Wir nehmen CBD-Öl regelmäßig und hatten bis jetzt nie Probleme mit Nebenwirkungen. Um sicher zu gehen, haben wir recherchiert und alles was Ihr über die Nebenwirkungen von CBD-Öl wissen müsst hier zusammengefasst. 

Mögliche Nebenwirkungen von CBD-Öl sind:

  • Schläfrigkeit 
  • Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
  • Trockener Mund
  • Niedriger Blutdruck
  • Benommenheit
  • Appetit-Veränderung
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schwindel

ABER diese Liste ist mit Vorsicht zu genießen. Bei diesen Aufzählungen handelt es sich um alle Nebenwirkungen, die wir im Zuge unserer Recherche gefunden haben. Auch jene die nicht wissenschaftlich belegt wurden. 

CBD-Öl hat außerdem eine reinigende Wirkung auf den Körper und vor allem den Darmtrakt, was Symptome wie Durchfall oder Übelkeit erklären kann. Diese Symptome verschwinden für gewöhnlich nach der ersten Woche wieder vollständig. 

Aber wie Ihr ja schon wisst, sind wir neben der Wissenschaft auch noch mit dem guten alten Hausverstand befreundet. Und der sagt uns, dass auch die vielen Rückmeldungen echter Menschen zu berücksichtigen sind. Das haben wir in dieser Liste getan um eine umfassende Übersicht von allen möglichen Nebenwirkungen aufzuzeigen. 

Aber was sagt die Wissenschaft?

Nebenwirkungen von CBD-Öl 

Untersuchung der Nebenwirkungen von CBD-Öl
Auch bei genauerem Hinschauen zeigten sich kaum Nebenwirkungen 

Wir haben über 50 der aktuellsten Studien durchforstet, auf der Suche nach dokumentierten Nebenwirkungen. Der Effekt von CBD wurde in verschiedensten Bereichen getestet wie zum Beispiel bei:

  • Nervenkrankheiten (z. B. Multiple Sklerose)
  • Psychische Krankheiten (z. B. Schizophrenie)
  • Gelenkentzündungen (z. B. Arthritis)

In den von uns gesichteten Studien werden keine ernsthaften Nebenwirkungen erwähnt. Eine mögliche Gefahr besteht in eventuell auftretenden Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. 

Eine Auflistung der aktuell wissenschaftlich fundierten Nebenwirkungen von CBD findet Ihr hiernach. Nachfolgend werden diese auch detaillierter beschrieben. 

  1. Wechselwirkung mit anderen Medikamenten
  2. Trockener Mund
  3. Erhöhtes Zittern bei Parkinson Patienten
  4. Niedriger Blutdruck
  5. Schläfrigkeit

CBD-Öl Nebenwirkung Nr. 1:

Wechselwirkung mit anderen Medikamenten

Meistens erfolgt die Einnahme von CBD-Öl nicht auf Anraten eines Arztes, sondern aufgrund von Eigeninitiative. Menschen, die bereits unter bestimmten Symptomen leiden suchen nach einer Alternative zu den oft schlecht verträglichen Medikamenten der Pharmaindustrie. 

Diese Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen sollten ernst genommen werden und bedürfen der weiteren Abklärung mit einem Arzt. CBD-Öl kann mit anderen Arzneimitteln und Medikamenten wechselwirken und ergo dessen deren Wirkung abschwächen, verstärken oder sogar neutralisieren. 

Das Cannabidiol hat Einfluss auf das Cytochrom-P-450-Enzymsystem in der Leber. Dieses System beinhaltet über 50 Enzyme und ist für den Großteil der Aufnahme von Arzneimitteln zuständig. CBD kann die normale Verarbeitungszeit anderer Medikamente verändern was zu unerwünschten Nebenwirkungen führen kann.

Laut einer Studie kann CBD folgende Enzyme beeinflussen: CYP2C9, CYP2C19 und CYP3A4. Bei diversen Säurehemmern, Gerinnungshemmern, Schmerzmitteln und Neuroleptika ist Vorsicht geboten.

Patienten, die regelmäßig andere Medikamente einnehmen, sollten vor der Einnahme von CBD-Öl Rücksprache mit ihrem Arzt halten.

CBD-Öl Nebenwirkung Nr. 2:

Trockener Mund

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Wer bereits Erfahrung mit THC gemacht hat, weiß wie sich ein richtig trockener Mund anfühlt. Eine völlig ungefährliche Nebenwirkung, die im schlimmsten Fall dazu führt ein Glas Wasser zu trinken. Was sich wiederum eher positiv auf die Gesundheit auswirken kann.  

Dieser Effekt scheint durch den Einfluss des Endocannabinoidsystems auf die Speichelsekretion zu entstehen. Laut einer Studie von 2006 verändert Cannabidiol die Aktivierung der Cannabinoid-Rezeptoren (Typ 1 und 2) und verändert somit die Speichelproduktion.

Persönliche Erfahrung hat gezeigt, dass ein “trockener Mund” nur bei den ersten CBD-Öl Einnahmen oder bei relativ hoher Dosis eintritt. Eine harmlose Nebenwirkung, die weder lange anhält noch sonderlich unangenehm ist. 

CBD-Öl Nebenwirkung Nr. 3:

Erhöhtes Zittern bei Parkinson-Krankheit (bei hoher Dosis)

Dies trifft auf Parkinson-Patienten zu und auch nur dann, wenn eine für den jeweiligen Patienten zu hohe Dosis verabreicht wurde. Bei der für den Patienten angemessenen Dosis führt CBD-Öl zu einer Verbesserung der für Parkinson typischen Symptome wie Muskelsteifheit und Muskelzittern. Diese Patienten sind dazu eingeladen mit einer relativ geringen Dosis zu starten (z. B. mit einem Tropfen) und diese dann langsam zu steigern.

CBD-Öl Nebenwirkung Nr. 4:

Niedriger Blutdruck (Hypotonie)

Für Personen mit niedrigem Blutdruck, können höhere Dosen an CBD-Öl bedenklich sein, da das Öl eine blutdrucksenkende Wirkung aufweist. Eine Studie aus 2017 zeigt, dass CBD den Blutdruck verringern kann.

Nebenwirkung mit Vorteilen
Angesichts der Tatsache, dass es viele Menschen gibt, die an einem zu hohen Blutdruck leiden, ist diese Nebenwirkung wiederum auch ein Vorteil. CBD-Öl kann als blutdrucksenkendes Mittel eingesetzt werden. Da die Dosis bei besagter Untersuchung eher hoch war (600 mg) wird es bei normaler Anwendung eher nicht zu einem merklichen Blutdruckabfall kommen. 

Eine angemessene und sinnvolle Dosis liegt zwischen 5 und 200 mg. Selbstverständlich ist die Dosis abhängig vom jeweiligen Anwendungsgebiet. 1 Tropfen des 5%igen CBD-Öls entsprechen ca. 2 mg CBD.

Richtige Dosierung
Um sicher zu gehen ist es ratsam sich langsam an die richtige Dosierung heranzutasten. Falls Ihr Medikamente zur Blutdruckregulierung einnehmt, konsultiert am besten den Arzt Eures Vertrauens bevor Ihr mit CBD-Öl loslegt.

3 zusätzliche Tipps bei niedrigem Blutdruck
  • Wechselduschen bringen den Kreislauf in Schwung und stärken das Immunsystem (nicht vergessen, immer mit der kalten Dusche aufhören)
  • Regelmäßiger Sport und Bewegung stärken den Kreislauf
  • Kneippkuren und Saunabesuche regen den Kreislauf an

CBD-Öl Nebenwirkung Nr. 5:

Schläfrigkeit

Schlafhilfe Cannabidiol

CBD wirkt entspannend und hilft gegen Schlafstörungen sowie Einschlafprobleme. Daher kann es durchaus vorkommen, dass man sich nach der Einnahme von CBD-Öl (abhängig von der Dosierung) etwas schläfrig fühlt. Wenn dies gewünscht ist, wunderbar. Ansonsten ist es doch gut zu wissen, dass CBD diese Wirkung hervorrufen kann. Vor allem wenn man große Maschinen (z. B. Lokomotiven) bedient oder noch eine längere Autofahrt vor sich hat, sollte man mit der richtigen Dosierung von CBD-Öl vertraut sein.

Nebenwirkungen von CBD? Ein Fazit vorab

Die Nebenwirkungen von CBD-Öl sind sehr gering. Generell wird es, Studien zufolge, von Menschen und Tieren gut vertragen.

Sollten Nebenwirkungen auftreten, nehmen diese erfahrungsgemäß mit der Dauer der Anwendung ab. Wie einleitend bereits erwähnt, hatten wir niemals Probleme mit dem Auftreten irgendwelcher Nebenwirkungen und auch die ausführliche Recherche bestätigt das.

Wir mussten schon etwas tiefer graben um überhaupt auf gut dokumentierte Nebenwirkungen zu stoßen. Die meisten Nebenwirkungen sind vergleichbar harmlos, einzig bei der Wechselwirkung mit anderen Medikamenten, ist Vorsicht geboten. 

Du trinkst gerne Tee? Hast Du schon mal Hanftee probiert? Hanftee wirkt beruhigend und entspannend. Hanfblütentee ist nicht gleich Hanftee – Mehr dazu auf unserem Beitrag: Alles über Hanftee: Wirkung, Gesundheit, Anwendung, Qualität, CBD, THC

Hanfblütentee-Hanftee
Hanftee – gesund und entspannt

Was sagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO)?

Laut einer sehr umfangreichen Studie der WHO, die im November 2017 veröffentlicht wurde, ist natürlich vorkommendes Cannabidiol (CBD) bei Menschen und Tieren gut verträglich. Es hat keine negativen Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit.

Aus der Studie geht weiter hervor, dass die nicht psychoaktive Substanz (CBD) weder körperliche Abhängigkeit hervorruft noch Missbrauchspotential hat. Man wird von diesem Teil der Cannabis Pflanze also weder high noch abhängig.

Es gibt bis heute keine Gründe, die gegen die Verwendung von CBD sprechen. Im Gegenteil, die Forschung belegt, dass CBD eine positive Wirkung auf verschiedenste Bereiche unserer Gesundheit hat.

Nebenwirkung durch schlechte Qualität

CBD-Öl hat kaum Nebenwirkungen und kann grundsätzlich ohne Bedenken eingenommen werden. Worauf Ihr jedoch achten solltet, ist die Qualität. Wie bei jedem Produkt gibt es auch hier Unterschiede.

Der Markt ist relativ jung. Forschung, Gesetze und andere Reglementierungen sind noch nicht ausgereift, zudem kommen laufend neue Produkte auf den Markt deren Qualität nicht gänzlich nachweisbar ist. 

Laut einer 2017 durchgeführten Untersuchung der Arge Canna darf den Herstellerangaben nicht immer vertraut werden. Es wurde wohl beim CBD Gehalt des einen oder anderen Öls etwas gemogelt und die Angaben weichen leicht vom tatsächlichen Gehalt ab. Solche Untersuchungen schützen uns als Verbraucher und schaffen Klarheit über die Qualität der Produkte. Super!!

Frei von Gift
Wer sicher gehen will, sich keine Pestizide, Herbizide oder Fungizide mit einzukaufen, sollte die Anbaumethoden des jeweiligen Herstellers genauer unter die Lupe nehmen. Bioqualität, frei von Konservierungsstoffen und optimale Bioverfügbarkeit sind weitere Qualitätsmerkmale eines guten CBD-Öls.  

Bioverfügbarkeit gibt an, wie schnell und in welchem Umfang der Wirkstoff (CBD) aufgenommen wird und am Wirkort zur Verfügung steht. Je höher der Wert desto besser.

Ein Beispiel für qualitativ sehr hochwertigen, BIO-Zertifizierter Anbau und schonende Herstellung:

Die Produkte von BioBloom findest Du auf unserer Empfehlungsseite

Vollextrakte mit einem breiten Spektrum an Wirkstoffen (CBD, CBDA, CBG, THC, Terpene, Flavonoide) sind CBD-Isolaten vorzuziehen. Die Qualität der Öle entscheidet über die Wirkung und ist daher nicht zu unterschätzen. Wir haben das Thema CBD-Öl Qualität in einem anderen Artikel ausführlich beleuchtet. Öle in sehr guter Qualität findet Ihr in unseren Empfehlungen

Nebenwirkungen von CBD-Öl im Vergleich zu Medikamenten

Zieht man einen Vergleich zu anderen, herkömmlichen Medikamenten sind die Nebenwirkungen von CBD Öl verschwindend gering. Diese Medikamente haben Ihren Platz und sind manchmal absolut notwendig und können den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Die Nebenwirkungen dieser Medikamente werden aber oft unterschätzt oder einfach leichtfertig hingenommen.

Weitere Untersuchungen sind notwendig aber CBD-Öl scheint eine echte Alternative zu den herkömmlichen, vor Nebenwirkungen nur so strotzenden, Medikamenten darzustellen. Hanf ist ein natürliches Heilmittel und wird seit Jahrtausenden als solches verwendet. Wir freuen uns auf die Wiederentdeckung der Hanfpflanze und verfolgen auch weiterhin gespannt die neuesten Studien zum Thema. 

Weiterführende Fragen

Ist CBD-Öl legal?

CBD-Öl ist in Österreich, Deutschland und der Schweiz legal erhältlich. Der THC-Wert von 0,2 % darf jedoch nicht überschritten werden. CBD-Öl gilt als nicht-psychoaktiv, was es am deutschsprachigen Markt legal macht. Das Mindestalter für den Erwerb beträgt 18 Jahre. 

Kann CBD-Öl schlecht werden?

CBD-Öl ist nicht unbegrenzt haltbar und hat ein vom Hersteller festgelegtes Ablaufdatum. Im Durchschnitt sind die Öle, bei sauberer Verarbeitung und richtiger Lagerung (kühl, dunkel und trocken) relativ lange, ca. 2 Jahre, haltbar.