaf
  • Stoffwechsel
  • Fettverbrennung

CBD unterstützt das Tier bei der Aufrechterhaltung des natürlichen Gleichgewichts und hat zusätzlich auf das gesamte System einen positiven Einfluss. Insgesamt sind, neben zahlreichen anderen Wirkstoffen, über 100 verschiedene Cannabinoide in der Hanfpflanze enthalten. Eine wahre Wirkstoff-bombe also, die wir uns und unseren Haustieren nicht vorenthalten sollten. 

Es gibt aktuell neue Untersuchungen die sich mit der Wirkung von CBG (Cannabigerol) auseinandersetzten. Die chemische Zusammensetzung ist eine andere und so auch die Wirkungsweise. CBG kommt nur in kleinen Mengen vor und ist in sorgfältig hergestellten CBD-Ölen enthalten. Wir halten uns bezüglich CBG auf dem Laufenden und sobald es Fakten dazu gibt, werden wir sie mit Euch teilen. 

CBD-Öl Dosierung für Hunde, Katzen und Co.

Cannabidiol Öl
CBD-Öl wird tropfenweise verabreicht.

Grundsätzlich gilt dasselbe wie beim Menschen, nämlich: Klein anfangen und langsam steigern. CBD wirkt bei jedem Tier anders und das ist natürlich auch vom Körpergewicht abhängig.

Ich empfehle Euch mit einer niedrigen Konzentration zu beginnen (2-5 % CBD) und dann gegebenenfalls auf eine höhere Konzentration zu steigern. Unsere 5 Checkpunkte um die richtige Dosierung zu finden:

  1. Klein anfangen (1-2 Tropfen)
  2. Langsam steigern
  3. Die gleiche Menge über mehrere Tage testen
  4. Nicht übertreiben (mehr bringt nicht unbedingt mehr)
  5. Findet die richtige Marke (erhebliche Qualitäts- und damit Wirkungsunterschiede)

Für die meisten Hunde liegt die ideale Dosis bei 2 Tropfen (4 % CBD) pro 5 kg Körpergewicht, für Katzen reicht oft 1 Tropfen aus.
CBD-Öl ist ungefährlich! Also macht Euch nicht zu viele Gedanken, haltet Euch an die 5 Punkte, beobachtet die Effekte und Ihr werdet die richtige Dosierung finden.

Im Zweifelsfall wendet Euch an euren Tierarzt. Mehr zum Thema Dosierung von CBD-Öl findet Ihr in unserem Artikel: CBD-Öl Dosierung. Komplette Anleitung Zur Richtigen Dosierung.

Wie bereits erwähnt gibt es Unterschiede in der Wirkung der Öle. Das ist nicht nur abhängig von der jeweiligen Konzentration sondern vor allem auch von der Art der Herstellung des Öls. Die Art wie das CBD-Öl hergestellt wird, entscheidet maßgeblich darüber wie viele aktive Inhaltsstoffe darin enthalten sind.

Solltet Ihr Euch also für einen Markenwechsel entscheiden, empfehle ich Euch wieder klein anzufangen und die Wirkung zu beobachten. Die Öle in unseren Empfehlungen sind Vollextrakte mit gesteigertem Wirkungsspektrum. 

Einnahme von CBD-Öl für Hunde & Katzen.

CBD-Öl für Hunde

Das Öl wird mittels Pipette direkt ins Maul, ins Futter oder auf ein Leckerli getropft. Wird eine schnelle Wirkung gewünscht, empfiehlt sich die Aufnahme über die Mundschleimhäute (CBD-Öl direkt ins Maul). Die Wirkung tritt nach ca. 10-15 Minuten ein. 

CBD-Leckerli für Hunde und Katzen

Wer es sich ganz einfach machen will, für den gibt es fix fertige Leckerlis zu kaufen. Der CBD-Gehalt variiert zwischen 2 und 5 %. Mund auf Leckerli rein und fertig. Das Cannabidiol wird über die Magenschleimhäute aufgenommen. Die Wirkung tritt nach ca. 30 bis 60 Minuten ein. 

CBD-Kapseln 

Die Kapseln gibt es in verschiedenen Größen (je nach Körpergewicht des Tieres). Es wird dem Futter beigemischt und über die Magenschleimhäute aufgenommen. Die Wirkung tritt nach ca. 30 bis 60 Minuten ein. Generell führt ein leerer Magen zu einer schnelleren Aufnahme und stärkeren Wirkung. 

Weitere Fragen zu CBD

Aufbewahrung und Haltbarkeit von CBD-Öl?
CBD-Öl wird am besten kühl, trocken und dunkel gelagert. Bei direkter Sonneneinstrahlung oder längerer Hitzeeinwirkung kann das Öl oxidieren und wichtige Inhaltsstoffe gehen verloren. Richtige Lagerung verlängert die Haltbarkeit. CBD-Öl ist ca. 1 Jahr haltbar. Geöffnete Flaschen sollten nach 1 – 3 Monaten aufgebraucht werden. 

Unterschiedliches CBD-Öl für Tier und Mensch?
CBD-Öl ist CBD-Öl. Das Endocannabinoid-System ist das gleiche ob beim Menschen oder bei Tieren. Ihr könnt Eurem Hund auch was von Eurem eigenen CBD-Öl abgeben und umgekehrt. Wichtig ist dabei nur die Dosierung und eventuell der Geschmack. CBD-Öle für Katzen sollten einen möglichst neutralen Geschmack haben. 

CBD-Öl vor oder nach dem Essen?
CBD-Öl wird über die Mundschleimhäute aufgenommen und es macht daher keinen Unterschied. Vorausgesetzt es wird für ca. 1 Minute im Mundraum belassen. Schluckt man das Öl frühzeitig runter, wird es über die Magenschleimhäute aufgenommen und die Wirkung lässt daher etwas länger auf sich warten. 

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Hanfsamen geschält oder ungeschält essen? Und warum?

Als ausgebildeter Ernährungstrainer und absoluter Enthusiast in Sachen Lebensmittel bin…

Als ausgebildeter Ernährungstrainer und absoluter Enthusiast in Sachen Lebensmittel bin ich immer wieder mit folgender Frage konfrontiert: Das ganze Lebensmittel oder nur einen Teil davon essen? Ich habe zu dieser Frage, generell und spezifisch zu Hanfsamen, viel recherchiert, mit äußerst interessanten Erkenntnissen.

Der ganze oder der geschälte Hanfsamen, was ist besser? Eindeutig geschält! Warum?

  • Die Schale besteht hauptsächlich aus Ballaststoffen, und auch davon gibt es ein Zuviel des Guten.
  • In der Schale befinden sich die meisten Antinährstoffe, welche unter anderem die Mineralstoffabsorbtion hemmen.
  • Der Gehalt an wertvollen Fetten und Proteinen relativ zum Gesamtgewicht ist wesentlich höher ohne Schale.

Viele Menschen wählen den ungeschälten Hanfsamen weil er günstiger ist, für manche Anwendungen auch zurecht. Die meisten Menschen sollten aber besser zu geschälten Samen greifen. Für wen und wofür ist welche Variante die richtige? Lest weiter!

Ballaststoffe in Hanfsamen, zu viel des Guten?

Vermutlich haben die wenigsten von Euch Ballaststoffe je kritisch oder gar negativ betrachtet. Gelten sie doch weitgehend als Stützpfeiler einer guten, gesunden Ernährung und Verdauung. So leicht ist es dann aber doch nicht. Ballaststoffe sind zunächst pflanzliche Faserstoffe ohne wirklichen Nährwert. Ernährungsphysiologisch gesehen erhöhen sie lediglich das Volumen der Nahrung, was dem gesunden Verdauungtrakt beim Weitertransport des Nahrungsbreis hilft.

Im Dschungel der Ernährungsratgeber werdet Ihr Stimmen finden, die Ballaststoffen eine äußerst gesunde, blutzuckerregulierende und reinigende Wirkung zuschreiben, entsprechend dem allgemeinen Tenor. Ihr werdet aber auch Vertreter der Meinung finden, dass Ballaststoffe bestenfalls verstopfen und schlimmstenfalls sogar einen löchrigen Darm, den gefürchteten „Leaky Gut“ verursachen. Das Thema würde im Detail leider den Rahmen sprengen. Ich persönlich kann beiden Theorien das ein oder andere abgewinnen und habe daraus die Lehren für meinen Verdauungstrakt gezogen.

Ballaststoff ist nicht gleich Ballaststoff

Hanfprotein Ballaststoffe
Ballaststoffe aus verschiedenen Quellen unterscheiden sich.

Ballaststoffe aus Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen, Kernen und Samen sind härter als jene aus Grünzeug oder Gemüse. Und die sind immer noch härter als jene aus Früchten. Je weicher die pflanzlichen Fasern, um so schonender und hilfreicher für den Verdauungsapparat. Jemand mit gesundem, eisernen Darm kann aus dem Vollen schöpfen und quasi essen was er oder sie will. Die meisten von uns sind da aber etwas sensibler. Bedingungslose Vollkorn-Ernährung richtet dann oft mehr Schaden an als sie nutzt. Der Mensch hat Nahrungsmittel schon immer verarbeitet oder zumindest verändert, um sie bekömmlicher zu machen. Und im Falle der Hanfsamen macht dies absolut Sinn. Auch was die schiere Menge an Ballaststoffen betrifft.

Auf die Menge kommt es an

Ganze Hanfsamen beinhalten über 30 Gramm Ballaststoffe je 100 Gramm. Frisches Obst und Gemüse enthalten nur zwischen 1 und 2 Gramm. Natürlich haben Gemüse und Samen ganz unterschiedliche Kaloriendichten. Aber nehmen wir als Beispielmahlzeit einen Salat mit 300 g Gurke und 30 g ganzen Hanfsamen als Garnitur oder damit was zum Knabbern dabei ist. Dann kämen 3 g Ballaststoffe aus dem Gemüseanteil und 10 g aus dem Knabberanteil. Und diese 10 g sind wie erwähnt wesentlich fordernder für den Darm.

Die meisten Verdauungsapparate wären mit einer ständig hohen Zufuhr härterer Ballaststoffe überfordert und reagierten mit Blähungen, Verstopfung, Völlegefühl. Ich fände es wahnsinnig schade, wenn solche Erfahrungen den Menschen die Freude an pflanzlichen Nährstoffbomben wie Sesam, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen oder eben auch Hanfsamen nehmen. All diese wunderbaren Lebensmittel gibt es in geschälter Version mit kaum Ballaststoffen. Hanfsamen enthalten dann statt der ursprünglichen 30 nur noch bescheidene 2 bis 4 Gramm davon.

Hanfsamen und Antinährstoffe

Im Internet kursieren Stimmen die behaupten, Hanfsamen wäre frei von jeglichen Antinährstoffen wie Phytinsäure, Lektinen oder Trypsin. Andere behaupten wieder das Vorkommen in Hanfsamen wäre besorgniserregend. Wieder andere behaupten, pflanzliche Antinährstoffe hätten positive Eigenschaften auf den menschlichen Körper. Und natürlich gibt es Studien für jegliche Behauptung.

Wenn die Studienlage lediglich verwirrt anstatt Klarheit zu schaffen, befrage ich gerne den Hausverstand. Was haben jegliches Getreide, Hülsenfrucht, Nuss, Kern und Samen gemeinsam? Sie dienen der jeweiligen Pflanzengattung als Mechanismus zur Vermehrung. Wie? Indem daraus bei Berührung mit Wasser neues Leben entsteht.

Ein Teil der Antinährstoffe dient dem jungen Pflänzchen als Energiequelle in den ersten Lebenstagen. Ein anderer Teil dient der jeweiligen Pflanzenspezies als eine Art natürlicher Fraßschutz. Pflanzen wollen sich schließlich auch nur vermehren, so auch der Hanf. Warum sollte der Hanfsamen im Laufe seiner Evolution also keine solche Mechanismen entwickelt haben? Ziemlich sicher hat er das.

Nun sind Nüsse, Kerne und Samen definitiv ärmer an solchen Stoffen. Anders als Getreide oder Hülsenfrüchte können wir sie immerhin ohne Probleme roh verzehren. Aber die Antinährstoffe vermindern definitiv ihren Nährwert. Und wie vorhin bereits erwähnt sitzen die Antinährstoffe großteils in der Schale. Dort mögen auch einige der Mineralstoffe sitzen, diesen Kompromiss gehe ich aber gerne ein.

Was man gegen Antinährstoffe tun kann

Wie im Falle des Hanfsamen schon getan, Schälen! Ihr könnt den geschälten Hanfsamen bedenkenlos, wie er ist, aus der Packung über Euer Müsli streuen, er ist in diesem Zustand bereits in jeder Hinsicht ein absoluter Bringer. Ich persönlich weiche meine geschälten Hanfsamen vor der Verarbeitung zu Milch oder Dips ein paar Stunden ein, an disziplinierten Tagen jedenfalls :). Dies setzt die natürliche Enzymbildung in Gange und baut Antinährstoffe ab. Eine einfache Maßnahme und der Nährwert steigt noch mal um einiges an.

Wer es maximal natürlich und wertvoll haben will, besorgt sich ganze Hanfsamen hoher Qualität, weicht diese erst ein, bringt sie zum Keimen und zieht daraus Sprossen. Die jungen Pflänzchen bauen in den ersten Lebenstagen die Antinährstoffe gänzlich ab, vervielfachen die Gehälter an Mikronährstoffen, verändern ihre molekulare Struktur und werden für den menschlichen Körper noch leichter und besser verwertbar. Ich muss wohl nicht erwähnen dass dafür ein gewisser Grad an Hingabe, Liebe und Disziplin nötig ist. Wer dies aber erfolgreich in seinen Alltag integriert, dem bietet sich die Möglichkeit zu regelmäßiger Versorgung mit äußerst wertvollem und vor allem äußerst günstigen Superfood.

Makronährstoffverteilung Hanfsamen geschält vs. ungeschält

Titelbild Nährwerte
Geschälte Hanfsamen haben mehr Eiweiß und Fett als ganze.

Der ungeschälte Hanfsamen enthält wie erwähnt über 30 % Ballaststoffe, der geschälte je nach Verarbeitung nur 2 bis 4 %. Wie verhält sich das Entfernen des Großteils der Ballaststoffe auf den relativen Anteil an Fett, Eiweiß und Kohlehydraten?

Kohlehydrate:
Diese sind im Hanfsamen mit einem sehr geringen Vorkommen tendenziell eher zu vernachlässigen. Der ganze Samen hat etwas über 7 g, der geschälte dann etwas weniger als 3 g pro 100 g. Relativ gesehen zwar eine Reduktion von gut 60 %, absolut gesehen aber nur etwas weniger als 4 %. Für jemanden in Ketose könnten diese 4 g allerdings einen großen Unterschied machen.

Eiweiß:
Hier geschieht schon etwas mehr. Durchs Schälen erhöht sich der Gehalt von etwa 20 auf gut 30 g pro 100 g. Eine Erhöhung von 50 % relativ und immer noch 10 % absolut, das ist eine Menge. Vor allem weil wir hier von sehr hochwertigem Eiweiß sprechen. Mehr über das Protein in Hanfsamen und warum es so wertvoll ist erfahrt Ihr in meinem inzwischen sehr beliebten Artikel „Hanfprotein, Aminosäuren und biologische Wertigkeit“.

Fett:
Hier passiert am meisten. Der Gehalt steigt durchs Schälen von etwas über 30 auf über 55 g pro 100 g. Eine Erhöhung von über 80 % relativ und 25 % absolut, das ist sehr viel. Und das Fett im Hanfsamen ist nicht nur von hohem, sondern von geradezu exzellentem Wert. Es besteht hauptsächlich aus den mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega 3 und 6, und zwar in idealem Verhältnis von 1 zu 3. Weshalb auch Hanföl sich zurecht großer Beliebtheit als Nahrungsmittel erfreut.

Ist der höhere Preis für geschälte Hanfsamen gerechtfertigt?

Geschälter Hanfsamen kostet bei gleicher Qualität des Saatguts etwa 50 % mehr. Ist dies gerechtfertigt? Absolut! Und ich denke das haben wir eben hinreichend erörtert. Aber auch aus mathematischer Sicht: Die wertvollsten Bestandteile in Hanfsamen sind ihr Eiweiß und Fett. In Sachen Eiweiß entspricht der höhere Preis ziemlich genau dem Anstieg im Eiweißgehalt, 50 % jeweils. In Sachen Fett erhält man für 50 % mehr Geld eine Erhöhung von über 80 %, mehr vom Guten fürs gleiche Geld. Die Vorteile durchs Schälen überragen die wenigen Nachteile bei weitem.

Nur geringe Nachteile durchs Schälen

Ich will aber natürlich auch diese erwähnen. Zunächst verliert der Samen durchs Wegfallen der Schale seine Keimfähigkeit. Wer also Hanfsprossen ziehen will oder vielleicht auch Hanfgras zum Entsaften, wählt bitte wie vorhin schon erwähnt hochwertige ungeschälte Samen. Dies führt zum nächsten eventuellen Nachteil: Geschälte Hanfsamen sind weniger lange haltbar. Ich sage „eventuell“ deshalb, weil ich jedem Menschen gut und gern einen Kilogramm geschälter Hanfsamen monatlich empfehle. Bei richtiger Lagerung ist da von Verderb keine Spur. Es entfällt also lediglich die Option zur Nachlässigkeit und Bequemlichkeit, und dies sollte im Rahmen des Themas Ernährung wohl wirklich keine Rolle spielen.

Fazit

Haben wir die Wahl, sollten wir definitiv zu geschälten anstatt zu ganzen Hanfsamen greifen. Sei es aufgrund der Menge und Art der Ballaststoffe, eventueller Antinährstoffe, oder aufgrund der viel geringeren Anteile an hochwertigem Fett und Eiweiß im ungeschälten Hanfsamen. Der etwas höhere Preis für die geschälte Variante ist mehr als gerechtfertigt. Ganze Hanfsamen empfehle ich nur jenen Seltenen, die vorhaben ihn zu keimen.

Für jene, die nun möglichst schnell geschälte Hanfsamen probieren möchten, hier meine absolute Top-Empfehlung, aus österreichischem Anbau:

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Hanfprotein, Dosierung, Einnahme und Anwendung.

Welche Menge des grünen Goldes ist die richtige? Dosierungsempfehlungen von…

Welche Menge des grünen Goldes ist die richtige?

Dosierungsempfehlungen von Herstellern sind häufig lediglich auf schnellen Verbrauch und Neukauf ihrer Produkte ausgelegt. Bei Hanfprotein gestaltet sich das zu meiner Überraschung etwas anders. Die Empfehlungen erscheinen mir nach umfangreicher Recherche durchaus vernünftig und praktikabel. Aber natürlich gibt es verschiedenste Anforderungen.

Wer soll nun wie viel Hanfprotein zu sich nehmen? Etwa 30 Gramm täglich sind für die meisten Nutzer eine stabile Empfehlung. Jedoch hängt eine genauere Empfehlung von der konkreten Situation der Anwender ab. Gewicht, Größe, Geschlecht, Lebenswandel, Gesamternährung und vor allem körperliche Ziele, sind alles wesentliche Faktoren.

Die meisten Anwender halten sich an die ganz adäquate Herstellerempfehlung und tun erst mal gut daran. Doch die Anwendung lässt sich optimieren.

Auf den Einzelnen kommt es an

Ich beziehe mich in den folgenden Ausführungen auf Personen mit etwa 65 Kilogramm. Wer leichter oder schwerer ist, addiert oder subtrahiert bitte grob prozentuell. Soll ungefähr bedeuten: Jemand mit 90 Kilogramm nimmt statt der empfohlenen 30, eher 40 Gramm. Jemand mit unter 50 Kilogramm reduziert auf 20 bis 25 Gramm. Ich setze jetzt einfach mal eine Küchenwaage voraus. Ansonsten entspricht ein durchschnittlich großer, eher stark gehäufter Esslöffel etwa 20 Gramm.

Hanfprotein im Freizeitsport

Kletterer auf roter Felswand.
Auch Freizeitsportler schwören auf Hanfprotein.

FreizeitsportlerInnen erhalten mit der Verpackung eine gute Empfehlung. Wer sich täglich morgens 30 Minuten mit Cardio, Yoga oder leichtem Krafttraining ertüchtigt findet im Hanfprotein eine perfekte Ergänzung seines/ihres Ernährungsplans mit zusätzlichem wertvollen Nahrungsprotein sowie einigen Schlüsselnährstoffen. Mit 30 bis 40 Gramm täglich sind solche Personen gut versorgt. Ähnlich verhält es sich bei nicht-leistungsorientiertem Funsport wie Klettern, Bouldern, Slacklinen, Skifahren, Snowboarden und ähnlichem.

Im Kraftsport

Kraftsportler können an Trainingstagen gut und gerne 50 Gramm oder auch mehr Hanfprotein unters Essen, in Shakes oder Smoothies mixen. Die gereizten Muskelfasern wollen schließlich ausreichend versorgt werden. Leistungsorientierten Sportlern mit Ernährungsplan empfehle ich den Artikel Hanfprotein und seine Aminosäuren für detailliertere Infos und Empfehlungen.

Für Feinschmecker

Wer Hanfprotein vorwiegend aufgrund des meiner Meinung nach herrlich nussigen Geschmacks verwendet, übertreibt es bitte nicht! In Form von zum Beispiel Gebäck isst man schnell 100 Gramm oder mehr des Proteins auf einmal. Das ist weder gefährlich noch gesundheitlich bedenklich, meiner Meinung nach aber kontraproduktiv und schade ums wertvolle Proteinpulver. Ohne entsprechende körperliche Betätigung gehen die Kalorien des Proteins auch nur auf die Hüften und liefern wegen der Hitze im Backofen kaum noch Mikronährstoffe oder hochwertige Fette.

Empfindliche Personen kriegen bei so großen Mengen und einem Protein mit hohem Ballaststoffgehalt vielleicht auch mal leichte Verstopfung, vor allem wenn zu wenig getrunken wird. Meist reichen für den feinen Geschmack schon kleinere Mengen. Feinschmeckern mit gesundheitlichem Bewusstsein empfehle ich eher einen Schoko-Bananen-Smoothie mit 2 reifen, fleckigen Bananen, 10 Gramm Hanfsamen, 10 Gramm Kakaopulver und 20 bis 30 Gramm Hanfprotein. Weitere Anregungen, Tipps und Tricks in Sachen Zubereitung findet Ihr unter Rezepte mit Hanfprotein.

Auf Diät

Menschen auf einer vernünftigen Diät halten sich ebenfalls am besten an die Herstellerempfehlung mit etwa 30 Gramm täglich. In einer Protein-betonten Crashdiät (was ich ausdrücklich nicht empfehle) kann die Menge auch deutlich auf bis zu 100 Gramm täglich erhöht werden. Wie eine vernünftige Diät aussieht, warum und wie ihr Hanfprotein darin einbauen könnt, erfahrt Ihr in meinem Artikel Hanfprotein zum abnehmen.

Im Zweifel, vertraut der Verpackung!

In Zeiten öffentlicher Produktbewertung und Schadensersatzforderungen kann kaum ein Hersteller sich Empfehlungen für unseriös hohe Mengen seiner Produkte erlauben. Das Ergebnis ist tatsächlich, dass man Herstellerangaben bei Produkten wie Hanfprotein weitgehend vertrauen kann. Wer sich also unsicher ist, hält sich am besten an die Zahlen auf der Verpackung. Wer unsicher ist und keine Waage zur Verfügung hat, nimmt nicht wesentlich mehr als 2 Esslöffel täglich.

Ein nahezu sorgenfreies Proteinpulver

Hanfprotein ist kein aufwändig isoliertes Protein wie Whey, Kasein, Soja, Eialbumin, Reis oder Erbsen. Es ist lediglich entölter Hanfsamen, fein gemahlen und gesiebt. Die meisten Produkte haben daher Rohkostqualität und sind eher ganzes Lebensmittel als Nahrungsergänzung. Gefährliche Nebenwirkungen wie sie bei Isolaten oder Konzentraten schon mal auftreten, selbst bei sehr hohem Konsum, sind mit Hanfprotein nahezu ausgeschlossen. 

Mein Favorit unter Hanfproteinen, aus heimischem Anbau

Bei der Auswahl eines Proteinpulvers stellen sich wichtige Fragen. Warum ich genau dieses Protein wähle, erfahrt Ihr auf unserer Empfehlungsseite.

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CBD-Öl gegen Stress. Das Leben genießen, nicht nur aushalten.

Kann CBD-Öl gegen Stress helfen? CBD (Cannabidiol) hat eine beruhigende,…

Kann CBD-Öl gegen Stress helfen?

CBD (Cannabidiol) hat eine beruhigende, angstlösende und entspannende Wirkung auf Körper und Geist. Es wurde bereits wissenschaftlich nachgewiesen, dass CBD bei Nervosität, Konzentrationsstörungen und allgemeiner Unruhe, Linderung verschaffen kann. Also JA!

In diesem Artikel findet Ihr alle Infos rund um das Thema Stress, wie er entsteht und wertvolle Tipps wie man ihn los wird. Außerdem gibt es genaue Informationen dazu warum & wie CBD bei Stress wirkt. Weiter unten dann auch unsere klaren Produktempfehlungen!

Überrollt vom eigenen Leben? Lange Arbeitszeiten, höhere Arbeitserwartungen, finanzielle Pflichten, Verantwortung für die Familie, Sorgen über die Zukunft, das Walsterben, unseren Untergang im Plastikmüll usw. Chronischer Stress ist allgegenwärtig. Große Pharmaunternehmen haben den Trend längst erkannt und bieten verschiedene Mittel gegen Stress, Depressionen und Angstzustände an, die für eine kurze Zeit Linderung verschaffen.

Stress ist nicht abnormal. Stress ist sogar etwas Natürliches, so verspüren wir zum Beispiel einen inneren Antrieb, der uns nicht schadet, sondern bei dem wir Freude verspüren, wenn es darum geht Dinge zu erledigen (Eustress). Negativer Stress (Distress) ist Stress der dauerhaft anhält, krank macht und bis zum Burnout führen kann.

Burnout gefährdete Menschen fühlen sich allein und ausgebrannt.
Chronischer Stress kann zu Burnout führen.

CBD gegen Stress – ein altes Heilmittel für mehr Entspannung.

Die entspannende Wirkung der Cannabispflanze wurde bereits vor Jahren erkannt. Schon vor Jahrhunderten wurde Cannabis zur Entspannung geraucht. Später wurde darauf ein Verbot verhängt und die Pflanze wurde illegal. Mehr zur Geschichte des Hanfs findet Ihr hier. CBD-Produkte, die weniger als 0,3 % THC (Tetrahydrocannabinol) enthalten, fallen weder unter das Arznei- noch das Suchtmittelgesetz und sind in Österreich und Deutschland legal erhältlich. Eine alte Heilpflanze erlebt ein Revival und wird heute erfolgreich gegen verschiedenste Leiden eingesetzt. Unter anderem gegen Stress.

Was ist Stress?

Laut dem Lexikon der Psychologie handelt es sich dabei um psychische und physische Reaktionen, die durch akute Bedrohung, besondere Belastung (Stressoren) oder negative Ereignisse hervorgerufen werden können. Diese Belastungen führen zur Ausschüttung von Hormonen und Neurotransmittern, die unser System aktivieren. Bei chronischem Stress kann das auch krank machen.

Langanhaltende negative Zustände, wie ständiger Termindruck, Lärm, Überforderung, Beziehungsstress, Sorgen oder auch alltägliche Kleinigkeiten, also Alltagsstress, können sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen. Um ein paar zu nennen:

  • Kopfschmerzen
  • Brechreiz
  • Verdauungsstörung
  • Lippenherpes
  • Verspannungen und Rückenschmerzen
  • Herzprobleme
  • Magenschmerzen

Die Symptome für Stress können aber auch seelischer Natur sein, wie beispielsweise

  • Angst
  • Nervosität
  • Aggressivität
  • Schlafstörungen
  • Gereiztheit
  • Unzufriedenheit
  • Depressionen

Stress kann sich bei jedem unterschiedlich bemerkbar machen. Wichtig ist, dass man die Warnung des eigenen Körpers erkennt und etwas unternimmt. Langanhaltender Stress ohne Erholungsphasen, kann zu chronischem Stress, also Burnout oder anderen psychischen Störungen, wie z. B. Depressionen, führen.

Langanhaltender Distress kann zum plötzlichen Herzstillstand führen. Und die Anzahl dieser erhöht sich stetig. Terroranschläge, Völkerwanderungen und wirtschaftliche Sorgen führen zu Angst, Sorge und ergo dessen zu Stress. In Deutschland sterben rund 200.000 Menschen jährlich an plötzlichem Herzstillstand. Diesem geht meist eine lange Leidensphase voller Depression voran. In akuten Stressfällen kann das sehr gefährlich sein.

Stress ist gefährlich. CBD kann Entspannung bringen.
Langanhaltender Stress schafft Leiden.

Ursachen für Stress.

Laut einer Statista-Umfrage aus 2016 sind primäre Ursachen für Stress:

  • die Arbeit
  • hohe Ansprüche an sich selbst
  • zu viele Termine und Verpflichtungen in derFreizeit
  • Teilnahme am Straßenverkehr
  • ständige Erreichbarkeit
  • Konflikte mit Nahestehenden
  • Arbeitsbelastung im Haushalt
  • Kindererziehung
  • finanzielle Sorgen

Wie unschwer zu erkennen ist, sind die Ursachen für Stress alltägliche Dinge. Laut einer Umfrage des Personaldienstleisters ADP leidet jeder 5. Arbeitnehmer in Europa täglich unter Stress (5 % mehr als noch im Jahr zuvor). Männer fühlen sich eher gestresst als Frauen und der Stress nimmt mit steigendem Alter ab. Laut einer Onlineumfrage der APA steuert jeder vierte Arbeitnehmer in Österreich auf ein Burnout zu. Wird Stress langsam zur Volkskrankheit?

Stress ist keineswegs nur auf den Berufsalltag beschränkt. Jeder vierte gibt zudem an, dass auch sein Privatleben stressig wäre. Die Betroffenen werden immer jünger. Eine Umfrage der Allianz ergab, dass 41 % der 18- bis 34-Jährigen bereits eine akute Stressbelastung am Arbeitsplatz empfinden. Man nimmt den Stress häufig in beide Richtungen mit, vom Beruf ins Privatleben und umgekehrt.

Was ist Cannabidiol (CBD)?

Cannabidiol (CBD) ist einer der bekanntesten Bestandteile der Hanfpflanze und eine von mittlerweile über 70 chemischen Verbindungen, die in der Hanfpflanze vorkommen. CBD ist im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabinol), dem wohl bekanntesten Inhaltsstoff der Cannabispflanze, nicht psychoaktiv, macht also nicht high und ist ergo dessen legal erhältlich. Ausführliche Informationen zu CBD findet Ihr auch in unserem Artikel “Was sind CBD-Tropfen?“.

Wie wirkt CBD-Öl gegen Stress?

Ein Teil unseres Nervensystems ist das Endocannabinoid-System (ECS), das für das innere Gleichgewicht in unserem Körper sorgt. Es hilft unseren Appetit, unseren Schlaf, die Konzentration, die Feinmotorik, unser Schmerzempfinden, unsere Erinnerung und auch unseren Stoffwechsel zu regulieren. Das ECS ist ein Netz aus Rezeptoren, darunter der CB1 und CB2-Rezeptor, an die der berauschende und psychoaktive Bestandteil, das THC, bindet. CBD hingegen bindet und aktiviert viele andere Rezeptoren des ECS. Es wird als gut verträgliche und sichere Komponente der Cannabispflanze gehandelt.

Zahlreiche Studien belegen, dass CBD eine entzündungshemmende, schmerzstillende, antiepileptische und antischizophrene Wirkung besitzt.

Die bedeutendsten Wirkungsmechanismen des CBD:

  • Es stimuliert den Vanilloid-Rezeptor und hat somit eine schmerzstillende Wirkung.
  • Es interagiert mit dem Nucleosid-Transporter-1 und verstärkt den Adenosin-Signalweg, wodurch es zu vermehrter Neurotransmitter Ausschüttung (Noradrenalin, Adrenalin) kommt. Die entzündungshemmende Wirkung des CBD wird durch seine Bindung an den GPR55-Rezeptor verstärkt.
  • Cannabinoide haben eine zellschützende Wirkung und binden freie Radikale. CBD ist somit ein wichtiges Antioxidant

CBD wirkt zudem auf das endokrine System und hat Einfluss auf unsere Hormone. Hormone, die für die innere Balance wichtig sind. Das endokrine System beeinflusst durch die Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol unsere Reaktion auf Stress. Cortisol ist eines der Haupthormone, das im Stressmanagement eine Rolle spielt. Unser Körper produziert das Hormon selbst und es ist unter anderem für Gedächtnis, Stoffwechsel und die Heilung von Wunden zuständig. Cortisol ist lebenswichtig, da es auch unsere „Kampf und Flucht Reaktion“ steuert. Ein erhöhter Cortisolspiegel kann jedoch Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen und vermehrte Angst nach sich ziehen. Studien belegen, dass CBD den Hormonspiegel beeinflussen und positiv regulieren kann.

Chronischer Stress kann irgendwann zu Depressionen führen. Betroffene fühlen sich ausgebrannt, leer und es kann auch zu Angstzuständen kommen. Eine Studie belegt, dass der gelegentliche oder tägliche Konsum von Cannabis, depressive Symptome verringern kann. Da Stress, egal ob innerlich selbst erzeugter oder äußerlich zugefügter, eine der Hauptursachen für Depressionen ist, kann eine moderate Verwendung von CBD-Öl die Stimmung stabilisieren, indem innerliche Unruhe durch Stressreduktion gefördert wird.

Ich habe viele Öle probiert und kann final sagen, dass ich sehr gute Erfahrungen mit der Einnahme der empfohlenen CBD-Öle gemacht habe. Sie sind naturbelassen, die Verpackung ist hochwertig, die Wirkung ist sehr gut und tritt schnell ein. Genaue Informationen zu den Ölen findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite oder mit Klick auf die nachfolgenden Bilder, direkt beim Hersteller. Enjoy!

Meine Tipps gegen Stress.

Morgenroutine

Ich persönlich stehe täglich zur selben Zeit auf, um 6 Uhr früh, trinke eine Tasse Tee und meditiere 30 Minuten (hier mein “Guten-Morgen-Tee” auf Amazon). Danach gehe ich an die frische Luft, manchmal nur um mit den Füßen die Erde unter mir zu spüren, manchmal aber auch um mich sportlich zu betätigen. Findet heraus was Euch morgens gut tut, was euch erdet und zentriert. Kick-start your day!

Eine Tasse gut duftender Tee am Morgen bringt Entspannung.
Tee wird in China als “Grundbedürfnis” betrachtet.

Rituale über den Tag verteilt

Rituale helfen uns, uns aus negativen Situationen zu manövrieren indem wir uns ablenken und unseren Fokus auf etwas Positives legen. So kann es helfen sich bewusst ein paar Minuten Auszeit zu nehmen, seinen Lieblingssong zu hören oder einfach tief durchzuatmen. Ich liebe Aromaöle. Unsere Aufmerksamkeit wird auf den wohltuenden Duft gelenkt und je nach Aroma können sie aktivierend oder entspannend wirken. Mein Favorit für stressige Momente und auch zum Einschlafen ist dieses Lavendelöl. Weiters kann auch die Verlagerung unseres Fokus als Entspannungsritual dienen. Verlagert Eure Aufmerksamkeit auf eine schöne Blume und der Stress lässt nach. Sich in Gedanken an seinen Kraftort zu begeben und dort einfach zu sitzen oder auf einer Wiese zu liegen und dem Plätschern des Baches zu lauschen, kann beruhigen und wie ein Kurzurlaub wirken. Probiert es aus!

CBD-Öl über den Tag verteilt!

Wie bereits ausführlich erklärt kann CBD helfen die Stimmung zu heben und zu entspannen. Ich nehme zu meinen “Auszeiten” gerne ein paar Tropfen CBD-Öl und entspanne mich. Versucht es selbst. Fangt mit wenig an, steigert die Menge und beobachtet wie Ihr Euch fühlt. Meine Erfahrungen zeigen, dass man gelassener ist und nicht bei jeder Kleinigkeit an die Decke geht. Die empfohlenen Öle haben sich nach reichlichen Produkttests als die Besten erwiesen: So keep calm & take CBD! Hier geht es zur Empfehlungsseite oder Ihr klickt nachfolgend auf die Fläschchen für mehr Info direkt beim Hersteller!

Stressoren identifizieren und eliminieren

Analysiert Eure Situation und macht eine Bestandsaufnahme! Wie gestresst seid Ihr wirklich? Was stresst Euch? In welchen Situationen seid Ihr gestresst? Hängt der Stress mit Situationen, Menschen, Tätigkeiten oder sogar Wochentagen zusammen? So könnt Ihr herausfinden was Euch wirklich stresst und darauf hin auch etwas verändern. Menschen sind verschieden, der eine ist vom Termindruck gestresst, der andere vom Nichtstun. Erst wenn wir wissen, was uns stresst, können wir etwas dagegen tun.

Stressoren identifizieren und Speed regulieren.

Die innere Stimme

Wie behandelt Ihr Eure innere Stimme? Seid Ihr freundlich, liebevoll und zeigt Verständnis oder seid Ihr harsch und streng zu Euch selbst? Wie wir mit uns selbst sprechen, sagt sehr viel über unsere allgemeine Zufriedenheit aus. Es ist natürlich, dass in uns Zweifel aufkommen und wir hadern, ob wir Dinge richtig machen oder ob wir denn gut genug für den neuen Job sind oder für den neuen Partner. Ob wir den schlank genug, schön genug, sportlich genug oder intelligent genug sind. Fast jeder hat sich schon mal dabei erwischt, sich zu sagen „ach das schaffe ich eh nie“, „ das wird ja nie was, das kann ich doch nicht hinkriegen“ usw. Wir sagen oft Dinge zu uns selbst, die wir niemand anderem sagen würden. Würdet Ihr zu einem Freund oder Kollegen sagen, „ach das schaffst Du eh nicht, dafür bist Du nicht gut genug“ oder „das bist Du nicht wert, mach Dir gar keine Hoffnung, dass dieser Mann (diese Frau) jemals mit Dir ausgeht“. Seid höflich und zuvorkommend zu Euch, streicht negative Glaubenssätze und behandelt Euch mit Klasse, Anmut und Liebe!

Bewegung

Bewegung an frischer Luft ist das beste Antidepressivum. Die Natur bietet nicht nur die Möglichkeit, seine Batterien wieder auf zu laden, sondern auch die Möglichkeit eines Perspektivenwechsels. Manchmal fällt einem die Decke auf den Kopf, wir können nicht mehr klar denken. Dann hilft nur noch raus, im wahrsten Sinne des Wortes. Ob mit den Laufschuhen oder einfach zu Fuß einen Spaziergang machen, ob mit bloßen Füßen im nassen Gras oder in Trekkingschuhen den Berg hinauf – Bewegung, atmen, etwas anderes sehen, sich einfach spüren….

Eine Frau in den Bergen beim Wandern in der Natur.
Der Berg ruft!

Atmen

Unsere Atmung läuft automatisch, wir brauchen nichts dafür tun. Wenn wir Angst haben, beschleunigt sie sich und wenn wir entspannt sind wird sie ganz ruhig. Umgekehrt können wir mit unserer Atmung unseren Gemütszustand beeinflussen. Als Yogatrainerin habe ich reichlich Erfahrung mit verschiedenen Atemtechniken. Generell gilt: tief durch die Nase in den Bauch einatmen und erleichtert, eventuell sogar mit einem Seufzen durch den Mund ausatmen. Ich stelle mir gerne vor, dass ich reine, weiße Energie einatme, sie meinen Körper durchflutet und ich alles was ich nicht mehr benötige (Sorgen, Angst, Zweifel, Kummer usw.) beim Ausatmen loslasse.

Meditation

Meditation bringt inneren Frieden, Gelassenheit und Selbstbewusstsein. Sich Zeit für sich zu nehmen, sich jeglicher Ablenkung zu entziehen und sich einfach mal nur um sich kümmern, fällt vielen Menschen schwer. Ruhig zu sitzen, sich auf den Atem zu konzentrieren und aufkommende Gedanken nicht zu beurteilen, sondern einfach ziehen zu lassen, erfordert Geduld und Übung. Aber es lohnt sich, denn nach und nach stellt sich eine innere Ruhe ein, man wird gelassener, emotional intelligenter und sozial kompetenter.

Als Meditationsfan empfehle ich Euch die Kundalini-Meditation von OSHO.
“Kundalini wirkt wie eine Energiedusche, die auf sanfte Weise den Tag von dir abschüttelt und dich erfrischt und weich zurücklässt.” sagte OSHO, ein indischer Philosoph und Guru. Hier der Link zum Audio-Programm auf Amazon.

Den Stress von der Seele schreiben

Manchmal gibt es Situationen in denen uns gewisse Dinge nicht loslassen. Unser Gedankenkarussell dreht sich unaufhörlich. Unsere Gedanken rauben uns oft nicht nur die Konzentration, sondern auch den Schlaf. In dem Fall kann es helfen, sich einfach alles von der Seele zu schreiben. Freies Schreiben bedeutet sich den Timer auf 5 Minuten zu stellen und einfach alles nieder zuschreiben, was kommen mag. Das macht Euren Kopf frei und entspannt die Gedanken.

Lachen

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass wenn wir unsere Mundwinkel hochziehen und einfach mal eine Minute lachen obwohl uns vielleicht gar nicht danach zumute ist, wir damit unserem Körper signalisieren, dass wir glücklich sind und so das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet wird. Also ob Euch danach ist oder nicht, einfach mal drauf los grinsen!

Media Fasting – meine Lieblingsempfehlung

Nehmt Euch eine Auszeit von Handy, Tablet, Laptop, Fernseher, Radio & Co. Beobachtet Euch mal selbst, wann Ihr das erste Mal aufs Handy schaut. Wann checkt Ihr Eure Emails, das Wetter, die Whatsapp-Messages, die Nachrichten etc.? Wie viel Zeit verbringt Ihr täglich ohne Handy & Co? Legt Euch eine „Media-freie-Zeit“ fest, in der Ihr keine Emails checkt, nicht auf Social Media surfed und keine Nachrichten beantwortet. Wir müssen nicht 24/7 erreichbar sein!

Tanzen

Die Kombination aus Bewegung und Musik ist etwas einzigartig Wunderbares und der Schlechtelaunekiller schlechthin. Legt Euren Lieblingssong auf, tanzt, springt und singt was das Zeug hält. Das ist anstrengend, verbrennt Kalorien, macht irre viel Spaß und lässt uns alles andere vergessen.

Schlafen

Einfach mal ausschlafen. Menschen, die Stress haben leiden oft an Schlafmangel. Dieser führt zur Ausschüttung des Stresshormones Cortisol und der Körper hat weniger Zeit zur Regeneration. Ich empfehle eine persönliche Schlafhygiene zu installieren. Das kann ein simples Ritual sein, bei dem man Sorgen und Gedanken vor dem Schlafzimmer ablegt und befreit zu Bett geht. Aus zahlreichen Selbstversuchen kann ich auch sagen, dass die Einnahme von CBD-Öl beim Einschlafen hilft. Man schläft schneller ein, man schläft tiefer und man ist am nächsten Tag richtig gut erholt. Mehr Infos zu CBD-Öl zum Einschlafen findet Ihr hier.

Fazit.

Stress ist ein ernstzunehmendes Thema. Heutzutage ist es fast schon normal gestresst zu sein, keine Zeit zu haben und durchs eigene Leben zu hetzen. Doch wie Fakten und Erfahrungen beweisen, stellt Stress bereits ein Gesundheitsrisiko dar. Ob innerlich oder äußerlich, Stress ist „heilbar“. Versucht Euch aktiv Auszeiten zu nehmen, Zeit zum Alleinsein, zum Ausruhen, Zeit für die schönen Dinge im Leben. Es kann jeden Moment vorbei sein, wollt Ihr dann zurückblicken und sagen: „Ich habe mein Leben genossen“ oder „ich habe ziemlich lange überlebt!“? CBD hilft Euch dabei zu entspannen und die innere Balance zu halten. Probiert es aus!

Ich freue mich auf Kommentare und Feedback von Euch! Und nicht vergessen: Es macht einfach einen Unterschied ob man sein Leben genießt oder es nur aushält!

No Comments on CBD-Öl gegen Stress. Das Leben genießen, nicht nur aushalten.

Hanfprotein zum Abnehmen – Erfahrungen und Menge pro Tag.

Wie Hanfprotein bei der Gewichtsabnahme hilft. Erst neulich erhielt ich…

Wie Hanfprotein bei der Gewichtsabnahme hilft.

Erst neulich erhielt ich wiedermal die Frage der Fragen: Was soll ich essen wenn ich abnehmen will? Meine Antwort auf diese Frage hat sich im Laufe der Jahre wenig geändert, aber heute habe ich so manchen Tipp extra.

Inwiefern kann Hanfprotein nun den Abnehmprozess unterstützen? Zwei der größten Gefahren beim Abnehmen sind zum einen eine Unterversorgung mit Mikronährstoffen, zum anderen Muskelabbau durch zu geringe Proteinaufnahme. Beidem wirkt hochwertiges Hanfprotein auf einzigartige Weise entgegen.

Viele Menschen verlassen sich beim Abnehmen auf fragwürdige Diäten, Programme oder Supplements, die für viel Geld schnelle Ergebnisse versprechen. Zum langfristig gesunden und schlanken Körper gibt es aber keine Abkürzung. Disziplin, Geduld und ein wenig simples Know How sind gefragt. Hanfprotein ist sicherlich keine schnelle Lösung, unterstützt im Durchhalten von Disziplin und Geduld aber ungemein, und zwar auf vielfache Art und Weise.

Die beste Art abzunehmen

Zunächst mal allgemein: Abnehmen ist keine Raketenwissenschaft. Es muss weniger (Energie) in den Körper rein als dieser verbraucht, also weniger gegessen werden. Viele Menschen machen nun den Fehler und reduzieren einfach nur ihre Portionen, ändern aber nichts an der Lebensmittelauswahl. Genau hier schlummere aber das Potential für eine Ernährung, die man sowohl genießt als auch den Abnehmerfolg voranbringt.

Geregelte Mahlzeiten sind natürlich von Vorteil. Damit gäbe es für Hauptmahlzeiten dann lediglich eine simple Herangehensweise zu beachten: Die Gestaltung der Mahlzeit im Verhältnis 1:1:2. Ein Teil Kohlehydrate (eher Reis, Hirse, Kartoffeln, Süßkartoffeln oder Buchweizen statt Nudeln), ein Teil Proteine (Fisch, Pute, Ei, Steak, Tempeh, Tofu), 2 Teile Gemüse. Und dabei geht es nicht um Gewichtsangaben oder Kalorien, sondern um Volumen. Kein Zählen, kein Wiegen, grobes Augenmaß und fertig. In diesem Verhältnis isst man sich dann mittags und abends satt und erfreut sich von Tag zu Tag mehr an Wohlbefinden und Erfolg.

Ein Kaloriendefizit entsteht mehr oder weniger von alleine durch die insgesamt niedrigere Energiedichte im Essen. Natürlich gäbe es noch eine Unzahl an möglichen Variablen, aber auf diese Art funktioniert Abnehmen generell sehr einfach, gesund und damit nachhaltig.

Hanfprotein zur Proteinversorgung im Kaloriendefizit

Leider fehlt vielen Menschen Geduld und/oder Disziplin. Sie lassen sich auf Crashdiäten ein oder vertrauen dem Appetitzügler aus dem Internet. Was geschieht? Menschen auf Diät werden schwach, fühlen sich ständig hungrig, müde und gereizt. Wie soll es auch anders sein? Dem Körper fehlen Nahrungsenergie, Vitamine, Mineralstoffe und vor allem, ausreichend Nahrungseiweiß.

Geregelte Mahlzeiten stellen nicht selten eine größere Herausforderung dar, erst recht wenn die Gewohnheit dazu fehlt. In solchen Fällen kann eine eiweißreiche Ersatzmahlzeit, die schnell geht und einen vorerst versorgt, durchaus sinnvoll sein. Dazu bedarf es auch keiner überteuerten, vorportionierten Fertigproteinshakes. Zwei oder drei Esslöffel Hanfprotein in Flüssigkeit eingerührt oder geschüttelt reichen schon. Und kosten nebenbei nur einen Bruchteil des Fertigprodukts.

Eiweiß ist von den 3 Makronährstoffen (Kohlehydrate, Fett, Eiweiß) derjenige, auf den der Körper im Kaloriendefizit am wenigsten verzichten kann. Eiweißpräparate sind da wie erwähnt zwar praktisch, aber häufig teuer, oft von fraglichem Inhalt und mit Zutatenlisten wie denen von Medikamenten. Hanfprotein ist aufgrund seiner geringen und schonenden Verarbeitung mehr Lebensmittel als Nahrungsergänzung, und zwar mit genialen Eigenschaften. In schwierigen oder hektischen Alltagen und dann noch im Kaloriendefizit stellt es daher eine wunderbare Alternative zu Hauptmahlzeiten oder Slimfast dar.

Hanfprotein gegen den JoJo-Effekt

Stoppt den JOJO Effekt bildlich dargestellt.
Keine Macht dem Jojo.

Es wurde 6 Wochen gehungert und regelmäßig Ausdauersport getrieben, die Pfunde purzelten. Was geschieht in dieser Zeit häufig? Der Körper baut neben Bauchspeck und Hüftgold leider auch Muskelmasse ab, der Grundumsatz verringert sich. Der Körper hat mehr oder weniger die neue Nahrungsmittelsituation adaptiert. Adäquate Muskelmasse ist eine der Schlüsselfaktoren für langfristigen Abnehmerfolg. Und diese Muskelmasse benötigt zum Erhalt eine gewisse Menge Protein.

Ist der Körper aber gezwungen, über längere Zeit mit weniger Nahrung und vor allem weniger Nahrungseiweiß hauszuhalten, zieht er schließlich seine Konsequenzen und entledigt sich anspruchsvoller und in der Situation scheinbar überflüssiger Muskelmasse. Der Grundumsatz sinkt drastisch. Was geschieht nun zum Ende der Diät? Bauchspeck und Hüftgold kehren doppelt und drei mal so schnell zurück wie sie verschwanden. Der oder die Abnehmwillige hat soeben einen weiteren Zyklus des gefürchteten JoJo-Effekts durchlaufen.

Kaloriendefizit und Sport schön und gut. Dann aber bitte mit ausreichend Protein im Speiseplan. Ein oder 2 Shakes, Smoothies oder Breis am Tag mit 30 bis 50 Gramm Hanfprotein helfen da enorm. Vielleicht auch noch verbunden mit moderatem Krafttraining im Bewegungsplan. Der Körper soll neben der entsprechenden Versorgung schließlich auch die richtigen Signale erhalten, nämlich dass Muskelmasse nicht überflüssig, sondern notwendig ist.

Daher mein simpler aber äußerst effektiver Rat zur Vermeidung des Jojo-Effekts: Fordert und vor allem versorgt Eure Muskulatur!Und wenn mit Nahrungsergänzung, dann am besten mit dem leicht verdaulichen, hypoallergenen Protein der Hanfpflanze.

Hanfprotein gegen Heißhunger

Es ist Mitternacht und der Schlaf will einen nicht erreichen. Ein nagender, suchtartiger Drang treibt einen erbarmungslos noch mal zum Kühlschrank. Der gefürchtete Heißhunger hat viele Gesichter. Oft fordert die neurale Autobahn im Gehirn schlicht und einfach die Einhaltung einer fatalen Gewohnheit ein. Vielleicht hat man es mit dem Kaloriendefizit übertrieben und der Körper fordert so sehr Energie, dass er sich der Kontrolle des eigentlich disziplinierten Geistes bemächtigt. Oder aber dem Körper fehlen im Rahmen einer unausgewogenen Ernährung im Kaloriendefizit Proteine und Mikronährstoffe.

Ein Mangel an Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen ist hungertechnisch kaum auszuhalten. Hanfprotein kann auch hier enorm unterstützen. Die Liste der Vitamine und Mineralstoffe im Hanfprotein ist lang, vor allem aber ist es reich an den häufig mangelnden Mineralstoffen Eisen, Zink und Magnesium. Drei wichtige Schlüsselnährstoffe für einen gut funktionierenden Stoffwechsel.

Hanfprotein kann Euch vielleicht nicht vor der Macht schlechter Gewohnheiten oder der Dummheit fahrlässiger Kaloriendefizite bewahren, es hilft aber definitiv bei der Versorgung mit essentiellen Schlüsselnährstoffen. Die Gefahr von Heißhunger aufgrund von Vitamin- und Mineralstoffmangel lässt sich dadurch drastisch reduzieren.

Hanfprotein für nachhaltigeres Sättigungsgefühl

Hanfprotein entsteht quasi als Restprodukt bei der Hanfölpressung, wird danach lediglich gepresst, gemahlen und gesiebt. Der Verarbeitungsgrad variiert natürlich von Produkt zu Produkt, Hanfproteine beinhalten dennoch zwischen 13 und 30 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm. Und während Proteine und Mikronährstoffe im Hanfprotein eventuellen Heißhungerattacken entgegen wirken, sorgen Ballaststoffe für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl.

Hersteller von Fertigproteinmahlzeiten werben gerne mit der extra Portion Ballaststoffe in ihren Produkten zu genau diesem Zweck. Bezeichnungen wie „Cellulosepulver“ auf der Verpackung eines vermeintlichen „Gesundheitsprodukts“ ließen mich allerdings skeptisch werden. Hanfprotein als gepresster und gemahlener Hanfsamen beinhaltet Ballaststoffe noch ganz natürlich, eben jene des einst ganzen Hanfsamens.

Warum also Unsummen für Produkte zahlen, die lediglich eine Kombination Dutzender isolierter und synthetischer Nährstoffe samt einigen E-Nummern sind, wenn es natürliche Produkte mit deutlich überlegenen Eigenschaften für viel weniger Geld gibt?

Mit Hanfprotein „schnell“ abnehmen

Ich will zunächst deutlich betonen, dass ich niemandem rate, mehr als maximal 1 Kilogramm Körpergewicht pro Woche zu verlieren. Die Belastung für Leber, Nieren, den gesamten Organismus, ist dabei enorm. Ich kann Ehrgeiz bei Abnehmwütigen kurz vorm Urlaub oder der Bademodesaison aber gut verstehen. Gesundheit ist leider etwas, dessen Abwesenheit wesentlich mehr auffällt als dessen Anwesenheit. Menschen werden ihrem Körper trotz Appellen und Warnungen immer wieder und immer weiter zu viel abverlangen. Schnell ist eben verführerisch.

Eine gesunde Physis vorausgesetzt, mag „schnell“ ja funktionieren, auch mehrmals im Jahr. Ein zumindest geringer Schaden an Stoffwechsel und/oder Organismus lässt sich im Crash-Verfahren aber schwer vermeiden. „The biggest Loser“ hats gezeigt. Daher noch ein letztes Mal der Appell: Geht den Gewichtsverlust langsam, gesund und nachhaltig an.

Für jene, die gegen gut gemeinte Warnungen und Appelle immun sind, hier zumindest ein Ratschlag zur Schadensbegrenzung: Sorgt im starken Kaloriendefizit zumindest für stabile Protein- und Mineralstoffversorgung und wenn möglich aus natürlicher Quelle. Ich werde jetzt keine Hanfprotein-Monodiät empfehlen aber auf jeden Fall eine Ergänzung. In einer solchen Ausnahmesituation in Sachen Ernährung ist man auf gute, natürliche, effektive und gesunde Produkte angewiesen. Und Hanfprotein ist nach meiner Erfahrung, Recherche und ehrlichen Meinung eines davon.

Abnehmen und dabei der Umwelt was Gutes tun

Low-Carb und Low-Fat-Ernährungsstile gelten als die ultimativen Abnehminstrumente dieser Tage. Was ist besser? Kommt wohl darauf an wen man fragt. Lautstarke Befürworter und Erfolgsstorys finden sich auf beiden Seiten. Das liegt meiner Meinung nach ganz einfach an unterschiedlichen Stoffwechseltypen. Studien tendieren aktuell wieder eher in Richtung Low-Fat. Für mich persönlich funktioniert keins der Extreme. Um dies individuell herauszufinden, ist eines Einzelnen Einsatz gefragt. Dabei helfen Experten, eine simple Methode findet Ihr aber auch in meinem kurzen eBook: „Die 5 Säulen der idealen Ernährung“.

Den beiden Lagern Low Fat und Low Carb gemein ist ein erhöhter bis sehr hoher Proteinanteil. Low-Carb mit starker Gewichtung tierischer Produkte empfiehlt generell eine noch höhere Eiweißzufuhr. Davon rate ich aus objektiver als auch persönlicher Überzeugung entschieden ab. Tierprodukte haben sicherlich ihren Platz und Nutzen in unserer Ernährung, aber auch ihre Tücken. Über den Einfluss von Nahrungscholesterin auf den körpereigenen Cholesterinspiegel streiten sich Experten seit je her, ebenso wie über die Gefahr tierischen Proteins für die Nieren.

Sind Experten sich uneinig, lohnt ein Blick auf eventuelle finanzielle Interessen Betroffener. Nebenbei sprechen wohl die Zahlen in Sachen Herz- Kreislauf-Erkrankungen für sich. Oder aber man befragt gleich die 2 besten Ratgeber: Herz und Verstand. Mein Verstand sagt mir, dass langlebige Völker wie die Okinawer ziemlich sicher was richtig machen. Darunter die geringe Aufnahme tierischen Proteins. Mein Herz sagt mir, dass ich die Umwelt und den Planeten in besserem, zumindest aber im gleichen Zustand an meine Nachkommen übergeben will.

Mit der Tierindustrie als den mit Abstand größten Umwelt-und Klimakiller weiß ich also ganz genau, worauf ich aus Perspektive von Mutter Erde öfters mal verzichte. Sowohl Low-Fat als auch Low-Carb-Varianten lassen sich problemlos mit moderatem Anteil an Tierprodukten gestalten. Natur und Kultur bieten uns auch in Ausnahmesituationen wie einer Diät, geniale Alternativen und Möglichkeiten. Mit Produkten wie dem Hanfprotein.

Für Ideen und Anwendungsmöglichkeiten mit Hanfprotein empfehle ich Euch wärmstens diesen Beitrag.

Mein Favorit unter Hanfproteinen, aus heimischem Anbau

Bei der Auswahl eines Proteinpulvers stellen sich wichtige Fragen. Warum ich genau dieses Protein wähle, erfahrt Ihr auf unserer Empfehlungsseite.

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CBD-Öl gegen Migräne und Kopfschmerzen – CBD wirkt in 15 Minuten.

Hilft CBD-Öl gegen Migräne? CBD hat nachweislich eine schmerzlindernde und…

Hilft CBD-Öl gegen Migräne?

CBD hat nachweislich eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. Erfahrungsberichte deuten klar darauf hin, dass CBD-Öl auch bei Migräne und Kopfschmerzen erfolgreich eingesetzt wird. 

CBD-Öl ist ein wirksames Mittel gegen Kopfschmerzen und Migräne. Wie CBD-Öl Linderung verschafft, was die Wissenschaft dazu sagt und wie Ihr es anwendet erfahrt Ihr zusammengefasst in diesem Artikel.

CBD-Öl gegen Migräne.

Migräne ist bis heute schwierig zu behandeln. Die aktuellen Methoden sind nicht zuverlässig und stehen in Verbindung mit unangenehmen Nebenwirkungen. Alternativen sind gefragt und die vielversprechendste möchte ich Euch heute vorstellen.

Die Hanfpflanze wird seit Jahrtausenden als Schmerzmittel verwendet und nach vielen Jahren der Verbannung findet das heilende Kraut langsam wieder Ihren Weg zurück in die Gesellschaft. 

CBD-Öl hilft gegen Migräne.

Die Ursachen von Migräne sind noch nicht vollständig geklärt. Es handelt sich aber um eine neurobiologische Funktionsstörung bei der sowohl Entzündungen als auch eine Überaktivität von Botenstoffen eine Rolle spielen. Das Endocannabinoid-System (ECS) bzw. seine Unterversorgung spielen eine weitere wichtige Rolle im Kampf gegen Migräne. 

Cannabidiol (CBD) hat Einfluss auf den Serotoninspiegel, hat entzündungshemmende Eigenschaften und versorgt das ECS mit Cannabinoiden. CBD hilft dem Körper sein natürliches Gleichgewicht (Homöostase) wieder herzustellen. 

  • reguliert den Serotoninspiegel
  • wirkt entzündungshemmend 
  • gleicht Endocannabinoidmangel aus

Es wurden bereits mehrere Studien durchgeführt die belegen, dass Cannabis ein wirksames Mittel gegen Migräne ist. Außerdem hat CBD-Öl kaum Nebenwirkungen.

CBD-Öl gegen Migräne – Studien.

Aus einer 2018 durchgeführten Studie geht hervor, dass es zunehmend Hinweise auf verschiedene therapeutische Vorteile von Cannabis bzw. Cannabinoiden gibt. Insbesondere bei der Behandlung von Schmerzen, die auch bei der Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen Anwendung finden können.

Diese Studie belegt den möglichen Zusammenhang zwischen Migräne und dem Endocannabinoid-System. Dieses sogenannte Endocannabinoidmangel Syndrom (Clinical Endocannabinoid-deficiency Syndrome – CED) wird neben Migräne auch noch mit anderen Krankheiten wie Fibromyalgie, Reizdarm, Multiple Sklerose, Reiseübelkeit und Posttraumatischem Stresssyndrom (PTSD) in Verbindung gebracht.

Einen weiteren Gewinn für die Cannabis- Forschung bedeutet eine 2017 durchgeführte Studie.

Die Untersuchungen haben ergeben, dass die Wirkstoffe in Cannabis die Häufigkeit von akuten Migräneschmerzen wirksamer reduzieren als verschreibungspflichtige Migränemedikamente.

Zusätzlich konnten deutlich weniger Nebenwirkungen festgestellt werden. In dieser Studie wurde eine Kombination aus dem psychoaktiven Stoff THC (Tetrahydrocannabinol) und dem nicht psychoaktiven CBD verwendet.

CBD-Öl – indirekte Hilfe gegen Migräne.

Wie wir weiter unten noch sehen werden, sind Stress und Schlafmangel einer der häufigsten Triggerfaktoren (Auslöser) einer Migräneattacke. CBD-Öl hilft einer Migräneattacke vorzubeugen indem es Entspannung und gesunden Schlaf fördert. Mehr dazu auf unseren Artikeln über Schlafstörungen und Depression.

Was ist CBD-Öl?

CBD-Öl ist ein mit CBD (Cannabidiol) angereichertes Trägeröl (beliebte Öle sind unter anderem Hanföl, Rapsöl, Olivenöl oder Kokosöl). Dem jeweiligen Trägeröl wird das CBD in verschieden hoher Konzentration beigemischt. Die Konzentrationen variieren zwischen 2 und 25%. 

Cannabidiol ist im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabinol) der nicht psychoaktive Bestandteil der Hanfpflanze (Cannabis sativa).

Insgesamt beinhaltet die Hanfpflanze über 100 verschiedene Cannabinoide. Forscher widmen sich aktuell mit besonderer Aufmerksamkeit dem CBD, da es ein vielfältig einsetzbares Heilmittel, ohne lästige Nebenwirkungen ist.

CBD ist Legal
CBD-Tropfen sind in den meisten Ländern legal erhältlich, vorausgesetzt der THC Wert übersteigt eine bestimmte Grenze nicht. In Deutschland und Österreich sowie weiten Teilen der EU liegt diese Grenze bei 0,2 – 0,3% THC. 

Wirkungsweise von CBD-Öl bei Migräne.

Das CBD wirkt direkt auf körpereigene Rezeptoren (lateinisch für Empfänger). Im Körper angekommen dockt es an diese Empfänger an und interagiert mit ihnen. Am besten kann man sich das so vorstellen: Rezeptoren sind das Schloss, das CBD der passende Schlüssel dazu. Ist das Schloss geöffnet, kommt es zu einer Reaktion in den Zellen des Körpers.

Im Falle von CBD werden entzündungshemmende, beruhigende, schmerzstillende, ausgleichende, harmonisierende Reaktionen hervorgerufen.

Diese sogenannten Cannabinoid-Rezeptoren sind in fast jedem Organ und Körperteil zu finden. Das erklärt auch warum Cannabis auf so viele Bereiche des Körpers und der Psyche Einfluss nehmen kann. Nun werden diese Wirkstoffe über das Endocannabinoid-System auf unseren Körper verteilt.

Das Endocannabinoid-System wurde erst um 1990 von Amerikanisch- Israelischen Forschern entdeckt. Nicht weiter verwunderlich, da die Hanfpflanze in den meisten Teilen der Welt lange Zeit nur als illegale Droge und nicht als mögliche Medizin gesehen wurde. Benannt wurde es nach den Wirkstoffen der Cannabispflanze, den Cannabinoiden.

Das Endocannabinoid-System ist Teil unseres Nervensystems und produziert körpereigene Cannabinoide, die für eine Reihe wichtiger Abläufe im Körper zuständig sind.

  • Immunsystem
  • Schmerzempfinden
  • Ängste
  • Stimmungslage
  • Appetit
  • Schlaf
  • Körpertemperatur 
  • Stoffwechsel
  • Fettverbrennung

CBD wirkt auf alle diese Bereiche ein, hilft dem Körper ein natürliches Gleichgewicht herzustellen und dieses aufrecht zu erhalten. Die Hanfpflanze enthält rund 100 verschiedene Cannabinoide. Cannabidiol (CBD) ist dabei das interessanteste und neben dem THC das Wirksamste. 

Vollextrakte mit einem breiten Spektrum an Wirkstoffen (CBD, CBDA, CBG, THC, Terpene, Flavonoide) sind CBD-Isolaten vorzuziehen. Die Qualität der Öle entscheidet über die Wirkung und ist daher nicht zu unterschätzen.

Dieses Video zeig kurz den Anbau und Verarbeitung von qualitativ sehr hochwertigem Bio-Hanf.

Diese CBD-Produkte findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite.

Wir haben das Thema CBD-Öl Qualität in einem anderen Artikel sehr ausführlich beleuchtet. Öle in sehr guter Qualität findet Ihr in unseren Empfehlungen

CBD-Öl – Migräne und Homöostase?

CBD-Öl und Homöostase
Unser Körper ist ständig um Gleichgewicht bemüht.

Gesundheit fördern
Für die Gesunderhaltung unseres Körpers spielen viele Faktoren wie eine ausgewogene Ernährung, gesunder Schlaf, sportliche Aktivität und andere Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle. Es laufen unzählige Prozesse ab die darauf abzielen den Körper in Balance zu halten.

Wird dieses Gleichgewicht (Homöostase) gestört, kommt es unweigerlich zu Beschwerden die sich in weiterer Folge zu Krankheiten entwickeln können. Für unser Wohlbefinden ist es also entscheidend ob unser Körper es schafft diese Balance aufrecht zu erhalten und CBD unterstützt unseren Körper dabei. 

Das Endocannabinoid-System ist für eine Vielzahl wichtiger Prozesse im Körper verantwortlich (siehe Liste oben). Es trägt maßgeblich dazu bei den Körper im Gleichgewicht zu halten. Wird ein Ungleichgewicht festgestellt, werden körpereigene Cannabinoide (Endocannabinoide) in das System eingespeist. 

Ist der Körper bzw. das Endocannabinoid-System nicht in der Lage selbst genügend Cannabinoide herzustellen, führt das über kurz oder lang zu einer Dysbalance die sich in verschiedensten Krankheitsbildern, unter anderm auch Migräne manifestiert.

Forschungen haben gezeigt, dass die Zugabe von sogenannten Phytocannabinoiden (Cannabinoide der Hanfpflanze) dem Körper helfen sich selbst zu regulieren, um ein gesundes Gleichgewicht wiederherzustellen. 

CBD-ÖL gleicht einen Cannabinoid-Mangel aus und unterstützt den Körper bei der Aufrechterhaltung der Homöostase. 

Wie schnell wirkt CBD gegen Migräne?

CBD wirkt, je nach Einnahmeform, zwischen 20 Sekunden und 2 Stunden nach der Einnahme. Es gibt 4 verschiedene Möglichkeiten wie CBD vom Körper aufgenommen werden kann. 

  • Lunge (Verdampfer oder Rauchen)
  • Mundschleimhaut (Öl) 
  • Haut (Creme) 
  • Magenschleimhaut (Kapseln, Nahrung). 

1. CBD Aufnahme über die Lungen

Das CBD wird in Form von Blüten oder CBD-Liquids durch einen Vaporizer verdampft und inhaliert. Das Cannabinoid gelangt direkt in den Kreislauf und es ist bereits nach ca. 10 Sekunden eine Wirkung zu spüren und damit die schnellste Methode zur Aufnahme von CBD.

Alles über die Wirkung findet Ihr auf: CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

2. CBD Aufnahme über die Mundschleimhaut

Das CBD-Öl wird mittels Pipette direkt unter die Zunge getropft. Dort für ca. 30 Sekunden halten und nicht gleich schlucken. Dadurch hat die Mundschleimhaut genügend Zeit um den Großteil des CBD zu absorbieren.

Die Wirkung setzt nach 10-15 Minuten ein. Aufgrund der Einfachheit ist es die beliebteste Form der CBD-Aufnahme.

  • einfach zu dosieren
  • keine Belastung der Lungen 
  • schnelle Wirkung

3. CBD Aufnahme über die Haut

Über die Haut wird das CBD in Form einer Creme oder Lotion aufgenommen. Die Wirkung ist eher Punktuell und setzt nach ca. 25 Minuten ein. Das Anwendungsgebiete sind:

Alles über die Wirkung auf die Haut findet Ihr in unserem Beitrag “Hanföl für schöne Haut – die faszinierende Wirkung der Hanfpflanze.

4. CBD Aufnahme über die Magenschleimhaut 

Hier wird das CBD-Öl in Kapseln verpackt, geschluckt und über die Magenschleimhäute aufgenommen. Bis die Wirkung einsetzt, kann es bis zu 1 Stunde dauern.

Um die Wirkung zu verstärken bzw. zu beschleunigen empfehle ich die Kapseln auf nüchternem Magen zu schlucken. Trotzdem ist die Wirkung des CBD bei einer Aufnahme über die Magenschleimhaut etwas abgeschwächt. 

Migräneattacke verhindern
Um eine Migräneattacke abzuwehren spielt der richtige Zeitpunkt der Einnahme eine wichtige Rolle. Die Angabe der Wirkungszeiten können dabei helfen früh genug mit der Aufnahme von CBD anzufangen. Für alle Fälle empfehle ich einen “geladenen” Vaporizer bereit zu halten. 

CBD-ÖL Dosierung bei Migräne.

Die „richtige“ Dosierung zu finden, ist nicht so einfach. Die richtige Dosierung kann letztendlich nur jeder für sich selbst finden. Es empfiehlt sich mit einer niedrigen Dosis anzufangen und bei Bedarf langsam zu steigern. 

Ein guter Startwert liegt bei 5mg CBD. Das entspricht in etwa:

  • 4 Tropfen des 5%igen CBD-Öls 
  • 2 Tropfen des 10%igen  CBD-Öls

Alles über die richtige Dosierung von CBD.

Was ist Migräne?

CBD-Öl Migräne
Migräne ist oft extrem schmerzhaft.

Migräne ist ein besonders starker Kopfschmerz der oft in Verbindung mit Begleiterscheinungen wie Übelkeit auftritt. Im Unterschied zu normalen Kopfschmerzen führt Migräne neben dem intensiven Kopfschmerz zu einer Beeinträchtigung wesentlicher Körperfunktionen. Betroffene sind oft vollkommen “außer Gefecht gesetzt” und liegen für mehrere Stunden kauernd im Bett.  

Migräneanfälle dauern zwischen 3 und 72 Stunden. In dieser Zeit ist an ein normales Alltagsleben oft nicht zu denken. 

Typisch für Migräne sind:

  • anfallsartige Kopfschmerzen
  • Übelkeit 
  • Erbrechen
  • Licht- und Lärmempfindlichkeit
  • bleiche Haut
  • Frieren
  • Zittern

Für Migräne charakteristisch sind anfallsartige Kopfschmerzen, die in unregelmäßigen Abständen wiederkehren. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Spannungskopfschmerzen, die oft als dumpf beschrieben werden und beidseitig auftreten, sind die Schmerzen bei Migräne oft halbseitig begrenzt und pulsierend.

Psychologische Auswirkung von Migräne.

Migräne ist eine chronische Erkrankung die in unvorhersehbaren Abständen wiederkehrt. Kommt es zu einer Attacke ist das für die Betroffenen oft mit extremen Schmerzen verbunden.

Angst vor Migräne
Hinzu kommt die Angst vor der nächsten Attacke. Der geplante Ausflug am Wochenende wird dann von dem Gedanken überschattet ob sich hoffentlich keine Migräne anbahnt. Aus der Vorfreude wird plötzlich Angst, Sorge und Stress was an sich schon wieder Nährboden für eine nächste Attacke darstellt. 

Negative Auswirkungen
Betroffene ziehen sich
immer mehr zurück um möglichen Belastungen oder Stressfaktoren zu entgehen, ein Teufelskreis beginnt. Die Rückkehr zu mehr Kontrolle über die eigene Situation und das eigene Leben ist von größter Bedeutung. Eine erfolgreiche Behandlung ist daher essentiell für die Lebensqualität von Migräne Patienten. CBD-Öl kann helfen wieder mehr Kontrolle über sein Leben zu gewinnen. 

Ursachen von Migräne?

Die genauen Ursachen von Migräne sind bis heute noch nicht völlig geklärt. Es handelt sich aber wahrscheinlich nicht um einen einzelnen Faktor sondern es wirken mehrere zusammen.  

Bei Migräne handelt es sich um eine neurobiologische Funktionsstörung (eine Erkrankung des zentralen und peripheren Nervensystems). Bei einer Migräneattacke kommt es vorübergehend zu einer Überaktivität schmerzregulierender Nervenregionen. Durch diese Überaktivität werden Schmerzsignale an das Gehirn gesendet welche zur folge haben, dass bestimmte Botenstoffe ausgeschüttet werden.

Aufgrund des Überschusses dieser Botenstoffe kommt es wiederum zu einer neurogenen Entzündung des Hirngewebes und der Hirnhäute. Eine solche Entzündung steigert das Schmerzempfinden dermaßen, dass allein schon die Pulsschlagwelle des Blutes als extremer pulsierender Schmerz empfunden wird. 

Einfluss der Botenstoffe (Serotonin)

Botenstoffe (Neurotransmitter) sind chemische Substanzen die vom Gehirn ausgesandte Informationen weiterleiten. Sie dienen der Kommunikation innerhalb des Körpers, steuern Ausdehnung und Verengung der Blutgefäße und lösen Schmerzsignale aus. Laut Untersuchungen scheint der Botenstoff Serotonin bei der Entstehung von Migräne eine zentrale Rolle zu spielen. 

Aufgrund diverser Triggerfaktoren (Auslöser) kommt es binnen kürzester Zeit zu einer übermäßigen Aktivierung im Gehirn. Dadurch werden kurzfristig viel zu viele Nervenbotenstoffe freigesetzt insbesondere das (Glückshormon) Serotonin. Der Körper interpretiert die übermäßige Freisetzung der Botenstoffe fälschlicherweise als eine Art Vergiftung

Die natürliche Schutzreaktion zeigt sich folglich in Form von Übelkeit und Erbrechen. Da es sich aber um keine wirkliche Vergiftung im Zuge von Nahrungsaufnahme handelt, sondern um einen, durch übermäßige Reizverarbeitung ausgelösten, Botenstoff-Überschuss handelt, gehen diese Abwehrmechanismen ins Leere.

Die übermäßige Konzentration der Botenstoffe im Gehirn kann dadurch nicht verringert werden und führt lediglich zu “sinnloser” Übelkeit und Brechreiz.

Bis der Körper diese Fehlregulation im Zentralnervensystem ausgleichen kann, vergehen oft mehrere sehr schmerzhafte Stunden die in Einzelfällen bis zu drei Tagen anhalten können.

Serotoninspiegel
Ein niedriger Serotoninspiegel kann Heißhungerattacken auf Schokolade oder andere energiereiche Nahrungsmittel auslösen. Ein erhöhter Serotoninspiegel hingegen kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Sowohl Heißhungerattacken als auch Übelkeit und Erbrechen sind typische Merkmale einer Migräne. So beginnt sie nämlich häufig mit Heißhunger auf Süßes und endet mit starken Kopfschmerzen und Übelkeit.  

Die genaue Rolle des Serotonins auf die Migräne ist sehr komplex und ist von der Wissenschaft noch nicht zur Gänze verstanden. Entsprechend widersprüchlich auch die diesbezüglichen Untersuchungsergebnisse.

Klar scheint, dass ein Ungleichgewicht des Serotoninspiegels mit den Migräneattacken einhergeht. Aufgrund dessen werden bei einer medikamentösen Behandlung oft sogenannte Triptane (Serotoninunterstützer) verschrieben.

Leider wirken diese Medikamente nicht immer und es kommt zu einer Fülle von Nebenwirkungen. CBD-Öl kann hier eine echte Alternative darstellen und betroffenen Menschen helfen ihre innere Balance wieder zu finden. 

Triggerfaktoren bei Migräne?

Migräne tritt oft in Verbindung mit bestimmten Reizen wie Stress, Schlafrhythmus oder Essverhalten auf. Solche Ereignisse werden als Triggerfaktoren bezeichnet. Diese sind zwar nicht die Ursache, können das Auftreten einer Migräne aber begünstigen.

Trigger sind von Mensch zu Mensch verschieden und müssen nicht bei jedem Betroffenen vorliegen. Außerdem bedarf es meist mindestens 2 Faktoren um eine Migräne zu begünstigen. 

Übersicht möglicher Triggerfaktoren – Migräne

  • Stress (gilt als der häufigste Auslöser)
  • Veränderungen des Tagesrhythmus
  • unregelmäßiges Essverhalten
  • Schlafstörungen oder unregelmäßiger Schlafrhythmus
  • ausgeprägte Emotionen
  • hormonelle Veränderungen (Menstruationszyklus)
  • Überanstrengung und Erschöpfung
  • bestimmte Nahrungsmittel (Alkohol)
  • Wetter
  • Medikamente

Es wird empfohlen ein Migräne-Tagebuch zu führen um genau feststellen zu können welche Triggerfaktoren auf einen selbst zutreffen. Hat man diese Faktoren erst einmal erkannt, kann man die Wahrscheinlichkeit einer Migräneattacke reduzieren.

Die Hanfpflanze wird schon seit Jahrtausenden zur Linderung von Migräne und Kopfschmerzen benutzt. THC gilt immer noch als illegal und nur die wenigsten haben Zugriff darauf. CBD hingegen ist völlig legal erhältlich und stellt eine wirksame Alternative für die Betroffenen dar. Ich rate allen die unter starker Migräne oder gelegentlichen Kopfscherzen leiden es auszuprobieren.  

Hilft CBD-Öl gegen Kopfschmerzen?

CBD hat nachweislich eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. Erfahrungsberichte deuten klar darauf hin, dass CBD-Öl auch bei Migräne und Kopfschmerzen erfolgreich eingesetzt wird. 

Was ist der Unterschied zwischen CBD-Öl und Cannabisöl?

CBD-Öl ist legal erhältlich, hat einen THC-Wert von 0,2% und ist nicht psychoaktiv (macht nicht “high”). Cannabisöl/Haschischöl/THC-ÖL wird aufgrund seines wesentlich höheren THC-Gehaltes (bis zu 30%) in den meisten Ländern als illegal eingestuft.

2 Comments on CBD-Öl gegen Migräne und Kopfschmerzen – CBD wirkt in 15 Minuten.

Hanfprotein, Aminosäuren und biologische Wertigkeit.

Was hat es mit diesen Begriffen auf sich und wie…

Was hat es mit diesen Begriffen auf sich und wie schlägt sich Hanfprotein bei genauerer Betrachtung?

Wie oft habt Ihr in Büchern, Blogs, Videos oder Diskussionen schon von Aminosäurenzusammensetzung und biologischer Wertigkeit gehört? Lysin, Leucin, Glutamin, Isoleucin, Arginin und Wertigkeiten von 90 oder 107. Mir waren diese Begriffe lange Zeit ein Mysterium, dem ich nun aber auf den Grund gegangen bin. Mit interessanten Erkenntnissen.

Was sind Aminosäuren nun genau, was haben sie mit der biologischen Wertigkeit zu tun und wie hochwertig ist Hanfprotein aus wissenschaftlicher Sicht? Aminosäuren sind grob gesagt Bausteine von Proteinen und dienen dem Menschen in erster Linie zum Aufbau von Körpergewebe. Die biologische Wertigkeit ist eines von inzwischen vielen Instrumenten, um einem Nahrungsmittelprotein einen qualitativen Wert zum Muskelaufbau zuzuordnen. Als Basis dafür dient das Hühnerei mit einem Wert von 100. Hanfprotein hat je nach Quelle einen Wert zwischen 87 und 104, ist also definitiv eine hochwertige Proteinquelle. Aber sehen wir genauer hin.

Viele Menschen wählen ihr Proteinpulver rein nach dem Kriterium der biologischen Wertigkeit. Dabei gibt es inzwischen andere und genauere Messmethoden. Proteinversorgung muss auch nicht der einzige Nutzen eines Eiweißpräparats sein. Es gibt Proteinpulver, die können wesentlich mehr.

Aminosäuren – Ein Überblick

Zunächst unterscheidet man zwischen essentiellen und nicht essentiellen Aminosäuren. Essentiell bedeutet dabei, dass der Körper auf Zufuhr mittels Nahrung angewiesen ist. Er kann diese Aminosäuren nicht selbst bilden. 8 der insgesamt 21 im menschlichen Körper vorkommenden Aminosäuren sind essentiell, unser Hauptaugenmerk wird darauf liegen. Es gibt auch Feinheiten wie semi-essentiell, erweiterte Anforderungen bei Krankheit oder im Heranwachsen, ein erwachsener, gesunder Körper ist bei ausreichender Zufuhr der 8 essentiellen Aminosäuren Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin aber bestens versorgt.

Die biologische Wertigkeit – eine veraltete Theorie?

Karl Thomas, der Entwickler, ist 1969 verstorben und hat den Begriff bereits 1909 erstmals verwendet. Seine Theorie fand und findet großen Anklang, auch heute noch. Vermutlich weil „biologische Wertigkeit“ irgendwie professionell klingt und das Vorgehen und die geläufigste Definition dahinter denkbar einfach ist. Dem Ei wurde der Referenzwert 100 zugewiesen. Es war zur Zeit der Entwicklung der Theorie das (einzelne) Lebensmittel mit dem besten Aminosäureverhältnis. 100 ist dabei keine Gewichtsangabe, keine Prozentzahl, es ist einfach nur ein Skalenwert.

Andere Nahrungsmittelproteine werden dann damit verglichen. Kombinationen verschiedener Nahrungsmittel ergeben schnell Werte jenseits der 100, ein Umstand der einige Definitionen der biologischen Wertigkeit schwer in Frage stellt. Internet und auch Fachliteratur bieten verschiedenste Versionen was die biologische Wertigkeit nun genau ist, teils amüsante.

Die biologische Wertigkeit – Eine einheitliche Theorie? – Kaum!

  • Wikipedia hält es in Sachen Definition unverfänglich: Die biologische Wertigkeit ist ein Maß dafür, mit welcher Effizienz Nahrungsproteine in körpereigene Proteine umgesetzt werden können. Angaben zu Messmethoden fehlen.
  • Meine Lieblingsversion: Die biologische Wertigkeit gibt an, wie viel Gramm körpereigenes Eiweiß aus 100 g Nahrungseiweiß gebildet werden kann. So steht es in offiziellen Lehrbüchern. Soll also bedeuten, aus insgesamt 100 Gramm Ei- und Kartoffelprotein im richtigen Verhältnis baut der Körper 136 Gramm Muskeln und/oder andere Gewebe auf? Ich traue dem menschlichen Körper ja viel zu, das aber nicht. So viel zum hiesigen Bildungssystem.
  • Hier die naheliegendste Variante: Die biologische Wertigkeit ist die Stickstoffmenge, die im menschlichen Körper verbleibt, geteilt durch die Stickstoffmenge, die man mit dem Nahrungsmittelverzehr aufgenommen hat. Anschließend wird das Ergebnis mit der Zahl 100 multipliziert. Es sei erwähnt, die Messung geschieht mittels Tierversuchen.

Die biologische Wertigkeit – Ein angenehmes Werkzeug? – Schon eher!

Kombinationen aus verschiedenen Nahrungsmitteln ergeben schon mal Werte von 136 (1 Ei auf etwa 600 Gramm Kartoffeln). Reis allein hätte einen Wert von etwa 80, Bohnen je nach Sorte nur zwischen 50 und 70, kombiniert sind sie dem Ei ebenbürtig. Dies bedeutet wie gesagt weder, dass es sich dabei um ein 100 %iges Eiweiß handelt noch dass der Körper 100 % davon aufnehmen kann. Es bedeutet lediglich, dass die Aminosäurezusammensetzung der Kombination von zum Beispiel Reis und Bohnen ein ähnliches oder gleiches Profil erreicht wie das des Volleis. Das tatsächlich umgesetzte Eiweiß liegt stets deutlich unter 100 %.

Die Theorie der biologischen Wertigkeit geht laut Quellen weiters davon aus, dass der Körper Nahrungsmittelprotein um so besser verwerten kann, je ähnlicher dessen Aminosäurekombination dem des eigenen Muskelgewebes ist. Dem folgt eine paradoxe Schlussfolgerung: Wären Primaten oder besser noch, andere Menschen somit nicht die effizienteste Proteinquelle? Theoretisch ja. Was wäre dann die biologische Wertigkeit davon, 300? Wobei andere Messungen wieder ergaben, dass Menschenfleisch eine eher minderwertige Proteinquelle wäre.

Eine einheitliche Messmethode sowie einheitliche Definition scheint tatsächlich zu fehlen. Die wesentlichste Funktion der biologischen Wertigkeit ist heute wohl hauptsächlich als biegbares, schön klingendes Werkzeug für effektives Marketing.

Wie bestimme ich nun die Qualität von Proteinquellen?

Im verzweifelten Versuch, irgendwie Klarheit in die Sache mit der Wertigkeit der Proteine zu bringen, entstanden in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten viele Theorien:

Der EAA-Index (Essential Amino Acid Index) und der Chemical Score beschäftigen sich dabei hauptsächlich mit Messungen der einzelnen Aminosäuren in Lebensmitteln und vergleichen es mit einem Referenzprotein, dem guten alten Hühnerei. Die essentielle Aminosäure, die im Vergleich zum Hühnerei am schlechtesten abschneidet ist dann die sog. limitierende Aminosäure.

Die bisherigen Methoden hatten dann aber alle Schwächen hinsichtlich der Verdaulichkeit des Proteins. Daraufhin entstand der PER (Protein Efficiency Ratio), wobei lediglich die Gewichtszunahme pro Gramm Protein gemessen, aber keine anderen Umstände berücksichtigt wurden. Sehr ungenau also.

Der NPU (Net Protein Utilization) ist schon genauer, denn dieser berücksichtigt in der Berechnung sowohl die Wertigkeit eines Proteins als auch die Verdaulichkeit. Der NPU misst, wie viel vom resorbierten Protein der Körper zurückhält. Doch auch dieser Wert hat seine Grenzen, denn je mehr Eiweiß dem Körper zugeführt wird, desto weniger Aminosäuren resorbiert er.

Als aktuell am zuverlässigsten gilt der sog. PDCAAS (Protein Digestibility Corrected Amino Acid Score). Das Konzept wurde für mangelernährte Kinder in Entwicklungsländern erdacht. Das Referenzprotein ist hierbei nicht das Hühnerei, sondern der Eiweißbedarf von 2- bis 5-jährigen Kindern. Die Methode misst das im Körper resorbierte und zurückgehaltene Protein und vergleicht auch das Aminosäureprofil mit dem Referenzprotein. Die limitierende essentielle Aminosäure bestimmt den Wert des Vergleichsproteins. Jedoch mehrt sich auch am PDCAAS die Kritik. Zu viele wesentliche Faktoren im Verdauungsprozess finden keine Beachtung. Verschiedene Proteine (Ei, Soja, Whey, Kasein) mit verschiedenem Aminosäureprofil erhalten alle den Höchstwert von 1.0. Die Fokussierung liegt zu stark auf einzelnen Proteinen, der Wert wäre daher realitätsfern. Der Referenzproteinbedarf von 2- bis 5-jährigen Kindern diene auch kaum als Grundlage zur Messung des Bedarfs von Erwachsenen und Leistungssportlern.

Die aktuellste Messung für Nahrungsprotein

Im deutschsprachigen Raum gilt die biologische Wertigkeit als das beliebteste und der PDCAAS als das aktuell zuverlässigste Instrument, trotz ihrer eindeutigen Schwächen. Etwas neues ist daher am Entstehen. Der PDCAAS als aktueller Standard geht allmählich über in den DIAAS (Digestable Indispensable Amino Acid Score). Diesen könnte man als eine Art Erweiterung des PDCAAS betrachten.

Bisherige Methoden maßen lediglich die Zurückhaltung des Stickstoffs, also des Gesamtproteins im Organismus. Der DIAAS misst die Verdauung der Aminosäuren im Dünndarm und kommt damit zu einem viel genaueren Ergebnis. Tendenziell sind die Werte dabei ähnlich dem des PDCAAS. Wheyproteinkonzentrat erreicht einen Wert von 0.973, Sojaproteinisolat 0.906, und nicht jeweils 1.0 wie beim PDCAAS. Leider gibt es zu Hanfprotein noch keine Messungen laut DIAAS, ich lasse es Euch aber wissen sobald sich das ändert.

Wie schneidet Hanfprotein im Vergleich ab?

Zunächst mal ein wenig Ernüchterung: Hanfprotein hat zwar eine biologische Wertigkeit von mindestens 87, einen PDCAAS aber von lediglich 0.61. Eher gering also gegenüber Whey, Ei und Soja mit dem erreichten Maximalwert von 1.0. Der neue DIAAS wird für Hanfprotein vermutlich einen ähnlichen, vielleicht einen etwas höheren Wert als der PDCAAS ergeben. Hanfprotein glänzt nämlich mit einer sehr hohen Verdaulichkeit von annähernd 95 % und der DIAAS legt mehr Gewichtung auf den Verdauungsprozess.

Warum aber nun der geringe PDCAAS von Hanfprotein? Hanfprotein hat wie häufig erwähnt zwar ein vollständiges Aminosäureprofil aller essentiellen Aminosäuren und ist auch hoch in den BCAAs (Leucin, Isoleucin und Valin), es ist allerdings vergleichbar niedrig im Vorkommen von Lysin. Lysin ist damit die sog. limitierende Aminosäure in Hanfprotein und verantwortlich für den bescheidenen offiziellen Wert. Doch das ist kein Grund zur Besorgnis.

Warum Lebensmittel mit ausgeglichenem Aminosäureprofil überbewertet sind

Gibt es irgendjemanden da draußen, der sich zwecks Proteinversorgung auf ein einzelnes Lebensmittel verlässt? Na gut die Inuit tun gut daran ausreichend Karibu zu essen und dadurch ausreichend und ausgeglichen mit Proteinsäuren (über) versorgt zu sein. Sie werden aber auch selten älter als 50. Wir leben im Jahr 2018 und kaum jemand in der zivilisierten Welt ist heute auf eine ähnliche Monokost beschränkt. Soll heißen wir essen eine Vielzahl an Lebensmitteln mit einer Vielzahl an Aminosäureprofilen.

Läge man es darauf an, hätte man große Mühe, eine Mahlzeit ohne ausgeglichenes Aminosäurespektrum zu gestalten. Und der menschliche Körper speichert und kombiniert einzelne Aminosäuren ganz nach Bedarf über Stunden und Tage hinweg. All die bisher erörterten Messinstrumente entbehren damit zu einem gewissen Grad jeglicher Bedeutung. Muskelaufbau ist im Wesentlichen abhängig von ausreichender, leicht überschüssiger Nahrungszufuhr. Bei einer nur minimal abwechslungsreichen, selbst rein pflanzlichen Ernährung, stehen dem Körper alle Aminosäuren ausreichend zur Verfügung.

Warum wir mit Hanfprotein supplementieren sollten

Ich will vorausschicken: Ich ernähre mich „nicht“ vegan. Wenn ich nun ein Proteinpulver unter den vielen Verschiedenen auswählen müsste, wäre dies dennoch Hanfprotein. Das geringe Vorkommen von Lysin und der daher niedrige PDCAAS beunruhigen mich nicht im geringsten. Warum nicht? Weil Lysin in sämtlichen tierischen Lebensmitteln, sowie in Soja und Lupinen schon fast etwas überrepräsentiert ist und in den meisten Hülsenfrüchten, Buchweizen, Hirse oder Reis auch noch ausreichend vorhanden.

Ich begrüße den niedrigen Anteil von Lysin im Hanfprotein daher als gesundheitlich wertvollen Ausgleich und Benefit. Hanfprotein liefert auch nicht nur Protein, hochwertige Fette, Ballaststoffe und eine Fülle an wertvollen Mikronährstoffen wie Zink, Magnesium und Eisen in Rohkostqualität, es ist auch noch hypoallergen und äußerst umweltschonend. Anders als Whey, Kasein oder Soja ist Hanfprotein eher ganzes Lebensmittel als aufwändig verarbeitete Nahrungsergänzung. Zur Herstellung wird lediglich der entölte Hanfsamen mechanisch gepresst, gemahlen und gesiebt, alles ohne Einwirkung von Hitze oder Chemie.  

Ich probiere und teste gerne verschiedene Hanfproteine und damit Ihr das für Euch beste schneller findet, habe ich meine 3 Hanfprotein Favoriten genauer beschrieben.

Das ideale Proteinpulver

Welches wäre rein aus der Perspektive maximalen Muskelaufbaus das ideale Proteinpulver bzw. die ideale Gesamtaminosäurenaufnahme?

Ich richtete zur Beantwortung dieser Frage den Blick bewusst nicht in die Wissenschaft sondern direkt in die Fitnessindustrie und nach Hollywood. Im Zweifel glaube ich eher Jahrzehnte langer Erfahrung als sich ständig erweiternden und widersprechenden Studien. Im wesentlichen schwören Bodybuilder und Superheldendarsteller auf 3 Komponenten: „Chicken“ also Hühnerbrust, Eier und Whey. Ich habe mir den Spaß gemacht, das Aminosäureprofil dieser 3 Kandidaten rein pflanzlich annähernd nachzubauen.

Zum Vergleich steht dabei das Profil von 3 Teilen Hühnerbrust, 2 Teilen Eier, 1 Teil Whey. Hochwertige Hülsenfruchtprodukte wie z. B. Tempeh entsprechen diesem Profil schon ganz gut, 3:1 kombiniert mit Hanfprotein noch etwas besser. Tempeh als fermentiertes Health-Food hätte ohnehin große Benefits gegenüber Huhn oder Eiern, darauf ließe sich eine pflanzliche Fitnessernährung sehr gut aufbauen. Im folgenden ein Vergleich der Profile Hühnerbrust, Eier, Whey im Verhältnis 3:2:1 mit dem Profil Soja, Erbsen, Hanf im Verhältnis 3:2:1.

tierische-vs-pflanzliche-fitnessernährung-vitahanf

Schon ganz interessant. Wir wollen uns aber genauer mit dem Aminosäureprofil des Hanfproteins im Vergleich zur vorherrschenden Fitnessernährung beschäftigen. Hier ergibt sich was ganz interessantes. Wie ihr in der folgenden Abbildung seht ist das Profil des Hanfproteins mit Ausnahme von Lysin, der tierischen Fitnessernährung sehr ähnlich.

tierische-Fitnessernährung-vs-Hanfprotein

Ich will natürlich erwähnen, dass keine meiner verwendeten Zahlen auf jedes beliebige Produkt zutreffen. Drei verschiedene Hanfproteine verwenden unter Umständen drei verschiedene Hanfsamen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Genauso gibt es auch Unterschiede bei Whey, Eier, Soja, Erbsen oder Geflügel. Meine Quelle für die Berechnung findet Ihr hier.

Mit Hanfprotein zum überlegenen Proteinpulver

Wie Ihr auf der Abbildung seht hinkt bei Hanfprotein im Vergleich zum Optimum lediglich Lysin deutlich hinterher. Das ist im Rahmen einer so ziemlich jeden Ernährung wie erwähnt kein Problem, für Puristen hätte ich dennoch einen simplen, aber effektiven Ratschlag. Lysin gibt es als isolierte Aminosäure von verschiedensten Herstellern als Pulver oder Kapseln in 500, 1.000 oder 2.000 mg. Das geht zwar schon sehr in Richtung Lebensmitteltechnik und ist sicher nicht natürlich, aber was ist das heute schon? Immerhin gilt isoliertes Lysin, gemeinsam mit Prolin und Vitamin C als äußerst effektiv in der Krebsbekämpfung.

Wer mit ausschließlich Hanfprotein also das bevorzugte Aminosäureprofil von Captain America und Superman basteln will, macht dafür folgendes: Man nehme für einen Proteinshake 25 bis 30 Gramm Hanfproteinpulver und gibt 500 mg Lysin hinzu. Fertig! Mit dieser Mischung hättet Ihr ein Proteinpulver mit beinah dem Profil, wie es laut Jahrzehnte langer Erfahrung im Muskelaufbau maximal effektiv ist, zusätzlich zu all den anderen Vorteilen des Hanfproteins hinsichtlich Verdaulichkeit, Verträglichkeit, Mikronährstoffversorgung, hochwertiger Fettsäuren und vor allem Nachhaltigkeit.

Was ich als (Kraft-) Sportler aus all dem nun mitnehme

Zunächst mal dass die Wissenschaft in Sachen Ernährung überbewertet ist. Forschungsresultate sind weder endgültig noch unvoreingenommen. Für jedes Studienergebnis gibt es in der Regel 3 Studien, die das Gegenteil beweisen. Und vor allem ist die Wissenschaft mehr und mehr einfach nur noch Werkzeug für effektives Marketing. Wem oder was vertraue ich in Sachen Ernährung dann am besten?

Den selben 3 wichtigsten Ratgebern, auf die wir leider ein wenig verlernt haben zu vertrauen, Beobachtung, Herz und Verstand. Ihr wollt gesund und fit alt werden? Dann nehmt euch Menschen zum Vorbild, die dem entsprechen und kombiniert die Beobachtung mit Herz und Verstand. Könnte in der Praxis bedeuten, esst in etwa wie ein traditioneller Okinawer, der Muskeln aufbauen will: Bodenständig, natürlich, unverarbeitet, ausreichend aber arm an Tierprodukten. Hollywood-Stars und Bodybuilder haben offensichtlich Resultate, kompromittieren damit aber ganz offenkundig ihre langfristige Gesundheit. Ein überflüssiger Kompromiss wie ich meine.

Verringerte Aufnahme tierischen Proteins wird quer über den Globus mit Gesundheit und Langlebigkeit in Verbindung gebracht. Gesund nicht nur für den einzelnen, auch für den Planeten und die Menschheit im Gesamten. Herz und Verstand stehen damit in Einklang. Vertraut bei der Proteinaufnahme daher mit gutem Gewissen auf eine Jahrtausende alte Nutzpflanze, die dieser Jahre ihr hoch verdientes Comeback feiert, dem Hanf.

Mein langzeitiger Favorit unter den Hanfproteinen

„Bei der Auswahl eines Proteinpulvers stellen sich wichtige Fragen. Warum ich genau dieses Protein wähle, erfahrt Ihr auf unserer Empfehlungsseite.“

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Rauchen aufhören mit CBD-Öl. Endlich Nichtraucher, gesund, schön und frei!

Kann CBD-Öl bei der Raucherentwöhnung helfen? Ja, CBD-Öl hilft den…

Kann CBD-Öl bei der Raucherentwöhnung helfen?

Ja, CBD-Öl hilft den Zigarettenkonsum einzuschränken und das Verlangen nach Nikotin zu reduzieren. Wissenschaftliche Studien belegen, dass CBD therapeutische Eigenschaften aufweist, die der Suchtbekämpfung dienen. Unterstützend kann CBD so einen positiven Effekt auf die Raucherentwöhnung haben.

CBD (Cannabidiol) hat mehrere therapeutische Eigenschaften, die für die Bekämpfung von Suchtkrankheiten wertvoll sein können. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass CBD sowohl gegen Abhängigkeit von verschiedenen Opiaten, als auch Alkohol und Nikotin, hilfreich sein kann. Es hat eine schützende Wirkung auf die Stressanfälligkeit und die Neurotoxizität unseres Organismus (Schädigung von Nervenzellen durch Giftstoffe).

In diesem Artikel wollen wir uns näher ansehen, was eine Sucht ist, was im Körper durch Nikotinsucht passiert und wie wir neben dem essentiellen richtigen Mindset, CBD-Öl zum Aufhören einsetzen können.

Was ist Sucht?

Sucht ist eine chronische Funktionsstörung des Gehirns, die Belohnung, Motivation und Gedächtnis betrifft. Suchtmittel, wie Alkohol, Nikotin oder illegale Drogen können wahrscheinlich bei einmaligem bestimmt aber bei mehrmaligem Konsum süchtig machen. Kurzfristig wird mit dem Konsum eine positive Wirkung erzielt und die scheinbar unzufriedenstellende Ausgangssituation wird verbessert. Bald darauf folgt die „Ernüchterung“ und ein Teufelskreis beginnt. Suchtmittel aktivieren verschiedene Botenstoffe, die Euphorie oder Wohlbefinden hervorrufen. Das Gehirn lernt das Suchtmittel mit einem positiven Reiz wahrzunehmen und sollte dieser Reiz fehlen entsteht ein Belohnungsdefizit, die gute Laune schwindet und ein krankhaftes Verlangen macht sich bemerkbar. Sucht kann im Gehirn nachgewiesen werden! Sucht ist eine zwanghafte und obsessive Suche nach „Belohnung“ und die mangelnde Sorge um Konsequenz.

Fast jede Sucht entsteht durch die psychischen Prozesse der Erfahrung und Wiederholung und den darauffolgenden physiologischen Prozess der Gewöhnung bzw. Toleranz. Der Körper gewöhnt sich an die Droge und man muss ihm immer mehr zuführen. Abstinenz löst Unruhe, Angst, Nervosität, Verzweiflung, Konzentrationsschwächen, manchmal sogar Schweißausbrüche aus.

Wie wirkt Nikotin im Gehirn?

Rauchen wirkt schädlich auf das Gehirn.
Rauchen verändert nachweislich unser Gehirn.

Wenn der Tabak angezündet wird, wird Nikotin freigesetzt, dieses bindet an winzige Teerteilchen im Rauch und gelangt so in die Lunge und von dort ins Blut. Nikotin durchbricht die Blut-Hirn-Schranke und erreicht bereits sieben Sekunden nachdem an der Zigarette gezogen wurde das Gehirn. Dort dockt es an Rezeptoren an, die normalerweise auf Acetylcholin reagieren. Nikotin ist dem jedoch sehr ähnlich, so dass die Rezeptoren auch darauf reagieren. Die Bindung an diese Rezeptoren führt zur Ausschüttung von Neurotransmittern (chemische Stoffe, die dem Informationsaustausch zwischen einzelnen Nervenzellen dienen) wie Dopamin, Serotonin, Noradrenalin und Endorphin. Aber auch Hormone, wie Cortisol werden freigesetzt. Besagte Rezeptoren haben engen Bezug zum präfrontalen Cortex, wo Hirnfunktionen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Lernen geregelt werden. Während Acetylcholin schnell wieder abgebaut wird, bindet Nikotin sehr lange an die Rezeptoren und hemmt so die Zelle. Langfristig passen sich die Zellen diesem Mechanismus an, es werden Zellen nachgebildet und immer mehr Rezeptoren müssen in immer kürzer werdenden Abständen befriedigt werden.

Weiters besteht eine enge räumliche Beziehung zum dopaminergen Belohnungssystem, das Funktionen wie Essen, Trinken und Sexualität reguliert. Beim Rauchen scheint man sich ebenso zu belohnen, wie bei der Befriedigung von Grundbedürfnissen. Dem Tabak werden aber noch weitere Substanzen zugesetzt, die als Beschleuniger für das Nikotin wirken und das Suchtpotential erhöhen.

Alkohol wirkt übrigens an denselben Rezeptoren, nur blockiert er diese, was dazu führt, dass man zum Alkohol noch mehr rauchen muss um sich entspannt zu fühlen.

CBD – Wirkung im Gehirn.

CBD als eine der wichtigsten und bekanntesten chemischen Verbindungen der Cannabispflanze, ist ein Cannabinoid, das auf mehrere Neurotransmitter wirkt, die mit Abhängigkeiten in Zusammenhang stehen.

Generell wirkt CBD auf das Endocannabinoid-System, kurz ECS. Das ECS wurde im Rahmen der Erforschung der Wirkung von Cannabis auf den Körper entdeckt und ist für das innere Gleichgewicht zuständig. Es besteht aus einer Reihe von Rezeptoren, zwei primäre davon sind der Cannabinoid-Rezeptor 1 (CB1) und der CB2. Rezeptoren sind für das Austauschen von Botenstoffen zuständig. Auf diese binden einerseits Endocannabinoide (werden vom Körper selbst erzeugt), die Funktionen wie Stimmung, Appetit, Schmerzen und unseren Schlaf regulieren, andererseits binden auf diese Rezeptoren Cannabinoide. Sie werden extern zugeführt und man findet Sie häufig in Cannabis. Diese Cannabinoide erzeugen physische und psychologische Effekte im Körper.

Es handelt sich um einen komplizierten Micromechanismus, der andauernd im Gehirn stattfindet. Es werden biochemische Prozesse reguliert, wie beispielsweise Schmerzen, Freude, Unruhe, Angst und auch Liebe. Diese Prozesse lassen sich beeinflussen, unter anderem durch die Einnahme von CBD. Es wird heute erfolgreich bei Depressionen, Angststörungen, Schlafstörungen, Epilepsie, Migräne, Krebs, Akne und auch zur Suchtentwöhnung eingesetzt.

Es gibt verschiedene Darreichnungsformen von CBD. Sehr populär sind im Moment CBD-Öle. Sie werden unter die Zunge getropft, dort für knapp eine Minute belassen und dann geschluckt. So können sie über die Mundschleimhaut aufgenommen werden und ihre Wirkung tun. Wir haben sehr viele Öle getestet und können Euch diese beiden wärmstens empfehlen. Genauere Informationen zu den Unterschieden findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite oder mit Klick auf die Flaschen direkt beim Hersteller .

Studien zum Einsatz von CBD bei der Raucherentwöhnung.

Eine Studie aus dem Jahr 2013 zeigt, dass durch die Einnahme von CBD das Rauchverlangen um 40 % reduziert werden kann. In besagter Studie wurden 24 Menschen in zwei Gruppen geteilt. Einer Gruppe wurde ein Inhalator mit CBD-Öl zur Verfügung gestellt, der anderen ein Placebo. Wenn die Teilnehmer Lust auf eine Zigarette bekamen, sollten sie anstatt eine zu rauchen den Inhalator benutzen. Nach 7 Tagen zeigte die Placebo-Gruppe keinen Rückgang in der Anzahl der gerauchten Zigaretten. Die Gruppe, die CBD inhalierte wies einen Rückgang von rund 40 % auf. Nachuntersuchungen zeigten zudem, dass dieser Effekt auch danach noch anhielt. Selbstverständlich sind weitere Studien nötig, doch in Anbetracht der Tatsache, dass CBD noch weit mehr kann, ist es allemal einen Versuch wert.

Eine Zusammenfassung aus 14 Studien aus 2015 ergibt, dass CBD wohl Einfluss auf das Erinnerungsvermögen bzw auf die typischen Suchtmomente haben kann. Das bedeutet, dass die Momente des gewohnheitsmäßigen Verlangens, die sogenannten „Cravings“ mit CBD besser auszuhalten und effektiver „auszuschalten“ sind.

CBD – Wirkung beim Rauchen aufhören.

CBD Wirkung zur Raucherentwöhung.
Die Wirkung von CBD auf ev. Gemütszustände im Rahmen der Raucherentwöhnung.

Jeder, der schon mal versucht hat mit dem Rauchen aufzuhören, weiß dass es alles andere als leicht ist. Von leichten Stimmungsschwankungen, Konzentrationsschwierigkeiten über Schlafstörungen, bis hin zu depressiver Verstimmung und eventueller Gewichtszunahme ist alles möglich. Das hängt natürlich davon ab, wie viel und wie lange man geraucht hat. Zudem ist auch das richtige Mindset entscheidend, worauf ich später noch eingehen möchte.

CBD hat eine entspannende Wirkung auf den Körper, was bedeutet, dass es die Raucherentwöhnung nicht nur unterstützt, weil es wie oben besprochen das Verlangen reduzieren kann, sondern weil es die Begleiterscheinungen der Suchtentwöhnung lindern kann. Egal ob Ihr das empfohlene Öl verwendet oder zu einem der von mir getesteten Vaporizer greift, nicht nur zahlreiche Studien, sondern auch meine Selbstversuche haben gezeigt, dass CBD ein wertvoller Begleiter ist, wenn man das lästige Laster loswerden will.

CBD-Blüten können mit einem Vaporizer inhaliert werden, was die schnellste Variante ist um CBD aufzunehmen. CBD durchbricht die Blut-Hirn-Schranke ebenso Sekundenschnell, wie es Nikotin tut (siehe Absatz „Wie wirkt Nikotin im Gehirn?“). CBD macht aber nicht abhängig oder high und hat keine Nebenwirkungen. Genaue Informationen zu CBD-Öl uns dessen Nebenwirkungen findet Ihr in unserem Artikel über Nebenwirkungen.

Vorteile von CBD bei der Raucherentwöhnung.

  • Es wirkt entspannend auf Körper & Geist.
  • Es wirkt stimmungsaufhellend und wird auch als natürliches Antidepressivum gehandelt.
  • Es kann bei der Gewichtsreduktion helfen, da es den Fettstoffwechsel beeinflusst.
  • Es kann bei Schlafstörungen helfen, da es Angstzustände lindern und beruhigend wirken kann.
  • Es kann Stress und Nervosität entgegenwirken, da es auf das Endocannabinoide-System im Gehirn wirkt.

Was Ihr unbedingt verstehen solltet, bevor Ihr mit dem Rauchen aufhört.

Mindset, Mindset,Mindset! Ausschlaggebend für den Erfolg beim Nichtrauchen ist Eure Einstellung dazu. Es gibt kein Wundermittel, auch nicht CBD, das Ihr einnehmt und simbsalabim seid Ihr frei von dem Laster. Es bringt Euch auch nichts mit Willenskraft dagegen anzugehen. Wer Allen Carr – endlich Nichtraucher! gelesen und verstanden hat, weiß dass das Nichtrauchen mit Hilfe von Willenskraft sehr anstrengend ist und keine gute Laune macht.

Ihr müsst verstehen, dass das Rauchen keine Vorteile hat. KEINE! Vermeintliche Vorteile, wie dass es Euch in Stresssituationen hilft oder beim Abnehmen, sind Trugschlüsse. Wie schaffen es denn sonst Nichtraucher stressige Situationen zu überleben oder gar abzunehmen? Ein Großteil an Stress, den Ihr verspürt, habt Ihr selbst erschaffen, da Ihr mit dem Rauchen angefangen habt. Das ist ärgerlich & sehr blöd aber wahr. Ich selbst habe mehr als mein halbes Leben lang geraucht. Vorbilder wie Marlene Dietrich und Audrey Hepburn haben mir geholfen, das Rauchen jahrelang als Teil meines aufregenden und erfolgreichen Lifestyles zu sehen. Dann mit fast Mitte Dreißig war ich auch so weit mich mit dem Aufhören zu beschäftigen und das habe ich sehr ausführlich gemacht.

Ich habe mich mit den Fakten zum Rauchen beschäftigt (die wichtigsten findet Ihr im nächsten Absatz!), meine Motive fürs Aufhören eruiert, ich habe Bewusstsein für den Prozess des Rauchens entwickelt und schließlich die Entscheidung getroffen aufzuhören. Basierend auf all den Informationen, die ich gesammelt habe und dem aus Allen Carr`s Buch gewonnen Verständnis, dass Rauchen keinen Vorteil hat, hat es dann auch tatsächlich funktioniert. “Endlich Nichtraucher”, das Buch von Allen Carr, hilft beim Aufhören und schaffte es wirklich meine Einstellung zum Rauchen um 180 Grad zu wenden. Wichtig ist, dass Ihr stets die Motive fürs Aufhören vor Augen habt und Euch darüber freut nicht mehr rauchen zu müssen.

Das beste CBD-Öl zur Raucherentwöhnung.

CBD-Öl hat mir sehr geholfen, mich bei dieser Herausforderung trotz eines aufregenden Lifestyles, zu entspannen. Ich habe viele verschiedene Öle probiert und dabei haben sich klar die Favoriten herauskristallisiert. Meine Empfehlungen beinhalten Öle die naturbelassen sind und schnell, sowie nachhaltig wirken. Die Öle sind von höchster Qualtität und das Preis-Leistungsverhältnis ist tiptop. Mehr Informationen zu den Ölen findet Ihr auf der Empfehlungsseite oder mit Klick auf die Flaschen direkt beim Hersteller!

Fakten zum Tabakkonsum.

  • Nikotin ist Nervengift! Die Pflanze schützt sich damit vor Schädlingen. Es heißt, dass bereits 40-50 mg Nikotin bei Verschlucken für den Menschen tödlich seien. Eine Zigarette beinhaltet ca. 12 mg.
  • Tabak tötet mehr als die Hälfte aller Raucher. Kurz, jeder 2. Raucher stirbt am Rauchen.
  • Tabak tötet mehr als 7 Millionen Menschen jährlich. Mehr als 6 Millionen sterben durch direkten Konsum, rund 890 000 Menschen sind Nichtraucher, die in irgendeiner Weise Tabakrauch ausgesetzt sind.
  • Rund 80 % von den 1,1 Milliarden Rauchern weltweit leben in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, in denen Tabak-bedingte Krankheiten am stärksten verbreitet sind.
  • Menschen, die wegen des Tabakkonsums zu früh sterben, nehmen ihren Familien einen Teil des Einkommens, erhöhen die Kosten der Gesundheitsversorgung und behindern die wirtschaftliche Entwicklung.
  • In vielen Ländern sind Kleinkinder aus armen Haushalten im Tabakanbau beschäftigt und sind daher besonders anfällig für die „grüne Tabakkrankheit“, die durch die Berührung nasser Tabakblätter mit der Haut, entsteht.
  • Tabakrauch enthält mehr als 4.000 Chemikalien, 250 davon sind erwiesenermaßen schädlich und mehr als 50 verursachen nachweislich Krebs.
  • Jeder Mensch sollte Tabakrauch-freie Luft atmen können! Passivrauchen fordert über 890 000 Tote im Jahr, Erwachsene, Kinder (28 %) und Säuglinge. Fast die Hälfte aller Kinder atmet regelmäßig Luft, die durch Tabakrauch verschmutzt wurde.
  • Erst 1,4 Milliarden (20 % der Weltbevölkerung) sind durch nationale Rauchverbotsgesetze geschützt.
  • Bildwarnungen auf Verpackungen reduzieren die Anzahl an Kindern, die zu rauchen beginnen. Studien in Brasilien, Kanada, Singapur und Thailand haben gezeigt, dass die bildhaften Warnungen das Bewusstsein der Raucher bzgl. der Gefahren, die vom Rauchen ausgehen, erhöht. In 78 Ländern (47 % der Weltbevölkerung) werden sie bereits verwendet.
  • Steuererhöhungen reduzieren die Anzahl an Rauchern. Eine Erhöhung von 10 % reduziert den Konsum um 4-5 % in Ländern mit hohem bzw. niedrigem Einkommen. Interessant dabei ist, dass die Einnahmen aus Steuern auf Tabak 250 Mal höher sind, als die Ausgaben für die Suchtkontrolle.

Quelle: WHO – www.who.int/en/news-room/fact-sheets/detail/tobacco 

Fazit.

CBD-Öl hat zahlreiche wundervolle Eigenschaften, die uns im Alltag unterstützen können und uns die Einnahme von chemischen Mitteln ersparen. So auch zur Raucherentwöhnung! Ich habe es selbst getestet und kann bestätigen, dass es das Verlangen nach Zigaretten reduziert. Hier der Link zu den von mir empfohlenen Ölen! Auch mein geschätzter Vater, der seit Jahren gerne und viel raucht, musste neulich zugeben, dass er sich durch die Einnahme des CBD-Öls entspannter fühlt und weniger raucht. Ein kleines Wunder!

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es kein Wundermittel gegen die Nikotinsucht gibt, aber wenn man die richtige Einstellung entwickelt und versteht, dass es ein Vorteil ist nicht zu rauchen, dann stehen die Chancen sehr gut, dass man sich von dem Laster befreit. Entscheidet Euch endlich frei zu sein und sorgt mit einer täglichen Dosis CBD, egal ob als Öl eingenommen oder als Blüte gevaped, für die nötige Entspannung!

No Comments on Rauchen aufhören mit CBD-Öl. Endlich Nichtraucher, gesund, schön und frei!

Hanfprotein vs Whey. Welche Eiweißquelle ist besser?

Als ich vor kurzem meinen Amazon-Einkaufswagen mit Fitness-Supplements füllte, fiel…

Als ich vor kurzem meinen Amazon-Einkaufswagen mit Fitness-Supplements füllte, fiel mir wiedermal die enorme Angebotsbreite für Proteinpulver auf. Vor allem Hanfprotein scheint stark im Kommen. Ich dachte mir eine aktuelle Recherche kann zumindest nicht schaden und verbrachte damit die nächsten Stunden. Wie gut ist das Protein aus Hanfsamen, und vor allem, ist es eine gleichwertige Alternative zum allseits beliebten Whey?

Ist Hanfprotein besser als Whey?

Die Ergebnisse sind beeindruckend auf der einen, besorgniserregend auf der anderen Seite. Hanfprotein ist auf jeden Fall eine gleichwertige, wenn nicht eine wesentlich höherwertige Alternative.In Sachen Kraft und Leistung steht Hanfprotein den tierischen Pendants kaum nach, in Sachen Verträglichkeit, Zusatznutzen und vor allem Gesundheit ist es weit überlegen.

Hanfprotein – Ein Eiweiß mit enormem Zusatznutzen

Der Alltag sollte natürlich im Sinne von Fitness stehen, viel mehr aber noch sollte Fitness den Alltag verbessern, die Wahl der Fitnessernährung inbegriffen. Nach inzwischen unzähligen Stunden an Recherche kristallisierte sich zu diesem Zweck ein Protein ganz klar heraus, und zwar jenes aus Hanf. Inwiefern ist Hanfprotein traditionellen Produkten wie Wheyprotein nun überlegen? Sehen wir uns diese beiden Proteine, ihre Unterschiede, Vorzüge aber auch Gemeinsamkeiten im Detail an.

Hanfprotein und Wheyprotein im direkten Nährstoffvergleich

Bei Wheyprotein gestaltet sich die Nährstoffzusammensetzung simpel. Etwa 80 % davon sind in der Regel Aminosäuren, also Protein. Ein paar Reste Kohlehydrate und Fett sind meist noch enthalten. Wobei ich Laktose und gesättigte Fette nicht unbedingt als Mehrwert betrachten würde. Natürliche Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme? Eher Fehlanzeige.

Die Herstellung unter hohen Temperaturen, unter hohem Druck oder mit chemischer Einwirkung zerstört selbst den letzten Rest eventueller Mikronährstoffe. Gewitzte Hersteller setzen dem Isolat oder Konzentrat dann oft wieder einen Vitamin- und Mineralstoffkomplex zu. Sicherlich eine Verbesserung, die schiere Notwendigkeit eines solchen Zusatzes sollte aber bereits skeptisch stimmen. Mit Hanfprotein gestaltet sich die Angelegenheit schon etwas vielseitiger.

Aufgrund der schonenden Verarbeitung sind im Protein noch fast sämtliche der ursprünglich vorhandenen Enzyme, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Eisen, Calcium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Sulfur, Zink, Vitamin A, Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C, Vitamin D sowie Vitamin E.

Trotz Entölung sind im Hanfprotein auch noch 9 bis 12 % Fett enthalten, und zwar die wertvollen Omega 3 und 6 Fettsäuren in idealem Verhältnis. Auch Ballaststoffe zur Unterstützung der Verdauung und Antioxidantien sind noch vorhanden.

Hanfprotein und Wheyprotein – Eine ähnliche Geschichte

Eiweißpulver gelten als hoch konzentrierte, physiologisch wertvolle, den Muskelaufbau verstärkende Nahrungsmittel oder zumindest Nahrungsergänzungsmittel. Naheliegend, dass Proteinpulver bei der Verarbeitung des zugrundeliegenden Rohstoffs, sei es Milch, Ei, Soja, Erbsen, Reis oder Hanf, dabei das primär gewünschte Endprodukt bilden. Lebensmittelverarbeitung bringt meist eine Art Abfall, Rest- oder Nebenprodukt hervor. Die Frage lautet häufig: Entsorgen oder anderweitig verwenden?

Hanfprotein und Wheyprotein teilen hier ein Schicksal. Beide sind lediglich Sekundärprodukte in der Verarbeitung des ursprünglichen Lebensmittels. Whey, oder auf Deutsch Molke entsteht als einst unerwünschtes Restprodukt bei der Käse- und Joghurtherstellung, Hanfmehl oder Hanfprotein entsteht als trockenes, entöltes Überbleibsel bei der Hanfölherstellung. Sollten wir als Konsument von solchen Produktionsabfällen- oder resten nun tendenziell eher Abstand nehmen? Manchmal vielleicht, aber keinesfalls grundsätzlich! Ein aufgeklärter Konsument ist ein guter Konsument. Der genauere Blick auf Umfang und Methoden der Weiterverarbeitung lohnt sich.

Whey – Vom Abfallprodukt zum Verkaufsschlager?

hanfprotien das bessere whey

Die Verwendung eines jeden einzelnen Bestandteils bei Produktionsprozessen ist im Kontext zum Industriezeitalter ein eher junges Phänomen. Erst komplexe technische Errungenschaften machten dies zur Gänze möglich. Lange lautete der Haupttenor: Rausholen was benötigt wird und weg mit dem Rest. So auch einst bei der Verarbeitung des viel geliebten weißen Goldes aus den Zitzen der indischen Gottheit. In riesigen Behältern schwamm stets ein ungeliebter weißer Rest Richtung Oberfläche: Das vom Milchkasein getrennte Molkeprotein. Abfall, der dem ersehnten Endprodukt im Weg stand.

Lange Zeit wurde dieser unerwünschte Rest entsorgt. Böse aber meiner Meinung nach äußerst kompetente Stimmen stellen die Entwicklung hin zum Wheyproteinpulver folgend dar: Das Molkeprotein war bei stark steigender Menge irgendwann zu toxisch für die Entsorgung in Gewässer oder Kanalisation. Eine Alternative musste her. Die Milchindustrie machte als kreative Lösung dann Kraftsportler und Bodybuilder als Zielgruppe aus.

Mikrofiltriert, hydrolisiert oder chemisch ionengetauscht wurde der lästige Abfall prompt zum Grundpfeiler moderner Fitnessernährung. Eine über alle Maßen aggressive Werbestrategie machte Wheyprotein innerhalb kürzester Zeit zum beliebtesten und inzwischen meist gekauften Proteinpulver.

Ich will hier keinesfalls das Potential des Wheyproteins für Muskelwachstum und Leistung im Kraftsport in Frage stellen. Die Wirksamkeit ist erwiesen und die Ergebnisse sprechen für sich. Der gesundheitliche Mehrwert und vor allem die Folgen langfristigen Verzehrs bleiben dabei aber Teil der Phantasie. Will ich meinen Post-Workout-Proteinshake wirklich auf ein Produkt aufbauen, das, um überhaupt zum Verzehr geeignet zu sein, erst chemisch verarbeitet oder molekular gespalten werden muss? Schon Milch und Käse gelten längst als gesundheitlich bedenklich, wie steht es dann wohl um die Reste bei deren Verarbeitung?

Es geht auch anders – mit Hanfprotein

Wie schneidet Hanfprotein bei Betrachtung unter den selben Kriterien ab? Ausgangsprodukt dafür ist der Hanfsamen, der Samen einer vom Menschen mehr als Zehntausend Jahre genutzten Kulturpflanze. Lange zu Unrecht verunglimpft wegen der psychoaktiven Wirkung einiger Blüten erlebt Hanf in all seinen Bestandteilen aktuell eine Art Renaissance. Eine wunderbare Entwicklung und vollkommen zurecht. 

Primärprodukt bei Entstehung des Hanfproteins ist das inzwischen hoch geschätzte Hanföl, laut Wissenschaft eines der wertvollsten Fette überhaupt. Ich denke ich lehne mich mal nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich sage, Hanfsamen und Hanföl sind wesentlich wertvoller und gesünder als Milch, Käse und Butter, vom ethischen und umwelttechnischen Aspekt der Tierhaltung mal abgesehen.

Vom Samen zum Protein

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Hanfsamen, Hanföl und Hanfprotein –  wertvoll und echt.

Was trennt uns nach der Hanfölherstellung  noch vom Hanfprotein? Nicht mehr viel. Der dabei entstehende Presskuchen ist quasi schon das fertige Protein, kein Erhitzen, keine Chemikalien, kein molekulares Filtrieren. Ein simples mechanisches Mahlwerk und ein Sieb bringen den einstigen Presskuchen in seine gewünschte fein pulverisierte Form. Dieser vergleichsweise simple und dabei äußerst schonende Prozess in der Herstellung führt nebenbei noch zu einem sehr günstigen Preis.

Meine Begeisterung für Hanf und vor allem für Hanfprotein steigt beim Schreiben dieser Zeilen ins Unermessliche. Und nicht zuletzt weil ich mein Frühstück gerade mit Hanfsamen und Hanfprotein garniert habe und dabei frohlocke. Als sportbegeisterter und inzwischen gesundheitsbewusster Mensch in den Dreißigern bin ich für Produkte aus Hanf mehr und mehr einfach nur dankbar. Lange genug hat es gedauert, bis die Fitnesswerbemaschinerie mit deren muskelbepackten Figuren mich nicht mehr zum Kauf und Konsum fragwürdiger Eiweißpulver verleiten konnte. Akne auf Schultern und Rücken seinerzeit inklusive.

Lebensmittel vs. Konzentrat

Hanfprotein hat zwar einen geringeren Proteinanteil von 50 bis 70 %. Es sind aber noch sämtliche Begleitstoffe zur korrekten Verdauung und Verarbeitung enthalten. Vergiftungen oder Mineralstoffdefizite können also keine auftreten, anders als bei Isolaten oder Konzentraten. Die Nährstoffzusammensetzung eines Lebensmittels ist nicht um sonst wie sie ist, wir betrachten sie am besten als Komposition zur bestmöglichen Verarbeitung und Versorgung unseres Körpers. Und Hanfprotein ist bis auf den reduzierten Fett- und Ballaststoffanteil genau das, ein Lebensmittel.

Isolierte Makronährstoffe sind für unseren Körper selten von Vorteil. Zucker als isoliertes Kohlehydrat ist eines der schädlichsten Genussmittel des Planeten. Einige isolierte Fette mögen in hoher Qualität und moderaten Mengen von gesundheitlichem Nutzen sein, ein zu Viel davon schlägt aber ausnahmslos ins Gegenteil um. Warum sollte sich das mit isolierten Proteinen so viel anders verhalten?

Es gibt in diesem Bereich noch sehr wenig Forschung, ich rede hier also von Hausverstand. Warum das Risiko eingehen? Wenn ich mich schon für eiweißreiche Nahrungsergänzung entscheide, dann doch für ein Produkt, das einem Lebensmittel am nähesten kommt.

Ist die biologische Wertigkeit von Hanfprotein so hoch wie die von Whey?

Vermutlich nicht. „Vermutlich“ deshalb, weil ich kein Wissenschaftler bin und die Zahlen in den verschiedenen Quellen variieren. Whey hat einen Wert von 104 bis 110. Hanf hat mal einen Wert von 87, dann ist es dem Wheyprotein wieder gleichwertig. Klingt so weit ja schon mal richtig gut. Mit einer biologischen Wertigkeit von mindestens 87 könnte ich dem Hanfprotein nun ohne weiteres eine exzellente Eignung als alleinige Proteinquelle für Kraftsportler und Bodybuilder attestieren. So einfach will ich es mir aber nicht machen, ich sehe gern genauer hin.

Die biologische Wertigkeit ist, vermutlich weil es irgendwie gut und professionell klingt, die gängigste Messmethode für die Wertigkeit von Nahrungsprotein. Sie gilt heute aber weitgehend als veraltet und überholt. Eine wesentlich bessere und inzwischen als am zuverlässigsten geltende Methode ist der sog. PDCAAS (Protein digestibility-corrected amino acid score) mit einer Skala von 0-1. Der PDCAAS von Whey ist 1, also höchstmöglich, genau wie der von Ei, Kasein oder Soja. Der PDCAAS von Hanfprotein ist hingegen lediglich 0,61. Genaueres zu Messmethoden und insbesondere bezüglich Hanfprotein findet ihr in diesem Artikel.

Ist Hanfprotein doch nicht so gut?

Ist Hanf als Proteinquelle also ungeeignet oder unzureichend? Ganz und gar nicht. Diese Werte beziehen sich stets nur auf das Aminosäurevorkommen eines einzigen Nahrungsmittels. Der Körper wäre vielleicht besser mit Nahrungsprotein versorgt, äße man nur Whey als äße man nur Hanf. Welcher Mensch isst denn aber schon ausschließlich ein einziges Nahrungsmittel? Der niedrigere PDCAAS des Hanfproteins ergibt sich lediglich aus einem etwas geringen Vorkommen der Aminosäure Lysin.

Die meisten Nüsse, Kerne und Samen sind eher arm an Lysin. Es ist allerdings stark vertreten in zum Beispiel Reis, Buchweizen, Fisch, Eiern, Hülsenfrüchten, vor allem in Soja und Lupinen. Verwendet man Hanfprotein also wie gedacht als Nahrungsergänzung innerhalb einer nur annähernd sinnvollen Ernährung, ist es für Muskelaufbau ebenso potent wie Whey, Kasein oder Soja. Dies muss auch nicht einmal innerhalb einer einzigen Mahlzeit geschehen. Der menschliche Körper speichert und kombiniert Aminosäuren über Stunden und Tage ganz nach Bedarf. Hanfprotein macht also sehr wohl dicke Muskeln, und es kann noch wesentlich mehr.

Was ein sinnvolles Proteinpulver leisten sollte

So ziemlich jedes Proteinpulver auf dem Markt leistet den simplen Anspruch schnelleren Muskelwachstums. Unsere Ansprüche sollten aber wesentlich höher liegen. Ich will ein Eiweißpulver, das ich nicht nur bis 45, sondern bis 80 ohne Bedenken einnehmen kann. Eine wirklich gute Proteinquelle zusätzlich zur regulären Ernährung leistet für mich folgendes:

  • unterstützt den Muskelaufbau
  • ist beinah ausnahmslos sehr gut verdaulich
  • verursacht keine Blähungen
  • ist hypoallergen
  • hat Rohkostqualität
  • verfügt über natürliche Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe
  • ist bezüglich Aminosäurezusammensetzung dem menschlichen Körper ähnlich
  • hat dadurch eine hohe biologische Wertigkeit
  • schmeckt bereits ohne jegliche Zusätze zumindest erträglich
  • stellt einen geschmacklichen Mehrwert in Smoothies und Backwaren dar
  • ist auch in hoher und biologischer Qualität preisgünstig
  • ist Teil einer nachhaltigen, umweltschonenden Produktionskette
  • ist in der Produktion äußerst energie- und ressourcenschonend

Kein anderes Eiweißpulver auf dem Markt außer Hanfprotein entspricht jedem einzelnen dieser Kriterien. Detaillierteres zu den einzelnen Punkten findet ihr in diesem Artikel. Wenn mich heute jemand fragt, welches Protein ich empfehlen würde, lautet die Antwort jedes mal ganz klar: Hanf.

Eine Gegenübestellung von Hanfprotein und Wheyprotein.

Hanfprotein statt Whey – Fürs Klima und die Umwelt

Jeder Proteinshake mit pflanzlichem Protein statt Whey, Kasein oder Eialbumin stellt einen kleinen Triumph für Klima und Umwelt dar. Es dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass tierische Nahrungsmittel Klima- und Umweltsünder Nummer 1 sind. Auf Soja- Erbsen- oder Lupinprotein reagieren leider viele Menschen allergisch oder mit Blähungen, verständlich dass man dann wieder umsteigt auf besser verträgliches tierisches Protein. Hanfprotein ist da wie erwähnt eine geniale Alternative.

Ich werde jetzt keine Details über die enorme Ineffizienz, Grausamkeit oder die fatalen Folgen für Klima und Umwelt durch die Tierindustrie anführen. Das könnte den Eindruck erwecken, ihr sollt auf Fortschritt im Muskelaufbau zugunsten von Tierwohl, Klima oder Umwelt verzichten. Das will ich keinesfalls. Ich würde es allerdings wahnsinnig gerne sehen, dass Sportler ihre Performance und Kraft nicht mehr nur kurzfristig und auf Kosten der eigenen Gesundheit und Brieftasche erhöhen, sondern zu einer nachhaltigen, gesunden, leistbaren und insgesamt höherwertigen Alternative greifen, dem Hanfprotein.

Mein Favorit unter Hanfproteinen, aus heimischem Anbau

Bei der Auswahl eines Proteinpulvers stellen sich wichtige Fragen. Warum ich genau dieses Protein wähle, erfahrt Ihr auf unserer Empfehlungsseite.

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