Um Hanftee ranken sich viele Mythen. Aber entgegen mancher Meinungen macht Hanftee nicht „high“. Denn im Gegenteil: Durch das enthaltene CBD hat der Hanftee auf den menschlichen Körper und speziell das vegetative Nervensystem vor allem eine beruhigende Wirkung.

Was ist Hanftee?

Hanftee ist ein Tee, der aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Für den Tee werden – je nach Qualität – die getrockneten Blüten oder die getrockneten Blätter der Hanfpflanze verwendet. Auch eine Mischung aus beidem ist möglich.

Hanftee ist legal
Da er frei von THC ist und nur das legale, nicht psychoaktive Cannabidoid CBD enthält. Aus diesem Grund kann er überall gekauft werden und hat nichts mit dem illegalen Konsum von THC-haltigem Hanf zu tun.

Nutzhanf
Hanftee wird in der Regel aus Nutzhanf bzw. Speisehanf hergestellt. Und für diesen gelten sehr strenge Richtwerte, was das enthaltene THC angeht. Auch der Anbau wird genauestens überwacht.

Welche Inhaltsstoffe hat Hanftee?

Hanftee besteht aus Speisehanf. Dieser muss per Definition weniger als 0,2 % THC enthalten. Denn THC ist illegal und deswegen ist der Konsum von THC-haltigem Hanf in vielen Ländern verboten. Das gilt auch für Österreich, Deutschland und die Schweiz.

Viel Geschmack kein THC
Im Hanftee ist allerdings kein THC, sondern nur CBD enthalten. Zudem enthalten die Hanfblüten aromatische Harze, die dem Tee eine besondere Note verleihen. Aus diesem Grund kannst Du ihn bedenklos kaufen und trinken, ohne Angst haben zu müssen mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. 

Flavonoide im Hanftee.

Ein weiterer wichtiger Inhaltsstoff im Hanftee sind Flavonoide. Flavonoide gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind in vielen Obst- und Gemüsesorten enthalten. Im Cannabis sind sie für den charakteristischen Geruch und Geschmack verantwortlich.

Flavonoide – nützliche Helfer
Da es aktuell über 8000 bekannte Flavonoide gibt, lässt sich deren Wirkung nicht komplett verallgemeinern. Dennoch lässt sich sagen, dass sie antioxidativ, entzündungshemmend, krampflösend und durchblutungsfördernd wirken.

Sie sollen demnach vor chronischen Erkrankungen schützen und Alterungsprozesse im menschlichen Körper aufhalten. Auch eine Abnahme des Krebsrisikos wird Flavonoiden zugeschrieben. Allerdings müssen hier noch weitere wissenschaftliche Studie durchgeführt werden, um die Wirksamkeit nachhaltig zu beweisen. Aber gerade die Synergie zwischen Flavonoiden und CBD soll eine besonders positive Wirkung auf den menschlichen Organismus haben.

Terpene und Terpenoide im Hanftee.

Außerdem sind in Hanf auch Terpene und Terpenoide enthalten. Terpene wirken im Allgemeinen entzündungshemmend, antiseptisch und antimikrobiell. Außerdem hat man herausgefunden, dass sich die Stoffe auch günstig auf Menschen mit Depressionen auswirken.

Terpenoide, die übrigens auch in Eukalyptus, Tomaten, Zimt oder Ingwer enthalten sind, haben eine antibakterielle Wirkung und sollen auch gegen bösartige Tumore helfen.

Weitere Inhaltsstoffe des Hanftees.

Zudem sind im Hanftee die lebenswichtigen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren enthalten, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Auch lassen sich die Vitamine B1, B2 und E sowie wertvolle Spurenelemente nachweisen. Auch Mineralstoffe, wie Eisen, Kalzium, Kalium oder Zink sind Bestandteile von Hanftee und wirken positiv auf den Körper. 

Hanftee-Inhaltsstoffe-Infografik
Hanftee eine Wirkstoff – Bombe @VitaHanf.

Insgesamt ist die Hanfpflanze ein Sammelsurium aus wertvollen Inhaltsstoffen, die sich auf viele verschiedene Arten positiv auf den menschlichen Körper auswirken können.

Enthält Hanftee CBD?

Im Gegensatz zu THC darf CDB (oder Cannabidol) im Hanftee enthalten sein und gerade die positiven Wirkungen dieses Inhaltsstoffes machen den Hanftee bei uns immer beliebter. CBD hat viele positive Effekte auf den menschlichen Körper.

Es wirkt wohltuend auf die Nerven, das Immunsystem und den Hormonhaushalt. Allgemein wirkt Cannabidol eine regulierende Wirkung nachgesagt. Diese Wirkung hilft dem Körper, dass er wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückkommt. CBD kann sozusagen „Hilfe zur Selbsthilfe“ sein und wird übrigens auch vom Körper selbst produziert.

CBD hat einen regulierenden Einfluss auf die Calcium-Konzentration im menschlichen Körper. Das Calcium-System steuert einige Hormonsysteme und ist ein interzelluläres Kommunikationsmittel, da es die Verständigung der Zellen untereinander steuert.

Aus diesem Grund hat sich CBD als wirksam bei der Behandlung von Krämpfen, wie sie zum Beispiel bei Epilepsie auftreten, erwiesen. Der genaue Wirkmechanismus ist noch nicht abschließend geklärt, aber es gibt erste Erfolge auf diesem Gebiet. Gerade da wo klassische Medikamente gegen Epilepsie an ihre Grenzen kommen, kann CBD ein wirksamer Helfer sein. 

CBD ist (wie auch TCH) nur bedingt wasserlöslich. Damit sich die Wirkung von CBD in Deinem Tee besser entfalten kann, empfehle ich einen Schuss Milch (Fett, Öl) in den Tee zu mischen. Da Cannabinoide fettlöslich sind, können so die Inhaltsstoffe besser aufgenommen werden. 

Welchen Tee wir empfehlen? Gut das Du fragst… denn in Sachen Tee bin ich ähnlich heikel wie die Prinzessin auf der Erbse. Gute Nachrichten für Dich – Ich habe einen wundervoll aromatischen Hanfblütentee gefunden und verlinkt.

Ist das berauschende THC im Hanftee enthalten?

Ja, aber maximal 0,2 %
Per Definition darf Hanftee nur aus Speisehanf hergestellt werden. Und dieser darf maximal 0,2 % THC enthalten. Denn THC steht für Tetrahydrocannabinol und wirkt stark berauschend. Aus diesem Grund ist THC in vielen Ländern verboten bzw. streng reguliert und darf nur streng überwacht für medizinische Zwecke eingesetzt werden.

Da in Hanftee kaum THC, sondern nur CBD enthalten ist, hat Hanftee nicht die berauschende Wirkung, die das Rauchen eines Joints haben würde. Denn der Inhaltsstoff CBD reagiert mit anderen Rezeptoren im Gehirn.

Zudem ist THC nicht wasserlöslich. Das heißt die geringen Spuren, die im Speisehanf enthalten sind, lassen sich mit einem Teeaufguss nicht lösen. Dazu müsste man die Blüten mit Butter oder Öl behandeln und das THC herauslösen. Wer auch nicht die geringsten Spuren von THC aufnehmen möchte, sollte dem Hanftee kein Fett hinzufügen und eben auch die Milch weglassen. 

Die Wirkung von Hanftee: Eintritt, Dauer und Effekt.

Mittlerweile sollte klar sein, dass Hanftee über keine berauschende Wirkung verfügt. Dafür hat der aromatische Tee andere tolle Inhaltsstoffe, die nicht unterschätzt werden sollten.

Wie erwähnt ist Hanftee reich an Mineralien und Spurenelementen. Zudem kann Hanftee positiv bzw. ausgleichend auf die Verdauung wirken und er kann dabei helfen, den Blutdruck im Gleichgewicht zu halten. Auch von einer beruhigenden Wirkung bei Schmerzen oder von einer stimmungsaufhellenden Wirkung wurde berichtet.

hanftee-Wirkung-Entspannung
Hanftee entspannt.

Bei schweren Krankheiten wie Krebs kann das unterstützende Trinken von Hanftee helfen, die Schmerzen zu lindern. Allerdings fehlen dafür klinische Studien, die die Wirksamkeit von CBD beweisen können. Was allerdings bekannt ist, ist dass die Psyche bei Krebs eine entscheidende Rolle spielt. Und wenn jemand an eine lindernde Wirkung von Hanftee glaubt, kann bereits das einen guten Beitrag in Bezug auf die Genesung leisten.

Wirkung nach ca. 30 Minuten
Allgemein tritt die Wirkung von Hanftee etwa eine Stunde nach dem Genuss ein. Etwas Geduld ist also gefragt. Dafür hält die Wirkung bis zu acht Stunden an, was Hanftee zum idealen Helfer bei Schlafstörungen macht. 

Hanftee – für (fast) alle Fälle
Außerdem hat sich Hanftee auch wirksam bei metabolischen Erkrankungen, wie einem zu hohen Blutzuckerspiegel oder zu hohen Cholesterinwerten gezeigt. Zudem kann Hanftee helfen, Erkältungen vorzubeugen, da er das menschliche Immunsystem anregt. Und das kann anschließend besser gegen Krankheitserreger vorgehen.

Hanftee stärkt das Immunsystem
Hanftee wirkt aufgrund seiner Inhaltsstoffe auf das vegetative, also das unbewusste, Nervensystem. Ein regelmäßiger Konsum von Hanftee kann deshalb das Immunsystem stärken und fördert die Entspannung und Erholung des ganzen Körpers.

Ist Hanftee gesund? Und wenn ja warum?

Durch die oben beschriebenen Wirkungen kann Hanftee durchaus als gesund bezeichnet werden. Denn durch seine regulierende Wirkung kann Hanftee dem Körper helfen, dass er aus einem gestörten Zustand wieder in einen Normalzustand zurückkehren kann. Das hat mit einer Interaktion des CBD mit dem Endocannabinoid-System des menschlichen Körpers zu tun.

Dieses System ist ein Teil des Nervensystems und wenn das im Gleichgewicht und frei von Störungen ist, wirkt sich dies positiv auf die Gesundheit aus.

Hanftee – ein uraltes Heilmittel.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass Hanf eine der ältesten Nutzpflanzen in Europa ist. Auch im alten China haben sich Pflanzenforscher bereits mit den positiven Wirkungen von Hanf beschäftigt. Auch die deutsche Naturheilkundlerin Hildegard von Bingen schreibt in ihren Aufzeichnungen von der wohltuenden Wirkung des Hanftees.

Skeptiker beäugen Hanf wahrscheinlich schon alleine wegen des Namens kritisch. Das ist allerdings völlig ungerechtfertigt. Natürlich gibt es Hanfsorten, die das berauschende THC enthalten. Speisehanf bzw. Nutzhanf darf bei uns per Definition allerdings maximal 0,2 % der Substanz enthalten. Hanftee macht also mit Sicherheit nicht „high“, sondern bewirkt im menschlichen Körper eher das Gegenteil und beruhigt.

Unterschiede in der Tee-Qualität: Hanfblüten vs. Hanfblätter.

Hanftee kann sowohl aus Hanfblüten als auch aus Hanfblättern bestehen.

Hanfblütentee
Wird aus den aromatischeren Blüten der Hanfpflanze hergestellt und schmeckt deswegen auch deutlich aromatischer als ein Aufguss, der lediglich aus Blättern hergestellt wurde. Das liegt an den enthaltenen Harzen. Hanfblütentee ist die hochwertigste und teuerste Hanftee-Variante.

Hanfblütentee-Hanftee
Der feine Unterschied

Hanfblatt-Tee
Schmeckt etwas bitterer und weniger aromatisch ist dafür auch günstiger zu haben. Aus diesem Grund sind die meisten Tees deswegen eine Mischung aus Blättern und Blüten. Im Handel gibt es auch fertige Teemischungen mit Holunder, Minze, Brombeer- oder Himbeerblättern, die einen Versuch wert sind, da sie besonders aromatisch schmecken.

Anbau der Hanfpflanzen
Hanftee gibt es inzwischen aus konventionellem Anbau genauso wie in Bio-Qualität. Hanf wird Anfang April bis Mitte Mai gesät und kann Ende September geerntet werden. 

Dieses Video zeigt wie der nachhaltige Bio-Anbau von sehr hochwertigen Hanfblütentee und andern Hanf-Produkten aussehen kann:

Ist Hanftee legal?

Hanftee aus dem Teeladen oder aus einem guten Online-Shop ist völlig legal. Denn die Blätter und Blüten enthalten nur CBD und nicht die illegale Substanz THC. Aus diesem Grund kannst Du ihn unbesorgt kaufen und zu Hause genießen.

Vergiss nicht, dass Hanf eine uralte Nutz- und Heilpflanze ist.
Auch wenn Dir jemand etwas anderes erzählen will und Hanf per se ausreden will. An Hanf, der lediglich CBD enthält, ist nichts Verbotenes zu finden.

Wo kann man Hanftee kaufen?

Hanftee kann man über das Internet oder im gut sortierten Teeladen kaufen. Es ist auch möglich, den Hanftee direkt vom Produzenten zu beziehen. Dann gehst Du bei der Qualität auf Nummer sicher und sparst Dir die Zwischenhändler.

Qualität muss stimmen
Achte darauf, dass Du den Tee aus einer verlässlichen Quelle kaufst und der Tee auf seine Qualität hin kontrolliert wurde. Wenn Du Hanftee kaufst, achte darauf, dass der Tee aus den Blüten oder den Blättern besteht.

Zudem sollte der Tee komplett trocken sein.
Denn wenn die Blätter bzw. Blüten einmal feucht geworden sind, besteht die Gefahr von Schimmelbildung.

Von Hanftee-Pulver solltest Du generell die Finger lassen.
Es sei denn Du weißt, dass es aus einer vertrauenswürdigen Quelle kommt und die Ursprungsprodukte qualitativ hochwertig waren. Denn bei einem zermahlenen Pulver ist die Qualität im Nachhinein schwer nachzuvollziehen und es kann Dir viel leichter minderwertige Qualität verkauft werden, als wenn Du ganze Blätter oder Blüten kaufst.

Hanfblütentee in ausgezeichneter Bio-Qualität findest Du auf unserer Empfehlungsseite. Hanfblütentee von guter Qualität bietet sich auch als schönes Geschenk für Teetrinker an 😉

Kann man Hanftee rauchen?

Auch wenn die Verbindung von Hanf und Rauchen für viele Menschen naheliegt: Hanftee ist nicht wirklich zum Rauchen geeignet. Hanftee ist ein Kräutertee wie jeder andere und entfaltet seine wohltuende Wirkung, wenn man ihn mit Wasser übergießt und als Tee trinkt.

Manche CBD-Blüten werden unter dem Namen “Hanftee” verkauft.
Diese sind qualitativ zwar sehr hochwertig, sind aber wesentlich teurer und eigentlich zu schade für einen Tee. Wird Hanftee so verkauft kann man Ihn natürlich rauchen. 

Echter Hanftee” eignet sich nur bedingt zum Rauchen. 

  • Hanftee pur zu rauchen funktioniert nicht.
  • In Kombination mit Tabak oder “zum Strecken” für CBD-Blüten ist Hanftee gut geeignet. 
  • Für das Verdampfen in einem Vaporizer ist Hanftee nicht geeignet. 
  • Ich weiß wovon ich schreibe… hab das alles selbst getestet!

Wenn Du CBD rauchen willst, dann ist die beste Methode das Verdampfen mit einem Vaporizer. Du kannst die CBD-Blüten aber auch in einer Pfeife rauchen. Mehr dazu in unserem Beitrag CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

Zubereitung.

Klassischerweise bereitest du Hanftee als einen Aufguss zu. Dazu übergießt Du einige Blätter bzw. Blüten mit heißem Wasser und lässt den Tee zwischen 5 und 15 Minuten ziehen. Die genaue Ziehzeit wird von jedem Hersteller anders angegeben.

Du hast sicher schon mal von einem Tee-Ei gehört, die sind ganz ok…ich persönlich finde aber die Tee-Zangen (günstiges Angebot auf Amazon) noch praktischer und handlicher.

Nicht zu lange ziehen lassen
Am besten Du probierst es selbst aus. Achte nur darauf, dass Du den Tee nicht zu lange ziehen lässt, denn dann entwickelt er einen bitteren Geschmack und den mögen die wenigsten. Wenn die Ziehzeit vorüber ist, siebst du die Blätter bzw. die Blüten ab und kannst den Tee genießen.

Honig
Viele schwören darauf, dem Tee etwas Honig zuzugeben. Das lässt den Tee nicht nur süßer schmecken, sondern mildert auch den typischen Geschmack nach Heu, den Hanftee manchmal haben kann.

Je nach Geschmack verfeinern
Hanftee kannst du außerdem – je nach Belieben – mit Milch, Zucker oder Süßstoff verfeinern. Besonders lecker schmecken außerdem Tee-Mischungen mit Himbeer- oder Brombeerblättern oder mit Minze.

Teebeutel
Noch einfacher ist die Handhabung von Hanftee in Teebeuteln. Diese übergießt Du einfach mit heißem Wasser und lässt den Tee anschließend so lange ziehen, wie es der Hersteller angibt. Ist die angegebene Zeit um, entfernst Du den Teebeutel, damit der Tee nicht zu bitter wird.

Ein Schuss Milch für extra CBD
Anscheinend ist wissenschaftlich noch nicht ganz geklärt, ob auch CBD nur fettlöslich ist. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, trinke Deinen Tee auf jeden Fall mit Milch oder löse den Tee vorher in etwas Butter/Kokosöl an, damit Du die Inhaltsstoffe auch wirklich aufnimmst.

Wann Hanftee trinken – Morgens oder Abends?

Am besten abends
Hanftee hat generell eine beruhigende Wirkung. Bei manchen Menschen wirkt er sogar schlaffördernd. Aus diesem Grund solltest Du Hanftee am besten abends trinken. Gerade, wenn Du unter Problemen beim Einschlafen leidest, kann Dir Hanftee helfen.

Durch seine beruhigende Wirkung ist er als Muntermacher beim Frühstück eher weniger geeignet. Außerdem setzt die Wirkung von Hanftee etwas verzögert oftmals erst eine Stunde später ein. Es wäre also unpraktisch, wenn Du zum Frühstück eine Tasse Hanftee trinkst und dann am liebsten ein Nickerchen machen würdest, wenn Du im Büro oder in der Uni angekommen bist.

Kurz ziehen lassen
Es gibt aber auch Menschen, die berichten, dass Hanftee auf Sie eine belebende und erfrischende Wirkung hat. Vor allem dann, wenn sie ihn nur wenige Minuten ziehen lassen. Sollte das auch bei dir der Fall sein, spricht natürlich nichts dagegen, den Tee am Morgen als Wachmacher zu trinken. 

Wirkt Hanfblütentee gegen Schmerzen?

Hanftee wirkt insgesamt regulierend und ausgleichend auf den ganzen Körper und besonders das vegetative Nervensystem. Aus diesem Grund kann sein Genuss auch gegen Schmerzen helfen.

Gerade bei Kopfschmerzen und Migräne kann sich der Genuss von Hanftee als positiv erweisen. Wie erwähnt kann Hanftee auch bei schwerwiegenden Erkrankungen, wie einem Krebsleiden, als eine unterstützende Methode angewandt werden.

Hanftee zum Einschlafen.

Durch seine beruhigende Wirkung kannst Du Hanftee durchaus als Einschlafhilfe verwenden. Wenn Du unter Einschlafproblemen leidest, ist eine Tasse Hanftee am Abend sicher ein Versuch wert.

Trinke den Tee etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen, denn es dauert etwas bis sich die Wirkung entfaltet. Dann hält sie aber lange an und Du kannst im besten Fall durchschlafen und eine erholsame Nacht genießen.

Neben dem Hanftee gibt es noch ein anderes Produkt der Hanfpflanze welches hervorragend gegen Schlafstörungen hilft – CBD-Öl.
Es hat kaum Nebenwirkungen und könnte genau die richtige Portion an Einschlafhilfe für Dich sein.

Hanfblütentee und Autofahren: Darf ich nach einem Hanftee noch mit dem Auto fahren?

Wie nun schon mehrfach beschrieben, hat Hanftee eine beruhigende Wirkung. Die individuelle Wirkung ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Anders wie beim Konsum von Alkohol oder Drogen gibt es keine Grenzwerte bzw. Verbote, wenn Du Hanftee trinkst. Allerdings musst Du selbst einschätzen, wie stark Hanftee auf Dich persönlich wirkt.

Bei manchen Menschen schränkt Hanftee, ähnlich wie manche Medikamente, auch die Reaktionsfähigkeit ein. Wenn Du weißt, dass Hanftee auf dich extrem beruhigend und schlaffördernd wirkt, solltest Du den Tee nur trinken, wenn Du anschließend nicht mehr Auto fahren musst. 

Hanftee ist rechtlich gesehen überhaupt kein Problem, es ist eher die schlaffördernde Wirkung die sich mit dem Autofahren nicht so gut verträgt. 

Für wen ist der Tee geeignet?

Hanftee ist im Prinzip nichts anderes als ein Kräutertee.
Aus diesem Grund ist er für fast jeden Menschen geeignet. Lediglich Kinder sowie Schwangere und Frauen, die stillen, sollten auf Hanftee verzichten. Denn hier gibt es keine genauen Daten über die Wirkung von Hanftee auf diese Personengruppen.

Was ist Cannabis-Tee?

Cannabis-Tee ist ein Hanftee, der THC enthält.
Aus diesem Grund hat dieser Tee eine berauschende Wirkung. Da THC definitiv nicht wasserlöslich ist, muss es vorher in Fett gelöst werden. Dazu verwendest Du entweder Butter, Öl, Milch oder Alkohol.

Herstellung
Um Cannabis-Tee herzustellen, musst Du das Cannabis zermahlen. Entferne vorher die Stengel und vermische die Blüten zum Beispiel mit Butter, bis das Cannabis komplett mit dem Fett bedeckt ist. Anschließend gibst Du die Mischung in ein Tee-EI oder einen Teebeutel und lege es in einen Topf mit kochendem Wasser. Lasse diese Mischung für 30 Minuten kochen. Falls zuviel Wasser verdampft, schütte einfach kochendes Wasser dazu. Nach dem Abkühlen kannst Du den Tee trinken und auf die Wirkung gespannt sein.