Cbd Öl und Hanfprotein

Category: Hanf

Hanfkosmetik, Wirkung und meine Empfehlung der besten Produkte.

Wie wirksam ist Hanfkosmetik? Die Hanfpflanze verfügt über einen großen…

Wie wirksam ist Hanfkosmetik?

Die Hanfpflanze verfügt über einen großen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf den Feuchtigkeitsgehalt der Haut auswirken. Die enthaltenen Cannabinoide sind entzündungshemmend, weshalb Hanfkosmetik gerne bei Akne eingesetzt wird. Auch im Anti-Aging-Segment sind Hanfprodukte im Trend, da der hohe Gehalt an Antioxidantien, freien Radikalen den Kampf ansagt.

Spieglein, Spieglein an der Wand, welche ist die beliebteste Pflanze im ganzen Land?

Die Cannabispflanze ist in aller Munde, nicht nur wegen der Diskussionen um die Legalisierungen von Marihuana in gewissen Teilen der Welt, sondern auch wegen dem Inhaltsstoff CBD (Cannabidiol), der nun auch die Kosmetikbranche kräftig aufmischt. CBD ist eine von über 120 chemischen Verbindungen, die in der Hanfpflanze vorkommen. Sie verleihen der Hanfpflanze ihre medizinische und psychoaktive Wirkung. THC (Tetrahydrocannabinoid) ist der wohl bekannteste Wirkstoff und medizinisch am Besten erforscht. CBD, als der nicht psychoaktive Wirkstoff in der Hanfpflanze, ist der Star in der Hautpflege, so das Magazin Forbes.

CBD hat viele gesundheitliche Vorteile, wie aus zahlreichen Studien hervorgeht. Angefangen bei der Behandlung von Psoriasis (Schuppenflechte), atopischer Dermatitis und Ekzemen bis zur Minimierung von epileptischen Anfällen, Stress und Schlaflosigkeit.

Doch die Hanfpflanze mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen, erobert seit geraumer Zeit auch den Beauty-Sektor. Und das zu Recht! Nachweislich enthält die Hanfpflanze Cannabinoide, die sich nicht nur innerlich gut auf unseren Körper auswirken, sondern auch äußerlich. Immer mehr Unternehmen erforschen die Hanfpflanze zur kosmetischen Anwendung und launchen CBD-hältige Kosmetikprodukte, die rapide den Markt erobern.

Hanfkosmetik – Wirkung.

Das große Interesse an der Hanfpflanze für die Kosmetikindustrie, beruht am hohen Öl-Anteil, vor allem ungesättigter Fettsäuren, der Hanfpflanze. Hanf enthält einen hohen Anteil an Stearinsäure, Ölsäure, Linolsäure und a-Linolensäure, die erwiesenermaßen eine gute Quelle an Fettsäuren für die Hautpflege und kosmetische Zwecke sind.

Unsere Haut ist ein Schutzmantel, der den Körper vor Austrocknung, Viren und Bakterien schützt. Damit dieser Mantel einwandfrei funktionieren kann, benötigt er gewisse Fette, die unter anderem das Aussehen und die Funktion der Haut positiv beeinflussen.

Die Haut wirkt praller und der Teint ebenmäßiger. Der Feuchtigkeitsgehalt der Haut spielt dabei eine große Rolle. Wertvolle Fette über die Nahrung aufgenommen oder auf die Haut aufgetragen unterstützen die natürliche Schönheit. Cannabis Sativa reguliert den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, wirkt auf Grund der entzündungshemmenden Eigenschaften gegen Unreinheiten und sie hat eine Anti-Aging Wirkung, was feine Linien und Fältchen vorbeugt.

Anwendung von Hanfkosmetik.

Trockene Haut und Neurodermitis

Ungesättigte Fettsäuren wirken trockener Haut entgegen und kompensieren den Alterungsprozess der Haut.

Hanföl enthält ein hohes Maß an Omega 6 Fettsäuren, die wiederum die wertvollen Gamma-Linolen-Säuren enthalten. Sie wirkt stark entzündungshemmend und zudem zellerneuernd, was für ein gesundes Hautwachstum und ergo dessen zu einem schönen Hautbild führt. Da, die im Hanföl enthaltene Gamma-Linolen-Säure entzündungshemmend wirkt, wird es gerne bei Neurodermitis oder Schuppenflechte angewendet.

Das im Hanf enthaltene Omega 3 unterstützt nicht nur die Talgproduktion der Haut, sondern wirkt sich positiv auf die Elastizität und die Feuchtigkeitsregulierung der Haut aus. Wir wissen, trockene Haut wirkt fahl, gut gepflegte Haut strahlt!

Empfindliche Haut

Gerade bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich ein Naturprodukt zu verwenden. Hanf ist auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung besonders schonend und daher perfekt bei empfindlicher Haut.

Akne

Hanföl reguliert die Talgproduktion der Haut, spendet Feuchtigkeit, ohne die Poren zu verstopfen und kann helfen fettige Haut auszugleichen. Trockenheit kann dazu führen, dass die Haut mehr Talg produziert, um die Trockenheit auszugleichen. So kann Akne entstehen.

Acne Vulgaris ist eine der häufigsten Hauterkrankungen weltweit und trotz jahrelanger Forschung zum Entstehungsprozess, sind nebenwirkungsfreie Mittel rar bis gar nicht zu finden. Auch in diesem Bereich verspricht Cannabis, auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung, Besserung.

Anti Aging

Alterungsprozess einer Frau, einerseits grau und alternd, auf der anderen Seite jung und straff.
Hanf als der Star im Anti-Aging-Bereich, da kann es einem schon mal die Sprache verschlagen.

Das Thema Anti-Aging betrifft uns alle irgendwann. Jugendliches Aussehen und ein strahlender Teint sind der Wunsch jeder Frau. Antioxidantien und freie Radikale sind keine Fremdwörter mehr, sondern sind in jedem Beauty-Magazin und nahezu auf jeder Produktverpackung aus dem Anti-Aging-Kosmetiksortiment zu finden.

Noch älter ist die Hanfpflanze und ihre Wirkung auf die Schönheit. Cannabinoide sind nicht nur entzündungshemmend, sondern auch ein echter Geheimtipp im Anti-Aging-Bereich.

Cannabis enthält ein hohes Maß an Antioxidantien, die gegen freie Radikale wirken und so wirksam gegen feine Linien und Fältchen eingesetzt werden. Es gibt Berichte darüber, dass Hanf ein stärkeres Antioxidant als die Vitamine A, C und E sein kann. Dem Kampf gegen freie Radikale ist unsere Haut ständig ausgesetzt, denn diese entstehen durch Umweltverschmutzung, Rauchen und UV-Strahlung.

Die bereits erwähnte Gamma Linolensäure oder kurz GLA, ist eine ziemliche große Nummer wenn es um gesunde, straffe und schöne Haut geht. Als mehrfach ungesättigte Fettsäure ist sie für Stoffwechselvorgänge im Körper und besonders der Haut, zuständig. Der Anteil der GLA in Hanföl, ist höher als bei anderen Ölen, was es zu einem wertvollen Anti-Aging-Produkt macht.

Zunehmendes Alter, Stress, Schadstoffe, Alkohol, Rauchen usw. führen zu frühzeitiger Hautalterung. Die Einnahme von GLA kann das Hautbild sichtbar verbessern.

Optimal ist es, wenn zur Anwendung von Hanfkosmetik Wasser getrunken wird. Dies gelangt in die Hautzellen und füllt diese auf. Die Hanfkosmetik kann die Flüssigkeit in den Zellen speichern und Fältchen aufpolstern. Et voilá straffere Haut ist das Resultat.

Hanfkosmetik, meine Empfehlungen.

Ich beschäftige mich schon lange mit Naturkosmetik und habe zahlreiche Fabrikate ausprobiert. Hanf Kosmetik ist definitiv ein Trend, auf den es sich lohnt aufzuspringen. Erwiesenermaßen sind die Inhaltsstoffe gut für Körper und Geist. Sie fördern die Schönheit und können auch so manches Leiden lindern. Was wollen wir noch mehr von Mutter Natur?

Hiernach präsentiere ich Euch meine Produktfavoriten, die ich regelmäßig in Gebrauch habe und die ich Euch von Herzen empfehlen kann!

Hemp Healing Ointment von hemp4help

Diese Salbe ist mein absoluter Favorit, wenn es um den Heilungsprozess der Haut geht. Egal ob es sich um einen Sonnenbrand, eine aufgekratzte Stelle oder Hautunreinheiten handelt, sie hilft definitiv beim Abheilen.

Sie enthält einen sehr hohen Anteil an Hanföl und dazu reines Propolis. Auf Grund ihrer Inhaltsstoffe wird empfohlen sie bei Schuppenflechte (Psoriasis), trockener und gereizter Haut , Wunden, rissiger Haut, feinen Falten, Dermatitis, atopischem Ekzem, leichten Hautverbrennungen, Dehnungsstreifen, frischen Narben und Akne zu verwenden.

Ich verwende diese Salbe einmal pro Woche gegen feine Fältchen unter den Augen und wenn meine Haut etwas unrein ist. Ich bevorzuge sie abends auf das gereinigte Gesicht zu schmieren, da der hohe Öl-Gehalt, die Haut etwas glänzen lässt. So kann die Hanfsalbe über Nacht Ihre Wirkung tun und mich im Schlaf verjüngen.

Zusätzlich für das tolle Produkt, möchte ich dem Hersteller ein Kompliment aussprechen. Das Unternehmen ist Mitglied bei 1 % for the planet und spendet 1 % des Umsatzes für den Schutz unseres Planeten. Zwei enthusiastisch erhobene Daumen!

Idun CBD – Feuchtigkeitscreme von Nordicoil

Als Tages und Nachtpflege verwende ich die Idun Feuchtigkeitscreme von Nordicoil. Die Inhaltsstoffe sind zu 100 % natürlich und körpereigen. Die Creme ist vegan und so konzipiert, dass sie nicht fettet und für einen optimale Hydratisierung der Haut sorgt.

Das spürt man. Die Creme ist leicht und zieht schnell ein. Sie ist nicht zu ölig und ich verwende sie gerne als Make up-Unterlage. So habe ich das Gefühl, dass meine Haut super versorgt ist und ich die perfekte Pflege unter meinem Tagesmake-up trage.

Tages- und Nachtcreme von hemp4help

Wer eine etwas „reichere“ Creme verwenden möchte bzw. die perfekte Creme für den Winter sucht, wird mit der Tages- und Nachtcreme von Hemp4help glücklich werden. Ich bin Skilehrerin und im Winter viel in den Bergen, meine Haut ist der Bergsonne, der Kälte und dem Wind ausgesetzt. Diese Creme schützt die Haut und pflegt sie zugleich bei jedem Wetter. Der Alleskönner für jeden Lifestyle!

Revitalisierend am Tag und regenerierend bei Nacht! Sie wirkt feuchtigkeitsspendend, ausgleichend, heilend und wird gerne auch bei zu Trockenheit neigender Haut verwendet. Das enthaltene Vitamin A und E verlangsamen den Alterungsprozess der Haut, daher ist diese Creme auch wunderbar für reifere Haut geeignet.

CBD – Lippenpflege von Nordicoil

Nie wieder spröde Lippen! Ich liebe diesen Lippenbalsam. Er riecht herrlich, er ist leicht auf der Haut und gibt ein super geschmeidiges Gefühl. Wertvolle Pflanzenöle aus Hanfsamen, Mandeln, Kokosnüssen und Avocados pflegen reichhaltig und Rizinusöl und Sheabutter sorgen für den Schutz der Lippen. Angereichert mit Echinacea und einer Extraportion CBD (3 %) hilft er sofort gegen trockene Lippen. Natürlich ist der Lippenbalsam vegan und mir scheint es, als würde mein Schatz mich nun noch lieber küssen. Also eine klares Yes, Ladies!

Hanföl für Körper und Haare von Biorganic

Dieses Hanföl könnt Ihr für die Haut verwenden aber auch für die Haare. Es macht die Haut glatt und weich und strafft sie zudem. Sie schützt die Haut vor Austrocknung und bewahrt ihre Elastizität. Das Haar wird samtig weich und geschmeidig. Die Kämmbarkeit wird erhöht und es hat eine Anti-Frizz-Wirkung.

Ich verwende dieses Öl auch gerne als Massageöl. Es ist angenehm auf der Haut und zieht schnell ein. Es ist zu 100 % Bio-zertifiziert und kalt gepresst, also ein echtes Qualitätsprodukt!

Hanf Shampoo von I + M

Dieses Shampoo ist ein reines Naturprodukt, vegan und tierversuchsfrei. Ich verwende das Shampoo seit Monaten und mein Haar ist wunderbar weich, leicht kämmbar und hat eine wunderbare Fülle. Meine Kopfhaut fühlt sich rein an und neigt nicht mehr zu Trockenheit. Früher hatte ich oft trockenen Kopfhaut und doch einen fettigen Haaransatz. Seit ich das Hanf Shampoo verwende scheint es als wäre meine Kopfhaut wieder in Balance. Der Duft des Shampoos ist nicht berauschend gut, aber die guten Inhaltsstoffe und die Vorteile, die es bietet, machen das wieder weg!

Haarbalsam von myrto-naturalcosmetics

Wenn Ihr leicht brüchiges oder vom Colorieren beschädigtes Haar habt, dann ist dieser Haarbalsam Euer Retter. Ich färbe seit Jahren mein Haar im Ombre-Style und trage die Spitzen hell. Das Bleichen macht das Haar trocken und brüchig. Dieser Balsam wirkt Wunder. Er repariert das Haar und macht es geschmeidig und glänzend. Der Duft ist verführerisch, Limette, Grapefruit, Bergamotte!

Er ist vegan, tierversuchsfrei und Tensid-frei. Als Intensivkur kann er auch mal im Haar bleiben. Für die Produktion werden nur die besten Inhaltsstoffe verwendet und die Produkte werden per Hand hergestellt. Mit der Kraft aus der Natur wirkt der Balsam antibakteriell, regeneriert den Haarwuchs und beugt Haarausfall vor.

Von diesem Haarbalsam bin ich zu 100 % überzeugt, schon seit der ersten Anwendung. Ich kann ihn absolut empfehlen!

Hanf Handcreme von The Body Shop

Diese Handcreme macht die Hände nicht nur weich und geschmeidig, sondern sie schützt sie auch vorm Altern. Zudem schützt sie vor Umwelteinflüssen und ist die perfekte Hanfpflege für jeden Tag. Ich liebe sie. Vor allem in der trockenen und kalten Jahreszeit gibt sie einfach ein wunderbar weiches Gefühl!

Fazit.

Jede Frau ist auf ihre natürliche Art und Weise schön. Genauso wie unsere Natur wunderschön ist und uns alles gibt, was wir zum Wohlfühlen brauchen. Ich bin überzeugt davon, dass für jedes Leiden ein Kraut gewachsen ist. Seit Jahren verwende ich ausschließlich Naturprodukte, ich lasse nichts anderes an meine Haut oder meine Haare. Als moderne Frau, die umweltbewusst ist und nachhaltig denkt, ist es für mich selbstverständlich darauf zu achten, dass die von mir verwendeten Produkte vegan sind und nicht an Tieren getestet wurden. Ich bin der Meinung, dass dies jeder einzelnen Person möglich ist. Denn in einer fortgeschrittenen Gesellschaft mit steigendem Bewusstsein, gibt es keine Ausrede mehr, unsere Umwelt, unseren Planeten nicht zu schützen. Wir sind mit großer Sicherheit nicht die letzte Generation auf Erden, also sollten wir uns auch nicht so verhalten.

Hanf ist ein Rohstoff, der so vielseitig einsetzbar ist, dass es eine große Freude macht darüber zu schreiben. Hanfkosmetik ist wirksam, heilsam und macht schön zu gleich. Ich brauche keine Alternative! Ihr denn?

Ich freue mich auf Eure Meinung dazu und über Erfahrungsberichte und Feedback!

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Der Unterschied zwischen Hanf, Cannabis, Marihuana und Haschisch.

Ob Nutzhanf, medizinisches Cannabis oder Marihuana, die Hanfpflanze hat viele…

Ob Nutzhanf, medizinisches Cannabis oder Marihuana, die Hanfpflanze hat viele Namen. Den Unterschied für die jeweilige Bezeichnung macht oft nur die Art der Verwendung und der THC-Gehalt (Tetrahydrocannabinol).

In der folgenden Übersicht geht hervor, dass Nutzhanf nicht viel Gemeinsamkeiten mit Marihuana und Haschisch aufweist, und das obwohl sie von der gleichen Ursprungspflanze abstammen.

Die Begriffe Hanf (Nutzhanf), Marihuana und Haschisch sind recht klar abgegrenzt. Einzig beim Begriff Cannabis muss man etwas genauer hinschauen, denn hier ist nicht unbedingt von vornherein klar ob es sich um ein illegales Rauschmittel oder ein gesundes und legales Lebensmittel handelt. 

Übersicht 


Legal Psychoaktiv (THC)  Anwendungsgebiete Verwendung
Hanf
(Nutzhanf)

Ja* 

Nein – Lebensmittel
– Baustoff
– Papierherstellung
– Textilien 
– Kosmetik 
Die ganze Pflanze:

Samen
Blätter
Stängel
Blüten
Cannabis

Ja/Nein*


Ja/NeinJe nach Sorte:

– Nutzhanf
 
– Medizinisches Cannabis
– Cannabis Öl 
– Rauschmittel


Nutzhanf: ganze Pflanze

Medizinisches Cannabis und Rauschmittel: Getrocknete Blüten und Blätter. 

Marihuana Nein Ja – Rauschmittel
– Medizinische Anwendung
Getrocknete Blüten und Blätter
Haschisch Nein  Ja – Rauschmittel
Harz der Blüten und Blätter wird in Platten gepresst. 

*Mit Einschränkungen, Details dazu weiter unten im Teil “Legalität”

Hanf.

Hanf Feld Anbau Cannabis
Hanf ist eine vielseitig einsetzbare Nutzpflanze. 

Hanf ist eine Pflanzengattung die der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) angehört. Ein weiterer prominenter Vertreter der Hanfgewächse ist übrigens der Hopfen. 

Wenn von Hanf die Rede ist handelt es sich im allgemeinen um die Nutzpflanze ohne psychoaktive Wirkung. Es hat sich so eingebürgert, dass mit dem Wort “Hanf” jene Produkte gemeint sind, die frei von THC sind bzw. einen Gehalt von 0,2 % nicht überschreiten. 

Dieser Begriff hat nichts mit Kiffen, Drogen oder Rauschzuständen zu tun, ist vollkommen legal und dient zur Herstellung von praktischen und essbaren Produkten. Aus Hanf (auch Nutzhanf genannt) werden Lebensmittel, Kosmetikartikel, Kleider, Baustoffe und Arzneimittel hergestellt. Legale und meist sehr gesunde Hanfprodukte sind:

Genau genommen muss man aber noch einmal zwischen den beiden Begriffen Nutzhanf und Drogenhanf unterscheiden. 

Nutzhanf weist einen THC-Gehalt von ca. 0,2 % auf und führt zu keiner berauschenden Wirkung. (Anwendungsgebiete siehe oben) 

Drogenhanf hat einen wesentlich höheren THC-Gehalt (bis zu 20 % und mehr) wird als Rauschmittel oder Arzneimittel verwendet. 

Das Wort Drogenhanf wird umgangssprachlich aber nicht wirklich verwendet, hier haben sich Begriffe wie Cannabis, Marihuana, Weed oder Gras etabliert. 

Cannabis.

Eine CBD Pflanze für den Anbau zu Hause.
Die unverkennbare Blattform der Cannabspflanze. 

Cannabis ist nichts weiter als das lateinische Wort für Hanf. Spricht man aber von Cannabis, ist nicht von vornherein klar ob der THC-Gehalt über oder unter 0,2 % liegt. Je nach Sorte kann der Begriff Cannabis auf ein psychoaktives und berauschend wirkendes Produkt oder ein legales und rauschfreies Produkt hindeuten. Das Wort hat umgangssprachlich jedoch eine andere Bedeutung als Hanf und wird meist dann verwendet wenn die Pflanze psychoaktiv ist.

Die Cannabispflanze kann auch Nutzhanf mit THC-Werten unter 0,2 % sein, das Wort steht aber grundsätzlich in Verbindung mit einem THC-Gehalt über 0,2 %. In der Landwirtschaft wird das Wort Hanf benutzt, wenn es um Rauschmittel geht verwendet so gut wie niemand das Wort Hanf und benutzt stattdessen Cannabis oder Marihuana. 

Um sicher zu gehen solltet Ihr Euch genau informieren und gegebenenfalls nachfragen. Handelt es sich um Cannabis ohne THC wird das üblicherweise klar kommuniziert. 

Da Cannabis und Hanf eigentlich das gleiche bedeuten ist das manchmal ein wenig irreführend. Als Faustregel für die Bezeichnungen gilt: 

Hanf = NICHT psychoaktiv
Cannabis = psychoaktiv

Der THC-Gehalt ist abhängig von der Cannabis Sorte. Es gibt Sorten mit über 20 % THC aber auch Sorten mit unter 0,2 % THC. CBD-Blüten erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie nicht berauschend wirken (0,2 % THC), legal zu kaufen sind und trotzdem gesundheitsfördernde Wirkung zeigen. Mehr dazu in unserem Artikel: CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

Die Cannabis Pflanze wird grundsätzlich in zwei Arten eingeteilt:

Cannabis sativa: wächst bis zu 2 m, hat kleine Blätter, dickere Stängel und gröbere Fasern. Aufgrund seiner Beschaffenheit eignet sich Cannabis sativa besser als Nutzhanf. Enthält je nach Sorte THC.

Cannabis indica: ist kleiner, buschiger, insgesamt zarter und hat größere Blätter. Cannabis indica wird bevorzugt als Drogen- und Medizinpflanze verwendet. 

Medizinisches Cannabis.

Wie der Name schon sagt handelt es sich hierbei meist um psychoaktives Cannabis welches für medizinische Zwecke verwendet wird. Medizinisches Cannabis ist auf Rezept, legal in der Apotheke erhältlich. Für die “ausgewählten” Patienten stehen dort mehrere Sorten mit verschiedenen THC und CBD-Verhältnissen zur Auswahl bereit. 

Die medizinische Verwendung von Cannabis und THC bei:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Appetitlosigkeit und Abmagerung
  • Spastik
  • Bewegungsstörungen
  • Schmerzzustände
  • Glaukom
  • Epilepsie
  • Asthma
  • Abhängigkeit und Entzugssymptome
  • Psychiatrische Symptome 
  • Autoimmunerkrankungen und Entzündungen

Alle weiteren medizinischen Verwendungen und genaue Beschreibungen findet Ihr auf der Seite Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Cannabinoidmedikamente (IACM).

Marihuana.

CBD Blüten rauchen kaufen
Getrocknete Blüten und Blätterteile der Cannabispflanze. 

Marihuana wird unter anderem auch als Weed, Gras, Mary Jane oder Ganja bezeichnet.

Marihuana hat viele Namen, gemeint sind aber immer die getrockneten Blüten der weiblichen Cannabispflanze.

Genau genommen bezieht sich das Wort Cannabis auf die ganze Pflanze, während Marihuana sich nur auf ausgewählte Teile der Cannabispflanze, nämlich die getrockneten Blüten und Blätter, bezieht.

Die Bezeichnung Marihuana hat nicht mehr viel mit Nutzhanf zu tun, hierbei geht es nicht um Fasern oder Dämmstoffe sondern um Rauschzustand oder medizinische Anwendung. Für die berauschende Wirkung ist der hohe THC-Gehalt verantwortlich. Als Mindestwert gilt 3 % THC, neuere Züchtungen schaffen es auch über 20 %.

Medizinisches Marihuana ist kein Begriff der viel verwendet wird, ist aber im Grunde das Selbe wie medizinisches Cannabis, nämlich getrocknete Blüten der weiblichen Hanfpflanze. 

Haschisch/Hasch.

Haschisch Platten aus Harz der Hanfpflanze
Das THC-haltige Harz der Cannabispflanze wird in Platten gepresst. 

Haschisch auch Shit genannt, wird aus dem abgesonderten Harz der Blüten und Blätter der weiblichen Cannabispflanzen hergestellt.

Vor allem die Blüten der Cannabispflanze bilden, ab einem bestimmten Punkt in der Blütezeit, ein Harz indem THC in hoher Konzentration enthalten ist. Das Harz wird durch mehrere Siebe (trockene Siebung) vom Rest der Pflanze gelöst und dann in sogenannte Haschischplattengepresst. Der THC-Gehalt solcher Platten ist recht hoch und liegt zwischen 4 und 30 %. 

Wird nur das extrahierte Harz der weiblichen Pflanzen verwendet, spricht man von Haschisch. Verwendet man allerdings die harzhaltigen getrockneten Blütentrauben und blütennahen Blätter als Ganzes, wird stattdessen von Marihuana gesprochen. 

Legalität.

Wann ist eine Hanfpflanze legal und wann nicht?

Hanf/Nutzhanf/Cannabis

  • Eingetragene Landwirtschaftliche Betriebe können eine offizielle Genehmigung für den Anbau von Nutzhanf erhalten und somit legal Hanf anbauen. Der THC-Gehalt der erlaubten Hanf-Sorten liegt unter 0,2 %, die Sorten werden von der EU vorgegeben. 
  • Privatpersonen dürfen in Deutschland weder Nutzhanf noch Cannabis anbauen, egal wie niedrig der THC-Gehalt der Pflanze ist. Privatanbau ist illegal. 
  • In Österreich sieht das aktuell noch anders aus. Hanfpflanzen dürfen bis zur Blüte als Zierpflanze gehalten werden. Sobald die Pflanze aber in die Blüte kommt (THC wird gebildet) gilt sie als illegal und muss vernichtet werden. 
  • Produkte mit einem THC-Gehalt von unter 0,2 % (zB. CBD-Öl ) sind sowohl in Deutschland als auch Österreich legal erhältlich. In der Schweiz liegt die Schmerzgrenze etwas höher, bei 1 % THC. 

Legalisierung von Cannabis und Marihuana. 

Die Legalisierung von Cannabis ist ein heikles und polarisierendes Thema, aber es birgt auch Potential für mögliche Verbesserung einer Gesellschaft in sich, und sollte deswegen offen und konstruktiv diskutiert werden.

Ich persönlich tendiere zu einer Legalisierung von Cannabis und denke, dass es mehr Vorteile als Nachteile mit sich bringen kann. Vorausgesetzt die jeweilige Regierung bereitet die Bürger mit einer breit angelegten Aufklärung und Information auf die Legalisierung von Cannabis vor. 

Marihuana ist eine Droge und wie jede andere Droge kann sie negative Auswirkungen auf den Konsumenten haben. Cannabis ist nicht harmlos! Und nur weil eine Droge legalisiert ist heißt das nicht dass sie sicher ist. Wie man auch am Beispiel von Alkohol und Zigaretten sieht. 

Abgesehen von der medizinischen Anwendung bin ich weder Cannabis Befürworter noch Cannabis Konsument. Dennoch glaube ich, dass der beste Weg um die Gesellschaft (vor allem junge Leute) vor den negativen Effekten von Cannabis zu schützen, eine Legalisierung und staatliche Regulation ist.

Die Gründe für eine Legalisierung sind nicht ganz offensichtlich, und werden erst bei genauerem Hinsehen erkenntlich. Cannabis einfach zu verbieten und zu hoffen, dass Erwachsene und Jugendliche sich daran halten zeigte sich als wenig effektiv. (Bei Erwachsenen ist Cannabis insgesamt die am häufigsten konsumierte illegale Substanz. Schätzungen gehen von rund 3,1 Millionen erwachsenen Cannabiskonsumenten allein in Deutschland aus. Die Dunkelziffer liegt vermutlich weit darüber)

Illegales Cannabis und seine “Nebenwirkungen”.

Illegales Cannabis ist ein Riesen “Geschäftszweig”, kriminelle Drogen-Dealer verdienen Milliarden und das Geld gelangt in die falschen Hände. Würde Cannabis vom Staat reguliert und versteuert (sowie andere Drogen wie Alkohol, Nikotin und Koffein) bliebe das Geld in den Staatskassen und könnte sinnvoll in die Gesellschaft reinvestiert werden.

Es handelt sich dabei um viel Geld, und anstatt es den Drogen Baronen in den Hintern zu blasen, könnten damit Krankenhäuser gebaut und Armut bekämpft werden. Eine aktuelle Studie (2018) belegt, dass im Fall einer Legalisierung von Cannabis jährlich über 2,66 Milliarden Euro!! in die deutschen Staatskassen fließen würden. 

Fehlende Kontrolle.

Jugendliche sind schlecht informiert, bekommen Zugriff auf Cannabis vom Schwarzmarkt und es ist unmöglich zu sagen was sie da genau in den Händen halten. Würde der Cannabis-Markt unter der Obhut der Regierung stehen, könnten Cannabis-Produkte klaren Richtlinien und Regulierungen unterliegen. Die Qualität des Produkts sowie diemögliche Wirkung würden transparent sein.

So wie auf jeder Bier- oder Schnapsflasche der Alkoholgehalt angegeben werden muss, könnte der genaue THC-Gehalt auf Cannabis-Produkten angegeben werden. Damit weiß der Konsument was er da vor sich hat und kann dementsprechend dosieren.

Kriminalisierung von Cannabis.

Viele Schicksale werden wegen kriminalisiertem Drogenbesitz zerstört. Ich spreche hier nicht von Drogendealern, sondern von jenen Menschen die voll in die Gesellschaft integriert sind, täglich ihrem Beruf nachgehen und hin und wieder Cannabis konsumieren. Es handelt sich hierbei nicht um kriminelle Verbrecher sondern um die ganz normale arbeitende Bevölkerung. Diese anständigen Leute werden aufgrund von Cannabisbesitz kriminalisiert, vielleicht sogar vorbestraft. Hilft es einer Gesellschaft und betroffenen Familien wenn man Menschen wegen einem gelegentlichen Cannabiskonsum als Verbrecher hinstellt? Wohl kaum. Die Kriminalisierung von Cannabis verursacht mehr Schaden als Nutzen. 

Portugal hat im Jahr 2001 den Cannabiskonsum entkriminalisiert, das heißt der Besitz von Drogen ist keine Straftat mehr, sondern nur noch eine Ordnungswidrigkeit – wie zB. Falschparken. Hat diese Gesetzesänderung Portugal in ein Drogenchaos gestürzt? Nein genau das Gegenteil ist der Fall:

  • Weniger Menschen nehmen Drogen
  • Weniger junge Menschen nehmen Drogen
  • Drogenkriminalität sinkt
  • Weniger Drogentote

Mehr dazu findet Ihr auf auf diesen beiden Artikeln (1,2). Die gesamte Studie über Portugal und Drogenkonsum findet Ihr hier.

Am 17.Oktober 2018 wurde Cannabis in Kanada legalisiert. Jeder kann in, vom Staat regulierten, Shops nun offiziell Cannabis kaufen. Kanadas Staatskasse wird sich freuen und ich bin gespannt auf die Auswertung der Langzeitstudien. Kanada übernimmt eine Vorreiterrolle und es wird sich zeigen welche Auswirkungen die Legalisierung von Cannabis hat. 

Überzüchtete Cannabissorten.

Eine Weitere “Nebenwirkung” von illegalem Cannabis betrifft die Cannabispflanze selbst. Aufgrund der Illegalität wurden Sorten mit möglichst viel THC gezüchtet. Diese bizarren Züchtungen steigern zwar den Gewinn allerdings sind sie mit der “ursprünglichen” Hanfpflanze, die unsere Vorfahren als Medizin genutzt haben, nicht vergleichbar.

Der THC-Gehalt solcher Züchtungen ist dermaßen hoch und steht nicht mehr in einem ausgewogenen Verhältnis mit den restlichen Inhaltsstoffen (zB. Cannabidiol CBD) der Pflanze. Es ist naheliegend, dass solche Sorten den Cannabiskonsumenten schaden. Aufklärung, Bildung und Regulierung können helfen derartige Sorten zu verdrängen. 

Cannabis vs. Alkohol.

Vergleicht man Cannabis mit Alkohol stellt sich die Frage ob nicht die falsche Droge legal ist. Wie gesagt Cannabis ist nicht ungefährlich aber neben Alkohol sieht Cannabis aus wie ein 3 jähriges Kind in der Krabbelstube. Für mehr Informationen empfehle ich Euch diesen Artikel der die beiden Drogen miteinander vergleicht. 

Weiterführende Fragen.

Kann man Nutzhanf rauchen?
Ja man kann Nutzhanf rauchen. Nutzhanf hat den Vorteil, dass er nicht berauschend wirkt aber trotzdem alle gesundheitlichen Vorteile mit sich bringt. CBD-Blüten gibt es in CBD-Shops oder online LEGAL zu kaufen. 

Kleiner Tipp: Das Vaporisieren also Verdampfen von Hanf ist der Gesundheit wesentlich zuträglicher da keine Verbrennung stattfindet und die damit verbundenen Giftstoffe wegfallen. Mehr dazu in unserem Artikel: CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

Kann Marihuana Psychosen auslösen?
Marihuana ist keine harmlose Droge und kann durchaus Psychosen auslösen. Es passiert relativ selten und meist bei ohnehin gefährdeten Personen mit einer Neigung zu Psychosen. Sorten mit einem hohen CBD- und niedrigen THC-Gehalt können das Risiko minimieren.

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