Cbd Öl und Hanfprotein

Author: Stefan

Cannabis ohne THC. Legale CBD-Blüten zeigen überraschende Wirkung.

Cannabis hat für mich eine lästige Nebenwirkung, das “High”. Ich…

Cannabis hat für mich eine lästige Nebenwirkung, das “High”. Ich bin kein Freund des benebelten und berauschten Zustandes, muss ich deswegen auf die gesundheitlichen Vorteile von Hanf verzichten? Hanf ohne das berauschende THC (Tetrahydrocannabinol) das wäre doch was.  

Gibt es legalen Hanf ohne THC?
Die Antwort ist Ja. Es gibt viele legale Cannabisprodukte ohne THC. Neben den vielen essbaren Hanf-Lebensmitteln kann Cannabis ohne THC auch noch geraucht (CBD-Blüten, Hanfblüten) und als CBD-Öl verwendet werden. Die gesundheitliche Wirkung von CBD steht dabei im Vordergrund.  

Natürlich gibt es viele weitere interessante Hanfprodukte ohne THC die zu keiner berauschenden Wirkung führen. In diesem Artikel werde ich mich zuerst auf das Rauchen/Vaporisieren von CBD-Blüten (CBD-Cannabis, CBD-Hanfblüten) und danach auf die Einnahme von CBD-Öl konzentrieren. 

Was ist Cannabis ohne THC (CBD-Blüten)?

Es handelt sich hierbei um die THC-freien Blüten der Hanfpflanze welche unter folgenden Synonymen bekannt sind: Hanfblüten, CBD-Blüten, CBD-Hanf, CBD-Cannabis, Cannabisblüten ohne THC. CBD-Blüten sind die getrockneten Blüten und Blätterteile der weiblichen Hanfpflanze.

Frei von THC? Genau genommen ist die Hanfpflanze nie ganz frei von THC. Auch Sorten mit sehr niedrigem THC-Anteil können immer Spuren des Cannabinoids enthalten. Wer auf der Suche nach einem CBD-Produkt  völlig ohne THC ist, findet dies in speziellen CBD-Ölen, sogenannten CBD-Öl Isolaten oder Monoisolaten. Mehr dazu weiter unten. 

CBD-Blüten stammen aus sogenannten Nutzhanf- bzw. Speisehanfsorten. Der geringe THC-Gehalt dieser Sorten macht die heilenden Blüten auch für jene zugänglich, die nicht an den psychoaktiven Effekten interessiert sind. CBD-Blüten können, aufgrund des niedrigen THC-Gehalts, keinen Rauschzustand bzw. kein “High” verursachen. Wie bereits erwähnt, ist es der gesundheitliche und heilende Aspekt der Pflanze der uns interessiert. 

Wer sich CBD-Blüten kauft um “High” zu werden ist nicht richtig informiert und kann nur auf einen Placebo Effekt hoffen. 

Sind Cannabis Blüten ohne THC legal?

Der Konsument von Cannabis ohne THC bleibt also völlig nüchtern, behält einen klaren Kopf, handelt legal und macht sich in keiner Weise strafbar, solange der jeweils erlaubte THC-Gehalt nicht überschritten wird.

Der THC-Gehalt für CBD-Produkte ist gesetzlich geregelt und darf gewisse Grenzen nicht überschreiten. Innerhalb der folgenden Grenzen seid Ihr im friedlichen Einklang mit dem Gesetz des jeweiligen Landes. 

Deutschland: 0,2 % THC 
Österreich: 0,3 % THC
Schweiz: 1 % THC 

Solange der THC Gehalt von CBD Produkten unter 0,2 % liegt und die verwendeten Hanfpflanzen im EU Sortenkatalog eingetragen sind, können sie völlig legal in der ganzen EU verkauft werden. Gesetze können jedoch häufig geändert werden, also informiert Euch bitte über die spezifischen Gesetze bezüglich CBD in Eurem Heimatland.

CBD-Blüten für die Gesundheit.

CBD-Blüten-Gesundheit
CBD ist gut für die Gesundheit.

Die Hanfpflanze ist ein wahres Wirkstoffwunder. Sie besteht aus über 100 Cannabinoiden und weiteren Wirkstoffen wie Terpenen und Flavonoiden.

Kurz erklärt:

Terpene und Flavonoide: sind organische Substanzen die für den unverwechselbaren Geruch und Geschmack der Cannabispflanze sorgen. Mehr dazu im Artikel: CBD-Öl Qualität. Wichtige Kriterien für das beste CBD-Öl. Cannabinoide (THC, CBD, CBG, CBC) sind natürliche Substanzen der Hanfpflanze welche mit dem Endocannabinoidsystem im menschlichen Körper interagieren. Die beiden bekanntesten Cannabinoide sind THC und CBD (Cannabidiol). 

CBD-Blüten sind Teil einer natürlich gewachsenen Pflanze. Wie wir weiter oben schon gehört haben, sind in der Cannabispflanze weit mehr Stoffe enthalten als CBD und THC. Es ist nicht zur Gänze geklärt wie genau jeder einzelne dieser Stoffe auf uns wirkt, doch die vielfältigen und positiven Eigenschaften von Cannabinoiden, Flavonoiden und Terpenen sind durch aktuelle Studien wie die des bekannten Psychopharmakologen Ethan Russo gut belegt. 

Obwohl das psychoaktive THC sehr wohl eine heilsame Wirkung auf den menschlichen Körper haben kann (medizinisches Cannabis), ist sie mit Vorsicht zu genießen und angemessen zu dosieren. 

CBD hingegen ist nicht psychoaktiv wird als vollkommen ungefährlich Eingestuft (WHO) und hat eine beruhigende, schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung auf den menschlichen Organismus. CBD hilft gegen Entzündungen und diverse neurologische Krankheiten wie Epilepsie. 

Die Wirkung von Hanf ohne THC.

Meine persönliche Erfahrung. Vaporisieren (verdampfen) von CBD-Blüten. 

Der THC-Gehalt der CBD-Blüten liegt bei 0,2 %, das heißt, es kommt zu keiner berauschenden Wirkung. Zwar tritt keine berauschende Wirkung ein, aber der Effekt der Blüten ist dennoch vorhanden, subtil und trotzdem deutlich spürbar.

Ich habe, im Vergleich zur oralen Einnahme von CBD-Öl, einen merklichen Unterschied feststellen können. Die Wirkung der CBD-Blüten setzt unmittelbar nach den ersten Zügen ein. Ein Gefühl der Entspannung breitet sich von der Körpermitte ausgehend auf den gesamten Körper aus.

Da die Blüten nicht psychoaktiv sind, bleiben die Gedanken völlig klar und der Alltag wird nicht beeinträchtigt. Was bleibt ist ein angenehmes Gefühl der Ruhe und Gelassenheit. 

Im Vergleich zu CBD-Öl spürt man die Wirkung schneller und intensiver. Ich erinnere mich genau, als ich es zum ersten Mal probiert habe, war ich von der deutlichen Wirkung überrascht. Jeder reagiert anders, hat andere Motive für die Einnahme von CBD und dementsprechend vielfältig sind auch die Erfahrungsberichte. Bei mir war die Wirkung doch sehr stark, solltet Ihr also unter Symptomen leiden, die Ihr mit CBD-Öl nicht in den Griff bekommt, versucht es mal mit dem Verdampfen der Hanfblüten. 

Das Verdampfen mit einem Vaporizer ist dem Rauchen vorzuziehen. Da weniger Giftstoffe entstehen und mehr Inhaltsstoffe aufgenommen werden.

Für Einsteiger 45€
Für Könner 145€
Für Profis 285€

Alles zum Thema Rauchen und Verdampfen findet Ihr auf unserem Artikel: CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

CBD sorgt für Balance im Körper

Unser aller Körper ist ständig darum bemüht ein inneres Gleichgewicht (Homöostase) herzustellen bzw. aufrecht zu erhalten. Dabei spielen unzählige Faktoren wie eine gesunde Ernährung, gesunder Schlaf und andere Umwelteinflüsse eine Rolle.

Ist dieses Gleichgewicht gestört kommt es unweigerlich zu Beschwerden, welche sich in Form von leichten Schmerzen bis hin zu schweren Krankheiten manifestieren können. Ob unser Körper in der Lage ist diese Balance zu finden ist entscheidend für unser Wohlbefinden. 

Das Endocannabinoid-System ist Teil unseres Nervensystems und produziert körpereigene Cannabinoide, die für eine Reihe wichtiger Abläufe im Körper zuständig sind.

Es trägt maßgeblich dazu bei den Körper im Gleichgewicht zu halten. Wird ein Ungleichgewicht festgestellt werden körpereigene Cannabinoide (Endocannabinoide) in das System eingespeist. 

In einigen Fällen können aber nicht genug dieser Cannabinoide vom Körper selbst erzeugt werden. Dieser Zustand wird als Endocannabinoid Mangel bezeichnet und wird mit verschiedensten Krankheiten unter anderem auch Migräne in Verbindung gebracht. 

Forscher haben festgestellt, dass die Zugabe von Phytocannabinoiden (Cannabinoide der Hanfpflanze) den Mangel ausgleicht und das System unterstützt. CBD-Öl interagiert direkt mit dem Endocannabinoid System und ermöglicht es dem Körper sich in Folge selbst zu regulieren.Außerdem hat CBD-Öl kaum Nebenwirkungen.

Hanf ohne THC legal kaufen. 

Die einfachste Möglichkeit Cannabis ohne THC zu kaufen sind Online-Shops. Auf Amazon gibt es leider keine CBD-Blüten mehr zu kaufen, aber wir haben die Alternativen getestet und unseren Favoriten gefunden: 

Sicher gibt es auch noch andere verlässliche Anbieter die gute Qualität anbieten, doch der Markt ist voll von Shops die nach ein paar Monaten wieder verschwinden. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich verspüre nicht den Drang mir ständig neue Bezugsquellen zu suchen. Und ganz ehrlich, würde ich Blüten in guter Qualität auf Amazon kaufen können, würde ich das machen. Bis das wieder möglich ist, kaufe ich da wo ich gute Qualität unkompliziert und einfach kaufen kann. 

Nun habe ich mich auf die Suche gemacht, verschiedene getestet und bin bei CBDNOL angekommen. CBDNOL ist: Einfach, unkompliziert, die Qualität hat bis jetzt immer überzeugt und der Preis ist ok. Danke und Tschüs! 

In Österreich und der Schweiz gibt es den legalen CBD-Hanf auch im Laden (CBD-Shop) zu kaufen. Falls Ihr so einen Laden in der Nähe habt ist das auch eine gute Möglichkeit CBD-Blüten zu kaufen. Dort sind meist mehrere Sorten gelagert und Ihr könnt die Blüten persönlich inspizieren und daran riechen. 

Die Cannabispflanze kommt je nach Sorte in den verschiedensten Düften und Aromen, sie lädt dazu ein, unseren Geruchssinn wieder zu entdecken und ihn bewusst zu nutzen. Viel Spaß beim probieren. 

CBD-Öl mit und ohne THC.

Vollextrakte mit THC

Wird ein CBD-Öl als Vollextrakt bezeichnet, enthält es das ganze Spektrum an Inhaltsstoffen der Cannabispflanze. Neben den beiden bekannten Stoffen THC und CBD enthält die Pflanze noch über 100 weitere Cannabinoide, als auch Terpene und Flavonoide. Es wird darauf geachtet, dass so viele Stoffe wie möglich in dem Extrakt enthalten sind. Die THC-Grenzen liegen bei:

Deutschland: 0,2 %
Österreich: 0,3 %
Schweiz: 1 %

CBD-Isolate ohne THC

Hingegen wird bei einem CBD-Isolat oder Monopräparat das Cannabidiol aus der Hanfpflanze extrahiert und von den anderen Cannabinoiden isoliert. In dem Fläschchen befindet sich neben dem Trägeröl “nur” das herausisolierte Cannabidiol, es enthält daher weder THC noch andere Wirkstoffe. 

Auch wenn sich Vollextrakte als wirksamer erwiesen haben, sind CBD-Isolate manchmal die bessere Wahl. Dies ist der Fall wenn jemand auf Drogen getestet wird oder empfindlich auf andere Cannabinoide wie THC reagiert. In diesem Fall empfiehlt es sich die genauen Laboranalysen des Herstellers zu beachten, falls vorhanden.

Persönlich haben wir die Erfahrung gemacht, dass Vollspektrum-Öle stärkere Wirkung zeigen und dies wird auch von vielen Erfahrungsberichten bestätigt. Je mehr Inhaltsstoffe der Hanfpflanze in der Flasche sind, desto besser. Mehr dazu auf unserer Empfehlungsseite. 

Hanfprodukte ohne THC. 

  • Hanfprotein
  • Hanfsamen
  • Hanftee
  • CBD-Blüten
  • CBD-Hanf
  • CBD-Cannabis
  • Hanfkekse
  • Hanfschokolade
  • Hanfkosmetik (Creme, Seife, Shampoo, Duschgel, Balsam)
  • CBD-Öl (CBD-Isolat)

Weitere Fragen.

Autofahren nach CBD-Blüten Konsum?
Es kommt logischerweise ganz darauf an wie viel CBD-Blüten konsumiert wurden. Wer Unmengen, also wirklich völlig übertriebene Mengen von CBD-Gras konsumiert, auch wenn die THC-Konzentration sehr gering ist (0,2 %) muss damit rechnen, dass ein evtl. Drogentest der Polizei positiv ausfällt.

Positiver Drogentest wegen CBD-Blüten Konsum?
Ja, das ist durchaus möglich. Je nach Sorte und länderspezifischer Regelung enthalten CBD-Blüten zwischen 0,2 und 1 % THC. Wer größere Mengen CBD Hanf konsumiert, und auf Drogen (THC) getestet wird, muss damit rechnen positiv zu sein. (Was sich in diesem Fall negativ auswirkt) 

Drogentest CBD-Öl?
Wer regelmäßig sehr hohe Dosen an CBD-Öl zu sich nimmt, muss damit rechnen, dass ein eventueller Drogentest der Polizei positiv ausfällt. CBD-Öle enthalten in der Regel 0,2 % THC. In großen Mengen kann auch dieser geringe THC-Gehalt zu einem positiven Testergebnis führen. 

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CBD-Öl Qualität. Wichtige Kriterien für das beste CBD-Öl.

CBD-Öl erfreut sich großer Beliebtheit und das ganz zu Recht….

CBD-Öl erfreut sich großer Beliebtheit und das ganz zu Recht. Langsam verändert sich die Gesetzeslage, die Forschung läuft auf Hochtouren und es wird immer deutlicher, dass CBD (Cannabidiol) große Vorteile für die Gesundheit haben kann. Der Hanf-Zug ist los gefahren und nun wollen so viele wie möglich aufspringen, um damit Geld zu verdienen. Das ist großartig, solange die Qualität nicht darunter leidet. 

In diesem Artikel werde ich darauf eingehen, was ein gutes Öl ausmacht und worauf Ihr vor dem Kauf achten solltet. Denn die Qualität des verwendeten CBD-Öls ist entscheidend für die Wirkung.

Kriterien für die Qualität von CBD-Öl:

  1. Anbau (Pestizide, Fungizide, Bio)
  2. Herstellung (Extraktionsmethode, Inhaltsstoffe, CBD-Gehalt)
  3. Vollextrakte oder CBD- Isolat (Anzahl der Wirkstoffe, Entourage-Effekt)
  4. Laboranalysen (laufende Qualitätskontrolle)

CBD hat eine beruhigende, angstlösende und entspannende Wirkung auf Körper und Geist. Es wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend und hilft gegen Schlafstörungen. Es ist neben dem THC (Tetrahydrocannabinol) das wohl bekannteste und wirksamste Cannabinoid der Hanfpflanze. CBD macht nicht “high”, es hilft dem Körper sich selbst zu regulieren. 

Die Anwendungsgebiete sind vielfältig, die positive Wirkung wird von tausenden Menschen bestätigt. CBD konnte bereits und kann vielen Menschen helfen, vorausgesetzt die Qualität stimmt und es handelt sich um ein tatsächlich wirksames Produkt. Falls Ihr ganz sicher gehen wollt, setzt Euch mit dem Hersteller in Verbindung und fragt nach den folgenden 4 Kriterien.

CBD-Öl kaufen. 4 wertvolle Tipps.

Unabhängige Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass Öle auf dem Markt sind, deren Hauptbestandteil Speiseöl ist. Außerdem tauchen immer wieder Proben mit beunruhigend hohen Mengen an giftigen Pestizidwerten auf. 

Es gibt viele gute Hersteller die CBD-Produkte in bester Qualität anbieten aber es ist nicht einfach den Überblick zu bewahren. Hier gebe ich Euch eine Übersicht, wie Ihr die Guten von den Schlechten unterscheiden könnt, was gute Qualität ausmacht, und worauf Ihr sonst noch achten solltet.

1. Die Herstellung des CBD-Öls.

CBD-Öl ist ein junges Produkt und dementsprechend hinken die Regulierungen und Vorschriften dem Markt noch ein wenig hinterher. Das heißt es gibt keine generellen Vorschriften bzw. Instanzen, die den Herstellungsprozess kontrollieren.

Die Methode wie Inhaltsstoffe aus der Hanfpflanze gelöst werden, beeinflusst nicht nur die Herstellungskosten sondern spielt auch für die Qualität des Öls eine entscheidende Rolle. Es gibt grundsätzlich 3 Extraktionsmethoden: 

1. CO2-Extraktion.

Diese Methode ist die effizienteste aller Methoden. Es handelt sich um ein schonendes Verfahren bei dem die meisten Stoffe der Pflanze erhalten bleiben. Das Verfahren ist umweltfreundlich und nachhaltig. 

Nachteil: Es ist teuer, erfordert Know-How und spezielle Geräte. Diese Extraktionsmethode ist wohl nichts für das “Labor in der Garage”. Die CO2- Extraktion wird von großen, führenden CBD-Öl Herstellern verwendet und ist ein Qualitätsmerkmal.

2. Flüssige Lösungsmittel.

Die Hanfblüten werden dabei in flüssige Lösungsmittel (in der Regel Butan, Alkohol, Hexan oder Ethanol) gelegt, die die Inhaltsstoffe aus der Hanfpflanze lösen. Es handelt sich um eine einfache und kostengünstige Methode die jeder auch bei sich zuhause anwenden kann. Bei dieser Extraktionsform bleiben viele der wichtigen Wirkstoffe, unter anderem auch Chlorophyll, erhalten.

Nachteile: das Lösungsmittel kann Spuren von Verunreinigungen im fertigen CBD-Öl hinterlassen. Sorgfältige Verarbeitungsmethoden und das richtige Lösungsmittel können dies minimieren (z. B. unvergällter 95% Lebensmittelalkohol). Hinweis: Diese Lösungsmittel sind extrem leicht entzündlich! 

3. Öl-Extraktion.

Hierbei werden die Stoffe der Pflanze über ein Trägeröl (meist Olivenöl) direkt aufgenommen. Eine einfache, sichere und kostengünstige Methode, mit der Ihr selbst Euer Öl herstellen könnt. Der Nachteil dieser Methode ist die geringe Ausbeute, es werden nicht alle Stoffe aus der Pflanze gelöst und sie ist daher nicht sehr effizient. Für Selbermacher ok, vom Kauf solcher Öle rate ich ab.

Meine Empfehlung.

Die Extraktionsmethoden haben erheblichen Einfluss auf die Qualität und die Reinheit des CBD-Öls. Wird beim Lösen der Pflanzenstoffe nicht sauber gearbeitet, fehlen dem Öl die nötigen Wirkstoffe oder im schlimmsten Fall sind sogar Giftstoffe enthalten. Es empfiehlt sich etwas genauer hinzuschauen und im Zweifelsfall beim Hersteller nachzufragen, wie genau das CBD-Öl hergestellt wird. Sowohl CO2 – als auch Alkohol- Extraktion sind empfehlenswert. Eine Kombination aus beiden wäre ideal, da die meisten Wirkstoffe erhalten bleiben. 

Bei meinen ersten CBD-Öl Erfahrungen verspürte ich kaum eine Wirkung. Nach ca. 1 Monat habe ich die Marke gewechselt und der Effekt des neuen Extrakts (hochwertiger und teurer) war deutlich stärker. Damals wurde ich zum ersten Mal darauf aufmerksam, welchen enormen Unterschied die Qualität des CBD-Öls macht. Die gängigen Öle kosten je nach CBD-Gehalt zwischen 25 und 160 Euro. Eine Investition die sich lohnt!

2. Hanfanbau. Die Qualität der Pflanze zählt. 

hanffeld-hanfprotein
Hanfanbau im Einklang mit der Natur.

Wie viele der wunderbaren Stoffe aus der Hanfpflanze extrahiert werden können, hängt auch davon ab, wie viele Stoffe überhaupt vorhanden sind. Gleich wie bei jedem gefertigten Produkt ist die Verwendung von hochwertigen Materialien ein Qualitätsmerkmal. Das fängt schon dabei an auf welchem Boden die Pflanzen wachsen. Vor allem bei der Hanfpflanze ist das von großer Bedeutung, da es sich bei dieser Pflanze um einen sogenannten “Hyperakkumulator”, eine Art “Biostaubsauger” handelt. 

Pflanzen dieser Gattung sind in der Lage dem Boden Schwermetalle zu entziehen. Diese Schwermetalle gehen ihren Weg vom Boden über die Pflanze in das CBD-Öl. Es gibt immer wieder Fälle in denen sehr bedenkliche Analysewerte auftauchen.

Fungizide, Pestizide, Schwermetalle… nein Danke! Auch wenn Öle beispielsweise in Deutschland hergestellt wurden, bleibt doch die Frage, wo denn der Hanf dafür gewachsen ist und unter welchen Bedingungen. Verseuchte Böden sind billig, Spritzmittel erhöhen den Ertrag. 

Meine Empfehlung.

Gute Anhaltspunkte sind hier Biozertifikate und Transparenz auf den Webseiten der Hersteller. Ist auf der Webseite kein Hinweis auf den Anbau zu finden, dann lohnt es sich nachzufragen.

Gute Hersteller haben nichts zu verbergen und geben auf ihren Webseiten, Informationen über den Anbau und die Herkunft des Hanfs.

Hanf, ein Segen für die Landwirtschaft.

Die Tatsache, dass Hanf dem Boden Schwermetalle und andere unerwünschte Schadstoffe entzieht, machen sich clevere Bauern zu Nutzen. Die Cannabispflanze reinigt die Erde und erhöht ihren mikrobiologischen Gehalt. Weiters schlagen diese Pflanzen tiefe Wurzeln, was wiederum einer Bodenerosion entgegenwirkt. Hanf ist vielfältig und kann als Dämmstoff, für die Herstellung von Papier und sogar Plastik verwendet werden. Übrigens, das aus Hanf gewonnene Plastik ist im Gegensatz zu herkömmlichem Plastik, biologisch abbaubar. 

3. Vollextrakte vs. CBD-Isolat.

Die Bezeichnungen variieren von Hersteller zu Hersteller. Vollextrakte werden außerdem noch als Vollspektrum oder Naturextrakte bezeichnet. CBD-Isolate werden auch noch Monopräparate genannt. Einfach gesagt enthalten Vollextrakte so viele Inhaltsstoffe (Cannabinoide, Terpene, Flavonoide) wie nur möglich. Monopräparate nur einen isolierten Stoff wie zum Beispiel CBD oder CBG (Cannabigerol).

Vollextrakte.

Wird ein CBD-Öl als Vollextrakt bezeichnet, enthält es das ganze Spektrum an Inhaltsstoffen der Cannabispflanze. Neben den beiden bekannten Stoffen THC und CBD enthält die Pflanze noch über 120 weitere Cannabinoide, als auch Terpene und Flavonoide. Es wird darauf geachtet, dass so viele Stoffe wie möglich in dem Extrakt enthalten sind. 

Bei Vollextrakten entfaltet sich im Vergleich zu Monopräparaten der “Entourage Effekt”. CBD hat eine bessere Wirkung in Kombination mit anderen Cannabinoiden, was aktuelle (2015) Studien belegen. Mehr zum Entourage Effekt findet Ihr weiter unten.

CBD-Isloat.

Hingegen wird bei einem CBD-Isolat oder Monopräparat das Cannabidiol aus der Hanfpflanze extrahiert und von den anderen Cannabinoiden isoliert. In dem Fläschchen befindet sich neben dem Trägeröl “nur” das herausisolierte Cannabidiol und enthält daher auch kein THC. Auch wenn sich Vollextrakte als wirksamer erwiesen haben, sind CBD-Isolate manchmal die bessere Wahl. Dies ist der Fall wenn jemand auf Drogen getestet wird oder empfindlich auf andere Cannabinoide wie THC reagiert. In diesem Fall empfiehlt es sich die genauen Laboranalysen des Herstellers zu beachten, falls vorhanden. Wir empfehlen nur Öle, die von unabhängigen Laboren getestet wurden und auch tatsächlich das enthalten was angegeben wird. Unsere Empfehlungen. 

Persönlich haben wir die Erfahrung gemacht, dass Vollspektrum-Öle stärkere Wirkung zeigen und dies wird auch von vielen Erfahrungsberichten bestätigt. Je mehr Inhaltsstoffe der Hanfpflanze in der Flasche sind, desto besser.

4. Achtet auf Laboranalysen

CBD-Öl Qualität Laboranalyse
Reinheit und CBD-Gehalt werden im Labor untersucht.

Vertrauenswürdige Hersteller haben fast immer Laboranalysen zur freien Einsicht auf ihren Webseiten oder legen diese auf Anfrage vor. Ich denke, dass diese Art der Transparenz der richtige Weg ist, um Vertrauen zwischen Hersteller und Kunden aufzubauen. Solche Analysen sind noch nicht verpflichtend, werden also freiwillig durchgeführt, kosten Geld und sind leider immer noch die Ausnahme.

Laufende Laboranalysen sind Grundvoraussetzung für Vertrauen und ein Qualitätsmerkmal.  

Eine seriöse Firma sollte immer aktuelle Laborergebnisse zur Verfügung stellen. Einige haben die Analyse-Zertifikate online, andere legen sie der Verpackung bei oder beides. Guter Kundendienst ist ein Zeichen für Qualität, also kontaktiert die Hersteller und lasst Euch helfen, wenn Ihr die Laborergebnisse nicht finden könnt. 

Meine Empfehlungen.

Prüft den THC-Gehalt auf dem Etikett. Momentan sind folgende Werte legal: 

Deutschland: 0,2 %
Österreich: 0,3 %
Schweiz: 1 % 

Achtet auf unabhängige Zertifizierungen wie zum Beispiel von Arge Canna. Produkte mit diesem Gütesiegel unterliegen laufenden Kontrollen und das steht wiederum für Qualität. 

Beherzigt diese Punkte und Ihr werdet in Zukunft die guten von den weniger guten CBD-Ölen unterscheiden können. Für alle die noch etwas mehr über diese faszinierende Pflanze wissen wollen… im folgenden geht es um den “Entourage Effekt” und die vielfältigen Duft- und Aromastoffe der Cannabispflanze. Was haben sie für einen Einfluss auf die Qualität des Öls und wie können wir von Ihnen profitieren?

Die Heilkraft der ganzen Pflanze.

Ein großer Teil der alternativen Medizin dreht sich darum, die gesamte Pflanze für medizinische Zwecke zu nutzen, anstatt den Wirkstoff in einem Labor zu isolieren oder zu produzieren. Ganzheitliche Pflanzenmedizin findet seit Jahrtausenden in alten Heilkünsten, wie dem Ayurveda und der Traditionellen Chinesischen Medizin, Anwendung. 

In der “klassischen Medizin” wie wir sie kennen, und wie sie zum größten Teil noch heute praktiziert wird, dreht sich alles um ein schnelles Beheben der Symptome. Die Krankheiten werden isoliert vom Rest des Menschen betrachtet und mit einzelnen Pillen gezielt attackiert. Die Alternative dazu ist ein ganzheitlicher Ansatz, weg von isolierten Stoffen, hin zu Medizin mit dem ganzheitlichen Heilspektrum der Pflanze. 

Was ist der Entourage-Effekt?

Wenn mehrere oder alle Inhaltsstoffe (Terpene, Flavonoide, Cannabinoide, etc.) der Hanfpflanze gemeinsam eingenommen werden, komplementieren sich diese und führen zu einer verbesserten gesundheitlichen Wirkung, was als der “Entourage Effekt” bezeichnet wird. 

Dem Gegenüber stehen sogenannte Isolate, in denen ein einzelnes Cannabinoid vom Rest der Pflanze isoliert und verwendet wird. Nun ist dieser Effekt wissenschaftlich noch nicht ganz bestätigt, es liegen jedoch einige gute Argumente sowie Studien vor, die diese Theorie stützen. 

In der Hanfpflanze befinden sich über 500 verschiedene Stoffe davon ca. 120 bekannte Cannabinoide zu denen auch CBD und THC gehören. Untersuchungen deuten darauf hin, dass medizinische Substanzen in ihrem ganzen und natürlichen Zustand effektiver sind. Dieses Phänomen, der “Entourage-Effekt”, entsteht wenn mehrere Inhaltsstoffe der Cannabispflanze mit dem menschlichen Körper interagieren. Gemeinsam erzeugen sie eine stärkere Wirkung als jeder einzelne dieser Stoffe isoliert in der Lage wäre. Es handelt sich um eine synergetische Wirkung. 

Auch Aristoteles sagte schon: das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Das ist eine sehr gute Erklärung für den Entourage-Effekt. 

Erstmals erwähnt wurde der Entourage-Effekt von dem israelischen Cannabis Forscher Raphael Mechoulam. Mechoulam gilt als einer der Pioniere der Cannabisforschung. Neben dem Entourage-Effect trug er auch wesentlich zu Entdeckung des Endocannabinoid-Systems bei. Er war der Erste, der entdeckte, dass Cannabinoide am besten wirken, wenn sie gemeinsam und nicht getrennt voneinander eingesetzt werden. 

Aufgegriffen wurde dieser Gedanke von Ethan Russo, er ist Psychopharmakologe und einer der angesehensten Cannabisforscher unserer Zeit. Russo hat einige interessante Studien zu dem Thema durchgeführt und aufgezeigt, dass die Zusammensetzung der verabreichten Cannabinoide deren Wirkung verändert. Zum Beispiel vermindert CBD die psychoaktiven Effekte von THC. 

CBD hilft THC zu regulieren.

Vor allem wenn es um THC geht ist der Entourage-Effekt von großer Bedeutung. Beim Gedanken an THC denken viele gleich mal an Drogen. Das THC ist der psychoaktive Bestandteil der Hanfpflanze und in der Tat mit Vorsicht zu genießen. 

Die “berauschende” Wirkung wird nicht immer geschätzt, so steht bei der medizinischen Anwendung von Cannabis die heilende Wirkung der Pflanze im Vordergrund. Wie können wir die ganze Heilkraft der Hanfpflanze nutzen ohne davon “high” zu werden? 

THC wird schon seit 1980 synthetisch hergestellt und in Form eines isolierten THC Medikaments (Marinol) verwendet. Die Behandlung wird von den Patienten, aufgrund der unangenehmen Nebenwirkungen, meist abgebrochen. Ein ähnliches in 2010 entwickeltes Medikament, das zu gleichen Teilen THC und CBD kombiniert (Sativex) sei wesentlich besser verträglich. Auch diese Erfahrungsberichte sprechen für den Entourage-Effekt!

CBD lindert unerwünschte Nebenwirkungen von THC.

CBD ist neben seiner gesundheitsfördernden Wirkung auch dafür bekannt, THC und die “berauschenden” Nebenwirkungen abzuschwächen. Es liegen bereits Studien (1, 2) vor, die bestätigen, dass CBD mögliche Nebenwirkungen des THC (kognitive Beeinträchtigung, Paranoia, Psychosen) mildern kann. 

Außerdem haben Untersuchungen gezeigt, dass die schmerzstillenden Eigenschaften von THC und CBD bei gemeinsamer Anwendung stärker sind, als isoliert eingenommen. Ein weiteres Indiz dafür, dass die einzelnen Wirkstoffe sich gegenseitig unterstützen und zu einer verstärkten Wirkung führen. 

Was sind Terpene?

CBD Terpene Duft Qualität
Der angenehme Geruch von Kiefer ist unverwechselbar.

Terpene sind organische Substanzen die für den unverwechselbaren Geruch der Cannabispflanze sorgen. Jede Pflanze hat ihren eigenen Geruch und dafür sind Terpene in den ätherischen Ölen und Harzen verantwortlich. Diese intensiven Öle sind für die charakteristischen Geschmacksaromen der verschiedenen Cannabisarten verantwortlich, so z.B. Zitrone, Minze und Kiefer. 

Das Aussergewöhnliche an der Hanfpflanze ist, dass sie über 100 verschiedene Terpene beinhaltet und jede Sorte, weist einen einzigartigen Terpen-Typ und eine einzigartige Zusammensetzung, auf.

Diese Duftstoffe finden sich in besonders starker Konzentration in den Blüten weiblicher, unbefruchteter Pflanzen und schützen diese vor Bakterien, Pilzen, Insektenbefall und anderen umweltbedingten Stressfaktoren. Offensichtlich schätzen nicht alle Lebewesen den intensiven Geruch der Hanfpflanze. Ich persönlich finde die unglaubliche Bandbreite an Düften und Aromen dieser Pflanze faszinierend. 

Unser Geruchssinn wird wohl oft vernachlässigt. Düfte haben eine Wirkung auf uns, ob wir uns dessen nun bewusst sind oder nicht. Diese Wahrheiten finden sich oft in Sprichwörtern oder Floskeln wieder: jemanden nicht riechen können, das stinkt zum Himmel, das riecht nach Ärger, etc. Mit ihren vielen verschiedenen Düften und Aromen lädt die Hanfpflanze dazu ein, unseren Geruchssinn wieder zu entdecken und ihn bewusst zu nutzen. 

Wirkung der Terpene.

Neben der Bildung von Gerüchen und der damit verbundenen natürlichen Schutzfunktion der Pflanze, scheinen Terpene auch noch die Wirkung von Cannabinoiden zu verstärken bzw. zu verändern. Es handelt sich dabei wieder um den bereits erwähnten Entourage-Effekt. Die gesamten Inhaltsstoffe der Hanfpflanze kombiniert, erhöhen die Wirksamkeit der einzelnen Stoffe.

Terpene sind ein Qualitätsmerkmal. Sind diese im Öl enthalten, darf man von einer besseren Wirkung des Produktes ausgehen. 

Cannabinoide und Terpene arbeiten zusammen.

Das Zusammenwirken verschiedener Cannabinoide beschäftigt die Forschung. Deren Zusammenwirken mit Terpenen, Flavonoiden und vielen anderen Stoffen der Hanfpflanze wiederum wirft eine weitere Hand voll Fragen auf. Nun ist vielfach belegt, dass die Kombination von CBD und THC zu einer besseren Wirkung führen. Es ist davon auszugehen, dass die Anwendung mit dem vollen Spektrum der Hanfpflanze zu noch besseren Ergebnissen führt. 

Vollextrakte mit einem breiten Spektrum an Wirkstoffen (CBD, CBDA, CBG, THC, Terpene, Flavonoide) sind CBD-Isolaten vorzuziehen. Die Qualität der Öle entscheidet über die Wirkung und ist daher nicht zu unterschätzen. Öle in sehr guter Qualität findet Ihr in unseren Empfehlungen

Typische Terpene in der Hanfpflanze.

Myrcen ist das am häufigsten vorkommende Terpen in Cannabis. Der Geruch von Myrcen erinnert oft an erdige, moschusartige Noten, die Gewürznelken ähneln. Außerdem hat es ein fruchtiges, rote Trauben Aroma und wirkt sedierend. 

Limonen, wie der Name schon sagt, erinnert an Zitronen und Zitrusfrüchte. Das ist keine Überraschung, da alle Zitrusfrüchte große Mengen dieser Verbindung enthalten. Limonen wird in Kosmetika und auch in Reinigungsprodukten verwendet, es wirkt stimmungsaufhellend und lindert Stress. 

Linalool – dieses Terpen kommt auch in Minze, Lavendel, Blumen und sogar Pilzen vor. Es hat entzündungshemmende Eigenschaften, wird unter anderem bei Akne verwendet und wirkt sedierend. 

Humulen riecht erdig, holzig und kommt in Koriander, Basilikum und Hopfen vor. Es wirkt antibakteriell und verleiht dem Bier sein beliebtes Aroma. Humulene sind entzündungshemmend und schmerzlindernd. 

Pinen riecht pikant süßlich und kommt auch in Salbei, Kiefernnadeln und anderen Nadelbäumen vor. Es gilt als Wachmacher unter den Terpenen und soll die Merkfähigkeit erhöhen. Außerdem erweitert es die Bronchien und ist bei Asthmatikern beliebt. 

Caryophyllene haben ein holzig, würziges, an Pfeffer erinnerndes Aroma. Und genau da kommt es unter anderem auch vor, in Pfeffer, Nelken und Oregano. Es soll Schlaflosigkeit lindern und krampflösend wirken. 

Flavonoide.

Die Aromen und der Geschmack von Cannabis werden oft Terpenen zugeschrieben. Aber auch Flavonoide spielen eine Rolle bei der Differenzierung verschiedener Sorten und Stämme. Die einzigartigen Gerüche und Aromen der Cannabispflanze entstehen erst durch das Zusammenspiel von Terpenen und Flavonoiden. Darüber hinaus beeinflussen Flavonoide die Pigmentierung. 

Obwohl noch nicht vollständig geklärt ist, wie Flavonoide genau funktionieren, ist anzunehmen, dass sie mit den anderen Inhaltsstoffen der Hanfpflanze eine Synergie eingehen und die Wirkung der einzelnen Stoffe unterstützen (Entourage-Effekt). 

Flavonoide zählen zu den sogenannten Phytonährstoffen oder sekundären Pflanzenstoffen. Es handelt sich um natürliche bioaktive Substanzen, die nur in pflanzlicher Nahrung vorkommen, so auch in der Hanfpflanze. Sie sind antioxidativ und immunstimulierend und wirken den häufigsten der heutigen Todesursachen wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen. 

In der Pflanzenwelt gibt es ca. 6000 verschiedene Flavonoide, in Cannabis sind bis heute insgesamt 23 bekannt, 3 davon kommen ausschließlich in der Cannabispflanze vor. Dabei handelt es sich um sogenannte Cannaflavine.

Verwandte Fragen.

Was bedeutet BIO CBD-Öl?
Die Bio-Qualität von CBD-Öl bezieht sich auf die Herkunft und den Anbau der Hanfpflanze. Bio CBD-Öl wird aus Bio-zertifizierten Hanfpflanzen hergestellt. Dabei unterliegen, sowohl der Anbau als auch das verwendete Saatgut strengeren Richtlinien. Ziel ist es eine bessere Qualität der Produkte zu gewährleisten. 

Kann man CBD rauchen?
Ja, CBD kann geraucht bzw. verdampft werden. Dabei werden die Blüten der Hanfpflanze oder spezielle CBD-Liquids verwendet. 3 Arten der Anwendung:
– gedrehte Hanfzigaretten
– Pfeife
– Verdampfer/Vaporizser
Vorsicht: CBD-Öl eignet sich nicht zum Rauchen! 

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Was kostet CBD-Öl? Der CBD-Öl Preisvergleich.

Jedem der zum ersten mal CBD-ÖL probiert rate ich zum…

Jedem der zum ersten mal CBD-ÖL probiert rate ich zum Kauf von einem kleinen Fläschchen mit 5 % CBD. Das reicht um die positiven Wirkungen von CBD (Cannabidiol) ausreichend zu testen. Mit einem Preis von ca. 35 Euro hält sich das Investment in Grenzen. 

Was kostet CBD-Öl?
CBD-Öl kostet je nach Konzentration, Menge und Qualität zwischen 25 und 150 Euro. Die Preise schwanken je nach Anbieter und Qualität um bis zu 15 Euro.

  • 10ml Fläschchen,  5 % CBD ≈ 35 Euro
  • 10ml Fläschchen, 10 % CBD ≈ 70 Euro
  • 10ml Fläschchen, 15 % CBD ≈ 115 Euro

Die Frage nach dem Preis ist schnell geklärt, die viel wichtigere Frage ist aber: Lohnt es sich CBD-Öl zu kaufen? 35 Euro können “relativ” günstig, oder “relativ” teuer sein, je nach dem was man dafür bekommt.

Bekommt man dafür etwas Wertvolles, etwas das die Lebensqualität der Person verbessert, dann kann man von einem guten Geschäft sprechen. Kauft man hingegen 10 ml Speiseöl für 35 Euro ist das zu teuer. 

Ich denke darüber sind wir uns alle einig. Die Fragen, ob es sich nun lohnt in CBD-Öl zu investieren und ob der Preis gerechtfertigt ist, werde ich in diesem Artikel beantworten. 

Preisübersicht für CBD-ÖL.

Als Faustregel gilt 5 % CBD-Öl (10 ml) kosten ca. 35 Euro. Das ist der durchschnittliche Verkaufspreis von CBD-Öl. 

Wie bereits erwähnt variieren die Preise um bis zu 15 Euro. Die Gründe dafür sind nicht immer ganz offensichtlich und liegen oftmals weder an der Geldgier der Hersteller noch der Verkäufer, sondern an den Herstellungskosten. Die Herstellungskosten stehen mit der Qualität des Öls in Zusammenhang welche wieder den Preis beeinflussen. 

Die Qualität des CBD-Öls entscheidet über seine Wirkung. Und in Folge macht die Wirkung, CBD-Öl erst zu einem wertvollen Objekt wofür es sich lohnt Geld auszugeben. 

Das heißt: Stimmt die Qualität des CBD-Öls, lohnt sich jeder Euro der mehr investiert wird. Weist das Öl jedoch eine mindere Qualität ohne Wirkung auf, ist jeder einzelne investierte Euro verschwendet. 

Preisvergleich CBD-Öl.

Hier ein Auszug verschiedenster CBD-Öle von diversen Herstellern. Die Übersicht zeigt, dass die Öle zwischen 30 und 40 Euro variieren. CBD-Öle werden auch günstiger angeboten, nur ist die Qualität oft nicht mehr ganz so vertrauenswürdig. So hat ein unabhängiges Labor im Auftrag der Arge Canna (Unabhängiger, gemeinnütziger Verein für Cannabis Aufklärung) CBD-Öle auf ihre Qualität und Inhaltsstoffe getestet und überprüft. Nicht alle getesteten Öle haben bestanden und sind in Sachen CBD-Gehalt glatt durchgefallen. 

Die hier gelisteten CBD-Öle sind ausschließlich Öle in sehr guter Qualität. Die Preise können ein wenig variieren da die Anbieter immer wieder mal zeitlich begrenzte Rabatte oder Angebote gewähren. 

Hersteller Produkt Preis
Biobloom 4 % Bio CBD-Hanftropfen € 29.90
CBD-Vital 5 % CBD-Naturextrakt € 28.90
Nordic Oil 5 % CBD Hanföl € 39.90
CBDNOL 5 % CBD Öl € 35.00
Hempamed 5 % Bio CBD Öl € 34.90
Candropharm 5 % CBD Öl   € 37.95

Mehr zu meinen persönlichen Favoriten findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite. 

Was ist CBD-Öl?

CBD-Öl entspringt der Hanfpflanze (Cannabispflanze), eine Pflanze die seit Jahrtausenden, weltweit als Heilmittel verwendet wird. Nach fast 100 Jahren der Illegalität findet sie langsam wieder Einzug in die moderne Medizin und wir haben wieder Zugriff auf die einst verbotene Heilpflanze. Zumindest all jene Teile die frei von berauschender Wirkung sind. 

Der THC-Gehalt von CBD-Öl ist gesetzlich geregelt und darf 0,2% (0,3% in Österreich) nicht überschreiten. Alle legal erhältlichen CBD-Öle führen ausschließlich zu Entspannung und Wohlbefinden. Rauschzustand oder “High” sind ausgeschlossen. Dazu kommt das CBD-Öl kaum Nebenwirkungen hat.

Cannabidiol ist aber nicht der einzige Wirkstoff der Cannabispflanze, bis heute wurden über 120 (!) verschiedene Cannabinoide gefunden. Und sie alle spielen eine wichtige Rolle wenn es um die Wirkung des CBD-Öls geht. Eine Übersicht aller möglichen Wirkungen und Einsatzmöglichkeiten von CBD-Öl bietet die folgende Grafik. 

Wirkung und Anwendung von CBD.

Cbd Öl Anwendungsgebiete Info
Die Anwendungsgebiete von CBD sind vielfältig.

Auch wenn das schön wäre, ist CBD-Öl kein Wundermittel. Die Wirkung ist oftmals subtil und kaum wahrnehmbar, manchmal zeigt CBD-Öl überhaupt keine erkennbare Wirkung. Es gibt aber auch Fälle in denen die Einnahme von CBD-Öl enorme Erleichterung und Verbesserung der Symptome zur Folge hat. 

Es gibt keine Garantie, aber wenn CBD für Euch funktioniert, ist es die 35 Euro allemal wert. Die Qualität spielt eine Rolle sowohl beim Preis als auch bei der Wirkung, im Folgenden schauen wir uns das mal etwas genauer an. 

Qualität und Preis von CBD-Öl. 

Der Preis wird von der Qualität des CBD-Öls mitbestimmt. So ist es wesentlich billiger ein minderwertiges Produkt herzustellen als ein CBD-Öl von Top Qualität. Die Qualität ist sicher nicht der einzige Punkt der den Preis nach oben drückt, aber für uns Konsumenten wohl der wichtigste, da Qualität und Wirkung eng miteinander verbunden sind. 

Bei den Details der Qualität sind sich sogar Hersteller nicht immer einig. Ich habe angerufen, nachgefragt und 4 Punkte herausgefiltert die für gute Qualität entscheidend sind. 

Wie kann ich Qualität erkennen? 

  1. Anbau (Pestizide, Fungizide, Bio)
  2. Herstellung (Extraktionsmethode, Inhaltsstoffe, CBD-Gehalt)
  3. Vollextrakte oder CBD- Isolat (Wieviele Wirkstoffe sind vorhanden, Entourage Effekt)
  4. Laboranalysen (Werden laufend Analysen durchgeführt?)

Anbau der Hanfpflanze.

Die Hanfpflanze ist sehr robust und relativ einfach anzupflanzen, dennoch können Bauern den Ertrag beeinflussen. Einerseits mit detailliertem Fachwissen und harter Arbeit, andererseits mit giftigen Sprühmitteln. Hinzu kommt die Beschaffenheit des Bodens in dem die Pflanzen wachsen, denn nicht jeder Boden ist gleich wertvoll. 

Der beste Rohstoff für das CBD-Öl wächst auf nährstoffreichen Böden die frei von Schwermetallen und Giftstoffen sind. Gepaart mit dem “Know-How” von speziell ausgebildeten Bauern liefern sie den Grundstoff für Qualität. All das darf in den Preis mit eingerechnet werden und kommt im Endeffekt uns Konsumenten zugute.

Wer da nicht genau auf die Qualität schaut der muss unter Umständen später “draufzahlen” und zwar in Form von Schwermetallen und Pestiziden in seinem Billigprodukt. 

Herstellung von CBD-Öl. 

Es gibt 2 Extraktionsmethoden die zu empfehlen sind. Zum einen die CO2 Extraktion und zum anderen die Alkohol Extraktion. Bei beiden Methoden bleiben wichtige Inhaltsstoffe erhalten und stellen ein breites Spektrum an Wirkstoffen zur Verfügung. 

Die meisten großen Hersteller bauen auf die CO2 Extraktion weil sie zwar erhebliche Anschaffungskosten beinhaltet aber wesentlich effizienter ist. Effizienz ist auf lange Sicht billiger und das öffnet auch die Möglichkeit den Verkaufspreis zu senken. 

Vollextrakt vs. CBD-Isolat.

Die jeweiligen Bezeichnungen variieren zwischen den Herstellern. Vollextrakte werden außerdem noch als Vollspektrum oder Naturextrakte bezeichnet. CBD-Isolate werden auch noch Monopräparate genannt. Einfach gesagt enthalten Vollextrakte so viel Inhaltsstoffe (Cannabinoide, Terpene, Flavonoide) wie möglich. Monopräparate nur einen isolierten Stoff wie zum Beispiel CBD oder CBG (Cannabigerol).

Persönlich haben wir die Erfahrung gemacht, dass Vollspektrum Öle stärkere Wirkung zeigen und dies wird auch von vielen Herstellern und Erfahrungsberichten bestätigt.

Deshalb meine klare Empfehlung: Vollextrakte. Je mehr Inhaltsstoffe der Hanfpflanze in der Flasche sind, desto besser.

Vollextrakte mit einem breiten Spektrum an Wirkstoffen sind CBD-Isolaten vorzuziehen. Die Qualität der Öle entscheidet über die Wirkung und ist daher nicht zu unterschätzen. Wir haben das Thema CBD-Öl Qualität in einem anderen Artikel ausführlich beleuchtet. Öle in sehr guter Qualität findet Ihr in unseren Empfehlungen

Laboranalysen

Achtet auf laufende Tests und Laboranalysen. Vertrauenswürdige Hersteller haben fast immer Laboranalysen zur freien Einsicht auf den jeweiligen Webseiten oder legen diese bei Anfrage vor. Solche Analysen sind nicht verpflichtend und kosten eine Stange Geld. Hersteller die laufend in Analysen investieren haben nichts zu verbergen und sind stolz auf die Qualität ihrer Produkte. 

Klar die Ausgaben finden sich meist irgendwo im Preis wieder, aber dafür hat man Gewissheit über die Qualität des CBD-Öls.  

Alternativen zu CBD-Öl.

Es gibt neben CBD-Öl noch drei weitere Aufnahmeformen für Cannabidiol. Dabei variiert je nach Einnahmeform der Wirkungseintritt erheblich (zwischen 20 sec. und 1 h). 

1. Aufnahme über die Lunge (Rauchen, Vaporizer).

Hierbei werden CBD-Blüten oder CBD-Liquids mittels Vaporizer oder Vape-Pen verdampft oder aber als Hanfzigarette geraucht. Dabei geht der Wirkstoff direkt in den Kreislauf über und die Wirkung setzt schon nach ca. 20 Sekunden ein. Es ist die schnellste Methode für die Aufnahme von CBD. Mehr über die Wirkung findet Ihr auf CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

2. Mundschleimhaut (CBD-Öl, CBD-Paste).

CBD-Öl wird mit einer Pipette unter die Zunge geträufelt und für ungefähr 1 Minute nicht geschluckt. Dadurch wird es zum größten Teil von der Mundschleimhaut aufgenommen und wirkt innerhalb von ca. 15 Minuten. Es ist die wohl beliebteste Einnahmeform von CBD da: 

  • keine Belastung der Lungen
  • einfache Dosierung 
  • schnelle Wirkung  

3. Haut (Creme, Kosmetik).

Dabei wird das Cannabidiol in Form einer Creme direkt auf die Haut aufgetragen. Eine Wirkung setzt nach ca. 30 Minuten ein. Cremes kommen hauptsächlich bei Schmerzen (Sportverletzungen, Gelenkschmerzen) und Hautproblemen (Akne, Schuppenflechte) sowie in der Kosmetik und Schönheitspflege zum Einsatz. 

4. Magenschleimhaut (CBD-Kapseln).

CBD wird in Form von Kapseln oder in Verbindung mit Nahrungsmitteln geschluckt und über die Magenschleimhaut aufgenommen. Hier dauert es etwas länger bis das CBD in den Kreislauf gelangt, ca. 1-2 Stunden. Bei nüchternem Magen erfolgt die Aufnahme schneller und effektiver. 

Ähnliche Fragen:

Kann man CBD-Öl auf Amazon kaufen?
Amazon hat bis auf weiteres keine CBD-Öle im Angebot. Seit 1 März 2018 sind keine CBD Öle mehr auf Amazon zugelassen. Der Grund dafür ist noch unklar, vor allem deshalb weil die WHO (Weltgesundheitsorganisation) 2018 Cannabidiol für völlig ungefährlich eingestuft hat. 

Wo kann man CBD kaufen?
Sämtliche CBD-Produkte mit einem THC-Gehalt von unter 0,2 % (Schweiz 1 %) können online gekauft werden. Entweder direkt beim Hersteller bestellen, oder in diversen Online-Shops. Außerdem können CBD-Produkte direkt in der Apotheke oder in CBD-Shops gekauft werden. 

No Comments on Was kostet CBD-Öl? Der CBD-Öl Preisvergleich.

CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

Die Wirkung von CBD (Cannabidiol) ist in aller Munde. Was…

Die Wirkung von CBD (Cannabidiol) ist in aller Munde. Was passiert wenn man CBD raucht oder verdampft und über die Lungen aufnimmt? Ist die Wirkung anders, vielleicht sogar besser?

Immer wieder hört man, dass die Wirkung des Verdampfens oder Rauchens ähnlich der von CBD-Öl sei, doch das stimmt nicht ganz, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Die gesundheitlichen Wirkungen sind zwar die Selben, doch die Inhaltsstoffe der Hanfpflanze über die Lungen aufzunehmen ist ein anderes Erlebnis. 

CBD rauchen wird Euch nicht in einen Rauschzustand versetzen, doch habe ich im Rahmen meiner Selbstversuche doch eine sehr entspannende Wirkung vernommen. CBD ist vollkommen ungefährlich und es ist keine Droge.

In diesem Artikel geht es nicht um Kiffen, Marihuana, Hasch oder sonstige dubiose Machenschaften. Es geht um CBD, und wie Ihr Eurer Gesundheit etwas Gutes tun könnt indem Ihr es über Eure Lungen aufnehmt.

Was passiert, wenn Ihr CBD raucht oder verdampft, wie Ihr das am Besten macht und viele Infos mehr, findet Ihr hiernach.

CBD rauchen.

Die Hanfpflanze boomt und das völlig zurecht, die vielen gesundheitlichen Vorteile der Pflanze rücken immer mehr ins Bewusstsein der Menschen. Wissenschaftliche Studien und tausende Erfahrungsberichte weltweit bestätigen, dass CBD bei psychischen und physischen Erkrankungen wie Schlaflosigkeit, Schmerzen, Depression, Entzündungen, Epilepsie und Angstzuständen unterstützend wirken kann. Nun gibt es mehr als einen Weg zur Spitze des Berges, und so ist es auch bei der Einnahme von Cannabidiol. 

CBD kann auch über die Lungen vom Körper aufgenommen werden, es kann entweder geraucht oder verdampft (vaporisiert) werden. Das Dampfen ermöglicht eine schnelle Absorption und insgesamt ein entspannendes, effizientes CBD-Erlebnis.

Gleich mal vorweg, die ideale Form der Aufnahme über die Lungen ist die Inhalation der CBD-Blüten mittels Verdampfer (Vaporizer), mehr dazu im Folgenden. 

Wie kann CBD geraucht werden?

CBD kann über die Mundschleimhäute (CBD-Öl) über die Magenschleimhäute (CBD-Kapseln, Nahrung) oder eben auch über die Lungen aufgenommen werden. Inhaliert man das CBD über die Lungen hat man im Grunde zwei Möglichkeiten, rauchen oder verdampfen. 

Entscheidet man sich für das verdampfen hat man die Wahl zwischen Liquids (fertige CBD-Öl Mischungen) oder CBD-Blüten. Liquids sind ok, aber die “echte” Hanfpflanze zu rauchen ist für Eure Gesundheit weitaus sinnvoller. Mehr dazu gleich, doch zuerst schauen wir uns die verschiedenen Formen der Aufnahme an. 

1. Gerollte Hanf-Zigaretten. 

CBD Joint
Geraucht werden nur die CBD-Blüten (kein Tabak).

Hierbei handelt es sich quasi um einen legalen, nicht psychoaktiven Joint der nicht “high”, sondern gesund macht. Gesund steht unter Ausrufezeichen weil die CBD-Blüten mit all ihren Cannabinoiden, Flavonoiden und Terpenen positive gesundheitliche Wirkungen haben, aber bei dem Verbrennungsvorgang unnötige Giftstoffe entstehen. CBD-Blüten auf diese Weise zu rauchen hat zwar seinen Charme, und gelegentlich spricht wohl nichts dagegen, aber es ist nicht die beste Form der Aufnahme. 

Das “Bauen” einer Hanfzigarette ist nicht ganz einfach und erfordert etwas Übung. Alles was Ihr braucht sind die CBD-Blüten, spezielles Papier zum Drehen und einen Filter. Das gibt es in jeder Trafik oder noch günstiger auf Amazon. (Ich habe Euch hier die naturbelassene Variante aus Hanf verlinkt 😉

2. Pfeife.

CBD rauchen Pfeife

 

CBD Blüten in einer Pfeife rauchen.

Ziemlich selbsterklärend ist das Rauchen in einer Pfeife. Es gibt verschiedenste Formen und Versionen von Pfeifen. Doch das Prinzip basiert wie auch beim CBD-Joint auf einer Verbrennung der Blüten, daher nicht ideal. Besser ist da das Verdampfen oder Vaporisieren der CBD-Blüten. 

3. E-Zigarette (Liquids).

CBD rauchen e-zigarette

 

E-Liquids machen zwar viel Dampf, aber CBD-Blüten sind gesünder.

Mit einer E-Zigarette lassen sich sogenannte CBD-Liquids verdampfen. Liquids sind dickflüssig und bestehen aus Propylenglycol, Glycerin, Aromastoffen und CBD-Isolat. Auf die genaue Zusammensetzung dieser Liquids will ich hier nicht eingehen, weil ich diese CBD-Liquids zwar ganz nett finde, aber ich das Verdampfen der echten Pflanze, zumindest aus gesundheitlicher Sicht, für sinnvoller halte. 

4. Verdampfer / Vaporizer (Vaporisator).

CBD Vaporizer Verdampfer

 

CBD Blüten werden am besten mit einem Vaporizer verdampft.

Es gibt Vaporizer die sowohl Liquids als auch Blüten verdampfen können. Hier möchte ich mich jedoch auf das Verdampfen von dem unverfälschten Ursprungsprodukt, der ganzen CBD-Blüte konzentrieren. 

Beim Verdampfen werden die Inhaltsstoffe schonend und direkt aus der Pflanze herausgelöst. Es kommt zu keiner Verbrennung und die Aufnahme gesundheitsschädigender Stoffe wird auf ein Minimum reduziert. Es wird nichts verbrannt und damit bleiben auch die meisten gesundheitsfördernden Stoffe der Cannabispflanze erhalten. 

CBD rauchen vs. verdampfen.

Ein Verdampfer hat erhebliche gesundheitliche Vorteile gegenüber dem Rauchen da keine Verbrennung stattfindet und somit keine unnötigen Giftstoffe erzeugt werden. 

Auch wenn beim herkömmlichen Rauchen der CBD-Blüten die gesundheitsfördernden Cannabinoide aufgenommen werden, ist der durch die Verbrennung erzeugte Rauch immer noch gesundheitsschädigend und belastend für Lunge und Atemwege. In einem Vaporizer (Verdampfer) hingegen findet keine Verbrennung statt, der sichtbare “Rauch” ist in Wirklichkeit Dampf der bei der Erhitzung der CBD-Blüten oder des CBD-Liquids entsteht.  

Das Verdampfen ist erwiesenermaßen effektiv (1, 2), weil wichtige Inhaltsstoffe nicht verbrannt, sondern schonend aus der Pflanze gedampft werden. Es werden keine Rückstände der Verbrennung eingeatmet sondern nur die tatsächlichen Wirkstoffe der Hanfpflanze. Bei den meisten guten Vaporizern lässt sich die Temperatur genau einstellen um die gewünschten Cannabinoide herauszufiltern. 

CBD mit einem Vaporizer verdampfen.

Hierbei handelt es sich um die Königsdisziplin des “Rauchens” und meine klare Nummer 1 wenn es um CBD Inhalation geht.

Erstmal sei gesagt, dass eine CBD-Blüte aus weit mehr besteht als “nur” CBD. Cannabidiol ist nur eine von über 500 Inhaltsstoffen der Cannabispflanze. Untersuchungen haben ergeben, dass die Cannabinoid-Aufnahme mittels Vaporizer höher ist als die bei oraler Einnahme. Des Weiteren ist das Verdampfen von CBD gesundheitlich weitaus unbedenklicher als das Rauchen (Verbrennen) des Pflanzenmaterials. 

Aufgrund der niedrigeren Temperaturen kommen die verschiedenen Terpene und Flavonoide (Duft und Aromastoffe) besser zur Geltung. Die Cannabispflanze ist eine wahres Duft-Genie, sie kommt je nach Sorte auf über 100 verschiedene Duft und Geschmacksrichtungen. Somit kommen auch die Gourmets unter Euch auf ihre Kosten. Was genau es mit diesen Aromastoffen auf sich hat könnt Ihr in unserem Artikel über CBD Qualität nachlesen. 

Die Vorteile des Vaporisierens liegen also klar auf der Hand, was sind die Nachteile? Der einzige Nachteil mag an den Anschaffungskosten liegen, diese liegen zwischen 70 und 300 Euro. Qualität hat seinen Preis und jeder der schon mal an einer billigen E-Zigarette gezogen hat wird das bestätigen können. Es macht erstens einfach keinen Spaß und zweitens bringt es nichts wenn der Vaporizer das CBD nicht vollständig aus den Blüten herauslösen kann.

Mit einem guten Vaporizer der vor allem effektiv ist, holt man mehr aus jedem einzelnen Zug heraus. Daher ist ein guter Verdampfer die Voraussetzung für erfolgreichen CBD-Konsum. In unseren Empfehlungen findet Ihr 4 verschiedene Modelle die wirklich gut funktionieren und Spaß machen.   

 

Konvektion oder Konduktion?

Alle Vaporizer haben ein gemeinsames Ziel: so viel wie möglich aus dem jeweiligen Pflanzenmaterial herauszudampfen. Es gibt zwei Wege zu diesem Ziel: Konvektion oder Konduktion. 

Konduktion 
Wärmeübertragung mit Kontakt. Die Kräuter befinden sich in einer “Heizkammer”, diese wird erwärmt (ähnlich wie bei einer Herdplatte). Die beheizten Flächen bringen die Inhaltsstoffe (CBD) zum Verdampfen. 

Es ist die am häufigsten verwendete Methode, speziell bei tragbaren Geräten. Die Technologie ist ausgereift und nicht so komplex wie die der Konvektion, was sich im Preis der Geräte widerspiegelt. Konduktions-Vaporiser sind relativ günstig, heizen sich schnell auf und versprechen ordentlich Dampf schon ab dem ersten Zug. 

Konvektion
(Latein für convehere = mittragen, mitnehmen) Warme Luft strömt an den CBD-Blüten vorbei und löst im Zuge dessen die Inhaltsstoffe aus der Pflanze. 

Diese Vaporizer basieren auf einer ausgeklügelten Technologie, die ihren Preis hat. Wem das nichts ausmacht, der darf sich über mehr Effizienz, Qualität und Geschmack freuen. Es dauert ein wenig länger bis das Gerät auf Betriebstemperatur kommt und die ersten beiden Züge entwickeln meist noch weniger Dampf. 

Hybride
Wie der Name schon sagt, machen sich diese Verdampfer beide Formen der Erwärmung zu nutze. Viele Top Geräte wie der Mighty der deutschen Firma Storz und Bickel sind mit dieser Technologie ausgestattet. 

Vor allem für Neulinge sind Konduktions – Vaporizer die wohl beste Wahl. Sie sind günstiger, einfacher in der Handhabung und haben in Sachen Effizienz und Qualität nur geringe Einbußen.  

CBD-Blüten vs. CBD-Liquids.

CBD Blüten rauchen kaufen
CBD Blüten haben klare Vorteile.

Liquids sind aufgrund legaler Auflagen “leichter” zu verkaufen. Das CBD wird aus der Pflanze isoliert, einer verdampfbaren Flüssigkeit aus Propylenglycol, Glycerin und Ethanol beigemischt und fertig. Kein THC-Gehalt der laufend kontrolliert werden muss, keine natürlichen Schwankungen, kein lebendiges Naturprodukt, quasi ohne Ablaufdatum daher leichter zu lagern, zu verpacken, zu verkaufen. 

CBD-Liquid kann den echten Blüten aber in Sachen Wirkstoffen bei weitem nicht das Wasser reichen. Wer in den Genuss des vollen Spektrums an Cannabinoiden (CBD, THC, CBDA, CBG) Terpenen und Flavonoiden kommen möchte, dem empfehle ich ganz klar die CBD-Blüten.  

CBD-Blüten sind Teil einer natürlich gewachsenen Pflanze. Wie wir weiter oben schon gehört haben, sind in der Cannabispflanze weit mehr Stoffe enthalten als CBD und THC. Es ist nicht zur Gänze geklärt wie genau jeder einzelne dieser Stoffe auf uns wirkt, doch die vielfältigen und positiven Eigenschaften von Cannabinoiden, Flavonoiden und Terpenen sind gut belegt. 

Die Heilkraft der ganzen Pflanze.

Ein großer Teil der alternativen Medizin dreht sich darum, die gesamte Pflanze für medizinische Zwecke zu nutzen, anstatt den Wirkstoff in einem Labor zu isolieren oder zu produzieren. Der Ansatz der ganzheitlichen Pflanzenmedizin wird seit Jahrtausenden von alten Heilkünsten im Ayurveda und der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet. 

Ich habe sowohl Liquid als auch CBD-Blüten verdampft und die Wirkung war ohne Zweifel eine andere. Beides durchaus angenehm, aber die echte Pflanze hat eine wesentlich stärkere Wirkung auf mich. Der Grund dafür liegt wohl daran, dass mehr in der Pflanze steckt als “nur” ein einzelnes Cannabinoid. 

Warum CBD rauchen? 

Vor allem Nichtraucher werden sich fragen, warum sollte ich CBD über die Lungen inhalieren wenn es auch CBD-Öl gibt. Sehr berechtigte Frage und meine Antwort lautet: Wenn CBD-Öl bei Dir funktioniert und Du damit gute Ergebnisse erzielst, dann besteht grundsätzlich kein Bedarf CBD zu rauchen oder zu verdampfen. 

Nun ist das aber nicht immer der Fall, für manche Individuen mag das Verdampfen die wirkungsvollere Methode sein. CBD zu verdampfen wirkt etwas anders als die orale Aufnahme des Öls. Das kommt daher, dass bei der Erhitzung manche Wirkstoffe verloren gehen, andere wiederum stärker zur Geltung kommen. So sind die für den Entourage-Effekt so wichtigen Terpene und Flavonoide nicht 100 % hitzebeständig und manche dieser Stoffe gehen beim Erhitzen einfach verloren. Nicht alle Öle enthalten das ganze Spektrum der Hanfpflanze, auf Öle von guter Qualität ist unbedingt zu achten.

Je mehr Hitze desto mehr dieser Wirkstoffe müssen “dran glauben”, dabei ist Verdampfen die schonendere Methode, da die benötigte Hitze deutlich geringer ist. Verdampft wird zwischen 180 und 210 Grad, wer lieber raucht hat es mit einer Hitze von bis zu 800 Grad zu tun, Zum Nachteil einiger Wirkstoffe. 

Verdampfen, die effiziente Art der CBD-Aufnahme.

Es werden, im Vergleich zur oralen Aufnahme, mehr der Cannabinoide wie CBD, CBC oder THC aufgenommen (1). Wer Cannabis aus medizinischen Gründen inhaliert, will natürlich die größtmögliche Menge an Cannabinioden (CBD, THC) aus der Cannabispflanze herausholen. Viele dieser Stoffe finden sich in der Hanfpflanze in Form von sogenannten Carboxylsäuren (THCA und CBDA). Diese werden durch das Erhitzen der sogenannten Decarboxylierung erst vollständig für den Körper verfügbar gemacht. 

Die Aufnahme des feinen Dampfes über die Lungen scheint zumindest was die Cannabiniode betrifft, sehr effizient zu sein. Bei der durchgeführten Studie wurde ein qualitativ sehr hochwertiger Verdampfer verwendet (Vulkano Preis auf Amazon). Dieser wird Nutzern von medizinischem Cannabis empfohlen, da er das beste Gerät am Markt in Sachen Effizienz und Leistung ist.

Die Anwendungsmöglichkeiten der Cannabispflanze sind breit gefächert, je nachdem wofür Ihr das CBD verwenden wollt, kann die orale Aufnahme von CBD-Öl oder die Inhalation der CBD-Blüten die bessere Variante sein. Der Selbsttest lässt sich also nicht vermeiden. Ich habe es mehrmals selbst getestet und meine eigenen Erfahrungen spiegeln sich in den vielen Erfahrungsberichten die online zu finden sind wieder. Interessiert…? dann lest weiter.

Wie fühlt es sich an CBD-Blüten zu rauchen?

Der THC-Gehalt der CBD-Blüten liegt bei 0,2 %, das heißt, es kommt zu keiner berauschenden Wirkung. Die Wirkung der Blüten ist angenehm subtil aber dennoch gut spürbar. 

Ich habe, im Vergleich zur oralen Einnahme von CBD-Öl, einen recht deutlichen Unterschied feststellen können. Die Wirkung der CBD-Blüten setzt unmittelbar nach den ersten Zügen ein. Ein Gefühl der Entspannung breitet sich von der Körpermitte ausgehend auf den gesamten Körper aus.

Da die Blüten nicht psychoaktiv sind, bleiben die Gedanken völlig klar und der Alltag wird nicht beeinträchtigt. Was bleibt ist ein angenehmes Gefühl der Ruhe und Gelassenheit. 

Im Vergleich zu CBD-Öl spürt man die Wirkung schneller und intensiver. Ich erinnere mich genau, als ich es zum ersten Mal probiert habe, war ich von der deutlichen Wirkung überrascht. Jeder reagiert anders, hat andere Motive für die Einnahme von CBD und dementsprechend vielfältig sind auch die Erfahrungsberichte. Bei mir war die Wirkung doch sehr stark, solltet Ihr also unter Symptomen leiden, die Ihr mit CBD-Öl nicht in den Griff bekommt, versucht es mal mit Dampfen. Bitte lasst uns wissen wie es bei Euch wirkt, wir freuen uns über jeden Kommentar und Erfahrungsbericht. 

Wir empfehlen nur Öle, die von unabhängigen Laboren getestet wurden und auch tatsächlich das enthalten was angegeben wird. Unsere Empfehlungen.

 
 

Was tun bei unerwünschten Effekten?

Nicht für jeden ist THC ein angenehmes Erlebnis, gelegentlich werden dadurch Angstzustände und Paranoia ausgelöst. Dies mag viele Ursachen haben, von der Qualität der Cannabispflanze bis hin zu einer genetischen Disposition gibt es viele mögliche Gründe für unangenehme Erfahrungen. 

CBD-Blüten haben einen sehr geringen Anteil an THC und stellen daher keine Gefahr dar, vorausgesetzt der THC-Wert wird nicht überschritten. Ich selbst reagiere empfindlich auf THC und kann auf falsche Angaben sehr gut verzichten. CBD-Blüten die einen THC-Wert von 0,2 nicht überschreiten sind gar nicht so einfach herzustellen. Klar, ein Naturprodukt unterliegt immer natürlichen Schwankungen und leichte Schwankungen werden gerne in Kauf genommen.

Wer aber empfindlich auf THC reagiert, sollte seine Blüten aus qualitativ hochwertiger und verlässlicher Produktion beziehen (so mach ich es) oder auf ein CBD-Isolat, sprich ein CBD-Liquid, umsteigen. Mit den Blüten die ich auf CBDNOL bestelle, habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. 

5 Tipps für das Verdampfen von CBD-Blüten.

CBD in einem Vaporizer zu verdampfen ist kinderleicht, wer aber noch mehr aus seinem Dampf-Erlebnis herausholen möchte findet hier ein paar nützliche Tipps und Tricks. 

1. Frisch getrocknete Blüten sind die Besten.

Mit “frisch” meine ich nicht frisch geerntete aber auch keine staub-trockenen Blüten die schon ewig herumliegen. Trocknen gehört zur Verarbeitung von Hanfblüten und ist ein wichtiger Schritt, denn bei der Trocknung entwickeln sich auch Geschmack und Aroma der Pflanze. Denkt daran, die Dampferfahrung ist nur so gut wie es die Gesamtqualität der Blüte zulässt. 

Der Verdampfungsprozess beruht auf Feuchtigkeit, je mehr Feuchtigkeit vorhanden ist desto mehr Dampf kann gebildet werden, was wiederum zu den gewünschten dicken Rauch- bzw. Dampfwolken führt. Für das Vaporisieren sind Kräuter mit etwas höherer Feuchtigkeitskonzentration absolut empfehlenswert. Die Kräuter sollten sich weder nass noch trocken anfühlen, könnt Ihr die Pflanze zwischen den Fingern zerbröseln, ist sie zu trocken. 

2. Blüten zerkleinern.

CBD-Blüten-Grinder

Habt Ihr Blüten mit genügend “Saft” ausgewählt, geht es jetzt ans Zerkleinern oder Zermahlen der duftenden Pflanze. Durch das Zermahlen wird die Oberfläche der CBD-Blüten vergrößert und die Wärme des Vaporizers kann besser in das Pflanzengewebe eindringen. 

Ideal ist ein gleichmäßiger mittlerer Mahlgrad den Ihr am besten mit einer Kräutermühle oder einem sogenannten Grinder hinbekommt. Grinder dieser Art sind nicht teuer und sind speziell für Hanfblüten gedacht. Billige Grinder sind das Geld nicht Wert. Ich empfehle euch einen aus Metall, die halten ewig. (Preis auf Amazon ca. 15 Euro)

Zu fein sind die Blüten wenn sie durch das Sieb des Vaporizers fallen und sich dann in Euren Luftwegen wiederfinden. Habt Ihr hingegen zu wenig Dampfentwicklung, dann kann das auch daran liegen, dass die Blüten zu grob sind. Natürlich könnt Ihr die CBD-Blüten auch mit der Schere zerkleinern, es ist aber nicht ganz einfach immer gleichmäßig zu schnibbeln und deswegen lohnt sich ein Grinder auf jeden Fall. 

Noch ein kleiner Tipp: nie mehr als nötig zermahlen, da die zerkleinerten Blüten sonst schnell austrocknen.

3. Temperatur richtig einstellen. 

CBD-Verdampfer-Temperatur

Die richtige Temperatur ist deshalb so wichtig, weil sich die verschiedenen Stoffe wie Cannabinoide, Terpene, Flavonoide, bei unterschiedlichen Temperaturen von der Hanfpflanze lösen. So wird zum Beispiel das psychoaktive THC bei 157 Grad gelöst, das CBD aber erst bei 180 Grad. Je nachdem auf welche Stoffe Ihr es abgesehen habt, benötigt Ihr die dementsprechende Temperatur. 

Aber auch die ätherischen Öle von Kräutern haben verschiedene Siedepunkte. Ja genau, man kann mit einem guten Verdampfer sämtliche Kräuter verdampfen und so die gesunden Inhaltsstoffe einfach aufnehmen. Hier ein paar Beispiele:

Kräuter:   Cannabispflanze:  
Eucalyptus 130°C CBG 57°C
Lavendel 142°C Pinen (Terpen) 155°C
Pfefferminze 150°C THC 157°C
Zitronenmelisse 154°C CBD 180°C
Salbei 190°C CBN 185°C
Thymian 190°C CBC 220°C

Außerdem ist die Einstellung von Trocknung- und Mahlgrad der CBD-Blüten abhängig. Fein gemahlene und trockene Blüten benötigen eine niedrigere Temperatur als grobes und feuchtes Pflanzenmaterial. Auch die Qualität des Verdampfers spielt eine Rolle, denn gute Vaporizer funktionieren meist schon bei niedrigeren Temperaturen ganz ordentlich, wobei Billig-Verdampfer erst kurz vor dem Verbrennen, Dampf erzeugen.  

Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl für die richtige Temperatur. Als Faustregel empfehle ich eine Temperatur zwischen 180 und 200 Grad. Achtet darauf wie viel Dampf entsteht und probiert ein wenig herum, bis Ihr die richtige Temperatur gefunden habt. 

Bitte nicht verbrennen

Das Verbrennen der Blüten ist nicht im Sinne des Erfinders und schon gar nicht im Sinne Eurer Gesundheit. Um den schädlichen Verbrennungsprozess zu vermeiden solltet Ihr 230°C auf keinen Fall überschreiten. In der Regel sollten 210°C als maximale Vaporizer Temperatur absolut ausreichen um CBD-Blüten restlos auszudampfen. Bei technisch hochwertigen Geräten mit guten Heizkammern, kommt es auch bei höheren Temperaturen zu keiner Verbrennung. Minderwertige Vaporizer sind rausgeschmissenes Geld und machen weder Spaß noch führen sie zum gewünschten Ergebnis. 

4. Richtige Befüllung des Vaporizers.

CBD-Vaporizer

Ähnlich wie bei einer Pfeife, führt die richtige Füllung zu einem besseren Ergebnis. Hier gilt es die goldene Mitte zwischen voll und zu wenig Material zu finden. Wird das Gerät überfüllt, kann sich die Hitze nicht gleichmäßig auf die CBD-Blüten verteilen und während einige Teile schon leer gedampft sind, haben andere noch keine Wärme abbekommen. 

Ist hingegen zu wenig Pflanzenmaterial vorhanden können sich keine dicken Wolken bilden. Wo bleibt da der Spaß? Ich empfehle die Kammer gut zu füllen aber nicht vollzustopfen. Die zerkleinerten Blüten sollten noch locker aufeinander liegen, um eine gleichmäßige Zirkulation der Wärme zu ermöglichen. Ein guter Indikator für die richtige Füllmenge sind zum einen ordentlich Dampf und zum anderen eine gleichmäßige Verfärbung der “verbrauchten” CBD-Blüten.

5. Pflege des Vaporizers.

CBD-Vaporizer-Tools

Für einen soliden Verdampfer legt man um die 90 Euro hin, für einen Guten um die 160 und für einen Top-Vaporizer zahlt man um die 300 Euro. Da kann es sich schon lohnen seinen Vaporizer gut zu behandeln. Außerdem ist ein dreckiger und verstopfter Vape weniger effizient und wird nicht mehr alle kostbaren Inhaltsstoffe der Hanfpflanze herauslösen können. Die meisten Verdampfer kommen mit einem kleinen Putzset und das sollte man auch benutzen. 

Die richtige Ausrüstung.

Alles was Ihr für die Aufnahme von CBD mittels Inhalation braucht ist ein Verdampfer (Vaporizer), einen Grinder (optional) und CBD-Blüten. Im folgenden werde ich kurz auf die einzelnen Punkte eingehen. 

CBD-Blüten.

Hier fängt alles an, die Auswahl der Blüten ist entscheidend für ein gutes Vape-Ergebnis. Wir suchen nur nach sehr guter Qualität. 

  • Frei von Pestiziden, frei von Schwermetallen 
  • THC unter 0,2 % in Deutschland, 0,3 % in Österreich, unter 1 % in der Schweiz
  • gute Verarbeitung vom Anbau bis zum Stutzen und Trocknen der Blüten
  • laufende Laboranalysen, die die oben genannten Punkte bestätigen

Blüten sind vielerorts zu kaufen, entweder online oder in einem CBD-Shop. Falls Ihr einen CBD-Shop in Eurer Nähe habt, schaut dort vorbei und lasst Euch beraten. Seht Euch die angebotenen Blüten genau an und testet die verschiedenen Sorten. Falls Ihr online bestellen wollt, könnt Ihr das ganz einfach auf CBDNOL machen, die dort angebotenen Blüten haben wir selbst getestet und waren sehr zufrieden damit. Es gibt noch andere Online-Shops mit größerer Auswahl, die Links dazu findet Ihr in unseren Empfehlungen.

Wie schon erwähnt probiert verschiedene Sorten aus und habt Spaß am testen. Die vielen verschiedenen Aromen und leichten Unterschiede in der Wirkung führen zu einer spannenden Auseinandersetzung mit CBD und sich selbst. Nehmt Euch die Zeit, Euren Geschmackssinn, Euren Geruchssinn und Euer Körpergefühl zu beobachten und zu schulen. 

Der richtige Vaporizer.

Wir haben 4 Geräte in unsere Empfehlungen aufgenommen und diese in 4 Preis-Kategorien eingeteilt: 

  • Ein solides Einsteiger-Gerät
  • Den Besten der Guten
  • Den Gott und die Göttin der Verdampfung 
  • Der ideale Begleiter für Unterwegs

Weitere Fragen.

Was kostet ein guter Vaporizer?
Einen wirklich guten Vaporizer gibt es nicht unter 100 Euro zu kaufen. Es gibt einige wenige Modelle die “Ok” sind aber nicht gut. Mit 150 Euro ist man gut dabei. Diese Verdampfer sind effizient, verlässlich und langlebig. 

Was kosten CBD-Blüten?
CBD-Blüten kosten in der Regel um die 11 Euro pro Gramm. Meistens werden sie in 2 Gramm Verpackungen, Dosen oder Behältern verkauft. Um Versandkosten zu sparen, lohnt es sich mindestens 4 Gramm zu bestellen. 

Ist es sicher (legal) CBD-Blüten zu bestellen?
Im gesamten deutschsprachigen Raum sowie vielen anderen Ländern (nicht allen) ist es völlig sicher, gefahrlos und legal CBD-Blüten zu bestellen. CBD ist laut aktueller Rechtslage 100 % legal solange der THC-Wert unter 0,2 % liegt (Österreich 0,3 % und Schweiz 1 %).

No Comments on CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

CBD-Öl für Hunde und Katzen. Wirkung, Anwendung und Dosierung.

In diesem Artikel werde ich genau beleuchten warum CBD-Öl auch…

In diesem Artikel werde ich genau beleuchten warum CBD-Öl auch für Euren liebsten Vierbeiner ein echter Gewinn sein kann. CBD (Cannabidiol) kann in den verschiedensten Situationen helfen und die Lebensqualität von Tier und Mensch verbessern. Auf alle Anwendungsgebiete, die richtige Dosierung und mögliche Gefahren möchte ich im Folgenden genauer eingehen. 

Hilft CBD-Öl bei Tieren?

Cannabidiol (CBD) hilft Hunden, Katzen und Pferden gleichermaßen. Es gibt eine ganze Reihe von Anwendungsgebieten für unsere vierbeinigen Freunde. Die Erfahrungsberichte sind überwältigend und immer mehr Tierärzte empfehlen die Einnahme von CBD.    

Was ist CBD?

Die heilende Wirkung von Cannabis Sativa ist nichts neues. Die Hanfpflanze wird seit Jahrtausenden als Heilmittel für verschiedenste Leiden und Gebrechen verwendet. CBD wirkt nicht berauschend und ist im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabinol) völlig ungefährlich und legal erhältlich. Euer Hund wird davon also nicht “high”. 

CBD interagiert über das Endocannabinoid System mit dem menschlichen Körper und wird seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Über genau das selbe System verfügen auch die meisten unserer Haustiere (Hunde, Katzen, Pferde, Hamster, Hasen), was auch diese für die positive Wirkung von CBD zugänglich macht.

Die meisten Studien zu CBD wurden mit Menschen oder Mäusen durchgeführt, es gibt aktuell keine mir bekannten Studien die spezifisch auf Hunde oder Katzen ausgerichtet waren. Aber nur weil es keine offiziellen Studien gibt, heißt das nicht, dass die Pflanzenextrakte keine Wirkung zeigen. Ganz im Gegenteil, die vielen Erfahrungsberichte zeigen klar, dass CBD in vielen Fällen helfen kann. 

CBD wird auch von offizieller Seite, wie der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) als bedenkenlos eingestuft. Es ist sehr gut verträglich und kann womöglich auch Eurem vierbeinigen Lieblingen helfen. Wogegen kann CBD nun eingesetzt werden?

Anwendungsgebiete.

Hiernach findet Ihr eine Übersicht verschiedener Anwendungsgebiete von CBD-Öl. Weiter im Text werde ich auf einzelne Bereiche genauer eingehen. Das wird Euch helfen festzustellen ob CBD-Öl für Euer Haustier geeignet ist.  

Symptome:Wirkung von CBD:
Angstzustände und Stress 
(auf Reisen, Trennungsangst)
Reduziert Angst und Stress
Nervosität, Aggression und Ruhelosigkeit 
(allein zu Haus, anhaltendes Bellen)
Wirkt beruhigend und entspannend
Schmerzen 
(chronische und altersbedingte Schmerzen)
Lindert Schmerzen
Verdauungsstörungen und ErbrechenFördert eine gesunde Verdauung
Krankheit, InfektionenStärkt Immunsystem
Epileptische AnfälleWirkt krampflösend und entspannend 
Wundheilung 
(Verletzungen, nach Operationen)
Entzündungshemmend, beschleunigt Wundheilung
Krebs, TumorHemmt Tumorwachstum
Altersbedingte SymtomeVerbessertes Wohlbefinden 
SchlafstörungenFördert gesunden Schlaf
AppetitlosigkeitWirkt appetitanregend 
Haut- und FellproblemeBeruhigt die Haut und lindert Juckreiz

CBD-Öl Reduziert Stress und Angst bei Tieren.

CBD-Öl sorgt für entspannte und zufriedene Vierbeiner.

Niemand sieht seinen kleinen Freund gerne gestresst oder ängstlich. Es ist weder gesund für das Tier noch für den Besitzer. Obwohl man versucht mögliche Stressfaktoren zu minimieren, ist die eine oder andere “stressige” Situationen nicht zu vermeiden. Das kann eine Autofahrt sein, ein Arztbesuch, das Alleinsein in der Wohnung, ein Umzug, der Besuch von Freunden, Kinder, andere Tiere, aggressives Verhalten, anhaltendes Bellen… die Liste ließe sich endlos weiterführen. 

Die meisten wissen worauf Ihr Haustier empfindlich reagiert, um den Stress zu minimieren kann CBD helfen. Es wirkt entspannend und beruhigend, CBD-Öl nimmt die Spannung aus der jeweiligen Situation und hilft dem Tier sich wohl zu fühlen. Mit etwas Geduld findet sich recht schnell die richtige Dosierung und ihr könnt Eurem Haustier und Euch selbst unangenehme Situationen ersparen bzw. erleichtern. 

CBD Lindert Schmerzen bei Hund, Katze und Co.

Cannabidiol ist eine chemische Verbindung die direkt mit den Regulationssystemen des Körpers interagiert und auf die Homöostase, das innere Gleichgewicht des Körpers, einwirkt. Dabei können körperliche Prozesse wie eben auch Schmerz beeinflusst werden. Das Schmerzempfinden wird gedämpft und eine angenehme Entspannung stellt sich ein. Außerdem wirkt CBD-Öl entzündungshemmend, was nicht nur den Schmerz lindert sondern auch den Heilungsprozess unterstützt. Einen ausführlichen Bericht über CBD-Öl und Schmerzen findet Ihr hier. 

CBD beschleunigt die Wundheilung und Regeneration.

CBD wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Regeneration nach Verletzungen oder Operationen.

Abseits der Veterinär-Medizin wird CBD auch von Spitzensportlern aus aller Welt aufgrund seiner regenerativen Wirkung geschätzt. Es hilft Zweibeinern wie auch Vierbeinern wieder schneller auf die Beine zu kommen. Mehr dazu auf unserm Artikel über: CBD-Öl und Sport. Profis nutzen CBD für die Regeneration.

Die Hanfpflanze kann bei Schlafstörungen helfen.

Schlafstörungen sorgen über kurz oder lang für einen geschwächten Organismus, bei Tieren wie auch bei Menschen. Oftmals sind es nur vorübergehende Schlafstörungen die dem Tier und dem Besitzer zu schaffen machen. Definitiv sollte abgeklärt werden ob es sich um körperliche oder psychische Ursachen handelt. In beiden Fällen kann Cannabidiol helfen diese Phasen zu überwinden ohne dabei auf gesunden Schlaf verzichten zu müssen. 

Studien zeigen, dass CBD die Gesamtdauer des Schlafes erhöhen und Insomnia (Schlaflosigkeit) lindern kann. Es kann psychische sowie physische Anspannungen lösen und unterstützt somit einen gesunden Schlaf.

Bei einem Umzug in eine neue Wohnung sind Tiere oft nervös und angespannt, bis sie sich an die neue und unbekannte Umgebung gewöhnt haben. CBD-Öl kann die Umstellung erleichtern und beschleunigen, da ein stiller Geist und ein ruhiges Herz die Anpassungsfähigkeit fördern. 

CBD-Öl stärkt das Immunsystem Ihres Haustiers.

Unser Körper als auch der Körper von Tieren ist ständig darum bemüht ein inneres Gleichgewicht (Homöostase) herzustellen bzw. aufrecht zu erhalten. Dabei spielen unzählige Faktoren, wie eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, gesunder Schlaf und andere Umwelteinflüsse, eine Rolle.

Ist dieses Gleichgewicht gestört kommt es unweigerlich zu Beschwerden, die sich in Form von leichten Schmerzen bis hin zu schweren Krankheiten manifestieren können. Ob der Organismus unseres Haustiers in der Lage ist diese Balance zu finden, ist entscheidend für sein Wohlbefinden. 

CBD-Öl interagiert direkt mit dem Endocannabinoid-System und ermöglicht es dem Körper sich selbst zu regulieren. CBD-Öl hilft in Balance zu bleiben, dadurch wird das Immunsystem gestärkt und unsere geliebten Familienmitglieder bleiben gesund. 

CBD-Öl für Haustiere
CBD-Öl hält Euren Liebling gesund und fit. 

CBD hilft bei Verdauungsstörungen und Erbrechen. 

Verdauungsstörungen oder Erbrechen können das Ergebnis einer bestimmten Erkrankung sein oder auch durch Medikamente oder Chemotherapie verursacht werden. Viele Tiere reagieren auf Autofahrten, Stress oder Angst mit Verdauungsstörungen. Sowohl bei Menschen als auch bei Tieren sind regelmäßige Übelkeit und Erbrechen ernste Symptome, die oft zu verminderten Appetit, Gewichtsverlust, Austrocknung, Müdigkeit und Abgeschlagenheit führen.

CBD ist ein natürliches Antiemetika (unterdrückt Übelkeit und Brechreiz) und wirkt unnötigem Erbrechen entgegen. Neben CBD hat sich vor allem das CBDA als wirkungsvoll erwiesen. CBDA ist die Vorstufe von CBD welche in vielen CBD-Ölen gar nicht mehr enthalten ist.

Wer also auf der Suche nach einem wirkungsvollen Mittel gegen Übelkeit ist, sollte beim Kauf neben dem CBD-Gehalt unbedingt auch auf den CBDA-Gehalt achten. 

Vollextrakte mit einem breiten Spektrum an Wirkstoffen (CBD, CBDA, CBG, THC, Terpene, Flavonoide) sind CBD-Isolaten vorzuziehen. Die Qualität der Öle entscheidet über die Wirkung und ist daher nicht zu unterschätzen. Wir haben das Thema CBD-Öl Qualität in einem anderen Artikel sehr ausführlich beleuchtet.

Epileptische Anfälle, Zittern und Krämpfe erfolgreich mit CBD-Öl behandeln.

CBD ist ein sogenanntes Antikonvulsivum bzw. Antiepileptikum und wird erfolgreich zur Behandlung epileptischer und krampfartiger Anfälle sowie unkontrolliertem Zittern eingesetzt.

Es wird allgemein angenommen, dass Anfälle durch das schnelle, unkontrollierte Abfeuern von Neuronen im Gehirn verursacht werden. CBD kann helfen, die Ordnung in diesen Neuronen wiederherzustellen, wodurch sie wieder geregelt funktionieren und somit das Auftreten von Anfällen verhindern. 

Die positiven Effekte von Cannabidiol und anderen Cannabinoiden auf Krankheitsbilder wie Epilepsie, sind mehrfach wissenschaftlich belegt und über deren Wirkung bestehen keine Zweifel mehr.

Sollte Euer Haustier unter irgendeiner Art von Krämpfen, Zittern oder epileptischen Anfällen leiden, bitte zögert nicht länger und gebt CBD-Öl zur Behandlung eine Chance!

CBD bei Krebs und Tumorwachstum.

Krebs und bösartige Tumore kommen bei Haustieren häufig vor und sind in vielen Fällen tödlich.

Bis heute wurde noch keine zuverlässige Heilmethode gegen Krebs gefunden. Die Behandlung konzentriert sich normalerweise auf die Verlangsamung des Wachstums von Tumoren, während Schmerzen und andere Symptome reduziert werden.

Die heute am häufigsten angewandte Behandlung bei Haustieren ist die Chemotherapie. Leider ist eine Chemotherapie nicht immer ungefährlich und kann eine Vielzahl von Nebenwirkungen hervorrufen. Zum Beispiel Müdigkeit, Erbrechen, Lethargie, Durchfall und Appetitlosigkeit um die Harmlosesten zu nennen. 

Forschungen der Complutense Universität in Madrid haben gezeigt, dass CBD und andere Cannabinoide die Wirkung der traditionellen Chemotherapie verstärken beziehungsweise die Nebenwirkungen abschwächen können. Aufgrund seiner vielfältigen positiven Auswirkungen auf den Organismus, kann CBD auch im Rahmen einer Chemotherapie zur Schmerzlinderung und  Verbesserung der Lebensqualität beitragen.  

Eine Vielzahl aktueller Untersuchungen deuten auf eine krebshemmende Wirkung von CBD hin. Cannabinoide können helfen, das Wachstum und die Ausbreitung von Krebs zu verlangsamen und sogar die Größe von Tumoren zu reduzieren.

Eine 2011 (Boston USA) durchgeführte Studie zeigt, dass CBD das Wachstum von Brustkrebs hemmen kann. 

Eine weitere Studie (Universität Neapel, Italien) zeigt, dass CBD zum Schutz gegen Dickdarmkrebs bei Ratten eingesetzt wurde. Die Entwicklung, das Wachstum und die Ausbreitung bösartiger Tumore wurden gestoppt. 

Untersuchungen zeigen, dass CBD das Wachstum von Krebszellen hemmen kann. Dennoch ist Cannabidiol kein Wundermittel, das alle Krebserkrankungen erfolgreich bekämpfen kann und die schulmedizinische Krebstherapie überflüssig macht. Es ist aber einen Versuch wert, CBD in die Gleichung mit aufzunehmen, um sich die positiven Effekte zunutze zu machen. 

Ist CBD-Öl gefährlich? 

Wie vielfach bewiesen, hat CBD viele positive Auswirkungen auf Mensch und Tier. Es ist ganz natürlich, dass irgendwann die Frage aufkommt: Wo ist nun der Haken an der Sache? Aber da muss ich Euch enttäuschen. In all unseren bisherigen Recherchen haben wir keinen Haken gefunden. CBD ist für Menschen als auch für Tiere völlig ungefährlich. CBD-Öl gilt als Nahrungsergänzungsmittel und nicht als pharmazeutisches Medikament. 

Dies wird auch von der Weltgesundheitsorganisation bestätigt. Laut einer sehr umfangreichen Studie der WHO, die im November 2017 veröffentlicht wurde, ist natürlich vorkommendes Cannabidiol für Menschen und Tiere gut verträglich. Es hat keine negativen Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit. Aus der Studie geht weiter hervor, dass die nicht psychoaktive Substanz CBD weder körperliche Abhängigkeit hervorruft noch Missbrauchspotential aufweist. 

Man wird von diesem Teil der Cannabis Pflanze also weder high noch abhängig. Es gibt bis heute keine Gründe, die gegen die Verwendung von CBD sprechen. Im Gegenteil, die Forschung belegt, dass CBD eine positive Wirkung auf verschiedenste Bereiche unserer Gesundheit hat.

Bei THC hingegen ist Vorsicht geboten. Hunde, Katzen und andere Haustiere können empfindlich auf den psychoaktiven Stoff der Cannabispflanze reagieren. In CBD-Öl befinden sich in Österreich maximal 0,2 % THC (in Deutschland sind es maximal 0,3 % THC) was für Tiere und Menschen eine unbedenkliche Menge darstellt. Von Cannabisöl mit einem höheren THC-Wert würde ich, zumindest was die Behandlung von Tieren betrifft, abraten. 

Wichtig ist hierbei auf eine gute Qualität zu achten. So ist sichergestellt, dass der THC-Wert nicht überschritten wird. Gute Hersteller führen laufend Laboranalysen durch und stellen die Ergebnisse zur Einsicht bereit. Mehr zum Thema findet Ihr weiter unten oder in unserem Artikel: CBD-Öl Qualität.

CBD-Öl Nebenwirkungen?

CBD-Öl gilt als sehr gut verträglich, kann aber leichte Nebenwirkungen hervorrufen. Dabei werden Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Mundtrockenheit, Schwindel, Durchfall und Veränderung im Appetit genannt. 

Genauer betrachtet, sind Schläfrigkeit und Schwindel, die auf die beruhigende und entspannende Wirkung von CBD zurückzuführen sind, nicht generell als Nebenwirkung zu bezeichnen. Oftmals ist genau das die gewünschte Wirkung, nämlich das Tier zu beruhigen. Dass CBD-Öl den Appetit anregen kann ist bekannt und meiner Meinung nach nicht unbedingt als Nebenwirkung anzusehen.

CBD-Öl wird als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft, es ist kein pharmazeutisches Medikament. Persönlich konnte ich keine unerwünschten Nebenwirkungen feststellen.

Sehr wohl zu beachten, ist die Wechselwirkung mit anderen Medikamenten. CBD-Öl kann mit anderen Arzneimitteln und Medikamenten wechselwirken und ergo dessen deren Wirkung abschwächen, verstärken oder sogar neutralisieren. Falls Ihr Eurem Haustier noch andere Medikamente verabreicht, bitte zuerst mit dem Tierarzt Rücksprache halten.  

Es lohnt sich auf jeden Fall sich über die Verträglichkeit von CBD für das Tier zu informieren, denn in vielen Fällen (Menschen wie Tiere) wurde berichtet, dass mit Hilfe von CBD-Öl andere Medikamente langsam reduziert und abgesetzt werden konnten. 

Qualität des CBD-Öls.

CBD-Öl hat kaum Nebenwirkungen und kann grundsätzlich ohne Bedenken eingenommen werden. Worauf Ihr jedoch achten solltet, ist die Qualität. Wie bei jedem Produkt gibt es auch hier Unterschiede. Der Markt ist relativ jung. Forschung, Gesetze und andere Reglementierungen sind noch nicht ausgereift, zudem kommen laufend neue Produkte auf den Markt deren Qualität nicht gänzlich nachweisbar ist.

Laut einer in 2017 durchgeführten Untersuchung der Arge Canna kann den Herstellerangaben nicht immer vertraut werden. Im Rahmen der Untersuchung wurde festgestellt dass der angegebene CBD-Gehalt des Öls vom tatsächlichen Gehalt abwich.

Wer sicher gehen will, sich keine Pestizide, Herbizide oder Fungizide mit einzukaufen, sollte die Anbaumethode des jeweiligen Herstellers genauer unter die Lupe nehmen. Wer mehr über die Qualität von CBD-Öl erfahren möchte findet nützliche Informationen in unserem Artikel: CBD-Öl Qualität. 

Wir haben CBD-Öle persönlich getestet und nehmen nur jene Öle in unsere Empfehlungen auf die allen Qualitätskriterien entsprechen. 

Wie wirkt CBD-Öl?

CBD interagiert mit den Rezeptoren (Empfänger) im Körper des Tieres. Sobald das Cannabinoid im Körper angekommen ist, wird es von den Rezeptoren aufgenommen und fängt, je nach Aufnahmeart, nach ca. 15 Minuten an zu wirken.

Cannabidiol wirkt beruhigend, schmerzstillend, entzündungshemmend und harmonisierend auf den Organismus des Tiers ein. Da sich das Endocannabinoid-System (ECS) auf den ganzen Körper erstreckt, werden die Wirkstoffe in fast jedem Organ und Körperteil aktiv. 

Das Endocannabinoid-System ist Teil unseres Nervensystems und produziert auch körpereigene Cannabinoide, die für eine Reihe wichtiger Abläufe im Körper zuständig sind.

  • Immunsystem
  • Schmerzempfinden
  • Ängste
  • Stimmungslage
  • Appetit
  • Schlaf
  • Stoffwechsel
  • Fettverbrennung

CBD unterstützt das Tier bei der Aufrechterhaltung des natürlichen Gleichgewichts und hat zusätzlich auf das gesamte System einen positiven Einfluss. Insgesamt sind, neben zahlreichen anderen Wirkstoffen, über 100 verschiedene Cannabinoide in der Hanfpflanze enthalten. Eine wahre Wirkstoff-bombe also, die wir uns und unseren Haustieren nicht vorenthalten sollten. 

Es gibt aktuell neue Untersuchungen die sich mit der Wirkung von CBG (Cannabigerol) auseinandersetzten. Die chemische Zusammensetzung ist eine andere und so auch die Wirkungsweise. CBG kommt nur in kleinen Mengen vor und ist in sorgfältig hergestellten CBD-Ölen enthalten. Wir halten uns bezüglich CBG auf dem Laufenden und sobald es Fakten dazu gibt, werden wir sie mit Euch teilen. 

CBD-Öl Dosierung für Tiere.

Cannabidiol Öl
CBD-Öl wird tropfenweise verabreicht.

Grundsätzlich gilt dasselbe wie beim Menschen, nämlich: Klein anfangen und langsam steigern. CBD wirkt bei jedem Tier anders und das ist natürlich auch vom Körpergewicht abhängig.

Ich empfehle Euch mit einer niedrigen Konzentration zu beginnen (2-5 % CBD) und dann gegebenenfalls auf eine höhere Konzentration zu steigern. Unsere 5 Checkpunkte um die richtige Dosierung zu finden:

  1. Klein anfangen (1 Tropfen)
  2. Langsam steigern
  3. Die gleiche Menge über mehrere Tage testen
  4. Nicht übertreiben (mehr bringt nicht unbedingt mehr)
  5. Findet die richtige Marke (erhebliche Qualitäts- und damit Wirkungsunterschiede)

Für die meisten Hunde liegt die ideale Dosis bei 2 Tropfen pro 5 kg Körpergewicht, für Katzen reicht oft 1 Tropfen aus. CBD-Öl ist ungefährlich! Also macht Euch nicht zu viele Gedanken, haltet Euch an die 5 Punkte, beobachtet die Effekte und Ihr werdet die richtige Dosierung finden. Im Zweifelsfall wendet Euch an euren Tierarzt. Mehr zum Thema Dosierung von CBD-Öl findet Ihr in unserem Artikel: CBD-Öl Dosierung. Komplette Anleitung Zur Richtigen Dosierung.

Wie bereits erwähnt gibt es Unterschiede in der Wirkung der Öle. Das ist nicht nur abhängig von der jeweiligen Konzentration sondern vor allem auch von der Art der Herstellung des Öls. Die Art wie das CBD-Öl hergestellt wird, entscheidet maßgeblich darüber wie viele aktive Inhaltsstoffe darin enthalten sind.

Solltet Ihr Euch also für einen Markenwechsel entscheiden, empfehle ich Euch wieder klein anzufangen und die Wirkung zu beobachten. Die Öle in unseren Empfehlungen sind Vollextrakte mit gesteigertem Wirkungsspektrum. 

Einnahme von CBD-Öl für Tiere.

CBD-Öl

Das Öl wird mittels Pipette direkt ins Maul, ins Futter oder auf ein Leckerli getropft. Wird eine schnelle Wirkung gewünscht, empfiehlt sich die Aufnahme über die Mundschleimhäute (CBD-Öl direkt ins Maul). Die Wirkung tritt nach ca. 10-15 Minuten ein. 

Leckerli

Wer es sich ganz einfach machen will, für den gibt es fix fertige Leckerlis zu kaufen. Der CBD-Gehalt variiert zwischen 2 und 5 %. Mund auf Leckerli rein und fertig. Das Cannabidiol wird über die Magenschleimhäute aufgenommen. Die Wirkung tritt nach ca. 30 bis 60 Minuten ein. 

Kapseln 

Die Kapseln gibt es in verschiedenen Größen (je nach Körpergewicht des Tieres). Es wird dem Futter beigemischt und über die Magenschleimhäute aufgenommen. Die Wirkung tritt nach ca. 30 bis 60 Minuten ein. Generell führt ein leerer Magen zu einer schnelleren Aufnahme und stärkeren Wirkung. 

Weitere Fragen zu CBD

Aufbewahrung und Haltbarkeit von CBD-Öl?
CBD-Öl wird am besten kühl, trocken und dunkel gelagert. Bei direkter Sonneneinstrahlung oder längerer Hitzeeinwirkung kann das Öl oxidieren und wichtige Inhaltsstoffe gehen verloren. Richtige Lagerung verlängert die Haltbarkeit. CBD-Öl ist ca. 1 Jahr haltbar. Geöffnete Flaschen sollten nach 1 – 3 Monaten aufgebraucht werden. 

Unterschiedliches CBD-Öl für Tier und Mensch?
CBD-Öl ist CBD-Öl. Das Endocannabinoid-System ist das gleiche ob beim Menschen oder bei Tieren. Ihr könnt Eurem Hund auch was von Eurem eigenen CBD-Öl abgeben und umgekehrt. Wichtig ist dabei nur die Dosierung und eventuell der Geschmack. CBD-Öle für Katzen sollten einen möglichst neutralen Geschmack haben. 

CBD-Öl vor oder nach dem Essen?
CBD-Öl wird über die Mundschleimhäute aufgenommen und es macht daher keinen Unterschied. Vorausgesetzt es wird für ca. 1 Minute im Mundraum belassen. Schluckt man das Öl frühzeitig runter, wird es über die Magenschleimhäute aufgenommen und die Wirkung lässt daher etwas länger auf sich warten. 

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CBD-Öl gegen Migräne. Kontrolle über das eigene Wohlbefinden.

Hilft CBD-Öl gegen Migräne? CBD hat nachweislich eine schmerzlindernde und…

Hilft CBD-Öl gegen Migräne?

CBD hat nachweislich eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. Erfahrungsberichte deuten klar darauf hin, dass CBD-Öl auch bei Migräne und Kopfschmerzen erfolgreich eingesetzt wird. 

CBD-Öl ist ein wirksames Mittel gegen Kopfschmerzen und Migräne. Wie CBD-Öl Linderung verschafft, was die Wissenschaft dazu sagt und wie Ihr es anwendet erfahrt Ihr zusammengefasst in diesem Artikel.

CBD-Öl gegen Migräne

Migräne ist bis heute schwierig zu behandeln. Die aktuellen Methoden sind nicht zuverlässig und stehen in Verbindung mit unangenehmen Nebenwirkungen. Alternativen sind gefragt und die vielversprechendste möchte ich euch heute vorstellen. Die Hanfpflanze wird seit Jahrtausenden als Schmerzmittel verwendet und nach vielen Jahren der Verbannung findet das heilende Kraut langsam wieder Ihren Weg zurück in die Gesellschaft. 

CBD-Öl hilft

Die Ursachen von Migräne sind noch nicht vollständig geklärt. Es handelt sich aber um eine neurobiologische Funktionsstörung bei der sowohl Entzündungen als auch eine Überaktivität von Botenstoffen eine Rolle spielen. Das Endocannabinoid-System (ECS) bzw. seine Unterversorgung spielen eine weitere wichtige Rolle im Kampf gegen Migräne. 

Cannabidiol (CBD) hat Einfluss auf den Serotoninspiegel, hat entzündungshemmende Eigenschaften und versorgt das ECS mit Cannabinoiden. CBD hilft dem Körper sein natürliches Gleichgewicht (Homöostase) wieder herzustellen. 

  • reguliert den Serotoninspiegel
  • wirkt entzündungshemmend 
  • gleicht Endocannabinoidmangel aus

Es wurden bereits mehrere Studien durchgeführt die belegen, dass Cannabis ein wirksames Mittel gegen Migräne ist. Außerdem hat CBD-Öl kaum Nebenwirkungen.

Aus einer 2018 durchgeführten Studie geht hervor, dass es zunehmend Hinweise auf verschiedene therapeutische Vorteile von Cannabis bzw. Cannabinoiden gibt. Insbesondere bei der Behandlung von Schmerzen, die auch bei der Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen Anwendung finden können.

Diese Studie belegt den möglichen Zusammenhang zwischen Migräne und dem Endocannabinoid-System. Dieses sogenannte Endocannabinoidmangel Syndrom (Clinical Endocannabinoid-deficiency Syndrome – CED) wird neben Migräne auch noch mit anderen Krankheiten wie Fibromyalgie, Reizdarm, Multiple Sklerose, Reiseübelkeit und Posttraumatischem Stresssyndrom (PTSD) in Verbindung gebracht.

Einen weiteren Gewinn für die Cannabis- Forschung bedeutet eine 2017 durchgeführte Studie. Die Untersuchungen haben ergeben, dass die Wirkstoffe in Cannabis die Häufigkeit von akuten Migräneschmerzen wirksamer reduzieren als verschreibungspflichtige Migränemedikamente. Zusätzlich konnten deutlich weniger Nebenwirkungen festgestellt werden. In dieser Studie wurde eine Kombination aus dem psychoaktiven Stoff THC (Tetrahydrocannabinol) und dem nicht psychoaktiven CBD verwendet.

Indirekte Hilfe

Wie wir weiter unten noch sehen werden, sind Stress und Schlafmangel einer der häufigsten Triggerfaktoren (Auslöser) einer Migräneattacke. CBD-Öl hilft einer Migräneattacke vorzubeugen indem es Entspannung und gesunden Schlaf fördert. Mehr dazu auf unseren Artikeln über Schlafstörungen und Depression.

Was ist CBD-Öl?

CBD-Öl ist ein mit CBD (Cannabidiol) angereichertes Trägeröl (beliebte Öle sind unter anderem Hanföl, Rapsöl, Olivenöl oder Kokosöl). Dem jeweiligen Trägeröl wird das CBD in verschieden hoher Konzentration beigemischt. Die Konzentrationen variieren zwischen 2 und 25%. 

Cannabidiol ist im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabinol) der nicht psychoaktive Bestandteil der Hanfpflanze (Cannabis sativa). Insgesamt beinhaltet die Hanfpflanze über 100 verschiedene Cannabinoide. Forscher widmen sich aktuell mit besonderer Aufmerksamkeit dem CBD, da es ein vielfältig einsetzbares Heilmittel, ohne lästige Nebenwirkungen ist.

CBD-Öl ist in den meisten Ländern legal erhältlich, vorausgesetzt der THC Wert übersteigt eine bestimmte Grenze nicht. In Deutschland und Österreich sowie weiten Teilen der EU liegt diese Grenze bei 0,2 – 0,3% THC. 

Wirkungsweise von CBD-Öl

Das CBD wirkt direkt auf körpereigene Rezeptoren (lateinisch für Empfänger). Im Körper angekommen dockt es an diese Empfänger an und interagiert mit ihnen. Am besten kann man sich das so vorstellen: Rezeptoren sind das Schloss, das CBD der passende Schlüssel dazu. Ist das Schloss geöffnet, kommt es zu einer Reaktion in den Zellen des Körpers.

Im Falle von CBD werden entzündungshemmende, beruhigende, schmerzstillende, ausgleichende, harmonisierende Reaktionen hervorgerufen.

Diese sogenannten Cannabinoid-Rezeptoren sind in fast jedem Organ und Körperteil zu finden. Das erklärt auch warum Cannabis auf so viele Bereiche des Körpers und der Psyche Einfluss nehmen kann. Nun werden diese Wirkstoffe über das Endocannabinoid-System auf unseren Körper verteilt.

Das Endocannabinoid-System wurde erst um 1990 von Amerikanisch- Israelischen Forschern entdeckt. Nicht weiter verwunderlich, da die Hanfpflanze in den meisten Teilen der Welt lange Zeit nur als illegale Droge und nicht als mögliche Medizin gesehen wurde. Benannt wurde es nach den Wirkstoffen der Cannabispflanze, den Cannabinoiden.

Das Endocannabinoid-System ist Teil unseres Nervensystems und produziert körpereigene Cannabinoide, die für eine Reihe wichtiger Abläufe im Körper zuständig sind.

  • Immunsystem
  • Schmerzempfinden
  • Ängste
  • Stimmungslage
  • Appetit
  • Schlaf
  • Körpertemperatur 
  • Stoffwechsel
  • Fettverbrennung

CBD wirkt auf alle diese Bereiche ein, hilft dem Körper ein natürliches Gleichgewicht herzustellen und dieses aufrecht zu erhalten. Die Hanfpflanze enthält rund 100 verschiedene Cannabinoide. Cannabidiol (CBD) ist dabei das interessanteste und neben dem THC das Wirksamste. 

Vollextrakte mit einem breiten Spektrum an Wirkstoffen (CBD, CBDA, CBG, THC, Terpene, Flavonoide) sind CBD-Isolaten vorzuziehen. Die Qualität der Öle entscheidet über die Wirkung und ist daher nicht zu unterschätzen. Wir haben das Thema CBD-Öl Qualität in einem anderen Artikel sehr ausführlich beleuchtet. Öle in sehr guter Qualität findet Ihr in unseren Empfehlungen

CBD-Öl und Homöostase?

CBD-Öl und Homöostase
Unser Körper ist ständig um Gleichgewicht bemüht 

Für die Gesunderhaltung unseres Körpers spielen viele Faktoren wie eine ausgewogene Ernährung, gesunder Schlaf, sportliche Aktivität und andere Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle. Es laufen unzählige Prozesse ab die darauf abzielen den Körper in Balance zu halten.

Wird dieses Gleichgewicht (Homöostase) gestört, kommt es unweigerlich zu Beschwerden die sich in weiterer Folge zu Krankheiten entwickeln können. Für unser Wohlbefinden ist es also entscheidend ob unser Körper es schafft diese Balance aufrecht zu erhalten und CBD unterstützt unseren Körper dabei. 

Das Endocannabinoid-System ist für eine Vielzahl wichtiger Prozesse im Körper verantwortlich (siehe Liste oben). Es trägt maßgeblich dazu bei den Körper im Gleichgewicht zu halten. Wird ein Ungleichgewicht festgestellt, werden körpereigene Cannabinoide (Endocannabinoide) in das System eingespeist. 

Ist der Körper bzw. das Endocannabinoid-System nicht in der Lage selbst genügend Cannabinoide herzustellen, führt das über kurz oder lang zu einer Dysbalance die sich in verschiedensten Krankheitsbildern, unter anderm auch Migräne manifestiert. Forschungen haben gezeigt, dass die Zugabe von sogenannten Phytocannabinoiden (Cannabinoide der Hanfpflanze) dem Körper helfen sich selbst zu regulieren, um ein gesundes Gleichgewicht wiederherzustellen. 

CBD-ÖL gleicht einen Cannabinoid-Mangel aus und unterstützt den Körper bei der Aufrechterhaltung der Homöostase. 

Wie schnell wirkt CBD?

CBD wirkt, je nach Einnahmeform, zwischen 20 Sekunden und 2 Stunden nach der Einnahme. Es gibt 4 verschiedene Möglichkeiten wie CBD vom Körper aufgenommen werden kann. 

  • Lunge (Verdampfer oder Rauchen)
  • Mundschleimhaut (Öl) 
  • Haut (Creme) 
  • Magenschleimhaut (Kapseln, Nahrung). 

1. CBD Aufnahme – Lungen

Das CBD wird in Form von Blüten oder CBD-Liquids durch einen Vaporizer verdampft und inhaliert. Das Cannabinoid gelangt direkt in den Kreislauf und es ist bereits nach ca. 10 Sekunden eine Wirkung zu spüren und damit die schnellste Methode zur Aufnahme von CBD. Alles über die Wirkung findet Ihr auf: CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

2. CBD Aufnahme – Mundschleimhaut

Das CBD-Öl wird mittels Pipette direkt unter die Zunge getropft. Dort für ca. 30 Sekunden halten und nicht gleich schlucken. Dadurch hat die Mundschleimhaut genügend Zeit um den Großteil des CBD zu absorbieren. Die Wirkung setzt nach ca. 10 Minuten ein. Aufgrund der Einfachheit ist es die beliebteste Form der CBD-Aufnahme.

  • einfach zu Dosieren
  • keine Belastung der Lungen 
  • schnelle Wirkung

3. CBD Aufnahme – Haut

Über die Haut wird das CBD in Form einer Creme oder Lotion aufgenommen. Die Wirkung ist eher Punktuell und setzt nach ca. 25 Minuten ein. Das Anwendungsgebiete sind:

  • Sportverletzungen
  • Gelenkschmerzen
  • Hautprobleme (Schuppenflechte, Akne)
  • Kosmetik
  • Schönheitspflege

4. CBD Aufnahme – Magenschleimhaut 

Hier wird das CBD-Öl in Kapseln verpackt, geschluckt und über die Magenschleimhäute aufgenommen. Bis die Wirkung einsetzt, kann es bis zu 1 Stunde dauern. Um die Wirkung zu verstärken bzw. zu beschleunigen empfehle ich die Kapseln auf nüchternem Magen zu schlucken. Trotzdem ist die Wirkung des CBD bei einer Aufnahme über die Magenschleimhaut etwas abgeschwächt. 

Um eine Migräneattacke abzuwehren spielt der richtige Zeitpunkt der Einnahme eine wichtige Rolle. Die Angabe der Wirkungszeiten können dabei helfen früh genug mit der Aufnahme von CBD anzufangen. Für alle Fälle empfehle ich einen “geladenen” Vaporizer bereit zu halten. 

CBD-ÖL Dosierung bei Migräne

Die „richtige“ Dosierung zu finden, ist nicht so einfach. Wir haben Studien, Webseiten und YouTube durchforstet und bei Herstellern persönlich nachgefragt. Und dennoch ist es schwierig eine genaue Dosierungsempfehlung abzugeben. Die richtige Dosierung kann letztendlich nur jeder für sich selbst finden. Es empfiehlt sich mit einer niedrigen Dosis anzufangen und bei Bedarf langsam zu steigern. 

Ein guter Startwert liegt bei 5mg CBD. Das entspricht in etwa:

  • 4 Tropfen des 5%igen CBD-Öls 
  • 2 Tropfen des 10%igen  CBD-Öls

Alles über die richtige Dosierung von CBD-Öl findet Ihr hier.

Was ist Migräne?

CBD-Öl Migräne
Migräne ist oft extrem schmerzhaft

Migräne ist ein besonders starker Kopfschmerz der oft in Verbindung mit Begleiterscheinungen wie Übelkeit auftritt. Im Unterschied zu normalen Kopfschmerzen führt Migräne neben dem intensiven Kopfschmerz zu einer Beeinträchtigung wesentlicher Körperfunktionen. Betroffene sind oft vollkommen “außer Gefecht gesetzt” und liegen für mehrere Stunden kauernd im Bett.  

Migräneanfälle dauern zwischen 3 und 72 Stunden. In dieser Zeit ist an ein normales Alltagsleben oft nicht zu denken. 

Typisch für Migräne sind:

  • anfallsartige Kopfschmerzen
  • Übelkeit 
  • Erbrechen
  • Licht- und Lärmempfindlichkeit
  • bleiche Haut
  • Frieren
  • Zittern

Für Migräne charakteristisch sind anfallsartige Kopfschmerzen, die in unregelmäßigen Abständen wiederkehren. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Spannungskopfschmerzen, die oft als dumpf beschrieben werden und beidseitig auftreten, sind die Schmerzen bei Migräne oft halbseitig begrenzt und pulsierend.

Psychologische Auswirkung von Migräne

Migräne ist eine chronische Erkrankung die in unvorhersehbaren Abständen wiederkehrt. Kommt es zu einer Attacke ist das für die Betroffenen oft mit extremen Schmerzen verbunden. Hinzu kommt die Angst vor der nächsten Attacke. Der geplante Ausflug am Wochenende wird dann von dem Gedanken überschattet ob sich hoffentlich keine Migräne anbahnt. Aus der Vorfreude wird plötzlich Angst, Sorge und Stress was an sich schon wieder Nährboden für eine nächste Attacke darstellt. 

Betroffene ziehen sich immer mehr zurück um möglichen Belastungen oder Stressfaktoren zu entgehen, ein Teufelskreis beginnt. Die Rückkehr zu mehr Kontrolle über die eigene Situation und das eigene Leben ist von größter Bedeutung. Eine erfolgreiche Behandlung ist daher essentiell für die Lebensqualität von Migräne Patienten. CBD-Öl kann helfen wieder mehr Kontrolle über sein Leben zu gewinnen. 

Ursachen von Migräne?

Die genauen Ursachen von Migräne sind bis heute noch nicht völlig geklärt. Es handelt sich aber wahrscheinlich nicht um einen einzelnen Faktor sondern es wirken mehrere zusammen.  

Bei Migräne handelt es sich um eine neurobiologische Funktionsstörung (eine Erkrankung des zentralen und peripheren Nervensystems). Bei einer Migräneattacke kommt es vorübergehend zu einer Überaktivität schmerzregulierender Nervenregionen. Durch diese Überaktivität werden Schmerzsignale an das Gehirn gesendet welche zur folge haben, dass bestimmte Botenstoffe ausgeschüttet werden. Aufgrund des Überschusses dieser Botenstoffe kommt es wiederum zu einer neurogenen Entzündung des Hirngewebes und der Hirnhäute. Eine solche Entzündung steigert das Schmerzempfinden dermaßen, dass allein schon die Pulsschlagwelle des Blutes als extremer pulsierender Schmerz empfunden wird. 

Einfluss der Botenstoffe (Serotonin)

Botenstoffe (Neurotransmitter) sind chemische Substanzen die vom Gehirn ausgesandte Informationen weiterleiten. Sie dienen der Kommunikation innerhalb des Körpers, steuern Ausdehnung und Verengung der Blutgefäße und lösen Schmerzsignale aus. Laut Untersuchungen scheint der Botenstoff Serotonin bei der Entstehung von Migräne eine zentrale Rolle zu spielen. 

Aufgrund diverser Triggerfaktoren (Auslöser) kommt es binnen kürzester Zeit zu einer übermäßigen Aktivierung im Gehirn. Dadurch werden kurzfristig viel zu viele Nervenbotenstoffe freigesetzt insbesondere das (Glückshormon) Serotonin. Der Körper interpretiert die übermäßige Freisetzung der Botenstoffe fälschlicherweise als eine Art Vergiftung. 

Die natürliche Schutzreaktion zeigt sich folglich in Form von Übelkeit und Erbrechen. Da es sich aber um keine wirkliche Vergiftung im Zuge von Nahrungsaufnahme handelt, sondern um einen, durch übermäßige Reizverarbeitung ausgelösten, Botenstoff-Überschuss handelt, gehen diese Abwehrmechanismen ins Leere.

Die übermäßige Konzentration der Botenstoffe im Gehirn kann dadurch nicht verringert werden und führt lediglich zu “sinnloser” Übelkeit und Brechreiz. Bis der Körper diese Fehlregulation im Zentralnervensystem ausgleichen kann, vergehen oft mehrere sehr schmerzhafte Stunden die in Einzelfällen bis zu drei Tagen anhalten können.

Ein niedriger Serotoninspiegel kann Heißhungerattacken auf Schokolade oder andere energiereiche Nahrungsmittel auslösen. Ein erhöhter Serotoninspiegel hingegen kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Sowohl Heißhungerattacken als auch Übelkeit und Erbrechen sind typische Merkmale einer Migräne. So beginnt sie nämlich häufig mit Heißhunger auf Süßes und endet mit starken Kopfschmerzen und Übelkeit.  

Die genaue Rolle des Serotonins auf die Migräne ist sehr komplex und ist von der Wissenschaft noch nicht zur Gänze verstanden. entsprechend widersprüchlich auch die diesbezüglichen Untersuchungsergebnisse. Klar scheint, dass ein Ungleichgewicht des Serotoninspiegels mit den Migräneattacken einhergeht. Aufgrund dessen werden bei einer medikamentösen Behandlung oft sogenannte Triptane (Serotoninunterstützer) verschrieben.

Leider wirken diese Medikamente nicht immer und es kommt zu einer Fülle von Nebenwirkungen. CBD-Öl kann hier eine echte Alternative darstellen und betroffenen Menschen helfen ihre innere Balance wieder zu finden. 

Triggerfaktoren bei Migräne?

Migräne tritt oft in Verbindung mit bestimmten Reizen wie Stress, Schlafrhythmus oder Essverhalten auf. Solche Ereignisse werden als Triggerfaktoren bezeichnet. Diese sind zwar nicht die Ursache, können das Auftreten einer Migräne aber begünstigen. Trigger sind von Mensch zu Mensch verschieden und müssen nicht bei jedem Betroffenen vorliegen. Außerdem bedarf es meist mindestens 2 Faktoren um eine Migräne zu begünstigen. 

Übersicht möglicher Triggerfaktoren

  • Stress (gilt als der häufigste Auslöser)
  • Veränderungen des Tagesrhythmus
  • Unregelmäßiges Essverhalten
  • Schlafstörungen oder unregelmäßiger Schlafrhythmus
  • Ausgeprägte Emotionen
  • Hormonelle Veränderungen (Menstruationszyklus)
  • Überanstrengung und Erschöpfung
  • Bestimmte Nahrungsmittel (Alkohol)
  • Wetter
  • Medikamente

Es wird empfohlen ein Migräne-Tagebuch zu führen um genau feststellen zu können welche Triggerfaktoren auf einen selbst zutreffen. Hat man diese Faktoren erst einmal erkannt, kann man die Wahrscheinlichkeit einer Migräneattacke reduzieren.

Die Hanfpflanze wird schon seit Jahrtausenden zur Linderung von Migräne und Kopfschmerzen benutzt. THC gilt immer noch als illegal und nur die wenigsten haben Zugriff darauf. CBD hingegen ist völlig legal erhältlich und stellt eine wirksame Alternative für die Betroffenen dar. Ich rate allen die unter starker Migräne oder gelegentlichen Kopfscherzen leiden es auszuprobieren.  

Hilft CBD-Öl gegen Kopfschmerzen?

CBD hat nachweislich eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. Erfahrungsberichte deuten klar darauf hin, dass CBD-Öl auch bei Migräne und Kopfschmerzen erfolgreich eingesetzt wird. 

Was ist der Unterschied zwischen CBD-Öl und Cannabisöl?

CBD-Öl ist legal erhältlich, hat einen THC-Wert von 0,2% und ist nicht psychoaktiv (macht nicht “high”). Cannabisöl/Haschischöl/THC-ÖL wird aufgrund seines wesentlich höheren THC-Gehaltes (bis zu 30%) in den meisten Ländern als illegal eingestuft.

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CBD-Öl Nebenwirkungen. Alle Nebenwirkungen im Überblick.

Wir nehmen CBD-Öl regelmäßig und hatten bis jetzt nie Probleme…

Wir nehmen CBD-Öl regelmäßig und hatten bis jetzt nie Probleme mit Nebenwirkungen. Um sicher zu gehen, haben wir recherchiert und alles was Ihr über die Nebenwirkungen von CBD-Öl wissen müsst hier zusammengefasst. 

Mögliche Nebenwirkungen von CBD-Öl sind:

  • Schläfrigkeit 
  • Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
  • Trockener Mund
  • Niedriger Blutdruck
  • Benommenheit
  • Appetit-Veränderung
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schwindel

ABER diese Liste ist mit Vorsicht zu genießen. Bei diesen Aufzählungen handelt es sich um alle Nebenwirkungen, die wir im Zuge unserer Recherche gefunden haben. Auch jene die nicht wissenschaftlich belegt wurden. 

CBD-Öl hat außerdem eine reinigende Wirkung auf den Körper und vor allem den Darmtrakt, was Symptome wie Durchfall oder Übelkeit erklären kann. Diese Symptome verschwinden für gewöhnlich nach der ersten Woche wieder vollständig. 

Aber wie Ihr ja schon wisst, sind wir neben der Wissenschaft auch noch mit dem guten alten Hausverstand befreundet. Und der sagt uns, dass auch die vielen Rückmeldungen echter Menschen zu berücksichtigen sind. Das haben wir in dieser Liste getan um eine umfassende Übersicht von allen möglichen Nebenwirkungen aufzuzeigen. 

Aber was sagt die Wissenschaft?

Tatsächlich nachgewiesene Nebenwirkungen 

Untersuchung der Nebenwirkungen von CBD-Öl
Auch bei genauerem Hinschauen zeigten sich kaum Nebenwirkungen 

Wir haben über 50 der aktuellsten Studien durchforstet, auf der Suche nach dokumentierten Nebenwirkungen. Der Effekt von CBD wurde in verschiedensten Bereichen getestet wie zum Beispiel bei:

  • Nervenkrankheiten (z. B. Multiple Sklerose)
  • Psychische Krankheiten (z. B. Schizophrenie)
  • Gelenkentzündungen (z. B. Arthritis)

In den von uns gesichteten Studien werden keine ernsthaften Nebenwirkungen erwähnt. Eine mögliche Gefahr besteht in eventuell auftretenden Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. 

Eine Auflistung der aktuell wissenschaftlich fundierten Nebenwirkungen von CBD findet Ihr hiernach. Nachfolgend werden diese auch detaillierter beschrieben. 

  1. Wechselwirkung mit anderen Medikamenten
  2. Trockener Mund
  3. Erhöhtes Zittern bei Parkinson Patienten
  4. Niedriger Blutdruck
  5. Schläfrigkeit

1. Wechselwirkung mit anderen Medikamenten

Meistens erfolgt die Einnahme von CBD-Öl nicht auf Anraten eines Arztes, sondern aufgrund von Eigeninitiative. Menschen, die bereits unter bestimmten Symptomen leiden suchen nach einer Alternative zu den oft schlecht verträglichen Medikamenten der Pharmaindustrie. 

Diese Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen sollten ernst genommen werden und bedürfen der weiteren Abklärung mit einem Arzt. CBD-Öl kann mit anderen Arzneimitteln und Medikamenten wechselwirken und ergo dessen deren Wirkung abschwächen, verstärken oder sogar neutralisieren. 

Das Cannabidiol hat Einfluss auf das Cytochrom-P-450-Enzymsystem in der Leber. Dieses System beinhaltet über 50 Enzyme und ist für den Großteil der Aufnahme von Arzneimitteln zuständig. CBD kann die normale Verarbeitungszeit anderer Medikamente verändern was zu unerwünschten Nebenwirkungen führen kann. Laut einer Studie kann CBD folgende Enzyme beeinflussen: CYP2C9, CYP2C19 und CYP3A4. Bei diversen Säurehemmern, Gerinnungshemmern, Schmerzmitteln und Neuroleptika ist Vorsicht geboten. Patienten, die regelmäßig andere Medikamente einnehmen, sollten vor der Einnahme von CBD-Öl Rücksprache mit ihrem Arzt halten.

2. Trockener Mund

cbd-oel-wasserglas-nebenwirkungen

Wer bereits Erfahrung mit THC gemacht hat, weiß wie sich ein richtig trockener Mund anfühlt. Eine völlig ungefährliche Nebenwirkung, die im schlimmsten Fall dazu führt ein Glas Wasser zu trinken. Was sich wiederum eher positiv auf die Gesundheit auswirken kann.  

Dieser Effekt scheint durch den Einfluss des Endocannabinoidsystems auf die Speichelsekretion zu entstehen. Laut einer Studie von 2006 verändert Cannabidiol die Aktivierung der Cannabinoid-Rezeptoren (Typ 1 und 2) und verändert somit die Speichelproduktion.

Persönliche Erfahrung hat gezeigt, dass ein “trockener Mund” nur bei den ersten CBD-Öl Einnahmen oder bei relativ hoher Dosis eintritt. Eine harmlose Nebenwirkung, die weder lange anhält noch sonderlich unangenehm ist. 

3. Erhöhtes Zittern bei Parkinson-Krankheit (bei hoher Dosis)

Dies trifft auf Parkinson-Patienten zu und auch nur dann, wenn eine für den jeweiligen Patienten zu hohe Dosis verabreicht wurde. Bei der für den Patienten angemessenen Dosis führt CBD-Öl zu einer Verbesserung der für Parkinson typischen Symptome wie Muskelsteifheit und Muskelzittern. Diese Patienten sind dazu eingeladen mit einer relativ geringen Dosis zu starten (z. B. mit einem Tropfen) und diese dann langsam zu steigern.

4. Niedriger Blutdruck (Hypotonie)

Für Personen mit niedrigem Blutdruck, können höhere Dosen an CBD-Öl bedenklich sein, da das Öl eine blutdrucksenkende Wirkung aufweist. Eine Studie aus 2017 zeigt, dass CBD den Blutdruck verringern kann.

Angesichts der Tatsache, dass es viele Menschen gibt, die an einem zu hohen Blutdruck leiden, ist diese Nebenwirkung wiederum auch ein Vorteil. CBD-Öl kann als blutdrucksenkendes Mittel eingesetzt werden. Da die Dosis bei besagter Untersuchung eher hoch war (600 mg) wird es bei normaler Anwendung eher nicht zu einem merklichen Blutdruckabfall kommen. 

Eine angemessene und sinnvolle Dosis liegt zwischen 5 und 200 mg. Selbstverständlich ist die Dosis abhängig vom jeweiligen Anwendungsgebiet. 1 Tropfen des 5%igen CBD-Öls entsprechen ca. 2 mg CBD. Um sicher zu gehen ist es ratsam sich langsam an die richtige Dosierung heranzutasten. Falls Ihr Medikamente zur Blutdruckregulierung einnehmt, konsultiert am besten den Arzt Eures Vertrauens bevor Ihr mit CBD-Öl loslegt.

3 zusätzliche Tipps bei niedrigem Blutdruck
  • Wechselduschen bringen den Kreislauf in Schwung und stärken das Immunsystem (nicht vergessen, immer mit der kalten Dusche aufhören)
  • Regelmäßiger Sport und Bewegung stärken den Kreislauf
  • Kneippkuren und Saunabesuche regen den Kreislauf an

5. Schläfrigkeit

Schlafhilfe Cannabidiol

CBD wirkt entspannend und hilft gegen Schlafstörungen sowie Einschlafprobleme. Daher kann es durchaus vorkommen, dass man sich nach der Einnahme von CBD-Öl (abhängig von der Dosierung) etwas schläfrig fühlt. Wenn dies gewünscht ist, wunderbar. Ansonsten ist es doch gut zu wissen, dass CBD diese Wirkung hervorrufen kann. Vor allem wenn man große Maschinen (z. B. Lokomotiven) bedient oder noch eine längere Autofahrt vor sich hat, sollte man mit der richtigen Dosierung von CBD-Öl vertraut sein.

Ein Fazit vorab

Die Nebenwirkungen von CBD-Öl sind sehr gering. Generell wird es, Studien zufolge, von Menschen und Tieren gut vertragen. Sollten Nebenwirkungen auftreten, nehmen diese erfahrungsgemäß mit der Dauer der Anwendung ab. Wie einleitend bereits erwähnt, hatten wir niemals Probleme mit dem Auftreten irgendwelcher Nebenwirkungen und auch die ausführliche Recherche bestätigt das.

Wir mussten schon etwas tiefer graben um überhaupt auf gut dokumentierte Nebenwirkungen zu stoßen. Die meisten Nebenwirkungen sind vergleichbar harmlos, einzig bei der Wechselwirkung mit anderen Medikamenten, ist Vorsicht geboten. 

Was sagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO)?

Laut einer sehr umfangreichen Studie der WHO, die im November 2017 veröffentlicht wurde, ist natürlich vorkommendes Cannabidiol (CBD) bei Menschen und Tieren gut verträglich. Es hat keine negativen Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit.

Aus der Studie geht weiter hervor, dass die nicht psychoaktive Substanz (CBD) weder körperliche Abhängigkeit hervorruft noch Missbrauchspotential hat. Man wird von diesem Teil der Cannabis Pflanze also weder high noch abhängig. Es gibt bis heute keine Gründe, die gegen die Verwendung von CBD sprechen. Im Gegenteil, die Forschung belegt, dass CBD eine positive Wirkung auf verschiedenste Bereiche unserer Gesundheit hat.

Nebenwirkung durch schlechte Qualität

CBD-Öl hat kaum Nebenwirkungen und kann grundsätzlich ohne Bedenken eingenommen werden. Worauf Ihr jedoch achten solltet, ist die Qualität. Wie bei jedem Produkt gibt es auch hier Unterschiede. Der Markt ist relativ jung. Forschung, Gesetze und andere Reglementierungen sind noch nicht ausgereift, zudem kommen laufend neue Produkte auf den Markt deren Qualität nicht gänzlich nachweisbar ist. 

Laut einer 2017 durchgeführten Untersuchung der Arge Canna darf den Herstellerangaben nicht immer vertraut werden. Es wurde wohl beim CBD Gehalt des einen oder anderen Öls etwas gemogelt und die Angaben weichen leicht vom tatsächlichen Gehalt ab. Solche Untersuchungen schützen uns als Verbraucher und schaffen Klarheit über die Qualität der Produkte. Super!!

Wer sicher gehen will, sich keine Pestizide, Herbizide oder Fungizide mit einzukaufen, sollte die Anbaumethoden des jeweiligen Herstellers genauer unter die Lupe nehmen. Bioqualität, frei von Konservierungsstoffen und optimale Bioverfügbarkeit sind weitere Qualitätsmerkmale eines guten CBD-Öls.  

Bioverfügbarkeit gibt an, wie schnell und in welchem Umfang der Wirkstoff (CBD) aufgenommen wird und am Wirkort zur Verfügung steht. Je höher der Wert desto besser.

Vollextrakte mit einem breiten Spektrum an Wirkstoffen (CBD, CBDA, CBG, THC, Terpene, Flavonoide) sind CBD-Isolaten vorzuziehen. Die Qualität der Öle entscheidet über die Wirkung und ist daher nicht zu unterschätzen. Wir haben das Thema CBD-Öl Qualität in einem anderen Artikel ausführlich beleuchtet. Öle in sehr guter Qualität findet Ihr in unseren Empfehlungen

Nebenwirkungen im Vergleich zu Medikamenten

Zieht man einen Vergleich zu anderen, herkömmlichen Medikamenten sind die Nebenwirkungen von CBD Öl verschwindend gering. Diese Medikamente haben Ihren Platz und sind manchmal absolut notwendig und können den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Die Nebenwirkungen dieser Medikamente werden aber oft unterschätzt oder einfach leichtfertig hingenommen.

Weitere Untersuchungen sind notwendig aber CBD-Öl scheint eine echte Alternative zu den herkömmlichen, vor Nebenwirkungen nur so strotzenden, Medikamenten darzustellen. Hanf ist ein natürliches Heilmittel und wird seit Jahrtausenden als solches verwendet. Wir freuen uns auf die Wiederentdeckung der Hanfpflanze und verfolgen auch weiterhin gespannt die neuesten Studien zum Thema. 

Weiterführende Fragen

Ist CBD-Öl legal?

CBD-Öl ist in Österreich, Deutschland und der Schweiz legal erhältlich. Der THC-Wert von 0,2 % darf jedoch nicht überschritten werden. CBD-Öl gilt als nicht-psychoaktiv, was es am deutschsprachigen Markt legal macht. Das Mindestalter für den Erwerb beträgt 18 Jahre. 

Kann CBD-Öl schlecht werden?

CBD-Öl ist nicht unbegrenzt haltbar und hat ein vom Hersteller festgelegtes Ablaufdatum. Im Durchschnitt sind die Öle, bei sauberer Verarbeitung und richtiger Lagerung (kühl, dunkel und trocken) relativ lange, ca. 2 Jahre, haltbar. 

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CBD-Öl Dosierung. Komplette Anleitung Zur Richtigen Dosierung.

Wie dosiert man CBD-Öl? Es gibt Dosierungsempfehlungen für CBD-Öl die…

Wie dosiert man CBD-Öl?

Es gibt Dosierungsempfehlungen für CBD-Öl die im Allgemeinen zwischen 5 und 200 mg variieren. Die Dosierung von CBD-Öl ist abhängig von verschiedenen Variablen und dem Krankheitsbild der jeweiligen Person. In einem Tropfen CBD-Öl sind zwischen 0,7 und 6,5 mg Cannabidiol enthalten. 

Ein guter Startwert liegt bei 5 mg CBD. Das entspricht in etwa:

  • 4 Tropfen des 5%igen CBD-Öls
  • 2 Tropfen des 10%igen CBD-Öls

Cannabidiol (CBD) ist kein Bestandteil eines pharmazeutischen Medikaments, sondern ein natürliches Heilmittel. Der Anwendungsbereich von CBD ist dennoch breit gefächert und reicht von schweren Krankheiten bis hin zu leichten Schmerzen. Es kann je nach Dosierung eher belebend oder beruhigend wirken.

In den bisher durchgeführten Studien wurden Mengen zwischen 5 und 1.500 mg CBD pro Tag eingesetzt. Der Fokus der Studien lag bisher auf ernsthaften Krankheiten wie Epilepsie, Morbus Crohn, Parkinson, chronischen Schmerzen oder Schizophrenie.

Unzählige Erfahrungsberichte zeigen, dass CBD-Öl auch auf den gesundheitsbewussten aber nicht kranken Menschen, positiven Einfluss hat. Es gibt bis heute erst wenige wissenschaftlichen Studien zur genauen Dosierungsempfehlung für den Alltag.

Bevor wir mit den wichtigsten Infos loslegen sei kurz erwähnt, dass es für die Dosierung noch kein Patentrezept gibt (genaueres dazu weiter unten im Text). Jeder sollte für sich selbst testen, wo die richtige Dosis liegt. In diesem Artikel wollen wir einen Überblick geben, Informationen bereitstellen, so dass Ihr die für Euch richtige Dosierung finden könnt. 

Grundlagen der Dosierung 

Primär ist es wichtig zu wissen, wie viel Milligramm Cannabidiol sich in einem Tropfen Öl befindet. Das ist abhängig von der Größe des Tropfens, dem Mischverhältnis zum Trägeröl und der CBD-Konzentration. Die genaue Menge kann bei den verschiedenen Herstellern und aufgrund der oben genannten Kriterien, ein wenig variieren.

Wie viel Cannabidiol ist in einem Tropfen CBD-Öl?

5 % ≈ 1,6 mg
10 % ≈ 3,2 mg
15 % ≈ 5 mg
20 % ≈ 6,5 mg

Eine 10 ml Flasche entspricht ca. 300 Tropfen. Die genauen Angaben sind meist (nicht immer) auf den Webseiten der Hersteller zu finden.

Bitte beachten: ob Ihr zwei Tropfen vom 5%igen oder einen Tropfen vom 10%igen CBD-Öl zu Euch nehmt, kommt auf dasselbe raus. Ihr nehmt in beiden Fällen ca. 3,2 mg Cannabidiol zu Euch. Die zugeführte Menge an CBD ist die gleiche nur auf 2 Tropfen verteilt.

5 Tipps für die richtige Dosierung von CBD-Öl

1. Klein anfangen

Wenn Ihr gerade erst anfangt CBD-Öl zu nehmen, dann empfiehlt es sich mit einer kleinen Dosis zu starten und diese langsam zu erhöhen bis der gewünschte Effekt eintritt. Eine gute Anfangsdosis liegt bei etwa 2-3 mg CBD. Das würde bedeuten 2 Tropfen von 5%igem CBD-Öl. 

2. Langsam steigern

Beginnt mit einem Tropfen (CBD 5 %) morgens und einem Tropfen abends. Nach einer Weile erhöht je nach Bedarf um jeweils einen Tropfen am Morgen und am Abend. 

Diese Vorgehensweise ermöglicht eine schrittweise Annäherung an die ideale Dosis. Langsam bekommt man dann auch ein Gefühl für die Einnahme des Öls und seine Wirkung. So lernt man es je nach Anwendungsgebiet richtig zu dosieren und es im richtigen Moment einzusetzen. 

3. Die gleiche Menge über mehrere Tage testen

Bleibt bei der gleichen Menge und steigert nicht jeden Tag die Dosis. Gebt Euch und Eurem Körper Zeit sich auf die Dosierung einzustellen. Womöglich ist eine weitere Steigerung gar nicht nötig, weil Euer Körper einfach etwas länger braucht um mit dem Mittel umzugehen. 

4. Nicht übertreiben

Bei der Einnahme von CBD ist mehr nicht unbedingt mehr. Es kann durchaus sein, dass eine zu hohe Dosis keine weitere positive Wirkung bringt.

Andererseits führt oftmals erst eine gesteigerte Dosis zum gewünschten Effekt. Bei starken Beschwerden oder Schmerzen würde ich die gewohnte Dosis verdoppeln oder verdreifachen. CBD-Öl ist kein gefährliches Medikament und hat kaum Nebenwirkungen. Lediglich Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind zu beachten. Mehr dazu auf CBD-Öl Nebenwirkungen. Alle Nebenwirkungen im Überblick

5. Findet die richtige Marke für Euch

Die Qualität der Öle auf dem Markt variiert und damit auch die Wirkung des jeweiligen Produktes. Laut einer 2017 durchgeführten Untersuchung der Arge Canna, darf man den Herstellerangaben nicht immer trauen. Es wurden einige falsche Angaben beim CBD Gehalt der Öle aufgedeckt. Informiert Euch, baut Vertrauen auf und fühlt Euch wohl mit Eurer Entscheidung.

Vollextrakte mit einem breiten Spektrum an Wirkstoffen (CBD, CBDA, CBG, THC, Terpene, Flavonoide) sind CBD-Isolaten vorzuziehen. Die Qualität der Öle entscheidet über die Wirkung und ist daher nicht zu unterschätzen. Wir haben das Thema CBD-Öl Qualität in einem anderen Artikel sehr ausführlich beleuchtet. Öle in sehr guter Qualität findet Ihr in unseren Empfehlungen

Vorteil von CBD

Einer der riesigen Vorteile von CBD-Öl sind eben diese flexiblen Dosierungsmöglichkeiten. Warum? Schmerzen oder Anspannungen kommen meist unerwartet und ohne Vorwarnungen. Mit CBD-Öl kann man kurzfristig und je nach Bedarf auf diese reagieren.

Ich muss nicht erst zum Arzt gehen um mir irgend etwas verschreiben zu lassen. Nein. Ich fange an mit 3 Tropfen des Öls und beobachte was passiert. Hat die Dosis gereicht, sind die Beschwerden weg? Oder sollte ich nochmal 3 Tropfen einnehmen? Unter der Berücksichtigung der oben genannten Tipps seid Ihr auf der sicheren Seite. So könnt Ihr euch ganz einfach und logisch an die für Euch richtige Dosis herantasten.

Dosierungsempfehlung vom Hersteller

Die meisten Hersteller geben eine Dosierungsempfehlung bzw. eine maximal empfohlene Tagesdosis an. Die Angaben zur empfohlenen Tagesdosis variieren meist zwischen 2 und 30 mg CBD. Die Angaben für die maximale Tagesdosis liegen irgendwo zwischen 50 und 100 mg.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein 5%iges CBD-Öl eines Herstellers A oft nicht vergleichbar ist mit einem Öl derselben Konzentration eines Herstellers B. Die Qualität des Öls hat natürlich Einfluss auf seine Wirkung und daher auch auf die Dosierung. Bei einem Wechsel des Anbieters kann es sein, dass auch die Dosierung neu eingestellt werden muss. In unserem Fall haben wir die Dosis aufgrund der höheren Qualität etwas herunterschrauben können. 

Die Qualität des Öls hängt zum einen von der Qualität der verwendeten Rohstoffe, also der Hanfpflanze selbst, ab und zum anderen von der Verarbeitung, also dem Herstellungsverfahren. Auch bei der Qualität des Trägeröls gibt es Unterschiede. Das kann Hanfsamenöl, Kokosöl oder ein anderes qualitativ-hochwertiges Öl, sein.

CBD-Öl Dosierungshilfe

Hilfe bei der Dosierung von CBD-ÖL
Eine kleine Hilfe beim Finden der richtigen Dosierung.

Die „richtige“ Dosierung zu finden scheint auf den ersten Blick nicht so einfach. Wir haben Studien, Webseiten und Youtube durchforstet und bei Herstellern persönlich nachgefragt. Und dennoch ist es schwierig eine genaue Dosierungsempfehlung abzugeben. Die richtige Dosierung kann nur jeder für sich selbst finden. Dennoch gibt es ein paar grobe Richtlinien, die aus einer Sammlung von Empfehlungen entstanden.

Schmerzdosierung nach Körpergewicht

Natürlich spielt Körpergewicht eine Rolle und wie bereits erwähnt gilt es sich langsam an diese Werte heranzutasten. Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick zur empfohlenen Einnahme je nach Stärke der Schmerzen.

   GEWICHT   
 <10 kg10-20 kg20-40 kg40-70 kg70-100 kg>100 kg
SCHMERZ      
Leicht4,5 mg6 mg9 mg12 mg18 mg20 mg
Mittel6 mg9 mg12 mg15 mg20 mg30 mg
Schwer9 mg12 mg15 mg18 mg27 mg45 mg

Dosierung nach Anwendungsgebiet 

Präventiv zur Gesunderhaltung der Körperfunktionen
3 mg CBD täglich

Bei Magen- Darmbeschwerden, leichten Schmerzen und als Einschlafhilfe
2 x 5 mg

Gegen Stress, Angst und Anspannung
3 x 5 mg

Chronische Schmerzen
2,5 – 20 mg

Epilepsie
200 – 300 mg

Schlafstörungen
10 – 150 mg

Schizophrenie 
40 – 1200 mg

Wir nehmen CBD-Öl flexibel und benutzen es je nach Bedarf. Hauptsächlich nehmen wir CBD-Öl für alltägliche Wehwehchen, zur Entspannung, als Einschlafhilfe nach einem stressigen Tag und als Schmerzmittel bei Kopfweh oder Regelschmerzen.

Um die belebende Wirkung zu erfahren rate ich Euch kleine Mengen (1-2 mg) zu probieren. Mehr über die belebende Wirkung von CBD und wie Hochleistungssportler CBD für Leistungssteigerung nutzen gibts hier

CBD-Öl Dosierung für Kinder

Für Kinder gilt dasselbe wie für Erwachsene. Langsam und in kleinen Dosen herantasten. In dieser in 2016 durchgeführten Studie wurden an Epilepsie leidende Kinder (1-18 Jahre) erfolgreich mit Cannabidiol behandelt. CBD-Öl gilt als ungefährlich auch für Kinder. Einzig der Geschmack des Öls dürfte für Kinder ein Problem darstellen. In diesem Fall wird das Öl dem Nachwuchs einfach in Verbindung mit einem Stück Brot oder Butterkeks untergejubelt.

CBD-ÖL Dosierung für Tiere

Berichten zufolge sind Hundebesitzer von der Wirkung die CBD auf ihre vierbeinigen Freunde hat begeistert. Eine typische erste Dosierung für Hunde liegt bei 1 – 5 mg pro 5 kg Körpergewicht. Auch hier wird wieder klein angefangen und dann gesteigert. Euer Vierbeiner wird es Euch danken. 

5 kg    1–5 mg
10 kg  2–10 mg
15 kg 3-15 mg
20 kg 4-20 mg
25 kg 5-25 mg
30 kg 6-30 mg

Für Katzen liegen die Werte bei 1-5 mg je nach Größe. Mehr zum Thema findet Ihr auf CBD-Öl für Tiere. Hunde, Katzen und Pferde gesund und entspannt.

Überdosis CBD-Öl?

Wir haben keinerlei Nachweise einer Überdosierung finden können. Es ist zwar theoretisch möglich zu viel CBD-Öl zu sich zu nehmen, es kann aber zu keiner gefährlichen “Überdosis” kommen. Sollte man einmal zu viel CBD genommen haben, darf man höchstens mit Schläfrigkeit, Benommenheit und einem Abfall des Blutdrucks rechnen.

CBD-Öl ist förderlich für die Gesundheit und absolut ungefährlich, genauso sieht das auch die WHO (Weltgesundheitsorganisation), was die in 2017 durchgeführte Studie über Cannabidiol beweist.

Es gibt Studien darüber, dass Probanden bis zu 1500 mg CBD-Öl verabreicht wurden, wobei keine unüblichen Nebenwirkungen festgestellt wurden. Es kam lediglich zu einer verstärkt auftretenden beruhigenden Wirkung, die zu Müdigkeit führte.

Nebenwirkungen

Hanfblatt
CBD ist natürlich und unkompliziert. 

 

Die Nebenwirkungen von CBD-Öl sind sehr gering. Es wird von Menschen und Tieren in der Regel sehr gut vertragen. Falls Nebenwirkungen auftreten, werden sie erfahrungsgemäß über die Dauer der Anwendung immer weniger. Wir selbst hatten nie Probleme und auch die ausführliche Recherche von Erfahrungsberichten lässt auf kaum Nebenwirkungen schließen.

Wir mussten schon etwas tiefer graben um überhaupt auf gut dokumentierte Nebenwirkungen zu stoßen. Die meisten Nebenwirkungen sind vergleichbar harmlos, einzig bei der Wechselwirkung mit anderen Medikamenten, ist Vorsicht geboten. CBD-Öl kann mit anderen Arzneimitteln und Medikamenten wechselwirken, in dem Fall würde die Wirkung von CBD abgeschwächt, verstärkt oder sogar neutralisiert. Die Rücksprache mit dem Arzt Eures Vertrauens wird empfohlen. 

Alles was Ihr über Nebenwirkungen wissen müsst.

CBD-Ölgibt es einen Gewöhnungseffekt bzw. Toleranzentwicklung? 

Unter Toleranzentwicklung versteht man die Gewöhnung an einen Wirkstoff. Das heißt über die Zeit reduziert sich die Wirkung der Substanz auf den Organismus. Der Körper gewöhnt sich an das Medikament und der gewünschte Effekt des Wirkstoffes lässt nach. In der Regel führt das zu einer Erhöhung der Dosis. Diese Toleranz tritt bei fast jedem Medikament auf und ist völlig normal. 

Es sind viele Artikel im Umlauf die berichten, dass es bei CBD zu keinem Gewöhnungseffekt komme. Wir Menschen sind unterschiedlich und genau so unterschiedlich kann auch die Reaktion auf CBD sein. Die ideale Dosis, eine etwaige Toleranzentwicklung und die nötige Einnahmedauer können bei jedem von uns verschieden sein. 

Wir haben verschiedene CBD-Öle getestet und dabei festgestellt, dass es zu keiner Toleranz gegenüber dem Wirkstoff kommt. Unsere Erfahrungen decken sich mit den vielen Erfahrungsberichten die online zu finden sind.

Fazit

CBD-Öl entfaltet seine volle Wirkung oft schon in kleinen Mengen. Mehr bringt nicht unbedingt mehr. Die Dosierungsangaben variieren und es sind keine klaren Richtlinien für die Einnahme von CBD-Öl gegeben. 

Wir sehen das positiv, denn es lädt uns dazu ein etwas genauer hinzuhören, wir dürfen uns die Zeit nehmen um zu spüren was passiert. Wie der Wirkstoff der Hanfpflanze, die bereits seit Tausenden von Jahren über sämtliche Kulturen als Heilpflanze verwendet wird, in unserem Körper anfängt zu arbeiten. Mit offenen Sinnen beobachten wir ob sich eine wohltuende, lindernde oder entspannende Wirkung bemerkbar macht. Je nachdem passen wir unsere Dosierung in langsamen und kleinen Schritten an. 

Weitere Fragen

Welche Dosis CBD-Öl verwendet man für Hunde?
5 kg 1-5 mg
10 kg 2-10 mg
15 kg 3-15 mg
20 kg 4-20 mg
25 kg 5-25 mg
30 kg 6-30 mg

Hilft CBD-Öl gegen Fibromyalgie?
Cannabidiol (CBD) kann die für Fibromyalgie typischen chronischen Schmerzen in Sehnen und Muskeln lindern. CBD wirkt außerdem gegen Schlafstörungen, eine Begleiterscheinung, unter der viele Fibromyalgie Patienten leiden.

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CBD-Öl und Sport. Profis nutzen CBD für die Regeneration.

Ich bin aktiver Sportler und Fragen über Leistungssteigerung oder Regeneration…

Ich bin aktiver Sportler und Fragen über Leistungssteigerung oder Regeneration sind dabei stets präsent. Nach meinem letzten intensiven Training habe ich mich gefragt, ob CBD-Öl auch meine sportliche Leistung positiv beeinflussen kann. 

Hilft CBD-Öl bei der Regeneration?
CBD-Öl ist entzündungshemmend und wirkt sich somit positiv auf die Regeneration der Muskeln nach dem Sport aus. Viele Profisportler verschiedenster Disziplinen schwören darauf. Im Januar 2018 wurde CBD von der Dopingliste gestrichen und kann nun legal und nachhaltig im Spitzensport eingesetzt werden.

Kann CBD-Öl die Leistung steigern? Was genau bewirkt es? Das und alles was Ihr über CBD-Öl und Sport wissen müsst findet Ihr in diesem Artikel.

Wobei hilft CBD-Öl? 

1. Regeneration

In mehreren Studien (1 2 3 ) wurde die entzündungshemmende Wirkung von CBD untersucht und bestätigt. Die Teilnehmer der Studien, waren Patienten mit ernsthaften Krankheitsbildern wie Arthritis, Arthrose, Epilepsie oder chronischen Schmerzen. Das Ergebnis: Cannabidiol (CBD) wirkt entzündungshemmend. 

Entzündungen entstehen aber nicht nur durch Krankheiten oder erst dann, wenn eine sichtbare Schwellung entsteht. Entzündungen entstehen bereits bei jedem normalen Training. Das ist ein völlig normaler Vorgang und ist zudem die Basis von Muskelwachstum und Leistungssteigerung.

Im Training wird der Muskel gereizt, dabei kommt es zu kleinen lokalen Entzündungsherden in der Muskulatur. Im Zuge der Regeneration verheilen diese kleinen “Verletzungen” in den Muskelfasern. Bei ausreichender Erholungszeit kommt es nun zu einer sogenannten Superkompensation, was dazu führt, dass der Muskel stärker und ausdauernder wird als zuvor. 

Je schneller die Regeneration desto eher kann wieder maximal und vor allem effektiv trainiert werden. CBD ist entzündungshemmend und beschleunigt diesen Prozess. Was dazu führt, dass man mehr und effektiver trainieren kann. Kein Wunder also, dass viele Spitzensportler CBD zur Regeneration für sich entdeckt haben.

THC hat denselben Effekt, weist jedoch den „Nachteil“ auf, dass es psychoaktiv ist und dadurch nicht für jeden unbedingt alltagstauglich. Außerdem ist es in den meisten Ländern illegal und somit nur schwer erhältlich. CBD ist nicht psychoaktiv, es ist legal und in guter Qualität erhältlich. Es wirkt je nach Art der Einnahme innerhalb von Minuten. 

2. Verletzungen

Die Folgende Übersicht zeigt welche Körperteile im Vereinssport am häufigsten betroffen sind.

 

Bei vielen Sportverletzungen, wie Bänderrissen, Gelenksschmerzen, Knochenbrüchen und Verstauchungen kommt es in irgendeiner Form auch zu Entzündungen. Wie bereits erwähnt hilft Cannabidiol aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung bei der Genesung nach einer Verletzung.

Studien (1 2) bestätigen, dass CBD die Heilung bei Knochenbrüchen fördert. Der Heilungsprozess bei Knochenbrüchen verläuft nicht nur signifikant schneller, sondern die Knochen verwachsen stärker und robuster als sie es zuvor waren.

Die meisten von uns wissen wie es sich anfühlt, wenn man aufgrund einer Verletzung eingeschränkt ist und keinen Sport ausüben kann. Eine echte Herausforderung für jeden der durch die Auseinandersetzung mit seinem Körper zu Balance und innerer Ausgeglichenheit findet. Die Berichte über die Effektivität von CBD lassen kaum Zweifel offen. Es lebe der Sport!

3. Training

CBD-Öl hat indirekt Einfluss auf das Training. Anders als bei THC (Tetrahydrocannabinol) kann CBD bei richtiger Dosierung eine belebende Wirkung haben. Es ist nicht immer leicht sich fürs Training zu motivieren, ein kleiner Schubs kann da oft den Unterschied machen. Eine genaue Dosierung dafür anzugeben ist schwierig, da CBD bei jedem unterschiedlich wirkt. Generell kann man aber sagen, dass kleine Dosen eher belebend und größere Dosen beruhigend wirken. Alles was du über die richtige Dosierung wissen musst findest du hier.

Ausdauersport
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CBD hat Einfluss auf den Stoffwechsel und vor allem auf den Fettstoffwechsel. Was den Wirkstoff natürlich für jene interessant macht die ein paar Kilo verlieren möchten. CBD regt den Fettstoffwechsel an, was im Ausdauersportbereich auf großes Interesse stoßt. Umso mehr Energie der Körper aus Fetten bezieht, desto länger bleibt er leistungsfähig.

Interessante Studien liegen bereits vor, es sind aber weitere Untersuchungen nötig um diese Theorie zu bestätigen.

Kraftsport
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Bodybuilder wollen Muskelmasse aufbauen (anabol). Leider kommt es nach jedem Training zu einem natürlichen Muskelabbau (katabol). Ziel ist es diesen Muskelabbau zu verhindern oder zumindest einzugrenzen.

Cannabidiol hat nachweislich Einfluss auf die Freisetzung kataboler Hormone wie Cortisol und Östrogen. Durch die Verringerung dieser Hormone wird Muskelgewebe langsamer abgebaut und mehr Muskelmasse bleibt erhalten.

Die Ansätze sind vielversprechend und auch diverse Erfahrungsberichte deuten auf eine mögliche Leistungssteigerung hin. Da die Nebenwirkungen von CBD-Öl unproblematisch sind, möchte ich Euch raten, es einfach selbst zu testen. Ich freue mich auf Eure Kommentare.

4. Abnehmen? 

Cannabidiol beeinflusst den Stoffwechsel, der wiederum Einfluss auf das Körpergewicht hat. Aus einer koreanischen Studie aus 2016 geht hervor, dass es die Bildung von “braunem fett” fördert und den Fettstoffwechsel vorantreibt.

Braunes Fettgewebe ist das “gute” Fett, es produziert Wärme und verbrennt daher Energie. Je mehr wir davon haben desto besser, leider überwiegt beim durchschnittlichen Erwachsenen das “schlechte” weiße Fettgewebe. Weißes Fett dient als Energiespeicher und ist für eine Vielzahl der heutigen Zivilisationskrankheiten verantwortlich. Vor allem der “Killer” Nr. 1, die Herzkreislauf- Erkrankungen, werden durch Übergewicht stark begünstigt. 

Nun deuten eben diese Untersuchungen darauf hin, dass CBD die Bildung des braunen Fettgewebes anregt. Ein gesunder Körper vermag sich selbst besser zu regulieren und zu einer solchen Regulation gehört auch ein gesundes Körpergeweicht. Da CBD-Öl den gesamten Organismus unterstützt, ist auch eine Optimierung des Körpergewichtes nicht weiter überraschend. 

CBD ist kein Wundermittel und kann eine gesunde und ausgewogene Ernährung nicht ersetzen, aber durchaus seinen Beitrag hin zu einer optimalen Gesundheit leisten. 

6. Schlaf, Anspannung, Stress und CBD-Öl

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Es sind die Phasen der Regeneration in denen wir stärker werden

 

Gesunder Schlaf, entspannte Muskeln und ein ruhiger Geist helfen uns dabei vollständig zu regenerieren. Damit wir am nächsten Tag unser volles Leistungspotential ausschöpfen können sind diese Ruhephasen von großer Wichtigkeit.

CBD-Öl hilft gegen Schlafstörungen. Einige Selbstversuche beweisen, dass es funktioniert. CBD erhöht die Gesamtdauer des Schlafes und hilft erwiesenermaßen gegen Insomnia sowie Einschlafstörungen. Cannabidiol trägt dazu bei psychische sowie physische Spannungen zu lösen und fördert einen gesunden Schlaf. CBD-Öl ist bekannt für seine geringen Nebenwirkungen und man fühlt sich am nächsten Tag topfit. Erfahre Mehr über CBD für einen gesunden Schlaf.

CBD-Öl hilft gegen Stress, Nervosität und Anspannung

Laut WHO nehmen stressbedingte Krankheiten von Jahr zu Jahr zu. Sport hilft zwar Stress abzubauen, trotzdem empfindet jeder Mensch, ob Sportler oder nicht, Stress. Für Sportler sind es meist die Stunden oder Tage vor einem Wettkampf.

Cannabidiol ist ein rein pflanzliches Mittel und wirkt unter anderem auf die Ausschüttung des Botenstoffs Adrenalin. Es hilft Stress und Anspannung zu reduzieren, wirkt beruhigend und schont somit unseren gesamten Kreislauf. Studien und Erfahrungsberichte bestätigen die entspannende Wirkung von CBD Öl.

Vollextrakte mit einem breiten Spektrum an Wirkstoffen (CBD, CBDA, CBG, THC, Terpene, Flavonoide) sind CBD-Isolaten vorzuziehen. Die Qualität der Öle entscheidet über die Wirkung und ist daher nicht zu unterschätzen. Wir haben das Thema CBD-Öl Qualität in einem anderen Artikel ausführlich beleuchtet. Öle in sehr guter Qualität findet Ihr in unseren Empfehlungen

Doping?

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CBD ist legal für alle. 

 

Die WADA (World Anti-Doping Agency) mit Sitz in Kanada wurde 1999 auf Initiative des Internationalen Olympischen Komitees, der Sportverbände und Regierungen ins Leben gerufen. Ihre Aufgabe ist: “Fairer Sport ohne Doping”

Seit 1. Januar 2018 zählt Cannabidiol nicht mehr zu den verbotenen Substanzen. Die WADA hat CBD von der Doping-Liste gestrichen, es wird nicht mehr kontrolliert und ist für alle Sportler freigegeben. Dies gilt natürlich nicht für THC, der psychoaktive Stoff ist weiterhin verboten.

Cannabis und Spitzensport sind enger miteinander verbunden als man annehmen würde. Cannabis kann für Sportler erwiesenermaßen hilfreich sein, da es die Muskelentspannung und Regeneration verbessert, Anspannungen verringert und einen besseren Schlaf unterstütz. All das kann zu verbesserter Leistung führen.

In einer WADA-Studie aus dem Jahr 2015 wurden von weltweit 300.000 Sportlern 4 % positiv auf Cannabinoide getestet. Auch einige Top-Athleten waren davon betroffen. Allen voran Michael Phelps, der mit 28 Medaillen der erfolgreichste Olympiateilnehmer aller Zeiten ist.

Die positive Wirkung von CBD wurde immer offenkundiger und viele hochkarätige Sportler aus verschiedensten Disziplinen haben sich für eine Legalisierung eingesetzt.

Da es sich um ein völlig ungefährliches Cannabinoid handelt, das in erster Linie für regenerative Zwecke verwendet wird und der Gesundheit dient wurde es letztendlich von der WADA freigegeben.

Die Welt- Gesundheits- Organisation (WHO) kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Laut einer Studie der WHO, welche im November 2017 veröffentlicht wurde, ist natürlich vorkommendes Cannabidiol (CBD) bei Menschen und Tieren sicher und gut verträglich. Es hat keine negativen Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit.

Wie wirkt CBD?

Das CBD wirkt direkt auf Körpereigene Rezeptoren (lateinisch für Empfänger). Im Körper angekommen dockt es an diese Empfänger an und interagiert mit ihnen. Am besten kann man sich das so vorstellen: Rezeptoren sind das Schloss, das CBD der passende Schlüssel dazu. Ist das Schloss erstmal offen kommt es zu einer Reaktion in den Zellen des Körpers. Im Falle von CBD werden entzündungshemmende, beruhigende, schmerzstillende, ausgleichende, harmonisierende Reaktionen hervorgerufen. 

Diese sogenannten Cannabinoid-Rezeptoren sind in fast jedem Organ und Körperteil zu finden. Das erklärt auch warum Cannabis auf so viele Bereiche des Körpers und der Psyche Einfluss nehmen kann. Nun werden diese Wirkstoffe über das Endocannabinoid-System auf unseren Körper verteilt.

Das Endocannabinoid-System ist Teil unseres Nervensystems und produziert körpereigene Cannabinoide, die für eine Reihe wichtiger Abläufe im Körper zuständig sind. 

  • Immunsystem
  • Schmerzempfinden
  • Ängste
  • Stimmungslage
  • Appetit
  • Schlaf
  • Körpertemperatur 
  • Stoffwechsel
  • Fettverbrennung

CBD wirkt auf alle diese Bereiche ein, hilft dem Körper ein natürliches Gleichgewicht herzustellen und dieses aufrecht zu erhalten. Die Hanfpflanze enthält rund 100 verschiedene Cannabinoide. Cannabidiol (CBD) ist dabei das Interessanteste und neben dem THC das Wirksamste. Es ist jedoch nicht psychoaktiv, und man behält einen völlig klaren Kopf.

Wie wird CBD eingenommen?

CBD-Öl

CBD-Öl wird mittels einer Pipette, tröpfchenweise unter die Zunge eingenommen. Es wird von der Mundschleimhaut aufgenommen und entfaltet seine Wirkung innerhalb von kurzer Zeit (ca. 10 min).

CBD-Öl kostet je nach Konzentration und Inhalt der Flasche zwischen 30 und 160 Euro. Der Preis ist abhängig von der Qualität der Hanfpflanze (Anbau) und der Extraktionsmethode. Der CBD-Gehalt liegt zwischen 2,5 und 25 % pro Fläschchen. 

CBD Creme

Cannabidiol kann auch direkt auf die Haut aufgetragen werden. Durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften kann es zum Beispiel bei Gelenksschmerzen helfen. Auch für die Anwendung bei diversen Hauterkrankungen wie Akne oder Schuppenflechte gibt es positive Berichte. Der Preis liegt je nach Konzentration zwischen 20 und 50 Euro. Mehr dazu in unserem Artikel: Hanfkosmetik, Wirkung und Empfehlungen.

CBD rauchen

CBD Blüten können mittlerweile auch in Österreich und der Schweiz legal gekauft werden. Diese Blüten weisen einen sehr geringen und gesetzlich erlaubten THC Gehalt auf. Machen daher nicht „high“, bieten aber trotzdem alle Vorteile von CBD. Da sich Gesetze laufend ändern, empfehlen wir sich vor dem Kauf darüber zu informieren. Die Preise liegen zwischen 20 und 60 Euro/5g. CBD über die Lungen aufzunehmen ist besonders effektiv, mehr dazu findet Ihr auf CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

CBD Kapseln

CBD-Öl in Kapselform, einfach schlucken und wirken lassen. Da die Kapseln nicht über die Schleimhäute aufgenommen werden, dauert es etwas länger bis sich die Wirkung entfalten kann. Laut Hersteller ist die Wirkung davon aber nicht beeinträchtigt. Kapseln werden gern von jenen genommen, die den Geschmack des Öls nicht mögen. Der Preis liegt je nach Konzentration zwischen 30 und 500 Euro (hohe Dosierung bis zu 250mg/Kapsel)

CBD Vaporizer (Verdampfer)

Eine andere Möglichkeit CBD einzunehmen ist es über einen Vaporiser zu verdampfen. Hierzu eignen sich CBD Kristalle, Öle oder auch Cannabisblüten. Beim Dampfen handelt es sich um eine gesunde Methode um Cannabidiol über die Lunge aufzunehmen, da es, anders als beim Rauchen, zu keinem Verbrennungsprozess und somit zu keinen Teerrückständen kommt. Der Preis liegt bei ca. 20 Euro für 10ml CBD-Liquid (50mg)

Fazit

Eine Möglichkeit um sich selbst zu verbessern ist von den Besten zu lernen. Es sind Top-Athleten die sich tagein tagaus mit ihrem Körper beschäftigen und die Limits nach oben verschieben. Ob im Training, der Regeneration oder im Ernährungsbereich, sie haben stets nur ein Ziel vor Augen, nämlich stärker, schneller und besser zu werden als sie es heute schon sind.

CBD wird im Profisport, vor allem in einer der härtesten Ligen der Welt wie der NFL oder der UFC als gängiges Hilfsmittel verwendet. Es ist heute von der Dopingliste gestrichen, weil es für die Gesundheit ungefährlich ist. Im Gegenteil, es unterstützt die so wichtige Regeneration und somit die Gesundheit eines jeden Menschen. Ob nun Profi, Freizeitsportler oder chronische Schmerzpatienten, jeder kann von CBD profitieren. 

Wir freuen uns über jeden Erfahrungsbericht von Euch, bitte postet diesen unten in den Kommentaren. 

Ähnliche Fragen

Hilft CBD-Öl gegen Muskelkater?
Muskelkater entsteht durch feine Risse im Muskelgewebe (Mikrotraumata), diese entzünden sich und verursachen Schmerzen. CBD-Öl ist entzündungshemmend und wirkt sich positiv auf regenerative Prozesse des Körpers aus. Ergo dessen hilft es auch gegen Muskelkater. 

Was ist CBD-Creme?
CBD-Creme ist eine mit dem Wirkstoff Cannabinoid (CBD) angereicherte Heilsalbe. Durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften kann es zum Beispiel bei Gelenksschmerzen helfen. Auch für die Anwendung bei diversen Hauterkrankungen wie Akne oder Schuppenflechte gibt es positive Berichte.

Hilft CBD-Öl beim Sport?
CBD wurde 2018 von der Dopingliste gestrichen. Ist somit legal und wird von Profisportlern verschiedenster Disziplinen verwendet. Es ist nachweislich entzündungshemmend und wirkt sich positiv auf regenerative Prozesse des Körpers aus. 

Ist CBD-Öl legal?
CBD-Öl (max. 0.2% THC) ist in den meisten Ländern legal und für jeden erhältlich.  Die WADA (World Anti-Doping Agency) hat CBD von der Doping-Liste gestrichen, es wird nicht mehr kontrolliert und ist für alle Sportler freigegeben.

No Comments on CBD-Öl und Sport. Profis nutzen CBD für die Regeneration.

CBD-Öl gegen Schmerzen. Alles über Erfahrungen, Dosierung, Wirkung.

Hilft CBD-Öl gegen Schmerzen?Es gibt mehrere Studien, die darauf hindeuten,…

Hilft CBD-Öl gegen Schmerzen?
Es gibt mehrere Studien, die darauf hindeuten, dass CBD (Cannabidiol) aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung, zu einer Linderung verschiedenster Schmerzsymptome beitragen kann. Es bedarf noch weiterer Studien, doch hunderte Erfahrungsberichte zeigen, dass CBD-Öl bereits erfolgreich gegen Schmerzen eingesetzt wird.

Die Forschung steht noch ziemlich am Anfang, doch die vielen positiven Rückmeldungen zu CBD-Öl von echten Menschen verdienen unsere Beachtung.

Wie so oft ist der Hausverstand der Wissenschaft einen Schritt voraus und es ist gut möglich, dass CBD-Öl bereits heute eine echte Alternative für viele Schmerzgeplagte darstellt.

Was genau die Wissenschaft dazu sagt, und wogegen CBD-Öl nun wirklich hilft darauf gehen wir in diesem Artikel ein. Alles Wissenswerte zum Thema Schmerzen und CBD-Öl findet Ihr hiernach. 

CBD kurz vorgestellt

CBD ist ein nicht psychoaktiver Wirkstoff der Hanfpflanze (Cannabis Sativa). Hanf wird seit Jahrtausenden als Heilpflanze und natürliches Schmerzmittel verwendet. Forscher aus aller Welt haben die Hanfpflanze wiederentdeckt und vor allem dem Cannabidiol (CBD) wird großes Potential beigemessen. 

Seine Anwendungsgebiete sind vielfältig, die Nebenwirkungen sehr gering. Es werden laufend Studien durchgeführt und die positiven Eigenschaften auf Körper und Geist wissenschaftlich belegt. 

CBD-Öl gegen Schmerzen. Was sagt die Wissenschaft?

CBD Öl wissenschaftlich belegt

Gegen welche Schmerzen kann CBD-Öl helfen? Hier eine Auflistung aller von uns gefundenen Anwendungsmöglichkeiten bezüglich CBD-Öl bei Schmerzen. All diese Anwendungsgebiete wurden bereits in einer oder mehreren Studien untersucht.

CBD Öl gegen chronische Schmerzen

Was sind chronische Schmerzen eigentlich? Chronische Schmerzen entstehen, wenn akute Schmerzen sich ständig wiederholen ohne dass diese ausreichend behandelt oder ausgeheilt werden. Sie erfüllen im Gegensatz zu akuten Schmerzen keine schützende oder warnende Funktion mehr und haben ihre biologische Notwendigkeit verloren. Chronische Schmerzen sind nun nicht mehr eine Begleiterscheinung der Erkrankung, sondern haben sich sozusagen verselbstständigt und sind nun ein eigenes Krankheitsbild.

Aufgrund der immer wiederkehrenden Schmerzen kommt es zu Veränderungen an den Nervenzellen, die in Rückenmark und Gehirn für die Weiterleitung und Verarbeitung von Schmerzreizen zuständig sind. Diese auch als „Schmerzgedächtnis“ bezeichneten Veränderungen führen dann dazu, dass eine Schmerzempfindung entsteht, ohne dass die Schmerzrezeptoren erregt werden. 

Genau hier kommt CBD ins Spiel.

Cannabidiol ist eine chemische Verbindung die direkt mit den Regulationssystemen des Körpers interagiert und auf die Homöostase einwirkt. Dabei können körperliche Prozesse wie eben auch Schmerz beeinflusst werden.

Bei dieser Studie handelt es sich um eine Übersicht vieler Studien die zwischen 1980 und 2008 durchgeführt wurden. Sie handeln von der Wirkung von CBD auf chronische Schmerzen. Die Ergebnisse zeigen einen positiven Effekt in der Schmerztherapie ohne behindernde Nebenwirkungen. Zudem wurden positive Auswirkungen auf Schlafstörungen festgestellt.

Gelenkschmerzen, Arthritis 

Schmerzpatient Cannabidiol

Gelenkschmerzen sind eine häufig auftretende und sehr schmerzhafte Krankheit. Die Erkrankungsrate steigt von Jahr zu Jahr und derzeit sind allein in Deutschland ca. 10 Millionen Menschen davon betroffen. 

CBD ist erfolgreich gegen Gelenkschmerzen und Entzündungen getestet worden. Bei Arthritis und Arthrose handelt es sich beide Male um eine Gelenkentzündung, jedoch verschiedenen Ursprungs. 

Bei der Arthrose handelt es sich um einen übermäßigen Gelenkverschleiß aufgrund des Abbaus des Gelenkknorpels. Infolge dieser „Abnutzungserscheinungen“ treten in den Gelenken schmerzhafte Entzündungen auf. Typischerweise sind davon Hüfte, Daumen und Kniegelenk betroffen.

Arthritis wird nach infektiös und nicht infektiös unterschieden. Die häufigste Form von Arthritis ist die nicht infektiös auftretende rheumatoide Arthritis. Eine Autoimmunerkrankung bei der das Immunsystem gestört ist und die eigenen Gelenke angreift.

Diese Studie aus 2016 untersuchte entzündete Gelenke von Ratten. Die Versuchsobjekte wurden mit CBD Gel behandelt und nach wenigen Tagen stellten die Forscher eine Verminderung der Entzündung sowie des generellen Schmerzes fest. Die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung von CBD-Öl muss noch weiter untersucht werden, aber die Untersuchungen scheinen vielversprechend für Arthritispatienten.

Arthrose

Auch bei Patienten mit Arthrose kommen die Forscher laut dieser Studie zu der Erkenntnis, dass CBD-Öl Schmerzen lindern und Nervenschäden entgegenwirken kann.

Schmerzen in Verbindung mit Krebstherapie (Chemotherapie)

Das Nationale Krebs Institut (NCI) in den Vereinigten Staaten hat CBD Öl als mögliche Option für eine Schmerzlinderung bei Chemotherapie angegeben. Auch in Verbindung mit Opiaten scheint CBD die Wirkung dieser zu verstärken. 

Entzündungshemmend

Ähnlich wie bei der oben genannten Arthritis Studie kamen Forscher zu der Konklusion, dass CBD eine sichere, hilfreiche Unterstützung für Patienten mit Nervenschmerzen sein kann. Auch im Leistungssport findet das CBD Anwendung, wie es die Regeneration der Athleten unterstützt könnt ihr hier nachlesen.

Neben den oben genannten Anwendungen ist Epilepsie die am meisten erforschte Krankheit in Verbindung mit CBD-Öl. Es gibt eine Vielzahl guter Studien und es wurde bereits bewiesen, dass CBD bei diversen Formen von Epilepsie hilft.

Auch gegen die Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose (MS) sind vielversprechende Studien vorhanden. MS ist eine Krankheit, die über die Nerven und das Gehirn den gesamten Körper befällt. Dabei zählen Muskelkrämpfe zu den häufigsten Symptomen. Diese Krämpfe können so große Schmerzen verursachen, dass an ein normales Leben häufig nicht mehr zu denken ist. Mit CBD-Öl konnten diese Symptome verringert werden.

CBD-Öl gegen Kopfschmerzen und Migräne

Kopfschmerzen Migräne Hanfpflanze

Kopfschmerzen oder sogar Migräne sind Schmerzen, die den Alltag unerträglich machen können. Betroffene werden das bestätigen. Der Wirkstoff CBD wirkt sich positiv auf diese Leiden aus, wie einige Studien belegen. Ausführliche Information findet Ihr auf CBD-Öl gegen Migräne. Kontrolle über das eigene Wohlbefinden.

Regelschmerzen und CBD – Öl

Wir konnten keine wissenschaftlichen Belege finden, dass CBD – Öl auch bei Menstruations- oder Regelschmerzen hilft. Doch einige Selbstversuche unserer Damen haben gezeigt, dass CBD – Öl die monatlichen Leiden lindert und Entspannung bringt.

Gerade zur Zeit der Menstruation sind Frauen oft gereizt und alles andere als entspannt. Die Einnahme von CBD – Öl fördert das Wohlbefinden, bringt Entspannung und lindert die „Angespanntheit“ in allen Bereichen. Den ganzen Artikel findet Ihr auf:  CBD-Öl gegen Regelschmerzen. CBD – Menstruationsbeschwerden ade.

Schlafstörungen

CBD-Öl kann körperliche und psychische Anspannungen lösen. Körper und Geist entspannen sich und das Einschlafen sowie Durchschlafen fällt leichter. Die Einnahme von CBD – Öl mag dabei helfen leichter ein und dabei auch tiefer und länger zu schlafen. 

Studien zeigen, dass CBD die Gesamtdauer des Schlafes erhöhen und Insomnia (Schlaflosigkeit) lindern kann. Vor allem bei Patienten mit chronischen Schmerzen. Alles was es über Schlafstörungen zu wissen gibt, findet Ihr auf unserem Artikel: CBD-Öl gegen Schlafstörungen.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten für CBD-Öl

  • Akne
  • Parkinson
  • Depression
  • Angst und Nervosität
  • Suchtverhalten
  • Stress

Vollextrakte mit einem breiten Spektrum an Wirkstoffen (CBD, CBDA, CBG, THC, Terpene, Flavonoide) sind CBD-Isolaten vorzuziehen. Die Qualität der Öle entscheidet über die Wirkung und ist daher nicht zu unterschätzen. Wir haben das Thema CBD-Öl Qualität in einem anderen Artikel ausführlich beleuchtet. Öle in sehr guter Qualität findet Ihr in unseren Empfehlungen

Was ist CBD-Öl?

CBD-Öl ist ein mit CBD (Cannabidiol) angereichertes Trägeröl (Hanföl, Olivenöl oder Kokosöl). Dem jeweiligen Trägeröl wird das CBD in verschieden hoher Konzentration beigemischt. Die Konzentrationen variieren zwischen 2 und 25%. 

  • CBD ist nicht psychoaktiv (macht nicht high)
  • CBD ist ein natürliches Heilmittel 
  • CBD hat keine lästigen Nebenwirkungen
  • CBD ist vielseitig einsetzbar 
  • CBD macht nicht süchtig
  • CBD ist der Gesundheit zuträglich (WHO)
  • CBD ist in den meisten Länder legal erhältlich

Über die heilende Wirkung von Hanf besteht lange kein Zweifel mehr. 

CBD (Cannabidiol) der Wirkstoff

Hanfpflanze Eiweißprotein
Hanf, ein natürliches Heilmittel

CBD ist eine von über 60 verschiedenen chemischen Verbindungen, sogenannten Cannabinoiden, die in der Hanfpflanze vorkommen. Diese Cannabinoide können vom Körper selbst produziert (Endocannabinoid) oder von außen zugeführt werden (Phytocannabinoide).

Es sind chemische Verbindungen die direkt mit den Regulationssystemen des Körpers interagieren und auf die Homöostase (das innere Gleichgewicht) einwirken. Dabei werden körperliche Prozesse wie die Stimmung, der Schlaf, der Appetit und das Schmerzempfinden beeinflusst. 

Cannabinoide entfalten ihre Wirkung indem sie sich an verschiedene Rezeptoren anlegen. Viele dieser befinden sich im Gehirn, der Leber und der Niere. Die CB1-Rezeptoren im Gehirn, befassen sich mit Appetit, Erinnerungen, Stimmung, Emotionen und Koordination. Auch THC bindet an diese Rezeptoren. CB2-Rezeptoren sind häufiger im Immunsystem und beeinflussen Entzündungen und Schmerzempfinden.

CBD wird aus den Blättern, den Blüten und den Stielen der Hanfpflanze Cannabis Sativa gewonnen, es wirkt nicht psychoaktiv und ist im Vergleich zu THC (Tetrahydrocannabinol) legal erhältlich.

Aufgrund seiner positiven Eigenschaften rückt CBD immer mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit und wird fortlaufend getestet. Die aktuellen Erfahrungsberichte sind positiv und auch die Nebenwirkungen sind erfreulich gering.

Die Einnahme von CBD

CBD ist in den verschiedensten Formen erhältlich und kann zur innerlichen, als auch äußerlichen Anwendung verwendet werden. 

CBD-Öl Tropfen

Die wohl bekannteste Methode der Einnahme von CBD ist in Form von Öl. Das mit CBD angereicherte Öl wird unter die Zunge getropft und über die Schleimhäute aufgenommen. Die Wirkung setzt relativ schnell ein (ca. 10 min). Der Geschmack des Hanföls wird mit zunehmender Konzentration etwas bitter. 

Die Dosis variiert von Person zu Person. Grundsätzlich empfehlen wir sich langsam an die für sich richtige Dosis heranzutasten. 

Die Anwendungsempfehlung der Hersteller liegt bei 2 mal täglich 5 Tropfen für das 5 und das 8 %ige CBD – Öl. Vor Gebrauch gut schütteln. Die Hanftropfen vor Licht geschützt und bei Raumtemperatur lagern. 

CBD-Öle kosten je nach Konzentration zwischen 30 und 130 Euro. Es gibt viele gute Hersteller, in unseren Empfehlungen haben wir Öle gelistet die das volle Spektrum der Hanfpflanze beinhalten, qualitativ hochwertig sind und Wirkung zeigen. 

CBD Creme

Cannabidiol kann auch direkt auf die Haut aufgetragen werden. Durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften kann es zum Beispiel bei Gelenkschmerzen helfen. Auch für die Anwendung bei diversen Hauterkrankungen wie Akne oder Schuppenflechte gibt es positive Berichte. 

CBD Kapseln

CBD-Öl in Kapselform, einfach schlucken und wirken lassen. Da die Kapseln nicht über die Schleimhäute aufgenommen werden, da sie ja gleich geschluckt werden, dauert es etwas länger bis sich die Wirkung entfalten kann. Laut Hersteller ist die Wirkung davon aber nicht beeinträchtigt. Kapseln werden gern von jenen genommen, die den Geschmack des Öls nicht mögen. 

CBD rauchen

CBD Blüten können mittlerweile auch in Österreich und der Schweiz legal gekauft werden. Diese Blüten weisen einen sehr geringen und gesetzlich erlaubten THC Gehalt auf. Machen daher nicht „high“ bieten aber trotzdem alle Vorteile von CBD. Da sich Gesetze laufend ändern, empfehlen wir sich vor dem Kauf darüber zu informieren. 

Alle Infos zum Thema findet Ihr auf CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

CBD Vaporizer (Verdampfer)

Eine andere Möglichkeit CBD einzunehmen ist, es über einen Vaporizer zu verdampfen. Hierzu eignen sich CBD Kristalle, Öle oder auch Cannabisblüten. Beim Dampfen handelt es sich um eine gesunde Methode um Cannabidiol über die Lunge aufzunehmen, da es, anders als beim Rauchen, zu keinem Verbrennungsprozess und somit zu keinen Teerrückständen kommt.

Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Schmerzmitteln

Herkömmliche, also chemische Schmerzmittel sind zwar meist recht kostengünstig, haben aber oft unangenehme, starke Nebenwirkungen von denen viele manchmal auch gar nichts wissen. Um ganz ehrlich zu sein, waren wir selbst erschüttert was die Recherche für diesen Artikel zu Tage gebracht hat.

Hanföl hingegen wird gut vertragen und die Nebenwirkungen sind im Vergleich verschwindend gering. 

CBD-Öl wirkt innerhalb von Minuten da es über die Schleimhäute aufgenommen wird.

Chemische Schmerzmittel wie Paracetamol, Aspirin, Diclofenac und Ibuprofen können schwerwiegende teils lebensbedrohliche Nebenwirkungen haben.

Nebenwirkungen von herkömmlichen Schmerzmitteln

  • Leberversagen
  • Bluthochdruck 
  • Magen-Darm-Blutungen
  • Gehirnblutungen
  • Atemnot
  • Nierenversagen
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Asthmaanfälle 
  • Müdigkeit 
  • Schwindel
  • Erbrechen
  • Übelkeit
  • Magen- Darm- Durchbruch

Nichts desto trotz haben diese Medikamente ihren Platz und wir möchten deren Wirkung auch gar nicht anzweifeln. Über längere Schmerzperioden sollten diese Medikamente doch mit Vorsicht eingenommen werden. 

Nebenwirkungen von CBD-Öl

Cannabidiol wird allgemein gut vertragen. Die Einnahme von CBD-Öl kann aber auch Nebenwirkungen haben. Diese sind selten und vergleichsweise harmlos, wie wir finden. 

  • Benommenheit
  • Schläfrigkeit
  • Trockener Mund
  • Niedriger Blutdruck
  • Appetit anregend/hemmend
  • kann die Wirkung anderer Medikamente hemmen (mit Arzt abklären)
  • Durchfall

CBD-Öl wirkt beim einen mehr, beim anderen weniger, doch einen Versuch ist es wert. Berichten zufolge konnten viele Menschen, durch die Einnahme von CBD, die Dosis ihrer herkömmlichen Schmerztabletten auf ein Minimum reduzieren. Wir stießen auch auf Fälle, die ihre Medikamente ganz absetzen konnten. 

Wechselwirkung mit anderen Medikamenten

Meistens erfolgt die Einnahme von CBD-Öl nicht auf Anraten eines Arztes sondern aufgrund von Eigeninitiative. Menschen, die bereits unter bestimmten Symptomen leiden suchen nach einer Alternative zu den oft schlecht verträglichen Medikamenten der Pharmaindustrie. 

Die Einnahme von CBD-Öl kann zu unerwünschten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten führen. Cannabidiol wirkt auf die Aktivität von Rezeptoren und Enzymen im Körper. Einige davon sind für die Aufnahme und den Abbau von anderen Medikamenten verantwortlich und können somit die Wirkung sowie die Wirkungsdauer dieser Medikamente verändern.

Bei diversen Säurehemmern, Gerinnungshemmern, Schmerzmitteln und Neuroleptika ist Vorsicht geboten. Patienten, die regelmäßig andere Medikamente einnehmen, sollten vor der Einnahme von CBD-Öl, Rücksprache mit ihrem Arzt halten. Alles was du über Nebenwirkungen wissen musst.  

CBD-Öl in der Schwangerschaft

Die Zeit der Schwangerschaft ist für die Eltern eine sehr intensive Zeit, die neben all den schönen Gefühlen auch oft mit Gefühlen der Angst und Zweifel in Verbindung steht. Mütter wollen alles richtig machen und keine Risiken eingehen. 

CBD ist im Zusammenhang mit Schwangerschaft noch relativ unerforscht. Im Rahmen unserer Recherche im Internet haben wir keine Studien gefunden, die klar belegen, dass die Verwendung von Cannabidiol in der Schwangerschaft schädlich sei. Und betrachtet man all die Vorteile die CBD-Öl auf den Körper und Geist hat, ist es schwer vorstellbar, dass es der Mutter oder dem Kind schaden könnte. Nichts desto trotz wird davon abgeraten CBD während er Schwangerschaft einzunehmen. Zumindest so lange bis es genauere Studien zu diesem Thema gibt.

Macht CBD-Öl süchtig?

Nein. CBD (Cannabidiol) macht nicht süchtig. Laut einer 27 Seiten langen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) macht Cannabidiol weder süchtig noch läuft man Gefahr CBD zu missbrauchen. Es handelt sich um einen absolut ungefährlichen Bestandteil der Hanfpflanze.

Mittlerweile ist es also auch bei der WHO angekommen und das spricht für CBD aber auch für die Hanfpflanze als Ganzes. Wir sind der Meinung diese Pflanze hat noch weit mehr zu bieten als die Vorteile des Cannabidiol.

Auch über ihren Wert als Rohstoff wird man in Zukunft noch viel hören, ob als Dämmmaterial für den Hausbau oder als Baumwollersatz in der Kleiderherstellung. Auch die Kosmetikindustrie hat die Vorteile der Inhaltsstoffe der Hanfpflanze entdeckt und es kommen laufend neue Produkte auf den Markt.

Was kostet CBD-Öl?

10 ml CBD-Öl kosten zwischen 30 und 160 Euro. Die Preise sind abhängig von der Qualität, dem Herstellungsverfahren und vor allem von der Konzentration des CBD-Extrakts. 

5%iges CBD-Öl kosten je 10 ml ca. 30 Euro.

25%iges CBD-Öl kosten je 10 ml ca. 160 Euro.

Qualitätsunterschiede von CBD-Öl

Die Qualität des Rohstoffs, also der Hanfpflanze selbst, sind ein Merkmahl für gute CBD-Öl Qualität.

  • Art des Anbaus (Spritzmittel vs Bio)
  • Herkunft der Pflanze 
  • Bodenqualität (Schwermetalle, Giftstoffe)

Wie die Wirkstoffe aus der Hanfpflanze gewonnen werden, sprich die Extraktionsmethode spielt für die Qualität von CBD-Öl eine Rolle. Wie viel Wirkstoffe sind in dem Öl wirklich enthalten?

  • Ethanol-Extraktion (Alkohol) 
  • Öl-Extraktion
  • CO²-Extraktion

CBD-Öl von bester Qualität stammt von Hanfpflanzen aus natürlichem und biologischem Anbau. Frei von Pestiziden und Schwermetallen. Gewonnen aus schonender CO2-Extraktion oder Alkohol Extraktion. Gute CBD-Öle (5 %) kosten zwischen 30 und 45 Euro. Mehr zum Thema Qualität findet Ihr unter: “CBD-Öl Qualität”

CBD-ÖlGewöhnungseffekt bzw. Toleranzentwicklung? 

Der Begriff Toleranzentwicklung kommt aus der Pharmakologie und bezeichnet die Anpassung des Körpers an einen Wirkstoff, in unserem Fall das CBD der Hanfpflanze. Der Organismus gewöhnt sich an den jeweiligen Wirkstoff (oder das Medikament) und der erhoffte Effekt lässt nach. Eine Gewöhnung tritt fast bei jedem Medikament auf und führt im Normalfall zu einer Anpassung der Dosierung. 

Bezüglich CBD-Öl gibt es tausende Erfahrungsberichte die sowohl für als auch gegen eine Toleranzentwicklung sprechen. Wir persönlich haben im laufe der Zeit immer eine leichte Toleranzentwicklung feststellen können. Sobald wir die CBD-Aufnahme aber für ein paar Tage ausgesetzt haben, war wieder die volle Wirkung zu spüren.   

Fazit

Unserer Meinung nach ist CBD-Öl eine echte Alternative zu chemischen Schmerzmitteln. Hanf ist ein natürliches Heilmittel und wird seit Jahrtausenden als solches verwendet.

Neben der schmerzlindernden und entspannenden Wirkung gibt es noch viele andere Anwendungsmöglichkeiten für CBD-Öl.

Wir vertreten den Standpunkt, dass in der Natur für viele Leiden ein Kraut gewachsen ist und bevor wir unseren Körper mit chemischen Mitteln belasten, wählen wir stets die pflanzliche Alternative. Wir sind keine Ärzte und können bzw. wollen keine Diagnosen stellen, doch viele Erfahrungsberichte zeigen, dass CBD-Öl schon vielen Menschen geholfen hat. Einen Versuch ist es allemal wert und die Rücksprache mit einem Arzt ist bestimmt auch gut investierte Zeit!

Ähnliche Fragen über CBD-Öl

Hilft CBD-Öl gegen Rückenschmerzen?
CBD-Öl wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd. Dazu wirkt es entspannend auf die Muskulatur des Körpers. Studien zeigen eine entkrampfende Wirkung. Aufgrund dieser Erkenntnisse ist darauf zu schließen, dass es gegen Rückenschmerzen hilft. 

Hilft CBD-Öl gegen Schmerzen bei Hunden?
CBD-Öl kann zu einer Schmerzlinderung bei Hunden und anderen Haustieren beitragen. Wie beim Menschen hat CBD eine entspannende Wirkung. Zudem hilft es stressige Situationen, wie zb. das Autofahren, für den Vierbeiner angenehmer zu gestaltet.

Wie wird CBD-Öl eingenommen?
CBD-Öl wird mittels einer Pipette, tröpfchenweise unter die Zunge eingenommen. Es wird von der Mundschleimhaut aufgenommen und entfaltet seine Wirkung innerhalb von kurzer Zeit (ca. 10 min). CBD-Öl kann auch in Form von Kapseln konsumiert oder geraucht werden.

Wie lange wirkt CBD-Öl?
Durchschnittlich wirkt CBD-Öl zwischen vier und zehn Stunden. Nach 20 Minuten erreicht das CBD-Öl seine volle Wirkung. Die Dauer der Wirkung ist abhängig von der verabreichten Dosis. 

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