CBD-Hanf enthält nur sehr wenig THC und ist deshalb kein Rauschmittel. Stattdessen stehen die vielen medizinischen und therapeutischen Wirkungen des enthaltenen CBDs im Fokus.

Hanf ist für alle da – wir zeigen wie Du die Heilpflanze bestmöglich zu Deinem und dem Wohl Deiner Familie einsetzen kannst. In diesem Artikel erfährst Du alles über legales Cannabis ohne THC.

Was ist CBD-Hanf?

CBD-Hanf sieht aus wie Cannabis und riecht auch wie Cannabis, ist aber ein völlig anderes Produkt.

Bei CBD-Hanf handelt es sich um einen speziellen Nutzhanf, der in der EU-zertifiziert ist und von Landwirten und anderen Gewerbetreibenden vollkommen legal angebaut werden darf, weil er kein bzw. nur sehr wenig von dem verbotenen THC enthält. 

Beim CBD-Hanf steht ein anderer Inhaltsstoff im Fokus:
Cannabidiol, kurz CBD. CBD ist ein Cannabinoid, das ebenfalls natürlicherweise in der Hanfpflanze vorkommt, anders als THC aber nicht psychoaktiv ist und nicht „high“ macht. Beim CBD-Hanf geht es nicht um den Rausch, sondern um die vielseitigen medizinischen Wirkungen.

Wie wirkt CBD-Hanf?

Cannabidiol kann laut den Erfahrungen von Nutzern bei sehr vielen Beschwerden, Leiden und Krankheiten helfen. CBD ist therapeutisch vielseitig einsetzbar und deckt sehr viele Anwendungsgebiete ab, in denen es zumindest unterstützend wirken kann. 

Viele Anwender konsumieren CBD vor allem wegen einer entspannenden Wirkung. Laut vieler Erfahrungsberichte hilft CBD dabei, Stresssymptome zu reduzieren und es kann auch schlaffördernd wirken. 

CBD gegen Angst und Stress
Nicht zu vernachlässigen ist auch die angstlösende Wirkung, auf die mittlerweile abseits von Nutzererfahrungen auch erste Studien hindeuten, in denen CBD bereits nach sieben Tagen Angst und angstähnliches Verhalten lindern konnte. Damit ist CBD etwa im Hinblick auf allgemeine Angststörungen oder Panikattacken interessant. 

CBD – gegen Epilepsie
In Studien zeigte CBD darüber hinaus auch schon Potenzial bei der Anwendung im Hinblick auf Epilepsie, Tourette und andere Erkrankungen des zentralen Nervensystems, die für Betroffene oft eine sehr große Belastung sind.

CBD-Hanf gegen Schmerzen
Schon seit längerer Zeit ist bekannt und wissenschaftlich anerkannt (1 , 2), dass Cannabis und Cannabisprodukte Schmerzen lindern können. Nicht zuletzt deshalb können chronisch kranke Patienten inzwischen auch in Deutschland Cannabis auf Rezept erhalten.

Die analgetische, also schmerzlindernde Wirkung wird ebenfalls vorrangig dem CBD zugeschrieben. Das gilt im Zusammenhang mit einer entzündungshemmenden Wirkung insbesondere bei entzündlichen Schmerzen, also bei Rheuma, Reizdarm, Morbus Crohn und ähnlichen Erkrankungen.

Abseits der entspannenden, angstlösenden, schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkung verspricht CBD aber auch darüber hinaus Hilfe. CBD kann durch eine appetithemmende Wirkung beim Abnehmen helfen und sogar stimmungsaufhellend wirken – ohne psychoaktiv und berauschend zu sein.

Einige Anwender greifen sogar zu CBD-Produkten, um Akne und Allergiesymptome zu lindern. Mehr dazu findest Du in unseren Beiträgen über Hanfkosmetik .

Wie wird CBD-Hanf angewendet?

CBD Rauchen

CBD-Hanf wird in den meisten Fällen genauso angewendet wie klassisches Cannabis mit THC. Für viele Anwender steht nach wie vor das Rauchen im Vordergrund.

Dazu werden getrocknete CBD-Blüten zerkleinert, unter Umständen mit mit Tabak vermischt und anschließend in Form einer selbstgedrehten Zigarette, also einem „Joint“, konsumiert – und natürlich ist auch die Nutzung einer Wasserpfeife denkbar.

Verdampfen statt Rauchen
Das Rauchen ist allerdings gesundheitsschädlich, weil bei der Verbrennung jede Menge Schadstoffe entstehen, die direkt in die Lunge inhaliert werden. Eine weniger gesundheitsgefährdende Alternative ist das Verdampfen mit einem Vaporizer, der die CBD-Blüten und andere Pflanzenbestandteile lediglich erhitzt, bis die darin enthaltenen Wirkstoffe verdampfen und inhaliert werden können.

Klare Vorteile für das Verdampfen
Der ständige Neukauf von Zigarettenpapier und Feuerzeugen entfällt, da Vaporizer mit einem Akku funktionieren. Viele Geräte eignen sich außerdem nicht nur für CBD-Blüten und andere feste Kräuter, sondern können auch zum Verdampfen von CBD-Liquid oder CBD-Kristallen genutzt werden und sind dementsprechend vielseitig einsetzbar. 

Wir haben alle Möglichkeiten CBD zu Rauchen bzw. zu Verdampfen in einem Beitrag zusammengefasst. Verdampfen ist nicht nur wesentlich schonender als Rauchen, sondern die Effizienz der CBD-Aufnahme übertrifft auch jede andere Einnahmeform. Mehr dazu in: CBD-Dampfen: Alles über das Verdampfen von CBD-Liquids & CBD-Blüten

CBD-Öl

Eine Alternative für alle Nutzer, die CBD nicht über die Lunge aufnehmen möchten oder großen Wert auf eine möglichst einfache Anwendung legen, ist CBD-Öl. Dabei handelt es sich um ein zähflüssiges Produkt, das einfach unter die Zunge getropft und oral konsumiert werden kann.

CBD leicht und einfach
CBD-Öl lässt sich deshalb besonders bequem und individuell dosieren. Außerdem eignet sich CBD-Öl auch zur Weiterverarbeitung in Lebensmitteln, was die Anwendungsmöglichkeiten zusätzlich erweitert.

Vielseitige Einnahme-Möglichkeiten
Abseits der weit verbreiteten Anwendung über das Rauchen bzw. Verdampfen und die orale Einnahme in Form von Tropfen gibt es noch mehr Möglichkeiten, Cannabidiol anzuwenden.

CBD-Hanf Verdampfen
Es gibt CBD-Liquids, die zum Verdampfen in handelsüblichen E-Zigaretten bzw. E-Shishas geeignet sind. CBD-Liquids ermöglichen deshalb Dampfern eine enorm einfache Anwendung und sind dank der Verfügbarkeit von günstigen Komplettsets auch etwas für Einsteiger.

CBD-Tee ist weit verbreitet und es gibt CBD sogar in Form von Creme oder Salbe für die gezielte Anwendung auf der Haut. Alles über die Wirkung und Inhaltsstoffe von Hanftee findest Du auf Hanftee: Wirkung, Gesundheit, Anwendung, Qualität, CBD & THC?

CBD-Hanf – Produktübersicht

CBD-Öl

Zu den CBD-Produkten, die am weitesten verbreitet und auch am beliebtesten sind, gehört das CBD-Öl. Der Name ist etwas irreführend, das es sich in vielen Fällen nicht um ein klassisches Öl handelt, sondern um einen zähflüssigen Extrakt.

Im Rahmen einer Extraktion werden das CBD und andere Cannabinoide aus den Blüten und den Blütenbestandteilen von CBD-Hanf extrahiert. Zurück bleibt am Ende des Prozesses das dunkle und etwas zähflüssige CBD-Extrakt, welches mit einem Trägeröl gemischt wird.

Cannabinoide sind fettlöslich und in Kombination mit dem Öl können sie erst vom Körper aufgenommen werden.

Für ein Einnahme genügt es, das CBD-Öl unter die Zunge zu tropfen, es etwas im Mund zu behalten und dann zu schlucken. Für die Anwendung von CBD-Öl sind also keine weiteren Hilfsmittel nötig.

Wer Probleme mit dem grasigen, nussigen und oftmals auch etwas bitteren Geschmack hat, kann das CBD-Öl aber auch mithilfe von etwas Saft einnehmen. Der Extrakt bietet sich nämlich generell auch gut zur Weiterverarbeitung in Lebensmitteln an und ist deshalb enorm vielseitig einsetzbar.

Für eine optimale und individuelle Dosierung ist eine große Auswahl mit einem unterschiedlichen CBD-Gehalt erhältlich. 

Weit verbreiteter CBD-Konzentrationen:

  • CBD-Öl mit 5 %
  • CBD-Öl mit 10 %
  • CBD-Öl mit 15 %
  • CBD-Öl mit 20 %

Einsteiger können erst einmal mit einem geringeren CBD-Gehalt beginnen, also mit 5 % oder 10 %, die Verzehrempfehlung des Herstellers beachten und die Wirkung beobachten. Erfahrene CBD-Anwender können zu CBD-Öl mit einem höheren CBD-Gehalt greifen.

Anbau und Herstellung liefern die Grundlage für gute Qualität. Gute Qualität spiegelt sich unweigerlich in der Wirkung wieder.

Wir sind stolz auf unserer Öle und so werden sie hergestellt:

Diese Produkte findest Du auf unserer Empfehlungsseite oder direkt beim Anbieter.

CBD-Blüten

CBD-Blüten sind häufig völlig unverarbeitet und dementsprechend besonders naturnah. CBD-Blüten sind aber auch deshalb so beliebt, weil sie sich genauso wie das bekannte Marihuana nutzen lassen, nämlich in einem CBD-Joint oder in der Wasserpfeife.

Genau wie beim THC-Cannabis zerkleinern Nutzer die getrockneten CBD-Blüten, vermischen sie gegebenenfalls mit Tabak und rauchen sie anschließend, um das Cannabidiol über die Lunge aufzunehmen.

Schnelle Aufnahme
Über die Lunge gelangt das CBD besonders schnell in den Blutkreislauf und anschließend in das menschliche Endocannabinoid-System. Das CBD verbindet sich mit den passenden Rezeptoren in den Nervenzellen und entfaltet so innerhalb von Minuten seine Wirkung. 

Weil das Rauchen insbesondere langfristig ernsthafte gesundheitliche Folgen haben kann, sind viele CBD-Nutzer auf der Suche nach einer Alternative, bei der sie nicht auf den schnellen Wirkungseintritt verzichten müssen. Die passende Ausweichlösung ist in dem Fall das Verdampfen mit einem Vaporizer.

CBD-Nutzer können die zerkleinerten Blüten mit einem Vaporizer schonend verdampfen und dabei sogar auf die Beimischung von Tabak verzichten – damit fällt dann auch das süchtig machende Nikotin weg.

Beim Verdampfen bei einer vergleichsweise niedrigen Temperatur von rund 200°C entstehen außerdem wesentlich weniger Schadstoffe als beim klassischen Rauchen, was die Gesundheitsgefahren reduziert.

Inzwischen gibt es eine große Auswahl von verschiedenen Sorten mit unterschiedlichen CBD-Konzentrationen. Außerdem sind spezielle Sorten erhältlich, die einen besonderen Geschmack versprechen. Mehr dazu findest Du auf unserer Empfehlungsseite.

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CBD-Blüten – verschiedenste Sorten.

CBD-Creme

Cannabidiol gibt es auch in Form von Cremes mit einem gewissen Cannabidiol-Gehalt. Eine CBD-Creme eignet sich zum Eincremen bzw. Einreiben und bietet sich für eine gezielte Anwendung auf der Haut an.

Denkbare Anwendungsgebiete von CBD-Creme oder CBD-Salbe sind etwa Gelenkentzündungen, Sportverletzungen, Akne oder Ausschläge. Durch die lokale Anwendung kann das CBD direkt an der Körperstelle wirken, an der es gebraucht wird.

Viele nutzen CBD-Creme aber auch einfach nur zur Pflege der Haut. Die Auswahl an CBD-Cremes ist mittlerweile sehr groß. Es gibt Gesichtscremes, Handcremes, Bodylotions, Cremes zur Lippenpflege und Salben.

Hanf ist gut für Haut und Haare – mehr über die naturbelassene Kosmetik findest Du in unseren Beiträgen über Hanfkosmetik. Dort findest Du alles zur Wirkung und viele praktische Tipps und Trick zur Anwendung.

CBD-Paste

CBD-Paste ist ein besonderes Produkt, das auf den ersten Blick etwas an CBD-Öl erinnert. Es handelt sich auch um einen Extrakt, der aber wesentlich dickflüssiger ist und durch eine besonders hohe CBD-Konzentration auf sich aufmerksam macht.

Genau wie CBD-Öl ist CBD-Paste für die orale Einnahme gedacht. Das Produkt wird deshalb häufig mit einem Spritzaufsatz geliefert, mit dem die Paste bequem unter die Zunge gebracht werden kann.

CBD-Liquid

Beim CBD-Liquid ist das Cannabinoid in einem ganz normalen, handelsüblichen Verdampfer-Liquid gelöst. Wie jedes andere Liquid auch, besteht CBD-Liquid vor allem aus den beiden zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffen Propylenglykol (PG) und pflanzlichem Glycerin (VG), die für die Dampfwirkung zuständig sind.

Anstelle von Nikotin, das in klassischen Liquids enthalten ist, bringt CBD-Liquid einen gewissen CBD-Gehalt mit. Dampfer können das CBD-Liquid einfach in ihre Verdampfer einfüllen und sofort loslegen. CBD-Liquid ist außerdem aber auch sehr anfängerfreundlich, da es günstige Verdampfer-Startersets gibt, mit denen der Einstieg gelingt. 

CBD-Liquids sind mit verschiedenen CBD-Konzentrationen und in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich. Die Auswahl reicht von fruchtigen Aromen bis hin zu Geschmäckern, die Gebäck oder bekannten Getränken nachempfunden sind. Deshalb ist CBD-Liquid auch ein gutes Produkt für alle Anwender, die mit dem typischen Hanfgeschmack nicht zurechtkommen. 

CBD-Kapseln

Cannabidiol gibt es auch in Kapselform. CBD-Kapseln zeichnen sich vor allem durch die unkomplizierte Einnahme aus, die nicht anders funktioniert als bei einer Kopfschmerztablette oder einer Vitaminkapsel. CBD-Kapseln sind deshalb auch gut für unterwegs und für Reisen geeignet.

Hochwertige CBD-Kapseln ermöglichen außerdem eine bequeme und sehr genaue Dosierung. Die Aufnahme des Cannabidiols klappt über den Verdauungstrakt. Der Wirkungseintritt dauert deshalb wesentlich länger als beim Konsum über die Lunge. Je nach Mageninhalt kann es mehrere Stunden lang dauern, bis das CBD seine Wirkung entfalten kann.

Wo kann ich CBD-Hanf kaufen?

CBD findet immer mehr Beachtung und ist deshalb inzwischen nicht mehr nur in speziellen Online Shops erhältlich, sondern auch lokal in sogenannten Hanfläden oder CBD-Shops – und das vollkommen legal.

Die spezialisierten Anbieter führen in der Regel ein breites Sortiment, das zum Stöbern und Ausprobieren einlädt. Die Auswahl reicht oft von CBD-Blüten und CBD-Öl über CBD-Tee und CBD-Liquid bis hin zu CBD-Kaugummis, CBD-Schokolade und anderen ausgefallenen Produkten.

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Wir nehmen 33 Hanfprodukte unter die Lupe.

Das Bestellen in einem Online-Shop ist der bequeme Weg, da man in Ruhe am PC oder Smartphone stöbern und sich einen individuellen Warenkorb zusammenstellen kann, der anschließend bequem bis an die Haustür geliefert wird. Der lokale Handel ist die Alternative, wenn es schnell gehen soll und du nicht auf den Paketdienst warten möchtest. Ein lokaler Shop bietet außerdem einen großen und wichtigen Vorteil, nämlich eine Beratung.

Darf man CBD-Hanf anbauen?

CBD fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Das bedeutet aber nicht, dass der eigene Anbau von CBD-Hanf problemlos möglich ist.

Das deutsche Gesetz unterscheidet beim Anbau nicht zwischen dem normalen THC-Cannabis und dem THC-armen CBD-Hanf. Der Anbau von Hanf ist verboten. Das gilt allerdings nur für Privatpersonen. Bauern, Landwirte und andere Gewerbetreibende dürfen CBD-Hanf anbauen, wenn sie dabei auf speziellen, THC-armen Nutzhanf mit weniger als 0,2 Prozent THC-Gehalt zurückgreifen, der von der EU zertifiziert ist. 

Hanf Feld Anbau Cannabis
Legales Nutzhanf-Feld .

Ähnlich ist die Lage in Österreich. In Österreich sieht das Gesetz allerdings beim Anbau von Faser- bzw. Nutzhanf eine THC-Grenze von 0,3 Prozent vor. In der Schweiz ist der Grenzwert sogar noch höher, dort sind bis zu 1,0 Prozent THC-Gehalt noch im Rahmen. Generell gilt aber, dass der private Anbau von CBD-Hanf verboten ist oder man sich zumindest in einer rechtlichen Grauzone bewegt.

In Österreich ist der Anbau solange Erlaubt, bis die Hanfpflanze anfängt Blüten zu bilden. Vor der Blütezeit gilt die Hanfpflanze in Österreich als Zierpflanze. Fängt sie einmal an Blüten / THC zu bilden, muss die Pflanze entsorgt werden.

Darf man CBD-Samen kaufen?

Der private Anbau von CBD-Hanf ist zwar in vielen Ländern nicht ohne Weiteres möglich, CBD-Samen sind aber problemlos online und sogar in lokalen Läden erhältlich – sie dürfen aber eben nicht für den Anbau verwendet werden. Einer Verwendung als Lebensmittel steht allerdings nichts im Wege.

Wie unterscheidet sich CBD-Hanf von Cannabis mit THC?

CBD-Hanf sieht aus wie Cannabis mit THC und riecht auch wie klassischer, THC-haltiger Hanf. Es herrscht deshalb eine große Verwechslungsgefahr, insbesondere im Rahmen einer Polizeikontrolle, einer Hausdurchsuchung oder anderen Berührungspunkten mit Behörden.

CBD-Hanf ist aber ein besonderer Nutz- bzw. Faserhanf, der speziell gezüchtet wurde, damit er kaum noch THC enthält. Obwohl CBD-Hanf und Cannabis mit THC identisch aussehen und leicht verwechselt werden können, gibt es einen wichtigen und entscheidenen Unterschied:

CBD-Hanf, der unter Einhaltung aller Gesetze angebaut wurde, löst keinen Rausch aus und eignet sich dementsprechend auch nicht zum Missbrauch als Droge.

CBD-Hanf – Legalität.

Während THC unter das Betäubungsmittelgesetz fällt und verboten ist, gilt das für CBD nicht. Mit verarbeiteten CBD-Produkten wie CBD-Öl, CBD-Liquid oder CBD-Creme, die den THC-Grenzwert einhalten, sind deshalb keinerlei Probleme zu erwarten. 

Anders sieht es bei CBD-Blüten aus, die unverarbeitet sind. Unverarbeitete CBD-Blüten sind nach der Ansicht mancher Experten in Deutschland und Österreich nicht legal. Andere legen die Gesetzeslage anders aus und fühlen sich auf der legalen und sicheren Seite. So werden aktuell fast überall im deutschsprachigen Raum CBD-Blüten verkauft.

Fakt ist das aktuell noch Unklarheit herrscht. CBD-Blüten bewegen sich aktuell in einer Art Grauzone, sie sind nicht wirklich legal, werden aber weitgehend geduldet. Eine klare Ansage seitens der Regierung ist absolut wünschenswert, bleibt aber noch abzuwarten. 

CBD-Hanf und Autofahren.

Der Nutzhanf enthält dank einer speziellen Züchtung zwar nur noch sehr wenig THC, beinhaltet aber immer noch einen geringen Restgehalt von maximal

  • 0,2 Prozent (Deutschland)
  • 0,3 Prozent (Österreich)
  • 1,0 Prozent (Schweiz).

Zu wenig, um einen aktiven Rausch auszulösen.
Die hohe Dosierung und die häufige Einnahme von CBD-Produkten kann aber dafür sorgen, dass sich genug THC-Abbauprodukte für einen positiven THC-Urinschnelltest im Körper ansammeln. 

Das Vorwurf des Drogenkonsums wird sich zwar spätestens nach einer Blutprobe erledigen, trotzdem verursacht das im Falle einer Polizeikontrolle erst einmal Stress. Autofahrer sollten deshalb auf besonders hochwertige Produkte zurückgreifen, die bestenfalls regelmäßig auf einen niedrigen THC-Restgehalt hin kontrolliert werden.