Du möchtest Deiner Gesundheit etwas Gutes tun, und bist auf der Suchen nach einem wirkungsvollen Cannabisöl?

Aber welches ist das richtige – Cannabisöl, Hanföl oder doch CBD-Öl?
In diesem Artikel werde ich Dir genau erklären welches Öl wofür verwendet wird und wie Du es am besten in einen gesunden Alltag einbauen kannst.   

Cannabisöl – Was ist das?

Es gibt grundsätzlich 3 verschiedene Öle, die aus der Hanfpflanze erzeugt werden. Es gibt auch noch das weniger bekannte CBG-Öl, darauf gehen wir aber in diesem Artikel nicht ein.

Vor allem der Begriff Cannabisöl wird synonym für fast alles verwendet, was für unnötige Verwirrung sorgen kann. Damit räumen wir jetzt ein für allemal auf und schaffen Klarheit, damit Du nicht am Ende mit dem falschen Öl da stehst.  

Cannabisöl – Übersicht.

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Hanföl
Hanföl ist ein Speiseöl und wird für Salate, und zum Verfeinern von Speisen, also als Nahrungsmittel, verwendet. 


CBD-Öl
CBD-Öl ist ein Extrakt der Hanfpflanze, deren Hauptbestandteil das Cannabidiol (CBD) ist. In CBD-Öl dürfen maximal 0,2 % THC enthalten sein. Dieser Wert ist gesetzlich geregelt und so gering, dass eine psychoaktive Wirkung – das sogenannte “High” – absolut ausgeschlossen ist.

CBD-Öl ist vollkommen legal erhältlich und kann gegen Schmerzen, Entzündungen, Schlafstörungen, Stress und Nervosität helfen. Mehr zur Wirkung von CBD-Öl findest Du weiter unten!


Cannabisöl / THC-Öl
Als Cannabisöl wird jenes Öl bezeichnet, das hohe Mengen an THC aufweist und daher in fast allen Ländern als illegal gilt. Es wird sowohl für medizinische Zwecke als auch als Rauschmittel verwendet. 


Bei Hanföl und CBD-Öl ist ganz klar definiert um welches Öl es sich handelt. Einzig bei dem Begriff Cannabisöl können Verwechslungen auftreten. So gibt es zum Beispiel auf Amazon Hanfsamenöle mit der Titulierung “Cannabisöl” zu kaufen. Es tauchen auch immer wieder CBD-Öle unter der Bezeichnung “Cannabisöl” auf. 

Tipp 1 : Wenn von Cannabisöl dir Rede ist, muss nicht unbedingt THC im Spiel sein, aber die Möglichkeit besteht. Es ist also Vorsicht geboten – ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe ist absolut empfehlenswert. 

Tipp 2: Wird Cannabisöl verkauft, heißt das noch nicht, dass es sich um ein CBD-Öl handelt. Im Internet wimmelt es von völlig überteuerten Ölen, die kein CBD enthalten. 

Was ist CBD-Öl?

CBD-Öl ist aufgrund seiner positiven Wirkungen auf Körper und Geist in relativ kurzer Zeit sehr bekannt geworden. Nun möchte ich gleich sagen, dass CBD kein Wundermittel ist und viele der getätigten Heilversprechen auf wackligen Beinen stehen. 

Studien deuten auf erstaunlich viele “mögliche Wirkungen” hin, aber das heißt noch nicht, dass CBD als wirksames Heilmittel für alle Möglichkeiten eingesetzt werden kann. 

Nichtsdestotrotz ist das Potential der Hanfpflanze offensichtlich und nicht umsonst wird viel geforscht.

CBD hilft täglich tausenden von Menschen bei verschiedensten Beschwerden. Unzählige Erfahrungsberichte (auch meine persönlichen) beweisen, das eine tatsächliche Wirkung vorhanden ist. Ich habe das Öl bereits mehrmals erfolgreich gegen Schmerzen (vor allem Kopfschmerzen), Schlafstörungen oder einfach zum Entspannen eingesetzt. Auch gegen Hautausschläge scheint CBD gut zu wirken. 

Weitere mögliche Anwendungsgebiete von CBD-Öl sind:

Mehr zu den einzelnen Themengebieten findest Du hier: Was ist CBD-Öl? CBD wird auch erfolgreich bei Tieren, vor allem Hunden, Katzen und Pferden eingesetzt. Mehr dazu findest Du weiter unten. 

Mögliche Nebenwirkungen von CBD-Öl.

CBD-Öl wird von den meisten Menschen sehr gut vertragen. Nebenwirkungen treten kaum auf und wenn dann sind sie in den meisten Fällen als harmlos einzustufen. Lediglich die Wechselwirkung mit anderen Medikamenten sollten im Zweifelsfall vorher mit einem Arzt abgeklärt werden. 

Eventuelle Nebenwirkungen von CBD-Öl:

  • Trockener Mund
  • Niedriger Blutdruck
  • Schläfrigkeit, Müdigkeit
  • Wechselwirkung mit anderen Medikamenten
  • Appetitzügelnd
  • Übelkeit
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CBD Nebenwirkungen – wir schauen genau hin.

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat im November 2017 eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass CBD für Mensch und Tieren gut verträglich ist. CBD wird als unbedenklich eingestuft, es weist weder Missbrauchspotential auf, noch kann es Abhängigkeit hervorrufen.

Wechselwirkung mit anderen Medikamenten.

Die Nebenwirkungen sind in den aller meisten Fallen bedenkenlos, einzig die Wechselwirkung mit anderen Medikamenten sollte unbedingt ernst genommen werden. Wer also lebenswichtige Medikamente einnimmt sollte vorher unbedingt abklären, wie sich diese in Kombination mit CBD verhalten. Es ist möglich, dass die Wirkung bestimmter Medikamente verstärkt oder abgeschwächt wird. 

Details zu den einzelnen Nebenwirkungen findest Du hier: CBD-Öl Nebenwirkungen. Alle Nebenwirkungen im Überblick.

Einnahme von CBD-Öl.

CBD-Öl wird oral bzw. sublingual eingenommen. 

  1. CBD-Öl wird mittels Pipette unter die Zunge getropft. 
  2. Das Öl für 1 Minute im Mundraum belassen. So werden die Wirkstoffe über die Mundschleimhaut schneller und effektiver aufgenommen als über Magen und Darm. 
  3. Runterschlucken.
  4. Entspannt abwarten.

Dosierung von CBD-Öl.

Die Dosierung ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Wenn Du zum ersten mal CBD-Öl einnimmst empfehle ich zu Beginnn 2 x täglich – 3 Tropfen des 5%igen CBD-Öls. Wenn sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt, dann langsam steigern. 

Sei beruhigt – CBD kann nicht überdosiert werden.
Wenn du “zu viel” erwischt hast dann musst Du lediglich mit etwas Müdigkeit rechnen – was manchmal genau der erwünschte Effekt ist (siehe Schlafstörungen und CBD). Wenn Du aber noch eine längere Autofahrt vor Dir hast, solltest Du davor besser kein CBD-Öl einnehmen. 

Mehr zur Dosierung von CBD-Öl kannst Du, übersichtlich dargestellt, in unserem Beitrag CBD-Öl Dosierung. Komplette Anleitung Zur Richtigen Dosierung nachlesen. Dort findest Du Tabellen und Infografiken für die richtige Dosierung. 

Andere Einnahmeformen von CBD.

CBD-Blüten

CBD-Blüten unterliegen den selben Grenzwerten wie andere CBD-Produkte auch. So liegt der THC-Gehalt aller legal käuflichen Blüten unter der 0,2 % Marke. Das heißt: die Blüten haben keinerlei berauschende Wirkung, der gesundheitliche Aspekt der Hanfpflanze steht ganz klar im Vordergrund. 

Als ich das erste mal Cannabis-Blüten ohne THC geraucht habe, war das ein ganz besonderes Gefühl. Von der physischen Wirkung mal abgesehen, welche sehr dezent und angenehm entspannend ist, verspürte ich aufgrund der Tatsache, dass ich gerade vollkommen legal Cannabis rauche – ein durchaus befreiendes Gefühl. 

Ich muss dazusagen, dass ich jetzt schon lange kein CBD-Gras mehr rauche – nein, heute verdampfe ich CBD in einem Vaporizer. Wie das genau funktioniert, darüber kannst Du Dich in unserem Beitrag CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten informieren.

CBD-Liquids

Liquids werden in einem Verdampfer bzw. Vaporizer verdampft. Es gibt spezielle CBD-Liquids die in einer exakten Dosierung von 2 – 10 % CBD erhältlich sind. Diese Liquids sind legal erhältlich und sind vollkommen frei von THC. 

CBD-Kapseln
Für jene die den Geschmack von CBD-Öl nicht mögen, gibt es CBD-Öl in Kapselform. Ich empfehle diese Kapseln nur bedingt, da aufgrund der Aufnahme über die Magenschleimhäute bzw. Dünndarm, Wirkstoffe verloren gehen und es länger dauert bis die Wirkung eintritt. 

CBD-Cremen

Salben oder Cremen, die CBD enthalten werden aus kosmetischen Gründen aber auch bei schwerwiegenden Fällen wie Akne verwendet. CBD reduziert die Talg-Produktion der betroffen Hautstellen und verbessert das Hautbild. Mehr dazu hier: Hanfkosmetik – überraschende Wirkung von Hanfsalben, Hanfcremen & Co.

Hanfkosmetik, wie Hanfcreme, Hanföl und Hanf-Lippenbalsam, ein Geschenk der Natur.
Die erstaunliche Wirkung von Hanfkosmetik.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Zuerst solltet Ihr ganz genau auf die Bezeichnung des jeweiligen Öls achten. Wie oben dargestellt kann Cannabisöl vieles bedeuten. Wenn Du auf der Suche nach CBD-Öl bist, dann achte auch darauf, dass CBD-Öl draufsteht. Auf der Verpackung sollten zwei Dinge klar ersichtlich sein : 

a.) in welcher Konzentration CBD (Cannabidiol) enthalten ist und
b.) in welcher Menge es enthalten ist. 

Achtung Amazon
Aktuell (stand 2019) dürfen auf Amazon keine CBD-Öle verkauft werden. Das heißt: alles was Du Dir auf Amazon kaufst, wird aller Wahrscheinlichkeit nach, kein CBD enthalten. Bei meiner Recherche stoße ich dort immer wieder auf völlig überteuerte Öle, die keinerlei CBD enthalten!! Oft handelt es sich um gewöhnliches Hanföl bzw. Hanfsamenöl, das einfach teuer verkauft wird. 

Qualität entscheidet über die Wirkung.

Es kann schon mal vorkommen, dass bei den Inhaltsstoffen gespart wird. Wenn kein CBD im Öl ist, geht auch die Wirkung flöten. Schwermetalle oder Pestizide im CBD-Öl sprechen auch nicht gerade für gute Qualität.

Es gibt unabhängige Testunternehmen die genau das untersuchen. So konnte die ArgeCanna, ein in Österreich stationierter gemeinnütziger Verein, des Öfteren mithilfe von unabhängigen Laboranalysen, Qualitätsmängel feststellen. 

Minderwertige Qualität führt zu minderwertiger Wirkung. Vom Anbau, über die Herstellung des Öls bis zu den Laborergebnissen: die Qualität muss einfach stimmen

Hier ein Beispiel für qualitativ hochwertigen Anbau und Herstellung. 

Diese Produkte findest Du auf unserer Empfehlungsseite oder direkt beim Hersteller.

CBD-Öl Preise.

Der Preis von CBD-Öl liegt zwischen 30 und 40 Euro (5 % CBD) und steigt je nach Konzentration auf 150 Euro.

CBD-Öl 10ml (5 % CBD) 30-40 €
CBD-Blüten (5 g) ca. 20 €
CBD-Kapseln (5 % CBD) 30-40 €
CBD-Creme / Kosmetik 30-60 €

CBD-Öl für Hunde und Katzen.

Alle Haustierbesitzer aufgepasst – CBD funktioniert genauso gut bei unseren vierbeinigen Freunden. Die Hauptanwendungsgebiete bei Tieren sind:

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Wer mehr über die Wirkung von CBD bei Haustieren erfahren möchte, dem empfehle ich unseren Beitrag CBD-Öl für Hunde und Katzen. Wirkung, Anwendung und Dosierung. Viele erstaunliche Erfahrungsberichte inklusive.  

Wie wird CBD-Öl hergestellt?

Um den komplexen Prozess der CBD-Herstellung so einfach wie möglich darzustellen, habe ich die Schritte auf ein Minimum reduziert. Tatsächlich ist es doch etwas komplizierter ein gutes CBD-Öl herzustellen – das erklärt auch, warum manche Öle nicht mit der Qualität anderer mithalten können. 

Die folgenden Punkte liefern einen groben Überblick darüber, wie das kostbare, THC freie, Cannabislöl hergestellt wird.

  1. Die ausgewachsenen Hanfpflanzen wird im Spätsommer geerntet. 
  2. Nach der Ernte werden die Pflanzen für ca. 2-3 Wochen getrocknet. 
  3. Die Hanfsamen werden von der Hanfpflanze getrennt und weiterverarbeitet. 
  4. Die restliche Hanfpflanze wird zerkleinert und so für die CBD-Öl Herstellung vorbereitet.
  5. Aus der zerkleinerten Hanfpflanze wird entweder durch CO2-Extraktion oder Ethanol-Extraktion das wertvolle Hanfextrakt so schonend wie möglich herausgefiltert.  
  6. Dieses Extrakt wird dem jeweiligen Trägeröl beigemischt. 

CBD-Öl Erfahrungen.

Zur Abwechslung werde ich hier mit den negativen Erfahrungen anfangen.

Es handelt sich hier aber weniger um schlechte Erfahrungen oder unangenehme Nebenwirkungen, sondern eher darum, dass CBD-Öl bei manchen Personen einfach keine Wirkung zeigt. 

Vorab möchte ich noch Erwähnen, dass die Wirkung von CBD oft sehr subtil und so für manche Menschen kaum wahrnehmbar ist. Es kann also gut sein, dass Dein CBD-Öl wirkt auch wenn es für Dich nicht spürbar ist. Ich persönlich reagiere sehr gut auf CBD-Öl, bei mir zeigt sich stets eine merkliche Wirkung.

Trotzdem habe ich genauer nachgeforscht – wenn CBD bei Dir keine Wirkung zeigt dann kann es an einem der folgenden 5 Punkte liegen. 

1. Mangende Qualität.

Der wohl wichtigste Punkt. Die meisten Hersteller sind vertrauenswürdig aber eben nicht alle. Wenn Du Dein CBD-Öl z.B. auf Amazon oder auf irgendeinem Straßenmarkt gekauft hast, dann stehen die Chancen gut, dass Dein CBD-Öl keine Wirkung zeigt. Besorg dir ein qualitativ hochwertiges Öl und beobachte was geschieht.  


2. Die Dosierung ist zu niedrig.

Angenommen Du hast ein hochwertiges Öl, das Wirkung zeigt, dann liegt der Hund vielleicht in der  falschen Dosierung begraben. Vielleicht nimmst Du einfach zu wenig CBD-Öl zu Dir. Keine Sorge, CBD kann nicht überdosiert werden, es passiert dir nichts auch wenn du zu viel davon nimmst. 

Ich habe es vor ein paar Tagen selbst getestet und mir eine halbe Flasche von 6 % CBD-Öl gegönnt – und nein es ist mir nichts passiert, und ja ich hab gut geschlafen. Diese Menge würde ich nicht unbedingt empfehlen, ganz einfach weil es auf Dauer teuer wird und bereits wesentlich geringere Mengen Wirkung zeigen. Aber zu wenig CBD-Öl könnte ein Grund für den ausbleibenden Effekt sein.  


3. Cannabis-Sensibilität.

Nicht jeder reagiert gleich auf Cannabis. Manche sprechen sehr gut darauf an manche spüren einfach nichts. Wie gesagt, das muss aber nicht heißen, dass es nicht trotzdem funktioniert. vielleicht braucht Dein System einfach etwas mehr Zeit um auf das CBD anzusprechen. Wo wir gleich beim nächsten Punkt wären.


4. Geduld.

Gib Deinem Körper etwas Zeit, und versuche Deine persönliche Dosis zu finden. Und wenn das alles nichts hilft, was ich nicht glaube, dann versuch es mit einer anderen Einnahmeform. 


5. Einnahmeform.

Wenn CBD-Kapseln nicht wirken, dann wird CBD-Öl, wenn es ein hochwertiges Vollspektrum-Öl ist, wirken. Einfach weil der Körper das Öl über die Mundschleimhäute besser aufnehmen kann (siehe Einnahme von CBD-Öl). Wenn das Öl nicht wirkt dann rate ich dir CBD über die Lungen aufzunehmen. 

CBD über die Lungen zu konsumieren, genauer gesagt das Verdampfen mittels Vaporizer, gilt als die effektivste Art der CBD-Aufnahme ( 1 , 2 ). Das Verdampfen ist dem Rauchen nicht nur bei der Aufnahme der gesundheitsfördernden Stoffe überlegen, sonder auch deshalb weil keine Verbrennung stattfindet und somit keine unnötigen Giftstoffe eingeatmet werden.

Mehr zum Thema Verdampfen findet Ihr in unserem Beiträgen über CBD-Verdampfen – Alles über Liquids, CBD-Blüten und Vaporizer. Dort wird genau erklärt wie ein Vaporizer funktioniert und warum er die bessere Wahl ist.

Positive Erfahrungen mit CBD-Öl.

Die Zahl der erfreulichen und positiven Erfahrungsberichte übersteigt die der negativen um ein vielfaches. Einige davon entstammen sicher den gewieften Marketingabteilungen großer Konzerne, aber bei weitem nicht alle davon sind erfunden. 

Allein in den sozialen Medien wie Facebook und Instagram herrscht reger Austausch von teilweise sehr berührenden Erfahrungsberichten. Tausende Menschen melden sich zu Wort und bestätigen was unsere Vorfahren schon immer wussten. Cannabis ist eine Jahrtausende alte Heilpflanze, deren schlechtes Image aktuell und vollkommen zurecht wieder gerade gerückt wird. 

Ich habe einige dieser Erfahrungsberichte gesammelt und in unserem Beitrag CBD-Öl Erfahrungen – 25 Erfahrungsberichte über die Wirkung von CBD zusammengefasst. Dort melden sich vor allem Schmerzpatienten aber auch Menschen mit Schlafproblemen, Hautkrankheiten und sogar Hundebesitzer zu Wort. 

Unterschied CBD-Öl vs. Cannabisöl mit THC.

In der Hanfpflanze tummeln sich über 100 verschiedene Cannabinoide. CBD ist im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabinol) ein nicht psychoaktives Cannabinoid der Hanfpflanze. Und es ist eben das THC, das den Unterschied zwischen CBD-Öl und Cannabisöl mit THC ausmacht.

CBD-Öl
Zwar ist in CBD-Öl auch ein sehr geringer Wert an THC enthalten (0,2 %), dieser THC-Gehalt führt aber zu keinem Rausch. Auch bei einem Konsum von unrealistisch großen Mengen, sprich mehreren Litern CBD-Öl wird es zu keinem Effekt kommen.  

CBD-Öl enthält bis zu 20 % CBD und nur max. 0,2 % THC. Es hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit. CBD-Öl ist legal. 

THC-CBD-Legal
Der Unterschied zwischen THC & CBD.

Cannabisöl 
In Cannabisöl (mit THC) sieht das Verhältnis etwas anders aus. Je nachdem können Cannabisöle einen THC-Gehalt von bis zu 70 % aufweisen. Cannabisöl hat neben der berauschenden Wirkung aber auch medizinisch-interessante Indikationen. Mehr dazu findest Du in unserem Beitrag: Alles über THC-Öl + Unterschied zwischen CBD-Öl, Hanföl & Cannabis-Öl.

Cannabisöl gegen Krebs?

Es gibt zwar Studien (1, 2) die nahelegen, dass Cannabis das Krebszellenwachstum positiv beeinflusst – aber es gibt keine fundierten Beweise, die bestätigen dass Cannabisöl ein zuverlässiges Heilmittel gegen Krebs darstellt. Ich möchte nicht ausschließen, dass Cannabis in einzelnen Fällen geholfen hat und bei manchen Patienten erfolgreich eingesetzt wird, aber Einzelfälle bestätigen keine generelle Wirksamkeit von Cannabisöl gegen Krebs. 

Cannabisöl (mit THC) und  CBD-Öl scheinen jedoch ein wirksames Mittel gegen einige der unangenehmen Begleiterscheinungen einer Krebstherapie (Chemotherapie) zu sein. Cannabis wirkt stark beruhigend, entzündungshemmend und wirkt sich förderlich auf den Schlaf und somit der Regeneration der Patienten aus. Doch auch hier bedarf es weiterer Forschung, um die Ergebnisse zu bestätigen. Übertriebene Heilungsversprechen entsprechen oft leider nicht der Realität.