Cbd Öl und Hanfprotein

CBD-Öl Wirkung und Anwendung – der große CBD-Guide.

Was ist CBD und wie wirkt es auf den Körper?…

Was ist CBD und wie wirkt es auf den Körper?

CBD (Cannabidiol) ist einer der interessantesten Wirkstoffe der Hanfpflanze. CBD hat schmerzstillende, entzündungshemmende, beruhigende, stimmungsaufhellende, antiepileptische und zellerneuernde Wirkung. Somit ist es ein beliebtes natürliches Heilmittel gegen verschiedenste Leiden.

In diesem Artikel findet Ihr alles was Ihr über CBD wissen müsst. Wir erklären die Wirkung von CBD auf den menschlichen Körper – denn wie funktioniert das eigentlich? Außerdem findet Ihr Informationen zu den wichtigsten Anwendungsgebieten von CBD – Ihr werdet überrascht sein wofür CBD in welchen Formen verwendet werden kann. Und last but not least findet Ihr unsere Produktempfehlungen. Wir haben viele Öle getestet und möchten Euch unsere klaren Sieger näher vorstellen und ans Herz legen. Genaue Informationen zu den Ölen findet Ihr dann auch auf unserer Empfehlungsseite! Los geht`s!

CBD – ein natürliches Heilmittel gewinnt an Popularität.

Wir lieben natürliche Heilmittel, die viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten haben. CBD-ÖL gewinnt gerade aus diesem Grund an Bedeutung und wird immer populärer. Das aus der Hanfpflanze gewonnene Öl stand lange und steht eigentlich noch immer, unter moralischer als auch rechtlicher Beobachtung und obwohl die Meinungen darüber auseinander gehen, sind die Vorteile auf den Körper bereits wissenschaftlich bewiesen.

Die medizinische Verwendung von Marihuana hat die Hanfpflanze in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Der wohl bekannteste Inhaltsstoff ist THC (Tetrahydrocannabinol). Ein weiterer ist Cannabidiol (CBD) durch den die Hanfpflanze zurzeit an Popularität gewinnt. Es macht nicht high und auch nicht abhängig. CBD kann in verschiedenen Formen eingenommen und angewendet werden, die im Moment gängigste ist das Öl.

Ist der Hype um CBD gerechtfertigt und hält die Hanfpflanze was sie verspricht!? Wir sagen ja und empfehlen die Einnahme von CBD-Öl fürs allgemeine Wohlbefinden. In diesem Artikel findet Ihr umfangreiche Informationen zur Hanfpflanze, zum Wirkstoff CBD und sein Wirken im Körper, die Einnahme, persönliche Erfahrungsberichte, unsere Empfehlung der besten Öle uvm.

Was ist CBD?

Cannabidiol, auch als CBD bekannt, ist eine von über 60 natürlich vorkommenden Cannabinoid-Verbindungen, die in Cannabis gefunden wurden, einer jährlichen krautigen Blütenpflanze. CBD ist von einer organischen Substanz abgeleitet, die in den Sekreten der Pflanze gebildet wird. Sowohl Marihuana als auch Hanf sind Formen von Cannabis. Cannabis bedeutet jedoch nicht Marihuana. Cannabis ist der Gattungsname und allgemeine Oberbegriff, unter den alle Formen von Marihuana und Hanf fallen.

Bis vor kurzem war Delta-9-Tetrahydrocannabinol, oder THC, das bekannteste und meist studierte Cannabinoid aufgrund seines Überflusses in Marihuana. Als das zweit-häufigste Cannabinoid in Marihuana und das oberste nicht-psychoaktive Cannabinoid, das im Hanf vorkommt, hat CBD in der wissenschaftlichen Gemeinschaft und in den Medien immens an Bedeutung gewonnen.

Neueste Forschungen haben ergeben, dass CBD-Produkte zur Linderung zahlreicher Beschwerden beitragen können. Beschwerden, die so vielfältig sind, dass sich keine gemeinsame Ursache erahnen ließe. Doch es gibt eine, nämlich die Dysregulation des Endocannabinoidsystems, kurz ECS.

Die Funktion des Endocannabinoidsystems und die Wirkung von CBD auf den Körper.

Das Endocannabinoidsystem, kurz ECS, ist wahrscheinlich eines der interessantesten Systeme unseres Körpers. Entdeckt wurde es durch die Erforschung der Auswirkungen von Cannabis auf den menschlichen Körper. Das EC-System, das für die innere Balance des Körpers zuständig ist, hat seinen Namen von der Cannabispflanze, die seine Entdeckung erst möglich gemacht hat.

Das ECS ist ein Teil des Nervensystems und umfasst die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2.

Der Cannabinoid-Rezeptor CB1 ist ein Teil des Nervensystems und kommt am häufigsten im Kleinhirn, in den Basalganglien, im Hippocampus, aber auch im peripheren Nervensystem (z. B. dem Darm) vor.

Der Cannabinoid-Rezeptor CB2 befindet sich auf Zellen des Immunsystems und auf Zellen, die für den Knochenauf- und abbau zuständig sind.

Das ECS funktioniert in verschiedenen Teilen des Körpers, seine Hauptaufgabe besteht in der Aufrechterhaltung der Homöostase (inneres Gleichgewicht). Forschungsergebnisse belegen, dass Cannabidiol für das innere Gleichgewicht und ergo dessen unser Wohlbefinden ausschlaggebend ist. Wer schon mal vom „Runners high“, zu Deutsch dem Läuferhoch gehört hat, weiß dass es sich dabei um einen Zustand handelt, in dem man schmerzfrei und überaus euphorisch ist, als könnte man noch eine Ewigkeit weiterlaufen, ohne jegliche körperliche Anstrengung. Diese Euphorie wurde lange auf die Ausschüttung von Endorphinen zurückgeführt. Einer Gruppe deutscher Forscher gelang es in 2015 nachzuweisen, dass die Ausschüttung körpereigener Cannabinoide für den euphorischen Gemütszustand, dem Runner`s high, verantwortlich ist.

Wie wirkt CBD im Körper?

Cannabinoide entfalten ihre Wirkung indem sie sich an verschiedene Rezeptoren anlegen. Wie bereits erwähnt sind diese Rezeptoren im gesamten Körper verteilt, viele davon befinden sich im Gehirn, der Leber und der Niere. Die CB1-Rezeptoren im Gehirn, befassen sich mit Appetit, Erinnerungen, Stimmung, Emotionen, Schmerz und Koordination. Auch THC bindet an diese Rezeptoren.

CB2-Rezeptoren sind häufiger im Immunsystem. Sie beeinflussen Entzündungen und Schmerzempfinden.

Forscher glaubten einst, dass sich CBD an den CB2-Rezeptor anhängt und so seine Wirkung entfacht, dies wurde aber bereits berichtigt. Im Gegensatz zu THC wechselwirkt CBD nicht direkt mit den beiden klassischen Cannabinoidrezeptoren (CB1 und CB2). Denn CBD aktiviert einerseits den Körper eigenes Cannabidiol zu produzieren, das an diese Rezeptoren andockt und andererseits aktiviert es andere Rezeptoren, so dass es beispielsweise zur Regulierung der Körpertemperatur, des Schmerzempfindens oder Entzündungen kommt. Die Aktivierung von Adenosinrezeptoren durch CBD ergibt die angstlösende und entzündungshemmende Wirkung von Cannabidiol. Sie sind auch an der Freisetzung von Dopamin und Glutamat beteiligt, zwei Neurotransmittern. Dopamin ist an Kognition, motorischer Kontrolle, Motivation und Belohnungsmechanismen beteiligt, während Glutamat auf Gedächtnis, Lernen und Kognition wirkt. CBD hemmt die Enzyme, die Endocannabinoide abbauen, was zu einem Anstieg der natürlich produzierten Cannabinoide in Eurem Körper führt.

CBD blockiert die psychoaktive Wirkung von THC, was ein Vorteil für die Kombination von CBD und THC in medizinischen Anwendungen ist. Die positiven Wirkungen von CBD hängen nicht von der Anwesenheit von THC ab, somit könnt Ihr CBD Produkte für Eure Gesundheit nutzen ohne „high“ zu werden. Genaueres zum Unterschied zwischen CBD und Marihuana:

CBD versus Marihuana.

CBD-Blüten in einem kleinen Gefäß und der Aufschrift THC vs. CBD.
Was ist der Unterschied zwischen THC und CBD?

Es handelt sich um zwei verschiedene Produkte der Hanfpflanze. Eines beinhaltet hanfbasiertes CBD (von dem hier in diesem Bericht die Rede ist) und das andere ist Marihuana-basiertes CBD (das ist das Zeug, das high macht). Diese beiden werden aus unterschiedlichen Teilen der Hanfpflanze hergestellt.

Bis vor kurzem war die bekannteste Verbindung in Cannabis das Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC). Dies ist der psychoaktive Bestandteil in Marihuana und macht „high“. Marihuana enthält sowohl THC als auch CBD. Diese beiden Verbindungen haben jedoch unterschiedliche Wirkungen. Während THC wenn es erhitzt wird, wie es beim Rauchen oder Kochen der Fall ist, eine bewusstseinsverändernde Wirkung hat, verändert CBD den Gemütszustand nicht.

Die am wenigsten bearbeitete Form der Cannabispflanze, bekannt als Hanf, enthält das meiste CBD und wird medizinisch verwendet. Obwohl Hanf und Marihuana aus derselben Pflanze stammen, der Cannabis sativa, sind die beiden sehr unterschiedlich.

Das heißt, dass CBD-Öl, wie in diesem Artikel beschrieben, die Vorteile der Hanfpflanze vereint ohne jedoch eine psychoaktive Wirkung zu entfalten.

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Herstellung von CBD-Öl.

CBD Pflanze bei Sonnenuntergang.
CBD-Öl wird aus den Blättern, Stielen und Blüten hergestellt.

CBD-Öl ist nicht gleich Hanfsamenöl, da es nicht aus den Samen, sondern aus den Blättern, Stielen und Blüten gewonnen wird. Für die Herstellung von CBD-Öl werden eigene Hanfsorten verwendet. Der Anbau muss der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung angezeigt werden und es darf nur zertifiziertes Saatgut verwendet werden. Der THC-Gehalt darf dabei nicht größer sein als 0,2 %.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um CBD-Öl herzustellen. Da das Cannabinoid hauptsächlich in den Blüten vorkommt, wird empfohlen diese zu verwenden. Das wissenschaftlichste, aber doch aufwendigste Verfahren ist die CO2-Extraktion. Dabei werden besonders niedrige oder besonders hohe Temperaturen eingesetzt, um das CBD zu extrahieren. Bei diesem Verfahren entsteht besonders reines CBD und es wird auf Grund des Aufwandes nur von großen Herstellern verwendet.

Ein weiteres Verfahren ist der Destillationsprozess. Es handelt sich um ein thermisches Trennverfahren um verdampfbare Flüssigkeit zu gewinnen und sie von schwerverdampfbaren abzutrennen. Hanfblüten werden in Alkohol destilliert und enthaltene Cannabinoide werden so aufgelöst. Anschließend wird das Extrakt mit Hanfsamenöl gemischt. Hanfsamenöl wird aus kalt-gepressten und geschälten Hanfsamen gewonnen.

Bei der Extraktion aus Trägeröl, werden die Blüten in Öl eingelegt und das fettlösliche CBD gelöst. Das Ergebnis ist ein sehr reines Produkt, das jedoch nur geringe Haltbarkeit aufweist.

CBD-Öl Wirkung und Inhaltsstoffe.

Omega-3 & Omega-6-Fettsäuren.

CBD-ÖL enthält ein perfekt ausgewogenes Verhältnis der Omega 3 & 6 Fettsäuren im Verhältnis 1:3. Wir unterscheiden zwischen gesättigten Fettsäuren (meist tierisches Fett und ein reines Industrieprodukt) und ungesättigte Fettsäuren, die in Pflanzen vorkommen. Fett ist nach Eiweiß der wichtigste Bestandteil unseres Körpers, da er für die Zellatmung und Nährstoffaufnahme essenziell ist. Desto mehr ungesättigte Fettsäuren ein Öl enthält, vor allem mehrfach ungesättigt wie eben das Omega 3 & 6, desto wertvoller ist es, denn diese können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für den Hormonhaushalt, das Immunsystem, die Leistungsfähigkeit des Gehirns, die Atmung, das Herz, die Nerven und den Kreislauf von großer Wichtigkeit.

Vor allem Omega 3 Fettsäuren sind wichtig für das Wachstum des Gehirns von Kindern , wirken entzündungshemmend, Blutdruck senkend, helfen Asthma und Demenz vorzubeugen und lassen Hüftgold schmelzen. Unglücklicherweise kommt Omega 3 in der westlichen Ernährungsform nicht oft vor.

Omega 6 Fettsäuren werden hauptsächlich für den Energiehaushalt verwendet und können, wenn übermäßig konsumiert, entzündungsfördernd wirken. Das optimale Verhältnis dieser beiden ist 4:1, jedoch ist, wenn man sich die Ernährungsgewohnheiten in den Industrieländern heute ansieht, das Verhältnis meist 10:1 bis 50:1. Hanföl ist mit einer Zusammensetzung von 3:1 (Omega 3 zu Omega 6) daher eine sehr wertvolle und unschlagbare Quelle an mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Wichtiger Bestandteil des Omega 6 ist die Gamma Linolensäure, die entzündungshemmend wirkt und wichtig für die Schmerzbekämpfung ist. Vor allem bei Arthritis kann sie helfen, Beschwerden zu lindern.

Neben der entzündungshemmenden Wirkung spielt Gamma-Linolensäure auch beim Zellwachstum eine wichtige Rolle, weswegen es bei Hautproblemen angewendet werden kann. Vor allem bei trockener Haut und Neurodermitis wurde die Wirkung wissenschaftlich belegt und Hanföl wird bei chronischen Hauterkrankungen empfohlen.

Vitamine – vor allem Vitamin E, A und B1.

Vitamin E ist ein Antioxidant und kann dem Körper beim Schutz gegen Zellschäden durch Umwelteinflüsse helfen. Es bekämpft freie Radikale und unterstützt so den Zellschutz. Da Vitamin E schützend auf die Zellen wirkt, kann es auch positiv bei Herzerkrankungen, Krebs und hohen Blutdruck wirken. Freie Radikale schädigen unseren Körper durch Rauchen, erhöhte Sonneneinstrahlung und andere Umwelteinflüsse. Vitamin E als Antioxidant schützt unsere Körperzellen.

Vitamin A ist ebenso ein Antioxidant, das sich positiv auf die Gesundheit der Augen und Haut auswirkt. Es fördert Zellwachstum und unterstützt die Immungesundheit.

Weiters ist das Vorkommen von Vitamin B1 in Hanföl beachtlich. Das Vitamin B1 wirkt auf den Serotoninspiegel und macht uns glücklich. Gerne wird CBD-Öl daher bei Depressionen eingesetzt. B1 kann die Gesundheit des Nervensystems unterstützen und wirkt sich positiv auf kardiovaskuläre Funktionen im Körper aus. Es hilft Kohlehydrate in Zucker umzusetzen und ist somit essentiell, um den Energiehaushalt des Körpers für viele verschiedene Funktionen zu regulieren. Als weiteres Antioxidant kann es gegen vorzeitige Hautalterung wirken.

Spurenelemente & Mineralstoffe.

Das sind anorganische Stoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann, die aber lebensnotwendig sind. Daher müssen sie von außen zugeführt werden. CBD-Öl enthält Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Mangan, Magnesium, Natrium, Phosphor und Zink. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Chlorophyll.

ist grünes Sonnenlicht! Je mehr Chlorophyll eine Pflanze enthält, desto wertvoller ist sie für unseren Organismus. Chlorophyll gibt der Pflanze ihre Farbe und ermöglicht die Photosynthese. Chlorophyll hilft bei Aufbau neuer Blutzellen und fördert die Entgiftung des Körpers. Go green!

Carotinoide.

verleihen dem Öl den goldgelben Schimmer und schützen vor frühzeitiger Alterung. Sie wirken auf das Herz-Kreislauf-System, stärken das Immunsystem und kämpfen, als Antioxidant, gegen freie Radikale in unserem Körper. Was das bedeutet haben wir oben bereits erörtert.

Cannabinoide.

Verschiedene Cannabinoide in der Hanfpflanze und ihre Wirkung:

  • CBC kann schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken.
  • CBD kann Schmerzen lindern.
  • CBDA kann z. B. gegen Übelkeit eingesetzt werden.
  • CBG kann antibakteriell wirken.
  • CBN kann u. a. Angst verringern.

CBD-Öl Anwendung als Heilmittel.

CBD-Öl zum Einschlafen.

Wer mit Einschlafproblemen oder unruhigem Schlaf zu kämpfen hat, weiß wie störend und energieraubend es sein kann, wenn man am nächsten Tag nicht ausgeruht ist, die Konzentration fehlt und man sich einfach nicht fit fühlt. Viele greifen dann zu Schlafmitteln, die oft Nebenwirkungen aufweisen oder abhängig machen. CBD-Öl reduziert Angstzustände, was Einschlafschwierigkeiten reduzieren und die Schlafqualität verbessern kann.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Ihr Euch CBD-Öl kaufen solltet, wenn Ihr mit Schlafstörungen zu kämpfen habt. CBD beruhigt und entspannt und am nächsten Morgen ist man ausgeruht und fit ohne jegliche Nebenwirkung. CBD-Öl in kleineren Mengen kann, zu dem die Tagesschläfrigkeit reduzieren indem die Aufmerksamkeit stimuliert und so die Konzentration verbessert wird. Weitere Informationen zu CBD-Öl zum Einschlafen findet Ihr in diesem Artikel.

CBD-Öl gegen Schmerzen.

Chronische Schmerzen beeinträchtigen nicht nur den Alltag, sondern das ganze Leben. Laut einer Studie des Umweltbundesamtes ist der Verbrauch von Schmerzmitteln in den letzten 20 Jahren um 50 % gestiegen.

Schmerzen entstehen durch chemische Reizstoffe, die durch Wärme, Kälte, Druck oder innerliche Dysfunktionen ausgelöst werden. Diese Reizstoffe aktivieren Sinneszellen an den Nervenenden, die daraufhin die Schmerzinformation in Form von elektrischen Strömen bis zum Rückenmark weiterleiten. Dort befindet sich die erste Umschaltstelle, wo diese Ströme in chemische Botenstoffe umgewandelt werden und diese Informationen über das zentrale Nervensystem vom Rückenmark bis ins Gehirn weiterleiten. Wenn diese Reize im Gehirn ankommen, nehmen wir sie wahr und können reagieren. Das Gehirn kontrolliert die Umschaltstelle im Rückenmark und kann diese Stelle öffnen und schließen. Wenn sie geöffnet ist, nehmen wir bei Stress, Angst oder Depression, Schmerzen stärker wahr. Ist sie hingegen geschlossen, wenn wir uns entspannen oder in Wettkampfsituationen bzw. bei starkem Stress oder starker Angst, so spüren wir keine Schmerzen.

Der Körper kann körpereigene Stoffe herstellen, die den Schmerz lindern – Endorphine. Dies geschieht beispielsweise in Extremsituationen, bei Unfällen oder in Situationen starker körperlicher Anstrengung. Wir nehmen die Schmerzen erst dann wieder wahr, wenn wir zur Ruhe kommen und die Endorphinausschüttung wieder nachlässt.

CBD-Öl tritt mit Rezeptoren im Gehirn in Wechselwirkung. So werden entzündungshemmende und schmerzstillende Effekte ausgelöst, die bei der Schmerztherapie helfen. Forscher haben herausgefunden, dass CBD bei der allgemeinen Schmerztherapie ohne Nebenwirkungen, helfen kann. Auch bei Schlafstörungen, die bei chronischen Schmerzen oft auftreten, kann CBD helfen.

Eine weitere Studie, die im Journal of Experimental Medicine veröffentlicht wurde, zeigt, dass CBD bei chronischen Entzündungen und Schmerzen, Abhilfe schaffen kann.

Zusätzlich fand man heraus, dass die Probanden wohl keine Toleranz gegenüber den Auswirkungen von CBD zeigten, so dass die Dosis nicht kontinuierlich erhöht werden musste.

Die Schulmedizin neigt dazu Opioide (natürliche und synthetische Substanzen, die morphinartige Eigenschaften aufweisen) als Schmerzmittel zu verschreiben, die jedoch meist mit Nebenwirkungen einhergehen. Wir konnten keinen Fall finden, in dem Menschen auf Grund von Nahrungsergänzungsmitteln gestorben sind, vor denen Gesundheitsexperten immer wieder warnen. Doch allein in den USA starben 3 Millionen Menschen auf Grund der Nebenwirkungen von Arzneien. Arzneimittel, die von wissenschaftlichen Studien untersucht und deren Einnahme und Verschreibung von „Experten“, den Schulmedizinern, verschrieben werden.

Eine weitere Studie aus Israel zeigt, dass durch die Einnahme von Cannabis die Verwendung von Schmerzmitteln reduziert werden konnte. An dieser Studie nahmen 274 Patienten teil und es handelte sich zwar um Cannabis, das THC haltig ist, doch die Ergebnisse sprechen für sich.

Es wird Zeit, dass ein Umdenken stattfindet und wir vom blinden Vertrauen zu mehr Selbstbestimmtheit, finden. Alternative Behandlungsmethoden werden immer tiefer erforscht und dokumentiert. Wir können uns Informationen holen und für uns entscheiden, wie wir gegen etwaige Beschwerden vorgehen. Mehr Informationen zum Thema CBD-Öl gegen Schmerzen findet Ihr in diesem Artikel.

CBD-Öl zum Abnehmen.

Während das in der Cannabispflanze enthaltene THC dafür bekannt ist den Appetit anzuregen, scheint CBD genau das Gegenteil zu machen. Wie man an einem Versuch an Ratten herausfand.

In einer weiteren Studie fand man heraus, dass CBD bei der „Fettbräunung“ helfen kann. Untersucht wurde dabei die Auswirkung von CBD zur Behandlung und Prävention von Fettleibigkeit.  

  • CBD kann, Proteine und Fettgene stimulieren, die den Abbau von Körperfett fördern.
  • Die Anzahl an Mitochondrien erhöhen, die wiederum dabei helfen Kalorien zu verbrennen.
  • Eine Fettverfärbung induzieren, von weißem Fett (speichert Energie) in braunes Fett (verbrennt weißes Fett, erzeugt Wärme und reguliert den Blutzuckerspiegel).

Mit CBD-Öl weniger rauchen.

In einer Studie mit 24 Teilnehmern wurde untersucht, ob das Inhalieren von CBD-Öl den Zigarettenkonsum beeinflusst. Dabei wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen geteilt. Die eine erhielt CBD-ÖL zum Inhalieren, die andere ein Placebo mit Ethanol. Beim Gedanken an den Griff zur Zigarette inhalierten die Teilnehmer. Nach einer Woche zeigte sich bei den Teilnehmern, die CBD-Öl inhalierten ein Rückgang des Zigarettenkonsums von rund 40 %. Interessant an dieser Studie ist auch, dass die Teilnehmer, die den Konsum reduzierten, dies taten, ohne dabei das Verlangen zu erhöhen. Wenn ein Wechsel zu CBD-Öl den Zigarettenkonsum durch eine gesunde Alternative reduzieren kann, können viele Raucher leichter aufhören.

Alles zum Thema Rauchen aufhören mit der Hilfe von CBD findet Ihr in diesem Artikel – wie Ihr CBD zum Rauchen aufhören einsetzt, Tipps zum Aufhören, spannende Fakten zum Rauchen uvm.

CBD-Öl gegen Stress.

Täglichem Stress ausgesetzt zu sein, kann unserer Gesundheit schaden. Wenn dies über einen längeren Zeitraum der Fall ist, kann es zu Störungen der Verdauung, des Immunsystems, des Herz-Kreislauf-Systems und des Schlafrhythmus kommen. Erhöhter Stress erhöht die Cortisolwerte im Körper und ergo dessen die Entzündungswerte und Schmerzen. CBD-Öl wirkt entspannend und beruhigend auf Körper und Geist. Stress, Beklemmung, Angstzustände und auch Nervosität können reduziert werden.

Mehr zum Thema CBD-Öl gegen Stress und wertvolle Tipps für mehr Entspannung in Eurem Leben findet Ihr in diesem super spannenden Artikel.

CBD-Öl gegen Depressionen.

Einer Studie der WHO (Weltgesundheitsorganisation) aus 2015 zu folge, leiden 322 Millionen Menschen weltweit an Depressionen. Das sind 4,4 % der Weltbevölkerung. Eine Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die sich andauernd negativ auf Gefühle, die Art zu denken und zu handeln auswirkt. Fortwährende Gefühle von Traurigkeit, sowie der Verlust des Interesses an Aktivität, beeinträchtigen das „Funktionieren“ am Arbeitsplatz und im Alltag. CBD wirkt stimmungsaufhellend, indem es die Serotoninproduktion und die dazugehörigen Rezeptoren im Körper stimuliert. Ein niedriger Serotoninspiegel allein muss nicht unbedingt eine Depression auslösen. CBD wirkt auf verschiedene Rezeptoren im Gehirn und kann so angstlösend und entspannend wirken.

Jeder von uns durchlebt im Laufe seines Lebens schwierige Zeiten. Egal ob es sich um eine Stimmungsschwankung „normalen Ausmaßes“ handelt oder eine tiefe Depression, CBD kann entspannend wirken auf Körper & Geist. Mehr Info dazu findet Ihr im Artikel “CBD-Öl gegen Depressionen“.

CBD-Öl gegen Migräne.

Wer unter Migräne leidet, weiß dass es sich um eine Störung des Organismus handelt, die mit vielen verschiedenen Auslösern zu tun hat. Daher wird versucht neue Wege zu finden, mit dem Schmerz umzugehen.

CBD-Öl wird auch im Bereich der Migränelinderung immer beliebter. Seine schmerzstillende Wirkung bringt den Betroffenen Linderung und es wird auch zur Prävention eingesetzt. CBD-Öl wird immer mehr erforscht und es wurde bereits von Experten als wirksam bei der Behandlung von Arthritis, Multiple Sklerose, Diabetes, Depression und auch Migräne, befunden.

Eine Umfrage von Care By Design – einer Marke von Marihuana-Produkten, mit Sitz in Sonoma County, berichtete 2015, dass Patienten mit Kopfschmerzen und Migräne durchaus eine Abnahme der Schmerzen bei der Einnahme von CBD verzeichnen. Gleichzeitig berichten diese auch über ein etwas geringeres Energieniveau (37%).  Eine weitere Studie von Pharmakotherapie berichtet, dass die Häufigkeit des Auftretens der Migräne von 10,4 Kopfschmerzen pro Monat auf 4,6 in einer Gruppe von 121 medizinischen Marihuana-Konsumenten, sank.

CBD-Öl als Heilmittel gegen Migräne wird nach wie vor erforscht und man kann noch nicht 100%ig sagen, dass es DAS Mittel ist. Jedoch die schmerzlindernde, entspannende Wirkung, die sehr wohl bereits bewiesen wurde, spricht für sich. Die Tatsache, dass CBD-Öl nicht abhängig oder high macht oder durch sonstige Nebenwirkungen beeinträchtigt, spricht für einen Versuch CBD-Öl gegen Migräne einzusetzen. Mehr Infos dazu auch in diesem Artikel!

CBD-Öl gegen Krebs.

Die Forschung im Bereich CBD-Öl zur Krebsbehandlung ist vielversprechend. Laut einer Studie können das Wachstum und die Ausbreitung von Krebs verlangsamt werden. CBD-Öl hilft bei oxidativem Stress und bekämpft Entzündungen, beides ist wertvoll und wichtig bei Krebspatienten. Weiters macht CBD-Öl unter anderem die Chemotherapie effektiver.

Krebspatienten werden Opioide als Schmerzmittel verschrieben, die aber oft Nebenwirkungen aufweisen und zudem missbrauchsgefährdend sind. So haben Forscher begonnen Alternativen zu suchen. Es gibt dazu mehrerer Studien, doch eine möchte ich auf jeden Fall noch erwähnen. Und zwar berichteten 81 % der Schmerzpatienten, dass Cannabis genau so wirksam sei, wie eine Kombination aus Opioiden und Cannabis. 97 % gaben an, dass sie durch die Einnahme von Cannabis die Schmerzmitteleinnahme stark reduzieren konnten.

CBD-Öl gegen Epilepsie.

Epilepsie ist der wohl am meisten erforschte Anwendungsbereich für CBD-Öl. Es gibt viele Studien, die die Wirkung von CBD-Öl bei Epilepsie belegen. Epilepsie ist eine Krankheit, die die Gehirnfunktion beeinträchtigt. Unkontrollierte Anfälle beeinträchtigen kognitive Funktionen und ergo dessen die Lebensqualität. Die Anfälle werden durch eine plötzliche extreme Aktivitätssteigerung des Zentralnervensystems hervorgerufen und sind eine vorübergehende Störung im Gehirn. Es werden dabei keine Nervenzellen zerstört. Die Betroffenen sind nur im Moment eines Anfalles „krank“. Die Ursachen für Epilepsie sind vielfältige und so auch die Ausprägungen und Formen der Anfälle. Mehr Informationen zu Epilepsie und was das genau ist findet Ihr hier.

In Amerika wurden in 2013 viele Studien zum Thema CBD bei Epilepsie durchgeführt. Es gibt viele Medikamente gegen Epilepsie, doch es gibt auch hartnäckige Fälle bei welchen diese nicht wirksam sind. Die Wirkstoffe CBD und THC wurden zur Behandlung von Epilepsie erforscht und es wurde herausgefunden, dass CBD als CBR-Antagonist fungiert und es somit mehrere Mechanismen gibt, auf Grund welcher CBD bei Epilepsie wirkt. Die Nebenwirkungen in diesen Studien waren Schläfrigkeit, Durchfall und verminderter Appetit. Also vergleichsweise ein mildes Übel!

CBD-Öl gegen Akne.

Hanföl reguliert die Talgproduktion der Haut, spendet Feuchtigkeit, ohne die Poren zu verstopfen und kann helfen fettige Haut auszugleichen. Trockenheit kann dazu führen, dass die Haut mehr Talg produziert, um die Trockenheit auszugleichen. Dadurch kann Akne entstehen.

Acne Vulgaris ist eine der häufigsten Hauterkrankungen weltweit und trotz jahrelanger Forschung zum Entstehungsprozess, sind nebenwirkungsfreie Mittel rar bis gar nicht zu finden. Auch in diesem Bereich verspricht Cannabis, auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung, Besserung.

CBD-Öl Dosierung.

Jeder Mensch ist anders, es gibt große, kleine, dicke, dünne, gesunde und kranke Menschen. Jeder Körper nimmt die ihm zugeführten Stoffe unterschiedlich auf. So ist es auch mit CBD.

Zur Dosierung von CBD-Öl gibt es Empfehlungen vom Hersteller, die bei 5 bis 200 mg liegen, je nachdem ob man das Öl einfach für mehr Wohlbefinden anwendet oder damit ein schwerwiegendes Leiden bekämpfen möchte.

Grundlagen der Dosierung.

Zuerst ist es wichtig, dass Ihr wisst, wieviel Milligramm Cannabidiol sich in einem Tropfen Öl befinden. Je nach Konzentrationsstufe ( z. B. 2,5 %, 5 %, 10 % CBD) befindet sich unterschiedlich viel CBD im Trägeröl. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Größe des Tropfens. Die genaue Menge variiert bei den verschiedenen Herstellern aufgrund der genannten Kriterien.

Wieviel Cannabidiol ist denn nun in einem Tropfen CBD-Öl?

Grob könnt Ihr Euch an diesen Angaben orientieren:

  • 1 Tropfen des 5%igen Öls beinhaltet ≈ 1,6 mg
  • 1 Tropfen des 10%igen Öls beinhaltet ≈ 3,2 mg
  • 1 Tropfen des 15%igen Öls beinhaltet ≈ 5 mg
  • 1 Tropfen des 20%igen Öls beinhaltet ≈ 6,5 mg

Eine 10 ml Flasche entspricht ca. 300 Tropfen. Die genauen Angaben sind oft auf den Webseiten des Herstellers zu finden.

Bye the way: ob Ihr zwei Tropfen vom 5%igen oder einen Tropfen vom 10%igen CBD-Öl zu Euch nehmt, kommt auf dasselbe raus. In beiden Fällen nehmt Ihr ca. 3,2 mg Cannabidiol zu Euch.

5 Tipps für die richtige Dosierung von CBD-Öl.

1. Klein anfangen.

Wie mit vielen Dingen im Leben ist es auch so bei CBD! Fangt klein an, mit zwei bis drei Tropfen und erhöht die Dosis dann stetig bis Ihr den gewünschten Effekt verspürt. Ich empfehle erstmal mit dem 5%igen Öl anzufangen und dann in Euch hineinzuspüren, wie Ihr Euch fühlt.

2. Langsam steigern.

Wenn Ihr nun ein paar Tage lang zwei bis drei Tropfen genommen habt und Euch mehr Effekt wünscht, dann nehmt am nächsten Tag morgens und abends einen Tropfen mehr. Natürlich hängt die Menge auch davon ab, wofür Ihr das Öl nehmt. Es macht einen Unterschied ob Ihr Euch einfach generell wohler und entspannter fühlen möchtet oder ob Ihr akute Schmerzen habt. Die Empfehlungen hier beziehen sich auf ersteres. Die Dosierung für CBD-Öl bei Schmerzen findet Ihr in diesem Artikel.

3. Dieselbe Menge über mehrere Tage.

Gebt Eurem Körper Zeit sich auf die Dosierung einzustellen. Womöglich ist eine weitere Steigerung gar nicht nötig, weil Euer Körper einfach etwas mehr Zeit benötigt, um mit dem Mittel umzugehen. Also meine Empfehlung einfach mal ein paar Tage ausprobieren und dann erst steigern.

4. Nicht übertreiben.

Mehr ist nicht immer gleich mehr. Es kann durchaus sein, dass eine zu hohe Dosis keine weitere positive Wirkung bringt. In dem Fall verschwendet Ihr lediglich Euer Geld.

5. Findet den richtigen Hersteller für Euch.

Die Qualität der Öle auf dem Markt variiert und ergo auch die Wirkung der Produkte. Laut einer in 2017 durchgeführten Untersuchung der Arge Canna dürfen die Herstellerangaben auch mal hinterfragt werden. Es wurden ein paar falsche Angaben beim CBD Gehalt der Öle aufgedeckt. Informiert Euch bevor Ihr CBD-Öl kauft.

Wir haben uns sehr gut informiert! Das sind unsere klaren Empfehlungen nach umfangreicher Recherche und zahlreichen Selbsttests. Genaue Informationen zu den Ölen findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite oder mit Klick direkt auf die Bilder hiernach, beim Hersteller!

Genaue und umfangreiche Infos zur Dosierung findet Ihr in diesem Artikel.

CBD-Öl Nebenwirkungen.

CBD, als Bestandteil der Hanfpflanze, ist ein natürliches Heilmittel, das fast nebenwirkungsfrei ist. Wir, von VitaHanf, nehmen CBD schon sehr lange und können über keinerlei Nebenwirkungen klagen. Soweit zu unserer Erfahrung, doch was sagt die Wissenschaft dazu?

Unsere Recherche ergab, dass es doch ein paar wenige erwiesene Nebenwirkungen gibt. Hiernach die Auflistung der aktuell wissenschaftlich fundierten Nebenwirkungen von CBD:

  • Wechselwirkung mit anderen Medikamenten
  • Trockener Mund
  • Erhöhtes Zittern bei Parkinson Patienten
  • Niedriger Blutdruck
  • Schläfrigkeit

Eine genaue Beschreibung der einzelnen Punkte findet Ihr in unserem Artikel “CBD-Öl Nebenwirkungen”.

Generell treten Nebenwirkungen selten auf. Studien zufolge, wird CBD von Menschen und Tieren sehr gut vertragen. Sollten doch Nebenwirkungen auftreten, nehmen diese erfahrungsgemäß mit der Dauer der Anwendung ab. Wie bereits erwähnt, hatten wir noch keine Probleme und auch unsere Recherche bestätigt, dass noch niemandem Hasenohren von der Einnahme gewachsen sind.

Wir mussten schon etwas tiefer graben, um überhaupt auf gut dokumentierte Informationen zu Nebenwirkungen zu stoßen. Das meiste ist vergleichbar harmlos.

Was sagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO)?

Eine Studie der WHO, die im November 2017 veröffentlicht wurde, bestätigt, dass CBD keine negativen Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit hat und dass natürlich vorkommendes Cannabidiol (CBD) von Menschen und Tieren gut verträglich ist.

Gemäß dieser Studie hat die nicht psychoaktive Substanz (CBD) weder das Potential körperlich abhängig zu machen, noch besteht Missbrauchspotential. Man wird von diesem Teil der Cannabis Pflanze also weder high noch abhängig. Kurz gesagt gibt es laut WHO keine Gründe, die gegen die Verwendung von CBD sprechen. Im Gegenteil, Forschungen belegen, dass CBD eine positive Auswirkung auf verschiedene Bereiche unserer Gesundheit hat.

Anwendungsformen von CBD.

CBD-ÖL, die beliebteste Anwendungsform

CBD gibt es nicht nur als Öl, sondern auch als Kapsel, Paste, Kristalle und als Blüte. Man kann es also einnehmen, rauchen und vaporisieren. Und dann gibt es auch noch CBD-Kosmetik zur äußerlichen Anwendung.

CBD-Öl ist nussig im Geschmack und kann, desto höher konzentriert, etwas bitter schmecken. Das Öl kommt in einem Pipetten-Fläschchen mit dem die Dosierung super einfach und praktisch ist. Die von uns empfohlenen Öle sind hochwertig verpackt und sehr gut handzuhaben. Wenn wir CBD-Öl kaufen, dann achten wir sehr auf die Qualität und ein gutes Preisleistungsverhältnis. Die empfohlenen Hersteller erfüllen für uns alle Anforderungen, die für den CBD-Öl Kauf wichtig sind! Genauere Infos zu den Ölen findet Ihr auch auf unserer Empfehlungsseite.

CBD-Kapseln für eine geschmacksneutrale Einnahme

Es gibt Menschen, die den Geschmack vom Öl gar nicht mögen. Für diese Personen gibt es CBD in Kapselform. Das Öl ist je nach Hersteller, in einer Weichgelantine-Hülle oder einer veganen Alternative.

CBD-Paste, eine sehr hohe Dosis für den therapeutischen Gebrauch

Höher dosiert und meist im medizinischen Bereich angewendet wird die CBD-Paste. Sie enthält zwischen 30 und 60 % CBD, also ein Vielfaches der Konzentration, die in den Ölen enthalten ist. Wer eine hohe Dosis CBD zu sich nehmen möchte ist mit der Paste gut beraten.

CBD-Blüten, zum Rauchen und Vapen

CBD-Blüten werden geraucht oder vaporisiert. Diese Einnahmemethode bewährt sich, wenn man gerne raucht. Für Nichtraucher stellt sich vermutlich die Frage, warum man CBD rauchen sollte? Naja, beim Rauchen entstehen auch schädliche Stoffe aber beim Verdampfen werden neben dem CBD auch andere wertvolle Inhaltsstoffe aus der Hanfpflanze gelöst und aufgenommen. Genaue Infos zu CBD rauchen und was die Vor- und Nachteile des Verdampfens sind, findet Ihr hier.

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CBD-Öl, meine Erfahrungen.

Meine Erfahrung zu CBD-Öl zum Einfschlafen.

Die erste und beeindruckendste Erfahrung mit CBD-Öl habe ich im Sommer gemacht. Ich bin unter anderem Wanderführerin und führe Gruppen über die österreichischen Alpen. Geschlafen wird in Hütten, manchmal in Schlafsälen mit 20 oder mehr anderen Personen. Um 22 Uhr ist Zapfenstreich und Bettruhe. Man kann sich gut vorstellen, wie es zu geht, wenn viele Personen zugleich sich Bett fertig machen und schlafen gehen. Hütten sind hellhörig und es knirscht und kackst an allen Enden. Ich habe dann angefangen CBD-Öl zu nehmen, habe mich hingelegt und geschlafen wie ein Engel. Das kam bestimmt nicht nur vom Öl, sondern auch von der Bewegung und der wunderbaren Luft. Doch seit ich CBD-Öl nehme, merke ich nicht einmal mehr, wenn jemand den Schlafsaal betritt. Ich schlafe ein und wache am nächsten Tag erholt auf. Meine Schlafqualität hat sich extrem verbessert seit ich CBD nehme. Mehr zu diesem Thema findet Ihr auch in unserem Artikel „CBD-Öl zum Einschlafen“.

Vor ca. 2 Monaten wurden mir zwei Weisheitszähne gezogen. Für mich die perfekte Gelegenheit CBD bei akuten Schmerzen zu testen. Anstatt Antibiotika und chemische Schmerzmittel zu nehmen, habe ich mein 15%iges CBD-Öl von Nordic Oil bereitgestellt. Die Schmerzen waren immens und ich fing an mit ca. 10 Tropfen Öl. Nach 10 Minuten wurden die Schmerzen weniger, gingen aber nicht weg. Ich nahm wieder 10 Tropfen und legte mich für ein paar Minuten hin. Die Schmerzen wurden weniger. Das Ganze habe ich noch ein drittes Mal wiederholt und dann waren die Schmerzen wirklich erträglich und ich konnte etwas schlafen und mich auf andere Dinge konzentrieren. Es gibt viele Berichte über CBD-Öl bei chronischen Schmerzen, doch wenig bei Akuten. Daher war mir ein Selbsttest sehr wichtig. Ich kann guten Gewissens sagen, dass CBD-Öl bei mir bei akuten Schmerzen gut gewirkt hat, doch erst nach einer richtig großen Einnahmemenge. Bevor ich meinen Körper mit chemischen Schmerzmitteln belaste werde ich immer bevorzugt zu natürlichen Heilmitteln greifen, auch wenn es heißt, dass man viel davon benötigt.

Ich leide einmal monatlich unter den Begleiterscheinungen der wunderbaren Tatsache eine Frau zu sein. Meine Regelschmerzen sind so stark, dass ich mich überhaupt nicht konzentrieren kann und am liebsten im Bett bleiben würde. Ich nehme bereits vor dem Eintreten meiner Periode CBD-Kapseln und auch währenddessen gegen die Schmerzen und für das allgemeine Wohlbefinden, CBD-Öl in größeren Mengen. Manchmal nehme ich bis zu 15 Tropfen des 10%igen Öls und mehr, aber mir ist alles lieber als Schmerztabletten einzunehmen. In meinem Artikel “CBD-Öl gegen Regelschmerzen” findet Ihr wertvolle Tipps, wie Ihr Euch “die Tage” so angenehm, wie möglich, macht!

Unbedingt erwähnen möchte ich an dieser Stelle meine Erfahrung mit CBD zu energetisierenden Zwecken. Ich habe irgendwann herausgefunden, dass eine geringe Menge CBD-Öl untertags belebend und energetisierend wirkt. Das ist super praktisch, da ich, wenn ich mich am frühen Nachmittag schlapp fühle, gerne mal einen oder maximal zwei Tropfen CBD-Öl nehme und so das berühmte „Nachmittagstief“ umgehen kann.

Fazit.

Die Hanfpflanze hat bereits mehrere Male in der Geschichte für Aufsehen gesorgt und sie macht es gerade wieder! Das ist wunderbar, denn noch nie zuvor wussten wir so viel über die Wirksamkeit von Hanf. Zahlreiche Studien, Erfahrungsberichte und unsere Selbstversuche zeigen, dass CBD, egal in welcher Form eingenommen, wirksam sein kann. Wollen wir hoffen, dass sich die rechtliche Situation weiterhin positiv entwickelt und so ein altes Heilmittel noch populärer werden kann. Man kann davon ausgehen, dass die Pharmaindustrie weiterhin hinderlich gegen die Hanfpflanze auftreten wird. So hoffe ich doch, dass die Verbreitung des Wissens über die Hanfpflanze bestehen bleibt und die Zahl der Anwender stetig steigen wird.

Also liebe LeserInnen, Glück vermehrt sich, wenn man es teilt. Ich freue mich auf Euer Feedback und Eure Meinung!

No Comments on CBD-Öl Wirkung und Anwendung – der große CBD-Guide.

Hanfsamen für Hunde, Pferde und Vögel – was bringt es?

Letztens hat sich neben mir im Bioladen doch tatsächlich eine…

Letztens hat sich neben mir im Bioladen doch tatsächlich eine Dame nach dem Wert geschälter Hanfsamen für ihren Hund erkundigt. Die Mitarbeiterin hatte keine Ahnung und tat mir irgendwie Leid. Ich hätte vielleicht helfen können, war mir aber unsicher und tat es nicht. Inzwischen habe ich mich etwas tiefgehender mit den Verdauungssystemen verschiedener Spezies beschäftigt, mit interessanten Ergebnissen.

Wie gut eignen sich Hanfsamen nun für Hunde, Pferde oder Vögel?

  • In geschälter Version zu Brei gemixt übers Hundefutter gegeben, sind Hanfsamen äußerst wertvoll und gut für unseren besten Freund.
  • Für Pferde eignen sie sich kaum, Hanfgräser wären aber interessant.
  • Vögel und Hühner sind Verwertungskünstler und profitierten als solche in sehr hohem Maße von Hanfsamen, in jeder Form.

Hanfsamen sind gut für so ziemlich alle Tiere, aber nicht für jede Spezies in beliebiger Form.

Leider denken viele Haustierbesitzer häufig nicht an die physiologischen Unterschiede zwischen Mensch und Tier. Manchmal kommt es dadurch zu Schäden und Trauerfällen. Worauf Ihr bei Hanfsamen für Eure Liebsten achten solltet, erfahrt Ihr hier.

Hanfsamen für Hunde

Hanfsamen für Hunde
Richtig zubereitet sind Hanfsamen sehr wertvoll für Hunde.

Der Verdauung des besten Freund des Menschen unterscheidet sich in weiten Teilen kaum von der seines Vorfahren, dem Wolf. Und wir alle wissen wovon dieser sich ernährt, Fleisch. Dementsprechend sieht auch sein Verdauungsapparat aus, Reißzähne, starke scharnierartige Kiefer, Hängemagen mit hoch konzentrierter Säure, und im Vergleich zum Menschen viel kürzerer Dünn- und Dickdarm. Ausgelegt für den Verzehr von unzerkautem, rohen Fleisch. Daraus beziehen Hunde und Wölfe ihren gesamten Nährstoffbedarf. Wobei ich erwähnen will, dass die meisten zivilisierten Hündchen besser auf gekochtes oder gedämpftes Fleisch reagieren.

Voraussetzung für adäquate Versorgung ist natürlich ein Mindestmaß an Qualität. Im Idealfall mit Fleisch von Wildtieren, die sich ihr Leben lang von den Gaben der freien Natur ernähren. Ich vermute Ihr erkennt worauf ich hinauswill. Weder der Mensch als ehemaliger Jäger, noch der Hund als ehemaliger Wolf, profitieren wirklich vom durchschnittlichen Schlachthausprodukt aus dem Supermarkt. Kaum entsprechende Mineralstoffe, keine wertvollen Fettsäuren. Aus Wildtieren oder Weidevieh wird nur selten Hundefutter.

Hunde mögen ein gänzlich anderes Verdauungssystem haben als wir Menschen, beim Nährstoffbedarf gibt es aber Gemeinsamkeiten. Der Hund benötigt neben hohen Mengen Protein unter anderem ebenfalls größere Mengen Eisen, Magnesium, Zink, Omega 3 Fettsäuren. Fleisch aus Wild oder Weidehaltung liefert diese, Fleisch aus Masttierhaltung kaum. Ist hier der Hanfsamen für Hunde ein adäquater Ersatz? Ersatz vielleicht nicht, aber jedenfalls eine äußerst wertvolle Ergänzung.

Hunde können sowohl das hochwertige Protein, die Mineralstoffe, als auch zu einem gewissen Grad die Omega 3 Fette daraus verwerten. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Hanfsamen sowohl geschält als auch fein gemixt wird.

Der Hund ist ein Würger, ungemixt wanderten sowohl geschälte als auch ungeschälte Hanfsamen durch ohne sich wesentlich zu verändern. Dies wäre beim Menschen ohne Zerkauen oder Mixen nicht viel anders. Weiters haben Hunde kaum Bedarf an Ballaststoffen, womit nur der geschälte Hanfsamen interessant ist.

Wehle Hanfsamen
Meine erste Wahl unter geschälten Hanfsamen.

Ist für Hunde der Hanfsamen oder Hanföl eine ausreichende Quelle für Omega 3?

Ausreichend vermutlich nicht, unterstützend auf jeden Fall. Beim Thema Omega 3 besteht für Hunde ein ähnliches Problem wie bei Menschen. Nüsse, Kerne und Samen enthalten es nur in Form von ALA, der Körper benötigt aber DHA und EPA. Hunde können zwar zu einem gewissen Grad DHA und EPA aus ALA synthetisieren. Dass dies ausreicht will ich aber nicht garantieren.

Andererseits gibt es sehr viele Hunde, die mit rein veganer Ernährung hohe Gesundheit genießen und auch überdurchschnittlich alt werden. Das soll keine Empfehlung sein ist aber definitiv interessant. In der Praxis hat sich zwecks Omega 3 Versorgung für Hunde ein Wechsel zwischen Fisch- und Krillöl und pflanzlichen Ölen wie Hanf- Lein- oder Chiaöl bewährt. Bei akuten Mängeln sollte es zur Sicherheit zunächst aber ein eigens für Tiere entwickeltes Lachsöl sein.

Menschen gebe ich an dieser Stelle den Rat, zwecks zusätzlicher Omega 3 Versorgung nicht auf Fischöl, sondern auf ein hochwertiges Algenöl zu setzen. Dies enthält DHA und EPA. Fische und Meerestiere enthalten Omega 3 nur aufgrund ihrer Nahrung, nämlich Algen. Ich will Euch nicht den hochwertigen, biologischen Fisch aus der Region vermiesen, aber warum aufwändig die Zwischenstation fangen wenn die Quelle ohne großen Aufwand gesammelt werden kann?

Hanfsamen für Katzen

Katzen haben einen ähnlichen Verdauungsapparat wie Hunde, aber noch spezialisierter auf reine Fleischnahrung. Sie könnten auch Proteine und Mineralstoffe im Hanfsamen nutzen, als Omega 3 Lieferant ist er für Katzen aber wertlos. Sie synthetisieren kein DHA oder EPA aus ALA. Mein Ratschlag daher, spart Euch die Mühe und esst die wertvollen Hanfsamen besser selbst.

Und wenn Ihr mir den kleinen subjektiven Einwand erlaubt, spart Euch Katzen als Haustiere generell. Ihr wesentlichstes Interesse an uns Menschen ist versorgungstechnischer Natur. Es mag ein paar wenige Exemplare geben, die lieber als andere kuscheln, schnurren und zugetan sind, aber die sind die Ausnahme. Weiters beißen Katzen schneller als Hunde und übertragen dabei gefährliche Erreger. Und habt ihr schon mal gesehen, wie Katzen mit ihrer Beute spielen bevor sie sie umbringen? Das mag vielleicht pädagogische Gründe haben, aber das ist unheimlich.

Wie würdet Ihr einen Menschen bezeichnet, der das tut? Ganz richtig, einen Psychopathen. Hunde sind tendenziell treue Begleiter, die sich über die Ankunft ihrer „Rudelführer“ freuen, die ihre Herrchen auch mal beschützen, im Trauerfall auch über den Tod hinaus. Was tun Katzen, wenn Herrchen/Frauchen stirbt und damit die Versorgung endet? Sie fressen sie auf.

Hanfsamen für Pferde

Hanfsamen für Pferde
Für Pferde ist Hanf nur in Form junger Pflanzen wirklich geeignet.

Der Verdauungstrakt von Huftieren wie Kühen, Maultieren und Pferden geht ins andere Extrem. Sie sind reine Grasesser. Obst, Stärke, Zucker oder gar tierische Produkte widersprechen schon in kleinen Mengen den Ansprüchen ihres Verdauungstrakts. Flache Zähne, große Mägen und riesige Gedärme zerkleinern und extrahieren jeden möglichen Nährstoff aus Gräsern und Blattmaterial.

Nicht weit von mir ist eine kleine Pferdehalt. Ein selbst angefertigtes Schild des Besitzers liefert dort trauriges Zeugnis über Bildung und Denkwilligkeit einiger meiner Nachbarn. Zwei Pferde sind dort schmerzhaft an den Folgen von Zucker und altem Gebäck verreckt. Die Verdauung von Huftieren ist stärker spezialisiert als die Verdauung anderer Tiere, und zwar auf Gräser. Ich würde ihnen also weder ganze, noch geschälte Hanfsamen, noch einen Brei daraus unters Futter mischen.

Für Pferde wäre nicht einmal die Proteinversorgung durch Hanfsamen interessant. Zu viel Protein führt bei ihnen schnell zu nachteiligen Ammoniak-haltigen Stoffwechselrestprodukten. Es besteht allerdings Evidenz, dass die Gabe von Hanföl oder Leinöl gut für Pferde sein kann. Wobei hier wieder hauptsächlich jene Tiere profitieren, die statt Gras und Heu, Hafer und Kraftfutter gefüttert kriegen.

Weidetiere beziehen all ihre benötigten Nährstoffe aus der Vielfalt von Wiesen und Weiden, einschließlich der Versorgung mit Omega 3. Die einzige interessante Form, wie Pferde Hanf zu sich nehmen sollten, wäre in Form von jungen Hanfpflanzen. Und dies gestaltet sich im deutschsprachigen Raum ohne entsprechende Konzession wiederum schwierig.

Warum überhaupt Pferde halten?

Ich will vorausschicken, ich bin weder Veganer, Vegetarier noch Tierschützer. Die Haltung von Pferden verstehe ich dennoch nicht. Wofür halten wir Pferde? Um auf ihnen zu reiten, um Leute dafür bezahlen zu lassen um auf ihnen zu reiten, um sie zu verkaufen und manchmal auch um sie zu essen. An Euch Pferdenarren da draußen: Glaubt Ihr wirklich Euer Pferd würde sich, hätte es die Wahl, auch nur eines davon aussuchen? Die Zeiten des Pferdes als Helfer und Pflugtier sind weitgehend vorbei.

Sorry Leute aber ich bilde mir was darauf ein, Mensch zu sein. Und zwar nicht weil es mir die Macht gibt über andere Lebewesen nach Belieben zu verfügen, sondern weil ich dadurch die Freiheit habe, andere Lebewesen mit Würde und Respekt zu behandeln. Auf ihnen zu reiten oder an ihnen Geld zu verdienen halte ich für des Menschen unwürdig. Zumal für nichts davon auch nur die geringste Notwendigkeit besteht. Es geht dabei rein um des Menschen Vergnügen oder Gier.

Der einzige irgendwie vertretbare Grund für Pferdehaltung scheint mir heute die Fleischgewinnung. Wer jetzt empört aufschreit (aber nicht vegan lebt), an den oder die hätte ich nur eine Frage: „Was macht Pferde besonderer als Kühe, Hühner oder Schweine?“ Und die Antwort ist besser nicht: „Sie sind so schön und auf ihnen kann ich reiten“. Huftiere haben die einzigartige Eigenschaft, für Menschen unverdauliches Gras und Blattmaterial, in leicht verdauliches Fleisch umzuwandeln. Rein objektiv gesehen sind Pferde und Kühe für den Menschen also eine Art wertvoller organischer Produktionsfaktor.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich sehne den Tag herbei an dem es endlich Fleisch aus dem Labor zu kaufen gibt. Bis dahin sind viele Verdauungstrakte aber leider auf eine zumindest minimale Versorgung mit Fleisch angewiesen. Als Mensch stelle ich keinesfalls meinen Wunsch nach Vergnügen oder Geld über Tierwohl, sehr wohl aber Gesundheit und Wohlbefinden. Und die sind, für die meisten Menschen, mit kleinen Mengen hochwertigen Fleisch leider besser als ohne.

Hanfsamen für Hühner und Vögel

Hanfsamen für Hühner
Für Hühner und Vögel sind Hanfsamen in jeder Form sehr wertvoll.

Hühner und Vögel verwerten wie erwähnt so ziemlich alles. Der Hanfsamen ist der König unter den Nüssen, Kernen und Samen, Hühner und Vögel profitieren also definitiv davon. Für deren Verdauung muss er auch nicht einmal geschält sein. Wer es sich leisten kann, gibt also gern ohne Bedenken beliebige Mengen Hanfsamen ins Vogelhäuschen.

Gleiches gilt für jene, die Gesundheit und Wohlbefinden ihrer Hühner, sowie Qualität von Eier und Fleisch erhöhen wollen. Das Ei oder später auch das Hühnerfleisch ist natürlich nur so gut wie die Nahrung der Hühner. Mit Hanfsamen im Futter, enthalten später sowohl Eier als auch Fleisch, höhere Mengen Omega 3. Der Hanfsamen ist also definitiv eine Bereicherung für ihren Speiseplan.

Vor die Wahl gestellt, würde ich aber eher direkt den Hanfsamen essen als Eier oder Fleisch von damit gefütterten Hühnern. Bei der organischen Umwandlung gehen mehr als 90 % der Nahrungsenergie verloren und der Hanfsamen mit sehr viel hochwertigem Protein, vielen Mineralstoffen und Omega 3 Fetten ist für den Menschen unterm Strich wesentlich wertvoller und gesünder als das Hühnerei oder Hühnerfleisch. Vom finanziellen Aspekt mal ganz abgesehen, das würden nämlich teure Eier.

In Sachen Omega 3 Versorgung für Hühner oder Vögel hätte ich daher eher zu wesentlich günstigerem Leinsamen gegriffen. Der enthält noch mehr Omega 3 und der Verdauungsapparat von Vögeln stört sich weder an der harten Schale noch an den hohen Mengen Ballaststoffen.

Hühner als Nutztiere

Beim Thema des Huhns als Nutztier drängt sich, als bewusster Mensch, natürlich ebenfalls die Frage nach der schieren Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit dieser Praxis auf. Wie vorher schon erwähnt, essen Menschen besser den geschälten Hanfsamen selbst, als das daraus entstandene Tierprodukt. Am Beispiel des Hanfsamens stimme ich dem vollkommen zu. Andererseits sind Hühner äußerst genügsame Allesesser, wahre Verwertungskünstler. Sie verwerten so gut wie jedes noch so schwer verdauliche Korn und produzieren aus dieser Nahrungsenergie leicht verdauliche Eier, und später auch Fleisch.

Ich bin kein großer Advokat von Tierhaltung, kann die Praxis aber aus zumindest einer Perspektive heraus verstehen: Viele Menschen, vor allem nordeuropäischer Abstammung, vertragen Ballaststoffe aus Getreide oder Samen nur begrenzt und haben generell einen eher Fett-betonten Stoffwechsel. Mit großen Mengen Kohlehydraten aus Getreide und Hülsenfrüchten geht es ihnen nicht gut. Hier macht die organische Umwandlung von Getreide und Samen zu Eiern und Fleisch tatsächlich Sinn.

Ich zähle mich selbst zu jener Gruppe. Getreide und Übermengen an Ballaststoffen bekommen mir nicht. Ist dies eine Rechtfertigung für beliebigen Tierkonsum? Natürlich nicht. Ich habe kleine Mengen Tierprodukte am Speiseplan, halte mich aber weitgehend an pflanzliche Fett- und Proteinlieferanten, bin für Produkte aus Hanfsamen daher über alle Maßen dankbar. Meinem Befinden abzuleiten ist das die ideale Ernährung für meinen Stoffwechseltyp.

Dosierung von Hanfsamen für Tiere

Nun für Katzen und Pferde hat sich die Überlegung erledigt, für sie sind Hanfsamen weder sinnvoll noch wirklich geeignet. Hühnern und Vögeln gibt man schwer zu viel davon. Je mehr sie davon kriegen, um so besser für sie. Die einzige Dosierungsempfehlung ergibt sich somit für Hunde.

Dosierung Hanfsamen für Hunde

Für einen Hund von etwa 12 kg Körpergewicht reichen für den Start etwa 10 g geschälte, gut gemixte Hanfsamen. Mixt dies unters Futter und seht erst mal wie er darauf reagiert. Unter Umständen sagt es ihm gar nicht zu, dann war es zumindest ein Versuch. Bei positiver Reaktion könnt Ihr die Menge gerne noch erhöhen. Schaden tun die Hanfsamen dem Vierbeiner sicher nicht, im Gegenteil.

Wer sich von den Hanfsamen eine Versorgung mit Omega 3 erhofft hat und der Patient streikt, der greift besser zu Hanföl. Bei akutem Mangel darf es aber auch ein eigens für Hunde entwickeltes Fischöl sein.

Fazit

Hunde können von geschälten, gut gemixten Hanfsamen mehrfach profitieren, sowohl was eine Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren, mit wertvollen Mineralstoffen, als auch mit hochwertigem Protein angeht. Es müssen aber geschälte Hanfsamen sein. Katzen und ihre Verdauung sind noch mehr als Hunde auf Fleisch konzentriert, Hanfsamen oder Hanföl brächten ihnen wenig bis gar nichts. Pferde sind hoch spezialisierte Grasfresser, der hohe Proteingehalt in Hanfsamen könnte ihnen sogar schaden. Vögel und Hühner sind wahre Verwertungskünstler und profitierten in hohem Maße sowohl von geschälten als auch ungeschälten Hanfsamen.

Konkrete Produktempfehlungen sowohl für Mensch, Hund, als auch lieb gewonnenes Gefieder findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite für Hanfsamen.

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Geschälte Hanfsamen, Nährwerte und Inhaltsstoffe.

Ich bin seit Jahren ein Fan geschälter Hanfsamen, sei es…

Ich bin seit Jahren ein Fan geschälter Hanfsamen, sei es für Hanfmilch, Dips, in Smoothies oder als Garnitur. Eine umfangreiche Recherche der genauen Nährwerte war längst überfällig.

Sind geschälte Hanfsamen eine nennenswerte Quelle für Eiweiß, Omega 3 Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe? Und wie schlagen sie sich im Vergleich mit anderen Nüssen, Kernen und Samen? Ja, ja und ja, geschälte Hanfsamen sind sogar eine großartige Quelle für Eiweiß, hochwertige Fette und Mikronährstoffe. Kaum eine andere Nuss, Kern oder Samen kann ihnen nur ansatzweise das Wasser reichen.

Viele Menschen schrecken vor dem vergleichsweise hohen Preis von gut 20 Euro pro Kilogramm für geschälte Hanfsamen hoher Qualität zurück. Gemessen an ihrem Wert halte ich das allerdings geradezu für ein Schnäppchen. Unter allen Nüssen, Kernen, Samen und auch unter allen Hanflebensmitteln sind geschälte Hanfsamen mein absoluter Favorit. Ihr wollt wissen warum, lest weiter!

Nährstoffe in Hanfsamen – Ein Überblick

Im Folgenden findet Ihr die Makronährstoffe der geschälten Hanfsamen von WEHLE Sports, ein tolles Produkt aus österreichischem Anbau:

Energie: 638 kcal
Fett: 55,7 g
Gesättigte Fettsäuren: 3,18 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren: 8,22 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 39,1 g
Kohlehydrate: 2 g
davon Zucker: 2 g
Protein: 30 g
Ballaststoffe: 4,3 g
Salz: 0,001 g
Vitamine und Mineralstoffe im Detail weiter unten.

Diese Werte mögen auf den ersten Blick wenig besonders wirken, aber Ihr werdet sehen, einige der Nährstoffkombinationen in geschälten Hanfsamen sind genial und äußerst selten. Ich beziehe mich in den folgenden Ausführungen ausschließlich auf geschälte und nicht auf ganze Hanfsamen. Es gibt viele Gründe, warum geschälte Hanfsamen den ganzen vorzuziehen sind. Wer mehr darüber wissen will, dem empfehle ich wärmstens meinen Artikel „Hanfsamen geschält oder ungeschält essen? Und warum?“

Der geringe Anteil an Kohlehydraten ist kaum eine Erwähnung wert. Bedeutend im Hanfsamen sind die hohen Anteile an Protein und hochwertigen Fetten, vor allem die Zusammensetzung der mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Geschälte Hanfsamen und Eiweiß

30 Gramm auf 100 Gramm, also 30 % Protein in einem Lebensmittel, das ist sehr viel. Nicht nur unter pflanzlichen Lebensmitteln, sondern generell. Ein Hühnerei oder Hüttenkäse haben im Vergleich nur etwa 13 %, ein Steak 25. Selbst Hanfproteinpulver hat im Schnitt nur unwesentlich mehr, nämlich 50 %, dafür aber kaum hochwertige Fette.

Neben der hohen Konzentration an Protein, ist die Zusammensetzung der Proteintypen im Hanfsamen besonders wertvoll: Es besteht zu 35 % aus Albumin und zu 65 % aus Globulin Edestin. Das Albumin ähnelt sehr dem Protein des Eiklars, ist bekanntermaßen also besonders hochwertig weil leicht verdaulich und nebenbei noch eine wichtige Quelle für Antioxidantien.

Wesentlich interessanter ist aber der hohe Anteil an Globulin. Dieses stellt auch im menschlichen Körper die dritthäufigste Proteingruppe dar. Dort bildet es zum Beispiel wichtige Bestandteile eines starken Immunsystems, sorgt für reibungslosen Transport von Vitamin B12 und Eisen. Hanfsamen enthalten also nicht nur viel, sondern für den Körper auch leicht verdauliches Protein, wodurch weniger belastende, säurehaltige Abbauprodukte entstehen.

Hanfsamen, Aminosäuren und biologische Wertigkeit

Hanfprotein Aminosäuren Biologische Wertigkeit
Hanfsamen enthalten alle 8 essentiellen Aminosäuren.

Das Eiweiß im Hanfsamen enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren, und zwar angeblich in idealem Verhältnis zueinander. Damit wird gerne geworben. Nun hier stellt sich natürlich die Frage, was der Maßstab für „ideal“ ist. Messmethoden wie die biologische Wertigkeit oder der PDCAAS zeigen bei genauerem Hinsehen schnell ihre Schwächen.

Alles rund um Hanfprotein, seine Aminosäuren und die biologische Wertigkeit habe ich in einem inzwischen sehr beliebten Artikel gründlich recherchiert und erörtert. Das Ergebnis: Hanfsamen sind keine perfekte, aber auf jeden Fall eine sehr gute Proteinquelle. Sie können in Sachen Potential für superschnelles Muskelwachstum nicht ganz mit Wheyprotein, Eiern oder Hühnerfleisch mithalten, diesen kleinen Rückstand machen sie aber mit einer Vielzahl anderer positiver Eigenschaften für Körper und Gesundheit mehr als weg.

Hanfsamen als Quelle für Omega 3

Ich werde mal nicht beginnen die unzähligen positiven Eigenschaften und die Wichtigkeit von Omega 3 Fettsäuren für den menschlichen Körper aufzuzählen. Eine entsprechende Versorgung ist jedenfalls essentiell, der Tagesbedarf eines gesunden Menschen liegt bei etwa 0,3 g. Etwa 25 % der mehrfach ungesättigten Fettsäuren in Hanfsamen sind Omega 3, die anderen 75 % sind Omega 6. Angeblich das für den Menschen ideale Verhältnis.

Eine Portion geschälter Hanfsamen (etwa 30 g) enthalten gut 2,9 g ((39,1*0,3):4) Omega 3. Das wäre fast das Zehnfache des Tagesbedarfs. Nun so einfach ist es dann leider nicht. Es gibt 3 unterschiedliche Formen der Omega 3 Fettsäuren: ALA, EPA und DHA. Ich erspare Euch die ausgeschriebenen Versionen. In Hanfsamen, Leinsamen, Chiasamen etc. ist lediglich ALA enthalten, der Mensch benötigt aber EPA und DHA. Nun streiten Wissenschaftler sich leidenschaftlich, ob und wie gut der menschliche Körper EPA und DHA aus ALA synthetisieren kann. Je nach „Glaubensrichtung“ ist mal die Rede von 5, 10, 30, oder auch unter 1 Prozent.

Ich persönlich bleibe in Sachen Omega 3 aus Nüssen, Kernen und Samen mal gedämpft optimistisch und traue meinem Körper eine Umwandlungsrate von 5 % zu. Dies führt zur immer noch ganz optimistischen Antwort: Ja, geschälte Hanfsamen sind eine nennenswerte Quelle für Omega 3 Fettsäuren. Aus einer Portion macht der Körper gut 0,14 g (2,9*0,05). Das ist immerhin knapp die Hälfte des Tagesbedarfs.

Ich gebe aber zu, ich verlasse mich zwecks Omega 3 Versorgung nicht allein auf Hanfsamen, Leinsamen, Walnüsse oder hochwertige Öle daraus. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, esse ich auch mal überteuerten, biologischen Fisch aus der Gegend. Von Fischölkapseln hätte ich aber abgeraten, ich nehme stattdessen regelmäßig Omega 3 Kapseln aus Algen. Warum? Die bedeutendsten Vorkommen von EPA und DHA finden sich zwar in Fischen und Meerestieren, die Quelle dafür sind aber deren Nahrung, nämlich Algen.

Je weiter wir die Nahrungskette hoch gehen, um so belasteter ist unser Essen mit Giften die sich in Fettgeweben anreichern. Und Fische gelten weitgehend als eine Art Schwamm für Schwermetalle. Wenn ich also die Wahl habe, und die haben wir zum Glück, wähle ich ein Omega 3 Supplement mit DHA und EPA direkt gewonnen aus Algen, und nicht aus Fisch.

Geschälte Hanfsamen, Vitamine und Mineralstoffe

Hanfprotein Vitamine
Hanfsamen sind reich an wichtigen Mikronährstoffen.

Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt von Lebensmitteln hängt von vielen Faktoren ab und fluktuiert oft sehr stark. Darauf weisen alle Einzel- und auch Großhändler, die Angaben dazu machen, ganz deutlich hin. Nagelt mich auf die Werte daher bitte nicht fest.

Je nach Quelle sind in Hanfsamen kleine Mengen Vitamin C, A, E, B2, B3, B5, B6, B9 (Folsäure), Kalium, Kalzium und Selen enthalten. Laut Cronometer auch nennenswerte Mengen (über 30 % des Tagesbedarfs/Portion) von Vitamin B1, und große Mengen (mehr als die Hälfte des Tagesbedarfs/Portion) Phosphor, Kupfer und Mangan.

Die drei Nährstoffe aber, die Hanfsamen und Hanfprodukte in Sachen Mikronährstoffe so wertvoll machen, sind die äußerst wichtigen aber eher seltenen Mineralstoffe Eisen, Magnesium und Zink. Die folgenden 3 Mengenangaben entsprechen einem abgerundeten Durchschnitt vieler verschiedener, langwierig verglichener Quellen:

Eisen: 14 mg
Magnesium: 650 mg
Zink: 8 mg

Hanfsamen und Eisen

Die täglich empfohlene Menge für Eisen liegt in Europa im Schnitt bei 10 mg für Männer, 15 mg für Frauen (höherer Bedarf aufgrund der Menstruation). Eine Portion geschälter Hanfsamen liefert immerhin 4,2 mg (14*0,3). Knapp die Hälfte des Bedarfs für Männer und knapp ein Drittel des Bedarfs für Frauen. Also eine deutlich relevante Menge.

Hanfsamen und Magnesium

Je nach Alter und Geschlecht liegen deutsche Empfehlungen für die tägliche Aufnahmemenge von Magnesium zwischen 300 und 400 mg. Eine Portion geschälter Hanfsamen liefert immerhin knapp 200 mg (650*0,3). Mehr als die Hälfte und definitiv relevant für die Versorgung.

Hanfsamen und Zink

Zink – der Mineralstoff für den Mann. Der Bedarf ist aufgrund der Ejakulation bei Männern höher. Wird der Hanfsamen dem gerecht? Etwa 10 mg braucht der Mann täglich, 7 mg die Frau. 2,4 mg (8*0,3) liefert eine Portion geschälter Hanfsamen. Mehr als ein Drittel für Frauen, etwas weniger als ein Viertel für Männer. Um realistisch zu bleiben, nicht mehr ganz so überzeugend. Im Rahmen einer nur annähernd ausgewogenen Ernährung aber immer noch definitiv relevant.

Geschälter Hanfsamen vs. alle anderen Nüsse, Kerne und Samen

Hanfsamen vs. Andere
Geschälte Hanfsamen sind allen anderen Nüssen, Kernen und Samen überlegen.

Wie vorhin schon erwähnt hat geschälter Hanfsamen eine einzigartige Nährstoffzusammensetzung. Sehr viel sehr hochwertiges Eiweiß, viel Omega 3, und das bei einer verschwindend geringen Menge an Kohlehydraten und Ballaststoffen. Obendrein sind Hanfsamen hypoallergen, kaum jemand reagierte je allergisch auf den Konsum von Hanfprodukten als Nahrungsmittel. Mal sehen wie sich geschälter Hanfsamen im Vergleich mit anderen Nüssen, Kernen und Samen schlägt.

Omega 3 – geschälter Hanfsamen vs. Leinsamen und Chiasamen

Leinsamen und Chiasamen enthalten mehr als doppelt so viel Omega 3 wie Hanfsamen, immer noch gut 2/3 des Proteins und auch kleine Mengen der Schlüsselnährstoffe. Das Problem: Die geradezu lächerlich hohen Mengen an Ballaststoffen in Lein- und Chiasamen. Zu große Mengen davon führen bei Gruppen wie veganen Kraftsportlern häufig zu Problemen. Größere Mengen Protein sind bei pflanzlichen Quellen meist an größere Mengen Ballaststoffe gebunden. Geschälte Hanfsamen bilden hier eine wertvolle Ausnahme.

Die meisten Verdauungstrakte sind mit größeren Mengen Ballaststoffen eher überfordert als dass sie ihnen nutzen. Dies schränkt die verzehrbare Menge von Leinsamen oder Chiasamen für viele Menschen stark ein. Ich persönlich kriege von größeren Mengen (über 30 g) geschroteten oder gemahlenen Leinsamen und Chiasamen Verstopfung, ich kann aber problemlos Dips und Saucen mit 100 g geschälten Hanfsamen essen. Das soll keine Empfehlung sein aber ich wollte es wissen :).

Meine Empfehlung daher: Wenn Ihr die überlegenen Eigenschaften von Chiasamen und Leinsamen in Sachen Omega 3 genießen wollt, kauft ein hochwertiges, kaltgepresstes Öl daraus.

Eiweiß – geschälter Hanfsamen vs. Kürbiskerne, Sesam und Sonnenblumenkerne

Kürbiskerne, Sesam und Sonnenblumenkerne enthalten ebenfalls 20 bis 35 g Protein pro 100 Gramm. Alle 3 gibt es auch in geschälter Variante mit kaum Ballaststoffen. Kürbiskerne haben auch ein konkurrenzfähiges Aminosäureprofil und enthalten sehr viel Zink. Sesam enthält sehr viel Kalzium. Alle 3 sind in Sachen Mineralstoffe wertvoll. Das Problem bei allen 3en: Die Zusammensetzung der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sowohl Sesam, Kürbiskerne als auch Sonnenblumenkerne enthalten fast ausschließlich Omega 6 Fettsäuren. Diese gelten in größeren Mengen und ohne Ausgleich durch Omega 3 als stark entzündungsfördernd.

Man könnte nun z. B. Sesam mit Leinsamen ausgleichen, das wäre sehr preisgünstig, erhöhe aber wieder die Menge der Ballaststoffe. Sesam im Ausgleich mit Leinöl koste wieder ähnlich viel wie geschälte Hanfsamen, hätte aber nicht die Vorteile durch die wertvollen, seltenen Mineralstoffe. Wie man es dreht und kombiniert, geschälte Hanfsamen liefern das beste Paket aus hochwertigen Proteinen, hochwertigen Fetten, seltenen, wertvollen Mineralstoffen, und das ganze noch hypoallergen.

Geschälte Hanfsamen vs. Nüsse

Exquistite Nüsse wie Walnüsse, Pekanüsse, Macadamia, Mandeln, Pistazien, Paranüsse oder Cashews sind in Rohkostqualität zunächst teils erheblich teurer, haben meist kaum nennenswerte Mengen Omega 3, durchwegs weniger Protein, weniger Mineralstoffe und sind selten hypoallergen.

Erdnüsse wären zwar preislich günstiger und enthalten viel Protein, haben aber Aflotoxine, ungünstigere Fette und sind voll von Allergenen. Ich persönlich reagiere auf die meisten der erwähnten Nüsse mit geringen Beschwerden wie Jucken oder leichter Enge im Hals, bin daher unendlich dankbar für die inzwischen leichtere Erhältlichkeit von Speisehanfsamen.

Fazit

Geschälte Hanfsamen sind tatsächlich durchwegs ein Bringer. Sie enthalten rund 30 % hochwertiges Protein mit sehr gutem Aminosäureprofil und über 50 % hochwertige Fettsäuren, sodass mit einer Portion fast die Hälfte das Tagesbedarfs an Omega 3 gedeckt werden kann. Hanfsamen enthalten relevante Mengen der seltenen Mineralstoffe Magnesium, Eisen und Zink und sind obendrein noch hypoallergen. Bei genauem Hinsehen bieten geschälte Hanfsamen das beste Gesamtpaket unter allen Nüssen, Kernen und Samen, sowohl was den Proteingehalt, die Zusammensetzung der Fettsäuren, die Verträglichkeit, und unterm Strich auch was den Preis betrifft.

Ich bin von geschälten Hanfsamen vollends begeistert, verlinke Euch hier daher mit Freude meine Top-Empfehlung, aus österreichischem Anbau:

Mehr Auswahl und Erläuterung meiner Empfehlungen findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite für Hanfsamen.

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Hanfsamen von DM – nicht für die Aussaat!?

Ich beschäftige mich zurzeit etwas gründlicher mit dem Thema “Speisehanfsamen”….

Ich beschäftige mich zurzeit etwas gründlicher mit dem Thema “Speisehanfsamen”. Als ich dann vorgestern durch den örtlichen DM schlenderte, fielen mir natürlich die “Hanfsamen ungeschält” der DM Bio Eigenmarke auf. Mit dem Verzehrhinweis: “Die Hanfsamen dürfen nicht zur Aussaat verwendet werden.” Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen was dann passiert ist :)!?

Ganz genau, 1 Stunde später hatte ich bereits einen Tontopf mit biologischer Blumenerde befüllt und die Hanfsamen darin verteilt. Das war wie gesagt vorgestern, heute regt sich darin schon allerhand Leben.

Hanfgras 2 Tage
Hanfsamen vom DM haben eine gute Keimrate.

Was soll daraus werden? Mache ich mich gerade strafbar? Wie steht es generell um die Gesetzeslage in Sachen Hanf und Hanfsamen?

  • Innerhalb der nächsten 2 bis 3 Wochen soll daraus sog. “Hanfgras” werden, das dann in den Entsafter wandert und mir hoffentlich einen Vitalstoffschock erster Güte beschert. Sofern erfolgreich, werde ich dieses Spektakel und den Weg dorthin natürlich für Euch dokumentieren.
  • Nein, ich mache mich nicht strafbar. Und zwar weil ich mich in Österreich befinde. Der Hinweis auf der Verpackung bezieht sich auf Deutschland.
  • Die Gesetzeslage rund ums Thema Hanf und Hanfsamen ist im deutschsprachigen Raum schwierig, aber auch amüsant.

Dem Hanf als Nutzpflanze hängt ein schlechter Ruf hinterher, man hört und liest immer wieder von Gesetzesverstößen. Andererseits führen selbst Supermärkte inzwischen breite Produktreihen mit Hanfblättern auf der Verpackung. Wie passt das alles zusammen?

Wann sind Hanfsamen illegal?

Kurze Antwort: Nie!! Es gibt keinen Hanfsamen, dessen Anbau, Verarbeitung, Verkauf, Besitz oder Konsum illegal wäre. Der einzige illegale Bestandteil der Hanfpflanze ist der psychoaktive Wirkstoff THC (Tetrahydrocannabinol), der aber ausschließlich von den Blüten gebildet wird. Hanfsamen enthalten diesen Wirkstoff nur, wenn sie mit THC-haltigen Blüten in Berührung kommen. Was in der Lebensmittelverarbeitung leider schon mal passieren kann. Hanflebensmittel dürfen in Deutschland daher kleine Spuren THC von bis zu 150 Mikrogramm pro Kilogramm enthalten.

Manchmal kommt es natürlich zu Überschreitungen, wie damals bei dem Veganz Hanfprotein von DM. Ob die Aufregung damals wirklich gerechtfertigt war könnt Ihr in meinem Artikel “Zu viel THC im Hanfprotein von DM” nachlesen. Spoiler: Nein!! Damit THC bedenklich wird braucht es schon eine entsprechende Dosis. Und kein Teil von Industrie- oder Speisehanf enthält diese auch nur ansatzweise, selbst die Blüten nicht.

Vom Hanfsamen zu THC

Entgegen der öffentlichen Angst produzieren in Wahrheit nur die allerwenigsten Samen bzw. Gattungen der Hanfpflanze das beliebte Rauschmittel in ausgeprägter Konzentration. Und diese Samen gibt es ganz sicher nicht für € 2,99- per 200 g beim DM. Man könnte nun meinen der Gesetzgeber packt das Problem mit dem THC an der Wurzel und verbietet ganz einfach jene Hanfsamen und Sorten, deren Blüten später das Rauschmittel bilden. Aber nein.

Unzählige Shops, online und offline, verkaufen potente Hanfsamen in allen Variationen und Farben. Ganz legal, wunderschön bebildert, mit Rechnung samt ausgewiesener Mehrwertsteuer. Und das Geschäft scheint zu laufen. Eine regelrechte Industrie mit Wissenschaftlern und Experten arbeitet eifrig an immer neuen Sorten, noch stärker, noch resistenter, noch potenter. Sativa, Indica, Hybride, regulär, feminisiert, Autoflower, für jeden ist was dabei. Allesamt Pflanzen, nur darauf gezüchtet, den illegalen Bestandteil (das THC), schneller, leichter und in immer höherer Konzentration auszubilden.

Hanfsamen in Österreich, Deutschland, und der Schweiz

Ein einzelner potenter Hanfsamen kostet dann je nach Sorte schon mal 10 Euro. Ein Schnäppchen, gemessen am Potenzial für seine späteren Blütenstände, Wahnsinn im Vergleich zum Industrie- oder Speisehanf. Wie die Verpackung der Speisehanfsamen von DM so dezent hinweist, ist die Aussaat, also das “zum Leben erwecken” des Hanfsamens in Deutschland bereits illegal, egal welcher Samen.

Hier in Österreich oder auch in der Schweiz können wir uns solche Späße erlauben, wenn gewünscht auch mit potenten Hanfsamen. Solange die Hanfpflanze nur den gefürchteten Wirkstoff THC nicht ausbildet. An dieser Stelle setzt hierzulande die Gesetzgebung die Grenze. Hanf als Zimmerpflanze ja, aber in die Tonne damit wenn sich Blüten bilden. Und zwar besser auch wenn es sich nur um Industriehanf handelt. Die Grenzwerte sind niedrig und Polizisten bei dem Thema zur Strenge angehalten. Wen das Thema “Hanfanbau” interessiert, findet in den Ausführungen unseres Ghostwriters Johannes sehr gründliche Hilfestellung und Anleitung.

Hanfsamen und Gesetze – Anstiftung zur Überschreitung?!

Hanfsamen Gesetze
Die Gesetzeslage zu Hanfsamen ist oft amüsant.

Hanfsamen jeglicher Art sind legal erhältlich, auch jene, deren Pflanzen später Blütenstände mit hohen Konzentrationen THC ausbilden. Zugleich hat sich in Sachen Equipment rund um den Indoor Anbau eine ähnlich beeindruckende Industrie entwickelt. Erde, Dünger, Lampen, Lüfter, Aktivkohlefilter, Growzelte, etc., jedes noch so kleine Bedürfnis des “kriminellen” Kleingärtners wird beharrlich erforscht und befriedigt. Natürlich ebenfalls alles legal. Die Gesetzgebung in Sachen Hanf und THC führt somit zu einer absurden Situation.

Durch die Illegalität von THC-haltigen Cannabisblüten (Marihuana oder Gras) lassen sich am Schwarzmarkt interessante Preise erzielen. Zum Anbau dieser illegalen “Droge” ist alles nur Erdenkliche in hochentwickelter und ständig besser werdenden Ausführung legal und einfach erhältlich. Ein wenig scheint es als würde die Gesetzgebung es geradezu auf Überschreitung anlegen. Und dann herrscht regelmäßig großer Aufschrei wenn Indoor-Plantagen entdeckt und ausgehoben werden. 

Eine kleine Maßnahme genüge und das Problem wäre, vielleicht nicht behoben aber zumindest wesentlich entschärft: Und zwar ein Verbot des Verkaufs potenter Hanfsamen. Ihretwegen gerät Hanf als Nutzpflanze immer wieder in Verruf. Ein gewisses Potenzial des Hanfs als Rauschmittel wäre zwar immer noch vorhanden, aber es würde nicht mehr legal forciert. Wäre ich Verschwörungstheoretiker würde ich die politische Situation um Hanf folgend darlegen:

Konservative Kräfte fürchten den Hanf als bessere Alternative für einige ihre ressourcenintensiven, umweltbelastenden Einkommensquellen, sei es als Nahrungsmittel, Rohstoff für Textil- oder Bauindustrie, Kosmetik oder Medizin. Noch verhindert das zwiespältige Image des Hanfs seine breite Akzeptanz. Wie entwickle sich die Situation aber, verliere der Hanf sein Image als “Drogenpflanze” und gewinnne Bedeutung als gesunde, effektive, umweltschonende und klimaschützende Alternative? Das bedeute Einbußen für BigFood und BigPharma. Denen kommt es ganz gelegen, dass die aktuelle Gesetzgebung das schlechte Image des Hanfs aufrecht erhält und weiterhin forciert.

Nun zum Glück verfügen wir trotz fragwürdiger Gesetze immer noch über ein hohes Maß an Freiheit. Und diese Freiheit erlaubt auch meinen lieben deutschen Mitbürgern, das volle Potenzial des Superfoods Hanfsamen zu nutzen, durch Keimen und Aussaat (mit ein wenig Diskretion).

Nährstoffwunder gekeimter Hanfsamen

In Deutschland würde ich nicht unbedingt meinem Beispiel folgen und Bilder gekeimter Hanfsamen ins Internet stellen. Ich hätte aber noch nicht gehört dass jemand Probleme kriegt weil er oder sie Hanfsprossen oder Hanfgras zieht. Und genau das möchte ich den gesundheitsbewussten Lebensmittelenthusiasten unter Euch da draußen empfehlen. Zumindest jenen mit der notwendigen Portion Geduld und Disziplin. Meine ersten Hanfsprossen habe ich einmal vergessen zu spülen und das wars dann auch. Ein Geruch wie faule Eier und Futter für den Biomüll.

Wer noch keine Erfahrung mit Sprossen hat startet daher besser mit anspruchsloserem Saatgut wie Mungbohnen oder Linsen. Gräser brauchen etwas weniger Pflege als Sprossen. Mein Hanfgras macht 5 Tage nach der Aussaat schon ein bisschen was her :).

Hanfgras 5 Tage
Nach 5 Tagen erkennt man schon die ersten Blattpaare.



Wozu der ganze Aufwand? Nichts davon ist absolut notwendig und wer einfach nur die Vorzüge des Hanfsamens genießen will, ist gut bedient mit Produkten wie Hanfprotein oder geschälten Hanfsamen. Aber es geht natürlich besser. Durch den Keimprozess erwacht das Leben im Saatgut. Eventuelle Antinährstoffe werden abgebaut, die Gehalte an Vitaminen und Mineralstoffen vervielfachen sich. Wenn der Hanfsamen bereits ein Superfood ist, dann sind Hanfsprossen und Hanfgräser eine Art Ultrafood.

Ich traue mich nicht zu sagen ob der Hinweis auf der Verpackung der Hanfsamen vom DM eher abhält oder anstachelt. Definitiv ist es aber wahnsinnig schade, dass der Gesetzgeber seinen Bürgern untersagt, mit wenigen, einfachen Schritten eines der gesündesten Lebensmittel selbst zu machen und zu genießen.

Fazit

Die Hanfsamen vom DM sind ein Beispiel für die Lächerlichkeiten und Absurditäten der Politik und Gesetzgebung rund um das Thema Hanf. Ein wenig scheint es, als wolle man das zu Unrecht dubiose Image der Hanfpflanze mit aller Gewalt aufrecht erhalten. Ich für meinen Teil genieße aber die Freiheit zu entscheiden, aus Hanfsamen meine eigenen kleinen Nährstoffwunder wie Hanfsprossen oder Hanfgras zu ziehen. An den Ergebnissen lasse ich Euch schnellstmöglich teilhaben :).

Lasst Euch von konservativen Stimmen nicht die Freude an Hanfsamen als Lebensmittel verderben. Sie sind wertvoller Bestandteil eines jeden gesunden Speiseplans. Daher verlinke ich Euch hier dazu meine persönlichen Empfehlungen und Überlegungen. Die Hanfsamen von DM haben hohe Keimraten und scheinen demnach von hoher Qualität. Ich würde auf den Komfort einer versandkostenfreien Zustellung aber nicht verzichten wollen, empfehle Euch daher folgende keimfähigen Hanfsamen aus deutschem Anbau direkt und bequem von Amazon:

No Comments on Hanfsamen von DM – nicht für die Aussaat!?

Hanfkosmetik – überraschende Wirkung von Hanfsalben, Hanfcremen & Co.

Wie wirksam ist Hanfkosmetik? Die Hanfpflanze verfügt über einen großen…

Wie wirksam ist Hanfkosmetik?

Die Hanfpflanze verfügt über einen großen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf den Feuchtigkeitsgehalt der Haut auswirken. Die enthaltenen Cannabinoide sind entzündungshemmend, weshalb Hanfkosmetik gerne bei Akne eingesetzt wird. Auch im Anti-Aging-Segment sind Hanfprodukte im Trend, da der hohe Gehalt an Antioxidantien, freien Radikalen den Kampf ansagt.

Spieglein, Spieglein an der Wand, welche ist die beliebteste Pflanze im ganzen Land?

Die Cannabispflanze ist in aller Munde, nicht nur wegen der Diskussionen um die Legalisierungen von Marihuana in gewissen Teilen der Welt, sondern auch wegen dem Inhaltsstoff CBD (Cannabidiol), der nun auch die Kosmetikbranche kräftig aufmischt. CBD ist eine von über 120 chemischen Verbindungen, die in der Hanfpflanze vorkommen. Sie verleihen der Hanfpflanze ihre medizinische und psychoaktive Wirkung. THC (Tetrahydrocannabinoid) ist der wohl bekannteste Wirkstoff und medizinisch am Besten erforscht. CBD, als der nicht psychoaktive Wirkstoff in der Hanfpflanze, ist der Star in der Hautpflege, so das Magazin Forbes.

CBD hat viele gesundheitliche Vorteile, wie aus zahlreichen Studien hervorgeht. Angefangen bei der Behandlung von Psoriasis (Schuppenflechte), atopischer Dermatitis und Ekzemen bis zur Minimierung von epileptischen Anfällen, Stress und Schlaflosigkeit.

Doch die Hanfpflanze mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen, erobert seit geraumer Zeit auch den Beauty-Sektor. Und das zu Recht! Nachweislich enthält die Hanfpflanze Cannabinoide, die sich nicht nur innerlich gut auf unseren Körper auswirken, sondern auch äußerlich. Immer mehr Unternehmen erforschen die Hanfpflanze zur kosmetischen Anwendung und launchen CBD-hältige Kosmetikprodukte, die rapide den Markt erobern.

Hanfkosmetik – Wirkung von Hanfcremen & Hanfsalben.

Das große Interesse an der Hanfpflanze für die Kosmetikindustrie, beruht am hohen Öl-Anteil, vor allem ungesättigter Fettsäuren, der Hanfpflanze. Hanf enthält einen hohen Anteil an Stearinsäure, Ölsäure, Linolsäure und a-Linolensäure, die erwiesenermaßen eine gute Quelle an Fettsäuren für die Hautpflege und kosmetische Zwecke sind.

Unsere Haut ist ein Schutzmantel, der den Körper vor Austrocknung, Viren und Bakterien schützt. Damit dieser Mantel einwandfrei funktionieren kann, benötigt er gewisse Fette, die unter anderem das Aussehen und die Funktion der Haut positiv beeinflussen.

Die Haut wirkt praller und der Teint ebenmäßiger. Der Feuchtigkeitsgehalt der Haut spielt dabei eine große Rolle. Wertvolle Fette über die Nahrung aufgenommen oder auf die Haut aufgetragen unterstützen die natürliche Schönheit. Cannabis Sativa reguliert den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, wirkt auf Grund der entzündungshemmenden Eigenschaften gegen Unreinheiten und sie hat eine Anti-Aging Wirkung, was feine Linien und Fältchen vorbeugt.

Anwendung von Hanfsalben & Hanfcremen.

Trockene Haut und Neurodermitis

Ungesättigte Fettsäuren wirken trockener Haut entgegen und kompensieren den Alterungsprozess der Haut.

Hanföl enthält ein hohes Maß an Omega 6 Fettsäuren, die wiederum die wertvollen Gamma-Linolen-Säuren enthalten. Sie wirkt stark entzündungshemmend und zudem zellerneuernd, was für ein gesundes Hautwachstum und ergo dessen zu einem schönen Hautbild führt. Da, die im Hanföl enthaltene Gamma-Linolen-Säure entzündungshemmend wirkt, wird es gerne bei Neurodermitis oder Schuppenflechte angewendet.

Das im Hanf enthaltene Omega 3 unterstützt nicht nur die Talgproduktion der Haut, sondern wirkt sich positiv auf die Elastizität und die Feuchtigkeitsregulierung der Haut aus. Wir wissen, trockene Haut wirkt fahl, gut gepflegte Haut strahlt!

Empfindliche Haut

Gerade bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich ein Naturprodukt zu verwenden. Hanf ist auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung besonders schonend und daher perfekt bei empfindlicher Haut.

Hanfsalbe bei Akne

Hanföl reguliert die Talgproduktion der Haut, spendet Feuchtigkeit, ohne die Poren zu verstopfen und kann helfen fettige Haut auszugleichen. Trockenheit kann dazu führen, dass die Haut mehr Talg produziert, um die Trockenheit auszugleichen. So kann Akne entstehen.

Acne Vulgaris ist eine der häufigsten Hauterkrankungen weltweit und trotz jahrelanger Forschung zum Entstehungsprozess, sind nebenwirkungsfreie Mittel rar bis gar nicht zu finden. Auch in diesem Bereich verspricht Cannabis, auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung, Besserung.

Anti Aging mit Hanfkosmetik

Alterungsprozess einer Frau, einerseits grau und alternd, auf der anderen Seite jung und straff.
Hanf als der Star im Anti-Aging-Bereich, da kann es einem schon mal die Sprache verschlagen.

Das Thema Anti-Aging betrifft uns alle irgendwann. Jugendliches Aussehen und ein strahlender Teint sind der Wunsch jeder Frau. Antioxidantien und freie Radikale sind keine Fremdwörter mehr, sondern sind in jedem Beauty-Magazin und nahezu auf jeder Produktverpackung aus dem Anti-Aging-Kosmetiksortiment zu finden.

Noch älter ist die Hanfpflanze und ihre Wirkung auf die Schönheit. Cannabinoide sind nicht nur entzündungshemmend, sondern auch ein echter Geheimtipp im Anti-Aging-Bereich.

Cannabis enthält ein hohes Maß an Antioxidantien, die gegen freie Radikale wirken und so wirksam gegen feine Linien und Fältchen eingesetzt werden. Es gibt Berichte darüber, dass Hanf ein stärkeres Antioxidant als die Vitamine A, C und E sein kann. Dem Kampf gegen freie Radikale ist unsere Haut ständig ausgesetzt, denn diese entstehen durch Umweltverschmutzung, Rauchen und UV-Strahlung.

Die bereits erwähnte Gamma Linolensäure oder kurz GLA, ist eine ziemliche große Nummer wenn es um gesunde, straffe und schöne Haut geht. Als mehrfach ungesättigte Fettsäure ist sie für Stoffwechselvorgänge im Körper und besonders der Haut, zuständig. Der Anteil der GLA in Hanföl, ist höher als bei anderen Ölen, was es zu einem wertvollen Anti-Aging-Produkt macht.

Zunehmendes Alter, Stress, Schadstoffe, Alkohol, Rauchen usw. führen zu frühzeitiger Hautalterung. Die Einnahme von GLA kann das Hautbild sichtbar verbessern.

Optimal ist es, wenn zur Anwendung von Hanfkosmetik viel Wasser getrunken wird. Dies gelangt in die Hautzellen und füllt diese auf. Die Hanfkosmetik kann die Flüssigkeit in den Zellen speichern und Fältchen aufpolstern. Et voilá straffere Haut ist das Resultat.

Hanfkosmetik, meine Empfehlungen.

Ich beschäftige mich schon lange mit Naturkosmetik und habe zahlreiche Fabrikate ausprobiert. Hanf Kosmetik ist definitiv ein Trend, auf den es sich lohnt aufzuspringen. Erwiesenermaßen sind die Inhaltsstoffe gut für Körper und Geist. Sie fördern die Schönheit und können auch so manches Leiden lindern. Was wollen wir noch mehr von Mutter Natur?

Hiernach präsentiere ich Euch meine Produktfavoriten, die ich regelmäßig in Gebrauch habe und die ich Euch von Herzen empfehlen kann!

Hanfsalbe – Hemp Healing Ointment von hemp4help

Diese Hanfsalbe ist mein absoluter Favorit, wenn es um den Heilungsprozess der Haut geht. Egal ob es sich um einen Sonnenbrand, eine aufgekratzte Stelle oder Hautunreinheiten handelt, sie hilft definitiv beim Abheilen.

Sie enthält einen sehr hohen Anteil an Hanföl und dazu reines Propolis. Auf Grund ihrer Inhaltsstoffe wird empfohlen sie bei Schuppenflechte (Psoriasis), trockener und gereizter Haut , Wunden, rissiger Haut, feinen Falten, Dermatitis, atopischem Ekzem, leichten Hautverbrennungen, Dehnungsstreifen, frischen Narben und Akne zu verwenden.

Ich verwende diese Hanfsalbe einmal pro Woche gegen feine Fältchen unter den Augen und wenn meine Haut etwas unrein ist. Ich bevorzuge sie abends auf das gereinigte Gesicht zu schmieren, da der hohe Öl-Gehalt, die Haut etwas glänzen lässt. So kann die Hanfsalbe über Nacht Ihre Wirkung tun und mich im Schlaf verjüngen.

Zusätzlich für das tolle Produkt, möchte ich dem Hersteller ein Kompliment aussprechen. Das Unternehmen ist Mitglied bei 1 % for the planet und spendet 1 % des Umsatzes für den Schutz unseres Planeten. Zwei enthusiastisch erhobene Daumen!

Hanfcreme – Into the wild BIO-Gesichtscreme von BioBloom

Als leichte Tages und Nachtpflege verwende ich die BIO-Gesichtscreme von BioBloom. Die Inhaltsstoffe sind zu 100 % natürlich und körpereigen. Die Creme ist vegan, tierversuchsfrei, Palmölrei, BIO-zertifiziert und so konzipiert, dass sie nicht fettet und für einen optimale Hydratisierung der Haut sorgt.

Das spürt man. Die Creme ist leicht und zieht schnell ein. Sie ist nicht zu ölig und ich verwende sie gerne als Make up-Unterlage. So habe ich das Gefühl, dass meine Haut super versorgt ist und ich die perfekte Pflege unter meinem Tagesmake-up trage. Mehr braucht meine Haut nicht mehr!

Hanfcreme für Tag & Nacht von hemp4help

Wer eine etwas „reichere“ Hanfcreme verwenden möchte bzw. die perfekte Creme für den Winter sucht, wird mit der Tages- und Nachtcreme von Hemp4help glücklich werden. Ich bin Skilehrerin und im Winter viel in den Bergen, meine Haut ist der Bergsonne, der Kälte und dem Wind ausgesetzt. Diese Hanfcreme schützt die Haut und pflegt sie zugleich bei jedem Wetter. Der Alleskönner für jeden Lifestyle!

Revitalisierend am Tag und regenerierend bei Nacht! Sie wirkt feuchtigkeitsspendend, ausgleichend, heilend und wird gerne auch bei zu Trockenheit neigender Haut verwendet. Das enthaltene Vitamin A und E verlangsamen den Alterungsprozess der Haut, daher ist diese Creme auch wunderbar für reifere Haut geeignet.

CBD – Lippenpflege von NordicOil

Nie wieder spröde Lippen! Ich liebe diesen Lippenbalsam. Er riecht herrlich, er ist leicht auf der Haut und gibt ein super geschmeidiges Gefühl. Wertvolle Pflanzenöle aus Hanfsamen, Mandeln, Kokosnüssen und Avocados pflegen reichhaltig und Rizinusöl und Sheabutter sorgen für den Schutz der Lippen. Angereichert mit Echinacea und einer Extraportion CBD (3 %) hilft er sofort gegen trockene Lippen. Natürlich ist der Lippenbalsam vegan und mir scheint es, als würde mein Schatz mich nun noch lieber küssen. Also eine klares Yes, Ladies!

Hanföl für Haut & Haare von Biorganic

Dieses Hanföl könnt Ihr für die Haut verwenden aber auch für die Haare. Es macht die Haut glatt und weich und strafft sie zudem. Sie schützt die Haut vor Austrocknung und bewahrt ihre Elastizität. Das Haar wird samtig weich und geschmeidig. Die Kämmbarkeit wird erhöht und es hat eine Anti-Frizz-Wirkung.

Ich verwende dieses Öl auch gerne als Massageöl. Es ist angenehm auf der Haut und zieht schnell ein. Es ist zu 100 % Bio-zertifiziert und kalt gepresst, also ein echtes Qualitätsprodukt!

Hanf-Shampoo von I + M

Dieses Shampoo ist ein reines Naturprodukt, vegan und tierversuchsfrei. Ich verwende das Shampoo seit Monaten und mein Haar ist wunderbar weich, leicht kämmbar und hat eine wunderbare Fülle. Meine Kopfhaut fühlt sich rein an und neigt nicht mehr zu Trockenheit. Früher hatte ich oft trockenen Kopfhaut und doch einen fettigen Haaransatz. Seit ich das Hanf Shampoo verwende scheint es als wäre meine Kopfhaut wieder in Balance. Der Duft des Shampoos ist nicht berauschend gut, aber die guten Inhaltsstoffe und die Vorteile, die es bietet, machen das wieder weg!

Hanf-Haarbalsam von myrto-naturalcosmetics

Wenn Ihr leicht brüchiges oder vom Colorieren beschädigtes Haar habt, dann ist dieser Haarbalsam Euer Retter. Ich färbe seit Jahren mein Haar im Ombre-Style und trage die Spitzen hell. Das Bleichen macht das Haar trocken und brüchig. Dieser Balsam wirkt Wunder. Er repariert das Haar und macht es geschmeidig und glänzend. Der Duft ist verführerisch, Limette, Grapefruit, Bergamotte!

Er ist vegan, tierversuchsfrei und Tensid-frei. Als Intensivkur kann er auch mal im Haar bleiben. Für die Produktion werden nur die besten Inhaltsstoffe verwendet und die Produkte werden per Hand hergestellt. Mit der Kraft aus der Natur wirkt der Balsam antibakteriell, regeneriert den Haarwuchs und beugt Haarausfall vor.

Von diesem Haarbalsam bin ich zu 100 % überzeugt, schon seit der ersten Anwendung. Ich kann ihn absolut empfehlen!

Hanf-Handcreme von BioBloom

Diese Handcreme macht die Hände nicht nur weich und geschmeidig, sondern sie bewahrt sie auch vorm Altern. Zudem schützt sie vor Umwelteinflüssen und ist die perfekte Hanfpflege für jeden Tag. Ich liebe sie. Vor allem in der trockenen und kalten Jahreszeit gibt sie ein wunderbar weiches Gefühl und schützt die Hände vor Umwelteinflüssen jeglicher Art!

Fazit.

Jede Frau ist auf ihre natürliche Art und Weise schön. Genauso wie unsere Natur wunderschön ist und uns alles gibt, was wir zum Wohlfühlen brauchen. Ich bin überzeugt davon, dass für jedes Leiden ein Kraut gewachsen ist. Seit Jahren verwende ich ausschließlich Naturprodukte, ich lasse nichts anderes an meine Haut oder meine Haare. Als moderne Frau, die umweltbewusst ist und nachhaltig denkt, ist es für mich selbstverständlich darauf zu achten, dass die von mir verwendeten Produkte vegan sind und nicht an Tieren getestet wurden. Ich bin der Meinung, dass dies jeder einzelnen Person möglich ist. Denn in einer fortgeschrittenen Gesellschaft mit steigendem Bewusstsein, gibt es keine Ausrede mehr, unsere Umwelt, unseren Planeten nicht zu schützen. Wir sind mit großer Sicherheit nicht die letzte Generation auf Erden, also sollten wir uns auch nicht so verhalten.

Hanf ist ein Rohstoff, der so vielseitig einsetzbar ist, dass es eine große Freude macht darüber zu schreiben. Hanfkosmetik ist wirksam, heilsam und macht schön zu gleich.

Mehr Informationen zur Wirkung von Hanföl auf die Haut findet Ihr in unserem Artikel “Hanföl für schöne Haut“.

Ich brauche keine Alternative! Ihr denn?

Ich freue mich auf Eure Meinung zu diesem Thema und auf Erfahrungsberichte und Euer Feedback!

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Cannabis ohne THC. Legale CBD-Blüten zeigen überraschende Wirkung.

Cannabis hat für mich eine lästige Nebenwirkung, das “High”. Ich…

Cannabis hat für mich eine lästige Nebenwirkung, das “High”. Ich bin kein Freund des benebelten und berauschten Zustandes, muss ich deswegen auf die gesundheitlichen Vorteile von Hanf verzichten? Legale CBD-Blüten ohne das berauschende THC (Tetrahydrocannabinol) das wäre doch was.  

Gibt es legales Cannabis ohne THC?
Die Antwort ist Ja. Es gibt viele legale Cannabisprodukte ohne THC. Neben den vielen essbaren Hanf-Lebensmitteln kann Cannabis ohne THC auch noch geraucht (CBD-Blüten, Hanfblüten) und als CBD-Öl verwendet werden. Die gesundheitliche Wirkung von CBD steht dabei im Vordergrund.  

Natürlich gibt es viele weitere interessante Hanfprodukte ohne THC die zu keiner berauschenden Wirkung führen. In diesem Artikel werde ich mich zuerst auf das Rauchen/Vaporisieren von CBD-Blüten (CBD-Cannabis, CBD-Hanfblüten) und danach auf die Einnahme von CBD-Öl konzentrieren. 

Was ist Cannabis ohne THC (CBD-Blüten)?

Es handelt sich hierbei um die THC-freien Blüten der Hanfpflanze welche unter folgenden Synonymen bekannt sind: Hanfblüten, CBD-Blüten, CBD-Hanf, CBD-Cannabis, Cannabisblüten ohne THC. CBD-Blüten sind die getrockneten Blüten und Blätterteile der weiblichen Hanfpflanze.

Frei von THC? Genau genommen ist die Hanfpflanze nie ganz frei von THC. Auch Sorten mit sehr niedrigem THC-Anteil können immer Spuren des Cannabinoids enthalten. Wer auf der Suche nach einem CBD-Produkt  völlig ohne THC ist, findet dies in speziellen CBD-Ölen, sogenannten CBD-Öl Isolaten oder Monoisolaten. Mehr dazu weiter unten. 

CBD-Blüten stammen aus sogenannten Nutzhanf- bzw. Speisehanfsorten. Der geringe THC-Gehalt dieser Sorten macht die heilenden Blüten auch für jene zugänglich, die nicht an den psychoaktiven Effekten interessiert sind.

CBD-Blüten können, aufgrund des niedrigen THC-Gehalts, keinen Rauschzustand bzw. kein “High” verursachen. Wie bereits erwähnt, ist es der gesundheitliche und heilende Aspekt der Pflanze der uns interessiert. 

Wer sich CBD-Blüten kauft um “High” zu werden ist nicht richtig informiert und kann nur auf einen Placebo Effekt hoffen. 

Sind Cannabis Blüten ohne THC legal?

Der Konsument von Cannabis ohne THC bleibt also völlig nüchtern, behält einen klaren Kopf, handelt legal und macht sich in keiner Weise strafbar, solange der jeweils erlaubte THC-Gehalt nicht überschritten wird.

Der THC-Gehalt für CBD-Produkte ist gesetzlich geregelt und darf gewisse Grenzen nicht überschreiten. Innerhalb der folgenden Grenzen seid Ihr im friedlichen Einklang mit dem Gesetz des jeweiligen Landes. 

Deutschland: 0,2 % THC 
Österreich: 0,3 % THC
Schweiz: 1 % THC 

Solange der THC Gehalt von CBD Produkten unter 0,2 % liegt und die verwendeten Hanfpflanzen im EU Sortenkatalog eingetragen sind, können sie völlig legal in der ganzen EU verkauft werden. Gesetze können jedoch häufig geändert werden, also informiert Euch bitte über die spezifischen Gesetze bezüglich CBD in Eurem Heimatland.

CBD-Blüten für die Gesundheit.

CBD-Blüten-Gesundheit
CBD ist gut für die Gesundheit.

Die Hanfpflanze ist ein wahres Wirkstoffwunder. Sie besteht aus über 100 Cannabinoiden und weiteren Wirkstoffen wie Terpenen und Flavonoiden.

Kurz erklärt:

Terpene und Flavonoide: sind organische Substanzen die für den unverwechselbaren Geruch und Geschmack der Cannabispflanze sorgen. Mehr dazu im Artikel: CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten. Cannabinoide (THC, CBD, CBG, CBC) sind natürliche Substanzen der Hanfpflanze welche mit dem Endocannabinoidsystem im menschlichen Körper interagieren. Die beiden bekanntesten Cannabinoide sind THC und CBD (Cannabidiol). 

CBD-Blüten sind Teil einer natürlich gewachsenen Pflanze. Wie wir weiter oben schon gehört haben, sind in der Cannabispflanze weit mehr Stoffe enthalten als CBD und THC. Es ist nicht zur Gänze geklärt wie genau jeder einzelne dieser Stoffe auf uns wirkt, doch die vielfältigen und positiven Eigenschaften von Cannabinoiden, Flavonoiden und Terpenen sind durch aktuelle Studien wie die des bekannten Psychopharmakologen Ethan Russo gut belegt. 

Obwohl das psychoaktive THC sehr wohl eine heilsame Wirkung auf den menschlichen Körper haben kann (medizinisches Cannabis), ist sie mit Vorsicht zu genießen und angemessen zu dosieren. 

CBD hingegen ist nicht psychoaktiv wird als vollkommen ungefährlich Eingestuft (WHO) und hat eine beruhigende, schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung auf den menschlichen Organismus. CBD hilft gegen Entzündungen und diverse neurologische Krankheiten wie Epilepsie. 

Die Wirkung von Hanf ohne THC.

Meine persönliche Erfahrung. Vaporisieren (verdampfen) von CBD-Blüten. 

Der THC-Gehalt der CBD-Blüten liegt bei 0,2 %, das heißt, es kommt zu keiner berauschenden Wirkung. Zwar tritt keine berauschende Wirkung ein, aber der Effekt der Blüten ist dennoch vorhanden, subtil und trotzdem deutlich spürbar.

Ich habe, im Vergleich zur oralen Einnahme von CBD-Öl, einen merklichen Unterschied feststellen können. Die Wirkung der CBD-Blüten setzt unmittelbar nach den ersten Zügen ein. Ein Gefühl der Entspannung breitet sich von der Körpermitte ausgehend auf den gesamten Körper aus.

Da die Blüten nicht psychoaktiv sind, bleiben die Gedanken völlig klar und der Alltag wird nicht beeinträchtigt. Was bleibt ist ein angenehmes Gefühl der Ruhe und Gelassenheit. 

Cannabis ohne Thc kannst Du legal online bestellen.
Teste welche Wirkung CBD-Blüten auf Dich haben und finde Deinen Lieblingsgeschmack in Bio-Qualität. Hier kannst Du CBD Blüten in bester Qualität online kaufen.

Im Vergleich zu CBD-Öl spürt man die Wirkung schneller und intensiver. Ich erinnere mich genau, als ich es zum ersten Mal probiert habe, war ich von der deutlichen Wirkung überrascht. Jeder reagiert anders, hat andere Motive für die Einnahme von CBD und dementsprechend vielfältig sind auch die Erfahrungsberichte.

Bei mir war die Wirkung doch sehr stark, solltet Ihr also unter Symptomen leiden, die Ihr mit CBD-Öl nicht in den Griff bekommt, versucht es mal mit dem Verdampfen der Hanfblüten. 

Das Verdampfen mit einem Vaporizer ist dem Rauchen vorzuziehen. Da weniger Giftstoffe entstehen und mehr Inhaltsstoffe aufgenommen werden.

Für Einsteiger 45 €
Für Könner 145 €
Für Profis 285 €

Alles zum Thema Rauchen und Verdampfen findet Ihr auf unserem Artikel: CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

CBD sorgt für Balance im Körper

Unser aller Körper ist ständig darum bemüht ein inneres Gleichgewicht (Homöostase) herzustellen bzw. aufrecht zu erhalten. Dabei spielen unzählige Faktoren wie eine gesunde Ernährung, gesunder Schlaf und andere Umwelteinflüsse eine Rolle.

Ist dieses Gleichgewicht gestört kommt es unweigerlich zu Beschwerden, welche sich in Form von leichten Schmerzen bis hin zu schweren Krankheiten manifestieren können. Ob unser Körper in der Lage ist diese Balance zu finden ist entscheidend für unser Wohlbefinden. 

Das Endocannabinoid-System ist Teil unseres Nervensystems und produziert körpereigene Cannabinoide, die für eine Reihe wichtiger Abläufe im Körper zuständig sind.

Es trägt maßgeblich dazu bei den Körper im Gleichgewicht zu halten. Wird ein Ungleichgewicht festgestellt werden körpereigene Cannabinoide (Endocannabinoide) in das System eingespeist. 

In einigen Fällen können aber nicht genug dieser Cannabinoide vom Körper selbst erzeugt werden. Dieser Zustand wird als Endocannabinoid Mangel bezeichnet und wird mit verschiedensten Krankheiten unter anderem auch Migräne in Verbindung gebracht. 

Forscher haben festgestellt, dass die Zugabe von Phytocannabinoiden (Cannabinoide der Hanfpflanze) den Mangel ausgleicht und das System unterstützt. 

CBD interagiert direkt mit dem Endocannabinoid System und ermöglicht es dem Körper sich in Folge selbst zu regulieren.Außerdem hat CBD kaum Nebenwirkungen.

Mehr über die gesunden und rauschfreien CBD-Blüten findest Du auf Der CBD-Blüten Guide – Wirkung, Erfahrung, Rauchen und Dampfen. Dort lernst Du noch mehr über die Wirkung – auch bezüglich Autofahren.

Hanf ohne THC legal kaufen. 

Die einfachste Möglichkeit Cannabis ohne THC zu kaufen sind Online-Shops. Auf Amazon gibt es leider keine CBD-Blüten mehr zu kaufen, aber wir haben die Alternativen getestet und unseren Favoriten gefunden: 

Hier gibts qualitativ hochwertige Blüten

Sicher gibt es auch noch andere verlässliche Anbieter die gute Qualität anbieten, doch der Markt ist voll von Shops die nach ein paar Monaten wieder verschwinden. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich verspüre nicht den Drang mir ständig neue Bezugsquellen zu suchen. Und ganz ehrlich, würde ich Blüten in guter Qualität auf Amazon kaufen können, würde ich das machen. Bis das wieder möglich ist, kaufe ich da wo ich gute Qualität unkompliziert und einfach kaufen kann. 

Nun habe ich mich auf die Suche gemacht, verschiedene getestet und bin bei CBDNOL angekommen. CBDNOL ist: Einfach, unkompliziert, die Qualität hat bis jetzt immer überzeugt und der Preis ist ok. Danke und Tschüs! 

In Österreich und der Schweiz gibt es den legalen CBD-Hanf auch im Laden (CBD-Shop) zu kaufen. Falls Ihr so einen Laden in der Nähe habt ist das auch eine gute Möglichkeit CBD-Blüten zu kaufen. Dort sind meist mehrere Sorten gelagert und Ihr könnt die Blüten persönlich inspizieren und daran riechen. 

Die Cannabispflanze kommt je nach Sorte in den verschiedensten Düften und Aromen, sie lädt dazu ein, unseren Geruchssinn wieder zu entdecken und ihn bewusst zu nutzen. Viel Spaß beim probieren. 

CBD-Öl mit und ohne THC.

Vollextrakte mit THC

Wird ein CBD-Öl als Vollextrakt bezeichnet, enthält es das ganze Spektrum an Inhaltsstoffen der Cannabispflanze. Neben den beiden bekannten Stoffen THC und CBD enthält die Pflanze noch über 100 weitere Cannabinoide, als auch Terpene und Flavonoide. Es wird darauf geachtet, dass so viele Stoffe wie möglich in dem Extrakt enthalten sind. Die THC-Grenzen liegen bei:

Deutschland: 0,2 %
Österreich: 0,3 %
Schweiz: 1 %

CBD-Isolate ohne THC

Hingegen wird bei einem CBD-Isolat oder Monopräparat das Cannabidiol aus der Hanfpflanze extrahiert und von den anderen Cannabinoiden isoliert. In dem Fläschchen befindet sich neben dem Trägeröl “nur” das herausisolierte Cannabidiol, es enthält daher weder THC noch andere Wirkstoffe. 

Auch wenn sich Vollextrakte als wirksamer erwiesen haben, sind CBD-Isolate manchmal die bessere Wahl. Dies ist der Fall wenn jemand auf Drogen getestet wird oder empfindlich auf andere Cannabinoide wie THC reagiert. In diesem Fall empfiehlt es sich die genauen Laboranalysen des Herstellers zu beachten, falls vorhanden.

Persönlich haben wir die Erfahrung gemacht, dass Vollspektrum-Öle stärkere Wirkung zeigen und dies wird auch von vielen Erfahrungsberichten bestätigt. Je mehr Inhaltsstoffe der Hanfpflanze in der Flasche sind, desto besser. Mehr dazu auf unserer Empfehlungsseite. 

Hanfprodukte ohne THC. 

  • Hanfprotein
  • Hanfsamen
  • Hanftee
  • CBD-Blüten
  • CBD-Hanf
  • CBD-Cannabis
  • Hanfkekse
  • Hanfschokolade
  • Hanfkosmetik (Creme, Seife, Shampoo, Duschgel, Balsam)
  • CBD-Öl (CBD-Isolat)

Weitere Fragen.

Autofahren nach CBD-Blüten Konsum?
Es kommt logischerweise ganz darauf an wie viel CBD-Blüten konsumiert wurden. Wer Unmengen, also wirklich völlig übertriebene Mengen von CBD-Gras konsumiert, auch wenn die THC-Konzentration sehr gering ist (0,2 %) muss damit rechnen, dass ein evtl. Drogentest der Polizei positiv ausfällt.

Positiver Drogentest wegen CBD-Blüten Konsum?
Ja, das ist durchaus möglich. Je nach Sorte und länderspezifischer Regelung enthalten CBD-Blüten zwischen 0,2 und 1 % THC. Wer größere Mengen CBD Hanf konsumiert, und auf Drogen (THC) getestet wird, muss damit rechnen positiv zu sein. (Was sich in diesem Fall negativ auswirkt) 

Drogentest CBD-Öl?
Wer regelmäßig sehr hohe Dosen an CBD-Öl zu sich nimmt, muss damit rechnen, dass ein eventueller Drogentest der Polizei positiv ausfällt. CBD-Öle enthalten in der Regel 0,2 % THC. In großen Mengen kann auch dieser geringe THC-Gehalt zu einem positiven Testergebnis führen. 

No Comments on Cannabis ohne THC. Legale CBD-Blüten zeigen überraschende Wirkung.

CBD-Öl Qualität. Qualitätsmerkmale und Unterschiede.

CBD-Öl erfreut sich großer Beliebtheit und das ganz zu Recht….

CBD-Öl erfreut sich großer Beliebtheit und das ganz zu Recht. Langsam verändert sich die Gesetzeslage, die Forschung läuft auf Hochtouren und es wird immer deutlicher, dass CBD (Cannabidiol) große Vorteile für die Gesundheit haben kann…solange die Qualität stimmt.

In diesem Artikel werde ich darauf eingehen, was ein gutes Öl ausmacht und worauf Ihr vor dem Kauf achten solltet. Denn die Qualität des verwendeten CBD-Öls ist entscheidend für die Wirkung.

Qualitätsmerkmale von CBD-Öl

  1. Anbau (Pestizide, Fungizide, Bio)
  2. Herstellung (Extraktionsmethode, Inhaltsstoffe, CBD-Gehalt)
  3. Vollextrakte oder CBD- Isolat (Anzahl der Wirkstoffe, Entourage-Effekt)
  4. Laboranalysen (laufende Qualitätskontrolle)

CBD hat eine beruhigende, angstlösende und entspannende Wirkung auf Körper und Geist. Es wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend und hilft gegen Schlafstörungen. Es ist neben dem THC (Tetrahydrocannabinol) das wohl bekannteste und wirksamste Cannabinoid der Hanfpflanze.

CBD macht nicht “high”, es hilft dem Körper sich selbst zu regulieren. 

Die Anwendungsgebiete sind vielfältig, die positive Wirkung wird von tausenden Menschen bestätigt. CBD konnte bereits und kann vielen Menschen helfen, vorausgesetzt die Qualität stimmt und es handelt sich um ein tatsächlich wirksames Produkt.

Falls Ihr ganz sicher gehen wollt, setzt Euch mit dem Hersteller in Verbindung und fragt nach den folgenden 4 Kriterien.

CBD-Öl Qualität. 4 Tipps.

Unabhängige Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass Öle auf dem Markt sind, deren Hauptbestandteil Speiseöl ist. Außerdem tauchen immer wieder Proben mit beunruhigend hohen Mengen an giftigen Pestizidwerten auf. 

Es gibt viele gute Hersteller die CBD-Produkte in bester Qualität anbieten aber es ist nicht einfach den Überblick zu bewahren. Hier gebe ich Euch eine Übersicht, wie Ihr die Guten von den Schlechten unterscheiden könnt, was gute Qualität ausmacht, und worauf Ihr sonst noch achten solltet.

Qualität – Herstellung CBD-Öl

CBD-Öl ist ein junges Produkt und dementsprechend hinken die Regulierungen und Vorschriften dem Markt noch ein wenig hinterher. Das heißt es gibt keine generellen Vorschriften bzw. Instanzen, die den Herstellungsprozess kontrollieren.

Die Methode wie Inhaltsstoffe aus der Hanfpflanze gelöst werden, beeinflusst nicht nur die Herstellungskosten sondern spielt auch für die Qualität des Öls eine entscheidende Rolle. Es gibt grundsätzlich 3 Extraktionsmethoden: 

1. CO2-Extraktion.

Diese Methode ist die effizienteste aller Methoden. Es handelt sich um ein schonendes Verfahren bei dem die meisten Stoffe der Pflanze erhalten bleiben. Das Verfahren ist umweltfreundlich und nachhaltig. 

Nachteil: Es ist teuer, erfordert Know-How und spezielle Geräte. Diese Extraktionsmethode ist wohl nichts für das “Labor in der Garage”. Die CO2- Extraktion wird von großen, führenden CBD-Öl Herstellern verwendet und ist ein Qualitätsmerkmal.

2. Flüssige Lösungsmittel.

Die Hanfblüten werden dabei in flüssige Lösungsmittel (in der Regel Butan, Alkohol, Hexan oder Ethanol) gelegt, die die Inhaltsstoffe aus der Hanfpflanze lösen. Es handelt sich um eine einfache und kostengünstige Methode die jeder auch bei sich zuhause anwenden kann. Bei dieser Extraktionsform bleiben viele der wichtigen Wirkstoffe, unter anderem auch Chlorophyll, erhalten.

Nachteile: das Lösungsmittel kann Spuren von Verunreinigungen im fertigen CBD-Öl hinterlassen. Sorgfältige Verarbeitungsmethoden und das richtige Lösungsmittel können dies minimieren (z. B. unvergällter 95% Lebensmittelalkohol). Hinweis: Diese Lösungsmittel sind extrem leicht entzündlich! 

3. Öl-Extraktion.

Hierbei werden die Stoffe der Pflanze über ein Trägeröl (meist Olivenöl) direkt aufgenommen. Eine einfache, sichere und kostengünstige Methode, mit der Ihr selbst Euer Öl herstellen könnt. Der Nachteil dieser Methode ist die geringe Ausbeute, es werden nicht alle Stoffe aus der Pflanze gelöst und sie ist daher nicht sehr effizient. Für Selbermacher ok, vom Kauf solcher Öle rate ich ab.

Meine Empfehlung.

Die Extraktionsmethoden haben erheblichen Einfluss auf die Qualität und die Reinheit des CBD-Öls. Wird beim Lösen der Pflanzenstoffe nicht sauber gearbeitet, fehlen dem Öl die nötigen Wirkstoffe oder im schlimmsten Fall sind sogar Giftstoffe enthalten. Es empfiehlt sich etwas genauer hinzuschauen und im Zweifelsfall beim Hersteller nachzufragen, wie genau das CBD-Öl hergestellt wird.

Sowohl CO2 – als auch Alkohol- Extraktion sind empfehlenswert. Eine Kombination aus beiden wäre ideal, da die meisten Wirkstoffe erhalten bleiben. 

Bei meinen ersten CBD-Öl Erfahrungen verspürte ich kaum eine Wirkung. Nach ca. 1 Monat habe ich die Marke gewechselt und der Effekt des neuen Extrakts (hochwertiger und teurer) war deutlich stärker. Damals wurde ich zum ersten Mal darauf aufmerksam, welchen enormen Unterschied die Qualität des CBD-Öls macht. Die gängigen Öle kosten je nach CBD-Gehalt zwischen 25 und 160 Euro. Eine Investition die sich lohnt!

2. Die Qualität der Pflanze zählt. 

hanffeld-hanfprotein
Hanfanbau im Einklang mit der Natur.

Wie viele der wunderbaren Stoffe aus der Hanfpflanze extrahiert werden können, hängt auch davon ab, wie viele Stoffe überhaupt vorhanden sind. Gleich wie bei jedem gefertigten Produkt ist die Verwendung von hochwertigen Materialien ein Qualitätsmerkmal.

Qualität des Bodens
Das fängt schon dabei an auf welchem Boden die Pflanzen wachsen. Vor allem bei der Hanfpflanze ist das von großer Bedeutung, da es sich bei dieser Pflanze um einen sogenannten “Hyperakkumulator”, eine Art “Biostaubsauger” handelt. 

Pflanzen dieser Gattung sind in der Lage dem Boden Schwermetalle zu entziehen. Diese Schwermetalle gehen ihren Weg vom Boden über die Pflanze in das CBD-Öl. Es gibt immer wieder Fälle in denen sehr bedenkliche Analysewerte auftauchen.

Fungizide, Pestizide, Schwermetalle… nein Danke! Auch wenn Öle beispielsweise in Deutschland hergestellt wurden, bleibt doch die Frage, wo denn der Hanf dafür gewachsen ist und unter welchen Bedingungen. Verseuchte Böden sind billig, Spritzmittel erhöhen den Ertrag. 

Meine Empfehlung.

Gute Anhaltspunkte sind hier Biozertifikate und Transparenz auf den Webseiten der Hersteller. Ist auf der Webseite kein Hinweis auf den Anbau zu finden, dann lohnt es sich nachzufragen.

Gute Hersteller haben nichts zu verbergen und geben auf ihren Webseiten, Informationen über den Anbau und die Herkunft des Hanfs.

Hier ein Beispiel für beste Anbau QualitätBio Zertifiziert:

Die Produkte von BioBloom findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite

Hanf, ein Segen für die Landwirtschaft.

Die Tatsache, dass Hanf dem Boden Schwermetalle und andere unerwünschte Schadstoffe entzieht, machen sich clevere Bauern zu Nutzen. Die Cannabispflanze reinigt die Erde und erhöht ihren mikrobiologischen Gehalt. Weiters schlagen diese Pflanzen tiefe Wurzeln, was wiederum einer Bodenerosion entgegenwirkt.

Hanf ist vielfältig und kann als Dämmstoff, für die Herstellung von Papier und sogar Plastik verwendet werden. Übrigens, das aus Hanf gewonnene Plastik ist im Gegensatz zu herkömmlichem Plastik, biologisch abbaubar. 

3. Vollextrakte vs. CBD-Isolat.

Die Bezeichnungen variieren von Hersteller zu Hersteller. Vollextrakte werden außerdem noch als Vollspektrum oder Naturextrakte bezeichnet. CBD-Isolate werden auch noch Monopräparate genannt.

Einfach gesagt enthalten Vollextrakte so viele Inhaltsstoffe (Cannabinoide, Terpene, Flavonoide) wie nur möglich. Monopräparate nur einen isolierten Stoff wie zum Beispiel CBD oder CBG (Cannabigerol).

Vollextrakte sind die klare Wahl für Qualitätssuchende.

Vollextrakte stehen für CBD – Qualität

Wird ein CBD-Öl als Vollextrakt bezeichnet, enthält es das ganze Spektrum an Inhaltsstoffen der Cannabispflanze. Neben den beiden bekannten Stoffen THC und CBD enthält die Pflanze noch über 120 weitere Cannabinoide, als auch Terpene und Flavonoide. Es wird darauf geachtet, dass so viele Stoffe wie möglich in dem Extrakt enthalten sind. 

Bei Vollextrakten entfaltet sich im Vergleich zu Monopräparaten der “Entourage Effekt”. CBD hat eine bessere Wirkung in Kombination mit anderen Cannabinoiden, was aktuelle (2015) Studien belegen. Mehr zum Entourage Effekt findet Ihr weiter unten.

CBD-Isloat.

Hingegen wird bei einem CBD-Isolat oder Monopräparat das Cannabidiol aus der Hanfpflanze extrahiert und von den anderen Cannabinoiden isoliert. In dem Fläschchen befindet sich neben dem Trägeröl “nur” das herausisolierte Cannabidiol und enthält daher auch kein THC.

Auch wenn sich Vollextrakte als wirksamer erwiesen haben, sind CBD-Isolate manchmal die bessere Wahl. Dies ist der Fall wenn jemand auf Drogen getestet wird oder empfindlich auf andere Cannabinoide wie THC reagiert. In diesem Fall empfiehlt es sich die genauen Laboranalysen des Herstellers zu beachten, falls vorhanden.

Wir empfehlen nur Öle, die von unabhängigen Laboren getestet wurden und auch tatsächlich das enthalten was angegeben wird. Unsere Empfehlungen. 

Persönlich haben wir die Erfahrung gemacht, dass Vollspektrum-Öle stärkere Wirkung zeigen und dies wird auch von vielen Erfahrungsberichten bestätigt.

Klare Empfehlung: Vollspektrum Öle – Je mehr Inhaltsstoffe der Hanfpflanze in der Flasche sind, desto besser.

4. Laboranalysen bestätigen die Qualiät

CBD-Öl Qualität Laboranalyse
Reinheit und CBD-Gehalt werden im Labor untersucht.

Vertrauenswürdige Hersteller haben fast immer Laboranalysen zur freien Einsicht auf ihren Webseiten oder legen diese auf Anfrage vor. Ich denke, dass diese Art der Transparenz der richtige Weg ist, um Vertrauen zwischen Hersteller und Kunden aufzubauen. Solche Analysen sind noch nicht verpflichtend, werden also freiwillig durchgeführt, kosten Geld und sind leider immer noch die Ausnahme.

Laufende Laboranalysen sind Grundvoraussetzung für Vertrauen und ein Qualitätsmerkmal.  

Eine seriöse Firma sollte immer aktuelle Laborergebnisse zur Verfügung stellen. Einige haben die Analyse-Zertifikate online, andere legen sie der Verpackung bei oder beides. Guter Kundendienst ist ein Zeichen für Qualität, also kontaktiert die Hersteller und lasst Euch helfen, wenn Ihr die Laborergebnisse nicht finden könnt. 

Meine Empfehlungen.

Prüft den THC-Gehalt auf dem Etikett. Momentan sind folgende Werte legal: 

Deutschland: 0,2 %
Österreich: 0,3 %
Schweiz: 1 % 

Achtet auf unabhängige Zertifizierungen wie zum Beispiel von Arge Canna. Produkte mit diesem Gütesiegel unterliegen laufenden Kontrollen und das steht wiederum für Qualität. 

Beherzigt diese Punkte und Ihr werdet in Zukunft die guten von den weniger guten CBD-Ölen unterscheiden können. Für alle die noch etwas mehr über diese faszinierende Pflanze wissen wollen… im folgenden geht es um den “Entourage Effekt” und die vielfältigen Duft- und Aromastoffe der Cannabispflanze. Was haben sie für einen Einfluss auf die Qualität des Öls und wie können wir von Ihnen profitieren?

Die Heilkraft der ganzen Pflanze.

Ein großer Teil der alternativen Medizin dreht sich darum, die gesamte Pflanze für medizinische Zwecke zu nutzen, anstatt den Wirkstoff in einem Labor zu isolieren oder zu produzieren. Ganzheitliche Pflanzenmedizin findet seit Jahrtausenden in alten Heilkünsten, wie dem Ayurveda und der Traditionellen Chinesischen Medizin, Anwendung. 

In der “klassischen Medizin” wie wir sie kennen, und wie sie zum größten Teil noch heute praktiziert wird, dreht sich alles um ein schnelles Beheben der Symptome. Die Krankheiten werden isoliert vom Rest des Menschen betrachtet und mit einzelnen Pillen gezielt attackiert. Die Alternative dazu ist ein ganzheitlicher Ansatz, weg von isolierten Stoffen, hin zu Medizin mit dem ganzheitlichen Heilspektrum der Pflanze. 

Qualitätsmerkmal Entourage-Effekt?

Wenn mehrere oder alle Inhaltsstoffe (Terpene, Flavonoide, Cannabinoide, etc.) der Hanfpflanze gemeinsam eingenommen werden, komplementieren sich diese und führen zu einer verbesserten gesundheitlichen Wirkung, was als der “Entourage Effekt” bezeichnet wird. 

Dem Gegenüber stehen sogenannte Isolate, in denen ein einzelnes Cannabinoid vom Rest der Pflanze isoliert und verwendet wird. Nun ist dieser Effekt wissenschaftlich noch nicht ganz bestätigt, es liegen jedoch einige gute Argumente sowie Studien vor, die diese Theorie stützen. 

In der Hanfpflanze befinden sich über 500 verschiedene Stoffe davon ca. 120 bekannte Cannabinoide zu denen auch CBD und THC gehören. Untersuchungen deuten darauf hin, dass medizinische Substanzen in ihrem ganzen und natürlichen Zustand effektiver sind.

Dieses Phänomen, der “Entourage-Effekt”, entsteht wenn mehrere Inhaltsstoffe der Cannabispflanze mit dem menschlichen Körper interagieren. Gemeinsam erzeugen sie eine stärkere Wirkung als jeder einzelne dieser Stoffe isoliert in der Lage wäre. Es handelt sich um eine synergetische Wirkung. 

Auch Aristoteles sagte schon: das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Das ist eine sehr gute Erklärung für den Entourage-Effekt. 

Erstmals erwähnt wurde der Entourage-Effekt von dem israelischen Cannabis Forscher Raphael Mechoulam. Mechoulam gilt als einer der Pioniere der Cannabisforschung. Neben dem Entourage-Effect trug er auch wesentlich zu Entdeckung des Endocannabinoid-Systems bei. Er war der Erste, der entdeckte, dass Cannabinoide am besten wirken, wenn sie gemeinsam und nicht getrennt voneinander eingesetzt werden. 

Aufgegriffen wurde dieser Gedanke von Ethan Russo, er ist Psychopharmakologe und einer der angesehensten Cannabisforscher unserer Zeit. Russo hat einige interessante Studien zu dem Thema durchgeführt und aufgezeigt, dass die Zusammensetzung der verabreichten Cannabinoide deren Wirkung verändert. Zum Beispiel vermindert CBD die psychoaktiven Effekte von THC. 

CBD hilft THC zu regulieren.

Vor allem wenn es um THC geht ist der Entourage-Effekt von großer Bedeutung. Beim Gedanken an THC denken viele gleich mal an Drogen. Das THC ist der psychoaktive Bestandteil der Hanfpflanze und in der Tat mit Vorsicht zu genießen. 

Die “berauschende” Wirkung wird nicht immer geschätzt, so steht bei der medizinischen Anwendung von Cannabis die heilende Wirkung der Pflanze im Vordergrund. Wie können wir die ganze Heilkraft der Hanfpflanze nutzen ohne davon “high” zu werden? 

THC wird schon seit 1980 synthetisch hergestellt und in Form eines isolierten THC Medikaments (Marinol) verwendet. Die Behandlung wird von den Patienten, aufgrund der unangenehmen Nebenwirkungen, meist abgebrochen. Ein ähnliches in 2010 entwickeltes Medikament, das zu gleichen Teilen THC und CBD kombiniert (Sativex) sei wesentlich besser verträglich. Auch diese Erfahrungsberichte sprechen für den Entourage-Effekt!

CBD lindert unerwünschte Nebenwirkungen von THC.

CBD ist neben seiner gesundheitsfördernden Wirkung auch dafür bekannt, THC und die “berauschenden” Nebenwirkungen abzuschwächen. Es liegen bereits Studien (1, 2) vor, die bestätigen, dass CBD mögliche Nebenwirkungen des THC (kognitive Beeinträchtigung, Paranoia, Psychosen) mildern kann. 

Außerdem haben Untersuchungen gezeigt, dass die schmerzstillenden Eigenschaften von THC und CBD bei gemeinsamer Anwendung stärker sind, als isoliert eingenommen. Ein weiteres Indiz dafür, dass die einzelnen Wirkstoffe sich gegenseitig unterstützen und zu einer verstärkten Wirkung führen. 

CBD-Öl Qualität – Terpene.

CBD Terpene Duft Qualität
Der angenehme Geruch von Kiefer ist unverwechselbar.

Terpene sind organische Substanzen die für den unverwechselbaren Geruch der Cannabispflanze sorgen. Jede Pflanze hat ihren eigenen Geruch und dafür sind Terpene in den ätherischen Ölen und Harzen verantwortlich. Diese intensiven Öle sind für die charakteristischen Geschmacksaromen der verschiedenen Cannabisarten verantwortlich, so z.B. Zitrone, Minze und Kiefer. 

Das Aussergewöhnliche an der Hanfpflanze ist, dass sie über 100 verschiedene Terpene beinhaltet und jede Sorte, weist einen einzigartigen Terpen-Typ und eine einzigartige Zusammensetzung, auf.

Diese Duftstoffe finden sich in besonders starker Konzentration in den Blüten weiblicher, unbefruchteter Pflanzen und schützen diese vor Bakterien, Pilzen, Insektenbefall und anderen umweltbedingten Stressfaktoren. Offensichtlich schätzen nicht alle Lebewesen den intensiven Geruch der Hanfpflanze. Ich persönlich finde die unglaubliche Bandbreite an Düften und Aromen dieser Pflanze faszinierend. 

Unser Geruchssinn wird wohl oft vernachlässigt. Düfte haben eine Wirkung auf uns, ob wir uns dessen nun bewusst sind oder nicht. Diese Wahrheiten finden sich oft in Sprichwörtern oder Floskeln wieder: jemanden nicht riechen können, das stinkt zum Himmel, das riecht nach Ärger, etc.

Mit ihren vielen verschiedenen Düften und Aromen lädt die Hanfpflanze dazu ein, unseren Geruchssinn wieder zu entdecken und ihn bewusst zu nutzen. 

Auswirkung auf die CBD-Öl Qualität.

Neben der Bildung von Gerüchen und der damit verbundenen natürlichen Schutzfunktion der Pflanze, scheinen Terpene auch noch die Wirkung von Cannabinoiden zu verstärken bzw. zu verändern.

Es handelt sich dabei wieder um den bereits erwähnten Entourage-Effekt. Die gesamten Inhaltsstoffe der Hanfpflanze kombiniert, erhöhen die Wirksamkeit der einzelnen Stoffe.

Terpene sind ein Qualitätsmerkmal. Sind diese im Öl enthalten, darf man von einer besseren Wirkung des Produktes ausgehen. 

Cannabinoide und Terpene arbeiten zusammen.

Das Zusammenwirken verschiedener Cannabinoide beschäftigt die Forschung. Deren Zusammenwirken mit Terpenen, Flavonoiden und vielen anderen Stoffen der Hanfpflanze wiederum wirft eine weitere Hand voll Fragen auf.

Nun ist vielfach belegt, dass die Kombination von CBD und THC zu einer besseren Wirkung führen. Es ist davon auszugehen, dass die Anwendung mit dem vollen Spektrum der Hanfpflanze zu noch besseren Ergebnissen führt. 

Vollextrakte mit einem breiten Spektrum an Wirkstoffen (CBD, CBDA, CBG, THC, Terpene, Flavonoide) sind CBD-Isolaten vorzuziehen. Die Qualität der Öle entscheidet über die Wirkung und ist daher nicht zu unterschätzen. Öle in sehr guter Qualität findet Ihr in unseren Empfehlungen

Typische Terpene in der Hanfpflanze.

Myrcen ist das am häufigsten vorkommende Terpen in Cannabis. Der Geruch von Myrcen erinnert oft an erdige, moschusartige Noten, die Gewürznelken ähneln. Außerdem hat es ein fruchtiges, rote Trauben Aroma und wirkt sedierend. 

Limonen, wie der Name schon sagt, erinnert an Zitronen und Zitrusfrüchte. Das ist keine Überraschung, da alle Zitrusfrüchte große Mengen dieser Verbindung enthalten. Limonen wird in Kosmetika und auch in Reinigungsprodukten verwendet, es wirkt stimmungsaufhellend und lindert Stress. 

Linalool – dieses Terpen kommt auch in Minze, Lavendel, Blumen und sogar Pilzen vor. Es hat entzündungshemmende Eigenschaften, wird unter anderem bei Akne verwendet und wirkt sedierend. 

Humulen riecht erdig, holzig und kommt in Koriander, Basilikum und Hopfen vor. Es wirkt antibakteriell und verleiht dem Bier sein beliebtes Aroma. Humulene sind entzündungshemmend und schmerzlindernd. 

Pinen riecht pikant süßlich und kommt auch in Salbei, Kiefernnadeln und anderen Nadelbäumen vor. Es gilt als Wachmacher unter den Terpenen und soll die Merkfähigkeit erhöhen. Außerdem erweitert es die Bronchien und ist bei Asthmatikern beliebt. 

Caryophyllene haben ein holzig, würziges, an Pfeffer erinnerndes Aroma. Und genau da kommt es unter anderem auch vor, in Pfeffer, Nelken und Oregano. Es soll Schlaflosigkeit lindern und krampflösend wirken. 

Flavonoide und CBD-Öl Qualität.

Die Aromen und der Geschmack von Cannabis werden oft Terpenen zugeschrieben. Aber auch Flavonoide spielen eine Rolle bei der Differenzierung verschiedener Sorten und Stämme.

Die einzigartigen Gerüche und Aromen der Cannabispflanze entstehen erst durch das Zusammenspiel von Terpenen und Flavonoiden. Darüber hinaus beeinflussen Flavonoide die Pigmentierung

Obwohl noch nicht vollständig geklärt ist, wie Flavonoide genau funktionieren, ist anzunehmen, dass sie mit den anderen Inhaltsstoffen der Hanfpflanze eine Synergie eingehen und die Wirkung der einzelnen Stoffe unterstützen (Entourage-Effekt). 

Flavonoide zählen zu den sogenannten Phytonährstoffen oder sekundären Pflanzenstoffen. Es handelt sich um natürliche bioaktive Substanzen, die nur in pflanzlicher Nahrung vorkommen, so auch in der Hanfpflanze.

Flavonoide sind antioxidativ und immunstimulierend und wirken den häufigsten der heutigen Todesursachen wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen. 

In der Pflanzenwelt gibt es ca. 6000 verschiedene Flavonoide, in Cannabis sind bis heute insgesamt 23 bekannt, 3 davon kommen ausschließlich in der Cannabispflanze vor. Dabei handelt es sich um sogenannte Cannaflavine.

Verwandte Fragen – CBD-Öl Qualität

Was bedeutet BIO CBD-Öl?
Die Bio-Qualität von CBD-Öl bezieht sich auf die Herkunft und den Anbau der Hanfpflanze. Bio CBD-Öl wird aus Bio-zertifizierten Hanfpflanzen hergestellt. Dabei unterliegen, sowohl der Anbau als auch das verwendete Saatgut strengeren Richtlinien. Ziel ist es eine bessere Qualität der Produkte zu gewährleisten. 

Kann man CBD rauchen?
Ja, CBD kann geraucht bzw. verdampft werden. Dabei werden die Blüten der Hanfpflanze oder spezielle CBD-Liquids verwendet. 3 Arten der Anwendung:
– gedrehte Hanfzigaretten
– Pfeife
– Verdampfer/Vaporizser
Vorsicht: CBD-Öl eignet sich nicht zum Rauchen! 

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Was kostet CBD-Öl? Der CBD-Öl Preisvergleich.

Jedem der zum ersten mal CBD-ÖL probiert rate ich zum…

Jedem der zum ersten mal CBD-ÖL probiert rate ich zum Kauf von einem kleinen Fläschchen mit 5 % CBD. Das reicht um die positiven Wirkungen von CBD (Cannabidiol) ausreichend zu testen. Mit einem Preis von ca. 35 Euro hält sich das Investment in Grenzen. 

Was kostet CBD-Öl?
CBD-Öl kostet je nach Konzentration, Menge und Qualität zwischen 25 und 150 Euro. Die Preise schwanken je nach Anbieter und Qualität um bis zu 15 Euro.

  • 10ml Fläschchen,  5 % CBD ≈ 35 Euro
  • 10ml Fläschchen, 10 % CBD ≈ 70 Euro
  • 10ml Fläschchen, 15 % CBD ≈ 115 Euro

Die Frage nach dem Preis ist schnell geklärt, die viel wichtigere Frage ist aber: Lohnt es sich CBD-Öl zu kaufen? 35 Euro können “relativ” günstig, oder “relativ” teuer sein, je nach dem was man dafür bekommt.

Bekommt man dafür etwas Wertvolles, etwas das die Lebensqualität der Person verbessert, dann kann man von einem guten Geschäft sprechen. Kauft man hingegen 10 ml Speiseöl für 35 Euro ist das zu teuer. 

Ich denke darüber sind wir uns alle einig. Die Fragen, ob es sich nun lohnt in CBD-Öl zu investieren und ob der Preis gerechtfertigt ist, werde ich in diesem Artikel beantworten. 

Preisvergleich CBD-ÖL.

Als Faustregel gilt 5 % CBD-Öl (10 ml) kosten ca. 35 Euro. Das ist der durchschnittliche Verkaufspreis von CBD-Öl. 

Wie bereits erwähnt variieren die Preise um bis zu 15 Euro. Die Gründe dafür sind nicht immer ganz offensichtlich und liegen oftmals weder an der Geldgier der Hersteller noch der Verkäufer, sondern an den Herstellungskosten. Die Herstellungskosten stehen mit der Qualität des Öls in Zusammenhang welche wieder den Preis beeinflussen. 

Die Qualität des CBD-Öls entscheidet über seine Wirkung. Und in Folge macht die Wirkung, CBD-Öl erst zu einem wertvollen Objekt wofür es sich lohnt Geld auszugeben. 

Das heißt: Stimmt die Qualität des CBD-Öls, lohnt sich jeder Euro der mehr investiert wird. Weist das Öl jedoch eine mindere Qualität ohne Wirkung auf, ist jeder einzelne investierte Euro verschwendet. 

Was kostet CBD-Öl.

Hier ein Auszug verschiedenster CBD-Öle von diversen Herstellern. Die Übersicht zeigt, dass die Öle zwischen 30 und 40 Euro variieren. CBD-Öle werden auch günstiger angeboten, nur ist die Qualität oft nicht mehr ganz so vertrauenswürdig.

So hat ein unabhängiges Labor im Auftrag der Arge Canna (Unabhängiger, gemeinnütziger Verein für Cannabis Aufklärung) CBD-Öle auf ihre Qualität und Inhaltsstoffe getestet und überprüft. Nicht alle getesteten Öle haben bestanden und sind in Sachen CBD-Gehalt glatt durchgefallen. 

Die hier gelisteten CBD-Öle sind ausschließlich Öle in guter bis sehr guter Qualität. Die Preise können ein wenig variieren da die Anbieter immer wieder mal zeitlich begrenzte Rabatte oder Angebote gewähren. 

Preisverlgeich-CBD-Öl-Kosten

Mehr zu meinen persönlichen Favoriten findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite. 

Was ist CBD-Öl?

CBD-Öl entspringt der Hanfpflanze (Cannabispflanze), eine Pflanze die seit Jahrtausenden, weltweit als Heilmittel verwendet wird. Nach fast 100 Jahren der Illegalität findet sie langsam wieder Einzug in die moderne Medizin und wir haben wieder Zugriff auf die einst verbotene Heilpflanze. Zumindest all jene Teile die frei von berauschender Wirkung sind. 

Der THC-Gehalt von CBD-Öl ist gesetzlich geregelt und darf 0,2% (0,3% in Österreich) nicht überschreiten. Alle legal erhältlichen CBD-Öle führen ausschließlich zu Entspannung und Wohlbefinden. Rauschzustand oder “High” sind ausgeschlossen. Dazu kommt das CBD-Öl kaum Nebenwirkungen hat.

Cannabidiol ist aber nicht der einzige Wirkstoff der Cannabispflanze, bis heute wurden über 120 (!) verschiedene Cannabinoide gefunden. Und sie alle spielen eine wichtige Rolle wenn es um die Wirkung des CBD-Öls geht. Eine Übersicht aller möglichen Wirkungen und Einsatzmöglichkeiten von CBD-Öl bietet die folgende Grafik. 

Wirkung und Anwendung von CBD.

Cbd Öl Anwendungsgebiete Info
Die Anwendungsgebiete von CBD sind vielfältig.

Auch wenn das schön wäre, ist CBD-Öl kein Wundermittel. Die Wirkung ist oftmals subtil und kaum wahrnehmbar, manchmal zeigt CBD-Öl überhaupt keine erkennbare Wirkung. Es gibt aber auch Fälle in denen die Einnahme von CBD-Öl enorme Erleichterung und Verbesserung der Symptome zur Folge hat. 

Es gibt keine Garantie, aber wenn CBD für Euch funktioniert, ist es die 35 Euro allemal wert. Die Qualität spielt eine Rolle sowohl beim Preis als auch bei der Wirkung, im Folgenden schauen wir uns das mal etwas genauer an. 

Qualität und Preis von CBD-Öl. 

Der Preis wird von der Qualität des CBD-Öls mitbestimmt. So ist es wesentlich billiger ein minderwertiges Produkt herzustellen als ein CBD-Öl von Top Qualität. Die Qualität ist sicher nicht der einzige Punkt der den Preis nach oben drückt, aber für uns Konsumenten wohl der wichtigste, da Qualität und Wirkung eng miteinander verbunden sind. 

Bei den Details der Qualität sind sich sogar Hersteller nicht immer einig. Ich habe angerufen, nachgefragt und 4 Punkte herausgefiltert die für gute Qualität entscheidend sind. 

Wie kann ich Qualität erkennen? 

  1. Anbau (Pestizide, Fungizide, Bio)
  2. Herstellung (Extraktionsmethode, Inhaltsstoffe, CBD-Gehalt)
  3. Vollextrakte oder CBD- Isolat (Wieviele Wirkstoffe sind vorhanden, Entourage Effekt)
  4. Laboranalysen (Werden laufend Analysen durchgeführt?)

Anbau – bessere Qualität = hoher Preis.

Die Hanfpflanze ist sehr robust und relativ einfach anzupflanzen, dennoch können Bauern den Ertrag beeinflussen. Einerseits mit detailliertem Fachwissen und harter Arbeit, andererseits mit giftigen Sprühmitteln. Hinzu kommt die Beschaffenheit des Bodens in dem die Pflanzen wachsen, denn nicht jeder Boden ist gleich wertvoll. 

Der beste Rohstoff für das CBD-Öl wächst auf nährstoffreichen Böden die frei von Schwermetallen und Giftstoffen sind. Gepaart mit dem “Know-How” von speziell ausgebildeten Bauern liefern sie den Grundstoff für Qualität. All das darf in den Preis mit eingerechnet werden und kommt im Endeffekt uns Konsumenten zugute.

Wer da nicht genau auf die Qualität schaut der muss unter Umständen später “draufzahlen” und zwar in Form von Schwermetallen und Pestiziden in seinem Billigprodukt. 

Hier ein Beispiel für hochqualitativen Bio-Zertifizierten Hanfanbau:

Diese Produkte findest Du auf unserer Empfehlungsseite

Herstellung von CBD-Öl. Eine Preisfrage

Es gibt 2 Extraktionsmethoden die zu empfehlen sind. Zum einen die CO2 Extraktion und zum anderen die Alkohol Extraktion. Bei beiden Methoden bleiben wichtige Inhaltsstoffe erhalten und stellen ein breites Spektrum an Wirkstoffen zur Verfügung. 

Die meisten großen Hersteller bauen auf die CO2 Extraktion weil sie zwar erhebliche Anschaffungskosten beinhaltet aber wesentlich effizienter ist. Effizienz ist auf lange Sicht billiger und das öffnet auch die Möglichkeit den Verkaufspreis zu senken. 

Vollextrakt vs. CBD-Isolat.

Die jeweiligen Bezeichnungen variieren zwischen den Herstellern. Vollextrakte werden außerdem noch als Vollspektrum oder Naturextrakte bezeichnet. CBD-Isolate werden auch noch Monopräparate genannt.

Einfach gesagt enthalten Vollextrakte so viel Inhaltsstoffe (Cannabinoide, Terpene, Flavonoide) wie möglich. Monopräparate nur einen isolierten Stoff wie zum Beispiel CBD oder CBG (Cannabigerol).

Persönlich haben wir die Erfahrung gemacht, dass Vollspektrum Öle stärkere Wirkung zeigen und dies wird auch von vielen Herstellern und Erfahrungsberichten bestätigt.

Deshalb meine klare Empfehlung: Vollextrakte. Je mehr Inhaltsstoffe der Hanfpflanze in der Flasche sind, desto besser.

Vollextrakte mit einem breiten Spektrum an Wirkstoffen sind CBD-Isolaten vorzuziehen. Die Qualität der Öle entscheidet über die Wirkung und ist daher nicht zu unterschätzen. Wir haben das Thema CBD-Öl Qualität in einem anderen Artikel ausführlich beleuchtet. Öle in sehr guter Qualität findet Ihr in unseren Empfehlungen

Laboranalysen erhöhen Preis und Qualität

Achtet auf laufende Tests und Laboranalysen. Vertrauenswürdige Hersteller haben fast immer Laboranalysen zur freien Einsicht auf den jeweiligen Webseiten oder legen diese bei Anfrage vor. Solche Analysen sind nicht verpflichtend und kosten eine Stange Geld. Hersteller die laufend in Analysen investieren haben nichts zu verbergen und sind stolz auf die Qualität ihrer Produkte. 

Klar die Ausgaben finden sich meist irgendwo im Preis wieder, aber dafür hat man Gewissheit über die Qualität des CBD-Öls.  

Alternativen zu CBD-Öl.

Es gibt neben CBD-Öl noch drei weitere Aufnahmeformen für Cannabidiol. Dabei variiert je nach Einnahmeform der Wirkungseintritt erheblich (zwischen 20 sec. und 1 h). 

1. Aufnahme über die Lunge (Rauchen, Vaporizer).

Hierbei werden CBD-Blüten oder CBD-Liquids mittels Vaporizer oder Vape-Pen verdampft oder aber als Hanfzigarette geraucht. Dabei geht der Wirkstoff direkt in den Kreislauf über und die Wirkung setzt schon nach ca. 20 Sekunden ein. Es ist die schnellste Methode für die Aufnahme von CBD. Mehr über die Wirkung findet Ihr auf CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

2. Mundschleimhaut (CBD-Öl, CBD-Paste).

CBD-Öl wird mit einer Pipette unter die Zunge geträufelt und für ungefähr 1 Minute nicht geschluckt. Dadurch wird es zum größten Teil von der Mundschleimhaut aufgenommen und wirkt innerhalb von ca. 15 Minuten. Es ist die wohl beliebteste Einnahmeform von CBD da: 

  • keine Belastung der Lungen
  • einfache Dosierung 
  • schnelle Wirkung  

3. Haut (Creme, Kosmetik).

Dabei wird das Cannabidiol in Form einer Creme direkt auf die Haut aufgetragen. Eine Wirkung setzt nach ca. 30 Minuten ein. Cremes kommen hauptsächlich bei Schmerzen (Sportverletzungen, Gelenkschmerzen) und Hautproblemen (Akne, Schuppenflechte) sowie in der Kosmetik und Schönheitspflege zum Einsatz. 

Mehr zum Thema Hanfkosmetik findet Ihr auf unserem Artikel: Hanfkosmetik, Wirkung und meine Empfehlung der besten Produkte.

4. Magenschleimhaut (CBD-Kapseln).

CBD wird in Form von Kapseln oder in Verbindung mit Nahrungsmitteln geschluckt und über die Magenschleimhaut aufgenommen. Hier dauert es etwas länger bis das CBD in den Kreislauf gelangt, ca. 1-2 Stunden. Bei nüchternem Magen erfolgt die Aufnahme schneller und effektiver. 

Ähnliche Fragen:

Kann man CBD-Öl auf Amazon kaufen?
Amazon hat bis auf weiteres keine CBD-Öle im Angebot. Seit 1 März 2018 sind keine CBD Öle mehr auf Amazon zugelassen. Der Grund dafür ist noch unklar, vor allem deshalb weil die WHO (Weltgesundheitsorganisation) 2018 Cannabidiol für völlig ungefährlich eingestuft hat. 

Wo kann man CBD kaufen?
Sämtliche CBD-Produkte mit einem THC-Gehalt von unter 0,2 % (Schweiz 1 %) können online gekauft werden. Entweder direkt beim Hersteller bestellen, oder in diversen Online-Shops. Außerdem können CBD-Produkte direkt in der Apotheke oder in CBD-Shops gekauft werden. 

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Hanfprotein, Nährwerte und Inhaltsstoffe.

Produkten wie dem Hanfprotein, jung, modern, werden seitens der Anbieter…

Produkten wie dem Hanfprotein, jung, modern, werden seitens der Anbieter oft sensationelle Eigenschaften vorausgesagt. Ich gehe vielversprechenden Marketingaussagen gerne auf den Grund und habe deshalb umfangreiche Recherche, auch unterhalb der Oberfläche betrieben.

Bietet Hanfprotein hochwertiges Eiweiß? Und ist es wirklich eine hinreichende Quelle für Schlüsselnährstoffe wie Eisen, Zink und Magnesium? Oh ja, Hanfsamen oder Hanfprotein bieten hochwertiges, leicht verdauliches Eiweiß. Vitamine und Mineralstoffe variieren zwar von Produkt zu Produkt, sind aber ebenfalls durchwegs enthalten.

Ich ging bei meiner Recherche über die spärlichen Angaben der Einzelhändler und Cronometer hinaus und wandte mich direkt an Großhändler. Das biologische Hanfprotein des deutschen Großhändlers Besthemp dient bei den folgenden Angaben als Referenz.

Hanfprotein und seine Makronährstoffe

Zu den Makronährstoffen zählen Eiweiß, Kohlehydrate, Fett. Diese bilden auch die Menge an Energie eines Lebensmittels, angegeben in kcal (Kilokalorien). Im folgenden findet Ihr die Makronährstoffzusammensetzung eines biologischen Hanfproteins von Besthemp je 100 Gramm.

Energie: 345 kcal
Fett: 9,7 g
Gesättigte Fettsäuren: 1,2 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren: 1,4 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 7,1 g (Omega 6: 5,5 g, Omega 3: 1,6 g)
Kohlehydrate: 4,7 g
davon Zucker: 2,9 g
Protein: 50 g
Ballaststoffe: 19,7 g
Salz: 0,2 g

Diese Zahlen entsprechen ganz gut in etwa dem Querschnitt der im Einzelhandel erhältlichen Hanfproteine. Der Proteinanteil variiert bei den verschiedenen Produkten von etwa 30 bis 70 %, am häufigsten aber um die 50. Der Kohlehydratanteil variiert zwischen 4 und 10 %. Der Fettanteil zwischen 1 und 12 %. Die Ballaststoffe zwischen 13 und 30 %. Abhängig natürlich vom verwendeten Hanfsamen sowie dem Grad und der Art der Verarbeitung.

Hanfprotein und seine Mikronährstoffe

Hanfprotein Vitamine
Hanfprotein ist reich an wichtigen Mikronährstoffen.

Per Definition sind Mikronährstoffe Stoffe, die keine Energie liefern, die der Körper aber benötigt und nicht selbst bilden kann. Dazu zählen im Wesentlichen Vitamine und Mineralstoffe. Die folgenden Angaben beziehen sich wieder aufs gleiche Protein und wieder je 100 Gramm.

Vitamine:
Vitamin E: 3,4 mg
Vitamin B1: 1,0 mg
Vitamin B2: 0,1 mg
Vitamin B3: 2,3 mg
Vitamin B9: 0,12 mg

Mineralstoffe:
Magnesium: 994,8 mg
Eisen: 22,4 mg
Kalzium: 175,7 mg
Kalium: 1628 mg
Zink: 13,8 mg

Vor allem die hohen Mengen der eher seltenen aber wichtigen Mineralstoffe Magnesium, Eisen und Zink werden von Anbietern gerne erwähnt. Mal sehen wie unser Referenzprotein sich schlägt, wenn es einen Teil des täglichen Bedarfs dieser Schlüsselnährstoffe decken soll. Ich nenne als Menge zur täglichen Aufnahme mal 25 g des Hanfproteins, das entspricht bei den meisten Anbietern einer Portion.

Eisen:
Die täglich empfohlene Menge liegt im Schnitt bei 10 mg für Männer, 15 mg für Frauen (höherer Bedarf aufgrund der Menstruation). Eine Portion des Referenzproteins liefere immerhin 5,6 mg Eisen. Gut die Hälfte des Bedarfs für Männer und ein Drittel des Bedarfs für Frauen. Also eine deutlich relevante Menge.

Magnesium:
Je nach Alter und Geschlecht liegen die Empfehlungen zwischen 300 und 400 mg. Eine Portion Hanfprotein liefert immerhin knapp 250 mg. Deutlich mehr als die Hälfte und definitiv relevant.

Zink:
Der Zinkbedarf ist aufgrund der Ejakulation bei Männern höher. Etwa 10 mg täglich braucht der Mann, 7 mg die Frau. 3,45 mg liefert eine Portion des Referenzproteins. Gut die Hälfte für Frauen, mehr als ein Drittel für Männer. Ebenfalls relevante Mengen.

Die Mengen an Kalium und Kalzium sind mit mit etwa 10 und 5 % des Tagesbedarfs vernachlässigbar. Noch weniger sind es bei wie Vitamin E, B2 und B3. Vitamin B1 erreicht knapp 25 % und B9 (Folsäure) immerhin auch gut 10 %.

Ich will aber in Sachen Vitamin- und Mineralstoffversorgung ganz deutlich erwähnen, dass die Zahlen stark variieren können. Verschiedene Hanfsamen bilden unter verschiedenen Bedingungen unterschiedliche Mengen aus. Deshalb finden sich vermutlich auch bei den wenigsten Einzelhändlern Angaben dazu auf der Verpackung. Die Angaben sind nicht verpflichtend und die ständigen Analysen natürlich aufwendig. Auch der Großhändler weist deutlich darauf hin, dass es sich um fluktuierende Durschnittswerte handelt. Ich persönlich verlasse mich in Sachen Mikronährstoffe zwar nicht auf Hanfprotein, habe aber weitgehend Vertrauen und freue mich über die zusätzliche Versorgung.

Hanfprotein und seine Aminosäuren

Hanfprotein Aminosäuren Biologische Wertigkeit
Hanfprotein enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren.

Aminosäuren sind zunächst grob gesagt Bausteine von Proteinen und dienen dem Menschen in erster Linie zum Aufbau von Körpergewebe. 8 der insgesamt 21 im menschlichen Körper vorkommenden Aminosäuren sind essentiell, der Körper kann sie also nicht selbst bilden. Unser Hanfproteinpulver enthält pro 100 g folgende Mengen:

Asparagin: 5,1 g
Tryptophan: 0,4 g
Threonin: 1,7 g
Serin: 2,5 g
Glutamin: 8,6 g
Prolin: 1,8 g
Glycin: 2,3 g
Alanin: 2,1 g
Cystin: 0,7 g
Valin: 2,4 g
Methionin: 1,1 g
Isoleucin: 2,0 g
Leucin: 3,3 g
Tyrosin: 1,8 g
Phenylalanin: 2,3 g
Histidin: 1,4 g
Lysin: 2,4 g
Arginin: 6,0 g

Die essentiellen sind hervorgehoben. Über Aminosäuren gibt es sehr, sehr viel zu sagen, zu betrachten und zwecks Bestimmung der Wertigkeit von Hanfprotein, auch zu vergleichen. Seid zunächst einfach mal versichert, dass Hanfprotein eine hervorragende Eiweißquelle darstellt. Bei näherem Interesse lege ich Euch aber wärmstens meinen inzwischen sehr beliebten Artikel „Hanfprotein, Aminosäuren und biologische Wertigkeit“ ans Herz. 

Eines will ich hier noch kurz erwähnen: Wenn Ihr diese Zahlen vergleicht, achtet darauf ob von Menge pro Einheit eines Produkts oder von Menge pro Einheit von Eiweiß gesprochen wird. Die Angaben von vorhin beziehen sich auf 100 g Hanfproteinpulver. Für die Menge pro Einheit Eiweiß müsstet Ihr für unser Referenzprotein mit 50 % Proteinanteil die Zahlen verdoppeln.

Enthält Hanfprotein relevante Mengen Omega 3?

Nun einfache Rechnung: Der Tagesbedarf eines gesunden Menschen liegt bei 0,3 g. Eine Portion unseres Referenzproteins (25 g) enthält immerhin noch 0,4 g, mehr als der Tagesbedarf sogar. Leider ist es so einfach dann doch nicht. Es gibt 3 unterschiedliche Formen der Omega 3 Fettsäuren, ALA, EPA und DHA. Ich erspare Euch die ausgeschriebenen Versionen. In Hanfsamen, Leinsamen, Chiasamen etc. ist lediglich ALA enthalten, der Mensch benötigt aber EPA und DHA. Nun streiten Wissenschaftler sich leidenschaftlich, ob und wie gut der menschliche Körper EPA und DHA aus ALA synthetisieren kann. Je nach „Glaubensrichtung“ ist mal die Rede von 5, 10, 30, oder auch unter 1 Prozent.

Ich persönlich bleibe in Sachen Omega 3 aus Nüssen, Kernen und Samen mal gedämpft optimistisch und traue meinem Körper eine Umwandlungsrate von 5 % zu. Dies führt leider zur kurzen und knappen Antwort auf unsere Frage: Nein! Hanfprotein bietet für den Menschen keine relevanten Mengen Omega 3. 5 % von 0,4 g, das sind gerade mal 0,02 g pro Portion, also 6,6 % des Tagesbedarfs.

Ich nehme eine entsprechende Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren ernst. Ich verwende daher oft Leinsamen oder Hanfsamen in Smoothies und hochwertiges kalt gepresstes Leinöl oder Hanföl in Salaten und Dips. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, esse ich auch mal überteuerten, biologischen Fisch aus der Gegend. Von Fischölkapseln hätte ich aber abgeraten, ich nehme stattdessen regelmäßig Omega 3 Kapseln aus Algen. Warum? Die bedeutendsten Vorkommen von EPA und DHA finden sich zwar in Fischen und Meerestieren, die Quelle dafür sind aber deren Nahrung, nämlich Algen.

Je weiter wir die Nahrungskette hoch gehen, um so belasteter ist unser Essen mit Giften die sich in Fettgeweben anreichern. Und Fische gelten weitgehend als eine Art Schwamm für Schwermetalle. Wenn ich also die Wahl habe, und die haben wir zum Glück, wähle ich ein Omega 3 Supplement mit DHA und EPA direkt gewonnen aus Algen, und nicht aus Fisch.

Enthält Hanfprotein Gluten oder Laktose? Was denkt Ihr :)?

Fazit

Hanfprotein ist keine perfekte, aber sehr gute Proteinquelle, sowie eine gute Mineralstoffquelle. Für den Vitaminhaushalt und die Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren hat es lediglich unterstützende Eigenschaften. Je nach Produkt versorgt Hanfprotein ganz nach Bedürfnis mit wenigen oder vielen Ballaststoffen.

Mein Favorit unter Hanfproteinen, aus heimischem Anbau

Bei der Auswahl eines Proteinpulvers stellen sich wichtige Fragen. Warum ich genau dieses Protein wähle, erfahrt Ihr auf unserer Empfehlungsseite.

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CBD-Öl bei Regelschmerzen. CBD – Menstruationsbeschwerden ade.

Hilft CBD-Öl gegen Regelschmerzen? Ja, CBD-Öl kann helfen die mit…

Hilft CBD-Öl gegen Regelschmerzen?

Ja, CBD-Öl kann helfen die mit der Periode einhergehenden physischen und psychischen Beschwerden zu lindern. CBD wirkt muskelentspannend, beruhigend, stimmungsaufhellend, schmerzstillend und entzündungshemmend. Immer mehr Frauen setzen es erfolgreich bei Kopf-, Rücken- und Bauchschmerzen, Übelkeit, Gereiztheit, Depressionen und Antriebslosigkeit während der Periode ein.

Fast jede Frau kennt sie, die Menstruationsbeschwerden. Die besonderen „Tage“ sind begleitet von Stimmungsschwankungen, Ziehen in den Brüsten, Müdigkeit und leichten bis sehr starken Unterleibsschmerzen. Jede Frau ist anders und bei jeder Frau ist das Ausmaß der monatlichen Strapazen unterschiedlich. Manche verspüren womöglich nur ein leichtes Ziehen im Unterleib, andere können sich vor Schmerzen nicht bewegen und die Laune ist miserabel.

CBD-Öl, meine Erfahrung bei Regelschmerzen.

Ich selbst kann ein Lied davon singen! Fakt ist, dass sich fast jede Frau weltweit einmal im Monat schlecht fühlt und/oder Schmerzen hat. Früher noch als „normal“ abgetan, ändert sich dieser Zustand heute und Frau möchte zunehmend etwas gegen die monatlichen Beschwerden unternehmen. Und wunderbarerweise, wird zunehmend zu natürlichen Heilmitteln anstatt zu chemischen Schmerzmitteln gegriffen.

Zu Zeiten meiner Jugend wurde Mädchen mit starken Regelschmerzen gerne die Antibaby-Pille zur Schmerzreduktion verschrieben. Super praktisch – eine kleine Pille hilft gegen Schmerzen und unreine Haut, sorgt für einen regelmäßigen Zyklus und verhindert eine Schwangerschaft. Später, als ich mich mit den Nebenwirkungen beschäftigte und zudem reifer und bewusster wurde, habe ich die Pille sehr schnell abgesetzt!

Mein Körper hat sich daraufhin von dem Gift entledigt und umgestellt, einziger Nachteil, die Menstruationsbeschwerden waren wieder da. Furchtbar schlechte Laune, Gereiztheit, Weinerlichkeit, kurz gesagt, es gab Tage im Monat, an denen weder ich noch mein Freund mich sonderlich „gern“ hatten (Danke Baby an dieser Stelle für Deine Geduld mit mir!). Dazu kamen solche Schmerzen, dass ich nicht schlafen, laufen oder etwas anderes konnte, als mich kauernd in die warme Badewanne zu legen, um nach Einnahme einer Schmerztablette zu hoffen, dass die Schmerzen vergehen.

Diese „schwierigen Tage“ sind unangenehm und auf Grund ihrer Regelmäßigkeit auch lästig, da sie Zeit und Kraft kosten. Die moderne Frau im 21. Jahrhundert nimmt diesen Zustand nicht einfach hin, sondern sucht nach einer Lösung. Eine Lösung, die wirksam sein und dabei keine Nebenwirkungen haben soll. Meine Lösung: CBD!

Seit ich CBD kenne, nehme ich es um meine Regelschmerzen zu lindern. Bei mir hilft es wunderbar und ich kann sehr empfehlen es auszuprobieren! Was es genau ist und wie ich CBD dosiere, erfahrt Ihr in diesem kurzen Video und im nachfolgenden Artikel!

Was ist CBD?

CBD (Cannabidiol) ist ein Bestandteil der Hanfpflanze. Die Hanfpflanze oder Cannabispflanze besitzt einen hohen Anteil an den beiden Cannabinodien, THC (Tetrahydrocannabiol) und CBD (Cannabidiol). Beide wirken im Endocannabinoid-System (ECS), ein körpereigenes Regulationssystem, das im Immunsystem und zentralen Nervensystem eine große Rolle spielt, so Univ.-Prof. Dr. Rudolf Bauer, Vizepräsident der HMPPA, Institut für Pharmazeutische Wissenschaften, Karl-Franzens-Universität Graz. Es reguliert Schmerzen, die Koordination, die Stimmung, den Appetit, die Feinmotorik, das Gedächtnis, den Schlaf und ist sozusagen für die Homöostase (innere Balance) im Körper zuständig. Laut Dr. Dustin Sulak ist das ECS wahrscheinlich das wichtigste physiologische System, das zur Etablierung und Aufrechterhaltung der menschlichen Gesundheit beiträgt. Das ECS besteht aus verschiedenen Rezeptoren, die sich im ganzen Körper, vorwiegend im Gehirn und unseren Immunzellen, befinden. CBD wechselwirkt mit verschiedenen Rezeptoren und kann so stimulierend und heilend auf das ECS wirken.

CBD hat keine berauschende Wirkung und ist vor allem antientzündlich, antiepileptisch und antipsychotisch sowie schmerzlindernd.  Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass CBD eine angstlösende, nervenzellenschützende, brechreizhemmende und krampflösende Wirkung zugeschrieben wird.

Ich habe viele CBD-Öle getestet und kann folgende Öle empfehlen. Genaue Infos zu den beiden Ölen findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite oder mit Klick auf die Fläschchen direkt beim Hersteller.

CBD-Öl bei Regelschmerzen – Wirkung.

Die Wirkung von CBD wurde bereits vielfach wissenschaftlich untersucht und belegt. Hiernach findet Ihr Auszüge aus verschiedenen Studien:

Während unserer Periode spielen unserer Hormone verrückt. Wir sind vielleicht depressiv, ängstlich, gereizt, kurz gesagt: verdammt schlecht drauf! CBD verfügt über eine stimmungsaufhellende Wirkung und wird sogar als natürliches Antidepressivum gehandelt. Genaue Informationen zu CBD-Öl bei depressiver Verstimmung findet Ihr in diesem Artikel.

Eine weitere Studie belegt die Wirkung von CBD gegen Angstzustände und Depressionen.

CBD Öl tritt mit Rezeptoren im Gehirn in Wechselwirkung und kann so gegen Regelschmerzen helfen. Es werden entzündungshemmende und schmerzstillende Effekte ausgelöst, die bei der Schmerztherapie helfen. Forscher haben herausgefunden, dass CBD bei der allgemeinen Schmerztherapie ohne Nebenwirkungen, helfen kann. 

Eine weitere Studie, die im Journal of Experimental Medicine veröffentlicht wurde, zeigt, dass CBD bei chronischen Entzündungen und Schmerzen, Abhilfe zu schaffen vermag. 

Typische Symptome von PMS sind Kopfschmerzen oder sogar Migräne. Diese machen den Alltag unerträglich. Studien belegen die positive Wirkung von CBD auf Kopfschmerzen und Migräne. 

Während des Zyklus sind die Hormone oft durcheinander und es kommt zu Über- und Unterproduktion. Das kann sich oft in Stimmungsschwankungen äußern. Daran maßgeblich beteiligt ist das Stresshormon Cortisol. Studien belegen, dass CBD den Hormonspiegel beeinflussen und positiv regulieren kann.

CBD gegen Regelschmerzen – Jahrhunderte an Erfahrung.

Die vielseitige wunderbare Wirkung der Cannabispflanze auf verschiedene Krankheitsbilder wurde schon seit antiken Zeiten dokumentiert. Wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit rückte die Hanfpflanze durch das, nach ihr benannte, Endocannabinoid-System. Der führende Cannabinoid-Forscher Dr.Russo erklärte, dass es Aufzeichnungen darüber gibt, dass die Cannabispflanze bereits vor Jahrhunderten, Anwendung im gynäkologischen Bereich fand.

Die frühesten Aufzeichnungen stammen aus dem 11.Jahrhundert, aus dem altenglischen Herbarlum (Vriend 1984, CXVl, S. 148), dort wird Hanf als Mittel gegen geschwollene, schmerzende Brüste erwähnt.

Die Anwendung von Hanf im Bereich Gebärmutter-Sturz wurde in der modernen Medizin erstmals von Churchill (1849) erwähnt. Eine Tinktur aus indischem Hanf wurde in der Geburtshilfe angewendet und konnte so die Gebärmutter-Kontrahierung während der Geburt stimulieren und verbessern.

Es gibt zahlreiche Studien in denen Indischer Hanf wirksam bei Dysmenorrhoe (Regelschmerzen) angewendet wurden. Grailey Hewitt beispielsweise hat umfassende Lehrbücher im Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe verfasst. Er verglich indischen Hanf mit Belladona, Hyoscyamus, Opium und Chloroform und konstatierte, dass der indische Hanf zweifellos einen bemerkenswerten Einfluss auf die Schmerzlinderung und Schmerzprävention hat.

Dies ist eine Sammlung an Verweisen auf verschiedene Studien von Dr. Russo, die den Einsatz von Hanf in verschiedensten Bereichen der Frauenleiden beschreibt. Sehr interessant zu lesen! Hochgelobt wird in dieser Studie, die Einnahme von Hanf gemeinsam mit Mutterkraut vor und während der Periode.

Cannabis wurde bereits vor 4000 Jahren als schmerzstillendes Mittel gehandelt, in der westlichen Welt wird es seit einem Jahrhundert in diesem Bereich angewendet. Politik und einstige Qualitätsmängel führten dazu, dass Cannabis aus den modernen Arzneibüchern eliminiert wurde, doch jetzt ist die Pflanze wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben den untrennbaren Zusammenhang von Cannabinoiden mit unserer eigenen Biochemie, belegt. Unser Körper stellt selbst Cannabinoide her. Cannabis ist oft dort wirksam, wo Opiate und Analgetika versagen, so Dr.Russo. 

Hanf hat eine lange Geschichte in der traditionellen chinesischen Medizin. Bereits vor 2.000 Jahren wurde Hanf in chinesischen Medizintexten erwähnt. Die weiblichen Blütenstände und andere Hanfpflanzenteile wurden bei Schmerzen und psychischen Erkrankungen eingesetzt. So wurde es auch von Frauen während ihrer Periode, schon damals geschätzt. 

Kein wirklich alter Hut ist die Initiative von Whoopi Goldberg und Maya Synergy, die sich für die Produktion und den Vertrieb von Cannabisprodukten, speziell gegen Menstruationsbeschwerden, engagieren. Whoopi entschied, sich auf die Suche nach den besten Zutaten, der besten Medizin am medizinischen Cannabismarkt zu machen. Maya, die Erfinderin von OM Edibles, genießt einen sehr guten Ruf als eine der besten Hersteller von medizinischen Cannabisprodukten in Kalifornien. Die beiden trafen sich und kreierten die Marke Whoopi & Maya – medizinische Cannabisprodukte speziell zur Linderung von Menstruationsbeschwerden.

Von Frau zu Frau zwei enthusiastisch erhobene Daumen!

Was sind Menstruationsbeschwerden?

Der weibliche Körper ist ein wunderbares Werk. Was jeden Monat in unserem Unterleib passiert, ist faszinierend, kann jedoch auch sehr schmerzhaft sein. Unser Körper macht sich jeden Monat dazu bereit, neues Leben hervorzubringen!

Was passiert während des Zyklus?

Der weibliche Zyklus wird durch das Zusammenspiel verschiedener Geschlechtshormone gesteuert. Der Körper wird so auf eine mögliche Befruchtung vorbereitet. Der Zyklus ist von Frau zu Frau verschieden und kann zwischen 25 und 35 Tage dauern.

Die drei Phasen des Zyklus

Der Menstruationszyklus grafisch erklärt.
Der Menstruationszyklus.

In den Eierstöcken befinden sich schon seit der Geburt je 500.000 Eizellen, monatlich reifen davon 5 bis 15 heran und meist schafft nur eine davon den Eisprung.

1.Phase: vor dem Eisprung (Proliferationsphase)

Der Anfang des Zyklus, die Wachstumsphase, und der Körper bereitet sich auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Der Östrogenspiegel steigt an, die Gebärmutterschleimhaut baut sich auf, die Grundlage für die Einnistung einer befruchteten Eizelle wird geschaffen. Die Eizelle reift heran. Von den 5 bis 15 Eizellen ist meist nur eine dominant, denn ihr Follikel (die Hülle) wächst schneller als die anderen.

2. Phase: um den Eisprung (Ovulationsphase)

Es kommt zum Eisprung! In der Mitte des Zyklus, ca. 14 Tage vor der nächsten Menstruation, platzt der Follikel auf und gibt das Ei frei. Das Ei wandert durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter. Es ist für 24 Stunden fruchtbar. Die übrigen Eizellen sterben ab und werden ausgeschieden.

3. Phase: nach dem Eisprung (Lutealphase)

Der Follikel bildet sich wieder zurück, die Produktion des Hormons Progesteron beginnt. Es kommt erneut zum Umbau der Gebärmutterschleimhaut und es wird weniger Östrogen produziert. Wenn kein Ei befruchtet wird, wird in dieser Phase das Ei samt der Gebärmutterschleimhaut ausgestoßen – durch die Regelblutung.

Die Regelschmerzen.

Während des Prozesses der Ovulation kann es zu mäßigen bis ausgereiften Menstruationsbeschwerden kommen. Wenn das Ei aus den Eierstöcken freigesetzt wird und den Eileiter hinunter wandert treten oft Schmerzen im Unterleib und im Rücken auf. Diese Schmerzen beginnen meist 1 bis 2 Tage vor der Menstruation und dauern 2 bis 4 Tage. Schmerzen, die nur im Zusammenhang mit der Menstruation stehen, werden primäre Dysmenorrhoe genannt.

Primäre Dysmenorrhoe

Wenn schon bei den ersten Regelblutungen eines Mädchens Schmerzen auftreten oder diese maximal drei Jahre später starten, spricht man von primären Regelschmerzen (Dyssmenorrhoe). Die Ursache ist eine Überproduktion des Schmerzbotenstoffs Prostaglandin. Prostaglandin wird vor der Regelblutung gebildet und sorgt dafür, dass sich die Gebärmutter währen der Periode zusammenzieht. Das tut wahnsinnig weh, ist aber nötig, da die Gebärmutter die Schleimhaut abstößt, die in der ersten Zyklushälfte gebildet wurde.

Am stärksten sind diese Schmerzen in den ersten 24 Stunden der Periode. Sie sind zudem sehr wahrscheinlich bei Mädchen mit einem BMI unter 20 und bei familiärer Vorbelastung. Rauchen, Alkohol, Stress und psychische Belastung verstärken die Schmerzen.

Typische Symptome einer primären Dysmenhorrhoe

  • Krampfartige, pochende Schmerzen im unteren Rücken und den Oberschenkeln
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Übermäßiges Schwitzen
  • Schwindel
  • Durchfall
  • Verstopfung und Blähungen
  • Kopfschmerzen

Damen, die anfällig sind für primäre Regelschmerzen sind meist:

  • jünger als 20 Jahre
  • kamen mit 11 Jahren oder jünger in die Pubertät
  • kinderlose Frauen über 25 Jahre
  • emotional gestresst

Sekundäre Dysmenorrhoe

Manchmal können Schmerzen auch auf ein medizinisches Problem, wie Endometriose, Uterusmyome oder eine Beckenerkrankung hinweisen. Man spricht dann von der sekundären Dysmenorrhoe.

Ursachen für sekundäre Dysmenorrhoe:

  • Endometriose: Das Gewebe, das die Gebärmutter auskleidet, wächst außerhalb der Gebärmutter.
  • Uterusmyosis: Wucherungen und Tumore (krebsfrei) wachsen in der Gebärmutter.
  • Adenomyosis: Das Gewebe, das die Gebärmutter auskleidet, wächst in die Muskulatur der Gebärmutter.
  • Beckenentzündung (PID): Eine durch ein Bakterium sexuellübertragbare Krankheit.
  • Zervikale Stenose: Die Öffnung des Gebärmutterhalses ist zu klein und begrenzt den Menstruationsfluss.

Der Unterschied zwischen Regelschmerzen und PMS?

Während des Zyklus kann es zu einer Kombination aus körperlichen und psychischen Veränderungen kommen. Reine Regelschmerzen werden als Dysmenorrhoe bezeichnet, mit diesen haben wir uns im vorigen Absatz  beschäftigt.

Die Kombination aus beiden, also körperlicher und psychischer Beschwerden vor oder während der Menstruation wird als Prämenstruelles Syndrom (PMS) bezeichnet. Sie beginnen meist 5 bis 14 Tage vorder Regelblutung und dauern bis zum ersten oder letzten Tag der Blutung.

Symptome von PMS

  • Angst
  • Aggressivität
  • Unruhe oder Antriebslosigkeit
  • Vermindertes Selbstwertgefühl
  • Essstörungen
  • Reizbarkeit
  • Depressionen
  • Kopfschmerzen, Unterleibsschmerzen, Rückenschmerzen
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Wasseransammlung im Gewebe
  • Brustschmerzen
  • Heißhunger oder Appetitlosigkeit

Die Ursache für PMS ist noch unklar. Es könnte die hormonelle Umstellung sein, aber auch psychische Ursachen, denn manche Frauen erleben Ihre Blutung negativ.

CBD – Behandlung von PMS und Regelschmerzen.

Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, ob es sich um primäre oder sekundäre Regelschmerzen handelt, sucht bitte einen Gynäkologen bzw. eine Gynäkologin auf und lasst Euch untersuchen. CBD ist zwar ein wunderbares pflanzliches Heilmittel, aber schwerwiegende Erkrankungen müssen von einem Arzt betreut werden.

Wenn es sich um primäre Regelschmerzen handelt, rate ich Euch CBD in jeglicher Form auszuprobieren, um festzustellen was für Euch am besten funktioniert. Hiernach findet Ihr die verschiedenen Möglichkeiten zur Einnahme von CBD, vor und während Eurer Periode oder wann immer Ihr darauf Lust habt!

CBD – Einnahme bei Regelschmerzen.

CBD-Öl – Dosierung bei Regelschmerzen.

CBD-Öl gibt es in verschiedenen Konzentrationen. Beginnend bei 2,5 und 5 %, was gerne von CBD-Einsteigern genommen wird, bis hin zu 10, 15 und 25 % CBD-Gehalt. Das Öl ist in einem Pipetten-Fläschchen und kann so gut unter die Zunge geträufelt werden. Man behält es eine Zeit lang im Mund, so können die Wirkstoffe wunderbar über die Mundschleimhäute aufgenommen werden. Die Wirkung entfaltet sich nach ca. 15 bis 30 Minuten. Zu Beginn rate ich Euch mit einem Tropfen morgens, mittags, abends zu beginnen und dann die Dosis kontinuierlich zu steigern, bis Ihr den gewünschten Effekt erhaltet. Ich nehme, an Tagen meiner Periode, oft 10 Tropfen des 10%igen Öls. Meine Schmerzen sind manchmal wirklich heftig!

Mein Rat lautet, einfach ausprobieren! Ich habe viele Öle probiert um zu sehen, welches für mich am Besten funktioniert. Von den empfohlenen Ölen, bin ich wirklich überzeugt. Sie sind naturbelassen, die Fläschchen sind handlich und die Wirkung ist super. Versucht es und bitte teilt Eure Erfahrungen mit mir, ich freue mich darauf! 

CBD Kapseln – Dosierung bei Regelschmerzen.

CBD Kapseln beinhalten kristallines CBD. Es gibt sie in ähnlicher Konzentration wie die Öle und darüber hinaus. CBD Kapseln gibt es auch mit 50 % CBD-Anteil. Die Bestandteile in den Kapseln ähneln sehr jenen im CBD-Öl.

Vorteile:

  • Aufgrund der Kapselform fällt der gewöhnungsbedürftige Geschmack des Öls weg.
  • Sie sind einfacher handzuhaben und man umgeht den Geschmack des Öls.
  • Sie sind sehr hochwertig und da kein Erhitzen notwendig ist, bleiben sehr viele gute Inhaltsstoffe erhalten.

Nachteile:

  • Sie werden geschluckt und über die Magenschleimhaut aufgenommen, die Wirkung tritt daher später ein als bei den Ölen.
  • Sie sind teurer als das Öl.

Kapseln sind während der zweiten Zyklushälfte eine super Möglichkeit, um präventiv gegen Schmerzen und Verstimmungen vorzugehen. So macht es nichts, dass die Wirkung erst später einsetzt und Ihr sorgt für ein entspanntes „Grundgefühl“. 

Ich nehme von den 10%igen Kapseln je eine morgens und eine abends!

CBD rauchen bzw. vaporizen.

Es gibt die Möglichkeit CBD zu rauchen. Entweder als „Joint“ oder in der Pfeife. Nachteil dieser Variante ist, dass man die schädlichen Stoffe, die bei der Verbrennung entstehen mit aufnimmt. Vorteil: Die Wirkung entfaltet sich super schnell.

CBD rauchen meine Erfahrung.

Eine super Alternative zum Rauchen ist das Vaporizen, mein persönlicher Favorit! Die Wirkung entfaltet sich schnell und man kann bei akuten Schmerzen, wie Regelschmerzen, rasche Linderung erzielen. Der Vaporizer ist mein „bester Freund“ während meiner ersten beiden Periodentage. Ich kann mich noch genau erinnern, als ich das erste Mal CBD geraucht habe. Es war an einem 1. Tag meiner Periode. Ich hatte furchtbare Schmerzen, wie immer. Bevor ich zum CBD-Öl griff, habe ich mich entschieden CBD zu rauchen. Das Rauchen selbst war nicht so schön, da ich ja seit geraumer Zeit Nichtraucherin bin, doch der Effekt hat mich mordsüberrascht. Innerhalb von 10 Minuten waren meine Schmerzen weg. Ich konnte und kann es auch heute manchmal noch immer nicht fassen, wie einfach das ist. Schmerzfreiheit stellt sich schneller ein, als wenn ich eine Schmerztablette nehmen würde. Es ist für mich, die perfekte natürliche Alternative und entspannt dazu noch immens. Das heißt, CBD zu rauchen hilft nicht nur gegen die Schmerzen, sondern entspannt mich auch noch an den „unentspanntesten Tagen des Monats“! Nachdem das Rauchen für Nichtraucher nicht angenehm ist, habe ich mir einen Vaporizer gekauft. Weitere Informationen zu CBD rauchen, Vaporizen und CBD- Blüten findet Ihr in diesem Artikel.

CBD Tampon.

CBD Tampons sind in Europa leider noch nicht erhältlich. In den USA verkauft die Firma Forin Cannabis-Tampons. Sie bestehen aus Kakaobutter, angereichert mit THC und CBD. Pro Tampon sind es 60 mg THC und 10 mg CBD. Auf Grund des THC-Gehalts kann es laut Hersteller zu einer leichten psychoaktiven Wirkung kommen.

Alternative Hilfsmittel gegen Regelschmerzen.

Yoga

Eine Studie  aus Korea untersuchte die Auswirkung von Yoga auf primäre Regelschmerzen und hormonelle Stimmungsschwankungen. Über 12 Wochen besuchten die Teilnehmerinnen einmal pro Woche eine einstündige Yoga-Einheit (Asanas und Meditation). Nach dieser Zeit konnte eine deutliche Verbesserung der Regelschmerzen und auch der hormonellen Stimmungsschwankungen beobachtet werden. Yoga beinhaltet Dehnübungen, die die Muskulatur lockern und somit Schmerzen verringern können. Durch Entspannungsübungen und Meditation kann der Cortisolspiegel gesenkt werden, was sich wiederum positiv auf hormonelle Stimmungsschwankungen auswirkt. Yoga reduziert Stress!

Stress vermeiden

Stress macht krank! Ob mit oder ohne Periode. Stress kann die Hormonausschüttung im weiblichen Körper beeinflussen und ergo dessen die Menstruation. Bei großem Stress, egal ob körperlicher oder auch seelischer Natur, kann die Periode ganz ausbleiben, so Frau Dr. med. Britta Bürger. CBD-Öl kann Euch helfen zu entspannen. Die beruhigende, angstlösende Wirkung wurde bereits in Studien bestätigt. Noch mehr Informationen zu CBD-Öl und Stress findet Ihr in diesem Artikel!

Wärme

Krämpfe und Bauchschmerzen können durch Wärme gelindert werden. Bewährt haben sich Bäder, Körnerkissen, Schlammpackungen oder Saunagänge. Die Wärme entspannt die Muskulatur und so können Krämpfe in der Gebärmuttermuskulatur gelindert werden.

Wohltuende Wärme von innen bieten verschiedene Tees:

  • Mönchspfeffer stabilisiert den Hormonhaushalt, lindert Spannungsgefühle und Schmerzen in der Brust und begünstigen einen regelmäßigen Zyklus.
  • Hirtentäschelkraut wirkt blutstillend und wirkt sich daher positiv auf eine starke Regelblutung aus. Auch nach einer Geburt wird er gerne getrunken.
  • Johanneskraut besitzt eine antidepressive Wirkung und wird daher gerne bei menstruativer Verstimmung eingenommen.
  • Hanftee war bereits bei Hildegard von Bingen sehr beliebt. Er wirkt stimmungsaufhellend und beruhigend bei Schmerzen.

Die richtige Ernährung

Ernährung spielt eine große Rolle, wenn es um unser Wohlbefinden geht, daher sollte gerade während unserer „besonderen Tage“vermehrt darauf geachtet werden. Oft lindert schon das Weglassen von koffeinhaltigen Getränken, wie Kaffee und Schwarztee die Beschwerden deutlich. Manchmal kann auch das Weglassen von Milchprodukten hilfreich sein. Das darf jede Dame für sich ausprobieren und in sich hineinhorchen. Unser Körper sagt uns, welche Lebensmittel ihn bei der Selbstheilung unterstützen und welche wir besser weglassen sollten.

Generell empfiehlt sich eine ausgewogene Ernährung mit viel Magnesium (Nüssen, Hülsenfrüchten, Vollkornreis etc.), das krampflösend auf die Muskulatur wirkt und die Nerven beruhigt. Während der Periode verlieren wir viel Blut, daher empfiehlt es sich auf eine erhöhte Eisenaufnahme zu achten. Bereits einige Tage vorher und während der Periode, sollten vermehrt eisenhaltige Lebensmittel gegessen werden, wie Rindfleisch, Rote Bete, rote Beeren, Wildkräuter, grünes Blattgemüse und Hülsenfrüchte. Eisen kann vom Körper besser absorbiert werden, wenn man zugleich Vitamin C aufnimmt. Das heißt einfach ein paar Spritzer Zitrone übers Gemüse oder ein Glas Orangensaft dazu trinken et voilà!

Ingwer

Eine Metaanalyse, in der mehrere Studien ausgewertet wurden, zeigt, dass Ingwer Schmerzen bei Frauen mit primärer Dysmenorrhö lindert. Vier randomisierte Studien mit insgesamt 494 Frauen im Alter von über 18 Jahren, in denen Ingwerpulver zur Schmerzlinderung eingesetzt wurde, zeigen die positive Wirkung von Ingwer bei Regelschmerzen. Den Damen wurde über die ersten drei bis vier Tage Ingwerpulver verabreicht, über zwei Zyklen hinweg. Die Beschwerden haben signifikant abgenommen.

Ich persönlich verwende am liebsten frischen Ingwer und bereite einen Tee daraus zu. Auch fertige Kräutertees, wie zb Confusion Infusion, können bei Regelbeschwerden helfen und bringen auch Abwechslung. Bedenkt, schon ein paar Tage bevor Ihr Eure Menstruation bekommt, mit dem Teetrinken anzufangen.

SEX SEX SEX

Was könnte Euren verkrampften Vaginalbereich vor und während der Periode besser entspannen, als der Penis Eures Partners! Beim Sex werden Hormone ausgeschüttet, die nicht nur entspannend wirken sondern auch glücklich machen. Durch den Orgasmus entspannt sich die Gebärmutter, was wiederum Regelschmerzen lindern kann. Sex ist gut für Euer Wohlbefinden und Eure Gesundheit, egal ob ohne oder mit Periode.

Ein kleiner Tipp am Rande: CBD vor dem Sex zu rauchen oder zu vaporizen, hebt Eure Entspannung noch mal auf ein ganz anderes Niveau!

Fazit.

CBD kann bei Menstruationsbeschwerden Linderung bringen. Egal ob oral als Öl eingenommen oder als Blüte geraucht bzw vaporisiert. Versucht es Ladies! Es fördert Eure Entspannung und macht die monatlichen „Tage“ sehr erträglich. Ich persönlich bin ein großer Fan davon und habe die besten Ergebnisse beim Vaporizen – für die unmittelbare, ultimative Entspannung.

Ich freue mich auf Euer Feedback, Eure Erfahrungen & Ideen zum Thema „CBD und meine Tage“!

3 Comments on CBD-Öl bei Regelschmerzen. CBD – Menstruationsbeschwerden ade.

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