Hanföl ist ein hochwertiges und nährstoffreiches Pflanzenöl. Es wird aus den Samen von Nutzhanf gewonnen und kann als Speiseöl sowie zur äußerlichen Anwendung für Haut und Haare verwendet werden.

Hanföl versus CBD-Öl – eine Begriffsklärung.

Hanföl wird leicht mit anderen ölhaltigen Produkten aus Hanf gleichgesetzt bzw. verwechselt. Hier ist eine Abgrenzung nötig. Denn Hanföl aus den Samen der Pflanze ist ein hochwertiges Speiseöl, das wie jedes andere Pflanzenöl zur Verfeinerung von Speisen genutzt werden kann.

Hanföl hat keinerlei berauschende Wirkung. Denn es wird aus Hanfsamen gewonnen, die keine nennenswerten Mengen an THC oder CBD enthalten.

CBD-Öl
Im Gegensatz dazu gibt es das ätherische Hanföl, das als CBD-Öl bekannt ist. Es wird nicht aus den Samen, sondern aus Destillaten aus Blättern und Blüten der Hanfpflanze gewonnen und enthält Cannabidol (CBD).

cbd-oel-anwendung
CBD-Öl wird mit einer Pipette tropfenweise eingenommen.

CBD-Öl
Im Gegensatz dazu gibt es das ätherische Hanföl, das als CBD-Öl bekannt ist. Es wird nicht aus den Samen, sondern aus Destillaten aus Blättern und Blüten der Hanfpflanze gewonnen und enthält Cannabidol (CBD).

CBD wird vor allem eine beruhigende Wirkung nachgesagt. Berauschend ist CBD allerdings nicht.

Cannabisöl mit THC
Anders ist dies beim Haschischöl. Haschischöl enthält THC-haltigen Harzextrakt und hat daher als eiziges der Hanföle eine berauschende Wirkung. 

Hanföl mit CBD – CBD-Öl.

Neben dem Hanföl aus den Samen gibt es auch CBD-Öl, das Cannabidiol enthält. CBD-Öl wird aus Hanfblüten und Hanfblättern hergestellt. Es wird mittels eines effizienten CO2-Extraktionsverfahrens hergestellt.

Das Öl muss den EU-rechtlichen Normen entsprechen und darf nur einen äußerst geringen Gehalt an THC enthalten. THC steht für Tetrahydrocannabinol und ist für seine berauschende bzw. psychoaktive Wirkung bekannt.

Anwendung von CBD-Öl
CBD-Öl wird in der Regel nicht zum Kochen verwendet, sondern hat andere Anwendungsgebiete. Es findet Anwendung zur Stärkung des Immunsystems, bei der Behandlung von Stress, Unruhezuständen und Schlafstörungen. Zudem kann es für die Behandlung von Hautproblemen eingesetzt werden und schützt aktiv die menschlichen Zellen.

Mehr Informationen zu CBD-Öl und seinen erstaunlichen findest Du auf unserem Beitrag CBD-Öl Erfahrungen – 25 Erfahrungsberichte über die Wirkung von CBD.

Hanföl – nicht berauschend aber sehr gesund.

Da das – aus den Samen gewonnene Hanföl – frei von THC ist, muss niemand beim Konsum von Hanföl befüchten, dass er „high“ wird. Dafür hat das Hanföl allerdings viele positive Wirkstoffe, deren Wirkungen im folgenden Beitrag näher erklärt werden.

Reich an wertvollen Inhaltsstoffen.

Hanföl ist – wie jedes andere Öl – eine Mischung aus Triglyceriden. Ein Triglycerid besteht aus einem Glycerinmolekül, das jeweils mit drei Fettsäuren verknüpft ist. Wenn es um die Wertigkeit eines Öls geht, ist vor allem der Blick auf diese Fettsäuren entscheidend.

Gesunde Fettsäuren
Über 70 % der in Hanföl enthaltenen Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren. Auch die für die menschliche Ernährung so wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind im Hanföl in ausreichender Menge enthalten. Dabei handelt es sich vor allem um:

  • Linolsäure
  • Alpha-Linolensäure
  • Gamma-Linolensäure
  • Stearidonsäure
  • Omega-Fettsäuren
Hanföl-gesunde-Fette
Gesunde Fette sind lebensnotwendig.

Hoher Anteil an Omega-6 Fettsäuren
Gerade der Gehalt an Omega-6-Fettsäuren ist im Hanföl hoch. Diese essenziellen Fettsäuren kann der menschliche Organismus nicht selbst herstellen und ist daher auf die Zufuhr durch Nahrung angewiesen.

Jeder Mensch braucht “gesundes” Fett
Die essenziellen Fettsäuren sorgen für den Sauerstofftransport und bilden einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der Zellmembranen. Besonders hervorzuheben ist, dass die Omega-Fettsäuren im Hanföl in einem optimalen Verhältnis vorliegen.

Hanföl – Das ausgewogenste Öl
Denn das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 beträgt 3:1, was sich besonders günstig auf die Ernährung auswirkt. Denn man geht davon aus, dass diese beiden Fettsäuren eine maßgebliche Rolle im menschlichen Stoffwechsel spielen.

Einzigartig
Zudem ist dieses Verhältnis in kaum einem anderen Öl zu finden, was Hanföl zusätzlich besonders macht. 100 Gramm Öl enthalten bis zu 4 Gramm der lebenswichtigen und gesunden Fettsäure.

Dein Immunsystem sagt Danke
Außerdem sind im Hanföl verschiedene andere Pflanzenstoffe enthalten. Chlorophyll zum Beispiel leistet einen wertvollen Beitrag zur Zellerneuerung und die enthaltenen Beta-Carotine sind für das menschliche Immunsystem unverzichtbar. Denn sie können die aggressiven freien Radikale neutralisieren. 

Hanföl schmeckt mild und nussig. Es bringt Abwechslung und ist eine weiterer Baustein für eine gesunde und leichte Ernährung. Wenn Du auf Qualität achtest dann schau Dir unsere Hanföl-Empfehlungen an.

Hanföl ist eine Wirkstoffbombe!

Auch wertvolle Phytosterine sind in Hanföl enthalten. Vitamine liegen im Hanföl vor allem in Form von Tocopherolen vor und zwar sind dies die Vitamine A, B1, B2, B6, C und E. Zudem ist Phytinsäure enthalten, die zum Beispiel in der Behandlung von Blutarmut ihre Anwendung findet.

Außerdem finden sich in Hanföl auch lebenswichtige Mineralstoffe wie Phosphor, Kalium, Magnesium, Natrium, Calcium, Eisen, Mangan, Zink und Kupfer.

Hanföl – Wirkung auf den menschlichen Körper.

Hanföl ist ein wahres Kraftpaket an wertvollen Inhaltsstoffen. Aus diesem Grund ist das Öl bestens geeignet, um bei verschiedenen Beschwerden zu unterstützen und seine positive Wirkung auf den menschlichen Körper zu entfalten.

Das liegt vor allem an den bereits beschriebenen wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Im folgenden Abschnitt erklären wir, bei welchen Beschwerden Hanföl besonders wirksam ist.

Bluthochdruck:
Hanföl hat sich zum Beispiel in der Behandlung von Bluthochdruck bewährt. Wer regelmäßig Hanföl zu sich nimmt und dafür auf tierische Fette verzichtet, hat gute Chancen seinen Blutdruck langfristig zu senken und damit auch das Risiko für Schlaganfall und Arteriosklerose zu minimieren. 

Hanföl-gesunde-Fette-Blutdruck
Mehr gesunde Öle in die Ernährung einbauen.

Bluthochdruck:
Hanföl hat sich zum Beispiel in der Behandlung von Bluthochdruck bewährt. Wer regelmäßig Hanföl zu sich nimmt und dafür auf tierische Fette verzichtet, hat gute Chancen seinen Blutdruck langfristig zu senken und damit auch das Risiko für Schlaganfall und Arteriosklerose zu minimieren. 

Hormonelle Störungen:
Gerade Frauen leiden verstärkt unter Beschwerden, die durch verschiedene Hormone ausgelöst werden. Sei es durch den monatlichen Zyklus, das weit verbreitete Prämenstruelle Syndrom (PMS) oder später in den Wechseljahren. Bei diesen Beschwerden kann die im Hanföl enthaltene Gamma-Linolensäure helfen den Hormonhaushalt zu regulieren und die Beschwerden zu lindern.

Menstruationsbeschwerden
Bei Frauen, die unter PMS leiden, kann schon die tägliche Dosis von fünf Millilitern Hanföl helfen, die Symptome spürbar zu verbessern und die Lebensqualität zu erhöhen. Denn PMS beruht vermutlich auf einer Störung des Fettstoffwechsels, bei der der Umbau von Linolsäure in Gamma-Linolensäure gestört ist.

Chronische Entzündungen:
Die Inhaltsstoffe von Hanföl sind auch bei chronischen Entzündungen, zum Beispiel bei Morbus Crohn, wirksam und können helfen die damit verbundenen Beschwerden zu mildern.

Das haben Forscher der Universität Bonn und der ETH Zürich herausgefunden. Die im Hanföl enthaltenen Substanzen wirken dabei ausgleichend auf das menschliche Endocannabinoid-System.

Gewicht abnehmen:
Auch wenn Du Gewicht verlieren möchtest, kann Dir Hanföl dabei eine Hilfe sein. Denn Hanföl kann dabei unterstützen, dass Dein Körper vorhandenes Fett besser und schneller abbaut. Außerdem kann Hanföl eine hemmende Wirkung auf jene Proteine haben, die Fettzellen überhaupt erst entstehen lassen.

Überdies konnten Forscher nachweisen, dass Hanföl die Zahl der Mitochondrien im menschlichen Körper erhöhen kann. Mitochondrien werden gerne als die „Kraftwerke der Zelle“ bezeichnet und sorgen für Aktivität im menschlichen Organismus. Steigt deren Aktivität erhöht sich auch die Stoffwechselrate.

Kalorien und Nährwert-Tabelle für Hanföl.

Wie jedes Öl ist auch Hanföl ein hochkalorisches Lebensmittel. Im folgenden Abschnitt sind die Nährwerte und Kalorienangaben zusammengefasst. Die Angaben beziehen sich jeweils auf 100 Gramm Öl.

Kalorien: 879 kcal (3.680 kJ)
Gesättigte Fettsäuren: 11 g
Ungesättigte Fettsäuren: 89 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren: 14 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 75 g

Der Fettgehalt von Hanföl beträgt 100%. Kohlenhydrate, Ballaststoff, Zucker und Proteine sind keine enthalten.

Anwendung und Verwendung.

Du kannst Hanföl für verschiedene Zwecke verwenden. Zum Einen kannst du es als schmackhafte und gesunde Zutat im Essen verwenden. Zum Anderen kannst du Hanföl verwenden, um Deiner Gesundheit innerlich und äußerlich etwas Gutes zu tun.

Hanföl nicht zum Braten verwenden.

Der Großteil der auf dem Markt erhältlichen Hanföle sind kaltgepresst. Aus diesem Grund solltest Du dieses Öl weder zum Braten noch zum Kochen verwenden. Am besten verwendest Du Hanföl zum Verfeinern von kalten Speisen.

Das würzige Hanföl ist die perfekte Zutat für Salate, Marinaden oder Saucen. Manche Menschen schwören auch darauf ihr morgendliches Porridge oder einen Smoothie mit einem Schuss Hanföl zu verfeinern. Wenn Du mit Hanföl kochen möchtest, verwendest Du am besten raffiniertes Hanföl. Dieses eignet sich zum Erhitzen.

Hanföl zur äußerlichen Anwendung: Gut für Haut und Haare.

Neben der Anwendung als Speiseöl eignet sich Hanföl auch für die Pflege von Haut und Haaren.

Hanföl für die Haut.

Die Haut ist eines unserer wichtigsten Organe und erfüllt vielfältige Aufgaben. Solange die Haut intakt ist, machen wir uns darüber meist wenig Gedanken. Wenn allerdings Hautprobleme auftreten ist guter Rat teuer. Deswegen ist es wichtig, die eigene Haut regelmäßig zu pflegen und gut für sie zu sorgen.

Hanfcreme neben Hanfblatt, getrockneten Hanfblüten und Lavendel auf einem Holzbrett.
Hanfcreme – Hautpflege.

Die Haut ist eines unserer wichtigsten Organe und erfüllt vielfältige Aufgaben. Solange die Haut intakt ist, machen wir uns darüber meist wenig Gedanken. Wenn allerdings Hautprobleme auftreten ist guter Rat teuer. Deswegen ist es wichtig, die eigene Haut regelmäßig zu pflegen und gut für sie zu sorgen.

Die menschliche Haut hat ein spezielles Muster an Fettsäuren und zwar ein Verhältnis von 4:1 von Omega 3 zu Omega 6. Dieses Verhältnis entspricht nahezu dem Verhältnis in Hanföl. Und kein anderes bekanntes Öl hat dieses Verhältnis. Aus diesem Grund ist Hanföl perfekt dazu geeignet, die menschliche Haut zu pflegen und zu nähren.

Hanföl kann helfen, die Haut zu reinigen, zu entgiften und den Hautton auszugleichen.

Wohltat für die Haut
Hanföl hält auch die tieferen Hautschichten schön geschmeidig. Das hilft ein Austrocknen der Haut und ein Aufspringen zu vermeiden. Auch bei komplexeren Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder Neurodermitis (siehe unten) hat sich Hanföl zur Behandlung bewährt.

Hanfanbau – Keine Pestizide nötig
Hanf ist eine sehr robuste und pflegeleichte Pflanze. Aus diesem Grund werden bei ihrem Anbau wenig bis gar keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Das sorgt dafür, dass Hanföl wenig mit Rückständen belastet ist und als besonders hautverträglich angesehen werden kann.

Ausführliche Informationen, wie Hanföl als Anti-Aging-Mittel eingesetzt wird und auch zum Abnehmen verwendet werden kann, findet Ihr in unserem Artikel: Hanföl für schöne Haut – die faszinierende Wirkung der Hanfpflanze.

Hanföl bei Haarproblemen.

Hanföl ist die ideale Substanz, wenn es darum geht Haarproblemen zu Leibe zu rücken. Denn Hanföl ist bereits bei der Behandlung von Schuppen und trockener Kopfhaut erprobt. Das Öl hilft dem Haar wieder Glanz zu verleihen und auch die Substanz der Kopfhaut zu verbessern.

Ein Hanföl-Shampoo ist im Nu selbst hergestellt.
Mische das Hanföl einfach mit Seife und Wasser. Gerne kannst Du eine Hanf-Seife verwenden. Wenn du Hanföl als Spülung verwenden möchtest, massiere einen Esslöffel des Öls in Deine Kopfhaut ein. Verteile anschließend das Öl mit einer Bürste bis in deine Haarspitzen. Am besten wirkt das Öl, wenn Du es etwa 20 Minuten lang einwirken lässt.

Wenn Du lieber ein fertiges Produkt zur Pflege Deiner Haare verwendest, greife auf Hanföl-Produkte zurück – Mehr dazu in: Hanfkosmetik – überraschende Wirkung von Hanfsalben, Hanfcremen & Co.

Hanfblatt am Rücken einer Frau.
Hanfkosmetik, die wirkt.

Hanföl bei Neurodermitis.

Neurodermitis beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen enorm. Der Hautausschlag und der zugehörige quälende Juckreiz sind besonders für Kinder und Jugendliche schlimm.

Leider hat die Schulmedizin noch keine Heilung für das Ekzem gefunden und die Behandlung beschränkt sich meist auf Medikamente mit kortisonhaltigen Substanzen. Gerade über einen längeren Zeitraum hat Kortison enorme Nebenwirkungen auf den menschlichen Körper.

Hier kommt Hanföl ins Spiel. Denn Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine Kombination aus oraler Einnahme von Hanföl, dem Auftragen von Hanföl auf die betroffenen Hautstellen und die Verwendung von Hanfseife und Hanf-Badezusatz Linderung für die Betroffenen bringt.

Hanföl ist dabei frei von Nebenwirkungen, da es ein Naturprodukt ist und kann auch bei Kindern eingesetzt werden.

Hanföl bei Akne.

Auch bei Akne hat sich der Einsatz von Hanfölprodukten bewährt. Unreine Haut und Akne sind oft Zeichen, dass im Stoffwechsel etwas durcheinander geraten ist. Hanfölsalben oder Hanfölcremes können der Haut helfen, ihr natürliches Gleichgewicht wieder zu finden und Unreinheiten loszuwerden.

Hanföl gegen Pickel und unreine Haut
Aus diesem Grund hat sich auch die innerliche Einnahme von Hanföl bei Akne und Pickel bewährt. Du kannst mit Hanföl Deiner unreinen Haut gleich doppelt zu Leibe rücken – ohne gleich die chemische Keule schwingen zu müssen.

Hanföl bei Ausschlag und Juckreiz.

Auch bei Hautausschlag oder Juckreiz hat sich der Einsatz von Hanföl bewährt. Denn wie auch bei den anderen genannten Hautproblemen kann Hanföl hier Linderung und Abhilfe verschaffen – und zwar äußerlich und innerlich angewendet. 

Hanföl: Einnahme- bzw. Aufnahmeformen.

Hanföl kann nicht nur als Zutat im Rahmen einer gesunden Ernährung eingesetzt werden, sondern hat auch einen festen Platz in der Kosmetikindustrie. Denn es können verschiedene Produkte wie:

  • Salben
  • Cremes
  • Shampoo
  • Seifen
  • Kapseln

Hanföl-Kapseln
Sie enthalten die wertvollen Inhaltsstoffe des Hanföls in Kapselform. Das ist besonders für Menschen interessant die den markanten Geschmack von Hanföl nicht mögen, aber dennoch nicht auf die hochwertigen Inhaltsstoffe verzichten möchten. Auch für die Einnahme unterwegs sind Hanfölkapseln praktisch. Sie können einfach mit einem Schluck Wasser geschluckt werden.

Hanfseife
Zur Hautpflege ist Hanfölseife sehr zu empfehlen. Denn wie bereits erwähnt ist die Fettsäurezusammensetzung bei Hanföl sehr nahe an der Zusammensetzung der menschlichen Haut. Deswegen ist eine Seife, die aus Hanföl hergestellt wurde ideal, um die menschliche Haut regelmäßig zu pflegen.

Für Allergiker
Meist enthält Hanfölseife neben Hanföl nur Wasser. Aus diesem Grund wird sie auch von den meisten Allergikern gut vertragen. Doch auch Seifen mit Zusätzen und ätherischen Ölen sind im Fachhandel erhältlich.

Du möchtest Hanfprodukte ausprobieren – Warum nicht gleich ein Qualitätsprodukt testeten? Unsere Lieblingsprodukte findest Du auf unserer Hanfkosmetik-Seite.

Hanföl versus andere Pflanzenöle – wo liegen die Unterschiede? 

Hanföl kann sich im Vergleich mit anderen hochwertigen Pflanzenölen durchaus sehen lassen und mit seinem Mix an hochwertigen Inhaltsstoffen und der Fettsäurezusammensetzung punkten. Gerade durch den Anteil und das Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren überzeugt Hanföl.

Hanföl gewinnt im Vergleich.

Hanföl kann sich im Vergleich mit anderen hochwertigen Pflanzenölen durchaus sehen lassen und mit seinem Mix an hochwertigen Inhaltsstoffen und der Fettsäurezusammensetzung punkten. Gerade durch den Anteil und das Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren überzeugt Hanföl.

Erfahre hier, wie Hanföl im direkten Vergleich mit anderen Ölen abschneidet:

Hanföl versus Leinöl.

Leinöl ist ein hochwertiges Pflanzenöl, das einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren aufweist. Allerdings ist das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren im Hanföl deutlich vorteilhafter als im Leinöl.

Zudem enthält Leinöl – im Gegensatz zum Hanföl – keinerlei Stearidonsäure, was eine besonders wichtige Form der mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäure ist. Auch ist Leinöl nicht besonders gut zum Kochen geeignet. 

Hanföl versus Olivenöl.

Auch im Vergleich mit dem hochgeschätzten Olivenöl kann sich Hanföl sehen lassen.

Denn Olivenöl hat einen höheren Anteil an den eher ungesunden gesättigten Fettsäuren. Zudem enthält es so gut wie keine der gesunden Omega-3-Fettsäuren. 

Hanföl versus Sonnenblumenöl.

In Sonnenblumenöl befinden sich keine Omega-3-Fettsäuren!
Durch den hohen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren kann die Verwendung von Omega-3-Fettsäuren zu einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren in der Ernährung führen. Zudem hat Sonnenblumenöl etwas mehr gesättigte Fettsäuren als dies bei Hanföl der Fall ist.

Hanföl: Anwendung für Hunde.

Hundehalter aufgepasst! Denn Hanföl ist besonders für die Zufütterung bei Hunden geeignet.

Hanföl führt bei Hunden zu einem glänzenden Fell und gesunder Haut.

Auch auf die Verdauung der Vierbeiner wirkt sich Hanföl positiv aus. Denn Hanföl kann den Darm anregen und Verdauungsprobleme bei Hunden beseitigen. Auch bei Problemen mit den Gelenken, Arthritis und Hüftproblemen, die bei vielen Hunden im Alter auftreten, hat sich Hanföl als wirksam erwiesen.

Tierärzte wenden Hanföl auch gerne bei anderen altersbedingten Beschwerden an, da es belebend wirkt und einer Abmagerung und Kraftlosigkeit entgegenwirkt.

Übrigens hat sich Hanföl nicht nur bei Hunden, sondern auch bei Pferden als wirksam erwiesen. Bei Pferden kommen ähnliche Beschwerden, wie altersbedingte Erscheinungen oder Probleme mit Haut und Fell als Anwendungsgebiete in Frage.

Hunde und Katzen reagieren auch sehr gut auf CBD-Öl. Nervosität, Angstzustände und Übelkeit sind nur 3 der vielen Anwendungsmöglichkeiten bei Deinem Haustier. Lerne Mehr auf CBD-Öl für Haustiere.

Die Herstellung von Hanföl.

Hanföl ist im Bereich des industriellen Hanfanbaus eher ein Nebenprodukt. Denn der industrielle Anbau von Hanf zielt vor allem auf die Gewinnung von Hanffasern und deren Weiterverarbeitung ab. Quasi als Nebenprodukt fallen die Samen ab, aus denen hochwertiges Hanföl gewonnen werden kann.

Durchschnittlich enthalten Hanfsamen etwa 30 bis 35 % Öl. Das heißt pro Hektar Hanf können bis zu 350 Liter Hanföl gewonnen werden.

Hanfsamen haben eine feste Schale, die den Kern vor Sonnenlicht und Sauerstoff schützt. Um Öl zu gewinnen müssen die Samen im ersten Schritt geschält werden. Diese Arbeit übernehmen in der Regel Maschinen. Anschließend werden die verbliebenen Hanfnüsse gepresst.

Schonende Kaltpressung
Hier ist die mechanische Kaltpressung in einer Ölmühle gegenüber thermischen Verfahren zu bevorzugen. Die Kaltpressung ist eine mechanische Pressung bei der Temperaturen zwischen 40 und 60 Grad Celsius herrschen.

Bei diesen Temperaturen werden die wertvollen Inhaltsstoffe nicht geschädigt und bleiben im Öl erhalten.

Kalt gepresstes Öl ist daran zu erkennen, dass es eine grünlich-gelbliche Farbe hat. Warm gepresstes Öl sieht eher dunkelgrün aus.

Die Lagerung und Haltbarkeit von Hanföl.

Hanföl sollte am besten luftdicht, dunkel und gekühlt aufbewahrt werden. Am besten eigenen sich gut verschließbare dunkle Glasflaschen, die im Keller gelagert werden. Eine Lagerung im Kühlschrank ist nicht zwingend notwendig.

Die dunkle und luftgeschützte Lagerung verhindert bzw. verlangsamt die natürliche Oxidation des Öls. Achtet man auf eine fachgerechte Lagerung kann das Öl etwa ein dreiviertel Jahr bis zu einem Jahr aufbewahrt werden, ohne dass es zu Qualitätseinbußen kommt.

Natürlich ist es immer am besten, eine geöffnete Flasche möglichst schnell aufzubrauchen und das frische Hanföl direkt zu genießen.

Welche Qualitätsunterschiede gibt es? 

Im Handel gibt es inzwischen eine Vielzahl an Hanfölen in guter Qualität aus Deutschland und Österreich. Für ein ordentliches Öl musst du etwa zwischen drei und fünf Euro pro 100 ml bezahlen.

Doch Hanföl ist nicht gleich Hanföl. Beim Kauf solltest Du aus diesem Grund auf verschiedene Qualitätsmerkmale achten. Achte auf eine leuchtend grüne Farbe. Je grüner die Farbe ist, desto höher ist der Anteil an wertvollem Chlorophyll. 

Hanföl gibt es in Bioqualität und aus konventionellem Anbau.
Die Hanfpflanze ist generell eine sehr genügsame Pflanze und wirkt sich positiv auf Boden und Umgebung aus.

Bio macht bei Hanföl durchaus Sinn
Um ein qualitativ hochwertiges Öl zu erhalten, empfiehlt sich der Kauf von Hanföl in Bio-Qualität. Denn hier kannst Du davon ausgehen, dass die Böden weniger mit Herbiziden, Pestiziden und anderen Schadstoffen belastet sind.

Tipp: Achte beim Kauf von Hanföl immer darauf, dass es in einer dunklen und lichtgeschützten Flasche verkauft wird. Denn das steigert die Haltbarkeit des Öls und beugt einer unerwünschten Oxidation vor.

Hanföl mit THC (Cannabisöl).

Hanföle, die THC enthalten, werden zum Beispiel zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt. Denn das Öl wirkt durch das psychoaktive THC und kann viele Beschwerden lindern. Dazu wird es in Form von Tropfen eingenommen.

Hanföl mit THC kann in Deutschland und Österreich nicht legal erworben werden, denn es fällt unter das Betäubungsmittelgesetz. Allerdings können Ärzte bei entsprechender Indikation eine Cannabis-Verordnung ausstellen und Patienten Hanföl mit THC verordnen. Die Patienten erhalten das Öl in der Apotheke und die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.

Mögliche Indikationen für den Einsatz von THC-haltigem Hanföl sind chronische und neuropathische Schmerzen, Spastiken, Epilepsie, Abmagerung und Gewichtsverlust, aber auch chronisch-entzündliche Erkrankungen wie Arthritis und Morbus Crohn. Eine Therapie mit THC-Öl muss immer erst vorab genehmigt werden, bevor ein Arzt die Verordnung ausstellen kann.

Die Geschichte des Hanfs.

Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen, die wir in Europa kennen. Die Hanfpflanze hat vielfältige Anwendungsmöglichkeiten.

Hanf ist Nahrungsmittel, Medizinprodukt und Lieferant für Fasern. Segeltücher, Seile, Kleidung und sogar Papier können aus der Pflanze gewonnen werden.

In Asien kann die Nutzung von Hanf bereits etwa im Jahr 10.000 vor Christus nachgewiesen werden. In Europa finden sich frühe Spuren etwa um das Jahr 3.500 vor Christus. Aber erst im 17.Jahrhundert erlebte die Pflanze ihren Aufstieg in Europa. Denn damals wurde die Faser vor allem im Schiffsbau eingesetzt.

Mit dem Niedergang der Segelschifffahrt und der Entdeckung und Verwendung von anderen Materialen musste Hanf allerdings bald seinen Rückzug antreten. Importfasern und synthetische Fasern machten der Hanffaser das Leben schwer und der Anbau ging zurück. Zusätzlich geriet Hanf durch die Möglichkeit ihn als Droge zu nutzen in Verruf.

Erst in den letzten Jahren besinnen sich immer mehr Menschen auf die vielfältigen Wirkungen von Hanf und es sieht nach einer Renaissance der Hanfpflanze aus.