In diesem Artikel geht es um die Schönheit & Gesundheit unseres größten Organs – der Haut. Warum ist Hanföl besser als jedes andere Öl für unsere Haut, warum ist der Alterungsprozess nicht aufzuhalten und wie unterstützen wir unseren Körper sinnvoll dabei? Die Beantwortung dieser Fragen und interessante Infos rund um die Haut findet Ihr hiernach!

Wie wirkt Hanföl auf die Haut?

Hanföl wirkt pflegend und heilend auf die Haut. Der hohe Anteil an essenziellen Fettsäuren, sowie die enthaltenen Vitamine, lassen die Haut geschmeidig, schöner und jünger aussehen. Oral eingenommen und auch zum Einreiben der Haut hat Hanföl positive Effekte auf die Gesundheit und Schönheit der Haut.

Es gibt unzählige Cremen, Seren und andere Beauty-Produkte, die unzählige Inhaltstoffe haben und dabei nichts bewirken. Der schwedische Chemiker Dr. Alvin Ronlán sagt, dass mehr Inhaltsstoffe nicht auch mehr Wirkung bedeuten. Desto mehr verschiedene Inhaltsstoffe, desto mehr Konservierungsmittel werden benötigt und desto komplizierter das Produkt.

Zurück zur Einfachheit!

Die Hanfpflanze ist eine der ältesten Heilpflanzen der Welt und sie erlebt gerade eine beeindruckende Renaissance. Im Rahmen meiner Recherche konnte ich viele wunderbare Anwendungsmöglichkeiten für unser größtes Sinnesorgan, die Haut, entdecken. Hanföl kann folgende Wirkungen auf die Haut haben:

  • straffend
  • belebend
  • entzündungshemmend
  • verjüngend
  • befeuchtend
  • heilend
  • klärend
  • Talg reduzierend

Und wie das alles funktioniert schauen wir uns nachfolgend genauer an!

Was ist Hanföl?

Hanföl ist ein Pflanzenöl, das aus den Samen der Cannabis Sativa, hergestellt wird. Durch Kaltpressung entsteht so ein gelblich-grünes Öl, das über 70 % an essentiellen Fettsäuren enthält. Hanföl ist eines der wertvollsten Pflanzenöle, da es ein einzigartiges Fettsäureverhältnis (Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren) aufweist.

In den Samen der Hanfpflanze befindet sich keine nennenswerten Mengen an THC (Tetrahydrocannabinol ist der Wirkstoff der „high“ macht), daher wirken diese auch nicht psychoaktiv. THC befindet sich hauptsächlich in den Blüten der Pflanze.

Hanföl – Anwendung für schöne Haut, gegen Unreinheiten und Pickel.

Hanföl kann sowohl oral eingenommen als auch äußerlich auf die Haut aufgetragen werden. Bei Hautproblemen oder zur Unterstützung der Gesundheit und natürlichen Schönheit der Haut, stellt Hanföl ein fantastisch einfaches und zugleich wirksames Mittel dar.

Die interessantesten Inhaltsstoffe des Hanföls für die Haut sind:

Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle zur Regelung des Feuchtigkeitsgehaltes der Haut. In keinem anderen Öl, ist das Fettsäureverhältnis optimaler als im Hanföl. Es kann vom Körper gut aufgenommen und verarbeitet werden. Ein guter Feuchtigkeitsgehalt reduziert feine Linien und Fältchen, der Teint wirkt praller und frischer.

Vitamin E

Es ist eines der wirksamsten Antioxidantien und sehr wertvoll im Kampf gegen freie Radikale und ergo dessen der Hautalterung.

Genaue Informationen über die Inhaltsstoffe und warum Omega-3 & 6 und Vitamin E wichtig für eine gesunde und schöne Haut sind, erfahrt Ihr unter Inhaltsstoffe.

Hanföl, oral einnehmen? Gut für die Haut?

Die Einnahme von Hanföl unterstützt Euren Körper bei vielen Funktionen. Es wirkt nicht nur stärkend auf das Immunsystem, sondern kann auch bei der Entgiftung helfen.

Der hohe Anteil mehrfach ungesättigten Fettsäuren, vor allem Alpha-Linolensäure und Linolsäure, wirkt sich positiv auf die Zellmembran aus und unterstützt die Zellerneuerung, was bei oraler Einnahme dem ganzen Körper zugutekommt.

Hanföl besitzt einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie er in fast keinem anderen Speiseöl zu finden ist. Hanföl soll nicht erhitzt werden, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört werden, daher empfiehlt es sich das Öl zur Verfeinerung kalter Speisen zu verwenden. Ich verwende es für Salate, Aufstriche und sehr gerne für Smoothies. Meine Smoothies enthalten einen Esslöffel Hanföl und manchmal auch ein paar Hanfsamen, das macht den Smoothie besonders cremig!

Präventiv für einen schönen, starken und gesunden Körper empfehle ich täglich zwei Teelöffel Hanföl. Das Öl sollte über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Empfohlen wird die Einnahme über mindestens 4 Wochen, um einen positiven Effekt zu erzielen. Die Einnahme sollte 20 Minuten vor dem Essen passieren.

Ich habe viele Hanföle getestet und dabei habe ich zwei gefunden, die ich liebe. Beide sind kaltgepresst, nativ und von sehr reiner und guter Qualität. Das Hanföl von BioBloom nehme ich primär oral ein, es schmeckt wunderbar nussig. Das Öl von Kontor wende ich auch mal äußerlich an für eine Ganzkörpermassage zum Beispiel!

Hanföl – äußerliche Anwendung für schöne Haut.

Eine Dame cremt sich mit Hanfbalsam die Hände ein.
Hanföl als natürliche Pflege für die Haut, nicht erst bei Beschwerden, sondern präventiv.

Auf Grund seiner positiven Effekte auf die Haut befindet sich Hanföl heutzutage in vielen Pflegeprodukten. Hanföl kann pur oder in Form von Salben auf die Haut aufgetragen werden. Es gibt verschiedene Cremen für die Haut, Öle für die Kopfhaut und Lippenbalsam für einen wunderschönen und weichen Kussmund.

Hanföl, hergestellt aus Hanfsamen ist sehr wertvoll für die Haut und kann bereits einiges bewirken. CBD-Öl, das nicht aus den Samen, sondern aus den Blüten und Stängeln der Hanfpflanze hergestellt wird, enthält den Inhaltsstoff Cannabidiol (CBD) und kann noch wirksamer sein, wenn es um die Linderung schwerwiegender Beschwerden geht.

CBD-Öl wirkt entzündungshemmend, antimikrobiell und antiseptisch und kann so erfolgreich bei Hautproblemen, wie Neurodermitis oder Akne eingesetzt werden. Genauere Informationen zu CBD-Öl, wie es wirkt und wozu man es verwendet, findet Ihr im Artikel CBD-Öl kaufen. Wirkung und Anwendung von CBD.

Generell ist zu sagen, dass nicht immer erst eine Beschwerde vorliegen muss, um auf seine Gesundheit und Schönheit zu achten. Selbstverständlich unterstützt Hanföl auch einfach die natürliche Schönheit ohne, dass ein Leiden vorliegt!

Wie wird Hanföl äußerlich auf der Haut angewendet?

Das kaltgepresste Hanföl in den Händen verteilen und in kreisenden Bewegungen auf die Haut auftragen. Nachdem das Hanföl fast gänzlich von der Haut aufgesogen werden kann, bleibt kein fettiger Film auf der Haut. Die Haut fühlt sich zart und geschmeidig an.

Das Hanföl zieht wirklich gut in die Haut ein. So unterstützt es die natürliche Schutzbarriere der Haut. Es verhindert sowohl das Austrocknen als auch das Eindringen von Giftstoffen aus der Umwelt.

Das Hanföl kann auch in Form von einer Gesichtsmaske verwendet werden, hier das Rezept zum selber machen:

Forever-Young- Hanföl-Maske

  • 1 EL Heilerde, zwei EL Hanföl verrühren.
  • Die Paste großzügig auf das Gesicht, den Hals und das Dekolletee auftragen.
  • Die Einwirkzeit sollte ca. 15 Minuten betragen. In diesen 15 Minuten visualisiert Ihr wunderschöne, reine, strahlende Haut!
  • Nach der Einwirkzeit die Maske mit lauwarmem Wasser abnehmen. Zum Schluss das Gesicht mit eiskaltem Wasser waschen und mit Dankbarkeit für Schönheit und Gesundheit trocken tupfen.
  • Danach keine Pflegeprodukte mehr auftragen, sondern ins Bett gehen und die Haut regenerieren lassen.

Hanföl als Anti-Aging-Wunderwaffe für schöne Haut?

Was ist Anti-Aging eigentlich? Ich habe ein paar interessante Fakten und wertvolle Tipps bei Beyer & Söhne gefunden, die ich mit Euch teilen möchte. Zuerst mal gibt es die gängigen Empfehlungen, wie nicht Rauchen, wenig Alkohol, viel Schlaf, gesunde Ernährung und den Sonnenschutz nicht vergessen. Wissenschaftlich gesehen ist das Geheimnis um den Alterungsprozess noch nicht ganz entschlüsselt worden, es gibt jedoch Theorien, aus denen sich Empfehlungen zum Anti-Aging ableiten lassen:

Freie Radikale schädigen unsere Haut und machen alt.

Luftverschmutzung, UV-Strahlung und Stoffwechselvorgänge im Körper produzieren freie Radikale, die in unserem Körper Schaden anrichten und die Zellen angreifen. Sie lassen sich mit Antioxidantien neutralisieren, zu den besten und wirksamsten zählen Vitamin A, E und C!

Unsere Mitochondrien werden schwächer.

Die kleinen Kraftwerke in unseren Zellen. Die aufgenommen Nahrung wird verbrannt und kann so über das Blut aufgenommen werden. Dazu wird Energie benötigt und das passiert in den Mitochondrien. Je älter wir werden, desto schwächer werden sie, ergo dessen desto weniger Energie können sie aufbringen.  Der Körper altert.

Das Enzym Q10 wird vom Körper selbst hergestellt, jedoch auch immer weniger im Alter. So kann die Einnahme von Q10 dem Körper helfen „schöner“ zu altern. Die Meinungen bezüglich der Wirksamkeit des Q10 auf den Körper im Alterungsprozess gehen auseinander. Manche sagen, es spielt keine Rolle andere schwören darauf, dass Q10 mit an der Front steht im Kampf gegen freie Radikale. Ich denke mir, was der Körper selbst produziert, wird er in irgendeiner Form brauchen!

Die Kollagen Produktion lässt nach.

Kollagen ist ein Eiweiß, das unserer Haut Struktur gibt. Im Alter lässt die Kollagenproduktion nach, das Kollagengerüst wird brüchig und es entstehen Falten. Die Kollagensynthese des Körpers lässt pro Jahr um ca. 1 % nach.

Was hilft nun dem Körper bei der Kollagenproduktion? Vitamine! Am besten Vitamin E und C, die Kämpfer gegen freie Radikale. Sowie cremen, die neben Vitaminen auch noch viele Ceramide, also Fette beinhalten, die den Feuchtigkeitsgehalt der Haut regulieren.

Die Haut produziert und speichert weniger Feuchtigkeit.

Auch die Fähigkeit Feuchtigkeit zu speichern nimmt mit dem Alter ab. Es entstehen sogenannte Trockenheitsfalten. Pflege, die die Haut dabei unterstützt Feuchtigkeit zu binden, wird immer wichtiger.

Die im Hanföl enthaltene Gamma-Linolensäure bindet Feuchtigkeit in der Haut und kann so kleine Fältchen im Gesicht aufpolstern. Dieser Effekt sorgt zudem dafür, dass die Haut gut mit Feuchtigkeit versorgt wird und so ein fahler und müder Teint der Vergangenheit angehört.

Das im Hanföl enthaltene Vitamin E ist der Kämpfer gegen freie Radikale. Die optimale Pflege für Eure Haut beinhaltet neben den wertvollen Inhaltsstoffen der Hanfpflanze, noch Vitamin C und verzichtet auf chemische Bestandteile oder minderwertige Öle.

Anti-Aging? Bedeutet für uns dem Körper zu helfen natürlich und schön zu altern.

Kurz gesagt im Anti-Aging geht es darum dem Körper zu helfen schön und gesund zu altern. Altern ist ein natürlicher Prozess, der weder durch unachtsame Lebensweisen beschleunigt werden muss noch durch Magie gestoppt werden kann. Altern ist natürlich und die Hanfpflanze kann dafür unterstützend eingesetzt werden.

Unsere Empfehlungen der besten Pflegeprodukte findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite. Wir empfehlen rein pflanzliche, vegane, tierversuchsfreie Produkte, hinter denen wir zu 100 % stehen!

Hanföl bei Akne? In diesem Fall besser CBD-Öl.

Die Einnahme von Hanfsamenöl ist in jedem Fall gesundheitsfördernd und unterstützt unsere Haut dabei gesund und schön zu sein. Auch im Falle von Akne kann die Einnahme von Hanfsamenöl nicht verkehrt sein, im Gegenteil.

Doch bei schweren Akne-Fällen empfehle ich, CBD-Öl einzunehmen. Es gibt Studien, die die Wirksamkeit von CBD bei Akne bestätigen. Wie entsteht Akne? Akne entsteht nicht durch mangelnde Hygiene, sondern auf Grund von vermehrter Talgproduktion auf Grund von Hormonschwankungen. Viele Menschen sind im Laufe ihres Lebens einmal davon betroffen.

Akne-Medikamente sind meist talgregulierend und entzündungshemmend. Sie fördern die Selbstheilungskräfte der Haut durch Vitamine, jedoch enthalten sie oft auch Cortison oder andere Chemikalien, die nicht nur Akne bekämpfen, sondern unsere Organe schädigen können.

Forscher haben herausgefunden, dass der Wirkstoff CBD die Talgproduktion der Haut regulieren kann. Außerdem kann CBD entzündungshemmend wirken, daher wird es immer häufiger bei Akne eingesetzt. Ich empfehle sowohl CBD-Öl einzunehmen als auch CBD-haltige Cremen zu verwenden.

Wenn ich zeitweise unreine Haut habe, nehme ich die Salbe Hemp Healing Ointment von hemp4help. Sie hilft gegen Unreinheiten und auch kleine Fältchen.

Mein Geheimtipp für Akne, also nicht nur leicht unreine Haut, sondern für den Härtefall, ist die Valkyrie von NordicOil. Sie wirkt gegen Rötungen, reguliert die Talgproduktion, wirkt entzündungshemmend, fördert die Wundheilung und strotzt nur so vor Antioxidantien.

Hanföl bei Neurodermitis und trockener, juckender Haut.

Hanföl kann Linderung bei Neurodermitis bringen – verantwortlich dafür ist die im Hanföl enthaltenen essentiellen Fettsäuren. Diese können oral eingenommen und auch auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden.   

Was ist eigentlich die Ursache von Neurodermitis? Das ist bis heute nicht wirklich erforscht. Gewiss ist jedoch, dass die genetische Veranlagung vererbt werden kann. Durch einen genetischen Enzym-Defekt kommt es zu Stoffwechselstörungen, die einen Mangel essentieller Fettsäuren nach sich ziehen. Die Schutzbarriere der Haut wird geschwächt und es können Allergene und hautreizende Substanzen in die Haut eindringen. Dadurch entstehen Juckreiz und Schmerzen. Trockene Hautstellen und Entzündungen werden oft von Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und Unruhe begleitet.

Hanföl und vor allem die darin enthaltene Gamma-Linolensäure können bei Neurodermitis Linderung bringen. Hauttrockenheit und Juckreiz sind oft auf einen Mangel an Gamma-Linolensäure zurückzuführen. Die ungesättigten Fettsäuren in Hanföl helfen der Haut Feuchtigkeit zu binden und so kann Juckreiz gemindert werden. Die entzündungshemmende Wirkung wirkt sich positiv auf etwaige Entzündungen aus.

Erfahrungsberichte zeigen, dass Hanföl sowohl von innen als auch von außen erfolgreiche gegen Neurodermitis eingesetzt werden. So kann das Öl direkt auf die Haut aufgetragen werden, als Badezusatz ins Badewasser gegeben werden und oral eingenommen werden. In schweren Fällen empfehle ich auch CBD-Öl einzunehmen. CBD-Öl hat eine noch stärkere entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung.

TIPP: Hanföl und Aloe Vera zusammen mischen, das macht die Haut weich und geschmeidig!

Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass der Juckreiz von Neurodermitis-Patienten nachließ oder gar ganz verschwand. Ich empfehle Hanföl bei Neurodermitis auf jeden Fall auszuprobieren, oral als auch zum Einreiben!

Wie wird aber nun das grüne Gold hergestellt und worauf ist bei der Verwendung zu achten?

Herstellung von Hanföl.

Zur Herstellung von Hanföl werden geschälte Samen der Cannabis Sativa Pflanze verwendet. Diese werden durch Kaltpressung mit Temperaturen von unter 37°C zu Öl verarbeitet. Kaltpressung deshalb, um so die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten. Beim Erhitzen gehen die wertvollen und in hohem Maße vorkommenden mehrfach ungesättigten Fettsäuren verloren, daher soll es auch nicht zum Kochen verwendet werden!

Hanföl hat einen nussigen Geruch und schmeckt je nach Alter und Herkunft der Saat nussig bis krautig. Kaltgepresstes Hanföl ist gelblich-grün, wobei die grünliche Verfärbung auf den hohen Chlorophylanteil zurückzuführen ist. Nachdem das Öl nicht erhitzt werden soll, wird es gerne für Salate, Dressings, Soßen, Brotaufstriche und Smoothies verwendet.

In nachfolgendem Video erklärt BioBloom den Herstellungsprozess und die Qualitätskriterien für die Anbauweise ihrer Hanfpflanzen.

In diesem Video gibt es einen Einblick in die Herstellung von Hanfprodukten. Danke an die Firma BioBloom.

Hanföl – Inhaltsstoffe.

Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren.

Hanföl ist gerade wegen seiner äußerst interessanten Zusammensetzung an Inhaltsstoffen für die Gesundheit und Schönheit sehr wertvoll. Hanföl weist über 70 % an mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf. Mehr als jedes andere Öl! Es bietet das optimale Verhältnis (3:1) an Linolsäure (Omega-6) und Alpha-Linolensäure (Omega-3), die für den Feuchtigkeitsgehalt der Haut eine wichtige Rolle spielen. Weiters enthält Hanföl Gamma-Linolensäure, eine sehr seltene Omega-6 Fettsäure.

Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen. Durch den Verzehr pflanzlicher Lebensmittel wird eine Vorstufe von Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren aufgenommen, die im Körper in eine verwertbare Form umgewandelt werden. Die Zufuhr von Omega-6-Fettsäuren über die Nahrung stellt kein Problem dar, da diese vermehrt vorhanden sind. Jedoch ist auf eine ausreichende Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren zu achten um das Verhältnis von 5:1 nicht zu überschreiten. Dies ist mit einer ausreichenden Zufuhr an Alpha-Linolensäure-haltigen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Hanf in jeglicher Form, zu schaffen. Auch Leinsamen, Chiasamen sowie Walnüsse haben einen hohen Omega-3-Gehalt.

Hanföl verfügt über eine Zusammensetzung von Omega-6 zu Omega-3 von 3:1, das heißt, dass 3 Teile Omega-6-Fettsäuren auf einen Teil Omega-3-Fettsäuren kommen. 3:1 ist das für den Menschen optimale Fettsäureverhältnis. In meiner Recherche habe ich kein anderes Öl mit dieser Fettsäurezusammensetzung gefunden. Nahe dran sind Wallnussöl mit einem Verhältnis von 4:1, Rapsöl mit 2:1, sowie Leinöl mit 1:4.

Siehe dazu auch nachfolgende Tabelle:

Eine Tabelle über das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 in verschiednen Speiseölen.
Tabelle 1: Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in pflanzlichen Lebensmitteln.(Koerber et al., 2012. Adam, 2007. Cunnane et al., 1993)

Warum Omega-3 für unseren Körper wichtig ist?

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den essentiellen Fettsäuren und werden, wie bereits erwähnt von unserem Körper nicht selbst hergestellt. Daher ist es „essentiell“ (aha!) sie über die Nahrung zuzuführen.

Sie werden für folgende Vorgänge in unserem Körper benötigt:

  • Zellstoffwechsel
  • Produktion von Hormonen
  • Eiweißsynthese
  • Versorgung der Gelenke mit Schmierstoff
  • Vermeidung von Entzündungen
  • Feuchtigkeit und Spannkraft der Haut und Haare
  • Schutz vor Infektionskrankheiten
  • Bildung von körpereigenen Abwehrkräften
  • Schutz des Herz-Kreislauf-Systems
  • Demenz-Prävention
  • Thrombose-Prävention
  • Erhöhung der geistigen Leistungsfähigkeit bei Kindern
  • Schutz der Augen bzw. der Sehkraft

Die richtige Dosierung von Omega-3.

Bei der Einnahme von Omega-3 ist die Zusammensetzung von ALA, EPA und DHA entscheidend. Dabei handelt es sich um die langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Alpha-Linolensäure (ALA) befindet sich in pflanzlichen Omega-3-Quellen, wie zum Beispiel Hanföl. EPA und DHA sind die beiden noch wirksameren Omega-3-Fettsäuren und befinden sich bevorzugt in tierischen Omega-3-Quellen (Fischöl, Krillöl) oder in Algenpräparaten – für die Veganer unter Euch.

Da die Zusammensetzung von EPA zu DHA bei 1:2 liegen soll, kommen nicht alle Präparate in Frage. Ein gutes Präparat soll zudem mindestens 800 mg Omega-3 pro Tagesdosis enthalten. Ich nehme das V-Omega und bin sehr zufrieden!

Als Richtwert für die Einnahme von Omega-3 wird folgendes empfohlen:

Aus der Ernährung oder Nahrungsergänzungsmitteln

  • 300 mg bis 600 mg EPA/DHA pro Tag und
  • 1.100 bis 1.600 mg ALA pro Tag (1 EL Hanföl liegt bei 2.000 mg ALA)

Diese Angaben beziehen sich auf einen gesunden Menschen zur Prävention. Zu therapeutischen Zwecken liegt die empfohlene Menge höher und kann bis zu 5.000 mg EPA/DHA pro Tag betragen. Weitere Informationen zur Dosierung findet Ihr hier.

Vitamin E (Tocopherol).

Als eines der stärksten Antioxidantien schützt Vitamin E unsere Haut vor freien Radikalen. Das sind Moleküle, die bei natürlichen Stoffwechselprozessen entstehen und Hautfette, Zellmembranen und Proteine zerstören. Daraus resultieren ein fahler Teint und Falten. Die innerliche und äußerliche Anwendung von Vitamin E wirkt dem Alterungsprozess entgegen und erfreut sich steigender Beliebtheit im Anti-Aging-Bereich.

Tocopherol liefert Feuchtigkeit an die Hornschicht der Haut und unterstützt so die Haut dabei mehr und länger Feuchtigkeit zu halten. Mit genug Feuchtigkeit sieht der Teint frischer aus und zeigt weniger Falten.

Nachdem Vitamin E die Zellneubildung fördert, unterstützt es die Haut auch bei der Regeneration. Vitamin E ist auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung in guten Heilsalben unerlässlich.

Laut einer Studie der Universität Bonn soll Vitamin E auf der Haut ein Schutzmantel gegen UV-Strahlung und Ozonbelastung sein.

Weitere Inhaltsstoffe sind Vitamin B 1 und B 2, Kalium, Mangan, Kalzium, Eisen, Phosphor, Natrium, Kupfer und Zink.

Ich denke Ihr seid nun sehr gut informiert. Die Vorteile der Verwendung von Hanföl sprechen für sich. Bis ich Hanföl kannte, verwendete ich Araganöl, doch nun bin ich eine klare Hanföl-Liebhaberin. Ich habe viele Hanföle getestet und dabei habe ich zwei gefunden, die ich Euch empfehlen kann. Beide sind kaltgepresst, nativ und von sehr reiner und guter Qualität. Das Hanföl von BioBloom nehme ich primär oral ein, es schmeckt wunderbar nussig. Ich nehme es für Salate und während einer Kur nehme ich morgens 2 TL pur ein. Das Öl von Kontor wende ich gerne äußerlich an, zum Beispiel für eine Ganzkörpermassage oder für eine 2-minütige Gesichtsmassage abends vor dem Schlafengehen.

Interessantes zum Schluss.

Die Dermatologin Dr. Yael Adler erklärt, dass schöne Haut auch von unserer Ernährung abhängt. Die Haut erneuert sich alle 30 Tage und dazu benötigt sie Nahrung. Zu viele schnellverdauliche Kohlehydrate erhöhen den Insulinspiegel, Zucker wird aus dem Blut in die Zellen gebracht und es kommt zum Zellwachstum. Das bedeutet, dass sich Talgdrüsen vergrößern, Akne kann entstehen. Zucker lagert sich in das Erbgut ab, Entzündungen entstehen und der Alterungsprozess wird beschleunigt.

Das bedeutet, dass es speziell bei unreiner Haut empfehlenswert ist auf verarbeitete Lebensmittel (Kohlenhydrate, Fette, Zucker) zu verzichten und auf pflanzliche Öle zurückzugreifen. Gute essentielle Fettsäuren schützen das Erbgut und beeinflussen den Alterungsprozess positiv!

Als Killer Nummer 1 für junge schöne Haut gilt zu wenig Schlaf! Also für schöne Haut den Schönheitsschlaf einhalten.

Fazit.

Hanföl ist voller wertvoller Inhaltstoffe, die als Nahrung für die Haut dienen. Diese Inhaltstoffe machen unsere Haut schöner, gesünder und auch jünger!

Hanföl und eine natürliche Pflege angereichert mit Vitamin A und C und mehr braucht die Haut nicht. Hanföl kann für jeden Hauttyp verwendet werden, da es die Talgproduktion reguliert. Es reduziert feine Linien und Falten und sorgt für den richtigen Feuchtigkeitsgehalt.

Natürlich schön sein war noch nie so einfach!

 

 

 

Quellen

Klement, Christina: Was sind Mitochondrien? (2018), in Gesundheit.de, URL: https://www.gesundheit.de/wissen/haetten-sie-es-gewusst/medizinische-begriffe/mitochondrien (Stand: 9.5.2019)

Beyer, Robby: Anti-Aging: die natürlichste Sache der Welt?, in Beyer & Söhne, URL: https://www.beyer-soehne.de/anti-aging-die-natuerlichste-sache-der-welt/ (Stand: 9.5.2019)

Killius, Markus: Entstehung und Ursache von Akne, in Aknehilfe.net, URL: https://www.aknehilfe.net/entstehung-und-ursachen-von-akne/ (Stand: 9.5.2019)

Gesundheit.gv.at: Neurodermitis: was ist das?, URL: https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/haut-haare-naegel/neurodermitis/was-ist-das (Stand: 9.5.2019)

Ecodemy GmbH: Omega-3-Fettsäuren: unterschätztes Brain Food (2017), URL: https://ecodemy.de/magazin/omega-3-fettsaeuren-vegan/ (Stand: 9.5.2019)

Zentrum der Gesundheit: Hanföl – Eines der besten Speiseöle (2019), URL: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/hanfoel-pi.html (Stand: 9.5.2019)

Vitamine.com: Vitamin E für die Haut, URL: https://www.vitamine.com/vitamin-e/haut/ (Stand: 9.5.2019)

Kirady, Maria / Simon, Klaus Peter: Das richtige Essen für gesunde Haut, in: GEO Wissen Gesundheit, URL: https://www.geo.de/magazine/geo-wissen-gesundheit/17802-rtkl-ernaehrung-das-richtige-essen-fuer-gesunde-haut (Stand: 5.9.2019)

Eube, Anna (2015): Bringen Feuchtigkeitscremen in Wahrheit gar nichts?, in: Welt.de, URL: https://www.welt.de/icon/article140778925/Bringen-Feuchtigkeitscremes-in-Wahrheit-gar-nichts.html (Stand: 9.5.2019)

Studien

PubMed Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes.