Was ist CBD und wie wirkt es auf den Körper?

CBD (Cannabidiol) ist einer der interessantesten Wirkstoffe der Hanfpflanze. CBD hat schmerzstillende, entzündungshemmende, beruhigende, stimmungsaufhellende, antiepileptische und zellerneuernde Wirkung. Somit ist es ein beliebtes natürliches Heilmittel gegen verschiedenste Leiden.

Wir haben viele Öle getestet und möchten Euch die folgenden näher vorstellen und ans Herz legen:

CBD – ein natürliches Heilmittel gewinnt an Popularität.

Wir lieben natürliche Heilmittel, die viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten haben. CBD-ÖL gewinnt gerade aus diesem Grund an Bedeutung und wird immer populärer. Das aus der Hanfpflanze gewonnene Öl stand lange und steht eigentlich noch immer, unter moralischer als auch rechtlicher Beobachtung und obwohl die Meinungen darüber auseinander gehen, sind die Vorteile auf den Körper bereits wissenschaftlich bewiesen.

Die medizinische Verwendung von Marihuana hat die Hanfpflanze in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Der wohl bekannteste Inhaltsstoff ist THC (Tetrahydrocannabinol). Ein weiterer ist Cannabidiol (CBD) durch den die Hanfpflanze zurzeit an Popularität gewinnt. Es macht nicht high und auch nicht abhängig. CBD kann in verschiedenen Formen eingenommen und angewendet werden, die im Moment gängigste ist das Öl.

Ist der Hype um CBD gerechtfertigt und hält die Hanfpflanze was sie verspricht!? Wir sagen ja und empfehlen die Einnahme von CBD-Öl fürs allgemeine Wohlbefinden. In diesem Artikel findet Ihr umfangreiche Informationen zur Hanfpflanze, zum Wirkstoff CBD und sein Wirken im Körper, die Einnahme, persönliche Erfahrungsberichte, unsere Empfehlung der besten Öle uvm.

Was ist CBD?

Cannabidiol, auch als CBD bekannt, ist eine von über 60 natürlich vorkommenden Cannabinoid-Verbindungen, die in Cannabis gefunden wurden, einer jährlichen krautigen Blütenpflanze. CBD ist von einer organischen Substanz abgeleitet, die in den Sekreten der Pflanze gebildet wird. Sowohl Marihuana als auch Hanf sind Formen von Cannabis. Cannabis bedeutet jedoch nicht Marihuana. Cannabis ist der Gattungsname und allgemeine Oberbegriff, unter den alle Formen von Marihuana und Hanf fallen. Bis vor kurzem war Delta-9-Tetrahydrocannabinol, oder THC, das bekannteste und meist studierte Cannabinoid aufgrund seines Überflusses in Marihuana. Als das zweit-häufigste Cannabinoid in Marihuana und das oberste nicht-psychoaktive Cannabinoid, das im Hanf vorkommt, hat CBD in der wissenschaftlichen Gemeinschaft und in den Medien immens an Bedeutung gewonnen.

Neueste Forschungen haben ergeben, dass CBD-Produkte zur Linderung zahlreicher Beschwerden beitragen können. Beschwerden, die so vielfältig sind, dass sich keine gemeinsame Ursache erahnen ließe. Doch es gibt eine, nämlich die Dysregulation des Endocannabinoidsystems, kurz ECS.

Die Funktion des Endocannabinoidsystems und die Wirkung von CBD auf den Körper.

Das Endocannabinoidsystem, kurz ECS, ist wahrscheinlich eines der interessantesten Systeme unseres Körpers. Entdeckt wurde es durch die Erforschung der Auswirkungen von Cannabis auf den menschlichen Körper. Das EC-System, das für die innere Balance des Körpers zuständig ist, hat seinen Namen von der Cannabispflanze, die seine Entdeckung erst möglich gemacht hat.

Das ECS ist ein Teil des Nervensystems und umfasst die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2.

Der Cannabinoid-Rezeptor CB1 ist ein Teil des Nervensystems und kommt am häufigsten im Kleinhirn, in den Basalganglien, im Hippocampus, aber auch im peripheren Nervensystem (z. B. dem Darm) vor.

Der Cannabinoid-Rezeptor CB2 befindet sich auf Zellen des Immunsystems und auf Zellen, die für den Knochenauf- und abbau zuständig sind.

Das ECS funktioniert in verschiedenen Teilen des Körpers, seine Hauptaufgabe besteht in der Aufrechterhaltung der Homöostase (inneres Gleichgewicht). Forschungsergebnisse belegen, dass Cannabidiol für das innere Gleichgewicht und ergo dessen unser Wohlbefinden ausschlaggebend ist. Wer schon mal vom „Runners high“, zu Deutsch dem Läuferhoch gehört hat, weiß dass es sich dabei um einen Zustand handelt, in dem man schmerzfrei und überaus euphorisch ist, als könnte man noch eine Ewigkeit weiterlaufen, ohne jegliche körperliche Anstrengung. Diese Euphorie wurde lange auf die Ausschüttung von Endorphinen zurückgeführt. Einer Gruppe deutscher Forscher gelang es in 2015 nachzuweisen, dass die Ausschüttung körpereigener Cannabinoide für den euphorischen Gemütszustand, dem Runner`s high, verantwortlich ist.

Wie wirkt CBD im Körper?

Cannabinoide entfalten ihre Wirkung indem sie sich an verschiedene Rezeptoren anlegen. Wie bereits erwähnt sind diese Rezeptoren im gesamten Körper verteilt, viele davon befinden sich im Gehirn, der Leber und der Niere. Die CB1-Rezeptoren im Gehirn, befassen sich mit Appetit, Erinnerungen, Stimmung, Emotionen, Schmerz und Koordination. Auch THC bindet an diese Rezeptoren.

CB2-Rezeptoren sind häufiger im Immunsystem. Sie beeinflussen Entzündungen und Schmerzempfinden.

Forscher glaubten einst, dass sich CBD an den CB2-Rezeptor anhängt und so seine Wirkung entfacht, dies wurde aber bereits berichtigt. Im Gegensatz zu THC wechselwirkt CBD nicht direkt mit den beiden klassischen Cannabinoidrezeptoren (CB1 und CB2). Denn CBD aktiviert einerseits den Körper eigenes Cannabidiol zu produzieren, das an diese Rezeptoren andockt und andererseits aktiviert es andere Rezeptoren, so dass es beispielsweise zur Regulierung der Körpertemperatur, des Schmerzempfindens oder Entzündungen kommt. Die Aktivierung von Adenosinrezeptoren durch CBD ergibt die angstlösende und entzündungshemmende Wirkung von Cannabidiol. Sie sind auch an der Freisetzung von Dopamin und Glutamat beteiligt, zwei Neurotransmittern. Dopamin ist an Kognition, motorischer Kontrolle, Motivation und Belohnungsmechanismen beteiligt, während Glutamat auf Gedächtnis, Lernen und Kognition wirkt. Kurz gesagt, CBD hemmt die Enzyme, die Endocannabinoide abbauen, was zu einem Anstieg der natürlich produzierten Cannabinoide in Eurem Körper führt.

CBD blockiert die psychoaktive Wirkung von THC, was ein Vorteil für die Kombination von CBD und THC in medizinischen Anwendungen ist. Die positiven Wirkungen von CBD hängen nicht von der Anwesenheit von THC ab, somit könnt Ihr CBD Produkte für Eure Gesundheit nutzen ohne „high“ zu werden. Genaueres zum Unterschied zwischen CBD und Marihuana:

CBD versus Marihuana.

CBD-Blüten in einem kleinen Gefäß und der Aufschrift THC vs. CBD.
Was ist der Unterschied zwischen THC und CBD?

Es handelt sich um zwei verschiedene Produkte der Hanfpflanze. Eines beinhaltet hanfbasiertes CBD (von dem hier in diesem Bericht die Rede ist) und das andere ist Marihuana-basiertes CBD (das ist das Zeug, das high macht). Diese beiden werden aus unterschiedlichen Teilen der Hanfpflanze hergestellt.

Bis vor kurzem war die bekannteste Verbindung in Cannabis das Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC). Dies ist der psychoaktive Bestandteil in Marihuana und macht „high“. Marihuana enthält sowohl THC als auch CBD. Diese beiden Verbindungen haben jedoch unterschiedliche Wirkungen. Während THC wenn es erhitzt wird, wie es beim Rauchen oder Kochen der Fall ist, eine bewusstseinsverändernde Wirkung hat, verändert CBD den Gemütszustand nicht.

Die am wenigsten bearbeitete Form der Cannabispflanze, bekannt als Hanf, enthält das meiste CBD und wird medizinisch verwendet. Obwohl Hanf und Marihuana aus derselben Pflanze stammen, der Cannabis sativa, sind die beiden sehr unterschiedlich.

Das heißt, dass CBD-Öl, wie in diesem Artikel beschrieben, die Vorteile der Hanfpflanze vereint ohne jedoch eine psychoaktive Wirkung zu entfalten.

Herstellung von CBD-Öl.

CBD Pflanze bei Sonnenuntergang.
CBD-Öl wird aus den Blättern, Stielen und Blüten hergestellt.

CBD-Öl ist nicht gleich Hanfsamenöl, da es nicht aus den Samen, sondern aus den Blättern, Stielen und Blüten gewonnen wird. Für die Herstellung von CBD-Öl werden eigene Hanfsorten verwendet. Der Anbau muss der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung angezeigt werden und es darf nur zertifiziertes Saatgut verwendet werden. Der THC-Gehalt darf dabei nicht größer sein als 0,2 %.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um CBD-Öl herzustellen. Da das Cannabinoid hauptsächlich in den Blüten vorkommt, wird empfohlen diese zu verwenden. Das wissenschaftlichste, aber doch aufwendigste Verfahren ist die CO2-Extraktion. Dabei werden besonders niedrige oder besonders hohe Temperaturen eingesetzt, um das CBD zu extrahieren. Bei diesem Verfahren entsteht besonders reines CBD und es wird auf Grund des Aufwandes nur von großen Herstellern verwendet.

Ein weiteres Verfahren ist der Destillationsprozess. Es handelt sich um ein thermisches Trennverfahren um verdampfbare Flüssigkeit zu gewinnen und sie von schwerverdampfbaren abzutrennen. Hanfblüten werden in Alkohol destilliert und enthaltene Cannabinoide werden so aufgelöst. Anschließend wird das Extrakt mit Hanfsamenöl gemischt. Hanfsamenöl wird aus kalt-gepressten und geschälten Hanfsamen gewonnen.

Bei der Extraktion aus Trägeröl, werden die Blüten in Öl eingelegt und das fettlösliche CBD gelöst. Das Ergebnis ist ein sehr reines Produkt, das jedoch nur geringe Haltbarkeit aufweist.

CBD-Öl und seine Inhaltsstoffe.

Omega-3 & Omega-6-Fettsäuren.

CBD-ÖL enthält ein perfekt ausgewogenes Verhältnis der Omega 3 & 6 Fettsäuren im Verhältnis 1:3. Wir unterscheiden zwischen gesättigten Fettsäuren (meist tierisches Fett und ein reines Industrieprodukt) und ungesättigte Fettsäuren, die in Pflanzen vorkommen. Fett ist nach Eiweiß der wichtigste Bestandteil unseres Körpers, da er für die Zellatmung und Nährstoffaufnahme essenziell ist. Desto mehr ungesättigte Fettsäuren ein Öl enthält, vor allem mehrfach ungesättigt wie eben das Omega 3 & 6, desto wertvoller ist es, denn diese können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für den Hormonhaushalt, das Immunsystem, die Leistungsfähigkeit des Gehirns, die Atmung, das Herz, die Nerven und den Kreislauf von großer Wichtigkeit.

Vor allem Omega 3 Fettsäuren sind wichtig für das Wachstum des Gehirns von Kindern , wirken entzündungshemmend, Blutdruck senkend, helfen Asthma und Demenz vorzubeugen und lassen Hüftgold schmelzen. Unglücklicherweise kommt Omega 3 in der westlichen Ernährungsform nicht oft vor.

Omega 6 Fettsäuren werden hauptsächlich für den Energiehaushalt verwendet und können, wenn übermäßig konsumiert, entzündungsfördernd wirken. Das optimale Verhältnis dieser beiden ist 4:1, jedoch ist, wenn man sich die Ernährungsgewohnheiten in den Industrieländern heute ansieht, das Verhältnis meist 10:1 bis 50:1. Hanföl ist mit einer Zusammensetzung von 3:1 (Omega 3 zu Omega 6) daher eine sehr wertvolle und unschlagbare Quelle an mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Wichtiger Bestandteil des Omega 6 ist die Gamma Linolensäure, die entzündungshemmend wirkt und wichtig für die Schmerzbekämpfung ist. Vor allem bei Arthritis kann sie helfen, Beschwerden zu lindern.

Neben der entzündungshemmenden Wirkung spielt Gamma-Linolensäure auch beim Zellwachstum eine wichtige Rolle, weswegen es bei Hautproblemen angewendet werden kann. Vor allem bei trockener Haut und Neurodermitis wurde die Wirkung wissenschaftlich belegt und Hanföl wird bei chronischen Hauterkrankungen empfohlen.

Vitamine – vor allem Vitamin E, A und B1.

Vitamin E ist ein Antioxidant und kann dem Körper beim Schutz gegen Zellschäden durch Umwelteinflüsse helfen. Es bekämpft freie Radikale und unterstützt so den Zellschutz. Da Vitamin E schützend auf die Zellen wirkt, kann es auch positiv bei Herzerkrankungen, Krebs und hohen Blutdruck wirken. Freie Radikale schädigen unseren Körper durch Rauchen, erhöhte Sonneneinstrahlung und andere Umwelteinflüsse. Vitamin E als Antioxidant schützt unsere Körperzellen.

Vitamin A ist ebenso ein Antioxidant, das sich positiv auf die Gesundheit der Augen und Haut auswirkt. Es fördert Zellwachstum und unterstützt die Immungesundheit.

Weiters ist das Vorkommen von Vitamin B1 in Hanföl beachtlich. Das Vitamin B1 wirkt auf den Serotoninspiegel und macht uns glücklich. Gerne wird CBD-Öl daher bei Depressionen eingesetzt. B1 kann die Gesundheit des Nervensystems unterstützen und wirkt sich positiv auf kardiovaskuläre Funktionen im Körper aus. Es hilft Kohlehydrate in Zucker umzusetzen und ist somit essentiell, um den Energiehaushalt des Körpers für viele verschiedene Funktionen zu regulieren. Als weiteres Antioxidant kann es gegen vorzeitige Hautalterung wirken.

Spurenelemente & Mineralstoffe.

Das sind anorganische Stoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann, die aber lebensnotwendig sind. Daher müssen sie von außen zugeführt werden. CBD-Öl enthält Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Mangan, Magnesium, Natrium, Phosphor und Zink. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Chlorophyll.

ist grünes Sonnenlicht! Je mehr Chlorophyll eine Pflanze enthält, desto wertvoller ist sie für unseren Organismus. Chlorophyll gibt der Pflanze ihre Farbe und ermöglicht die Photosynthese. Chlorophyll hilft bei Aufbau neuer Blutzellen und fördert die Entgiftung des Körpers. Go green!

Carotinoide.

verleihen dem Öl den goldgelben Schimmer und schützen vor frühzeitiger Alterung. Sie wirken auf das Herz-Kreislauf-System, stärken das Immunsystem und kämpfen, als Antioxidant, gegen freie Radikale in unserem Körper. Was das bedeutet haben wir oben bereits erörtert.

Cannabinoide.

Verschiedene Cannabinoide in der Hanfpflanze und ihre Wirkung:

  • CBC kann schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken.
  • CBD kann Schmerzen lindern.
  • CBDA kann z. B. gegen Übelkeit eingesetzt werden.
  • CBG kann antibakteriell wirken.
  • CBN kann u. a. Angst verringern.

Anwendung von CBD-Öl als Heilmittel.

CBD-Öl zum Einschlafen.

Wer mit Einschlafproblemen oder unruhigem Schlaf zu kämpfen hat, weiß wie störend und energieraubend es sein kann, wenn man am nächsten Tag nicht ausgeruht ist, die Konzentration fehlt und man sich einfach nicht fit fühlt. Viele greifen dann zu Schlafmitteln, die oft Nebenwirkungen aufweisen oder abhängig machen. CBD-Öl reduziert Angstzustände, was Einschlafschwierigkeiten reduzieren und die Schlafqualität verbessern kann. Aus eigener Erfahrung kann ich CBD-Öl, wärmstens empfehlen. CBD beruhigt und entspannt und am nächsten Morgen ist man ausgeruht und fit ohne jegliche Nebenwirkung. CBD-Öl in kleineren Mengen kann, zu dem die Tagesschläfrigkeit reduzieren indem die Aufmerksamkeit stimuliert und so die Konzentration verbessert wird. Weitere Informationen zu CBD-Öl zum Einschlafen findet Ihr in diesem Artikel.

CBD-Öl gegen Schmerzen.

Chronische Schmerzen beeinträchtigen nicht nur den Alltag, sondern das ganze Leben. Laut einer Studie des Umweltbundesamtes ist der Verbrauch von Schmerzmitteln in den letzten 20 Jahren um 50 % gestiegen.

Schmerzen entstehen durch chemische Reizstoffe, die durch Wärme, Kälte, Druck oder innerliche Dysfunktionen ausgelöst werden. Diese Reizstoffe aktivieren Sinneszellen an den Nervenenden, die daraufhin die Schmerzinformation in Form von elektrischen Strömen bis zum Rückenmark weiterleiten. Dort befindet sich die erste Umschaltstelle, wo diese Ströme in chemische Botenstoffe umgewandelt werden und diese Informationen über das zentrale Nervensystem vom Rückenmark bis ins Gehirn weiterleiten. Wenn diese Reize im Gehirn ankommen, nehmen wir sie wahr und können reagieren. Das Gehirn kontrolliert die Umschaltstelle im Rückenmark und kann diese Stelle öffnen und schließen. Wenn sie geöffnet ist, nehmen wir bei Stress, Angst oder Depression, Schmerzen stärker wahr. Ist sie hingegen geschlossen, wenn wir uns entspannen oder in Wettkampfsituationen bzw. bei starkem Stress oder starker Angst, so spüren wir keine Schmerzen. Der Körper kann körpereigene Stoffe herstellen, die den Schmerz lindern – Endorphine. Dies geschieht beispielsweise in Extremsituationen, bei Unfällen oder in Situationen starker körperlicher Anstrengung. Wir nehmen die Schmerzen erst dann wieder wahr, wenn wir zur Ruhe kommen und die Endorphinausschüttung wieder nachlässt.

CBD-Öl tritt mit Rezeptoren im Gehirn in Wechselwirkung. So werden entzündungshemmende und schmerzstillende Effekte ausgelöst, die bei der Schmerztherapie helfen. Forscher haben herausgefunden, dass CBD bei der allgemeinen Schmerztherapie ohne Nebenwirkungen, helfen kann. Auch bei Schlafstörungen, die bei chronischen Schmerzen oft auftreten, kann CBD helfen.

Eine weitere Studie, die im Journal of Experimental Medicine veröffentlicht wurde, zeigt, dass CBD bei chronischen Entzündungen und Schmerzen, Abhilfe schaffen kann.

Zusätzlich fand man heraus, dass die Probanden wohl keine Toleranz gegenüber den Auswirkungen von CBD zeigten, so dass die Dosis nicht kontinuierlich erhöht werden musste.

Die Schulmedizin neigt dazu Opioide (natürliche und synthetische Substanzen, die morphinartige Eigenschaften aufweisen) als Schmerzmittel zu verschreiben, die jedoch meist mit Nebenwirkungen einhergehen. Wir konnten keinen Fall finden, in dem Menschen auf Grund von Nahrungsergänzungsmitteln gestorben sind, vor denen Gesundheitsexperten immer wieder warnen. Doch allein in den USA starben 3 Millionen Menschen auf Grund der Nebenwirkungen von Arzneien. Arzneimittel, die von wissenschaftlichen Studien untersucht und deren Einnahme und Verschreibung von „Experten“, den Schulmedizinern, verschrieben werden.

Eine weitere Studie aus Israel zeigt, dass durch die Einnahme von Cannabis die Verwendung von Schmerzmitteln reduziert werden konnte. An dieser Studie nahmen 274 Patienten teil und es handelte sich zwar um Cannabis, das THC haltig ist, doch die Ergebnisse sprechen für sich.

Es wird Zeit, dass ein Umdenken stattfindet und wir vom blinden Vertrauen zu mehr Selbstbestimmtheit, finden. Alternative Behandlungsmethoden werden immer tiefer erforscht und dokumentiert. Wir können uns Informationen holen und für uns entscheiden, wie wir gegen etwaige Beschwerden vorgehen. Mehr Informationen zum Thema CBD-Öl gegen Schmerzen findet Ihr in diesem Artikel.

CBD-Öl zum Abnehmen.

Während das in der Cannabispflanze enthaltene THC dafür bekannt ist den Appetit anzuregen, scheint CBD genau das Gegenteil zu machen. Wie man an einem Versuch an Ratten herausfand.

In einer weiteren Studie fand man heraus, dass CBD bei der „Fettbräunung“ helfen kann. Untersucht wurde dabei die Auswirkung von CBD zur Behandlung und Prävention von Fettleibigkeit.  

  • CBD kann, Proteine und Fettgene stimulieren, die den Abbau von Körperfett fördern.
  • Die Anzahl an Mitochondrien erhöhen, die wiederum dabei helfen Kalorien zu verbrennen.
  • Eine Fettverfärbung induzieren, von weißem Fett (speichert Energie) in braunes Fett (verbrennt weißes Fett, erzeugt Wärme und reguliert den Blutzuckerspiegel).

Mit CBD-Öl weniger rauchen.

In einer Studie mit 24 Teilnehmern wurde untersucht, ob das Inhalieren von CBD-Öl den Zigarettenkonsum beeinflusst. Dabei wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen geteilt. Die eine erhielt CBD-ÖL zum Inhalieren, die andere ein Placebo mit Ethanol. Beim Gedanken an den Griff zur Zigarette inhalierten die Teilnehmer. Nach einer Woche zeigte sich bei den Teilnehmern, die CBD-Öl inhalierten ein Rückgang des Zigarettenkonsums von rund 40 %. Interessant an dieser Studie ist auch, dass die Teilnehmer, die den Konsum reduzierten, dies taten, ohne dabei das Verlangen zu erhöhen. Wenn ein Wechsel zu CBD-Öl den Zigarettenkonsum durch eine gesunde Alternative reduzieren kann, können viele Raucher leichter aufhören.

Alles zum Thema Rauchen aufhören mit CBD findet Ihr hier.

CBD-Öl gegen Stress.

Täglichem Stress ausgesetzt zu sein, kann unserer Gesundheit schaden. Wenn dies über einen längeren Zeitraum der Fall ist, kann es zu Störungen der Verdauung, des Immunsystems, des Herz-Kreislauf-Systems und des Schlafrhythmus kommen. Erhöhter Stress erhöht die Cortisolwerte im Körper und ergo dessen die Entzündungswerte und Schmerzen. CBD-Öl wirkt entspannend und beruhigend auf Körper und Geist. Stress, Beklemmung, Angstzustände und auch Nervosität können reduziert werden.

Mehr zum Thema CBD-Öl gegen Stress und wertvolle Tipps für mehr Entspannung in Eurem Leben findet Ihr in diesem super spannenden Artikel.

CBD-Öl gegen Depressionen.

Einer Studie der WHO (Weltgesundheitsorganisation) aus 2015 zu folge, leiden 322 Millionen Menschen weltweit an Depressionen. Das sind 4,4 % der Weltbevölkderung. Eine Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die sich andauernd negativ auf Gefühle, die Art zu denken und zu handeln auswirkt. Fortwährende Gefühle von Traurigkeit, sowie der Verlust des Interesses an Aktivität, beeinträchtigen das „Funktionieren“ am Arbeitsplatz und im Alltag. CBD wirkt stimmungsaufhellend, indem es die Serotoninproduktion und die dazugehörigen Rezeptoren im Körper stimuliert. Ein niedriger Serotoninspiegel allein muss nicht unbedingt eine Depression auslösen. CBD wirkt auf verschiedene Rezeptoren im Gehirn und kann so angstlösend und entspannend wirken.

Jeder von uns durchlebt im Laufe seines Lebens schwierige Zeiten. Egal ob es sich um eine Stimmungsschwankung „normalen Ausmaßes“ handelt oder eine tiefe Depression, CBD kann entspannend wirken auf Körper & Geist. Mehr Info dazu findet Ihr im Artikel “CBD-Öl gegen Depressionen“.

CBD-Öl gegen Migräne.

Wer unter Migräne leidet, weiß dass es sich um eine Störung des Organismus handelt, die mit vielen verschiedenen Auslösern zu tun hat. Daher wird versucht neue Wege zu finden, mit dem Schmerz umzugehen.

CBD-Öl wird auch im Bereich der Migränelinderung immer beliebter. Seine schmerzstillende Wirkung bringt den Betroffenen Linderung und es wird auch zur Prävention eingesetzt. CBD-Öl wird immer mehr erforscht und es wurde bereits von Experten als wirksam bei der Behandlung von Arthritis, Multiple Sklerose, Diabetes, Depression und auch Migräne, befunden.

Eine Umfrage von Care By Design – einer Marke von Marihuana-Produkten, mit Sitz in Sonoma County, berichtete 2015, dass Patienten mit Kopfschmerzen und Migräne durchaus eine Abnahme der Schmerzen bei der Einnahme von CBD verzeichnen. Gleichzeitig berichten diese auch über ein etwas geringeres Energieniveau (37%).  Eine weitere Studie von Pharmakotherapie berichtet, dass die Häufigkeit des Auftretens der Migräne von 10,4 Kopfschmerzen pro Monat auf 4,6 in einer Gruppe von 121 medizinischen Marihuana-Konsumenten, sank.

CBD-Öl als Heilmittel gegen Migräne wird nach wie vor erforscht und man kann noch nicht 100%ig sagen, dass es DAS Mittel ist. Jedoch die schmerzlindernde, entspannende Wirkung, die sehr wohl bereits bewiesen wurde, spricht für sich. Die Tatsache, dass CBD-Öl nicht abhängig oder high macht oder durch sonstige Nebenwirkungen beeinträchtigt, spricht für einen Versuch CBD-Öl gegen Migräne einzusetzen.

CBD-Öl gegen Krebs.

Die Forschung im Bereich CBD-Öl zur Krebsbehandlung ist vielversprechend. Laut einer Studie können das Wachstum und die Ausbreitung von Krebs verlangsamt werden. CBD-Öl hilft bei oxidativem Stress und bekämpft Entzündungen, beides ist wertvoll und wichtig bei Krebspatienten. Weiters macht CBD-Öl unter anderem die Chemotherapie effektiver.

Krebspatienten werden Opioide als Schmerzmittel verschrieben, die aber oft Nebenwirkungen aufweisen und zudem missbrauchsgefährdend sind. So haben Forscher begonnen Alternativen zu suchen. Es gibt dazu mehrerer Studien, doch eine möchte ich auf jeden Fall noch erwähnen. Und zwar berichteten 81 % der Schmerzpatienten, dass Cannabis genau so wirksam sei, wie eine Kombination aus Opioiden und Cannabis. 97 % gaben an, dass sie durch die Einnahme von Cannabis die Schmerzmitteleinnahme stark reduzieren konnten.

CBD-Öl gegen Epilepsie.

Epilepsie ist der wohl am meisten erforschte Anwendungsbereich für CBD-Öl. Es gibt viele Studien, die die Wirkung von CBD-Öl bei Epilepsie belegen. Epilepsie ist eine Krankheit, die die Gehirnfunktion beeinträchtigt. Unkontrollierte Anfälle beeinträchtigen kognitive Funktionen und ergo dessen die Lebensqualität. Die Anfälle werden durch eine plötzliche extreme Aktivitätssteigerung des Zentralnervensystems hervorgerufen und sind eine vorübergehende Störung im Gehirn. Es werden dabei keine Nervenzellen zerstört. Die Betroffenen sind nur im Moment eines Anfalles „krank“. Die Ursachen für Epilepsie sind vielfältige und so auch die Ausprägungen und Formen der Anfälle. Mehr Informationen zu Epilepsie und was das genau ist findet Ihr hier.

In Amerika wurden in 2013 viele Studien zum Thema CBD bei Epilepsie durchgeführt. Es gibt viele Medikamente gegen Epilepsie, doch es gibt auch hartnäckige Fälle bei welchen diese nicht wirksam sind. Die Wirkstoffe CBD und THC wurden zur Behandlung von Epilepsie erforscht und es wurde herausgefunden, dass CBD als CBR-Antagonist fungiert und es somit mehrere Mechanismen gibt, auf Grund welcher CBD bei Epilepsie wirkt. Die Nebenwirkungen in diesen Studien waren Schläfrigkeit, Durchfall und verminderter Appetit. Also vergleichsweise ein mildes Übel!

CBD-Öl gegen Akne.

Hanföl reguliert die Talgproduktion der Haut, spendet Feuchtigkeit, ohne die Poren zu verstopfen und kann helfen fettige Haut auszugleichen. Trockenheit kann dazu führen, dass die Haut mehr Talg produziert, um die Trockenheit auszugleichen. So kann Akne entstehen.

Acne Vulgaris ist eine der häufigsten Hauterkrankungen weltweit und trotz jahrelanger Forschung zum Entstehungsprozess, sind nebenwirkungsfreie Mittel rar bis gar nicht zu finden. Auch in diesem Bereich verspricht Cannabis, auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung, Besserung.

Dosierung von CBD-Öl.

Jeder Mensch ist verschieden, es gibt große, kleine, dicke, dünne, gesunde und kranke Menschen. Jeder Körper nimmt die ihm zugeführten Stoffe unterschiedlich auf. So ist es auch mit CBD.

Es gibt Empfehlungen vom Hersteller, die bei 5 bis 200 mg liegen, je nachdem ob man das Öl einfach für mehr Wohlbefinden anwendet oder damit ein schwerwiegendes Leiden bekämpfen möchte.

Grundlagen der Dosierung.

Primär ist es wichtig zu wissen, wie viele Milligramm Cannabidiol sich in einem Tropfen Öl befinden. Das ist abhängig vom Mischverhältnis von CBD-Öl zum Trägeröl, von der Größe des Tropfens und der CBD-Konzentration. Die genaue Menge variiert bei den verschiedenen Herstellern aufgrund der oben genannten Kriterien.

Wieviel Cannabidiol ist in einem Tropfen CBD-Öl?

  • 5 % ≈ 1,6 mg
  • 10 % ≈ 3,2 mg
  • 15 % ≈ 5 mg
  • 20 % ≈ 6,5 mg

Eine 10 ml Flasche entspricht ca. 300 Tropfen. Die genauen Angaben sind oft auf den Webseiten des Herstellers zu finden.

Bye the way: ob Ihr zwei Tropfen vom 5%igen oder einen Tropfen vom 10%igen CBD-Öl zu Euch nehmt, kommt auf dasselbe raus. In beiden Fällen nehmt Ihr ca. 3,2 mg Cannabidiol zu Euch.

5 Tipps für die richtige Dosierung von CBD-Öl.

1. Klein anfangen.

Wie mit vielen Dingen im Leben ist es auch so bei CBD! Fangt klein an, mit zwei bis drei Tropfen und erhöht die Dosis dann stetig bis Ihr den gewünschten Effekt verspürt. Ich empfehle erstmal mit dem 5%igen Öl anzufangen und dann in Euch hineinzuspüren, wie Ihr Euch fühlt.

2. Langsam steigern.

Wenn Ihr nun ein paar Tage lang zwei bis drei Tropfen genommen habt und Euch mehr Effekt wünscht, dann nehmt am nächsten Tag morgens und abends einen Tropfen mehr. Natürlich hängt die Menge auch davon ab, wofür Ihr das Öl nehmt. Es macht einen Unterschied ob Ihr Euch einfach generell wohler und entspannter fühlen möchtet oder ob Ihr akute Schmerzen habt. Die Empfehlungen hier beziehen sich auf ersteres. Die Dosierung für CBD-Öl bei Schmerzen findet Ihr in diesem Artikel.

3. Dieselbe Menge über mehrere Tage.

Gebt Eurem Körper Zeit sich auf die Dosierung einzustellen. Womöglich ist eine weitere Steigerung gar nicht nötig, weil Euer Körper einfach etwas mehr Zeit benötigt, um mit dem Mittel umzugehen. Also meine Empfehlung einfach mal ein paar Tage ausprobieren und dann erst steigern.

4. Nicht übertreiben.

Mehr ist nicht immer gleich mehr. Es kann durchaus sein, dass eine zu hohe Dosis keine weitere positive Wirkung bringt. In dem Fall verschwendet Ihr lediglich Euer Geld.

5. Findet den richtigen Hersteller für Euch.

Die Qualität der Öle auf dem Markt variiert und ergo auch die Wirkung der Produkte. Laut einer in 2017 durchgeführten Untersuchung der Arge Canna dürfen die Herstellerangaben auch mal hinterfragt werden. Es wurden ein paar falsche Angaben beim CBD Gehalt der Öle aufgedeckt. Informiert Euch gut, baut Vertrauen auf und fühlt Euch wohl mit Eurer Entscheidung.

Unsere klare Empfehlung nach umfangreicher Recherche und zahlreichen Selbsttests:

Genauer und umfangreiche Infos zur Dosierung findet Ihr in diesem Artikel.

Nebenwirkungen von CBD-Öl.

CBD, als Bestandteil der Hanfpflanze, ist ein natürliches Heilmittel, das fast nebenwirkungsfrei ist. Wir, von VitaHanf, nehmen CBD schon sehr lange und können über keinerlei Nebenwirkungen klagen. Soweit zu unserer Erfahrung, doch was sagt die Wissenschaft dazu?

Unsere Recherche ergab, dass es doch ein paar wenige erwiesene Nebenwirkungen gibt. Hiernach die Auflistung der aktuell wissenschaftlich fundierten Nebenwirkungen von CBD:

  • Wechselwirkung mit anderen Medikamenten
  • Trockener Mund
  • Erhöhtes Zittern bei Parkinson Patienten
  • Niedriger Blutdruck
  • Schläfrigkeit

Eine genaue Beschreibung der einzelnen Punkte findet Ihr in unserem Artikel “CBD-Öl Nebenwirkungen”.

Generell treten Nebenwirkungen selten auf. Studien zufolge, wird CBD von Menschen und Tieren sehr gut vertragen. Sollten doch Nebenwirkungen auftreten, nehmen diese erfahrungsgemäß mit der Dauer der Anwendung ab. Wie bereits erwähnt, hatten wir noch keine Probleme und auch unsere Recherche bestätigt, dass noch niemandem Hasenohren von der Einnahme gewachsen sind.

Wir mussten schon etwas tiefer graben, um überhaupt auf gut dokumentierte Informationen zu Nebenwirkungen zu stoßen. Das meiste ist vergleichbar harmlos.

Was sagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO)?

Eine Studie der WHO, die im November 2017 veröffentlicht wurde, bestätigt, dass CBD keine negativen Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit hat und dass natürlich vorkommendes Cannabidiol (CBD) von Menschen und Tieren gut verträglich ist.

Gemäß dieser Studie hat die nicht psychoaktive Substanz (CBD) weder das Potential körperlich abhängig zu machen, noch besteht Missbrauchspotential. Man wird von diesem Teil der Cannabis Pflanze also weder high noch abhängig. Kurz gesagt gibt es laut WHO keine Gründe, die gegen die Verwendung von CBD sprechen. Im Gegenteil, Forschungen belegen, dass CBD eine positive Auswirkung auf verschiedene Bereiche unserer Gesundheit hat.

Weitere Anwendungsformen von CBD.

CBD gibt es nicht nur als Öl, sondern auch als Kapsel, Paste, Kristalle und als Blüte. Man kann es also einnehmen, rauchen und vaporisieren. Und dann gibt es auch noch CBD-Kosmetik zur äußerlichen Anwendung.

CBD-Öl ist nussig im Geschmack und kann, desto höher konzentriert, etwas bitter schmecken.

Es gibt Menschen, die den Geschmack gar nicht mögen. Für diese Personen gibt es CBD in Kapselform. Das Öl ist je nach Hersteller, in einer Weichgelantine-Hülle oder einer veganen Alternative.

Höher dosiert und meist im medizinischen Bereich angewendet wird die CBD-Paste. Sie enthält zwischen 30 und 60 % CBD, also ein Vielfaches der Konzentration, die in den Ölen enthalten ist. Wer eine hohe Dosis CBD zu sich nehmen möchte ist mit der Paste gut beraten.

CBD-Blüten werden geraucht oder vaporisiert. Diese Einnahmemethode bewährt sich, wenn man gerne raucht. Für Nichtraucher stellt sich vermutlich die Frage, warum man CBD rauchen sollte. Naja, beim Rauchen entstehen auch schädliche Stoffe aber beim Verdampfen werden neben dem CBD auch andere wertvolle Inhaltsstoffe aus der Hanfpflanze gelöst und aufgenommen. Genaue Infos dazu findet Ihr hier.

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Meine Erfahrungen mit CBD-Öl.

Die erste und beeindruckendste Erfahrung mit CBD-Öl habe ich im Sommer gemacht. Ich bin unter anderem Wanderführerin und führe Gruppen über die österreichischen Alpen. Geschlafen wird in Hütten, manchmal in Schlafsälen mit 20 oder mehr anderen Personen. Um 22 Uhr ist Zapfenstreich und Bettruhe. Man kann sich gut vorstellen, wie es zu geht, wenn viele Personen zugleich sich Bett fertig machen und schlafen gehen. Hütten sind hellhörig und es knirscht und kackst an allen Enden. Ich habe dann angefangen CBD-Öl zu nehmen, habe mich hingelegt und geschlafen wie ein Engel. Das kam bestimmt nicht nur vom Öl, sondern auch von der Bewegung und der wunderbaren Luft. Doch seit ich CBD-Öl nehme, merke ich nicht einmal mehr, wenn jemand den Schlafsaal betritt. Ich schlafe ein und wache am nächsten Tag erholt auf. Meine Schlafqualität hat sich extrem verbessert seit ich CBD nehme. Mehr zu diesem Thema findet Ihr auch in unserem Artikel „CBD-Öl zum Einschlafen“.

Vor ca. 2 Monaten wurden mir zwei Weisheitszähne gezogen. Für mich die perfekte Gelegenheit CBD bei akuten Schmerzen zu testen. Anstatt Antibiotika und chemische Schmerzmittel zu nehmen, habe ich mein 15%iges CBD-Öl von Nordic Oil bereitgestellt. Die Schmerzen waren immens und ich fing an mit ca. 10 Tropfen Öl. Nach 10 Minuten wurden die Schmerzen weniger, gingen aber nicht weg. Ich nahm wieder 10 Tropfen und legte mich für ein paar Minuten hin. Die Schmerzen wurden weniger. Das Ganze habe ich noch ein drittes Mal wiederholt und dann waren die Schmerzen wirklich erträglich und ich konnte etwas schlafen und mich auf andere Dinge konzentrieren. Es gibt viele Berichte über CBD-Öl bei chronischen Schmerzen, doch wenig bei Akuten. Daher war mir ein Selbsttest sehr wichtig. Ich kann guten Gewissens sagen, dass CBD-Öl bei mir bei akuten Schmerzen gut gewirkt hat, doch erst nach einer richtig großen Einnahmemenge. Bevor ich meinen Körper mit chemischen Schmerzmitteln belaste werde ich immer bevorzugt zu natürlichen Heilmitteln greifen, auch wenn es heißt, dass man viel davon benötigt.

Ich leide einmal monatlich unter den Begleiterscheinungen der wunderbaren Tatsache eine Frau zu sein. Meine Regelschmerzen sind so stark, dass ich mich überhaupt nicht konzentrieren kann und am liebsten im Bett bleiben würde. Ich nehme bereits vor dem Eintreten meiner Periode CBD-Kapseln und auch währenddessen gegen die Schmerzen und für das allgemeine Wohlbefinden, CBD-Öl in größeren Mengen. Manchmal nehme ich bis zu 15 Tropfen des 10%igen Öls und mehr, aber mir ist alles lieber als Schmerztabletten einzunehmen. In meinem Artikel “CBD-Öl gegen Regelschmerzen” findet Ihr wertvolle Tipps, wie Ihr Euch “die Tage” so angenehm, wie möglich, macht!

Unbedingt erwähnen möchte ich an dieser Stelle meine Erfahrung mit CBD zu energetisierenden Zwecken. Ich habe irgendwann herausgefunden, dass eine geringe Menge CBD-Öl untertags belebend und energetisierend wirkt. Das ist super praktisch, da ich, wenn ich mich am frühen Nachmittag schlapp fühle, gerne mal einen oder maximal zwei Tropfen CBD-Öl nehme und so das berühmte „Nachmittagstief“ umgehen kann.

Fazit.

Die Hanfpflanze hat bereits mehrere Male in der Geschichte für Aufsehen gesorgt und sie macht es gerade wieder! Das ist wunderbar, denn noch nie zuvor wussten wir so viel über die Wirksamkeit von Hanf. Zahlreiche Studien, Erfahrungsberichte und unsere Selbstversuche zeigen, dass CBD, egal in welcher Form eingenommen, wirksam sein kann. Wollen wir hoffen, dass sich die rechtliche Situation weiterhin positiv entwickelt und so ein altes Heilmittel noch populärer werden kann. Man kann davon ausgehen, dass die Pharmaindustrie weiterhin hinderlich gegen die Hanfpflanze auftreten wird. So hoffe ich doch, dass die Verbreitung des Wissens über die Hanfpflanze bestehen bleibt und die Zahl der Anwender stetig steigen wird.

Also liebe LeserInnen, Glück vermehrt sich, wenn man es teilt. Ich freue mich auf Euer Feedback und Eure Meinung!