Cbd Öl und Hanfprotein

Category: Hanf

Hanföl für schöne Haut – die faszinierende Wirkung der Hanfpflanze.

Wie wirkt Hanföl auf die Haut? Hanföl wirkt pflegend und…

Wie wirkt Hanföl auf die Haut?

Hanföl wirkt pflegend und heilend auf die Haut. Der hohe Anteil an essenziellen Fettsäuren, sowie die enthaltenen Vitamine, lassen die Haut geschmeidig, schöner und jünger aussehen. Oral eingenommen und auch zum Einreiben der Haut hat Hanföl positive Effekte auf die Gesundheit und Schönheit der Haut.

Es gibt unzählige Cremen, Seren und andere Beauty-Produkte, die unzählige Inhaltstoffe haben und dabei nichts bewirken. Der schwedische Chemiker Dr. Alvin Ronlán sagt, dass mehr Inhaltsstoffe nicht auch mehr Wirkung bedeuten. Desto mehr verschiedene Inhaltsstoffe, desto mehr Konservierungsmittel werden benötigt und desto komplizierter das Produkt.

Zurück zur Einfachheit!

Die Hanfpflanze ist eine der ältesten Heilpflanzen der Welt und sie erlebt gerade eine beeindruckende Renaissance. Im Rahmen meiner Recherche konnte ich viele wunderbare Anwendungsmöglichkeiten für unser größtes Sinnesorgan, die Haut, entdecken. Hanföl kann folgende Wirkungen auf die Haut haben:

  • straffend
  • belebend
  • entzündungshemmend
  • verjüngend
  • befeuchtend
  • heilend
  • klärend
  • Talg reduzierend

Und wie das alles funktioniert schauen wir uns nachfolgend genauer an!

Was ist Hanföl?

Hanföl ist ein Pflanzenöl, das aus den Samen der Cannabis Sativa, hergestellt wird. Durch Kaltpressung entsteht so ein gelblich-grünes Öl, das über 70 % an essentiellen Fettsäuren enthält. Hanföl ist eines der wertvollsten Pflanzenöle, da es ein einzigartiges Fettsäureverhältnis (Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren) aufweist.

In den Samen der Hanfpflanze befindet sich keine nennenswerten Mengen an THC (Tetrahydrocannabinol ist der Wirkstoff der „high“ macht), daher wirken diese auch nicht psychoaktiv. THC befindet sich hauptsächlich in den Blüten der Pflanze.

Anwendung von Hanföl – für schöne Haut, gegen Unreinheiten und Pickel.

Hanföl kann sowohl oral eingenommen als auch äußerlich auf die Haut aufgetragen werden. Bei Hautproblemen oder zur Unterstützung der Gesundheit und natürlichen Schönheit der Haut, stellt Hanföl ein fantastisch einfaches und zugleich wirksames Mittel dar.

Die interessantesten Inhaltsstoffe des Hanföls für die Haut sind:

Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle zur Regelung des Feuchtigkeitsgehaltes der Haut. In keinem anderen Öl, ist das Fettsäureverhältnis optimaler als im Hanföl. Es kann vom Körper gut aufgenommen und verarbeitet werden. Ein guter Feuchtigkeitsgehalt reduziert feine Linien und Fältchen, der Teint wirkt praller und frischer.

Vitamin E

Es ist eines der wirksamsten Antioxidantien und sehr wertvoll im Kampf gegen freie Radikale und ergo dessen der Hautalterung.

Genaue Informationen über die Inhaltsstoffe und warum Omega-3 & 6 und Vitamin E wichtig für eine gesunde und schöne Haut sind, erfahrt Ihr unter Inhaltsstoffe.

Hanföl – oral einnehmen.

Die Einnahme von Hanföl unterstützt Euren Körper bei vielen Funktionen. Es wirkt nicht nur stärkend auf das Immunsystem, sondern kann auch bei der Entgiftung helfen.

Der hohe Anteil mehrfach ungesättigten Fettsäuren, vor allem Alpha-Linolensäure und Linolsäure, wirkt sich positiv auf die Zellmembran aus und unterstützt die Zellerneuerung, was bei oraler Einnahme dem ganzen Körper zugutekommt.

Hanföl besitzt einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie er in fast keinem anderen Speiseöl zu finden ist. Hanföl soll nicht erhitzt werden, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört werden, daher empfiehlt es sich das Öl zur Verfeinerung kalter Speisen zu verwenden. Ich verwende es für Salate, Aufstriche und sehr gerne für Smoothies. Meine Smoothies enthalten einen Esslöffel Hanföl und manchmal auch ein paar Hanfsamen, das macht den Smoothie besonders cremig!

Präventiv für einen schönen, starken und gesunden Körper empfehle ich täglich zwei Teelöffel Hanföl. Das Öl sollte über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Empfohlen wird die Einnahme über mindestens 4 Wochen, um einen positiven Effekt zu erzielen. Die Einnahme sollte 20 Minuten vor dem Essen passieren.

Hanföl – äußerliche Anwendung.

Eine Dame cremt sich mit Hanfbalsam die Hände ein.
Hanföl als natürliche Pflege für die Haut, nicht erst bei Beschwerden, sondern präventiv.

Auf Grund seiner positiven Effekte auf die Haut befindet sich Hanföl heutzutage in vielen Pflegeprodukten. Hanföl kann pur oder in Form von Salben auf die Haut aufgetragen werden. Es gibt verschiedene Cremen für die Haut, Öle für die Kopfhaut und Lippenbalsam für einen wunderschönen und weichen Kussmund.

Hanföl, hergestellt aus Hanfsamen ist sehr wertvoll für die Haut und kann bereits einiges bewirken. CBD-Öl, das nicht aus den Samen, sondern aus den Blüten und Stängeln der Hanfpflanze hergestellt wird, enthält den Inhaltsstoff Cannabidiol (CBD) und kann noch wirksamer sein, wenn es um die Linderung schwerwiegender Beschwerden geht.

CBD-Öl wirkt entzündungshemmend, antimikrobiell und antiseptisch und kann so erfolgreich bei Hautproblemen, wie Neurodermitis oder Akne eingesetzt werden. Genauere Informationen zu CBD-Öl, wie es wirkt und wozu man es verwendet, findet Ihr im Artikel CBD-Öl kaufen. Wirkung und Anwendung von CBD.

Generell ist zu sagen, dass nicht immer erst eine Beschwerde vorliegen muss, um auf seine Gesundheit und Schönheit zu achten. Selbstverständlich unterstützt Hanföl auch einfach die natürliche Schönheit ohne, dass ein Leiden vorliegt!

Wie wird Hanföl äußerlich angewendet?

Das kaltgepresste Hanföl in den Händen verteilen und in kreisenden Bewegungen auf die Haut auftragen. Nachdem das Öl fast gänzlich von der Haut aufgesogen werden kann, bleibt kein fettiger Film auf der Haut. Die Haut fühlt sich zart und geschmeidig an.

Das Öl zieht wirklich gut in die Haut ein. So unterstützt es die natürliche Schutzbarriere der Haut. Es verhindert sowohl das Austrocknen als auch das Eindringen von Giftstoffen aus der Umwelt.

Das Öl kann auch in Form von einer Gesichtsmaske verwendet werden, hier das Rezept zum selber machen:

Forever-Young- Hanföl-Maske

  • 1 EL Heilerde, zwei EL Hanföl zusammenrühren
  • Die Paste großzügig auf das Gesicht, den Hals und das Dekolletee auftragen.
  • Die Einwirkzeit sollte ca. 15 Minuten betragen. In diesen 15 Minuten visualisiert Ihr wunderschöne, reine, strahlende Haut!
  • Nach der Einwirkzeit die Maske mit lauwarmem Wasser abnehmen. Zum Schluss das Gesicht mit eiskaltem Wasser waschen und mit Dankbarkeit für Schönheit und Gesundheit trocken tupfen.
  • Danach keine Pflegeprodukte mehr auftragen, sondern ins Bett gehen und die Haut regenerieren lassen.

Hanföl als Anti-Aging-Wunderwaffe?

Was ist Anti-Aging eigentlich? Ich habe ein paar interessante Fakten und wertvolle Tipps bei Beyer & Söhne gefunden, die ich mit Euch teilen möchte. Zuerst mal gibt es die gängigen Empfehlungen, wie nicht Rauchen, wenig Alkohol, viel Schlaf, gesunde Ernährung und den Sonnenschutz nicht vergessen. Wissenschaftlich gesehen ist das Geheimnis um den Alterungsprozess noch nicht ganz entschlüsselt worden, es gibt jedoch Theorien, aus denen sich Empfehlungen zum Anti-Aging ableiten lassen:

Freie Radikale schädigen unsere Haut und machen alt.

Luftverschmutzung, UV-Strahlung und Stoffwechselvorgänge im Körper produzieren freie Radikale, die in unserem Körper Schaden anrichten und die Zellen angreifen. Sie lassen sich mit Antioxidantien neutralisieren, zu den besten und wirksamsten zählen Vitamin A, E und C!

Unsere Mitochondrien werden schwächer.

Die kleinen Kraftwerke in unseren Zellen. Die aufgenommen Nahrung wird verbrannt und kann so über das Blut aufgenommen werden. Dazu wird Energie benötigt und das passiert in den Mitochondrien. Je älter wir werden, desto schwächer werden sie, ergo dessen desto weniger Energie können sie aufbringen.  Der Körper altert.

Das Enzym Q10 wird vom Körper selbst hergestellt, jedoch auch immer weniger im Alter. So kann die Einnahme von Q10 dem Körper helfen „schöner“ zu altern. Die Meinungen bezüglich der Wirksamkeit des Q10 auf den Körper im Alterungsprozess gehen auseinander. Manche sagen, es spielt keine Rolle andere schwören darauf, dass Q10 mit an der Front steht im Kampf gegen freie Radikale. Ich denke mir, was der Körper selbst produziert, wird er in irgendeiner Form brauchen!

Die Kollagen Produktion lässt nach.

Kollagen ist ein Eiweiß, das unserer Haut Struktur gibt. Im Alter lässt die Kollagenproduktion nach, das Kollagengerüst wird brüchig und es entstehen Falten. Die Kollagensynthese des Körpers lässt pro Jahr um ca. 1 % nach.

Was hilft nun dem Körper bei der Kollagenproduktion? Vitamine! Am besten Vitamin E und C, die Kämpfer gegen freie Radikale. Sowie cremen, die neben Vitaminen auch noch viele Ceramide, also Fette beinhalten, die den Feuchtigkeitsgehalt der Haut regulieren.

Die Haut produziert und speichert weniger Feuchtigkeit.

Auch die Fähigkeit Feuchtigkeit zu speichern nimmt mit dem Alter ab. Es entstehen sogenannte Trockenheitsfalten. Pflege, die die Haut dabei unterstützt Feuchtigkeit zu binden, wird immer wichtiger.

Die im Hanföl enthaltene Gamma-Linolensäure bindet Feuchtigkeit in der Haut und kann so kleine Fältchen im Gesicht aufpolstern. Dieser Effekt sorgt zudem dafür, dass die Haut gut mit Feuchtigkeit versorgt wird und so ein fahler und müder Teint der Vergangenheit angehört.

Das im Hanföl enthaltene Vitamin E ist der Kämpfer gegen freie Radikale. Die optimale Pflege für Eure Haut beinhaltet neben den wertvollen Inhaltsstoffen der Hanfpflanze, noch Vitamin C und verzichtet auf chemische Bestandteile oder minderwertige Öle.

Anti-Aging? Bedeutet für uns dem Körper zu helfen natürlich und schön zu altern.

Kurz gesagt im Anti-Aging geht es darum dem Körper zu helfen schön und gesund zu altern. Altern ist ein natürlicher Prozess, der weder durch unachtsame Lebensweisen beschleunigt werden muss noch durch Magie gestoppt werden kann. Altern ist natürlich und die Hanfpflanze kann dafür unterstützend eingesetzt werden.

Unsere Empfehlungen der besten Pflegeprodukte findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite. Wir empfehlen rein pflanzliche, vegane, tierversuchsfreie Produkte, hinter denen wir zu 100 % stehen!

Hanföl bei Akne? In diesem Fall besser CBD-Öl.

Die Einnahme von Hanfsamenöl ist in jedem Fall gesundheitsfördernd und unterstützt unsere Haut dabei gesund und schön zu sein. Auch im Falle von Akne kann die Einnahme von Hanfsamenöl nicht verkehrt sein, im Gegenteil.

Doch bei schweren Akne-Fällen empfehle ich, CBD-Öl einzunehmen. Es gibt Studien, die die Wirksamkeit von CBD bei Akne bestätigen. Wie entsteht Akne? Akne entsteht nicht durch mangelnde Hygiene, sondern auf Grund von vermehrter Talgproduktion auf Grund von Hormonschwankungen. Viele Menschen sind im Laufe ihres Lebens einmal davon betroffen.

Akne-Medikamente sind meist talgregulierend und entzündungshemmend. Sie fördern die Selbstheilungskräfte der Haut durch Vitamine, jedoch enthalten sie oft auch Cortison oder andere Chemikalien, die nicht nur Akne bekämpfen, sondern unsere Organe schädigen können.

Forscher haben herausgefunden, dass der Wirkstoff CBD die Talgproduktion der Haut regulieren kann. Außerdem kann CBD entzündungshemmend wirken, daher wird es immer häufiger bei Akne eingesetzt. Ich empfehle sowohl CBD-Öl einzunehmen als auch CBD-haltige Cremen zu verwenden.

Wenn ich zeitweise unreine Haut habe, nehme ich die Hemp Healing Ointment von hemp4help. Sie hilft gegen Unreinheiten und auch kleine Fältchen.

Hanföl bei Neurodermitis und trockener, juckender Haut.

Hanföl kann Linderung bei Neurodermitis bringen – verantwortlich dafür ist die im Hanföl enthaltenen essentiellen Fettsäuren. Diese können oral eingenommen und auch auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden.   

Was ist eigentlich die Ursache von Neurodermitis? Das ist bis heute nicht wirklich erforscht. Gewiss ist jedoch, dass die genetische Veranlagung vererbt werden kann. Durch einen genetischen Enzym-Defekt kommt es zu Stoffwechselstörungen, die einen Mangel essentieller Fettsäuren nach sich ziehen. Die Schutzbarriere der Haut wird geschwächt und es können Allergene und hautreizende Substanzen in die Haut eindringen. Dadurch entstehen Juckreiz und Schmerzen. Trockene Hautstellen und Entzündungen werden oft von Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und Unruhe begleitet.

Hanföl und vor allem die darin enthaltene Gamma-Linolensäure können bei Neurodermitis Linderung bringen. Hauttrockenheit und Juckreiz sind oft auf einen Mangel an Gamma-Linolensäure zurückzuführen. Die ungesättigten Fettsäuren in Hanföl helfen der Haut Feuchtigkeit zu binden und so kann Juckreiz gemindert werden. Die entzündungshemmende Wirkung wirkt sich positiv auf etwaige Entzündungen aus.

Erfahrungsberichte zeigen, dass Hanföl sowohl von innen als auch von außen erfolgreiche gegen Neurodermitis eingesetzt werden. So kann das Öl direkt auf die Haut aufgetragen werden, als Badezusatz ins Badewasser gegeben werden und oral eingenommen werden. In schweren Fällen empfehle ich auch CBD-Öl einzunehmen. CBD-Öl hat eine noch stärkere entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung.

TIPP: Hanföl und Aloe Vera zusammen mischen, das macht die Haut weich und geschmeidig!

Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass der Juckreiz von Neurodermitis-Patienten nachließ oder gar ganz verschwand. Ich empfehle Hanföl bei Neurodermitis auf jeden Fall auszuprobieren, oral als auch zum Einreiben!

Wie wird aber nun das grüne Gold hergestellt und worauf ist bei der Verwendung zu achten?

Herstellung von Hanföl.

Zur Herstellung von Hanföl werden geschälte Samen der Cannabis Sativa Pflanze verwendet. Diese werden durch Kaltpressung mit Temperaturen von unter 37°C zu Öl verarbeitet. Kaltpressung deshalb, um so die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten. Beim Erhitzen gehen die wertvollen und in hohem Maße vorkommenden mehrfach ungesättigten Fettsäuren verloren, daher soll es auch nicht zum Kochen verwendet werden!

Hanföl hat einen nussigen Geruch und schmeckt je nach Alter und Herkunft der Saat nussig bis krautig. Kaltgepresstes Hanföl ist gelblich-grün, wobei die grünliche Verfärbung auf den hohen Chlorophylanteil zurückzuführen ist. Nachdem das Öl nicht erhitzt werden soll, wird es gerne für Salate, Dressings, Soßen, Brotaufstriche und Smoothies verwendet.

Hanföl – Inhaltsstoffe.

Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren.

Hanföl ist gerade wegen seiner äußerst interessanten Zusammensetzung an Inhaltsstoffen für die Gesundheit und Schönheit sehr wertvoll. Hanföl weist über 70 % an mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf. Mehr als jedes andere Öl! Es bietet das optimale Verhältnis (3:1) an Linolsäure (Omega-6) und Alpha-Linolensäure (Omega-3), die für den Feuchtigkeitsgehalt der Haut eine wichtige Rolle spielen. Weiters enthält Hanföl Gamma-Linolensäure, eine sehr seltene Omega-6 Fettsäure.

Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen. Durch den Verzehr pflanzlicher Lebensmittel wird eine Vorstufe von Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren aufgenommen, die im Körper in eine verwertbare Form umgewandelt werden. Die Zufuhr von Omega-6-Fettsäuren über die Nahrung stellt kein Problem dar, da diese vermehrt vorhanden sind. Jedoch ist auf eine ausreichende Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren zu achten um das Verhältnis von 5:1 nicht zu überschreiten. Dies ist mit einer ausreichenden Zufuhr an Alpha-Linolensäure-haltigen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Hanf in jeglicher Form, zu schaffen. Auch Leinsamen, Chiasamen sowie Walnüsse haben einen hohen Omega-3-Gehalt.

Hanföl verfügt über eine Zusammensetzung von Omega-6 zu Omega-3 von 3:1, das heißt, dass 3 Teile Omega-6-Fettsäuren auf einen Teil Omega-3-Fettsäuren kommen. 3:1 ist das für den Menschen optimale Fettsäureverhältnis. In meiner Recherche habe ich kein anderes Öl mit dieser Fettsäurezusammensetzung gefunden. Nahe dran sind Wallnussöl mit einem Verhältnis von 4:1, Rapsöl mit 2:1, sowie Leinöl mit 1:4.

Siehe dazu auch nachfolgende Tabelle:

Eine Tabelle über das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 in verschiednen Speiseölen.
Tabelle 1: Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in pflanzlichen Lebensmitteln.(Koerber et al., 2012. Adam, 2007. Cunnane et al., 1993)

Warum Omega-3 für unseren Körper wichtig ist.

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den essentiellen Fettsäuren und werden, wie bereits erwähnt von unserem Körper nicht selbst hergestellt. Daher ist es „essentiell“ (aha!) sie über die Nahrung zuzuführen.

Sie werden für folgende Vorgänge in unserem Körper benötigt:

  • Zellstoffwechsel
  • Produktion von Hormonen
  • Eiweißsynthese
  • Versorgung der Gelenke mit Schmierstoff
  • Vermeidung von Entzündungen
  • Feuchtigkeit und Spannkraft der Haut und Haare
  • Schutz vor Infektionskrankheiten
  • Bildung von körpereigenen Abwehrkräften
  • Schutz des Herz-Kreislauf-Systems
  • Demenz-Prävention
  • Thrombose-Prävention
  • Erhöhung der geistigen Leistungsfähigkeit bei Kindern
  • Schutz der Augen bzw. der Sehkraft

Die richtige Dosierung von Omega-3.

Bei der Einnahme von Omega-3 ist die Zusammensetzung von ALA, EPA und DHA entscheidend. Dabei handelt es sich um die langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Alpha-Linolensäure (ALA) befindet sich in pflanzlichen Omega-3-Quellen, wie zum Beispiel Hanföl. EPA und DHA sind die beiden noch wirksameren Omega-3-Fettsäuren und befinden sich bevorzugt in tierischen Omega-3-Quellen (Fischöl, Krillöl) oder in Algenpräparaten – für die Veganer unter Euch.

Da die Zusammensetzung von EPA zu DHA bei 1:2 liegen soll, kommen nicht alle Präparate in Frage. Ein gutes Präparat soll zudem mindestens 800 mg Omega-3 pro Tagesdosis enthalten. Ich nehme das V-Omega und bin sehr zufrieden!

Als Richtwert für die Einnahme von Omega-3 wird folgendes empfohlen:

Aus der Ernährung oder Nahrungsergänzungsmitteln

  • 300 mg bis 600 mg EPA/DHA pro Tag und
  • 1.100 bis 1.600 mg ALA pro Tag (1 EL Hanföl liegt bei 2.000 mg ALA)

Diese Angaben beziehen sich auf einen gesunden Menschen zur Prävention. Zu therapeutischen Zwecken liegt die empfohlene Menge höher und kann bis zu 5.000 mg EPA/DHA pro Tag betragen. Weitere Informationen zur Dosierung findet Ihr hier.

Vitamin E (Tocopherol)

Als eines der stärksten Antioxidantien schützt Vitamin E unsere Haut vor freien Radikalen. Das sind Moleküle, die bei natürlichen Stoffwechselprozessen entstehen und Hautfette, Zellmembranen und Proteine zerstören. Daraus resultieren ein fahler Teint und Falten. Die innerliche und äußerliche Anwendung von Vitamin E wirkt dem Alterungsprozess entgegen und erfreut sich steigender Beliebtheit im Anti-Aging-Bereich.

Tocopherol liefert Feuchtigkeit an die Hornschicht der Haut und unterstützt so die Haut dabei mehr und länger Feuchtigkeit zu halten. Mit genug Feuchtigkeit sieht der Teint frischer aus und zeigt weniger Falten.

Nachdem Vitamin E die Zellneubildung fördert, unterstützt es die Haut auch bei der Regeneration. Vitamin E ist auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung in guten Heilsalben unerlässlich.

Laut einer Studie der Universität Bonn soll Vitamin E auf der Haut ein Schutzmantel gegen UV-Strahlung und Ozonbelastung sein.

Weitere Inhaltsstoffe sind Vitamin B 1 und B 2, Kalium, Mangan, Kalzium, Eisen, Phosphor, Natrium, Kupfer und Zink.

Interessantes zum Schluss.

Die Dermatologin Dr. Yael Adler erklärt, dass schöne Haut auch von unserer Ernährung abhängt. Die Haut erneuert sich alle 30 Tage und dazu benötigt sie Nahrung. Zu viele schnellverdauliche Kohlehydrate erhöhen den Insulinspiegel, Zucker wird aus dem Blut in die Zellen gebracht und es kommt zum Zellwachstum. Das bedeutet, dass sich Talgdrüsen vergrößern, Akne kann entstehen. Zucker lagert sich in das Erbgut ab, Entzündungen entstehen und der Alterungsprozess wird beschleunigt.

Das bedeutet, dass es speziell bei unreiner Haut empfehlenswert ist auf verarbeitete Lebensmittel (Kohlenhydrate, Fette, Zucker) zu verzichten und auf pflanzliche Öle zurückzugreifen. Gute essentielle Fettsäuren schützen das Erbgut und beeinflussen den Alterungsprozess positiv!

Als Killer Nummer 1 für junge schöne Haut gilt zu wenig Schlaf! Also für schöne Haut den Schönheitsschlaf einhalten.

Fazit.

Hanföl ist voller wertvoller Inhaltstoffe, die als Nahrung für die Haut dienen. Diese Inhaltstoffe machen unsere Haut schöner, gesünder und auch jünger!

Hanföl und eine natürliche Pflege angereichert mit Vitamin A und C und mehr braucht die Haut nicht. Hanföl kann für jeden Hauttyp verwendet werden, da es die Talgproduktion reguliert. Es reduziert feine Linien und Falten und sorgt für den richtigen Feuchtigkeitsgehalt.

Natürlich schön sein war noch nie so einfach!

Quellen

Klement, Christina: Was sind Mitochondrien? (2018), in Gesundheit.de, URL: https://www.gesundheit.de/wissen/haetten-sie-es-gewusst/medizinische-begriffe/mitochondrien (Stand: 9.5.2019)

Beyer, Robby: Anti-Aging: die natürlichste Sache der Welt?, in Beyer & Söhne, URL: https://www.beyer-soehne.de/anti-aging-die-natuerlichste-sache-der-welt/ (Stand: 9.5.2019)

Killius, Markus: Entstehung und Ursache von Akne, in Aknehilfe.net, URL: https://www.aknehilfe.net/entstehung-und-ursachen-von-akne/ (Stand: 9.5.2019)

Gesundheit.gv.at: Neurodermitis: was ist das?, URL: https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/haut-haare-naegel/neurodermitis/was-ist-das (Stand: 9.5.2019)

Ecodemy GmbH: Omega-3-Fettsäuren: unterschätztes Brain Food (2017), URL: https://ecodemy.de/magazin/omega-3-fettsaeuren-vegan/ (Stand: 9.5.2019)

Zentrum der Gesundheit: Hanföl – Eines der besten Speiseöle (2019), URL: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/hanfoel-pi.html (Stand: 9.5.2019)

Vitamine.com: Vitamin E für die Haut, URL: https://www.vitamine.com/vitamin-e/haut/ (Stand: 9.5.2019)

Kirady, Maria / Simon, Klaus Peter: Das richtige Essen für gesunde Haut, in: GEO Wissen Gesundheit, URL: https://www.geo.de/magazine/geo-wissen-gesundheit/17802-rtkl-ernaehrung-das-richtige-essen-fuer-gesunde-haut (Stand: 5.9.2019)

Eube, Anna (2015): Bringen Feuchtigkeitscremen in Wahrheit gar nichts?, in: Welt.de, URL: https://www.welt.de/icon/article140778925/Bringen-Feuchtigkeitscremes-in-Wahrheit-gar-nichts.html (Stand: 9.5.2019)

Studien

PubMed Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes.

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Hanfkosmetik, Wirkung und meine Empfehlung der besten Produkte.

Wie wirksam ist Hanfkosmetik? Die Hanfpflanze verfügt über einen großen…

Wie wirksam ist Hanfkosmetik?

Die Hanfpflanze verfügt über einen großen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf den Feuchtigkeitsgehalt der Haut auswirken. Die enthaltenen Cannabinoide sind entzündungshemmend, weshalb Hanfkosmetik gerne bei Akne eingesetzt wird. Auch im Anti-Aging-Segment sind Hanfprodukte im Trend, da der hohe Gehalt an Antioxidantien, freien Radikalen den Kampf ansagt.

Spieglein, Spieglein an der Wand, welche ist die beliebteste Pflanze im ganzen Land?

Die Cannabispflanze ist in aller Munde, nicht nur wegen der Diskussionen um die Legalisierungen von Marihuana in gewissen Teilen der Welt, sondern auch wegen dem Inhaltsstoff CBD (Cannabidiol), der nun auch die Kosmetikbranche kräftig aufmischt. CBD ist eine von über 120 chemischen Verbindungen, die in der Hanfpflanze vorkommen. Sie verleihen der Hanfpflanze ihre medizinische und psychoaktive Wirkung. THC (Tetrahydrocannabinoid) ist der wohl bekannteste Wirkstoff und medizinisch am Besten erforscht. CBD, als der nicht psychoaktive Wirkstoff in der Hanfpflanze, ist der Star in der Hautpflege, so das Magazin Forbes.

CBD hat viele gesundheitliche Vorteile, wie aus zahlreichen Studien hervorgeht. Angefangen bei der Behandlung von Psoriasis (Schuppenflechte), atopischer Dermatitis und Ekzemen bis zur Minimierung von epileptischen Anfällen, Stress und Schlaflosigkeit.

Doch die Hanfpflanze mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen, erobert seit geraumer Zeit auch den Beauty-Sektor. Und das zu Recht! Nachweislich enthält die Hanfpflanze Cannabinoide, die sich nicht nur innerlich gut auf unseren Körper auswirken, sondern auch äußerlich. Immer mehr Unternehmen erforschen die Hanfpflanze zur kosmetischen Anwendung und launchen CBD-hältige Kosmetikprodukte, die rapide den Markt erobern.

Hanfkosmetik – Wirkung.

Das große Interesse an der Hanfpflanze für die Kosmetikindustrie, beruht am hohen Öl-Anteil, vor allem ungesättigter Fettsäuren, der Hanfpflanze. Hanf enthält einen hohen Anteil an Stearinsäure, Ölsäure, Linolsäure und a-Linolensäure, die erwiesenermaßen eine gute Quelle an Fettsäuren für die Hautpflege und kosmetische Zwecke sind.

Unsere Haut ist ein Schutzmantel, der den Körper vor Austrocknung, Viren und Bakterien schützt. Damit dieser Mantel einwandfrei funktionieren kann, benötigt er gewisse Fette, die unter anderem das Aussehen und die Funktion der Haut positiv beeinflussen.

Die Haut wirkt praller und der Teint ebenmäßiger. Der Feuchtigkeitsgehalt der Haut spielt dabei eine große Rolle. Wertvolle Fette über die Nahrung aufgenommen oder auf die Haut aufgetragen unterstützen die natürliche Schönheit. Cannabis Sativa reguliert den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, wirkt auf Grund der entzündungshemmenden Eigenschaften gegen Unreinheiten und sie hat eine Anti-Aging Wirkung, was feine Linien und Fältchen vorbeugt.

Anwendung von Hanfkosmetik.

Trockene Haut und Neurodermitis

Ungesättigte Fettsäuren wirken trockener Haut entgegen und kompensieren den Alterungsprozess der Haut.

Hanföl enthält ein hohes Maß an Omega 6 Fettsäuren, die wiederum die wertvollen Gamma-Linolen-Säuren enthalten. Sie wirkt stark entzündungshemmend und zudem zellerneuernd, was für ein gesundes Hautwachstum und ergo dessen zu einem schönen Hautbild führt. Da, die im Hanföl enthaltene Gamma-Linolen-Säure entzündungshemmend wirkt, wird es gerne bei Neurodermitis oder Schuppenflechte angewendet.

Das im Hanf enthaltene Omega 3 unterstützt nicht nur die Talgproduktion der Haut, sondern wirkt sich positiv auf die Elastizität und die Feuchtigkeitsregulierung der Haut aus. Wir wissen, trockene Haut wirkt fahl, gut gepflegte Haut strahlt!

Empfindliche Haut

Gerade bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich ein Naturprodukt zu verwenden. Hanf ist auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung besonders schonend und daher perfekt bei empfindlicher Haut.

Akne

Hanföl reguliert die Talgproduktion der Haut, spendet Feuchtigkeit, ohne die Poren zu verstopfen und kann helfen fettige Haut auszugleichen. Trockenheit kann dazu führen, dass die Haut mehr Talg produziert, um die Trockenheit auszugleichen. So kann Akne entstehen.

Acne Vulgaris ist eine der häufigsten Hauterkrankungen weltweit und trotz jahrelanger Forschung zum Entstehungsprozess, sind nebenwirkungsfreie Mittel rar bis gar nicht zu finden. Auch in diesem Bereich verspricht Cannabis, auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung, Besserung.

Anti Aging

Alterungsprozess einer Frau, einerseits grau und alternd, auf der anderen Seite jung und straff.
Hanf als der Star im Anti-Aging-Bereich, da kann es einem schon mal die Sprache verschlagen.

Das Thema Anti-Aging betrifft uns alle irgendwann. Jugendliches Aussehen und ein strahlender Teint sind der Wunsch jeder Frau. Antioxidantien und freie Radikale sind keine Fremdwörter mehr, sondern sind in jedem Beauty-Magazin und nahezu auf jeder Produktverpackung aus dem Anti-Aging-Kosmetiksortiment zu finden.

Noch älter ist die Hanfpflanze und ihre Wirkung auf die Schönheit. Cannabinoide sind nicht nur entzündungshemmend, sondern auch ein echter Geheimtipp im Anti-Aging-Bereich.

Cannabis enthält ein hohes Maß an Antioxidantien, die gegen freie Radikale wirken und so wirksam gegen feine Linien und Fältchen eingesetzt werden. Es gibt Berichte darüber, dass Hanf ein stärkeres Antioxidant als die Vitamine A, C und E sein kann. Dem Kampf gegen freie Radikale ist unsere Haut ständig ausgesetzt, denn diese entstehen durch Umweltverschmutzung, Rauchen und UV-Strahlung.

Die bereits erwähnte Gamma Linolensäure oder kurz GLA, ist eine ziemliche große Nummer wenn es um gesunde, straffe und schöne Haut geht. Als mehrfach ungesättigte Fettsäure ist sie für Stoffwechselvorgänge im Körper und besonders der Haut, zuständig. Der Anteil der GLA in Hanföl, ist höher als bei anderen Ölen, was es zu einem wertvollen Anti-Aging-Produkt macht.

Zunehmendes Alter, Stress, Schadstoffe, Alkohol, Rauchen usw. führen zu frühzeitiger Hautalterung. Die Einnahme von GLA kann das Hautbild sichtbar verbessern.

Optimal ist es, wenn zur Anwendung von Hanfkosmetik Wasser getrunken wird. Dies gelangt in die Hautzellen und füllt diese auf. Die Hanfkosmetik kann die Flüssigkeit in den Zellen speichern und Fältchen aufpolstern. Et voilá straffere Haut ist das Resultat.

Hanfkosmetik, meine Empfehlungen.

Ich beschäftige mich schon lange mit Naturkosmetik und habe zahlreiche Fabrikate ausprobiert. Hanf Kosmetik ist definitiv ein Trend, auf den es sich lohnt aufzuspringen. Erwiesenermaßen sind die Inhaltsstoffe gut für Körper und Geist. Sie fördern die Schönheit und können auch so manches Leiden lindern. Was wollen wir noch mehr von Mutter Natur?

Hiernach präsentiere ich Euch meine Produktfavoriten, die ich regelmäßig in Gebrauch habe und die ich Euch von Herzen empfehlen kann!

Hemp Healing Ointment von hemp4help

Diese Salbe ist mein absoluter Favorit, wenn es um den Heilungsprozess der Haut geht. Egal ob es sich um einen Sonnenbrand, eine aufgekratzte Stelle oder Hautunreinheiten handelt, sie hilft definitiv beim Abheilen.

Sie enthält einen sehr hohen Anteil an Hanföl und dazu reines Propolis. Auf Grund ihrer Inhaltsstoffe wird empfohlen sie bei Schuppenflechte (Psoriasis), trockener und gereizter Haut , Wunden, rissiger Haut, feinen Falten, Dermatitis, atopischem Ekzem, leichten Hautverbrennungen, Dehnungsstreifen, frischen Narben und Akne zu verwenden.

Ich verwende diese Salbe einmal pro Woche gegen feine Fältchen unter den Augen und wenn meine Haut etwas unrein ist. Ich bevorzuge sie abends auf das gereinigte Gesicht zu schmieren, da der hohe Öl-Gehalt, die Haut etwas glänzen lässt. So kann die Hanfsalbe über Nacht Ihre Wirkung tun und mich im Schlaf verjüngen.

Zusätzlich für das tolle Produkt, möchte ich dem Hersteller ein Kompliment aussprechen. Das Unternehmen ist Mitglied bei 1 % for the planet und spendet 1 % des Umsatzes für den Schutz unseres Planeten. Zwei enthusiastisch erhobene Daumen!

Idun CBD – Feuchtigkeitscreme von Nordicoil

Als Tages und Nachtpflege verwende ich die Idun Feuchtigkeitscreme von Nordicoil. Die Inhaltsstoffe sind zu 100 % natürlich und körpereigen. Die Creme ist vegan und so konzipiert, dass sie nicht fettet und für einen optimale Hydratisierung der Haut sorgt.

Das spürt man. Die Creme ist leicht und zieht schnell ein. Sie ist nicht zu ölig und ich verwende sie gerne als Make up-Unterlage. So habe ich das Gefühl, dass meine Haut super versorgt ist und ich die perfekte Pflege unter meinem Tagesmake-up trage.

Tages- und Nachtcreme von hemp4help

Wer eine etwas „reichere“ Creme verwenden möchte bzw. die perfekte Creme für den Winter sucht, wird mit der Tages- und Nachtcreme von Hemp4help glücklich werden. Ich bin Skilehrerin und im Winter viel in den Bergen, meine Haut ist der Bergsonne, der Kälte und dem Wind ausgesetzt. Diese Creme schützt die Haut und pflegt sie zugleich bei jedem Wetter. Der Alleskönner für jeden Lifestyle!

Revitalisierend am Tag und regenerierend bei Nacht! Sie wirkt feuchtigkeitsspendend, ausgleichend, heilend und wird gerne auch bei zu Trockenheit neigender Haut verwendet. Das enthaltene Vitamin A und E verlangsamen den Alterungsprozess der Haut, daher ist diese Creme auch wunderbar für reifere Haut geeignet.

CBD – Lippenpflege von Nordicoil

Nie wieder spröde Lippen! Ich liebe diesen Lippenbalsam. Er riecht herrlich, er ist leicht auf der Haut und gibt ein super geschmeidiges Gefühl. Wertvolle Pflanzenöle aus Hanfsamen, Mandeln, Kokosnüssen und Avocados pflegen reichhaltig und Rizinusöl und Sheabutter sorgen für den Schutz der Lippen. Angereichert mit Echinacea und einer Extraportion CBD (3 %) hilft er sofort gegen trockene Lippen. Natürlich ist der Lippenbalsam vegan und mir scheint es, als würde mein Schatz mich nun noch lieber küssen. Also eine klares Yes, Ladies!

Hanföl für Körper und Haare von Biorganic

Dieses Hanföl könnt Ihr für die Haut verwenden aber auch für die Haare. Es macht die Haut glatt und weich und strafft sie zudem. Sie schützt die Haut vor Austrocknung und bewahrt ihre Elastizität. Das Haar wird samtig weich und geschmeidig. Die Kämmbarkeit wird erhöht und es hat eine Anti-Frizz-Wirkung.

Ich verwende dieses Öl auch gerne als Massageöl. Es ist angenehm auf der Haut und zieht schnell ein. Es ist zu 100 % Bio-zertifiziert und kalt gepresst, also ein echtes Qualitätsprodukt!

Hanf Shampoo von I + M

Dieses Shampoo ist ein reines Naturprodukt, vegan und tierversuchsfrei. Ich verwende das Shampoo seit Monaten und mein Haar ist wunderbar weich, leicht kämmbar und hat eine wunderbare Fülle. Meine Kopfhaut fühlt sich rein an und neigt nicht mehr zu Trockenheit. Früher hatte ich oft trockenen Kopfhaut und doch einen fettigen Haaransatz. Seit ich das Hanf Shampoo verwende scheint es als wäre meine Kopfhaut wieder in Balance. Der Duft des Shampoos ist nicht berauschend gut, aber die guten Inhaltsstoffe und die Vorteile, die es bietet, machen das wieder weg!

Haarbalsam von myrto-naturalcosmetics

Wenn Ihr leicht brüchiges oder vom Colorieren beschädigtes Haar habt, dann ist dieser Haarbalsam Euer Retter. Ich färbe seit Jahren mein Haar im Ombre-Style und trage die Spitzen hell. Das Bleichen macht das Haar trocken und brüchig. Dieser Balsam wirkt Wunder. Er repariert das Haar und macht es geschmeidig und glänzend. Der Duft ist verführerisch, Limette, Grapefruit, Bergamotte!

Er ist vegan, tierversuchsfrei und Tensid-frei. Als Intensivkur kann er auch mal im Haar bleiben. Für die Produktion werden nur die besten Inhaltsstoffe verwendet und die Produkte werden per Hand hergestellt. Mit der Kraft aus der Natur wirkt der Balsam antibakteriell, regeneriert den Haarwuchs und beugt Haarausfall vor.

Von diesem Haarbalsam bin ich zu 100 % überzeugt, schon seit der ersten Anwendung. Ich kann ihn absolut empfehlen!

Hanf Handcreme von The Body Shop

Diese Handcreme macht die Hände nicht nur weich und geschmeidig, sondern sie schützt sie auch vorm Altern. Zudem schützt sie vor Umwelteinflüssen und ist die perfekte Hanfpflege für jeden Tag. Ich liebe sie. Vor allem in der trockenen und kalten Jahreszeit gibt sie einfach ein wunderbar weiches Gefühl!

Fazit.

Jede Frau ist auf ihre natürliche Art und Weise schön. Genauso wie unsere Natur wunderschön ist und uns alles gibt, was wir zum Wohlfühlen brauchen. Ich bin überzeugt davon, dass für jedes Leiden ein Kraut gewachsen ist. Seit Jahren verwende ich ausschließlich Naturprodukte, ich lasse nichts anderes an meine Haut oder meine Haare. Als moderne Frau, die umweltbewusst ist und nachhaltig denkt, ist es für mich selbstverständlich darauf zu achten, dass die von mir verwendeten Produkte vegan sind und nicht an Tieren getestet wurden. Ich bin der Meinung, dass dies jeder einzelnen Person möglich ist. Denn in einer fortgeschrittenen Gesellschaft mit steigendem Bewusstsein, gibt es keine Ausrede mehr, unsere Umwelt, unseren Planeten nicht zu schützen. Wir sind mit großer Sicherheit nicht die letzte Generation auf Erden, also sollten wir uns auch nicht so verhalten.

Hanf ist ein Rohstoff, der so vielseitig einsetzbar ist, dass es eine große Freude macht darüber zu schreiben. Hanfkosmetik ist wirksam, heilsam und macht schön zu gleich. Ich brauche keine Alternative! Ihr denn?

Ich freue mich auf Eure Meinung dazu und über Erfahrungsberichte und Feedback!

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Der Unterschied zwischen Hanf, Cannabis, Marihuana und Haschisch.

Ob Nutzhanf, medizinisches Cannabis oder Marihuana, die Hanfpflanze hat viele…

Ob Nutzhanf, medizinisches Cannabis oder Marihuana, die Hanfpflanze hat viele Namen. Den Unterschied für die jeweilige Bezeichnung macht oft nur die Art der Verwendung und der THC-Gehalt (Tetrahydrocannabinol).

In der folgenden Übersicht geht hervor, dass Nutzhanf nicht viel Gemeinsamkeiten mit Marihuana und Haschisch aufweist, und das obwohl sie von der gleichen Ursprungspflanze abstammen.

Die Begriffe Hanf (Nutzhanf), Marihuana und Haschisch sind recht klar abgegrenzt. Einzig beim Begriff Cannabis muss man etwas genauer hinschauen, denn hier ist nicht unbedingt von vornherein klar ob es sich um ein illegales Rauschmittel oder ein gesundes und legales Lebensmittel handelt. 

Was ist der Unterschied zwischen Hanf, Cannabis, Marihuana und Haschisch?

Übersicht 


Legal Psychoaktiv (THC)  Anwendungsgebiete Verwendung
Hanf
(Nutzhanf)

Ja* 

Nein – Lebensmittel
– Baustoff
– Papierherstellung
– Textilien 
– Kosmetik 
Die ganze Pflanze:

Samen
Blätter
Stängel
Blüten
Cannabis

Ja/Nein*


Ja/NeinJe nach Sorte:

– Nutzhanf
 
– Medizinisches Cannabis
– Cannabis Öl 
– Rauschmittel


Nutzhanf: ganze Pflanze

Medizinisches Cannabis und Rauschmittel: Getrocknete Blüten und Blätter. 

Marihuana Nein Ja – Rauschmittel
– Medizinische Anwendung
Getrocknete Blüten und Blätter
Haschisch Nein  Ja – Rauschmittel
Harz der Blüten und Blätter wird in Platten gepresst. 

*Mit Einschränkungen, Details dazu weiter unten im Teil “Legalität”

Hanf.

Hanf Feld Anbau Cannabis
Hanf ist eine vielseitig einsetzbare Nutzpflanze. 

Hanf ist eine Pflanzengattung die der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) angehört. Ein weiterer prominenter Vertreter der Hanfgewächse ist übrigens der Hopfen. 

Wenn von Hanf die Rede ist handelt es sich im allgemeinen um die Nutzpflanze ohne psychoaktive Wirkung. Es hat sich so eingebürgert, dass mit dem Wort “Hanf” jene Produkte gemeint sind, die frei von THC sind bzw. einen Gehalt von 0,2 % nicht überschreiten. 

Dieser Begriff hat nichts mit Kiffen, Drogen oder Rauschzuständen zu tun, ist vollkommen legal und dient zur Herstellung von praktischen und essbaren Produkten. Aus Hanf (auch Nutzhanf genannt) werden Lebensmittel, Kosmetikartikel, Kleider, Baustoffe und Arzneimittel hergestellt. Legale und meist sehr gesunde Hanfprodukte sind:

Genau genommen muss man aber noch einmal zwischen den beiden Begriffen Nutzhanf und Drogenhanf unterscheiden. 

Nutzhanf weist einen THC-Gehalt von ca. 0,2 % auf und führt zu keiner berauschenden Wirkung. (Anwendungsgebiete siehe oben) 

Drogenhanf hat einen wesentlich höheren THC-Gehalt (bis zu 20 % und mehr) wird als Rauschmittel oder Arzneimittel verwendet. 

Das Wort Drogenhanf wird umgangssprachlich aber nicht wirklich verwendet, hier haben sich Begriffe wie Cannabis, Marihuana, Weed oder Gras etabliert. 

Cannabis.

Eine CBD Pflanze für den Anbau zu Hause.
Die unverkennbare Blattform der Cannabspflanze. 

Cannabis ist nichts weiter als das lateinische Wort für Hanf. Spricht man aber von Cannabis, ist nicht von vornherein klar ob der THC-Gehalt über oder unter 0,2 % liegt. Je nach Sorte kann der Begriff Cannabis auf ein psychoaktives und berauschend wirkendes Produkt oder ein legales und rauschfreies Produkt hindeuten. Das Wort hat umgangssprachlich jedoch eine andere Bedeutung als Hanf und wird meist dann verwendet wenn die Pflanze psychoaktiv ist.

Die Cannabispflanze kann auch Nutzhanf mit THC-Werten unter 0,2 % sein, das Wort steht aber grundsätzlich in Verbindung mit einem THC-Gehalt über 0,2 %. In der Landwirtschaft wird das Wort Hanf benutzt, wenn es um Rauschmittel geht verwendet so gut wie niemand das Wort Hanf und benutzt stattdessen Cannabis oder Marihuana. 

Um sicher zu gehen solltet Ihr Euch genau informieren und gegebenenfalls nachfragen. Handelt es sich um Cannabis ohne THC wird das üblicherweise klar kommuniziert. 

Da Cannabis und Hanf eigentlich das gleiche bedeuten ist das manchmal ein wenig irreführend. Als Faustregel für die Bezeichnungen gilt: 

Unterschied Hanf und Cannabis

Hanf = NICHT psychoaktiv
Cannabis = psychoaktiv

Der THC-Gehalt ist abhängig von der Cannabis Sorte. Es gibt Sorten mit über 20 % THC aber auch Sorten mit unter 0,2 % THC. CBD-Blüten erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie nicht berauschend wirken (0,2 % THC), legal zu kaufen sind und trotzdem gesundheitsfördernde Wirkung zeigen. Mehr dazu in unserem Artikel: CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

Die Cannabis Pflanze wird grundsätzlich in zwei Arten eingeteilt:

Cannabis sativa: wächst bis zu 2 m, hat kleine Blätter, dickere Stängel und gröbere Fasern. Aufgrund seiner Beschaffenheit eignet sich Cannabis sativa besser als Nutzhanf. Enthält je nach Sorte THC.

Cannabis indica: ist kleiner, buschiger, insgesamt zarter und hat größere Blätter. Cannabis indica wird bevorzugt als Drogen- und Medizinpflanze verwendet. 

Medizinisches Cannabis.

Wie der Name schon sagt handelt es sich hierbei meist um psychoaktives Cannabis welches für medizinische Zwecke verwendet wird. Medizinisches Cannabis ist auf Rezept, legal in der Apotheke erhältlich. Für die “ausgewählten” Patienten stehen dort mehrere Sorten mit verschiedenen THC und CBD-Verhältnissen zur Auswahl bereit. 

Die medizinische Verwendung von Cannabis und THC bei:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Appetitlosigkeit und Abmagerung
  • Spastik
  • Bewegungsstörungen
  • Schmerzzustände
  • Glaukom
  • Epilepsie
  • Asthma
  • Abhängigkeit und Entzugssymptome
  • Psychiatrische Symptome 
  • Autoimmunerkrankungen und Entzündungen

Alle weiteren medizinischen Verwendungen und genaue Beschreibungen findet Ihr auf der Seite Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Cannabinoidmedikamente (IACM).

Marihuana.

CBD Blüten rauchen kaufen
Getrocknete Blüten und Blätterteile der Cannabispflanze. 

Marihuana wird unter anderem auch als Weed, Gras, Mary Jane oder Ganja bezeichnet.

Marihuana hat viele Namen, gemeint sind aber immer die getrockneten Blüten der weiblichen Cannabispflanze.

Unterschied Cannabis und Marihuana

Genau genommen bezieht sich das Wort Cannabis auf die ganze Pflanze, während Marihuana sich nur auf ausgewählte Teile der Cannabispflanze, nämlich die getrockneten Blüten und Blätter, bezieht.

Die Bezeichnung Marihuana hat nicht mehr viel mit Nutzhanf zu tun, hierbei geht es nicht um Fasern oder Dämmstoffe sondern um Rauschzustand oder medizinische Anwendung. Für die berauschende Wirkung ist der hohe THC-Gehalt verantwortlich. Als Mindestwert gilt 3 % THC, neuere Züchtungen schaffen es auch über 20 %.

Medizinisches Marihuana ist kein Begriff der viel verwendet wird, ist aber im Grunde das Selbe wie medizinisches Cannabis, nämlich getrocknete Blüten der weiblichen Hanfpflanze. 

Haschisch/Hasch.

Haschisch Platten aus Harz der Hanfpflanze
Das THC-haltige Harz der Cannabispflanze wird in Platten gepresst. 

Haschisch auch Shit genannt, wird aus dem abgesonderten Harz der Blüten und Blätter der weiblichen Cannabispflanzen hergestellt.

Vor allem die Blüten der Cannabispflanze bilden, ab einem bestimmten Punkt in der Blütezeit, ein Harz indem THC in hoher Konzentration enthalten ist. Das Harz wird durch mehrere Siebe (trockene Siebung) vom Rest der Pflanze gelöst und dann in sogenannte Haschischplattengepresst. Der THC-Gehalt solcher Platten ist recht hoch und liegt zwischen 4 und 30 %. 

Unterschied Haschisch und Marihuana

Wird nur das extrahierte Harz der weiblichen Pflanzen verwendet, spricht man von Haschisch. Verwendet man allerdings die harzhaltigen getrockneten Blütentrauben und blütennahen Blätter als Ganzes, wird stattdessen von Marihuana gesprochen. 

Legalität von Hanf.

Wann ist eine Hanfpflanze legal und wann nicht?

Unterschiede von Hanf, Nutzhanf und Cannabis

  • Eingetragene Landwirtschaftliche Betriebe können eine offizielle Genehmigung für den Anbau von Nutzhanf erhalten und somit legal Hanf anbauen. Der THC-Gehalt der erlaubten Hanf-Sorten liegt unter 0,2 %, die Sorten werden von der EU vorgegeben. 
  • Privatpersonen dürfen in Deutschland weder Nutzhanf noch Cannabis anbauen, egal wie niedrig der THC-Gehalt der Pflanze ist. Privatanbau ist illegal. 
  • In Österreich sieht das aktuell noch anders aus. Hanfpflanzen dürfen bis zur Blüte als Zierpflanze gehalten werden. Sobald die Pflanze aber in die Blüte kommt (THC wird gebildet) gilt sie als illegal und muss vernichtet werden. 
  • Produkte mit einem THC-Gehalt von unter 0,2 % (zB. CBD-Öl ) sind sowohl in Deutschland als auch Österreich legal erhältlich. In der Schweiz liegt die Schmerzgrenze etwas höher, bei 1 % THC. 

Legalisierung von Cannabis und Marihuana. 

Die Legalisierung von Cannabis ist ein heikles und polarisierendes Thema, aber es birgt auch Potential für mögliche Verbesserung einer Gesellschaft in sich, und sollte deswegen offen und konstruktiv diskutiert werden.

Ich persönlich tendiere zu einer Legalisierung von Cannabis und denke, dass es mehr Vorteile als Nachteile mit sich bringen kann. Vorausgesetzt die jeweilige Regierung bereitet die Bürger mit einer breit angelegten Aufklärung und Information auf die Legalisierung von Cannabis vor. 

Marihuana ist eine Droge und wie jede andere Droge kann sie negative Auswirkungen auf den Konsumenten haben. Cannabis ist nicht harmlos! Und nur weil eine Droge legalisiert ist heißt das nicht dass sie sicher ist. Wie man auch am Beispiel von Alkohol und Zigaretten sieht. 

Abgesehen von der medizinischen Anwendung bin ich weder Cannabis Befürworter noch Cannabis Konsument. Dennoch glaube ich, dass der beste Weg um die Gesellschaft (vor allem junge Leute) vor den negativen Effekten von Cannabis zu schützen, eine Legalisierung und staatliche Regulation ist.

Die Gründe für eine Legalisierung sind nicht ganz offensichtlich, und werden erst bei genauerem Hinsehen erkenntlich. Cannabis einfach zu verbieten und zu hoffen, dass Erwachsene und Jugendliche sich daran halten zeigte sich als wenig effektiv. (Bei Erwachsenen ist Cannabis insgesamt die am häufigsten konsumierte illegale Substanz. Schätzungen gehen von rund 3,1 Millionen erwachsenen Cannabiskonsumenten allein in Deutschland aus. Die Dunkelziffer liegt vermutlich weit darüber)

Illegales Cannabis und seine “Nebenwirkungen”.

Illegales Cannabis ist ein Riesen “Geschäftszweig”, kriminelle Drogen-Dealer verdienen Milliarden und das Geld gelangt in die falschen Hände. Würde Cannabis vom Staat reguliert und versteuert (sowie andere Drogen wie Alkohol, Nikotin und Koffein) bliebe das Geld in den Staatskassen und könnte sinnvoll in die Gesellschaft reinvestiert werden.

Es handelt sich dabei um viel Geld, und anstatt es den Drogen Baronen in den Hintern zu blasen, könnten damit Krankenhäuser gebaut und Armut bekämpft werden. Eine aktuelle Studie (2018) belegt, dass im Fall einer Legalisierung von Cannabis jährlich über 2,66 Milliarden Euro!! in die deutschen Staatskassen fließen würden. 

Fehlende Kontrolle.

Jugendliche sind schlecht informiert, bekommen Zugriff auf Cannabis vom Schwarzmarkt und es ist unmöglich zu sagen was sie da genau in den Händen halten. Würde der Cannabis-Markt unter der Obhut der Regierung stehen, könnten Cannabis-Produkte klaren Richtlinien und Regulierungen unterliegen. Die Qualität des Produkts sowie diemögliche Wirkung würden transparent sein.

So wie auf jeder Bier- oder Schnapsflasche der Alkoholgehalt angegeben werden muss, könnte der genaue THC-Gehalt auf Cannabis-Produkten angegeben werden. Damit weiß der Konsument was er da vor sich hat und kann dementsprechend dosieren.

Kriminalisierung von Cannabis.

Viele Schicksale werden wegen kriminalisiertem Drogenbesitz zerstört. Ich spreche hier nicht von Drogendealern, sondern von jenen Menschen die voll in die Gesellschaft integriert sind, täglich ihrem Beruf nachgehen und hin und wieder Cannabis konsumieren. Es handelt sich hierbei nicht um kriminelle Verbrecher sondern um die ganz normale arbeitende Bevölkerung. Diese anständigen Leute werden aufgrund von Cannabisbesitz kriminalisiert, vielleicht sogar vorbestraft. Hilft es einer Gesellschaft und betroffenen Familien wenn man Menschen wegen einem gelegentlichen Cannabiskonsum als Verbrecher hinstellt? Wohl kaum. Die Kriminalisierung von Cannabis verursacht mehr Schaden als Nutzen. 

Portugal hat im Jahr 2001 den Cannabiskonsum entkriminalisiert, das heißt der Besitz von Drogen ist keine Straftat mehr, sondern nur noch eine Ordnungswidrigkeit – wie zB. Falschparken. Hat diese Gesetzesänderung Portugal in ein Drogenchaos gestürzt? Nein genau das Gegenteil ist der Fall:

  • Weniger Menschen nehmen Drogen
  • Weniger junge Menschen nehmen Drogen
  • Drogenkriminalität sinkt
  • Weniger Drogentote

Mehr dazu findet Ihr auf auf diesen beiden Artikeln (1,2). Die gesamte Studie über Portugal und Drogenkonsum findet Ihr hier.

Am 17.Oktober 2018 wurde Cannabis in Kanada legalisiert. Jeder kann in, vom Staat regulierten, Shops nun offiziell Cannabis kaufen. Kanadas Staatskasse wird sich freuen und ich bin gespannt auf die Auswertung der Langzeitstudien. Kanada übernimmt eine Vorreiterrolle und es wird sich zeigen welche Auswirkungen die Legalisierung von Cannabis hat. 

Überzüchtete Cannabissorten.

Eine Weitere “Nebenwirkung” von illegalem Cannabis betrifft die Cannabispflanze selbst. Aufgrund der Illegalität wurden Sorten mit möglichst viel THC gezüchtet. Diese bizarren Züchtungen steigern zwar den Gewinn allerdings sind sie mit der “ursprünglichen” Hanfpflanze, die unsere Vorfahren als Medizin genutzt haben, nicht vergleichbar.

Der THC-Gehalt solcher Züchtungen ist dermaßen hoch und steht nicht mehr in einem ausgewogenen Verhältnis mit den restlichen Inhaltsstoffen (zB. Cannabidiol CBD) der Pflanze. Es ist naheliegend, dass solche Sorten den Cannabiskonsumenten schaden. Aufklärung, Bildung und Regulierung können helfen derartige Sorten zu verdrängen. 

Unterschiede von Cannabis vs. Alkohol.

Vergleicht man Cannabis mit Alkohol stellt sich die Frage ob nicht die falsche Droge legal ist. Wie gesagt Cannabis ist nicht ungefährlich aber neben Alkohol sieht Cannabis aus wie ein 3 jähriges Kind in der Krabbelstube. Für mehr Informationen empfehle ich Euch diesen Artikel der die beiden Drogen miteinander vergleicht. 

Weiterführende Fragen.

Kann man Nutzhanf rauchen?
Ja man kann Nutzhanf rauchen. Nutzhanf hat den Vorteil, dass er nicht berauschend wirkt aber trotzdem alle gesundheitlichen Vorteile mit sich bringt. CBD-Blüten gibt es in CBD-Shops oder online LEGAL zu kaufen. 

Kleiner Tipp: Das Vaporisieren also Verdampfen von Hanf ist der Gesundheit wesentlich zuträglicher da keine Verbrennung stattfindet und die damit verbundenen Giftstoffe wegfallen. Mehr dazu in unserem Artikel: CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

Kann Marihuana Psychosen auslösen?
Marihuana ist keine harmlose Droge und kann durchaus Psychosen auslösen. Es passiert relativ selten und meist bei ohnehin gefährdeten Personen mit einer Neigung zu Psychosen. Sorten mit einem hohen CBD- und niedrigen THC-Gehalt können das Risiko minimieren.

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