Cbd Öl und Hanfprotein

Hanfprotein, Muskelaufbau, meine Erfahrung und Bioverfügbarkeit.

Die moderne Fitnessindustrie macht einem den Muskelaufbau einfach, häufig nur…

Die moderne Fitnessindustrie macht einem den Muskelaufbau einfach, häufig nur leider auf Kosten der Gesundheit. Ich versorge meinen „einzigen“ Körper gerne so effizient und vor allem so gesund wie möglich. Dementsprechend hoch sind meine Ansprüche an Nahrungsergänzung und Eiweißpulver. Nach Jahren der Recherche und Vergleichen ist daher Proteinpulver aus Hanfsamen, heute fixer Bestandteil meiner Fitnessernährung.

Wie gut eignet sich Hanfprotein für den Muskelaufbau und wie steht es um seine Bioverfügbarkeit? Hanfprotein eignet sich hervorragend für Muskelaufbau, es enthält alle essentiellen Aminosäuren und liefert diese dem Körper in sehr hoher Bioverfügbarkeit. Soll bedeuten, der Körper kann Hanfprotein schnell und leicht verdauen und erhält alles was er braucht, für Muskelreparatur und natürlich für Muskelwachstum.

Fitnesscenter-Kunden konzentrieren sich meist zu sehr auf pralle Oberarme, und zu wenig auf ihre langfristige Gesundheit. Durchaus verständlich, aber kurzsichtig, und früher oder später höchstwahrscheinlich gefährlich. Mit Hanfproteinpulver stehen dies Ziele nicht mehr in Konflikt, sondern lassen sich auf geniale Weise vereinen.

Die Vorteile von Hanfprotein

Hanfproteinpulver ist im Vergleich zu den meisten anderen Proteinpräparaten wesentlich weniger verarbeitet. Proteinpulver aus Whey, Kasein, Soja, Erbsen oder Reis sind lediglich erhältlich in Form von Isolat, Konzentrat oder Hydrolysat. Soll bedeuten, der Proteinanteil im ursprünglichen Nahrungsmittel wird aufwendigst extrahiert, unter Zuhilfenahme von Hitze, Druck, häufig auch Chemie. Das muss nicht zwingend schlecht sein, habe ich aber die Wahl, greife ich zu einer weniger verarbeiteten Alternative.

Hanfprotein hingegen entsteht aus mechanisch gepressten, entölten, gemahlenen und gesiebten Hanfsamen. Es enthält immer noch die meisten der im Hanfsamen enthaltenen Nährstoffe. Es ist daher eher eine Art sehr proteinreiches Lebensmittel als Nahrungsergänzung. Eine genauere Gegenüberstellung der Verarbeitung von Hanfprotein auf der einen, und Wheyprotein auf der anderen Seite, findet Ihr im Artikel „Hanfprotein vs. Whey“. Hanfprotein ist aber nicht nur wesentlich gesünder als andere Proteinpulver, sondern darüber hinaus auch noch:

  • beinah ausnahmslos sehr gut verdaulich,
  • hypoallergen,
  • auch ohne Zusätze zumindest erträglich im Geschmack,
  • ein geschmacklicher Mehrwert in Smoothies und Backwaren,
  • auch in hoher und biologischer Qualität preisgünstig,
  • Teil einer nachhaltigen, umweltschonenden Produktionskette.

Enthält Hanfprotein alle essentiellen Aminosäuren?

Hanfprotein Aminosäuren Biologische Wertigkeit
Hanfprotein enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren.

Ja das tut es! Ihr findet zu diesem Thema umfangreichere Aufklärung in meinem Artikel „Hanfprotein, Aminosäuren und biologische Wertigkeit“. Viele Stimmen im Internet behaupten, Hanfprotein enthält nicht nur alle essentiellen Aminosäuren, sondern auch noch im idealen Verhältnis zueinander. Nun der Begriff des „idealen Verhältnisses“ mag dehnbar sein, ich kann diese Aussage nach tiefer gehender Beschäftigung mit dem Thema, so nicht ganz unterstreichen.

Whey, Ei- oder Sojaprotein haben laut aktueller Kenntnisse ein ausgeglicheneres Aminosäureprofil als Hanf. Soll bedeuten, der Körper wäre effektiver mit Eiweiß versorgt, bekäme er z. B. nur Whey, als bekäme er nur Hanfprotein. Allerdings ist dies eine etwas sinnlose und realitätsferne Überlegung. In welcher Situation wäre jemand denn heute lediglich auf eine einzige Proteinquelle angewiesen? So gut wie niemals! Wir essen täglich mindestens 5 verschiedene Proteinquellen. Und mit jeder weiteren Proteinquelle verbessert sich im Schnitt das Aminosäureprofil der Gesamternährung. Der Körper speichert und kombiniert die einzelnen Aminosäuren dann ganz nach Bedarf, über Stunden und Tage hinweg.

Im Rahmen einer jeden auch nur annähernd sinnvoll gestalteten Ernährung ist Hanfprotein damit ebenso potent für schieren Muskelaufbau wie jedes andere Proteinpräparat. Zusätzlich erlaubt es aufgrund seiner Eigenschaften in Sachen Verarbeitung, Mineralstoffe und Lebensmittelbegleitstoffe, größere Mengen davon zu essen. Mit Wheyprotein kam es bei höherer Dosierung, aufgrund des Fehlens der Begleitstoffe, schon mal zu Darmvergiftungen. Bezüglich der vertretbaren Verzehrmenge ist Hanfprotein demnach sogar eine wesentlich potentere Proteinquelle.

Hanfprotein und Lysin

Lysin ist jene einzige essentielle Aminosäure, die in Hanfprotein etwas unterrepräsentiert ist und es daher als alleinige Proteinquelle etwas weniger potent macht. Ist dies ein Grund zur Sorge oder ein Grund, zu anderen Proteinpulvern zu greifen? Keinesfalls. Lysin ist in vielen tierischen Lebensmitteln und Hülsenfrüchten sogar ein wenig überrepräsentiert. Hanfprotein stellt so gesehen einen sinnvollen Ausgleich dar.

Für jene, die vegan leben und dennoch das ideale Aminosäureprofil in ihrem Proteinshake wollen, hier eine einfache Lösung: Kombiniert das Hanfprotein mit Soja- Erbsen- oder Lupinenprotein. Vor allem Lupinen haben sehr viel Lysin. Ein Teil Lupinenprotein auf 3 oder 2 Teile Hanfprotein führt zu einem sehr ausgeglichenem Profil. Ich persönlich ergänze die Mischung noch um einen kleinen Teil hochwertigen Reisproteins.

Selbst für jene unter Euch, die vegan leben und Hülsenfrüchte schlecht vertragen gibt es eine Lösung: Besorgt Euch Lysin als isolierte Aminosäure, kombiniert 500 mg Lysin mit etwa 30 g Hanfproteinpulver und fertig ist das Aminosäureprofil wie es auch aus z. B. einer Kombination von Ei, Huhn und Whey entsteht. Das mag vielleicht nicht mehr natürlich sein, deshalb aber auch nicht schädlich. Immerhin gilt isoliertes Lysin als effektiv unter anderem in der Krebsbekämpfung.

Hanfprotein vor oder nach dem Training?

Ich bin Fan von Intermittent Fasting, trainiere daher meist mit leerem Magen. Ich eile nach dem Training aber auch nicht direkt in die Küche um das sog. Metabolic Window zu nutzen. Zu „Meal Timing“ im Zusammenhang mit Sport gibt es so viele unterschiedliche Meinungen. Am besten also: Selbst rausfinden! Ich habe so ziemlich alle Ansätze getestet und komme zu dem Schluss dass jene Recht haben, die sagen, man solle einfach trainieren, vernünftig essen und sich nicht zu viel Stress ums Meal Timing machen. Hauptsache die Muskeln erhalten Trainingsreize und werden versorgt. Das „Wann“ ist bei weitem nicht so wichtig wie das „Dass“.

Für Optimierungswillige trotzdem ein paar Überlegungen: Ich musste mich ans Training mit leerem Magen erst gewöhnen und würde es vor allem Unerfahrenen, nicht empfehlen. Ich konzentriere mich auch eher auf maximale Effizienz als auf maximalen Muskelaufbau. Meine generelle Empfehlung wäre (sowohl aus persönlicher Erfahrung als auch Recherche): Esst vor dem Training nur etwas Obst oder trinkt einen kleinen Proteinshake. Den großen Proteinshake trinkt Ihr dann nach dem Training. Das funktioniert für die Meisten ganz gut. Aber bitte experimentiert und fühlt in Euch hinein. Bei dem Thema sind Menschen häufig sehr unterschiedlich.

Welche Menge Hanfprotein pro Tag?

Das hängt natürlich von Faktoren wie genereller Ernährung, Trainingsart, Trainingsausmaß, Konstitution, Gewicht etc. ab, die Angaben auf den Verpackungen haben sich aber ganz gut bewährt. 30 Gramm am Tag, das entspricht etwa 2 mittleren Esslöffeln, sind für den Beginn eine vernünftige Menge. Je nach Bedarf kann dann reduziert, erhöht oder auch stark erhöht werden. Eine Überdosierung mit Hanfprotein ist so gut wie unmöglich. Für mehr Details und Erläuterungen verweise ich Euch auf meinen Artikel „Hanfprotein, die richtige Dosierung“.

Mit Hanfprotein zunehmen. Wie viele Kalorien hat es?

Hanfprotein zunehmen
Mit Hanfprotein kann man zunehmen, an Muskelmasse.

Hanfproteine haben meist um die 350 kcal pro 100 g. Jenes, das ich Euch empfehle, hat einen geringeren Fettanteil und nur 320 kcal. Das macht nur etwa 100 kcal pro Portion (30 g). Wenn Ihr entsprechend trainiert, lässt es sich damit auf jeden Fall zunehmen, und zwar an Muskelmasse. Wer sich, aus welchen Gründen auch immer, einen Fettpolster anessen will, dem rate ich eher zu insgesamt fetteren Lebensmitteln mit mehr Kalorien wie z. B. geschälten Hanfsamen.

Ab welcher Menge wird Hanfprotein ungesund?

Die bedenkliche Menge liegt bei Hanfprotein aufgrund seiner Eigenschaften und Wirkung wesentlich höher als bei jedem anderen Proteinpulver. Es heißt, man könne sogar monatelang ausschließlich von Hanfprotein leben. Ich kenne aber keine konkreten Beispiele oder Beweise für solche Behauptungen. Ich hätte gesagt, esst nicht mehr als maximal 100 Gramm Hanfproteinpulver täglich. Damit hätten die meisten Menschen bereits mehr als die Hälfte ihres Proteinbedarfs gedeckt.

Ich will noch mal betonen: 100 Gramm betrachte ich als die Obergrenze dessen, was gesund und sinnvoll ist. Kaum ein Mensch braucht je so viel davon, und schon gar nicht mehrere Tage in Folge. Der Großteil des Proteinbedarfs sollte immer noch aus regulären Mahlzeiten stammen. Nachhaltiger Muskelaufbau geschieht schon bei einer täglichen Menge von 1,3 bis 1,5 Gramm Protein pro KG Körpergewicht. Alles darüber zeigt kaum zusätzlichen Effekt und belastet lediglich den Organismus. Ab 2 Gramm und mehr wird es gesundheitlich bedenklich.

Ist Hanfprotein bedenklich in Sachen Doping oder THC?

Nein! Hanfprotein enthält weder Inhaltsstoffe, die zu einem positiven Dopingtest, noch zu einem positiven Drogentest führen. Ich habe es bereits in vielen anderen Beiträgen erwähnt und erwähne es gerne noch mal: Die einzigen Bestandteile der Hanfpflanze, die THC bilden, sind die Blüten. Wenn es zu Fällen von Grenzwertüberschreitungen kommt wie damals beim Veganz Hanfprotein von DM, dann weil es bei Ernte oder Verarbeitung zu Kontakt zwischen Samen und Blüten gekommen ist. So was kommt nur sehr selten vor und führt dann schon mal zu sensationslüsterner Aufregung.

Mein Hanfprotein Testsieger

Die Auswahl eines Produkts gestaltet sich inzwischen etwas schwieriger als gedacht. Sehr viele Hersteller und Anbieter importieren Hanfsamen aus China, füllen diese dann lediglich in Deutschland ab und versehen sie mit deutschem Bio-Siegel. Ich will nicht behaupten, Chinesen hätten unzureichende Standards für uns Europäer, aber bei Lebensmitteln vertraue ich dann doch gerne auf deutsche und österreichische Qualität. Immerhin ist China eines der Länder, dessen Bewohner wegen Luftverschmutzung mit Atemmasken auf die Straße gehen. Zusätzlich zur hohen Qualität kann ich mir bei heimischen Produkten auch sicher sein, dass weder lange Lagerung noch lange Transportwege stattgefunden haben.

Es gibt viele Kriterien für ein gutes Hanfprotein, neben der Herkunft und Qualität, auch Geschmack, Löslichkeit, Nährwerte, Ballaststoffanteil und natürlich Proteinanteil. Auf unserer Empfehlungsseite habe ich all diese Punkte im Detail erklärt und dabei hat sich eindeutig das Produkt des österreichischen Herstellers Hanfland hervorgetan. Es ist mein absoluter persönlicher Favorit und daher auch meine Top-Empfehlung für Euch:

No Comments on Hanfprotein, Muskelaufbau, meine Erfahrung und Bioverfügbarkeit.

Hanfsamen keimen – zuhause Hanfsprossen und Hanfgras ziehen.

Ich ziehe seit Jahren eigene Sprossen und Gräser. Der lustige…

Ich ziehe seit Jahren eigene Sprossen und Gräser. Der lustige Hinweis auf der Packung der Hanfsamen von DM war schließlich Grund genug, dies auch mit Hanfsamen zu versuchen.

Zunächst, was sind Sprossen und Gräser? Wofür macht man das? Was passiert dabei? Funktioniert es mit jedem Hanfsamen? Und vor allem, ist das legal?

  • Sprossen sind sehr junge Pflanzen, die man aus Keimsaat ohne Erde in Keimgläsern zieht. Bei Gräsern werden die Pflanzen etwas älter und wachsen in Erde.
  • Man macht dies, damit das Korn zum Leben erwacht und sich dessen Nährwert erhöht.
  • Geeignet dafür ist im Grunde jeder ganze, unbehandelte Hanfsamen.
  • In Österreich und der Schweiz ist es legal, in Deutschland streng genommen nicht.

Das Ziehen von Sprossen und Gräsern klingt zu Beginn oft schwierig und aufwendig. Ist im Grunde aber ganz einfach, nur ein bisschen aufwendig und für mich persönlich, eine wahre Freude. Am Anfang des Erfolgs steht erst mal hochwertige, unbehandelte Keimsaat.

Die eigenen Hanfsprossen ziehen, so einfach gehts

Hanfsprossen
Hanfsamen zählen zu den anspruchsvolleren Keimsaaten für Sprossen.

Neben geeigneten Hanfsamen braucht Ihr zunächst ein Keimgerät oder Keimglas. Ich hatte schon verschiedene und verlinke Euch hier das meiner Meinung nach praktischste. Und so funktionierts:

  • Gebt 30 – 50 g Hanfsamen ins Keimglas und genug Wasser, dass alle Samen schwimmen. “Einweichen” nennt sich das.
  • Lasst die Hanfsamen so 4 bis 6 Stunden stehen. Bei längerer Einweichdauer beginnen die meisten Samen später schneller zu faulen oder zu schimmeln.
  • Schüttet nun das Einweichwasser ab und spült die Samen zum ersten Mal durch, indem Ihr einfach immer wieder Wasser reingebt und dieses durchs Sieb im Drehverschluss wieder abschüttet. Manchmal stell ich das Glas auch nur unter einen starken Wasserstrahl ins Spülbecken und warte einige Sekunden.
  • Macht dies mindestens 2 mal, besser 3 mal täglich.
  • Stellt das Keimglas samt Sprossen wenn möglich an einen etwas kühleren, aber nicht zu dunklen Ort. Es muss kopfüber stehen, damit das Wasser abrinnen kann.
  • In den kommenden Tagen beginnen die einzelnen Samen zu keimen und werden größer und größer.
  • Nach 4 bis 5 Tagen sind die Sprossen fertig und bereit zum Verzehr.

Worauf bei Sprossenzucht zu achten ist

  • Hanfsamen zählen definitiv zum anspruchsvolleren Saatgut für die Sprossenzucht. Soll bedeuten, sie verzeihen kaum Fehler. Bei mir sind zahlreiche Versuche schief gegangen, weil ich z. B. vor dem Schlafengehen vergaß zu spülen. Nehmt für den Beginn anspruchsloseres Saatgut wie z. B. Mungbohnen oder Linsen, lernt die Routine kennen und arbeitet Euch zu schwierigerem Saatgut hoch.
  • Wenn die Sprossen seltsam oder gar faulig riechen, werft Sie weg. Das kann an schlechtem Saatgut, mangelnder Fürsorge oder auch an zu hohen Temperaturen liegen. Wenn Ihr unsicher seid, weg damit. Vergammelte Sprossen schaden wesentlich mehr als sie nutzen.
  • Bei den hohen Temperaturen im Sommer ist besondere Sorgfalt geboten. Die Sprossenzucht ist daher tendenziell eher was für den Winter.
  • Die fertigen Sprossen könnt Ihr in einer Tupperbox mit Küchenrolle für wenige Tage in den Kühlschrank geben. Es gilt aber die gleiche Warnung wie vorhin.
  • Direkt vor dem Verzehr solltet Ihr Sprossen (egal welche) immer noch mal kurz abspülen. Sie können sonst verschiedenste unvorteilhafte Bakterien oder Kleinstlebewesen enthalten.
  • In den USA z. B. gelten Sprossen aufgrund ihrer hohen hygienischen Ansprüche als “gefährliche Lebensmittel”. So gesund und wertvoll sie frisch und in guter Qualität sind, so gefährlich sind sie, wenn nicht.

Ich will Euch mit diesen Warnungen keinesfalls die Lust an der Sprossenzucht nehmen. Sprossen sind in höchstem Maße wertvoll. Aber ich möchte auch keinesfalls, dass jemand wegen meiner Anleitungen nicht mehr vom Klo runterkommt oder schlimmeres. Deshalb, lasst eine gewisse Sorgfalt walten, sammelt im Sommer eher Wildkräuter, und geht im Zweifelsfall immer auf Nummer sicher.

Verwendung von Hanfsprossen

Wart Ihr bei der Sprossenzucht erfolgreich, eröffnen sich eine Vielzahl an Möglichkeiten:

  • Gebt die Sprossen über den Salat.
  • Aufs Brot.
  • Auf die Pizza.
  • Als grüne Beilage zu so ziemlich jedem Gericht.
  • Macht daraus ein Pesto oder mixt sie in einen Aufstrich.
  • Gerne auch in den Smoothie oder den Entsafter.

Sprossen sind wunderbar, für viele der Anwendungen eignet sich aber ebensogut Hanfgras. Welches ich zur Zeit den Hanfsprossen vorziehe, aus verschiedenen Gründen wie Ihr gleich sehen werdet.

Das eigene Hanfgras ziehen, so einfach gehts

Hanfgras anpflanzen
Hanfgras hat gegenüber Sprossen einige Vorteile.

Ich weiß den Ausdruck könnte man missverstehen :). Ich verwende ihn in Anlehnung an Weizengras, Gerstengras etc. Und genau das ist es auch: so viele, so dicht nebeneinander gesetzte Hanfpflanzen, dass es an Gras erinnert. Die Aufzucht ist denkbar einfach. Und so gehts:

  • Nehmt einen Blumentopf (idealerweise aus Ton) oder schafft etwas Platz in Eurem Garten.
  • Befüllt oder verseht den Topf oder Platz mit hochwertiger Erde.
  • ïEs handelt sich immer noch um Hanfpflanzen, ich gehe daher davon aus, dass wir drinnen arbeiten und werde die Angaben und Anleitungen darauf abstimmen.
  • Ich verwende einen Tontopf von 20 cm Durchmesser auf der Oberseite. Verteilt in einem Topf dieser Größe nur etwa 5 – 7 g Hanfsamen. Ich weiß das klingt sehr wenig, aber die jungen Pflanzen haben dadurch etwas mehr Platz und fühlen sich wesentlich wohler. Bei meinem ersten Versuch verwendete ich viel zu viele Samen, die Pflänzchen hatten schnell keinen Platz mehr und verkümmerten.
  • Verteilt also die Hanfsamen so gut es geht gleichmäßig auf der Oberfläche, streut ganz dünn Erde drüber und befeuchtet das Ganze.
  • Zu Beginn und in den ersten 2 Tagen befeuchtet Ihr die Oberfläche 2 bis 3 mal täglich mit einer Sprühflasche und gebt zwecks Erhöhung der Luftfeuchtigkeit transparentes Plastik darüber. Ein simpler Müllbeutel eignet sich wunderbar.
  • Nach 2 bis 3 Tagen sind die Samen bereits aufgegangen und der Müllbeutel kann runter. Ab diesem Zeitpunkt muss die Erde nur noch einigermaßen feucht gehalten werden.
  • Nach 5 bis 7 Tagen sind die jungen Hanfpflanzen bereit zur Ernte. Viel länger ließe ich sie drinnen nicht wachsen. Durchs Fehlen von Wind werden die Pflanzen zu schnell zu hoch und beginnen zu kippen.

Sonstiges zur Hanfgraszucht

  • In Videos oder Blogs sehe ich oft, dass Gräser in Plastikschalen wachsen. Davon halte ich wenig. Ich esse ungern Pflanzen, deren Wurzeln an Plastik entlang wachsen. Ich machte diesbezüglich einen Geschmackstest mit Weizengras, eines in Plastikschale, eines im Tontopf. Der Unterschied war enorm. In Plastik entsteht zudem viel schneller Schimmel.
  • Draußen ließen sich Gräser großflächiger und unaufwendiger ziehen. Denkt aber bitte an Konkurrenz durch Samenliebhaber wie Vögel.
  • Verwendet Gräser, vor allem zu Beginn, eher sparsam. In Form von z. B. Saft, muss der Körper sich an eine dermaßene Vitalstoffdichte erst gewöhnen.
  • Gräser sind wesentlich weniger anspruchsvoll als Sprossen. Wenn Ihr sie nicht gerade komplett überwässert, entsteht in einem Tontopf sehr schwer Schimmel. In Plastik ist hier mehr Umsicht geboten.
  • Ihr müsst nicht alles an einem Tag ernten. Ich ernte mein Hanfgras an 2 bis 4 Tagen.
  • Den Großteil der Erde hätte ich nach der Ernte entsorgt. Zumindest jene Teile, in denen sich Wurzeln befinden. Gebt aber auch den unteren Teil (sofern ohne Wurzeln) aus dem Topf und mischt ihn mit frischer Erde. Ansonsten hättet Ihr über viele Zyklen die selbe Erde am Boden des Topfs, das ist sicher nicht gut.

Verwendung von Hanfgras

Im Wesentlichen sind die Verwendungsmöglichkeiten dieselben wie mit Sprossen, nur dass die jungen Hanfpflanzen z. B. über den Salat noch mal viel lustiger aussehen :). Der mildere Geschmack macht es geeigneter für Smoothies oder Shakes. Aus einer meiner nächsten Ernten wird eine Hanfcremesuppe, Rezept folgt bei Erfolg. In der Regel durchlebt mein Hanfgras aber ein eher barbarisches Schicksal: Ich jage die jungen Pflanzen durch meinen Angel Juicer und mache daraus Hanfsaft.

Wofür das Ganze? Was passiert beim Keimprozess?

Keimprozess der Hanfpflanze
Das Ankeimen von Saatgut hat enorme Vorteile.

Berechtigte Frage. Wesentlich einfacher ist es natürlich, den ganzen oder geschälten Hanfsamen wie er ist zu verwenden. Was auch absolut in Ordnung und immer noch sehr gesund ist. In diesem Fall rate ich eindeutig zu geschälten statt ganzen Hanfsamen, in meinem Artikel “Hanfsamen geschält oder ungeschält?” lest Ihr wieso. Das Keimen und Ziehen von Sprossen oder Gräsern hat aber definitiv seine Vorteile.

Abbau der Antinährstoffe

Jedes Korn, sei es Nuss, Kern, Samen, Getreide oder Hülsenfrucht, hat in unterschiedlichem Ausmaß Antinährstoffe wie Phytinsäure, Lektine, Trypsin etc. Diese dienen dem Korn einerseits als Nährstoffsversorgung in den ersten Lebenstagen, also bevor ihre Wurzeln die Erde erreichen, andererseits hemmen oder blockieren sie die Nährstoffabsorbtion in tierischen Organismen, was dem Korn als eine Art natürlicher Fraßschutz dient. Bei Kontakt mit Wasser beginnt das Korn zu leben und baut dabei innerhalb weniger Tage den Großteil seiner Antinährstoffe ab.

Getreide und Hülsenfrüchte sind aufgrund ihrer Antinährstoffe, roh gänzlich ungenießbar, teils auch giftig. Nüsse, Kerne und Samen haben weniger und ungefährlichere, wir können daher die meisten von ihnen roh essen. Es gibt Stimmen, die behaupten, Hanfsamen wären gänzlich frei davon, was allerdings der Logik widerspricht. Hanf ist eine Pflanze, die leben und sich vermehren will, warum sollte sie in Jahrmillionen der Evolution keine Schutzmechanismen zwecks Fortpflanzung entwickelt haben? Ich gehe davon aus, dass sie das definitiv hat.

Erhöhung des Nährwerts

  • Der Abbau der Antinährstoffe verbessert für den Menschen die Nährstoffausbeute und erhöht schon allein dadurch den Nährwert.
  • Der Keimprozess bringt aber noch mehr. Er verändert die gesamte molekulare Struktur des Saatguts und macht dem Körper die Aufnahme der einzelnen Nährstoffe noch mal einfacher. Ein Keimling oder Spross ist eher eine Art kleines Gemüse als ein Korn.
  • Zudem erhöhen sich noch sämtliche Gehalte an Vitaminen und Mineralstoffen. Verschiedene Quellen sind sich uneinig um wie viel. Mal ist die Rede von 30 bis 50 %, mal von regelrechter Vervielfältigung.

Der Keimprozess holt jedenfalls das absolute Maximum aus jedem Saatgut und erhöht damit die Menge an Nährstoffen pro ausgegebenem Euro. Gorillas z. B. bauen den Großteil ihrer Körpermasse aus jungen Pflanzen auf. Ich bin kein Fan solcher Vergleiche, immerhin essen Gorillas über 8.000 kcal am Tag und ihr Verdauungstrakt ist viel stärker auf Grünkost ausgelegt als der des Menschen. Ich würde daher auch keinem Menschen ein Dasein als vollständiger “Sproutarier” empfehlen. Unsere Verdauungstrakte ähneln sich aber zumindest. Eine kleine Parallele zwischen Kraft und dem Verzehr von Sprossen dürfen wir aus dem Vergleich mit dem Gorilla also ziehen.

Ist das Keimen von Hanfsamen legal?

Hanfsamen Gesetze
Die Gesetzeslage zu Hanfsamen ist oft amüsant.

Nun zur Frage der Fragen: Ist das Ganze legal? Für die meisten von Euch streng genommen leider nicht. “Für die meisten” deshalb, weil Deutschland etwa 10 mal so viele Einwohner hat wie Österreich und die Schweiz. Und für die Gesetzgebung meiner lieben deutschen Mitbürger ist das Keimen von Hanfsamen, egal welcher Art, ein absolut rotes Tuch. Daher auch der lustige Hinweis auf den Hanfsamen von DM. Hier in Österreich bewege ich mich im rechtlichen Rahmen, ebenso wie Küchenhanfzüchter in der Schweiz. Wir dürfen hier sogar Hanfpflanzen zum Blühen bringen, solange deren Blüten weniger als 0,3 % THC beinhalten, 1 % in der Schweiz.

Sind Sprossen aus Hanfsamen wirklich illegal?

Theoretisch ja, praktisch nein. Welcher Polizist mache sich denn bitte lächerlich und nimmt jemanden fest oder erstattet Anzeige weil er oder sie in einem Keimglas Hanfsprossen auf der Fensterbank zieht? Mir fällt hier wirklich kein plausibles Szenario ein. Zumal Hanfsprossen vielen anderen Sprossen ähneln.

Mit Hanfgräsern wäre ich in Deutschland, zumindest ein wenig vorsichtiger. Dabei ist immerhin schon zu erkennen, dass es sich um Hanfpflanzen handelt. Ein Polizist mache sich immer noch lächerlich, ihm sind streng genommen aber die Hände gebunden. Im Zweifelsfall, bewahrt ein Mindestmaß an Diskretion und stellt nicht (so wie ich) Bilder Eurer Sprossen und Gräser ins Internet.

Wer sollte besser keine Sprossen essen?

Die offizielle Empfehlung liest sich ähnlich wie jene in Sachen Alkohol, Koffein, Rohmilchkäse oder bei rohem Fisch: Schwangere, Kleinkinder und gesundheitlich sehr geschwächte Menschen. Wobei diese Empfehlung im Wesentlichen auf eine eventuelle Belastung der Sprossen durch mangelnde Hygiene aufbaut. Würde ich meine eigene schwangere Frau oder Kleinkind mit selbst gezogenen Sprossen versorgen? Vermutlich nicht. Warum auch nur das geringste Risiko eingehen?

Eine weitere Gruppe fällt mir noch ein, nämlich Menschen mit sehr empfindlicher Verdauung oder überhaupt Darmerkrankungen. Sprossen sind wie erwähnt eine Art kleines Gemüse und bestehen zu großen Teilen aus Zellulose. Also pflanzlichen Fasern bzw. Ballaststoffen, die dem gesunden Darm gut tun und in vernünftigen Mengen seine Aktivität sogar verbessern können, den kranken Darm unter Umständen aber noch zusätzlich belasten. Solche Menschen sollten generell weniger Rohkost essen.

Das Internet ist voll von Geschichten ehemaliger Rohköstler, die sich die Ernährungsgewohnheiten von Gorillas aneigneten, damit ihre Verdauung heillos überforderten und schließlich krank wurden. Schuld sind dann natürlich nicht sie selbst sondern die bösen Pflanzen mit all ihren Ballaststoffen. Die logische Schlussfolgerung solcher Genies: Reine Fleischernährung, die sog. Carnivore Diet, muss am besten für den Menschen sein. Nun ja, auch bei den Ernährungsgewohnheiten kann eine kleine Dosis Hausverstand offensichtlich nicht schaden.

Geeignete und ungeeignete Hanfsamen zum Keimen

Wie vorhin schon erwähnt, alle unbehandelten Hanfsamen sind keimfähig. Ungeeignet sind lediglich geschälte und vorher auf irgendeine Art erhitzte Hanfsamen. Die Hanfsamen von DM sind in Sachen Keimrate für Sprossen so la la. Nicht schlecht aber es ginge besser. Solltet Ihr ernsthaft über die eigenen Hanfsprossen und Hanfgräser nachdenken, empfehle ich Euch daher folgende Hanfsamen, aus deutschem Anbau und bequem über Amazon:

Zum direkten Verzehr verwende ich persönlich ausschließlich geschälte Hanfsamen. Eine Auswahl und Erläuterung meiner Empfehlungen findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite.

No Comments on Hanfsamen keimen – zuhause Hanfsprossen und Hanfgras ziehen.

Hanföl für schöne Haut – die faszinierende Wirkung der Hanfpflanze.

Wie wirkt Hanföl auf die Haut? Hanföl wirkt pflegend und…

Wie wirkt Hanföl auf die Haut?

Hanföl wirkt pflegend und heilend auf die Haut. Der hohe Anteil an essenziellen Fettsäuren, sowie die enthaltenen Vitamine, lassen die Haut geschmeidig, schöner und jünger aussehen. Oral eingenommen und auch zum Einreiben der Haut hat Hanföl positive Effekte auf die Gesundheit und Schönheit der Haut.

In diesem Artikel geht es um die Schönheit & Gesundheit unseres größten Organs – der Haut. Warum ist Hanföl besser als jedes andere Öl für unsere Haut, warum ist der Alterungsprozess nicht aufzuhalten und wie unterstützen wir unseren Körper sinnvoll dabei? Die Beantwortung dieser Fragen und interessante Infos rund um die Haut findet Ihr hiernach!

Es gibt unzählige Cremen, Seren und andere Beauty-Produkte, die unzählige Inhaltstoffe haben und dabei nichts bewirken. Der schwedische Chemiker Dr. Alvin Ronlán sagt, dass mehr Inhaltsstoffe nicht auch mehr Wirkung bedeuten. Desto mehr verschiedene Inhaltsstoffe, desto mehr Konservierungsmittel werden benötigt und desto komplizierter das Produkt.

Zurück zur Einfachheit!

Die Hanfpflanze ist eine der ältesten Heilpflanzen der Welt und sie erlebt gerade eine beeindruckende Renaissance. Im Rahmen meiner Recherche konnte ich viele wunderbare Anwendungsmöglichkeiten für unser größtes Sinnesorgan, die Haut, entdecken. Hanföl kann folgende Wirkungen auf die Haut haben:

  • straffend
  • belebend
  • entzündungshemmend
  • verjüngend
  • befeuchtend
  • heilend
  • klärend
  • Talg reduzierend

Und wie das alles funktioniert schauen wir uns nachfolgend genauer an!

Was ist Hanföl?

Hanföl ist ein Pflanzenöl, das aus den Samen der Cannabis Sativa, hergestellt wird. Durch Kaltpressung entsteht so ein gelblich-grünes Öl, das über 70 % an essentiellen Fettsäuren enthält. Hanföl ist eines der wertvollsten Pflanzenöle, da es ein einzigartiges Fettsäureverhältnis (Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren) aufweist.

In den Samen der Hanfpflanze befindet sich keine nennenswerten Mengen an THC (Tetrahydrocannabinol ist der Wirkstoff der „high“ macht), daher wirken diese auch nicht psychoaktiv. THC befindet sich hauptsächlich in den Blüten der Pflanze.

Hanföl – Anwendung für schöne Haut, gegen Unreinheiten und Pickel.

Hanföl kann sowohl oral eingenommen als auch äußerlich auf die Haut aufgetragen werden. Bei Hautproblemen oder zur Unterstützung der Gesundheit und natürlichen Schönheit der Haut, stellt Hanföl ein fantastisch einfaches und zugleich wirksames Mittel dar.

Die interessantesten Inhaltsstoffe des Hanföls für die Haut sind:

Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle zur Regelung des Feuchtigkeitsgehaltes der Haut. In keinem anderen Öl, ist das Fettsäureverhältnis optimaler als im Hanföl. Es kann vom Körper gut aufgenommen und verarbeitet werden. Ein guter Feuchtigkeitsgehalt reduziert feine Linien und Fältchen, der Teint wirkt praller und frischer.

Vitamin E

Es ist eines der wirksamsten Antioxidantien und sehr wertvoll im Kampf gegen freie Radikale und ergo dessen der Hautalterung.

Genaue Informationen über die Inhaltsstoffe und warum Omega-3 & 6 und Vitamin E wichtig für eine gesunde und schöne Haut sind, erfahrt Ihr unter Inhaltsstoffe.

Hanföl – oral einnehmen.

Die Einnahme von Hanföl unterstützt Euren Körper bei vielen Funktionen. Es wirkt nicht nur stärkend auf das Immunsystem, sondern kann auch bei der Entgiftung helfen.

Der hohe Anteil mehrfach ungesättigten Fettsäuren, vor allem Alpha-Linolensäure und Linolsäure, wirkt sich positiv auf die Zellmembran aus und unterstützt die Zellerneuerung, was bei oraler Einnahme dem ganzen Körper zugutekommt.

Hanföl besitzt einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie er in fast keinem anderen Speiseöl zu finden ist. Hanföl soll nicht erhitzt werden, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört werden, daher empfiehlt es sich das Öl zur Verfeinerung kalter Speisen zu verwenden. Ich verwende es für Salate, Aufstriche und sehr gerne für Smoothies. Meine Smoothies enthalten einen Esslöffel Hanföl und manchmal auch ein paar Hanfsamen, das macht den Smoothie besonders cremig!

Präventiv für einen schönen, starken und gesunden Körper empfehle ich täglich zwei Teelöffel Hanföl. Das Öl sollte über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Empfohlen wird die Einnahme über mindestens 4 Wochen, um einen positiven Effekt zu erzielen. Die Einnahme sollte 20 Minuten vor dem Essen passieren.

Ich habe viele Hanföle getestet und dabei habe ich zwei gefunden, die ich liebe. Beide sind kaltgepresst, nativ und von sehr reiner und guter Qualität. Das Hanföl von BioBloom nehme ich primär oral ein, es schmeckt wunderbar nussig. Das Öl von Kontor wende ich auch mal äußerlich an für eine Ganzkörpermassage zum Beispiel!

Hanföl – äußerliche Anwendung.

Eine Dame cremt sich mit Hanfbalsam die Hände ein.
Hanföl als natürliche Pflege für die Haut, nicht erst bei Beschwerden, sondern präventiv.

Auf Grund seiner positiven Effekte auf die Haut befindet sich Hanföl heutzutage in vielen Pflegeprodukten. Hanföl kann pur oder in Form von Salben auf die Haut aufgetragen werden. Es gibt verschiedene Cremen für die Haut, Öle für die Kopfhaut und Lippenbalsam für einen wunderschönen und weichen Kussmund.

Hanföl, hergestellt aus Hanfsamen ist sehr wertvoll für die Haut und kann bereits einiges bewirken. CBD-Öl, das nicht aus den Samen, sondern aus den Blüten und Stängeln der Hanfpflanze hergestellt wird, enthält den Inhaltsstoff Cannabidiol (CBD) und kann noch wirksamer sein, wenn es um die Linderung schwerwiegender Beschwerden geht.

CBD-Öl wirkt entzündungshemmend, antimikrobiell und antiseptisch und kann so erfolgreich bei Hautproblemen, wie Neurodermitis oder Akne eingesetzt werden. Genauere Informationen zu CBD-Öl, wie es wirkt und wozu man es verwendet, findet Ihr im Artikel CBD-Öl kaufen. Wirkung und Anwendung von CBD.

Generell ist zu sagen, dass nicht immer erst eine Beschwerde vorliegen muss, um auf seine Gesundheit und Schönheit zu achten. Selbstverständlich unterstützt Hanföl auch einfach die natürliche Schönheit ohne, dass ein Leiden vorliegt!

Wie wird Hanföl äußerlich angewendet?

Das kaltgepresste Hanföl in den Händen verteilen und in kreisenden Bewegungen auf die Haut auftragen. Nachdem das Hanföl fast gänzlich von der Haut aufgesogen werden kann, bleibt kein fettiger Film auf der Haut. Die Haut fühlt sich zart und geschmeidig an.

Das Hanföl zieht wirklich gut in die Haut ein. So unterstützt es die natürliche Schutzbarriere der Haut. Es verhindert sowohl das Austrocknen als auch das Eindringen von Giftstoffen aus der Umwelt.

Das Hanföl kann auch in Form von einer Gesichtsmaske verwendet werden, hier das Rezept zum selber machen:

Forever-Young- Hanföl-Maske

  • 1 EL Heilerde, zwei EL Hanföl zusammenrühren
  • Die Paste großzügig auf das Gesicht, den Hals und das Dekolletee auftragen.
  • Die Einwirkzeit sollte ca. 15 Minuten betragen. In diesen 15 Minuten visualisiert Ihr wunderschöne, reine, strahlende Haut!
  • Nach der Einwirkzeit die Maske mit lauwarmem Wasser abnehmen. Zum Schluss das Gesicht mit eiskaltem Wasser waschen und mit Dankbarkeit für Schönheit und Gesundheit trocken tupfen.
  • Danach keine Pflegeprodukte mehr auftragen, sondern ins Bett gehen und die Haut regenerieren lassen.

Hanföl als Anti-Aging-Wunderwaffe?

Was ist Anti-Aging eigentlich? Ich habe ein paar interessante Fakten und wertvolle Tipps bei Beyer & Söhne gefunden, die ich mit Euch teilen möchte. Zuerst mal gibt es die gängigen Empfehlungen, wie nicht Rauchen, wenig Alkohol, viel Schlaf, gesunde Ernährung und den Sonnenschutz nicht vergessen. Wissenschaftlich gesehen ist das Geheimnis um den Alterungsprozess noch nicht ganz entschlüsselt worden, es gibt jedoch Theorien, aus denen sich Empfehlungen zum Anti-Aging ableiten lassen:

Freie Radikale schädigen unsere Haut und machen alt.

Luftverschmutzung, UV-Strahlung und Stoffwechselvorgänge im Körper produzieren freie Radikale, die in unserem Körper Schaden anrichten und die Zellen angreifen. Sie lassen sich mit Antioxidantien neutralisieren, zu den besten und wirksamsten zählen Vitamin A, E und C!

Unsere Mitochondrien werden schwächer.

Die kleinen Kraftwerke in unseren Zellen. Die aufgenommen Nahrung wird verbrannt und kann so über das Blut aufgenommen werden. Dazu wird Energie benötigt und das passiert in den Mitochondrien. Je älter wir werden, desto schwächer werden sie, ergo dessen desto weniger Energie können sie aufbringen.  Der Körper altert.

Das Enzym Q10 wird vom Körper selbst hergestellt, jedoch auch immer weniger im Alter. So kann die Einnahme von Q10 dem Körper helfen „schöner“ zu altern. Die Meinungen bezüglich der Wirksamkeit des Q10 auf den Körper im Alterungsprozess gehen auseinander. Manche sagen, es spielt keine Rolle andere schwören darauf, dass Q10 mit an der Front steht im Kampf gegen freie Radikale. Ich denke mir, was der Körper selbst produziert, wird er in irgendeiner Form brauchen!

Die Kollagen Produktion lässt nach.

Kollagen ist ein Eiweiß, das unserer Haut Struktur gibt. Im Alter lässt die Kollagenproduktion nach, das Kollagengerüst wird brüchig und es entstehen Falten. Die Kollagensynthese des Körpers lässt pro Jahr um ca. 1 % nach.

Was hilft nun dem Körper bei der Kollagenproduktion? Vitamine! Am besten Vitamin E und C, die Kämpfer gegen freie Radikale. Sowie cremen, die neben Vitaminen auch noch viele Ceramide, also Fette beinhalten, die den Feuchtigkeitsgehalt der Haut regulieren.

Die Haut produziert und speichert weniger Feuchtigkeit.

Auch die Fähigkeit Feuchtigkeit zu speichern nimmt mit dem Alter ab. Es entstehen sogenannte Trockenheitsfalten. Pflege, die die Haut dabei unterstützt Feuchtigkeit zu binden, wird immer wichtiger.

Die im Hanföl enthaltene Gamma-Linolensäure bindet Feuchtigkeit in der Haut und kann so kleine Fältchen im Gesicht aufpolstern. Dieser Effekt sorgt zudem dafür, dass die Haut gut mit Feuchtigkeit versorgt wird und so ein fahler und müder Teint der Vergangenheit angehört.

Das im Hanföl enthaltene Vitamin E ist der Kämpfer gegen freie Radikale. Die optimale Pflege für Eure Haut beinhaltet neben den wertvollen Inhaltsstoffen der Hanfpflanze, noch Vitamin C und verzichtet auf chemische Bestandteile oder minderwertige Öle.

Anti-Aging? Bedeutet für uns dem Körper zu helfen natürlich und schön zu altern.

Kurz gesagt im Anti-Aging geht es darum dem Körper zu helfen schön und gesund zu altern. Altern ist ein natürlicher Prozess, der weder durch unachtsame Lebensweisen beschleunigt werden muss noch durch Magie gestoppt werden kann. Altern ist natürlich und die Hanfpflanze kann dafür unterstützend eingesetzt werden.

Unsere Empfehlungen der besten Pflegeprodukte findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite. Wir empfehlen rein pflanzliche, vegane, tierversuchsfreie Produkte, hinter denen wir zu 100 % stehen!

Hanföl bei Akne? In diesem Fall besser CBD-Öl.

Die Einnahme von Hanfsamenöl ist in jedem Fall gesundheitsfördernd und unterstützt unsere Haut dabei gesund und schön zu sein. Auch im Falle von Akne kann die Einnahme von Hanfsamenöl nicht verkehrt sein, im Gegenteil.

Doch bei schweren Akne-Fällen empfehle ich, CBD-Öl einzunehmen. Es gibt Studien, die die Wirksamkeit von CBD bei Akne bestätigen. Wie entsteht Akne? Akne entsteht nicht durch mangelnde Hygiene, sondern auf Grund von vermehrter Talgproduktion auf Grund von Hormonschwankungen. Viele Menschen sind im Laufe ihres Lebens einmal davon betroffen.

Akne-Medikamente sind meist talgregulierend und entzündungshemmend. Sie fördern die Selbstheilungskräfte der Haut durch Vitamine, jedoch enthalten sie oft auch Cortison oder andere Chemikalien, die nicht nur Akne bekämpfen, sondern unsere Organe schädigen können.

Forscher haben herausgefunden, dass der Wirkstoff CBD die Talgproduktion der Haut regulieren kann. Außerdem kann CBD entzündungshemmend wirken, daher wird es immer häufiger bei Akne eingesetzt. Ich empfehle sowohl CBD-Öl einzunehmen als auch CBD-haltige Cremen zu verwenden.

Wenn ich zeitweise unreine Haut habe, nehme ich die Salbe Hemp Healing Ointment von hemp4help. Sie hilft gegen Unreinheiten und auch kleine Fältchen.

Mein Geheimtipp für Akne, also nicht nur leicht unreine Haut, sondern für den Härtefall, ist die Valkyrie von NordicOil. Sie wirkt gegen Rötungen, reguliert die Talgproduktion, wirkt entzündungshemmend, fördert die Wundheilung und strotzt nur so vor Antioxidantien.

Hanföl bei Neurodermitis und trockener, juckender Haut.

Hanföl kann Linderung bei Neurodermitis bringen – verantwortlich dafür ist die im Hanföl enthaltenen essentiellen Fettsäuren. Diese können oral eingenommen und auch auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden.   

Was ist eigentlich die Ursache von Neurodermitis? Das ist bis heute nicht wirklich erforscht. Gewiss ist jedoch, dass die genetische Veranlagung vererbt werden kann. Durch einen genetischen Enzym-Defekt kommt es zu Stoffwechselstörungen, die einen Mangel essentieller Fettsäuren nach sich ziehen. Die Schutzbarriere der Haut wird geschwächt und es können Allergene und hautreizende Substanzen in die Haut eindringen. Dadurch entstehen Juckreiz und Schmerzen. Trockene Hautstellen und Entzündungen werden oft von Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und Unruhe begleitet.

Hanföl und vor allem die darin enthaltene Gamma-Linolensäure können bei Neurodermitis Linderung bringen. Hauttrockenheit und Juckreiz sind oft auf einen Mangel an Gamma-Linolensäure zurückzuführen. Die ungesättigten Fettsäuren in Hanföl helfen der Haut Feuchtigkeit zu binden und so kann Juckreiz gemindert werden. Die entzündungshemmende Wirkung wirkt sich positiv auf etwaige Entzündungen aus.

Erfahrungsberichte zeigen, dass Hanföl sowohl von innen als auch von außen erfolgreiche gegen Neurodermitis eingesetzt werden. So kann das Öl direkt auf die Haut aufgetragen werden, als Badezusatz ins Badewasser gegeben werden und oral eingenommen werden. In schweren Fällen empfehle ich auch CBD-Öl einzunehmen. CBD-Öl hat eine noch stärkere entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung.

TIPP: Hanföl und Aloe Vera zusammen mischen, das macht die Haut weich und geschmeidig!

Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass der Juckreiz von Neurodermitis-Patienten nachließ oder gar ganz verschwand. Ich empfehle Hanföl bei Neurodermitis auf jeden Fall auszuprobieren, oral als auch zum Einreiben!

Wie wird aber nun das grüne Gold hergestellt und worauf ist bei der Verwendung zu achten?

Herstellung von Hanföl.

Zur Herstellung von Hanföl werden geschälte Samen der Cannabis Sativa Pflanze verwendet. Diese werden durch Kaltpressung mit Temperaturen von unter 37°C zu Öl verarbeitet. Kaltpressung deshalb, um so die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten. Beim Erhitzen gehen die wertvollen und in hohem Maße vorkommenden mehrfach ungesättigten Fettsäuren verloren, daher soll es auch nicht zum Kochen verwendet werden!

Hanföl hat einen nussigen Geruch und schmeckt je nach Alter und Herkunft der Saat nussig bis krautig. Kaltgepresstes Hanföl ist gelblich-grün, wobei die grünliche Verfärbung auf den hohen Chlorophylanteil zurückzuführen ist. Nachdem das Öl nicht erhitzt werden soll, wird es gerne für Salate, Dressings, Soßen, Brotaufstriche und Smoothies verwendet.

In nachfolgendem Video erklärt BioBloom den Herstellungsprozess und die Qualitätskriterien für die Anbauweise ihrer Hanfpflanzen.

BioBloom – ein Hersteller von BIO-Hanfprodukten in Österreich stellt sich vor.

Hanföl – Inhaltsstoffe.

Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren.

Hanföl ist gerade wegen seiner äußerst interessanten Zusammensetzung an Inhaltsstoffen für die Gesundheit und Schönheit sehr wertvoll. Hanföl weist über 70 % an mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf. Mehr als jedes andere Öl! Es bietet das optimale Verhältnis (3:1) an Linolsäure (Omega-6) und Alpha-Linolensäure (Omega-3), die für den Feuchtigkeitsgehalt der Haut eine wichtige Rolle spielen. Weiters enthält Hanföl Gamma-Linolensäure, eine sehr seltene Omega-6 Fettsäure.

Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen. Durch den Verzehr pflanzlicher Lebensmittel wird eine Vorstufe von Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren aufgenommen, die im Körper in eine verwertbare Form umgewandelt werden. Die Zufuhr von Omega-6-Fettsäuren über die Nahrung stellt kein Problem dar, da diese vermehrt vorhanden sind. Jedoch ist auf eine ausreichende Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren zu achten um das Verhältnis von 5:1 nicht zu überschreiten. Dies ist mit einer ausreichenden Zufuhr an Alpha-Linolensäure-haltigen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Hanf in jeglicher Form, zu schaffen. Auch Leinsamen, Chiasamen sowie Walnüsse haben einen hohen Omega-3-Gehalt.

Hanföl verfügt über eine Zusammensetzung von Omega-6 zu Omega-3 von 3:1, das heißt, dass 3 Teile Omega-6-Fettsäuren auf einen Teil Omega-3-Fettsäuren kommen. 3:1 ist das für den Menschen optimale Fettsäureverhältnis. In meiner Recherche habe ich kein anderes Öl mit dieser Fettsäurezusammensetzung gefunden. Nahe dran sind Wallnussöl mit einem Verhältnis von 4:1, Rapsöl mit 2:1, sowie Leinöl mit 1:4.

Siehe dazu auch nachfolgende Tabelle:

Eine Tabelle über das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 in verschiednen Speiseölen.
Tabelle 1: Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in pflanzlichen Lebensmitteln.(Koerber et al., 2012. Adam, 2007. Cunnane et al., 1993)

Warum Omega-3 für unseren Körper wichtig ist.

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den essentiellen Fettsäuren und werden, wie bereits erwähnt von unserem Körper nicht selbst hergestellt. Daher ist es „essentiell“ (aha!) sie über die Nahrung zuzuführen.

Sie werden für folgende Vorgänge in unserem Körper benötigt:

  • Zellstoffwechsel
  • Produktion von Hormonen
  • Eiweißsynthese
  • Versorgung der Gelenke mit Schmierstoff
  • Vermeidung von Entzündungen
  • Feuchtigkeit und Spannkraft der Haut und Haare
  • Schutz vor Infektionskrankheiten
  • Bildung von körpereigenen Abwehrkräften
  • Schutz des Herz-Kreislauf-Systems
  • Demenz-Prävention
  • Thrombose-Prävention
  • Erhöhung der geistigen Leistungsfähigkeit bei Kindern
  • Schutz der Augen bzw. der Sehkraft

Die richtige Dosierung von Omega-3.

Bei der Einnahme von Omega-3 ist die Zusammensetzung von ALA, EPA und DHA entscheidend. Dabei handelt es sich um die langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Alpha-Linolensäure (ALA) befindet sich in pflanzlichen Omega-3-Quellen, wie zum Beispiel Hanföl. EPA und DHA sind die beiden noch wirksameren Omega-3-Fettsäuren und befinden sich bevorzugt in tierischen Omega-3-Quellen (Fischöl, Krillöl) oder in Algenpräparaten – für die Veganer unter Euch.

Da die Zusammensetzung von EPA zu DHA bei 1:2 liegen soll, kommen nicht alle Präparate in Frage. Ein gutes Präparat soll zudem mindestens 800 mg Omega-3 pro Tagesdosis enthalten. Ich nehme das V-Omega und bin sehr zufrieden!

Als Richtwert für die Einnahme von Omega-3 wird folgendes empfohlen:

Aus der Ernährung oder Nahrungsergänzungsmitteln

  • 300 mg bis 600 mg EPA/DHA pro Tag und
  • 1.100 bis 1.600 mg ALA pro Tag (1 EL Hanföl liegt bei 2.000 mg ALA)

Diese Angaben beziehen sich auf einen gesunden Menschen zur Prävention. Zu therapeutischen Zwecken liegt die empfohlene Menge höher und kann bis zu 5.000 mg EPA/DHA pro Tag betragen. Weitere Informationen zur Dosierung findet Ihr hier.

Vitamin E (Tocopherol)

Als eines der stärksten Antioxidantien schützt Vitamin E unsere Haut vor freien Radikalen. Das sind Moleküle, die bei natürlichen Stoffwechselprozessen entstehen und Hautfette, Zellmembranen und Proteine zerstören. Daraus resultieren ein fahler Teint und Falten. Die innerliche und äußerliche Anwendung von Vitamin E wirkt dem Alterungsprozess entgegen und erfreut sich steigender Beliebtheit im Anti-Aging-Bereich.

Tocopherol liefert Feuchtigkeit an die Hornschicht der Haut und unterstützt so die Haut dabei mehr und länger Feuchtigkeit zu halten. Mit genug Feuchtigkeit sieht der Teint frischer aus und zeigt weniger Falten.

Nachdem Vitamin E die Zellneubildung fördert, unterstützt es die Haut auch bei der Regeneration. Vitamin E ist auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung in guten Heilsalben unerlässlich.

Laut einer Studie der Universität Bonn soll Vitamin E auf der Haut ein Schutzmantel gegen UV-Strahlung und Ozonbelastung sein.

Weitere Inhaltsstoffe sind Vitamin B 1 und B 2, Kalium, Mangan, Kalzium, Eisen, Phosphor, Natrium, Kupfer und Zink.

Ich denke Ihr seid nun sehr gut informiert. Die Vorteile der Verwendung von Hanföl sprechen für sich. Bis ich Hanföl kannte, verwendete ich Araganöl, doch nun bin ich eine klare Hanföl-Liebhaberin. Ich habe viele Hanföle getestet und dabei habe ich zwei gefunden, die ich Euch empfehlen kann. Beide sind kaltgepresst, nativ und von sehr reiner und guter Qualität. Das Hanföl von BioBloom nehme ich primär oral ein, es schmeckt wunderbar nussig. Ich nehme es für Salate und während einer Kur nehme ich morgens 2 TL pur ein. Das Öl von Kontor wende ich gerne äußerlich an, zum Beispiel für eine Ganzkörpermassage oder für eine 2-minütige Gesichtsmassage abends vor dem Schlafengehen.

Interessantes zum Schluss.

Die Dermatologin Dr. Yael Adler erklärt, dass schöne Haut auch von unserer Ernährung abhängt. Die Haut erneuert sich alle 30 Tage und dazu benötigt sie Nahrung. Zu viele schnellverdauliche Kohlehydrate erhöhen den Insulinspiegel, Zucker wird aus dem Blut in die Zellen gebracht und es kommt zum Zellwachstum. Das bedeutet, dass sich Talgdrüsen vergrößern, Akne kann entstehen. Zucker lagert sich in das Erbgut ab, Entzündungen entstehen und der Alterungsprozess wird beschleunigt.

Das bedeutet, dass es speziell bei unreiner Haut empfehlenswert ist auf verarbeitete Lebensmittel (Kohlenhydrate, Fette, Zucker) zu verzichten und auf pflanzliche Öle zurückzugreifen. Gute essentielle Fettsäuren schützen das Erbgut und beeinflussen den Alterungsprozess positiv!

Als Killer Nummer 1 für junge schöne Haut gilt zu wenig Schlaf! Also für schöne Haut den Schönheitsschlaf einhalten.

Fazit.

Hanföl ist voller wertvoller Inhaltstoffe, die als Nahrung für die Haut dienen. Diese Inhaltstoffe machen unsere Haut schöner, gesünder und auch jünger!

Hanföl und eine natürliche Pflege angereichert mit Vitamin A und C und mehr braucht die Haut nicht. Hanföl kann für jeden Hauttyp verwendet werden, da es die Talgproduktion reguliert. Es reduziert feine Linien und Falten und sorgt für den richtigen Feuchtigkeitsgehalt.

Natürlich schön sein war noch nie so einfach!

 

 

 

Quellen

Klement, Christina: Was sind Mitochondrien? (2018), in Gesundheit.de, URL: https://www.gesundheit.de/wissen/haetten-sie-es-gewusst/medizinische-begriffe/mitochondrien (Stand: 9.5.2019)

Beyer, Robby: Anti-Aging: die natürlichste Sache der Welt?, in Beyer & Söhne, URL: https://www.beyer-soehne.de/anti-aging-die-natuerlichste-sache-der-welt/ (Stand: 9.5.2019)

Killius, Markus: Entstehung und Ursache von Akne, in Aknehilfe.net, URL: https://www.aknehilfe.net/entstehung-und-ursachen-von-akne/ (Stand: 9.5.2019)

Gesundheit.gv.at: Neurodermitis: was ist das?, URL: https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/haut-haare-naegel/neurodermitis/was-ist-das (Stand: 9.5.2019)

Ecodemy GmbH: Omega-3-Fettsäuren: unterschätztes Brain Food (2017), URL: https://ecodemy.de/magazin/omega-3-fettsaeuren-vegan/ (Stand: 9.5.2019)

Zentrum der Gesundheit: Hanföl – Eines der besten Speiseöle (2019), URL: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/hanfoel-pi.html (Stand: 9.5.2019)

Vitamine.com: Vitamin E für die Haut, URL: https://www.vitamine.com/vitamin-e/haut/ (Stand: 9.5.2019)

Kirady, Maria / Simon, Klaus Peter: Das richtige Essen für gesunde Haut, in: GEO Wissen Gesundheit, URL: https://www.geo.de/magazine/geo-wissen-gesundheit/17802-rtkl-ernaehrung-das-richtige-essen-fuer-gesunde-haut (Stand: 5.9.2019)

Eube, Anna (2015): Bringen Feuchtigkeitscremen in Wahrheit gar nichts?, in: Welt.de, URL: https://www.welt.de/icon/article140778925/Bringen-Feuchtigkeitscremes-in-Wahrheit-gar-nichts.html (Stand: 9.5.2019)

Studien

PubMed Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes.

No Comments on Hanföl für schöne Haut – die faszinierende Wirkung der Hanfpflanze.

Rezepte mit geschälten Hanfsamen – Einfache Verwendung des Ultrafoods.

In einigen Beiträgen habe ich bereits erwähnt, dass ich geschälte…

In einigen Beiträgen habe ich bereits erwähnt, dass ich geschälte Hanfsamen nicht nur für das beste Hanflebensmittel, sondern für eines der besten Lebensmittel überhaupt halte. Dementsprechend gerne verwende ich sie.

Wie verwenden wir geschälte Hanfsamen am besten, was kann daraus so alles werden und wofür sind sie eher nicht geeignet?

  • Als Garnitur über jedes beliebige Gericht, zum Salat, zur Pasta, zum Müsli oder zur Smoothiebowl.
  • Als wertvollen Zusatz in Smoothies oder Shakes.
  • Für leckeres Hanfsameneis
  • Für herzhafte Dips.
  • Gemixt und gesiebt zu Milch oder Sahne.
  • Gemixt und mit Joghurtkulturen vermengt zu Joghurt.
  • Mit Joghurtkulturen und Hefeflocken zu herzhaftem Streichkäse.
  • Oder direkt aus der Packung zum Knabbern.

Häufig lese ich in Produktbeschreibungen oder Rezepten davon, Hanfsamen zu rösten oder davon, sie in Backwaren zu verwenden. Dem muss ich leider widersprechen. Geschälte Hanfsamen bestehen zu über 50 % aus hochwertigen, mehrfach ungesättigten Fetten. Mit Einwirken von Hitze ist es um diese herausragende Eigenschaft geschehen. Verwendet diesen wahren Nährstoffschatz daher bitte weitgehend roh.

Wehle Hanfsamen
Meine erste Wahl unter geschälten Hanfsamen.

Geschälte Hanfsamen übers Müsli, Smoothiebowl, Salat etc.

Geschälte Hanfsamen sind eine herrliche Ergänzung oder Garnitur über so gut wie jedes Gericht. Es muss auch nicht immer nur das Müsli oder die Smoothiebowl sein, geschälte Hanfsamen schmecken ebenfalls genial über Salat, Spaghetti Bolognese oder auch über Cremesuppen. Auf meiner längerfristigen Ideenliste steht auch eine Cremesuppe aus Hanfblättern. Wenn es mit Spinat funktioniert, warum nicht mit Hanf? Ich lasse es Euch wissen und verlinke sobald es so weit ist.

Zur Dosierung will ich Euch wirklich keine Vorschriften machen. Der Geschmack korreliert hier sehr gut mit einer sinnvollen Menge. Wenn Ihr dennoch unsicher seid, startet mit 1 TL (etwa 5 g) und arbeitet hoch zu einem EL (etwa 10 g) oder gern noch viel mehr. Wie gesagt, ein Falsch oder Zuviel gibt es bei geschälten Hanfsamen kaum. Viele essen sie auch wie Nüsse direkt aus der Packung. Wie gesagt, eine einzuhaltende Tagesdosis gibt es bei geschälten Hanfsamen kaum.

Geschälte Hanfsamen im Shake oder Smoothie

Der Geschmack von Hanfsamen oder auch Hanfprotein ergänzt sich am allerbesten mit Bananen. Ein einfaches als auch ein etwas raffinierteres Rezept für Smoothies findet Ihr in meinem Beitrag „Rezepte mit Hanfprotein“. Wenn es kein Proteinshake sondern einfach nur ein leckerer Smoothie sein soll, verdoppelt oder verdreifacht bei den Rezepten die Menge der Hanfsamen und streicht das Hanfprotein. 2-3 Datteln oder etwas Kokosblütenzucker geben dem Ganzen noch etwas mehr Süße.

Hanfsameneis

Hanfsamen Eis Rezept
Geschälte Hanfsamen und gefrorene Bananen schmecken gemixt herrlich.

Ein Rezept muss ich hier unbedingt mit Euch teilen, nämlich ein herrliches Eis aus gefrorenen Bananen und Hanfsamen. Es schmeckt in vielen Varianten herrlich, ich teile hier mit Euch meine aktuelle Lieblingsversion:

Tipps zur Zubereitung:

  • Gebt zunächst nur die Sojamilch, die Hanfsamen und die Datteln in den Mixer und mixt dies erst mal für mindestens 30 Sekunden klein. Erst dann gebt Ihr die restlichen Zutaten dazu und mixt noch mal etwa eine Minute. So habt Ihr nachher ein feineres Ergebnis.
  • Statt der Geschmacksrichtung „Vanille“ mit dem doch recht preisintensiven Vanillepulver, könnt Ihr natürlich auch 1 EL rohes Kakaopulver, gefrorene Beeren (~ 200 g), 1 EL Getreidekaffeepulver, Mesquite– oder Carobpulver verwenden. Den Möglichkeiten und der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
  • Ich verwende für dieses Rezept meinen schier unzerstörbaren Omniblend Hochleistungsmixer mit Stößel. Eine Investition die sich für mich in höchstem Maße ausgezahlt hat. Für kleinere, billige Mixer werden die gefrorenen Bananen schon mal zur Herausforderung. Nehmt in dem Fall mehr Sojamilch oder zusätzlich noch etwas Wasser, dann wird daraus zwar eher ein Eisshake, aber der Mixer tut sich leichter.

Dips aus geschälten Hanfsamen

Hanfsamen Dip Rezept
Tomaten und geschälte Hanfsamen ergänzen sich geschmacklich wunderbar.

An all jene da draußen, die Saucen und Dips lieben aber nicht immer nur Sauerrahm, Ketchup oder anderes Bedenkliches verwenden wollen, ich habe die Lösung für Euch. Jagt die Nuss, den Kern oder Samen Eurer Wahl durch einen etwas höher drehenden Mixer und erfreut Euch am herrlichen, und obendrein gesunden Ergebnis. Günstige Mixer wie der AEG MiniMixer SB 2700 arbeiten schon ganz passabel, ein NutriBullet Blender machts noch mal besser.

Geschälte Hanfsamen eignen sich großartig dafür, allerdings harmonieren einige Geschmacksrichtungen besser mit sowas wie geschältem Sesam oder Sonnenblumenkernen, für Knoblauchsauce zum Beispiel. Vergesst dann aber nicht einen ordentlichen Schluck Leinöl zwecks Ausgleich der Omega 6 Fettsäuren. Solche Gedanken müssen wir uns bei Dips aus geschälten Hanfsamen nicht machen, sie verfügen bereits über das richtige Verhältnis von Omega 3 zu 6. Ich möchte Euch daher mein aktuelles Lieblings-Dip-Rezept mit ihnen vorstellen:

  • 50 g geschälte Hanfsamen
  • 100 g Cherrytomaten
  • 1 mittlere Knoblauchzehe
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Balsamico-Essig
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • 1 Prise mildes Chillipulver (oder auch nicht mild)
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 EL italienische Kräuter (Oregano, Thymian, Basilikum und Petersilie zu etwa gleichen Teilen)
  • 1/2 Dattel oder 1/2 TL hochwertiger Zucker
  • 1/3 TL Salz

Tipps zur Zubereitung:

  • Gebt nur die Hanfsamen, Tomaten, Zitronensaft, Essig, Knoblauch, Salz und die Dattel in den Mixer. Warum? Das sind jene Zutaten, die entweder zerkleinert werden müssen, sich gut auflösen sollen, oder die Masse dünner machen. Wir wollen am Ende einen möglichst dickflüssigen Dip. Ist die Masse zu dick, hat wiederum der Mixer Schwierigkeiten. Gebt daher jene Zutaten, die Eindicken (Gewürze, Kräuter, Tomatenmark), erst nach dem Mixen hinzu und rührt sie unter.
  • Bei den hohen Drehzahlen entsteht eine gewisse Wärme, macht den Dip besser etwas vorher und stellt ihn eine Stunde in den Kühlschrank. In dieser Zeit verfeinert sich der Geschmack noch zusätzlich.
  • Es sei auch noch mal ausdrücklich erwähnt: Solche Rezepte sind nicht in Stein gemeißelt. Nehmt es als Leitfaden oder Inspiration, aber bitte ergänzt, streicht oder erhöht Zutaten und Mengen ganz nach Belieben, Geschmack und Gefühl.

Milch und Sahne aus geschälten Hanfsamen

Hanfmilch Rezept
Frische Hanfmilch ist wertvoller als jede andere Milch.

Hanfmilch und Hanfsahne zählen zu meinen absoluten Lieblingsvariationen aus geschälten Hanfsamen. Ihr braucht dafür zwar einen etwas besseren Mixer, ein sehr feines Sieb oder im Idealfall einen Nussmilchbeutel, aber glaubt mir es zahlt sich aus. Hier mal das Basisrezept für einen halben Liter Hanfmilch:

  • 30 g geschälte Hanfsamen
  • 400 ml Wasser
  • 1 oder 2 Datteln oder hochwertiger Zucker (Süßstoff oder Stevia für Puristen)
  • 1 Prise Salz

Die Zubereitung ist wenig komplex: Alles gründlich mixen und dann durchsieben oder mit dem Nussmilchbeutel abseihen.

Tipps und Hinweise zur Zubereitung:

  • Faustregel zum Mixer: Je billiger, um so länger braucht er. Für die meisten Anwendungen mit geschälten Hanfsamen, und eigentlich generell, ist der NutriBullet ein genialer Kompromiss aus Preis und Leistung. Nach einer Minute ist die Mixtur damit super fein.
  • Komplett ohne Süßungsmittel ist der Geschmack schon sehr roh. Ich gebe daher welches hinzu. Wer Datteln oder Zucker nicht mit Hanfsamen kombinieren will, verwendet wie erwähnt Süßstoff oder Stevia. Beides hat allerdings seine Nachteile. Süßstoff ist niemals wirklich unbedenklich und Stevia hat schon bei geringer Überdosierung diesen metallisch, bitteren Nachgeschmack. Ich persönlich kombiniere ganze Steviablätter mit 1 Dattel und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
  • Für Hanfsahne reduziert Ihr einfach die Menge bis zum gewünschten Ergebnis. 200 statt 400 ml Wasser funktionieren ganz gut, gern noch wesentlich weniger. Verändert das Verhältnis von Samen zu Flüssigkeit nach Belieben.
  • Ich persönlich verwende keinen Nussmilchbeutel mehr, sondern ein sehr feines Sieb. Das Ergebnis ist zwar nicht so gut wie mit dem Beutel ,aber die Reinigung des Beutels geht mir auf die Nerven. Die Entscheidung ist Euch überlassen. Einen sehr guten Nussmilchbeutel aus Hanffasern gibt es schon für wenig Geld. Ich schütte die Milch nach dem Mixen durch das mittelgroße Sieb aus solch einem Set und drücke mit einem Löffel nach. Nicht perfekt aber immer noch ein gutes Ergebnis und danach leicht zu reinigen.
  • Das Rezept ist wie immer lediglich ein Ausgangspunkt samt Aufforderung zum Experimentieren. Gebt z. B. 1 EL rohes Kakaopulver und etwas mehr Süßungsmittel hinzu und Ihr habt einen herrlichen Hanfkakao. Der vermutlich gesündeste und günstigste Kakao Eures Lebens. Jene, die keine Angst für Kohlehydrate haben, können auch noch ein paar Getreideflocken hinzugeben. Das führt zu einem herrlich cremigen Ergebnis. Keine Pflanzenmilch aus der Packung kann sich damit messen.

Zahlt sich das Selbermachen von Hanfmilch aus?

Kurze Antwort: Auf jeden Fall! Aus verschiedensten Gründen:

  • Der finanzielle Aspekt: Es gibt kaum fertige Hanfmilchprodukte, und wenn, kostet ein Liter mehr als 5 Euro. Überzeugt Euch selbst! Zum Selbermachen benötigen wir zwar das ein oder andere Equipment, Mixer und Sieb gehören andererseits aber zur Grundausstattung einer beinah jeden Küche. 60 Gramm Hanfsamen bester Qualität kosten € 1,20-, plus vielleicht noch 5 Cent für Süßungsmittel und Salz. Das führt zu einer Ersparnis von gut 4 Euro pro Liter. Die Zubereitungszeit beträgt mit etwas Übung kaum 5 Minuten. Freunde des Stundenlohns habens vielleicht schon raus: Eine Stunde „Hanfmilch Selbermachen“ führt zu einer Ersparnis von 48 Euro (4*12). So lange Ihr pro Stunde nicht mehr verdient als das, ist das Selbermachen eine finanziell lukrative Angelegenheit. Aber auch gesundheitsbewusste Gutverdiener legen besser selber Hand an. Aus folgenden Gründen:
  • Fertigprodukte sind fast immer mit unvorteilhaften Zutaten versetzt.
  • Die empfindlichen Omega 3 Fettsäuren sind nach längerer Lagerung sicher nicht mehr intakt. Selbstgemacht trinkt man die Milch meist direkt oder wenig später und versorgt sich neben hochwertiger Proteine und Mineralstoffe auch noch mit den frischen, wertvollen Fettsäuren.
  • Der ökologische Aspekt: Beim Transport von Fertigmilchprodukten rollen gut 90 % lediglich Wasser über die Straßen. Ein sowohl ökologischer als auch ökonomischer Nonsens, den wir mit Selbermachen elegant verhindern.
  • Und nicht zu vergessen, Selbermachen schützt vor Überkonsum: Zunächst ist die eigene Hanfmilch tendenziell höherwertig und ohne Zusätze, was zu wesentlich schnellerer Sättigung führt. Weiters fällt die Bequemlichkeit weg. Aus der gekauften 1 Liter Packung schüttet man schneller nach als eine weitere Portion zu mixen. Nicht dass hoher Konsum von Hanfmilch ein Problem wäre, die häufig damit gegessenen Cerealien, Kuchen oder Kekse sind es aber.

Also Ihr seht, die eigene Hanfmilch ist aus vielen Gründen ein absoluter Bringer und der gekauften Variante, mit Ausnahme der Bequemlichkeit, in jeglicher Hinsicht überlegen.

Joghurt aus geschälten Hanfsamen

Hanfjoghurt
Joghurt aus geschälten Hanfsamen ist einfach und schnell zu machen.

Selber Hanfjoghurt herstellen, das klingt im ersten Moment wesentlich komplizierter als es ist. Im Wesentlichen mixt Ihr einfach geschälte Hanfsamen, impft sie mit Joghurtkulturen, und lasst sie eine Zeit lang stehen. Für eine Portion Joghurt braucht Ihr folgendes:

  • 50 g geschälte Hanfsamen
  • 80 ml Wasser
  • ½ TL hochwertiger Zucker (als Nahrung für die Joghurtkulturen)
  • 1 Messerspitze Joghurtkulturen

Zur Zubereitung:

  • Mixt Hanfsamen, Wasser und Zucker gut durch und gebt dann erst die Joghurtkulturen hinzu und mixt noch mal kurz, oder rührt sie überhaupt nur unter. Die hohen Drehzahlen wirken sich negativ auf die Kulturen aus.
  • Der Zucker dient wie erwähnt nur als Nahrung für die Joghurtkulturen. Er hat im fertigen Joghurt keine negativen Eigenschaften mehr auf den Körper. Gute Ergebnisse entstehen statt mit Zucker auch mit Kokoswasser.
  • Ich siebe die Mixtur, genau wie Milch oder Sahne, vorher noch durch. Ich mag keine sichtbaren Schalenpartikel im Joghurt.
  • Ist alles gut vermengt, gebt Ihr das spätere Joghurt in ein Schraubglas, legt den Deckel drauf und lasst es einige Stunden an einem eher wärmeren, dunklen Ort stehen. Die Vorratskammer eignet sich meist ganz gut. Durch die Arbeit der Mikroorganismen erhöht sich das Volumen, ein offener Deckel ist wichtig damit nichts platzt. Das Schraubglas sollte natürlich auch nicht mehr als zu 2/3 gefüllt sein.
  • Die Dauer variiert, je nach Temperatur und Menge an Joghurtkulturen. Bei mir sind es meistens 4 bis 5 Stunden bei etwa 25 Grad.
  • Seht bei den ersten Versuchen öfters mal danach. Oft hat sich das Volumen schon nach 2 bis 3 Stunden stark erhöht und die Joghurtkulturen haben Ihr Werk bereits ausreichend vollbracht. In dem Fall zuschrauben und ab in den Kühlschrank damit.
  • Wer es sich leisten will, findet auch praktische und nicht mal mehr übertrieben teure Joghurtbereiter auf Amazon.
  • Ihr habt nun ein Joghurt so frisch und lebendig wie es nur sein kann, hebt es also eher nicht länger als 2 Tage im Kühlschrank auf.
  • Ich habe es auch schon eingefroren. Es gibt Stimmen die sagen, die Milchsäurebakterien überleben das nicht, andere sagen es sei kein Problem. Der Geschmack nach dem Auftauen ist ehrlich gesagt nicht mehr ganz der vor dem Einfrieren.
  • Auf die gleiche Art könnt Ihr natürlich Joghurt, Milch und Sahne aus so ziemlich allen Nüssen, Kernen und Samen herstellen. Hanfjoghurt harmoniert meines Empfindens nach besser mit süßen Anwendungen, schmeckt vermengt mit z. B. geschältem Sesam aber auch herrlich als Salatdressing oder wie Ihr gleich sehen werdet, als herzhafter Streichkäse.

Herzhafter Streichkäse mit geschälten Hanfsamen

Hanfkäse Rezept
Hanfkäse braucht nur wenige Zutaten und schmeckt herrlich.

Keine Sorge, ich führe Euch gleich nicht durch eine Prozedur wochenlangen Fermentierens und Reifens. Mein Streichkäserezept ist kaum komplizierter als die Joghurtherstellung. Im Wesentlichen machen wir einfach nur ein Joghurt und verfeinern es mit einigen herzhaften Zutaten. Folgendes braucht Ihr für Streichkäse für 1 bis 2 Brotzeiten:

  • 50 g geschälte Hanfsamen
  • 50 g geschälter Sesam
  • 150 ml Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 2 Messerspitzen Joghurtkulturen
  • 1 bis 2 Knoblauchzehen
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2-4 EL Hefeflocken
  • Salz (etwa 1/3 TL)
  • Pfeffer

Zur Zubereitung:

  • Macht zunächst wie vorhin beschrieben das Joghurt.
  • Der Sesam gibt dem Joghurt und später dem Käse einen angenehmen, etwas herberen und leicht bitterlichen Geschmack.
  • Nehmt so wenig Wasser wie möglich, sodass Euer Mixer es gerade noch greift. Startet mit etwa 100 ml und gebt, nur wenn nötig, mehr dazu. Je dicker und cremiger der Käse, desto besser.
  • Mit der Menge der Hefeflocken könnt Ihr sowohl den Grad des käsigen Geschmacks als auch die Konsistenz variieren.
  • Wenn das Joghurt fertig ist, reibt den Knoblauch und gebt ihn gemeinsam mit den restlichen Zutaten dazu.
  • Nehmt Euch einige Momente und rührt den Käse achtsam und mit Liebe durch.
  • Stellt das Ganze mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank.
  • Genießt!!
  • Und wie immer: Das Rezept dient als Ausgangspunkt mit Einladung zum Experimentieren. 1 EL Leinöl macht z. B. alles noch herzhafter und verbessert das Omega 3 zu 6 Verhältnis. 1 TL hochwertiger Senf verändert die Farbe etwas mehr Richtung Käse und macht einen noch raffinierteren Geschmack. Zur Saison bietet sich Bärlauch statt Knoblauch an. Sämtliche frischen Kräuter sind ein Bringer. Die Möglichkeiten sind schier unendlich.

Vor Verarbeitung die geschälten Hanfsamen quellen lassen?

Wenn Ihr Zeit und Geduld dafür habt, auf jeden Fall. Durchs Einweichen oder Quellen werden die Samen natürlich weicher, lassen sich leichter und feiner mixen, und bauen einige der übrigen Antinährstoffe ab. Es ist aber keinesfalls notwendig. Die meisten der Antinährstoffe stecken in der Schale, und die ist bereits entfernt. Genaueres zu dem Thema findet Ihr im Artikel „Hanfsamen geschält oder ungeschält?

Wie lange quellen lassen? 4 bis 6 Stunden reichen. Wenn die geschälten Hanfsamen über Nacht quellen, schüttet das Einweichwasser besser weg und spült die Samen mit Wasser ab. Eingeweicht oder nicht, mit geschälten Hanfsamen haltet Ihr eine überaus wertvolle und vielseitige Zutat in Händen. Ich kann ohne zu übertreiben behaupten, sie sind mein Favorit unter Hanfprodukten, sowie unter allen Nüssen, Kernen und Samen. Sowohl was Geschmack, aber vor allem den gesundheitlichen Mehrwert betrifft. Den etwas höheren Preis von 20 Euro pro Kilogramm für ein solch edles, hochwertiges Produkt aus heimischem Anbau zahle ich gern.

Mehr Auswahl und Erläuterung meiner Empfehlungen findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite für Hanfsamen.

No Comments on Rezepte mit geschälten Hanfsamen – Einfache Verwendung des Ultrafoods.

CBD-Öl Wirkung und Anwendung – der große CBD-Guide.

Was ist CBD und wie wirkt es auf den Körper?…

Was ist CBD und wie wirkt es auf den Körper?

CBD (Cannabidiol) ist einer der interessantesten Wirkstoffe der Hanfpflanze. CBD hat schmerzstillende, entzündungshemmende, beruhigende, stimmungsaufhellende, antiepileptische und zellerneuernde Wirkung. Somit ist es ein beliebtes natürliches Heilmittel gegen verschiedenste Leiden.

In diesem Artikel findet Ihr alles was Ihr über CBD wissen müsst. Wir erklären die Wirkung von CBD auf den menschlichen Körper – denn wie funktioniert das eigentlich? Außerdem findet Ihr Informationen zu den wichtigsten Anwendungsgebieten von CBD – Ihr werdet überrascht sein wofür CBD in welchen Formen verwendet werden kann. Und last but not least findet Ihr unsere Produktempfehlungen. Wir haben viele Öle getestet und möchten Euch unsere klaren Sieger näher vorstellen und ans Herz legen. Genaue Informationen zu den Ölen findet Ihr dann auch auf unserer Empfehlungsseite! Los geht`s!

CBD – ein natürliches Heilmittel gewinnt an Popularität.

Wir lieben natürliche Heilmittel, die viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten haben. CBD-ÖL gewinnt gerade aus diesem Grund an Bedeutung und wird immer populärer. Das aus der Hanfpflanze gewonnene Öl stand lange und steht eigentlich noch immer, unter moralischer als auch rechtlicher Beobachtung und obwohl die Meinungen darüber auseinander gehen, sind die Vorteile auf den Körper bereits wissenschaftlich bewiesen.

Die medizinische Verwendung von Marihuana hat die Hanfpflanze in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Der wohl bekannteste Inhaltsstoff ist THC (Tetrahydrocannabinol). Ein weiterer ist Cannabidiol (CBD) durch den die Hanfpflanze zurzeit an Popularität gewinnt. Es macht nicht high und auch nicht abhängig. CBD kann in verschiedenen Formen eingenommen und angewendet werden, die im Moment gängigste ist das Öl.

Ist der Hype um CBD gerechtfertigt und hält die Hanfpflanze was sie verspricht!? Wir sagen ja und empfehlen die Einnahme von CBD-Öl fürs allgemeine Wohlbefinden. In diesem Artikel findet Ihr umfangreiche Informationen zur Hanfpflanze, zum Wirkstoff CBD und sein Wirken im Körper, die Einnahme, persönliche Erfahrungsberichte, unsere Empfehlung der besten Öle uvm.

Was ist CBD?

Cannabidiol, auch als CBD bekannt, ist eine von über 60 natürlich vorkommenden Cannabinoid-Verbindungen, die in Cannabis gefunden wurden, einer jährlichen krautigen Blütenpflanze. CBD ist von einer organischen Substanz abgeleitet, die in den Sekreten der Pflanze gebildet wird. Sowohl Marihuana als auch Hanf sind Formen von Cannabis. Cannabis bedeutet jedoch nicht Marihuana. Cannabis ist der Gattungsname und allgemeine Oberbegriff, unter den alle Formen von Marihuana und Hanf fallen.

Bis vor kurzem war Delta-9-Tetrahydrocannabinol, oder THC, das bekannteste und meist studierte Cannabinoid aufgrund seines Überflusses in Marihuana. Als das zweit-häufigste Cannabinoid in Marihuana und das oberste nicht-psychoaktive Cannabinoid, das im Hanf vorkommt, hat CBD in der wissenschaftlichen Gemeinschaft und in den Medien immens an Bedeutung gewonnen.

Neueste Forschungen haben ergeben, dass CBD-Produkte zur Linderung zahlreicher Beschwerden beitragen können. Beschwerden, die so vielfältig sind, dass sich keine gemeinsame Ursache erahnen ließe. Doch es gibt eine, nämlich die Dysregulation des Endocannabinoidsystems, kurz ECS.

Die Funktion des Endocannabinoidsystems und die Wirkung von CBD auf den Körper.

Das Endocannabinoidsystem, kurz ECS, ist wahrscheinlich eines der interessantesten Systeme unseres Körpers. Entdeckt wurde es durch die Erforschung der Auswirkungen von Cannabis auf den menschlichen Körper. Das EC-System, das für die innere Balance des Körpers zuständig ist, hat seinen Namen von der Cannabispflanze, die seine Entdeckung erst möglich gemacht hat.

Das ECS ist ein Teil des Nervensystems und umfasst die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2.

Der Cannabinoid-Rezeptor CB1 ist ein Teil des Nervensystems und kommt am häufigsten im Kleinhirn, in den Basalganglien, im Hippocampus, aber auch im peripheren Nervensystem (z. B. dem Darm) vor.

Der Cannabinoid-Rezeptor CB2 befindet sich auf Zellen des Immunsystems und auf Zellen, die für den Knochenauf- und abbau zuständig sind.

Das ECS funktioniert in verschiedenen Teilen des Körpers, seine Hauptaufgabe besteht in der Aufrechterhaltung der Homöostase (inneres Gleichgewicht). Forschungsergebnisse belegen, dass Cannabidiol für das innere Gleichgewicht und ergo dessen unser Wohlbefinden ausschlaggebend ist. Wer schon mal vom „Runners high“, zu Deutsch dem Läuferhoch gehört hat, weiß dass es sich dabei um einen Zustand handelt, in dem man schmerzfrei und überaus euphorisch ist, als könnte man noch eine Ewigkeit weiterlaufen, ohne jegliche körperliche Anstrengung. Diese Euphorie wurde lange auf die Ausschüttung von Endorphinen zurückgeführt. Einer Gruppe deutscher Forscher gelang es in 2015 nachzuweisen, dass die Ausschüttung körpereigener Cannabinoide für den euphorischen Gemütszustand, dem Runner`s high, verantwortlich ist.

Wie wirkt CBD im Körper?

Cannabinoide entfalten ihre Wirkung indem sie sich an verschiedene Rezeptoren anlegen. Wie bereits erwähnt sind diese Rezeptoren im gesamten Körper verteilt, viele davon befinden sich im Gehirn, der Leber und der Niere. Die CB1-Rezeptoren im Gehirn, befassen sich mit Appetit, Erinnerungen, Stimmung, Emotionen, Schmerz und Koordination. Auch THC bindet an diese Rezeptoren.

CB2-Rezeptoren sind häufiger im Immunsystem. Sie beeinflussen Entzündungen und Schmerzempfinden.

Forscher glaubten einst, dass sich CBD an den CB2-Rezeptor anhängt und so seine Wirkung entfacht, dies wurde aber bereits berichtigt. Im Gegensatz zu THC wechselwirkt CBD nicht direkt mit den beiden klassischen Cannabinoidrezeptoren (CB1 und CB2). Denn CBD aktiviert einerseits den Körper eigenes Cannabidiol zu produzieren, das an diese Rezeptoren andockt und andererseits aktiviert es andere Rezeptoren, so dass es beispielsweise zur Regulierung der Körpertemperatur, des Schmerzempfindens oder Entzündungen kommt. Die Aktivierung von Adenosinrezeptoren durch CBD ergibt die angstlösende und entzündungshemmende Wirkung von Cannabidiol. Sie sind auch an der Freisetzung von Dopamin und Glutamat beteiligt, zwei Neurotransmittern. Dopamin ist an Kognition, motorischer Kontrolle, Motivation und Belohnungsmechanismen beteiligt, während Glutamat auf Gedächtnis, Lernen und Kognition wirkt. CBD hemmt die Enzyme, die Endocannabinoide abbauen, was zu einem Anstieg der natürlich produzierten Cannabinoide in Eurem Körper führt.

CBD blockiert die psychoaktive Wirkung von THC, was ein Vorteil für die Kombination von CBD und THC in medizinischen Anwendungen ist. Die positiven Wirkungen von CBD hängen nicht von der Anwesenheit von THC ab, somit könnt Ihr CBD Produkte für Eure Gesundheit nutzen ohne „high“ zu werden. Genaueres zum Unterschied zwischen CBD und Marihuana:

CBD versus Marihuana.

CBD-Blüten in einem kleinen Gefäß und der Aufschrift THC vs. CBD.
Was ist der Unterschied zwischen THC und CBD?

Es handelt sich um zwei verschiedene Produkte der Hanfpflanze. Eines beinhaltet hanfbasiertes CBD (von dem hier in diesem Bericht die Rede ist) und das andere ist Marihuana-basiertes CBD (das ist das Zeug, das high macht). Diese beiden werden aus unterschiedlichen Teilen der Hanfpflanze hergestellt.

Bis vor kurzem war die bekannteste Verbindung in Cannabis das Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC). Dies ist der psychoaktive Bestandteil in Marihuana und macht „high“. Marihuana enthält sowohl THC als auch CBD. Diese beiden Verbindungen haben jedoch unterschiedliche Wirkungen. Während THC wenn es erhitzt wird, wie es beim Rauchen oder Kochen der Fall ist, eine bewusstseinsverändernde Wirkung hat, verändert CBD den Gemütszustand nicht.

Die am wenigsten bearbeitete Form der Cannabispflanze, bekannt als Hanf, enthält das meiste CBD und wird medizinisch verwendet. Obwohl Hanf und Marihuana aus derselben Pflanze stammen, der Cannabis sativa, sind die beiden sehr unterschiedlich.

Das heißt, dass CBD-Öl, wie in diesem Artikel beschrieben, die Vorteile der Hanfpflanze vereint ohne jedoch eine psychoaktive Wirkung zu entfalten.

CBD-Öl kaufen! Wir haben viele Öle getestet und möchten Euch die folgenden näher vorstellen und ans Herz legen. Genaue Informationen zu den Ölen findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite oder durch einen Klick auf die Fläschchen direkt beim Anbieter!

Herstellung von CBD-Öl.

CBD Pflanze bei Sonnenuntergang.
CBD-Öl wird aus den Blättern, Stielen und Blüten hergestellt.

CBD-Öl ist nicht gleich Hanfsamenöl, da es nicht aus den Samen, sondern aus den Blättern, Stielen und Blüten gewonnen wird. Für die Herstellung von CBD-Öl werden eigene Hanfsorten verwendet. Der Anbau muss der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung angezeigt werden und es darf nur zertifiziertes Saatgut verwendet werden. Der THC-Gehalt darf dabei nicht größer sein als 0,2 %.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um CBD-Öl herzustellen. Da das Cannabinoid hauptsächlich in den Blüten vorkommt, wird empfohlen diese zu verwenden. Das wissenschaftlichste, aber doch aufwendigste Verfahren ist die CO2-Extraktion. Dabei werden besonders niedrige oder besonders hohe Temperaturen eingesetzt, um das CBD zu extrahieren. Bei diesem Verfahren entsteht besonders reines CBD und es wird auf Grund des Aufwandes nur von großen Herstellern verwendet.

Ein weiteres Verfahren ist der Destillationsprozess. Es handelt sich um ein thermisches Trennverfahren um verdampfbare Flüssigkeit zu gewinnen und sie von schwerverdampfbaren abzutrennen. Hanfblüten werden in Alkohol destilliert und enthaltene Cannabinoide werden so aufgelöst. Anschließend wird das Extrakt mit Hanfsamenöl gemischt. Hanfsamenöl wird aus kalt-gepressten und geschälten Hanfsamen gewonnen.

Bei der Extraktion aus Trägeröl, werden die Blüten in Öl eingelegt und das fettlösliche CBD gelöst. Das Ergebnis ist ein sehr reines Produkt, das jedoch nur geringe Haltbarkeit aufweist.

CBD-Öl Wirkung und Inhaltsstoffe.

Omega-3 & Omega-6-Fettsäuren.

CBD-ÖL enthält ein perfekt ausgewogenes Verhältnis der Omega 3 & 6 Fettsäuren im Verhältnis 1:3. Wir unterscheiden zwischen gesättigten Fettsäuren (meist tierisches Fett und ein reines Industrieprodukt) und ungesättigte Fettsäuren, die in Pflanzen vorkommen. Fett ist nach Eiweiß der wichtigste Bestandteil unseres Körpers, da er für die Zellatmung und Nährstoffaufnahme essenziell ist. Desto mehr ungesättigte Fettsäuren ein Öl enthält, vor allem mehrfach ungesättigt wie eben das Omega 3 & 6, desto wertvoller ist es, denn diese können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für den Hormonhaushalt, das Immunsystem, die Leistungsfähigkeit des Gehirns, die Atmung, das Herz, die Nerven und den Kreislauf von großer Wichtigkeit.

Vor allem Omega 3 Fettsäuren sind wichtig für das Wachstum des Gehirns von Kindern , wirken entzündungshemmend, Blutdruck senkend, helfen Asthma und Demenz vorzubeugen und lassen Hüftgold schmelzen. Unglücklicherweise kommt Omega 3 in der westlichen Ernährungsform nicht oft vor.

Omega 6 Fettsäuren werden hauptsächlich für den Energiehaushalt verwendet und können, wenn übermäßig konsumiert, entzündungsfördernd wirken. Das optimale Verhältnis dieser beiden ist 4:1, jedoch ist, wenn man sich die Ernährungsgewohnheiten in den Industrieländern heute ansieht, das Verhältnis meist 10:1 bis 50:1. Hanföl ist mit einer Zusammensetzung von 3:1 (Omega 3 zu Omega 6) daher eine sehr wertvolle und unschlagbare Quelle an mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Wichtiger Bestandteil des Omega 6 ist die Gamma Linolensäure, die entzündungshemmend wirkt und wichtig für die Schmerzbekämpfung ist. Vor allem bei Arthritis kann sie helfen, Beschwerden zu lindern.

Neben der entzündungshemmenden Wirkung spielt Gamma-Linolensäure auch beim Zellwachstum eine wichtige Rolle, weswegen es bei Hautproblemen angewendet werden kann. Vor allem bei trockener Haut und Neurodermitis wurde die Wirkung wissenschaftlich belegt und Hanföl wird bei chronischen Hauterkrankungen empfohlen.

Vitamine – vor allem Vitamin E, A und B1.

Vitamin E ist ein Antioxidant und kann dem Körper beim Schutz gegen Zellschäden durch Umwelteinflüsse helfen. Es bekämpft freie Radikale und unterstützt so den Zellschutz. Da Vitamin E schützend auf die Zellen wirkt, kann es auch positiv bei Herzerkrankungen, Krebs und hohen Blutdruck wirken. Freie Radikale schädigen unseren Körper durch Rauchen, erhöhte Sonneneinstrahlung und andere Umwelteinflüsse. Vitamin E als Antioxidant schützt unsere Körperzellen.

Vitamin A ist ebenso ein Antioxidant, das sich positiv auf die Gesundheit der Augen und Haut auswirkt. Es fördert Zellwachstum und unterstützt die Immungesundheit.

Weiters ist das Vorkommen von Vitamin B1 in Hanföl beachtlich. Das Vitamin B1 wirkt auf den Serotoninspiegel und macht uns glücklich. Gerne wird CBD-Öl daher bei Depressionen eingesetzt. B1 kann die Gesundheit des Nervensystems unterstützen und wirkt sich positiv auf kardiovaskuläre Funktionen im Körper aus. Es hilft Kohlehydrate in Zucker umzusetzen und ist somit essentiell, um den Energiehaushalt des Körpers für viele verschiedene Funktionen zu regulieren. Als weiteres Antioxidant kann es gegen vorzeitige Hautalterung wirken.

Spurenelemente & Mineralstoffe.

Das sind anorganische Stoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann, die aber lebensnotwendig sind. Daher müssen sie von außen zugeführt werden. CBD-Öl enthält Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Mangan, Magnesium, Natrium, Phosphor und Zink. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Chlorophyll.

ist grünes Sonnenlicht! Je mehr Chlorophyll eine Pflanze enthält, desto wertvoller ist sie für unseren Organismus. Chlorophyll gibt der Pflanze ihre Farbe und ermöglicht die Photosynthese. Chlorophyll hilft bei Aufbau neuer Blutzellen und fördert die Entgiftung des Körpers. Go green!

Carotinoide.

verleihen dem Öl den goldgelben Schimmer und schützen vor frühzeitiger Alterung. Sie wirken auf das Herz-Kreislauf-System, stärken das Immunsystem und kämpfen, als Antioxidant, gegen freie Radikale in unserem Körper. Was das bedeutet haben wir oben bereits erörtert.

Cannabinoide.

Verschiedene Cannabinoide in der Hanfpflanze und ihre Wirkung:

  • CBC kann schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken.
  • CBD kann Schmerzen lindern.
  • CBDA kann z. B. gegen Übelkeit eingesetzt werden.
  • CBG kann antibakteriell wirken.
  • CBN kann u. a. Angst verringern.

CBD-Öl Anwendung als Heilmittel.

CBD-Öl zum Einschlafen.

Wer mit Einschlafproblemen oder unruhigem Schlaf zu kämpfen hat, weiß wie störend und energieraubend es sein kann, wenn man am nächsten Tag nicht ausgeruht ist, die Konzentration fehlt und man sich einfach nicht fit fühlt. Viele greifen dann zu Schlafmitteln, die oft Nebenwirkungen aufweisen oder abhängig machen. CBD-Öl reduziert Angstzustände, was Einschlafschwierigkeiten reduzieren und die Schlafqualität verbessern kann.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Ihr Euch CBD-Öl kaufen solltet, wenn Ihr mit Schlafstörungen zu kämpfen habt. CBD beruhigt und entspannt und am nächsten Morgen ist man ausgeruht und fit ohne jegliche Nebenwirkung. CBD-Öl in kleineren Mengen kann, zu dem die Tagesschläfrigkeit reduzieren indem die Aufmerksamkeit stimuliert und so die Konzentration verbessert wird. Weitere Informationen zu CBD-Öl zum Einschlafen findet Ihr in diesem Artikel.

CBD-Öl gegen Schmerzen.

Chronische Schmerzen beeinträchtigen nicht nur den Alltag, sondern das ganze Leben. Laut einer Studie des Umweltbundesamtes ist der Verbrauch von Schmerzmitteln in den letzten 20 Jahren um 50 % gestiegen.

Schmerzen entstehen durch chemische Reizstoffe, die durch Wärme, Kälte, Druck oder innerliche Dysfunktionen ausgelöst werden. Diese Reizstoffe aktivieren Sinneszellen an den Nervenenden, die daraufhin die Schmerzinformation in Form von elektrischen Strömen bis zum Rückenmark weiterleiten. Dort befindet sich die erste Umschaltstelle, wo diese Ströme in chemische Botenstoffe umgewandelt werden und diese Informationen über das zentrale Nervensystem vom Rückenmark bis ins Gehirn weiterleiten. Wenn diese Reize im Gehirn ankommen, nehmen wir sie wahr und können reagieren. Das Gehirn kontrolliert die Umschaltstelle im Rückenmark und kann diese Stelle öffnen und schließen. Wenn sie geöffnet ist, nehmen wir bei Stress, Angst oder Depression, Schmerzen stärker wahr. Ist sie hingegen geschlossen, wenn wir uns entspannen oder in Wettkampfsituationen bzw. bei starkem Stress oder starker Angst, so spüren wir keine Schmerzen.

Der Körper kann körpereigene Stoffe herstellen, die den Schmerz lindern – Endorphine. Dies geschieht beispielsweise in Extremsituationen, bei Unfällen oder in Situationen starker körperlicher Anstrengung. Wir nehmen die Schmerzen erst dann wieder wahr, wenn wir zur Ruhe kommen und die Endorphinausschüttung wieder nachlässt.

CBD-Öl tritt mit Rezeptoren im Gehirn in Wechselwirkung. So werden entzündungshemmende und schmerzstillende Effekte ausgelöst, die bei der Schmerztherapie helfen. Forscher haben herausgefunden, dass CBD bei der allgemeinen Schmerztherapie ohne Nebenwirkungen, helfen kann. Auch bei Schlafstörungen, die bei chronischen Schmerzen oft auftreten, kann CBD helfen.

Eine weitere Studie, die im Journal of Experimental Medicine veröffentlicht wurde, zeigt, dass CBD bei chronischen Entzündungen und Schmerzen, Abhilfe schaffen kann.

Zusätzlich fand man heraus, dass die Probanden wohl keine Toleranz gegenüber den Auswirkungen von CBD zeigten, so dass die Dosis nicht kontinuierlich erhöht werden musste.

Die Schulmedizin neigt dazu Opioide (natürliche und synthetische Substanzen, die morphinartige Eigenschaften aufweisen) als Schmerzmittel zu verschreiben, die jedoch meist mit Nebenwirkungen einhergehen. Wir konnten keinen Fall finden, in dem Menschen auf Grund von Nahrungsergänzungsmitteln gestorben sind, vor denen Gesundheitsexperten immer wieder warnen. Doch allein in den USA starben 3 Millionen Menschen auf Grund der Nebenwirkungen von Arzneien. Arzneimittel, die von wissenschaftlichen Studien untersucht und deren Einnahme und Verschreibung von „Experten“, den Schulmedizinern, verschrieben werden.

Eine weitere Studie aus Israel zeigt, dass durch die Einnahme von Cannabis die Verwendung von Schmerzmitteln reduziert werden konnte. An dieser Studie nahmen 274 Patienten teil und es handelte sich zwar um Cannabis, das THC haltig ist, doch die Ergebnisse sprechen für sich.

Es wird Zeit, dass ein Umdenken stattfindet und wir vom blinden Vertrauen zu mehr Selbstbestimmtheit, finden. Alternative Behandlungsmethoden werden immer tiefer erforscht und dokumentiert. Wir können uns Informationen holen und für uns entscheiden, wie wir gegen etwaige Beschwerden vorgehen. Mehr Informationen zum Thema CBD-Öl gegen Schmerzen findet Ihr in diesem Artikel.

CBD-Öl zum Abnehmen.

Während das in der Cannabispflanze enthaltene THC dafür bekannt ist den Appetit anzuregen, scheint CBD genau das Gegenteil zu machen. Wie man an einem Versuch an Ratten herausfand.

In einer weiteren Studie fand man heraus, dass CBD bei der „Fettbräunung“ helfen kann. Untersucht wurde dabei die Auswirkung von CBD zur Behandlung und Prävention von Fettleibigkeit.  

  • CBD kann, Proteine und Fettgene stimulieren, die den Abbau von Körperfett fördern.
  • Die Anzahl an Mitochondrien erhöhen, die wiederum dabei helfen Kalorien zu verbrennen.
  • Eine Fettverfärbung induzieren, von weißem Fett (speichert Energie) in braunes Fett (verbrennt weißes Fett, erzeugt Wärme und reguliert den Blutzuckerspiegel).

Mit CBD-Öl weniger rauchen.

In einer Studie mit 24 Teilnehmern wurde untersucht, ob das Inhalieren von CBD-Öl den Zigarettenkonsum beeinflusst. Dabei wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen geteilt. Die eine erhielt CBD-ÖL zum Inhalieren, die andere ein Placebo mit Ethanol. Beim Gedanken an den Griff zur Zigarette inhalierten die Teilnehmer. Nach einer Woche zeigte sich bei den Teilnehmern, die CBD-Öl inhalierten ein Rückgang des Zigarettenkonsums von rund 40 %. Interessant an dieser Studie ist auch, dass die Teilnehmer, die den Konsum reduzierten, dies taten, ohne dabei das Verlangen zu erhöhen. Wenn ein Wechsel zu CBD-Öl den Zigarettenkonsum durch eine gesunde Alternative reduzieren kann, können viele Raucher leichter aufhören.

Alles zum Thema Rauchen aufhören mit der Hilfe von CBD findet Ihr in diesem Artikel – wie Ihr CBD zum Rauchen aufhören einsetzt, Tipps zum Aufhören, spannende Fakten zum Rauchen uvm.

CBD-Öl gegen Stress.

Täglichem Stress ausgesetzt zu sein, kann unserer Gesundheit schaden. Wenn dies über einen längeren Zeitraum der Fall ist, kann es zu Störungen der Verdauung, des Immunsystems, des Herz-Kreislauf-Systems und des Schlafrhythmus kommen. Erhöhter Stress erhöht die Cortisolwerte im Körper und ergo dessen die Entzündungswerte und Schmerzen. CBD-Öl wirkt entspannend und beruhigend auf Körper und Geist. Stress, Beklemmung, Angstzustände und auch Nervosität können reduziert werden.

Mehr zum Thema CBD-Öl gegen Stress und wertvolle Tipps für mehr Entspannung in Eurem Leben findet Ihr in diesem super spannenden Artikel.

CBD-Öl gegen Depressionen.

Einer Studie der WHO (Weltgesundheitsorganisation) aus 2015 zu folge, leiden 322 Millionen Menschen weltweit an Depressionen. Das sind 4,4 % der Weltbevölkerung. Eine Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die sich andauernd negativ auf Gefühle, die Art zu denken und zu handeln auswirkt. Fortwährende Gefühle von Traurigkeit, sowie der Verlust des Interesses an Aktivität, beeinträchtigen das „Funktionieren“ am Arbeitsplatz und im Alltag. CBD wirkt stimmungsaufhellend, indem es die Serotoninproduktion und die dazugehörigen Rezeptoren im Körper stimuliert. Ein niedriger Serotoninspiegel allein muss nicht unbedingt eine Depression auslösen. CBD wirkt auf verschiedene Rezeptoren im Gehirn und kann so angstlösend und entspannend wirken.

Jeder von uns durchlebt im Laufe seines Lebens schwierige Zeiten. Egal ob es sich um eine Stimmungsschwankung „normalen Ausmaßes“ handelt oder eine tiefe Depression, CBD kann entspannend wirken auf Körper & Geist. Mehr Info dazu findet Ihr im Artikel “CBD-Öl gegen Depressionen“.

CBD-Öl gegen Migräne.

Wer unter Migräne leidet, weiß dass es sich um eine Störung des Organismus handelt, die mit vielen verschiedenen Auslösern zu tun hat. Daher wird versucht neue Wege zu finden, mit dem Schmerz umzugehen.

CBD-Öl wird auch im Bereich der Migränelinderung immer beliebter. Seine schmerzstillende Wirkung bringt den Betroffenen Linderung und es wird auch zur Prävention eingesetzt. CBD-Öl wird immer mehr erforscht und es wurde bereits von Experten als wirksam bei der Behandlung von Arthritis, Multiple Sklerose, Diabetes, Depression und auch Migräne, befunden.

Eine Umfrage von Care By Design – einer Marke von Marihuana-Produkten, mit Sitz in Sonoma County, berichtete 2015, dass Patienten mit Kopfschmerzen und Migräne durchaus eine Abnahme der Schmerzen bei der Einnahme von CBD verzeichnen. Gleichzeitig berichten diese auch über ein etwas geringeres Energieniveau (37%).  Eine weitere Studie von Pharmakotherapie berichtet, dass die Häufigkeit des Auftretens der Migräne von 10,4 Kopfschmerzen pro Monat auf 4,6 in einer Gruppe von 121 medizinischen Marihuana-Konsumenten, sank.

CBD-Öl als Heilmittel gegen Migräne wird nach wie vor erforscht und man kann noch nicht 100%ig sagen, dass es DAS Mittel ist. Jedoch die schmerzlindernde, entspannende Wirkung, die sehr wohl bereits bewiesen wurde, spricht für sich. Die Tatsache, dass CBD-Öl nicht abhängig oder high macht oder durch sonstige Nebenwirkungen beeinträchtigt, spricht für einen Versuch CBD-Öl gegen Migräne einzusetzen.

CBD-Öl gegen Krebs.

Die Forschung im Bereich CBD-Öl zur Krebsbehandlung ist vielversprechend. Laut einer Studie können das Wachstum und die Ausbreitung von Krebs verlangsamt werden. CBD-Öl hilft bei oxidativem Stress und bekämpft Entzündungen, beides ist wertvoll und wichtig bei Krebspatienten. Weiters macht CBD-Öl unter anderem die Chemotherapie effektiver.

Krebspatienten werden Opioide als Schmerzmittel verschrieben, die aber oft Nebenwirkungen aufweisen und zudem missbrauchsgefährdend sind. So haben Forscher begonnen Alternativen zu suchen. Es gibt dazu mehrerer Studien, doch eine möchte ich auf jeden Fall noch erwähnen. Und zwar berichteten 81 % der Schmerzpatienten, dass Cannabis genau so wirksam sei, wie eine Kombination aus Opioiden und Cannabis. 97 % gaben an, dass sie durch die Einnahme von Cannabis die Schmerzmitteleinnahme stark reduzieren konnten.

CBD-Öl gegen Epilepsie.

Epilepsie ist der wohl am meisten erforschte Anwendungsbereich für CBD-Öl. Es gibt viele Studien, die die Wirkung von CBD-Öl bei Epilepsie belegen. Epilepsie ist eine Krankheit, die die Gehirnfunktion beeinträchtigt. Unkontrollierte Anfälle beeinträchtigen kognitive Funktionen und ergo dessen die Lebensqualität. Die Anfälle werden durch eine plötzliche extreme Aktivitätssteigerung des Zentralnervensystems hervorgerufen und sind eine vorübergehende Störung im Gehirn. Es werden dabei keine Nervenzellen zerstört. Die Betroffenen sind nur im Moment eines Anfalles „krank“. Die Ursachen für Epilepsie sind vielfältige und so auch die Ausprägungen und Formen der Anfälle. Mehr Informationen zu Epilepsie und was das genau ist findet Ihr hier.

In Amerika wurden in 2013 viele Studien zum Thema CBD bei Epilepsie durchgeführt. Es gibt viele Medikamente gegen Epilepsie, doch es gibt auch hartnäckige Fälle bei welchen diese nicht wirksam sind. Die Wirkstoffe CBD und THC wurden zur Behandlung von Epilepsie erforscht und es wurde herausgefunden, dass CBD als CBR-Antagonist fungiert und es somit mehrere Mechanismen gibt, auf Grund welcher CBD bei Epilepsie wirkt. Die Nebenwirkungen in diesen Studien waren Schläfrigkeit, Durchfall und verminderter Appetit. Also vergleichsweise ein mildes Übel!

CBD-Öl gegen Akne.

Hanföl reguliert die Talgproduktion der Haut, spendet Feuchtigkeit, ohne die Poren zu verstopfen und kann helfen fettige Haut auszugleichen. Trockenheit kann dazu führen, dass die Haut mehr Talg produziert, um die Trockenheit auszugleichen. Dadurch kann Akne entstehen.

Acne Vulgaris ist eine der häufigsten Hauterkrankungen weltweit und trotz jahrelanger Forschung zum Entstehungsprozess, sind nebenwirkungsfreie Mittel rar bis gar nicht zu finden. Auch in diesem Bereich verspricht Cannabis, auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung, Besserung.

CBD-Öl Dosierung.

Jeder Mensch ist anders, es gibt große, kleine, dicke, dünne, gesunde und kranke Menschen. Jeder Körper nimmt die ihm zugeführten Stoffe unterschiedlich auf. So ist es auch mit CBD.

Zur Dosierung von CBD-Öl gibt es Empfehlungen vom Hersteller, die bei 5 bis 200 mg liegen, je nachdem ob man das Öl einfach für mehr Wohlbefinden anwendet oder damit ein schwerwiegendes Leiden bekämpfen möchte.

Grundlagen der Dosierung.

Zuerst ist es wichtig, dass Ihr wisst, wieviel Milligramm Cannabidiol sich in einem Tropfen Öl befinden. Je nach Konzentrationsstufe ( z. B. 2,5 %, 5 %, 10 % CBD) befindet sich unterschiedlich viel CBD im Trägeröl. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Größe des Tropfens. Die genaue Menge variiert bei den verschiedenen Herstellern aufgrund der genannten Kriterien.

Wieviel Cannabidiol ist denn nun in einem Tropfen CBD-Öl?

Grob könnt Ihr Euch an diesen Angaben orientieren:

  • 1 Tropfen des 5%igen Öls beinhaltet ≈ 1,6 mg
  • 1 Tropfen des 10%igen Öls beinhaltet ≈ 3,2 mg
  • 1 Tropfen des 15%igen Öls beinhaltet ≈ 5 mg
  • 1 Tropfen des 20%igen Öls beinhaltet ≈ 6,5 mg

Eine 10 ml Flasche entspricht ca. 300 Tropfen. Die genauen Angaben sind oft auf den Webseiten des Herstellers zu finden.

Bye the way: ob Ihr zwei Tropfen vom 5%igen oder einen Tropfen vom 10%igen CBD-Öl zu Euch nehmt, kommt auf dasselbe raus. In beiden Fällen nehmt Ihr ca. 3,2 mg Cannabidiol zu Euch.

5 Tipps für die richtige Dosierung von CBD-Öl.

1. Klein anfangen.

Wie mit vielen Dingen im Leben ist es auch so bei CBD! Fangt klein an, mit zwei bis drei Tropfen und erhöht die Dosis dann stetig bis Ihr den gewünschten Effekt verspürt. Ich empfehle erstmal mit dem 5%igen Öl anzufangen und dann in Euch hineinzuspüren, wie Ihr Euch fühlt.

2. Langsam steigern.

Wenn Ihr nun ein paar Tage lang zwei bis drei Tropfen genommen habt und Euch mehr Effekt wünscht, dann nehmt am nächsten Tag morgens und abends einen Tropfen mehr. Natürlich hängt die Menge auch davon ab, wofür Ihr das Öl nehmt. Es macht einen Unterschied ob Ihr Euch einfach generell wohler und entspannter fühlen möchtet oder ob Ihr akute Schmerzen habt. Die Empfehlungen hier beziehen sich auf ersteres. Die Dosierung für CBD-Öl bei Schmerzen findet Ihr in diesem Artikel.

3. Dieselbe Menge über mehrere Tage.

Gebt Eurem Körper Zeit sich auf die Dosierung einzustellen. Womöglich ist eine weitere Steigerung gar nicht nötig, weil Euer Körper einfach etwas mehr Zeit benötigt, um mit dem Mittel umzugehen. Also meine Empfehlung einfach mal ein paar Tage ausprobieren und dann erst steigern.

4. Nicht übertreiben.

Mehr ist nicht immer gleich mehr. Es kann durchaus sein, dass eine zu hohe Dosis keine weitere positive Wirkung bringt. In dem Fall verschwendet Ihr lediglich Euer Geld.

5. Findet den richtigen Hersteller für Euch.

Die Qualität der Öle auf dem Markt variiert und ergo auch die Wirkung der Produkte. Laut einer in 2017 durchgeführten Untersuchung der Arge Canna dürfen die Herstellerangaben auch mal hinterfragt werden. Es wurden ein paar falsche Angaben beim CBD Gehalt der Öle aufgedeckt. Informiert Euch bevor Ihr CBD-Öl kauft.

Wir haben uns sehr gut informiert! Das sind unsere klaren Empfehlungen nach umfangreicher Recherche und zahlreichen Selbsttests. Genaue Informationen zu den Ölen findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite oder mit Klick direkt auf die Bilder hiernach, beim Hersteller!

Genaue und umfangreiche Infos zur Dosierung findet Ihr in diesem Artikel.

CBD-Öl Nebenwirkungen.

CBD, als Bestandteil der Hanfpflanze, ist ein natürliches Heilmittel, das fast nebenwirkungsfrei ist. Wir, von VitaHanf, nehmen CBD schon sehr lange und können über keinerlei Nebenwirkungen klagen. Soweit zu unserer Erfahrung, doch was sagt die Wissenschaft dazu?

Unsere Recherche ergab, dass es doch ein paar wenige erwiesene Nebenwirkungen gibt. Hiernach die Auflistung der aktuell wissenschaftlich fundierten Nebenwirkungen von CBD:

  • Wechselwirkung mit anderen Medikamenten
  • Trockener Mund
  • Erhöhtes Zittern bei Parkinson Patienten
  • Niedriger Blutdruck
  • Schläfrigkeit

Eine genaue Beschreibung der einzelnen Punkte findet Ihr in unserem Artikel “CBD-Öl Nebenwirkungen”.

Generell treten Nebenwirkungen selten auf. Studien zufolge, wird CBD von Menschen und Tieren sehr gut vertragen. Sollten doch Nebenwirkungen auftreten, nehmen diese erfahrungsgemäß mit der Dauer der Anwendung ab. Wie bereits erwähnt, hatten wir noch keine Probleme und auch unsere Recherche bestätigt, dass noch niemandem Hasenohren von der Einnahme gewachsen sind.

Wir mussten schon etwas tiefer graben, um überhaupt auf gut dokumentierte Informationen zu Nebenwirkungen zu stoßen. Das meiste ist vergleichbar harmlos.

Was sagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO)?

Eine Studie der WHO, die im November 2017 veröffentlicht wurde, bestätigt, dass CBD keine negativen Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit hat und dass natürlich vorkommendes Cannabidiol (CBD) von Menschen und Tieren gut verträglich ist.

Gemäß dieser Studie hat die nicht psychoaktive Substanz (CBD) weder das Potential körperlich abhängig zu machen, noch besteht Missbrauchspotential. Man wird von diesem Teil der Cannabis Pflanze also weder high noch abhängig. Kurz gesagt gibt es laut WHO keine Gründe, die gegen die Verwendung von CBD sprechen. Im Gegenteil, Forschungen belegen, dass CBD eine positive Auswirkung auf verschiedene Bereiche unserer Gesundheit hat.

Anwendungsformen von CBD.

CBD gibt es nicht nur als Öl, sondern auch als Kapsel, Paste, Kristalle und als Blüte. Man kann es also einnehmen, rauchen und vaporisieren. Und dann gibt es auch noch CBD-Kosmetik zur äußerlichen Anwendung.

CBD-Öl ist nussig im Geschmack und kann, desto höher konzentriert, etwas bitter schmecken. Das Öl kommt in einem Pipetten-Fläschchen mit dem die Dosierung super einfach und praktisch ist. Die von uns empfohlenen Öle sind hochwertig verpackt und sehr gut handzuhaben. Wenn wir CBD-Öl kaufen, dann achten wir sehr auf die Qualität und ein gutes Preisleistungsverhältnis. Die empfohlenen Hersteller erfüllen für uns alle Anforderungen, die für den CBD-Öl Kauf wichtig sind! Genauere Infos zu den Ölen findet Ihr auch auf unserer Empfehlungsseite.

Es gibt Menschen, die den Geschmack vom Öl gar nicht mögen. Für diese Personen gibt es CBD in Kapselform. Das Öl ist je nach Hersteller, in einer Weichgelantine-Hülle oder einer veganen Alternative.

Höher dosiert und meist im medizinischen Bereich angewendet wird die CBD-Paste. Sie enthält zwischen 30 und 60 % CBD, also ein Vielfaches der Konzentration, die in den Ölen enthalten ist. Wer eine hohe Dosis CBD zu sich nehmen möchte ist mit der Paste gut beraten.

CBD-Blüten werden geraucht oder vaporisiert. Diese Einnahmemethode bewährt sich, wenn man gerne raucht. Für Nichtraucher stellt sich vermutlich die Frage, warum man CBD rauchen sollte? Naja, beim Rauchen entstehen auch schädliche Stoffe aber beim Verdampfen werden neben dem CBD auch andere wertvolle Inhaltsstoffe aus der Hanfpflanze gelöst und aufgenommen. Genaue Infos zu CBD rauchen und was die Vor- und Nachteile des Verdampfens sind, findet Ihr hier.

CBDNOL Banner mit Blüten und Kaufbutton.
CBDNOL CBD-Blüten in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen.

CBD-Öl, meine Erfahrungen.

Meine Erfahrung zu CBD-Öl zum Einfschlafen.

Die erste und beeindruckendste Erfahrung mit CBD-Öl habe ich im Sommer gemacht. Ich bin unter anderem Wanderführerin und führe Gruppen über die österreichischen Alpen. Geschlafen wird in Hütten, manchmal in Schlafsälen mit 20 oder mehr anderen Personen. Um 22 Uhr ist Zapfenstreich und Bettruhe. Man kann sich gut vorstellen, wie es zu geht, wenn viele Personen zugleich sich Bett fertig machen und schlafen gehen. Hütten sind hellhörig und es knirscht und kackst an allen Enden. Ich habe dann angefangen CBD-Öl zu nehmen, habe mich hingelegt und geschlafen wie ein Engel. Das kam bestimmt nicht nur vom Öl, sondern auch von der Bewegung und der wunderbaren Luft. Doch seit ich CBD-Öl nehme, merke ich nicht einmal mehr, wenn jemand den Schlafsaal betritt. Ich schlafe ein und wache am nächsten Tag erholt auf. Meine Schlafqualität hat sich extrem verbessert seit ich CBD nehme. Mehr zu diesem Thema findet Ihr auch in unserem Artikel „CBD-Öl zum Einschlafen“.

Vor ca. 2 Monaten wurden mir zwei Weisheitszähne gezogen. Für mich die perfekte Gelegenheit CBD bei akuten Schmerzen zu testen. Anstatt Antibiotika und chemische Schmerzmittel zu nehmen, habe ich mein 15%iges CBD-Öl von Nordic Oil bereitgestellt. Die Schmerzen waren immens und ich fing an mit ca. 10 Tropfen Öl. Nach 10 Minuten wurden die Schmerzen weniger, gingen aber nicht weg. Ich nahm wieder 10 Tropfen und legte mich für ein paar Minuten hin. Die Schmerzen wurden weniger. Das Ganze habe ich noch ein drittes Mal wiederholt und dann waren die Schmerzen wirklich erträglich und ich konnte etwas schlafen und mich auf andere Dinge konzentrieren. Es gibt viele Berichte über CBD-Öl bei chronischen Schmerzen, doch wenig bei Akuten. Daher war mir ein Selbsttest sehr wichtig. Ich kann guten Gewissens sagen, dass CBD-Öl bei mir bei akuten Schmerzen gut gewirkt hat, doch erst nach einer richtig großen Einnahmemenge. Bevor ich meinen Körper mit chemischen Schmerzmitteln belaste werde ich immer bevorzugt zu natürlichen Heilmitteln greifen, auch wenn es heißt, dass man viel davon benötigt.

Ich leide einmal monatlich unter den Begleiterscheinungen der wunderbaren Tatsache eine Frau zu sein. Meine Regelschmerzen sind so stark, dass ich mich überhaupt nicht konzentrieren kann und am liebsten im Bett bleiben würde. Ich nehme bereits vor dem Eintreten meiner Periode CBD-Kapseln und auch währenddessen gegen die Schmerzen und für das allgemeine Wohlbefinden, CBD-Öl in größeren Mengen. Manchmal nehme ich bis zu 15 Tropfen des 10%igen Öls und mehr, aber mir ist alles lieber als Schmerztabletten einzunehmen. In meinem Artikel “CBD-Öl gegen Regelschmerzen” findet Ihr wertvolle Tipps, wie Ihr Euch “die Tage” so angenehm, wie möglich, macht!

Unbedingt erwähnen möchte ich an dieser Stelle meine Erfahrung mit CBD zu energetisierenden Zwecken. Ich habe irgendwann herausgefunden, dass eine geringe Menge CBD-Öl untertags belebend und energetisierend wirkt. Das ist super praktisch, da ich, wenn ich mich am frühen Nachmittag schlapp fühle, gerne mal einen oder maximal zwei Tropfen CBD-Öl nehme und so das berühmte „Nachmittagstief“ umgehen kann.

Fazit.

Die Hanfpflanze hat bereits mehrere Male in der Geschichte für Aufsehen gesorgt und sie macht es gerade wieder! Das ist wunderbar, denn noch nie zuvor wussten wir so viel über die Wirksamkeit von Hanf. Zahlreiche Studien, Erfahrungsberichte und unsere Selbstversuche zeigen, dass CBD, egal in welcher Form eingenommen, wirksam sein kann. Wollen wir hoffen, dass sich die rechtliche Situation weiterhin positiv entwickelt und so ein altes Heilmittel noch populärer werden kann. Man kann davon ausgehen, dass die Pharmaindustrie weiterhin hinderlich gegen die Hanfpflanze auftreten wird. So hoffe ich doch, dass die Verbreitung des Wissens über die Hanfpflanze bestehen bleibt und die Zahl der Anwender stetig steigen wird.

Also liebe LeserInnen, Glück vermehrt sich, wenn man es teilt. Ich freue mich auf Euer Feedback und Eure Meinung!

No Comments on CBD-Öl Wirkung und Anwendung – der große CBD-Guide.

Hanfsamen für Hunde, Pferde und Vögel – was bringt es?

Letztens hat sich neben mir im Bioladen doch tatsächlich eine…

Letztens hat sich neben mir im Bioladen doch tatsächlich eine Dame nach dem Wert geschälter Hanfsamen für ihren Hund erkundigt. Die Mitarbeiterin hatte keine Ahnung und tat mir irgendwie Leid. Ich hätte vielleicht helfen können, war mir aber unsicher und tat es nicht. Inzwischen habe ich mich etwas tiefgehender mit den Verdauungssystemen verschiedener Spezies beschäftigt, mit interessanten Ergebnissen.

Wie gut eignen sich Hanfsamen nun für Hunde, Pferde oder Vögel?

  • In geschälter Version zu Brei gemixt übers Hundefutter gegeben, sind Hanfsamen äußerst wertvoll und gut für unseren besten Freund.
  • Für Pferde eignen sie sich kaum, Hanfgräser wären aber interessant.
  • Vögel und Hühner sind Verwertungskünstler und profitierten als solche in sehr hohem Maße von Hanfsamen, in jeder Form.

Hanfsamen sind gut für so ziemlich alle Tiere, aber nicht für jede Spezies in beliebiger Form.

Leider denken viele Haustierbesitzer häufig nicht an die physiologischen Unterschiede zwischen Mensch und Tier. Manchmal kommt es dadurch zu Schäden und Trauerfällen. Worauf Ihr bei Hanfsamen für Eure Liebsten achten solltet, erfahrt Ihr hier.

Hanfsamen für Hunde

Hanfsamen für Hunde
Richtig zubereitet sind Hanfsamen sehr wertvoll für Hunde.

Der Verdauung des besten Freund des Menschen unterscheidet sich in weiten Teilen kaum von der seines Vorfahren, dem Wolf. Und wir alle wissen wovon dieser sich ernährt, Fleisch. Dementsprechend sieht auch sein Verdauungsapparat aus, Reißzähne, starke scharnierartige Kiefer, Hängemagen mit hoch konzentrierter Säure, und im Vergleich zum Menschen viel kürzerer Dünn- und Dickdarm. Ausgelegt für den Verzehr von unzerkautem, rohen Fleisch. Daraus beziehen Hunde und Wölfe ihren gesamten Nährstoffbedarf. Wobei ich erwähnen will, dass die meisten zivilisierten Hündchen besser auf gekochtes oder gedämpftes Fleisch reagieren.

Voraussetzung für adäquate Versorgung ist natürlich ein Mindestmaß an Qualität. Im Idealfall mit Fleisch von Wildtieren, die sich ihr Leben lang von den Gaben der freien Natur ernähren. Ich vermute Ihr erkennt worauf ich hinauswill. Weder der Mensch als ehemaliger Jäger, noch der Hund als ehemaliger Wolf, profitieren wirklich vom durchschnittlichen Schlachthausprodukt aus dem Supermarkt. Kaum entsprechende Mineralstoffe, keine wertvollen Fettsäuren. Aus Wildtieren oder Weidevieh wird nur selten Hundefutter.

Hunde mögen ein gänzlich anderes Verdauungssystem haben als wir Menschen, beim Nährstoffbedarf gibt es aber Gemeinsamkeiten. Der Hund benötigt neben hohen Mengen Protein unter anderem ebenfalls größere Mengen Eisen, Magnesium, Zink, Omega 3 Fettsäuren. Fleisch aus Wild oder Weidehaltung liefert diese, Fleisch aus Masttierhaltung kaum. Ist hier der Hanfsamen für Hunde ein adäquater Ersatz? Ersatz vielleicht nicht, aber jedenfalls eine äußerst wertvolle Ergänzung.

Hunde können sowohl das hochwertige Protein, die Mineralstoffe, als auch zu einem gewissen Grad die Omega 3 Fette daraus verwerten. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Hanfsamen sowohl geschält als auch fein gemixt wird.

Der Hund ist ein Würger, ungemixt wanderten sowohl geschälte als auch ungeschälte Hanfsamen durch ohne sich wesentlich zu verändern. Dies wäre beim Menschen ohne Zerkauen oder Mixen nicht viel anders. Weiters haben Hunde kaum Bedarf an Ballaststoffen, womit nur der geschälte Hanfsamen interessant ist.

Wehle Hanfsamen
Meine erste Wahl unter geschälten Hanfsamen.

Ist für Hunde der Hanfsamen oder Hanföl eine ausreichende Quelle für Omega 3?

Ausreichend vermutlich nicht, unterstützend auf jeden Fall. Beim Thema Omega 3 besteht für Hunde ein ähnliches Problem wie bei Menschen. Nüsse, Kerne und Samen enthalten es nur in Form von ALA, der Körper benötigt aber DHA und EPA. Hunde können zwar zu einem gewissen Grad DHA und EPA aus ALA synthetisieren. Dass dies ausreicht will ich aber nicht garantieren.

Andererseits gibt es sehr viele Hunde, die mit rein veganer Ernährung hohe Gesundheit genießen und auch überdurchschnittlich alt werden. Das soll keine Empfehlung sein ist aber definitiv interessant. In der Praxis hat sich zwecks Omega 3 Versorgung für Hunde ein Wechsel zwischen Fisch- und Krillöl und pflanzlichen Ölen wie Hanf- Lein- oder Chiaöl bewährt. Bei akuten Mängeln sollte es zur Sicherheit zunächst aber ein eigens für Tiere entwickeltes Lachsöl sein.

Menschen gebe ich an dieser Stelle den Rat, zwecks zusätzlicher Omega 3 Versorgung nicht auf Fischöl, sondern auf ein hochwertiges Algenöl zu setzen. Dies enthält DHA und EPA. Fische und Meerestiere enthalten Omega 3 nur aufgrund ihrer Nahrung, nämlich Algen. Ich will Euch nicht den hochwertigen, biologischen Fisch aus der Region vermiesen, aber warum aufwändig die Zwischenstation fangen wenn die Quelle ohne großen Aufwand gesammelt werden kann?

Hanfsamen für Katzen

Katzen haben einen ähnlichen Verdauungsapparat wie Hunde, aber noch spezialisierter auf reine Fleischnahrung. Sie könnten auch Proteine und Mineralstoffe im Hanfsamen nutzen, als Omega 3 Lieferant ist er für Katzen aber wertlos. Sie synthetisieren kein DHA oder EPA aus ALA. Mein Ratschlag daher, spart Euch die Mühe und esst die wertvollen Hanfsamen besser selbst.

Und wenn Ihr mir den kleinen subjektiven Einwand erlaubt, spart Euch Katzen als Haustiere generell. Ihr wesentlichstes Interesse an uns Menschen ist versorgungstechnischer Natur. Es mag ein paar wenige Exemplare geben, die lieber als andere kuscheln, schnurren und zugetan sind, aber die sind die Ausnahme. Weiters beißen Katzen schneller als Hunde und übertragen dabei gefährliche Erreger. Und habt ihr schon mal gesehen, wie Katzen mit ihrer Beute spielen bevor sie sie umbringen? Das mag vielleicht pädagogische Gründe haben, aber das ist unheimlich.

Wie würdet Ihr einen Menschen bezeichnet, der das tut? Ganz richtig, einen Psychopathen. Hunde sind tendenziell treue Begleiter, die sich über die Ankunft ihrer „Rudelführer“ freuen, die ihre Herrchen auch mal beschützen, im Trauerfall auch über den Tod hinaus. Was tun Katzen, wenn Herrchen/Frauchen stirbt und damit die Versorgung endet? Sie fressen sie auf.

Hanfsamen für Pferde

Hanfsamen für Pferde
Für Pferde ist Hanf nur in Form junger Pflanzen wirklich geeignet.

Der Verdauungstrakt von Huftieren wie Kühen, Maultieren und Pferden geht ins andere Extrem. Sie sind reine Grasesser. Obst, Stärke, Zucker oder gar tierische Produkte widersprechen schon in kleinen Mengen den Ansprüchen ihres Verdauungstrakts. Flache Zähne, große Mägen und riesige Gedärme zerkleinern und extrahieren jeden möglichen Nährstoff aus Gräsern und Blattmaterial.

Nicht weit von mir ist eine kleine Pferdehalt. Ein selbst angefertigtes Schild des Besitzers liefert dort trauriges Zeugnis über Bildung und Denkwilligkeit einiger meiner Nachbarn. Zwei Pferde sind dort schmerzhaft an den Folgen von Zucker und altem Gebäck verreckt. Die Verdauung von Huftieren ist stärker spezialisiert als die Verdauung anderer Tiere, und zwar auf Gräser. Ich würde ihnen also weder ganze, noch geschälte Hanfsamen, noch einen Brei daraus unters Futter mischen.

Für Pferde wäre nicht einmal die Proteinversorgung durch Hanfsamen interessant. Zu viel Protein führt bei ihnen schnell zu nachteiligen Ammoniak-haltigen Stoffwechselrestprodukten. Es besteht allerdings Evidenz, dass die Gabe von Hanföl oder Leinöl gut für Pferde sein kann. Wobei hier wieder hauptsächlich jene Tiere profitieren, die statt Gras und Heu, Hafer und Kraftfutter gefüttert kriegen.

Weidetiere beziehen all ihre benötigten Nährstoffe aus der Vielfalt von Wiesen und Weiden, einschließlich der Versorgung mit Omega 3. Die einzige interessante Form, wie Pferde Hanf zu sich nehmen sollten, wäre in Form von jungen Hanfpflanzen. Und dies gestaltet sich im deutschsprachigen Raum ohne entsprechende Konzession wiederum schwierig.

Warum überhaupt Pferde halten?

Ich will vorausschicken, ich bin weder Veganer, Vegetarier noch Tierschützer. Die Haltung von Pferden verstehe ich dennoch nicht. Wofür halten wir Pferde? Um auf ihnen zu reiten, um Leute dafür bezahlen zu lassen um auf ihnen zu reiten, um sie zu verkaufen und manchmal auch um sie zu essen. An Euch Pferdenarren da draußen: Glaubt Ihr wirklich Euer Pferd würde sich, hätte es die Wahl, auch nur eines davon aussuchen? Die Zeiten des Pferdes als Helfer und Pflugtier sind weitgehend vorbei.

Sorry Leute aber ich bilde mir was darauf ein, Mensch zu sein. Und zwar nicht weil es mir die Macht gibt über andere Lebewesen nach Belieben zu verfügen, sondern weil ich dadurch die Freiheit habe, andere Lebewesen mit Würde und Respekt zu behandeln. Auf ihnen zu reiten oder an ihnen Geld zu verdienen halte ich für des Menschen unwürdig. Zumal für nichts davon auch nur die geringste Notwendigkeit besteht. Es geht dabei rein um des Menschen Vergnügen oder Gier.

Der einzige irgendwie vertretbare Grund für Pferdehaltung scheint mir heute die Fleischgewinnung. Wer jetzt empört aufschreit (aber nicht vegan lebt), an den oder die hätte ich nur eine Frage: „Was macht Pferde besonderer als Kühe, Hühner oder Schweine?“ Und die Antwort ist besser nicht: „Sie sind so schön und auf ihnen kann ich reiten“. Huftiere haben die einzigartige Eigenschaft, für Menschen unverdauliches Gras und Blattmaterial, in leicht verdauliches Fleisch umzuwandeln. Rein objektiv gesehen sind Pferde und Kühe für den Menschen also eine Art wertvoller organischer Produktionsfaktor.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich sehne den Tag herbei an dem es endlich Fleisch aus dem Labor zu kaufen gibt. Bis dahin sind viele Verdauungstrakte aber leider auf eine zumindest minimale Versorgung mit Fleisch angewiesen. Als Mensch stelle ich keinesfalls meinen Wunsch nach Vergnügen oder Geld über Tierwohl, sehr wohl aber Gesundheit und Wohlbefinden. Und die sind, für die meisten Menschen, mit kleinen Mengen hochwertigen Fleisch leider besser als ohne.

Hanfsamen für Hühner und Vögel

Hanfsamen für Hühner
Für Hühner und Vögel sind Hanfsamen in jeder Form sehr wertvoll.

Hühner und Vögel verwerten wie erwähnt so ziemlich alles. Der Hanfsamen ist der König unter den Nüssen, Kernen und Samen, Hühner und Vögel profitieren also definitiv davon. Für deren Verdauung muss er auch nicht einmal geschält sein. Wer es sich leisten kann, gibt also gern ohne Bedenken beliebige Mengen Hanfsamen ins Vogelhäuschen.

Gleiches gilt für jene, die Gesundheit und Wohlbefinden ihrer Hühner, sowie Qualität von Eier und Fleisch erhöhen wollen. Das Ei oder später auch das Hühnerfleisch ist natürlich nur so gut wie die Nahrung der Hühner. Mit Hanfsamen im Futter, enthalten später sowohl Eier als auch Fleisch, höhere Mengen Omega 3. Der Hanfsamen ist also definitiv eine Bereicherung für ihren Speiseplan.

Vor die Wahl gestellt, würde ich aber eher direkt den Hanfsamen essen als Eier oder Fleisch von damit gefütterten Hühnern. Bei der organischen Umwandlung gehen mehr als 90 % der Nahrungsenergie verloren und der Hanfsamen mit sehr viel hochwertigem Protein, vielen Mineralstoffen und Omega 3 Fetten ist für den Menschen unterm Strich wesentlich wertvoller und gesünder als das Hühnerei oder Hühnerfleisch. Vom finanziellen Aspekt mal ganz abgesehen, das würden nämlich teure Eier.

In Sachen Omega 3 Versorgung für Hühner oder Vögel hätte ich daher eher zu wesentlich günstigerem Leinsamen gegriffen. Der enthält noch mehr Omega 3 und der Verdauungsapparat von Vögeln stört sich weder an der harten Schale noch an den hohen Mengen Ballaststoffen.

Hühner als Nutztiere

Beim Thema des Huhns als Nutztier drängt sich, als bewusster Mensch, natürlich ebenfalls die Frage nach der schieren Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit dieser Praxis auf. Wie vorher schon erwähnt, essen Menschen besser den geschälten Hanfsamen selbst, als das daraus entstandene Tierprodukt. Am Beispiel des Hanfsamens stimme ich dem vollkommen zu. Andererseits sind Hühner äußerst genügsame Allesesser, wahre Verwertungskünstler. Sie verwerten so gut wie jedes noch so schwer verdauliche Korn und produzieren aus dieser Nahrungsenergie leicht verdauliche Eier, und später auch Fleisch.

Ich bin kein großer Advokat von Tierhaltung, kann die Praxis aber aus zumindest einer Perspektive heraus verstehen: Viele Menschen, vor allem nordeuropäischer Abstammung, vertragen Ballaststoffe aus Getreide oder Samen nur begrenzt und haben generell einen eher Fett-betonten Stoffwechsel. Mit großen Mengen Kohlehydraten aus Getreide und Hülsenfrüchten geht es ihnen nicht gut. Hier macht die organische Umwandlung von Getreide und Samen zu Eiern und Fleisch tatsächlich Sinn.

Ich zähle mich selbst zu jener Gruppe. Getreide und Übermengen an Ballaststoffen bekommen mir nicht. Ist dies eine Rechtfertigung für beliebigen Tierkonsum? Natürlich nicht. Ich habe kleine Mengen Tierprodukte am Speiseplan, halte mich aber weitgehend an pflanzliche Fett- und Proteinlieferanten, bin für Produkte aus Hanfsamen daher über alle Maßen dankbar. Meinem Befinden abzuleiten ist das die ideale Ernährung für meinen Stoffwechseltyp.

Dosierung von Hanfsamen für Tiere

Nun für Katzen und Pferde hat sich die Überlegung erledigt, für sie sind Hanfsamen weder sinnvoll noch wirklich geeignet. Hühnern und Vögeln gibt man schwer zu viel davon. Je mehr sie davon kriegen, um so besser für sie. Die einzige Dosierungsempfehlung ergibt sich somit für Hunde.

Dosierung Hanfsamen für Hunde

Für einen Hund von etwa 12 kg Körpergewicht reichen für den Start etwa 10 g geschälte, gut gemixte Hanfsamen. Mixt dies unters Futter und seht erst mal wie er darauf reagiert. Unter Umständen sagt es ihm gar nicht zu, dann war es zumindest ein Versuch. Bei positiver Reaktion könnt Ihr die Menge gerne noch erhöhen. Schaden tun die Hanfsamen dem Vierbeiner sicher nicht, im Gegenteil.

Wer sich von den Hanfsamen eine Versorgung mit Omega 3 erhofft hat und der Patient streikt, der greift besser zu Hanföl. Bei akutem Mangel darf es aber auch ein eigens für Hunde entwickeltes Fischöl sein.

Fazit

Hunde können von geschälten, gut gemixten Hanfsamen mehrfach profitieren, sowohl was eine Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren, mit wertvollen Mineralstoffen, als auch mit hochwertigem Protein angeht. Es müssen aber geschälte Hanfsamen sein. Katzen und ihre Verdauung sind noch mehr als Hunde auf Fleisch konzentriert, Hanfsamen oder Hanföl brächten ihnen wenig bis gar nichts. Pferde sind hoch spezialisierte Grasfresser, der hohe Proteingehalt in Hanfsamen könnte ihnen sogar schaden. Vögel und Hühner sind wahre Verwertungskünstler und profitierten in hohem Maße sowohl von geschälten als auch ungeschälten Hanfsamen.

Konkrete Produktempfehlungen sowohl für Mensch, Hund, als auch lieb gewonnenes Gefieder findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite für Hanfsamen.

No Comments on Hanfsamen für Hunde, Pferde und Vögel – was bringt es?

Geschälte Hanfsamen, Nährwerte und Inhaltsstoffe.

Ich bin seit Jahren ein Fan geschälter Hanfsamen, sei es…

Ich bin seit Jahren ein Fan geschälter Hanfsamen, sei es für Hanfmilch, Dips, in Smoothies oder als Garnitur. Eine umfangreiche Recherche der genauen Nährwerte war längst überfällig.

Sind geschälte Hanfsamen eine nennenswerte Quelle für Eiweiß, Omega 3 Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe? Und wie schlagen sie sich im Vergleich mit anderen Nüssen, Kernen und Samen? Ja, ja und ja, geschälte Hanfsamen sind sogar eine großartige Quelle für Eiweiß, hochwertige Fette und Mikronährstoffe. Kaum eine andere Nuss, Kern oder Samen kann ihnen nur ansatzweise das Wasser reichen.

Viele Menschen schrecken vor dem vergleichsweise hohen Preis von gut 20 Euro pro Kilogramm für geschälte Hanfsamen hoher Qualität zurück. Gemessen an ihrem Wert halte ich das allerdings geradezu für ein Schnäppchen. Unter allen Nüssen, Kernen, Samen und auch unter allen Hanflebensmitteln sind geschälte Hanfsamen mein absoluter Favorit. Ihr wollt wissen warum, lest weiter!

Nährstoffe in Hanfsamen – Ein Überblick

Im Folgenden findet Ihr die Makronährstoffe der geschälten Hanfsamen von WEHLE Sports, ein tolles Produkt aus österreichischem Anbau:

Energie: 638 kcal
Fett: 55,7 g
Gesättigte Fettsäuren: 3,18 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren: 8,22 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 39,1 g
Kohlehydrate: 2 g
davon Zucker: 2 g
Protein: 30 g
Ballaststoffe: 4,3 g
Salz: 0,001 g
Vitamine und Mineralstoffe im Detail weiter unten.

Diese Werte mögen auf den ersten Blick wenig besonders wirken, aber Ihr werdet sehen, einige der Nährstoffkombinationen in geschälten Hanfsamen sind genial und äußerst selten. Ich beziehe mich in den folgenden Ausführungen ausschließlich auf geschälte und nicht auf ganze Hanfsamen. Es gibt viele Gründe, warum geschälte Hanfsamen den ganzen vorzuziehen sind. Wer mehr darüber wissen will, dem empfehle ich wärmstens meinen Artikel „Hanfsamen geschält oder ungeschält essen? Und warum?“

Der geringe Anteil an Kohlehydraten ist kaum eine Erwähnung wert. Bedeutend im Hanfsamen sind die hohen Anteile an Protein und hochwertigen Fetten, vor allem die Zusammensetzung der mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Geschälte Hanfsamen und Eiweiß

30 Gramm auf 100 Gramm, also 30 % Protein in einem Lebensmittel, das ist sehr viel. Nicht nur unter pflanzlichen Lebensmitteln, sondern generell. Ein Hühnerei oder Hüttenkäse haben im Vergleich nur etwa 13 %, ein Steak 25. Selbst Hanfproteinpulver hat im Schnitt nur unwesentlich mehr, nämlich 50 %, dafür aber kaum hochwertige Fette.

Neben der hohen Konzentration an Protein, ist die Zusammensetzung der Proteintypen im Hanfsamen besonders wertvoll: Es besteht zu 35 % aus Albumin und zu 65 % aus Globulin Edestin. Das Albumin ähnelt sehr dem Protein des Eiklars, ist bekanntermaßen also besonders hochwertig weil leicht verdaulich und nebenbei noch eine wichtige Quelle für Antioxidantien.

Wesentlich interessanter ist aber der hohe Anteil an Globulin. Dieses stellt auch im menschlichen Körper die dritthäufigste Proteingruppe dar. Dort bildet es zum Beispiel wichtige Bestandteile eines starken Immunsystems, sorgt für reibungslosen Transport von Vitamin B12 und Eisen. Hanfsamen enthalten also nicht nur viel, sondern für den Körper auch leicht verdauliches Protein, wodurch weniger belastende, säurehaltige Abbauprodukte entstehen.

Hanfsamen, Aminosäuren und biologische Wertigkeit

Hanfprotein Aminosäuren Biologische Wertigkeit
Hanfsamen enthalten alle 8 essentiellen Aminosäuren.

Das Eiweiß im Hanfsamen enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren, und zwar angeblich in idealem Verhältnis zueinander. Damit wird gerne geworben. Nun hier stellt sich natürlich die Frage, was der Maßstab für „ideal“ ist. Messmethoden wie die biologische Wertigkeit oder der PDCAAS zeigen bei genauerem Hinsehen schnell ihre Schwächen.

Alles rund um Hanfprotein, seine Aminosäuren und die biologische Wertigkeit habe ich in einem inzwischen sehr beliebten Artikel gründlich recherchiert und erörtert. Das Ergebnis: Hanfsamen sind keine perfekte, aber auf jeden Fall eine sehr gute Proteinquelle. Sie können in Sachen Potential für superschnelles Muskelwachstum nicht ganz mit Wheyprotein, Eiern oder Hühnerfleisch mithalten, diesen kleinen Rückstand machen sie aber mit einer Vielzahl anderer positiver Eigenschaften für Körper und Gesundheit mehr als weg.

Hanfsamen als Quelle für Omega 3

Ich werde mal nicht beginnen die unzähligen positiven Eigenschaften und die Wichtigkeit von Omega 3 Fettsäuren für den menschlichen Körper aufzuzählen. Eine entsprechende Versorgung ist jedenfalls essentiell, der Tagesbedarf eines gesunden Menschen liegt bei etwa 0,3 g. Etwa 25 % der mehrfach ungesättigten Fettsäuren in Hanfsamen sind Omega 3, die anderen 75 % sind Omega 6. Angeblich das für den Menschen ideale Verhältnis.

Eine Portion geschälter Hanfsamen (etwa 30 g) enthalten gut 2,9 g ((39,1*0,3):4) Omega 3. Das wäre fast das Zehnfache des Tagesbedarfs. Nun so einfach ist es dann leider nicht. Es gibt 3 unterschiedliche Formen der Omega 3 Fettsäuren: ALA, EPA und DHA. Ich erspare Euch die ausgeschriebenen Versionen. In Hanfsamen, Leinsamen, Chiasamen etc. ist lediglich ALA enthalten, der Mensch benötigt aber EPA und DHA. Nun streiten Wissenschaftler sich leidenschaftlich, ob und wie gut der menschliche Körper EPA und DHA aus ALA synthetisieren kann. Je nach „Glaubensrichtung“ ist mal die Rede von 5, 10, 30, oder auch unter 1 Prozent.

Ich persönlich bleibe in Sachen Omega 3 aus Nüssen, Kernen und Samen mal gedämpft optimistisch und traue meinem Körper eine Umwandlungsrate von 5 % zu. Dies führt zur immer noch ganz optimistischen Antwort: Ja, geschälte Hanfsamen sind eine nennenswerte Quelle für Omega 3 Fettsäuren. Aus einer Portion macht der Körper gut 0,14 g (2,9*0,05). Das ist immerhin knapp die Hälfte des Tagesbedarfs.

Ich gebe aber zu, ich verlasse mich zwecks Omega 3 Versorgung nicht allein auf Hanfsamen, Leinsamen, Walnüsse oder hochwertige Öle daraus. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, esse ich auch mal überteuerten, biologischen Fisch aus der Gegend. Von Fischölkapseln hätte ich aber abgeraten, ich nehme stattdessen regelmäßig Omega 3 Kapseln aus Algen. Warum? Die bedeutendsten Vorkommen von EPA und DHA finden sich zwar in Fischen und Meerestieren, die Quelle dafür sind aber deren Nahrung, nämlich Algen.

Je weiter wir die Nahrungskette hoch gehen, um so belasteter ist unser Essen mit Giften die sich in Fettgeweben anreichern. Und Fische gelten weitgehend als eine Art Schwamm für Schwermetalle. Wenn ich also die Wahl habe, und die haben wir zum Glück, wähle ich ein Omega 3 Supplement mit DHA und EPA direkt gewonnen aus Algen, und nicht aus Fisch.

Geschälte Hanfsamen, Vitamine und Mineralstoffe

Hanfprotein Vitamine
Hanfsamen sind reich an wichtigen Mikronährstoffen.

Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt von Lebensmitteln hängt von vielen Faktoren ab und fluktuiert oft sehr stark. Darauf weisen alle Einzel- und auch Großhändler, die Angaben dazu machen, ganz deutlich hin. Nagelt mich auf die Werte daher bitte nicht fest.

Je nach Quelle sind in Hanfsamen kleine Mengen Vitamin C, A, E, B2, B3, B5, B6, B9 (Folsäure), Kalium, Kalzium und Selen enthalten. Laut Cronometer auch nennenswerte Mengen (über 30 % des Tagesbedarfs/Portion) von Vitamin B1, und große Mengen (mehr als die Hälfte des Tagesbedarfs/Portion) Phosphor, Kupfer und Mangan.

Die drei Nährstoffe aber, die Hanfsamen und Hanfprodukte in Sachen Mikronährstoffe so wertvoll machen, sind die äußerst wichtigen aber eher seltenen Mineralstoffe Eisen, Magnesium und Zink. Die folgenden 3 Mengenangaben entsprechen einem abgerundeten Durchschnitt vieler verschiedener, langwierig verglichener Quellen:

Eisen: 14 mg
Magnesium: 650 mg
Zink: 8 mg

Hanfsamen und Eisen

Die täglich empfohlene Menge für Eisen liegt in Europa im Schnitt bei 10 mg für Männer, 15 mg für Frauen (höherer Bedarf aufgrund der Menstruation). Eine Portion geschälter Hanfsamen liefert immerhin 4,2 mg (14*0,3). Knapp die Hälfte des Bedarfs für Männer und knapp ein Drittel des Bedarfs für Frauen. Also eine deutlich relevante Menge.

Hanfsamen und Magnesium

Je nach Alter und Geschlecht liegen deutsche Empfehlungen für die tägliche Aufnahmemenge von Magnesium zwischen 300 und 400 mg. Eine Portion geschälter Hanfsamen liefert immerhin knapp 200 mg (650*0,3). Mehr als die Hälfte und definitiv relevant für die Versorgung.

Hanfsamen und Zink

Zink – der Mineralstoff für den Mann. Der Bedarf ist aufgrund der Ejakulation bei Männern höher. Wird der Hanfsamen dem gerecht? Etwa 10 mg braucht der Mann täglich, 7 mg die Frau. 2,4 mg (8*0,3) liefert eine Portion geschälter Hanfsamen. Mehr als ein Drittel für Frauen, etwas weniger als ein Viertel für Männer. Um realistisch zu bleiben, nicht mehr ganz so überzeugend. Im Rahmen einer nur annähernd ausgewogenen Ernährung aber immer noch definitiv relevant.

Geschälter Hanfsamen vs. alle anderen Nüsse, Kerne und Samen

Hanfsamen vs. Andere
Geschälte Hanfsamen sind allen anderen Nüssen, Kernen und Samen überlegen.

Wie vorhin schon erwähnt hat geschälter Hanfsamen eine einzigartige Nährstoffzusammensetzung. Sehr viel sehr hochwertiges Eiweiß, viel Omega 3, und das bei einer verschwindend geringen Menge an Kohlehydraten und Ballaststoffen. Obendrein sind Hanfsamen hypoallergen, kaum jemand reagierte je allergisch auf den Konsum von Hanfprodukten als Nahrungsmittel. Mal sehen wie sich geschälter Hanfsamen im Vergleich mit anderen Nüssen, Kernen und Samen schlägt.

Omega 3 – geschälter Hanfsamen vs. Leinsamen und Chiasamen

Leinsamen und Chiasamen enthalten mehr als doppelt so viel Omega 3 wie Hanfsamen, immer noch gut 2/3 des Proteins und auch kleine Mengen der Schlüsselnährstoffe. Das Problem: Die geradezu lächerlich hohen Mengen an Ballaststoffen in Lein- und Chiasamen. Zu große Mengen davon führen bei Gruppen wie veganen Kraftsportlern häufig zu Problemen. Größere Mengen Protein sind bei pflanzlichen Quellen meist an größere Mengen Ballaststoffe gebunden. Geschälte Hanfsamen bilden hier eine wertvolle Ausnahme.

Die meisten Verdauungstrakte sind mit größeren Mengen Ballaststoffen eher überfordert als dass sie ihnen nutzen. Dies schränkt die verzehrbare Menge von Leinsamen oder Chiasamen für viele Menschen stark ein. Ich persönlich kriege von größeren Mengen (über 30 g) geschroteten oder gemahlenen Leinsamen und Chiasamen Verstopfung, ich kann aber problemlos Dips und Saucen mit 100 g geschälten Hanfsamen essen. Das soll keine Empfehlung sein aber ich wollte es wissen :).

Meine Empfehlung daher: Wenn Ihr die überlegenen Eigenschaften von Chiasamen und Leinsamen in Sachen Omega 3 genießen wollt, kauft ein hochwertiges, kaltgepresstes Öl daraus.

Eiweiß – geschälter Hanfsamen vs. Kürbiskerne, Sesam und Sonnenblumenkerne

Kürbiskerne, Sesam und Sonnenblumenkerne enthalten ebenfalls 20 bis 35 g Protein pro 100 Gramm. Alle 3 gibt es auch in geschälter Variante mit kaum Ballaststoffen. Kürbiskerne haben auch ein konkurrenzfähiges Aminosäureprofil und enthalten sehr viel Zink. Sesam enthält sehr viel Kalzium. Alle 3 sind in Sachen Mineralstoffe wertvoll. Das Problem bei allen 3en: Die Zusammensetzung der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sowohl Sesam, Kürbiskerne als auch Sonnenblumenkerne enthalten fast ausschließlich Omega 6 Fettsäuren. Diese gelten in größeren Mengen und ohne Ausgleich durch Omega 3 als stark entzündungsfördernd.

Man könnte nun z. B. Sesam mit Leinsamen ausgleichen, das wäre sehr preisgünstig, erhöhe aber wieder die Menge der Ballaststoffe. Sesam im Ausgleich mit Leinöl koste wieder ähnlich viel wie geschälte Hanfsamen, hätte aber nicht die Vorteile durch die wertvollen, seltenen Mineralstoffe. Wie man es dreht und kombiniert, geschälte Hanfsamen liefern das beste Paket aus hochwertigen Proteinen, hochwertigen Fetten, seltenen, wertvollen Mineralstoffen, und das ganze noch hypoallergen.

Geschälte Hanfsamen vs. Nüsse

Exquistite Nüsse wie Walnüsse, Pekanüsse, Macadamia, Mandeln, Pistazien, Paranüsse oder Cashews sind in Rohkostqualität zunächst teils erheblich teurer, haben meist kaum nennenswerte Mengen Omega 3, durchwegs weniger Protein, weniger Mineralstoffe und sind selten hypoallergen.

Erdnüsse wären zwar preislich günstiger und enthalten viel Protein, haben aber Aflotoxine, ungünstigere Fette und sind voll von Allergenen. Ich persönlich reagiere auf die meisten der erwähnten Nüsse mit geringen Beschwerden wie Jucken oder leichter Enge im Hals, bin daher unendlich dankbar für die inzwischen leichtere Erhältlichkeit von Speisehanfsamen.

Fazit

Geschälte Hanfsamen sind tatsächlich durchwegs ein Bringer. Sie enthalten rund 30 % hochwertiges Protein mit sehr gutem Aminosäureprofil und über 50 % hochwertige Fettsäuren, sodass mit einer Portion fast die Hälfte das Tagesbedarfs an Omega 3 gedeckt werden kann. Hanfsamen enthalten relevante Mengen der seltenen Mineralstoffe Magnesium, Eisen und Zink und sind obendrein noch hypoallergen. Bei genauem Hinsehen bieten geschälte Hanfsamen das beste Gesamtpaket unter allen Nüssen, Kernen und Samen, sowohl was den Proteingehalt, die Zusammensetzung der Fettsäuren, die Verträglichkeit, und unterm Strich auch was den Preis betrifft.

Ich bin von geschälten Hanfsamen vollends begeistert, verlinke Euch hier daher mit Freude meine Top-Empfehlung, aus österreichischem Anbau:

Mehr Auswahl und Erläuterung meiner Empfehlungen findet Ihr auf unserer Empfehlungsseite für Hanfsamen.

No Comments on Geschälte Hanfsamen, Nährwerte und Inhaltsstoffe.

Hanfsamen von DM – nicht für die Aussaat!?

Ich beschäftige mich zurzeit etwas gründlicher mit dem Thema “Speisehanfsamen”….

Ich beschäftige mich zurzeit etwas gründlicher mit dem Thema “Speisehanfsamen”. Als ich dann vorgestern durch den örtlichen DM schlenderte, fielen mir natürlich die “Hanfsamen ungeschält” der DM Bio Eigenmarke auf. Mit dem Verzehrhinweis: “Die Hanfsamen dürfen nicht zur Aussaat verwendet werden.” Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen was dann passiert ist :)!?

Ganz genau, 1 Stunde später hatte ich bereits einen Tontopf mit biologischer Blumenerde befüllt und die Hanfsamen darin verteilt. Das war wie gesagt vorgestern, heute regt sich darin schon allerhand Leben.

Hanfgras 2 Tage
Hanfsamen vom DM haben eine gute Keimrate.

Was soll daraus werden? Mache ich mich gerade strafbar? Wie steht es generell um die Gesetzeslage in Sachen Hanf und Hanfsamen?

  • Innerhalb der nächsten 2 bis 3 Wochen soll daraus sog. “Hanfgras” werden, das dann in den Entsafter wandert und mir hoffentlich einen Vitalstoffschock erster Güte beschert. Sofern erfolgreich, werde ich dieses Spektakel und den Weg dorthin natürlich für Euch dokumentieren.
  • Nein, ich mache mich nicht strafbar. Und zwar weil ich mich in Österreich befinde. Der Hinweis auf der Verpackung bezieht sich auf Deutschland.
  • Die Gesetzeslage rund ums Thema Hanf und Hanfsamen ist im deutschsprachigen Raum schwierig, aber auch amüsant.

Dem Hanf als Nutzpflanze hängt ein schlechter Ruf hinterher, man hört und liest immer wieder von Gesetzesverstößen. Andererseits führen selbst Supermärkte inzwischen breite Produktreihen mit Hanfblättern auf der Verpackung. Wie passt das alles zusammen?

Wann sind Hanfsamen illegal?

Kurze Antwort: Nie!! Es gibt keinen Hanfsamen, dessen Anbau, Verarbeitung, Verkauf, Besitz oder Konsum illegal wäre. Der einzige illegale Bestandteil der Hanfpflanze ist der psychoaktive Wirkstoff THC (Tetrahydrocannabinol), der aber ausschließlich von den Blüten gebildet wird. Hanfsamen enthalten diesen Wirkstoff nur, wenn sie mit THC-haltigen Blüten in Berührung kommen. Was in der Lebensmittelverarbeitung leider schon mal passieren kann. Hanflebensmittel dürfen in Deutschland daher kleine Spuren THC von bis zu 150 Mikrogramm pro Kilogramm enthalten.

Manchmal kommt es natürlich zu Überschreitungen, wie damals bei dem Veganz Hanfprotein von DM. Ob die Aufregung damals wirklich gerechtfertigt war könnt Ihr in meinem Artikel “Zu viel THC im Hanfprotein von DM” nachlesen. Spoiler: Nein!! Damit THC bedenklich wird braucht es schon eine entsprechende Dosis. Und kein Teil von Industrie- oder Speisehanf enthält diese auch nur ansatzweise, selbst die Blüten nicht.

Vom Hanfsamen zu THC

Entgegen der öffentlichen Angst produzieren in Wahrheit nur die allerwenigsten Samen bzw. Gattungen der Hanfpflanze das beliebte Rauschmittel in ausgeprägter Konzentration. Und diese Samen gibt es ganz sicher nicht für € 2,99- per 200 g beim DM. Man könnte nun meinen der Gesetzgeber packt das Problem mit dem THC an der Wurzel und verbietet ganz einfach jene Hanfsamen und Sorten, deren Blüten später das Rauschmittel bilden. Aber nein.

Unzählige Shops, online und offline, verkaufen potente Hanfsamen in allen Variationen und Farben. Ganz legal, wunderschön bebildert, mit Rechnung samt ausgewiesener Mehrwertsteuer. Und das Geschäft scheint zu laufen. Eine regelrechte Industrie mit Wissenschaftlern und Experten arbeitet eifrig an immer neuen Sorten, noch stärker, noch resistenter, noch potenter. Sativa, Indica, Hybride, regulär, feminisiert, Autoflower, für jeden ist was dabei. Allesamt Pflanzen, nur darauf gezüchtet, den illegalen Bestandteil (das THC), schneller, leichter und in immer höherer Konzentration auszubilden.

Hanfsamen in Österreich, Deutschland, und der Schweiz

Ein einzelner potenter Hanfsamen kostet dann je nach Sorte schon mal 10 Euro. Ein Schnäppchen, gemessen am Potenzial für seine späteren Blütenstände, Wahnsinn im Vergleich zum Industrie- oder Speisehanf. Wie die Verpackung der Speisehanfsamen von DM so dezent hinweist, ist die Aussaat, also das “zum Leben erwecken” des Hanfsamens in Deutschland bereits illegal, egal welcher Samen.

Hier in Österreich oder auch in der Schweiz können wir uns solche Späße erlauben, wenn gewünscht auch mit potenten Hanfsamen. Solange die Hanfpflanze nur den gefürchteten Wirkstoff THC nicht ausbildet. An dieser Stelle setzt hierzulande die Gesetzgebung die Grenze. Hanf als Zimmerpflanze ja, aber in die Tonne damit wenn sich Blüten bilden. Und zwar besser auch wenn es sich nur um Industriehanf handelt. Die Grenzwerte sind niedrig und Polizisten bei dem Thema zur Strenge angehalten. Wen das Thema “Hanfanbau” interessiert, findet in den Ausführungen unseres Ghostwriters Johannes sehr gründliche Hilfestellung und Anleitung.

Hanfsamen und Gesetze – Anstiftung zur Überschreitung?!

Hanfsamen Gesetze
Die Gesetzeslage zu Hanfsamen ist oft amüsant.

Hanfsamen jeglicher Art sind legal erhältlich, auch jene, deren Pflanzen später Blütenstände mit hohen Konzentrationen THC ausbilden. Zugleich hat sich in Sachen Equipment rund um den Indoor Anbau eine ähnlich beeindruckende Industrie entwickelt. Erde, Dünger, Lampen, Lüfter, Aktivkohlefilter, Growzelte, etc., jedes noch so kleine Bedürfnis des “kriminellen” Kleingärtners wird beharrlich erforscht und befriedigt. Natürlich ebenfalls alles legal. Die Gesetzgebung in Sachen Hanf und THC führt somit zu einer absurden Situation.

Durch die Illegalität von THC-haltigen Cannabisblüten (Marihuana oder Gras) lassen sich am Schwarzmarkt interessante Preise erzielen. Zum Anbau dieser illegalen “Droge” ist alles nur Erdenkliche in hochentwickelter und ständig besser werdenden Ausführung legal und einfach erhältlich. Ein wenig scheint es als würde die Gesetzgebung es geradezu auf Überschreitung anlegen. Und dann herrscht regelmäßig großer Aufschrei wenn Indoor-Plantagen entdeckt und ausgehoben werden. 

Eine kleine Maßnahme genüge und das Problem wäre, vielleicht nicht behoben aber zumindest wesentlich entschärft: Und zwar ein Verbot des Verkaufs potenter Hanfsamen. Ihretwegen gerät Hanf als Nutzpflanze immer wieder in Verruf. Ein gewisses Potenzial des Hanfs als Rauschmittel wäre zwar immer noch vorhanden, aber es würde nicht mehr legal forciert. Wäre ich Verschwörungstheoretiker würde ich die politische Situation um Hanf folgend darlegen:

Konservative Kräfte fürchten den Hanf als bessere Alternative für einige ihre ressourcenintensiven, umweltbelastenden Einkommensquellen, sei es als Nahrungsmittel, Rohstoff für Textil- oder Bauindustrie, Kosmetik oder Medizin. Noch verhindert das zwiespältige Image des Hanfs seine breite Akzeptanz. Wie entwickle sich die Situation aber, verliere der Hanf sein Image als “Drogenpflanze” und gewinnne Bedeutung als gesunde, effektive, umweltschonende und klimaschützende Alternative? Das bedeute Einbußen für BigFood und BigPharma. Denen kommt es ganz gelegen, dass die aktuelle Gesetzgebung das schlechte Image des Hanfs aufrecht erhält und weiterhin forciert.

Nun zum Glück verfügen wir trotz fragwürdiger Gesetze immer noch über ein hohes Maß an Freiheit. Und diese Freiheit erlaubt auch meinen lieben deutschen Mitbürgern, das volle Potenzial des Superfoods Hanfsamen zu nutzen, durch Keimen und Aussaat (mit ein wenig Diskretion).

Nährstoffwunder gekeimter Hanfsamen

In Deutschland würde ich nicht unbedingt meinem Beispiel folgen und Bilder gekeimter Hanfsamen ins Internet stellen. Ich hätte aber noch nicht gehört dass jemand Probleme kriegt weil er oder sie Hanfsprossen oder Hanfgras zieht. Und genau das möchte ich den gesundheitsbewussten Lebensmittelenthusiasten unter Euch da draußen empfehlen. Zumindest jenen mit der notwendigen Portion Geduld und Disziplin. Meine ersten Hanfsprossen habe ich einmal vergessen zu spülen und das wars dann auch. Ein Geruch wie faule Eier und Futter für den Biomüll.

Wer noch keine Erfahrung mit Sprossen hat startet daher besser mit anspruchsloserem Saatgut wie Mungbohnen oder Linsen. Gräser brauchen etwas weniger Pflege als Sprossen. Mein Hanfgras macht 5 Tage nach der Aussaat schon ein bisschen was her :).

Hanfgras 5 Tage
Nach 5 Tagen erkennt man schon die ersten Blattpaare.



Wozu der ganze Aufwand? Nichts davon ist absolut notwendig und wer einfach nur die Vorzüge des Hanfsamens genießen will, ist gut bedient mit Produkten wie Hanfprotein oder geschälten Hanfsamen. Aber es geht natürlich besser. Durch den Keimprozess erwacht das Leben im Saatgut. Eventuelle Antinährstoffe werden abgebaut, die Gehalte an Vitaminen und Mineralstoffen vervielfachen sich. Wenn der Hanfsamen bereits ein Superfood ist, dann sind Hanfsprossen und Hanfgräser eine Art Ultrafood.

Ich traue mich nicht zu sagen ob der Hinweis auf der Verpackung der Hanfsamen vom DM eher abhält oder anstachelt. Definitiv ist es aber wahnsinnig schade, dass der Gesetzgeber seinen Bürgern untersagt, mit wenigen, einfachen Schritten eines der gesündesten Lebensmittel selbst zu machen und zu genießen.

Fazit

Die Hanfsamen vom DM sind ein Beispiel für die Lächerlichkeiten und Absurditäten der Politik und Gesetzgebung rund um das Thema Hanf. Ein wenig scheint es, als wolle man das zu Unrecht dubiose Image der Hanfpflanze mit aller Gewalt aufrecht erhalten. Ich für meinen Teil genieße aber die Freiheit zu entscheiden, aus Hanfsamen meine eigenen kleinen Nährstoffwunder wie Hanfsprossen oder Hanfgras zu ziehen. An den Ergebnissen lasse ich Euch schnellstmöglich teilhaben :).

Lasst Euch von konservativen Stimmen nicht die Freude an Hanfsamen als Lebensmittel verderben. Sie sind wertvoller Bestandteil eines jeden gesunden Speiseplans. Daher verlinke ich Euch hier dazu meine persönlichen Empfehlungen und Überlegungen. Die Hanfsamen von DM haben hohe Keimraten und scheinen demnach von hoher Qualität. Ich würde auf den Komfort einer versandkostenfreien Zustellung aber nicht verzichten wollen, empfehle Euch daher folgende keimfähigen Hanfsamen aus deutschem Anbau direkt und bequem von Amazon:

No Comments on Hanfsamen von DM – nicht für die Aussaat!?

Hanfkosmetik, Wirkung und meine Empfehlung der besten Produkte.

Wie wirksam ist Hanfkosmetik? Die Hanfpflanze verfügt über einen großen…

Wie wirksam ist Hanfkosmetik?

Die Hanfpflanze verfügt über einen großen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf den Feuchtigkeitsgehalt der Haut auswirken. Die enthaltenen Cannabinoide sind entzündungshemmend, weshalb Hanfkosmetik gerne bei Akne eingesetzt wird. Auch im Anti-Aging-Segment sind Hanfprodukte im Trend, da der hohe Gehalt an Antioxidantien, freien Radikalen den Kampf ansagt.

Spieglein, Spieglein an der Wand, welche ist die beliebteste Pflanze im ganzen Land?

Die Cannabispflanze ist in aller Munde, nicht nur wegen der Diskussionen um die Legalisierungen von Marihuana in gewissen Teilen der Welt, sondern auch wegen dem Inhaltsstoff CBD (Cannabidiol), der nun auch die Kosmetikbranche kräftig aufmischt. CBD ist eine von über 120 chemischen Verbindungen, die in der Hanfpflanze vorkommen. Sie verleihen der Hanfpflanze ihre medizinische und psychoaktive Wirkung. THC (Tetrahydrocannabinoid) ist der wohl bekannteste Wirkstoff und medizinisch am Besten erforscht. CBD, als der nicht psychoaktive Wirkstoff in der Hanfpflanze, ist der Star in der Hautpflege, so das Magazin Forbes.

CBD hat viele gesundheitliche Vorteile, wie aus zahlreichen Studien hervorgeht. Angefangen bei der Behandlung von Psoriasis (Schuppenflechte), atopischer Dermatitis und Ekzemen bis zur Minimierung von epileptischen Anfällen, Stress und Schlaflosigkeit.

Doch die Hanfpflanze mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen, erobert seit geraumer Zeit auch den Beauty-Sektor. Und das zu Recht! Nachweislich enthält die Hanfpflanze Cannabinoide, die sich nicht nur innerlich gut auf unseren Körper auswirken, sondern auch äußerlich. Immer mehr Unternehmen erforschen die Hanfpflanze zur kosmetischen Anwendung und launchen CBD-hältige Kosmetikprodukte, die rapide den Markt erobern.

Hanfkosmetik – Wirkung.

Das große Interesse an der Hanfpflanze für die Kosmetikindustrie, beruht am hohen Öl-Anteil, vor allem ungesättigter Fettsäuren, der Hanfpflanze. Hanf enthält einen hohen Anteil an Stearinsäure, Ölsäure, Linolsäure und a-Linolensäure, die erwiesenermaßen eine gute Quelle an Fettsäuren für die Hautpflege und kosmetische Zwecke sind.

Unsere Haut ist ein Schutzmantel, der den Körper vor Austrocknung, Viren und Bakterien schützt. Damit dieser Mantel einwandfrei funktionieren kann, benötigt er gewisse Fette, die unter anderem das Aussehen und die Funktion der Haut positiv beeinflussen.

Die Haut wirkt praller und der Teint ebenmäßiger. Der Feuchtigkeitsgehalt der Haut spielt dabei eine große Rolle. Wertvolle Fette über die Nahrung aufgenommen oder auf die Haut aufgetragen unterstützen die natürliche Schönheit. Cannabis Sativa reguliert den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, wirkt auf Grund der entzündungshemmenden Eigenschaften gegen Unreinheiten und sie hat eine Anti-Aging Wirkung, was feine Linien und Fältchen vorbeugt.

Anwendung von Hanfkosmetik.

Trockene Haut und Neurodermitis

Ungesättigte Fettsäuren wirken trockener Haut entgegen und kompensieren den Alterungsprozess der Haut.

Hanföl enthält ein hohes Maß an Omega 6 Fettsäuren, die wiederum die wertvollen Gamma-Linolen-Säuren enthalten. Sie wirkt stark entzündungshemmend und zudem zellerneuernd, was für ein gesundes Hautwachstum und ergo dessen zu einem schönen Hautbild führt. Da, die im Hanföl enthaltene Gamma-Linolen-Säure entzündungshemmend wirkt, wird es gerne bei Neurodermitis oder Schuppenflechte angewendet.

Das im Hanf enthaltene Omega 3 unterstützt nicht nur die Talgproduktion der Haut, sondern wirkt sich positiv auf die Elastizität und die Feuchtigkeitsregulierung der Haut aus. Wir wissen, trockene Haut wirkt fahl, gut gepflegte Haut strahlt!

Empfindliche Haut

Gerade bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich ein Naturprodukt zu verwenden. Hanf ist auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung besonders schonend und daher perfekt bei empfindlicher Haut.

Akne

Hanföl reguliert die Talgproduktion der Haut, spendet Feuchtigkeit, ohne die Poren zu verstopfen und kann helfen fettige Haut auszugleichen. Trockenheit kann dazu führen, dass die Haut mehr Talg produziert, um die Trockenheit auszugleichen. So kann Akne entstehen.

Acne Vulgaris ist eine der häufigsten Hauterkrankungen weltweit und trotz jahrelanger Forschung zum Entstehungsprozess, sind nebenwirkungsfreie Mittel rar bis gar nicht zu finden. Auch in diesem Bereich verspricht Cannabis, auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung, Besserung.

Anti Aging

Alterungsprozess einer Frau, einerseits grau und alternd, auf der anderen Seite jung und straff.
Hanf als der Star im Anti-Aging-Bereich, da kann es einem schon mal die Sprache verschlagen.

Das Thema Anti-Aging betrifft uns alle irgendwann. Jugendliches Aussehen und ein strahlender Teint sind der Wunsch jeder Frau. Antioxidantien und freie Radikale sind keine Fremdwörter mehr, sondern sind in jedem Beauty-Magazin und nahezu auf jeder Produktverpackung aus dem Anti-Aging-Kosmetiksortiment zu finden.

Noch älter ist die Hanfpflanze und ihre Wirkung auf die Schönheit. Cannabinoide sind nicht nur entzündungshemmend, sondern auch ein echter Geheimtipp im Anti-Aging-Bereich.

Cannabis enthält ein hohes Maß an Antioxidantien, die gegen freie Radikale wirken und so wirksam gegen feine Linien und Fältchen eingesetzt werden. Es gibt Berichte darüber, dass Hanf ein stärkeres Antioxidant als die Vitamine A, C und E sein kann. Dem Kampf gegen freie Radikale ist unsere Haut ständig ausgesetzt, denn diese entstehen durch Umweltverschmutzung, Rauchen und UV-Strahlung.

Die bereits erwähnte Gamma Linolensäure oder kurz GLA, ist eine ziemliche große Nummer wenn es um gesunde, straffe und schöne Haut geht. Als mehrfach ungesättigte Fettsäure ist sie für Stoffwechselvorgänge im Körper und besonders der Haut, zuständig. Der Anteil der GLA in Hanföl, ist höher als bei anderen Ölen, was es zu einem wertvollen Anti-Aging-Produkt macht.

Zunehmendes Alter, Stress, Schadstoffe, Alkohol, Rauchen usw. führen zu frühzeitiger Hautalterung. Die Einnahme von GLA kann das Hautbild sichtbar verbessern.

Optimal ist es, wenn zur Anwendung von Hanfkosmetik Wasser getrunken wird. Dies gelangt in die Hautzellen und füllt diese auf. Die Hanfkosmetik kann die Flüssigkeit in den Zellen speichern und Fältchen aufpolstern. Et voilá straffere Haut ist das Resultat.

Hanfkosmetik, meine Empfehlungen.

Ich beschäftige mich schon lange mit Naturkosmetik und habe zahlreiche Fabrikate ausprobiert. Hanf Kosmetik ist definitiv ein Trend, auf den es sich lohnt aufzuspringen. Erwiesenermaßen sind die Inhaltsstoffe gut für Körper und Geist. Sie fördern die Schönheit und können auch so manches Leiden lindern. Was wollen wir noch mehr von Mutter Natur?

Hiernach präsentiere ich Euch meine Produktfavoriten, die ich regelmäßig in Gebrauch habe und die ich Euch von Herzen empfehlen kann!

Hemp Healing Ointment von hemp4help

Diese Salbe ist mein absoluter Favorit, wenn es um den Heilungsprozess der Haut geht. Egal ob es sich um einen Sonnenbrand, eine aufgekratzte Stelle oder Hautunreinheiten handelt, sie hilft definitiv beim Abheilen.

Sie enthält einen sehr hohen Anteil an Hanföl und dazu reines Propolis. Auf Grund ihrer Inhaltsstoffe wird empfohlen sie bei Schuppenflechte (Psoriasis), trockener und gereizter Haut , Wunden, rissiger Haut, feinen Falten, Dermatitis, atopischem Ekzem, leichten Hautverbrennungen, Dehnungsstreifen, frischen Narben und Akne zu verwenden.

Ich verwende diese Salbe einmal pro Woche gegen feine Fältchen unter den Augen und wenn meine Haut etwas unrein ist. Ich bevorzuge sie abends auf das gereinigte Gesicht zu schmieren, da der hohe Öl-Gehalt, die Haut etwas glänzen lässt. So kann die Hanfsalbe über Nacht Ihre Wirkung tun und mich im Schlaf verjüngen.

Zusätzlich für das tolle Produkt, möchte ich dem Hersteller ein Kompliment aussprechen. Das Unternehmen ist Mitglied bei 1 % for the planet und spendet 1 % des Umsatzes für den Schutz unseres Planeten. Zwei enthusiastisch erhobene Daumen!

Idun CBD – Feuchtigkeitscreme von Nordicoil

Als Tages und Nachtpflege verwende ich die Idun Feuchtigkeitscreme von Nordicoil. Die Inhaltsstoffe sind zu 100 % natürlich und körpereigen. Die Creme ist vegan und so konzipiert, dass sie nicht fettet und für einen optimale Hydratisierung der Haut sorgt.

Das spürt man. Die Creme ist leicht und zieht schnell ein. Sie ist nicht zu ölig und ich verwende sie gerne als Make up-Unterlage. So habe ich das Gefühl, dass meine Haut super versorgt ist und ich die perfekte Pflege unter meinem Tagesmake-up trage.

Tages- und Nachtcreme von hemp4help

Wer eine etwas „reichere“ Creme verwenden möchte bzw. die perfekte Creme für den Winter sucht, wird mit der Tages- und Nachtcreme von Hemp4help glücklich werden. Ich bin Skilehrerin und im Winter viel in den Bergen, meine Haut ist der Bergsonne, der Kälte und dem Wind ausgesetzt. Diese Creme schützt die Haut und pflegt sie zugleich bei jedem Wetter. Der Alleskönner für jeden Lifestyle!

Revitalisierend am Tag und regenerierend bei Nacht! Sie wirkt feuchtigkeitsspendend, ausgleichend, heilend und wird gerne auch bei zu Trockenheit neigender Haut verwendet. Das enthaltene Vitamin A und E verlangsamen den Alterungsprozess der Haut, daher ist diese Creme auch wunderbar für reifere Haut geeignet.

CBD – Lippenpflege von Nordicoil

Nie wieder spröde Lippen! Ich liebe diesen Lippenbalsam. Er riecht herrlich, er ist leicht auf der Haut und gibt ein super geschmeidiges Gefühl. Wertvolle Pflanzenöle aus Hanfsamen, Mandeln, Kokosnüssen und Avocados pflegen reichhaltig und Rizinusöl und Sheabutter sorgen für den Schutz der Lippen. Angereichert mit Echinacea und einer Extraportion CBD (3 %) hilft er sofort gegen trockene Lippen. Natürlich ist der Lippenbalsam vegan und mir scheint es, als würde mein Schatz mich nun noch lieber küssen. Also eine klares Yes, Ladies!

Hanföl für Körper und Haare von Biorganic

Dieses Hanföl könnt Ihr für die Haut verwenden aber auch für die Haare. Es macht die Haut glatt und weich und strafft sie zudem. Sie schützt die Haut vor Austrocknung und bewahrt ihre Elastizität. Das Haar wird samtig weich und geschmeidig. Die Kämmbarkeit wird erhöht und es hat eine Anti-Frizz-Wirkung.

Ich verwende dieses Öl auch gerne als Massageöl. Es ist angenehm auf der Haut und zieht schnell ein. Es ist zu 100 % Bio-zertifiziert und kalt gepresst, also ein echtes Qualitätsprodukt!

Hanf Shampoo von I + M

Dieses Shampoo ist ein reines Naturprodukt, vegan und tierversuchsfrei. Ich verwende das Shampoo seit Monaten und mein Haar ist wunderbar weich, leicht kämmbar und hat eine wunderbare Fülle. Meine Kopfhaut fühlt sich rein an und neigt nicht mehr zu Trockenheit. Früher hatte ich oft trockenen Kopfhaut und doch einen fettigen Haaransatz. Seit ich das Hanf Shampoo verwende scheint es als wäre meine Kopfhaut wieder in Balance. Der Duft des Shampoos ist nicht berauschend gut, aber die guten Inhaltsstoffe und die Vorteile, die es bietet, machen das wieder weg!

Haarbalsam von myrto-naturalcosmetics

Wenn Ihr leicht brüchiges oder vom Colorieren beschädigtes Haar habt, dann ist dieser Haarbalsam Euer Retter. Ich färbe seit Jahren mein Haar im Ombre-Style und trage die Spitzen hell. Das Bleichen macht das Haar trocken und brüchig. Dieser Balsam wirkt Wunder. Er repariert das Haar und macht es geschmeidig und glänzend. Der Duft ist verführerisch, Limette, Grapefruit, Bergamotte!

Er ist vegan, tierversuchsfrei und Tensid-frei. Als Intensivkur kann er auch mal im Haar bleiben. Für die Produktion werden nur die besten Inhaltsstoffe verwendet und die Produkte werden per Hand hergestellt. Mit der Kraft aus der Natur wirkt der Balsam antibakteriell, regeneriert den Haarwuchs und beugt Haarausfall vor.

Von diesem Haarbalsam bin ich zu 100 % überzeugt, schon seit der ersten Anwendung. Ich kann ihn absolut empfehlen!

Hanf Handcreme von The Body Shop

Diese Handcreme macht die Hände nicht nur weich und geschmeidig, sondern sie schützt sie auch vorm Altern. Zudem schützt sie vor Umwelteinflüssen und ist die perfekte Hanfpflege für jeden Tag. Ich liebe sie. Vor allem in der trockenen und kalten Jahreszeit gibt sie einfach ein wunderbar weiches Gefühl!

Fazit.

Jede Frau ist auf ihre natürliche Art und Weise schön. Genauso wie unsere Natur wunderschön ist und uns alles gibt, was wir zum Wohlfühlen brauchen. Ich bin überzeugt davon, dass für jedes Leiden ein Kraut gewachsen ist. Seit Jahren verwende ich ausschließlich Naturprodukte, ich lasse nichts anderes an meine Haut oder meine Haare. Als moderne Frau, die umweltbewusst ist und nachhaltig denkt, ist es für mich selbstverständlich darauf zu achten, dass die von mir verwendeten Produkte vegan sind und nicht an Tieren getestet wurden. Ich bin der Meinung, dass dies jeder einzelnen Person möglich ist. Denn in einer fortgeschrittenen Gesellschaft mit steigendem Bewusstsein, gibt es keine Ausrede mehr, unsere Umwelt, unseren Planeten nicht zu schützen. Wir sind mit großer Sicherheit nicht die letzte Generation auf Erden, also sollten wir uns auch nicht so verhalten.

Hanf ist ein Rohstoff, der so vielseitig einsetzbar ist, dass es eine große Freude macht darüber zu schreiben. Hanfkosmetik ist wirksam, heilsam und macht schön zu gleich. Ich brauche keine Alternative! Ihr denn?

Ich freue mich auf Eure Meinung dazu und über Erfahrungsberichte und Feedback!

No Comments on Hanfkosmetik, Wirkung und meine Empfehlung der besten Produkte.

Cannabis ohne THC. Legale CBD-Blüten zeigen überraschende Wirkung.

Cannabis hat für mich eine lästige Nebenwirkung, das “High”. Ich…

Cannabis hat für mich eine lästige Nebenwirkung, das “High”. Ich bin kein Freund des benebelten und berauschten Zustandes, muss ich deswegen auf die gesundheitlichen Vorteile von Hanf verzichten? Legale CBD-Blüten ohne das berauschende THC (Tetrahydrocannabinol) das wäre doch was.  

Gibt es legales Cannabis ohne THC?
Die Antwort ist Ja. Es gibt viele legale Cannabisprodukte ohne THC. Neben den vielen essbaren Hanf-Lebensmitteln kann Cannabis ohne THC auch noch geraucht (CBD-Blüten, Hanfblüten) und als CBD-Öl verwendet werden. Die gesundheitliche Wirkung von CBD steht dabei im Vordergrund.  

Natürlich gibt es viele weitere interessante Hanfprodukte ohne THC die zu keiner berauschenden Wirkung führen. In diesem Artikel werde ich mich zuerst auf das Rauchen/Vaporisieren von CBD-Blüten (CBD-Cannabis, CBD-Hanfblüten) und danach auf die Einnahme von CBD-Öl konzentrieren. 

Was ist Cannabis ohne THC (CBD-Blüten)?

Es handelt sich hierbei um die THC-freien Blüten der Hanfpflanze welche unter folgenden Synonymen bekannt sind: Hanfblüten, CBD-Blüten, CBD-Hanf, CBD-Cannabis, Cannabisblüten ohne THC. CBD-Blüten sind die getrockneten Blüten und Blätterteile der weiblichen Hanfpflanze.

Frei von THC? Genau genommen ist die Hanfpflanze nie ganz frei von THC. Auch Sorten mit sehr niedrigem THC-Anteil können immer Spuren des Cannabinoids enthalten. Wer auf der Suche nach einem CBD-Produkt  völlig ohne THC ist, findet dies in speziellen CBD-Ölen, sogenannten CBD-Öl Isolaten oder Monoisolaten. Mehr dazu weiter unten. 

CBD-Blüten stammen aus sogenannten Nutzhanf- bzw. Speisehanfsorten. Der geringe THC-Gehalt dieser Sorten macht die heilenden Blüten auch für jene zugänglich, die nicht an den psychoaktiven Effekten interessiert sind.

CBD-Blüten können, aufgrund des niedrigen THC-Gehalts, keinen Rauschzustand bzw. kein “High” verursachen. Wie bereits erwähnt, ist es der gesundheitliche und heilende Aspekt der Pflanze der uns interessiert. 

Wer sich CBD-Blüten kauft um “High” zu werden ist nicht richtig informiert und kann nur auf einen Placebo Effekt hoffen. 

Sind Cannabis Blüten ohne THC legal?

Der Konsument von Cannabis ohne THC bleibt also völlig nüchtern, behält einen klaren Kopf, handelt legal und macht sich in keiner Weise strafbar, solange der jeweils erlaubte THC-Gehalt nicht überschritten wird.

Der THC-Gehalt für CBD-Produkte ist gesetzlich geregelt und darf gewisse Grenzen nicht überschreiten. Innerhalb der folgenden Grenzen seid Ihr im friedlichen Einklang mit dem Gesetz des jeweiligen Landes. 

Deutschland: 0,2 % THC 
Österreich: 0,3 % THC
Schweiz: 1 % THC 

Solange der THC Gehalt von CBD Produkten unter 0,2 % liegt und die verwendeten Hanfpflanzen im EU Sortenkatalog eingetragen sind, können sie völlig legal in der ganzen EU verkauft werden. Gesetze können jedoch häufig geändert werden, also informiert Euch bitte über die spezifischen Gesetze bezüglich CBD in Eurem Heimatland.

CBD-Blüten für die Gesundheit.

CBD-Blüten-Gesundheit
CBD ist gut für die Gesundheit.

Die Hanfpflanze ist ein wahres Wirkstoffwunder. Sie besteht aus über 100 Cannabinoiden und weiteren Wirkstoffen wie Terpenen und Flavonoiden.

Kurz erklärt:

Terpene und Flavonoide: sind organische Substanzen die für den unverwechselbaren Geruch und Geschmack der Cannabispflanze sorgen. Mehr dazu im Artikel: CBD-Öl Qualität. Wichtige Kriterien für das beste CBD-Öl. Cannabinoide (THC, CBD, CBG, CBC) sind natürliche Substanzen der Hanfpflanze welche mit dem Endocannabinoidsystem im menschlichen Körper interagieren. Die beiden bekanntesten Cannabinoide sind THC und CBD (Cannabidiol). 

CBD-Blüten sind Teil einer natürlich gewachsenen Pflanze. Wie wir weiter oben schon gehört haben, sind in der Cannabispflanze weit mehr Stoffe enthalten als CBD und THC. Es ist nicht zur Gänze geklärt wie genau jeder einzelne dieser Stoffe auf uns wirkt, doch die vielfältigen und positiven Eigenschaften von Cannabinoiden, Flavonoiden und Terpenen sind durch aktuelle Studien wie die des bekannten Psychopharmakologen Ethan Russo gut belegt. 

Obwohl das psychoaktive THC sehr wohl eine heilsame Wirkung auf den menschlichen Körper haben kann (medizinisches Cannabis), ist sie mit Vorsicht zu genießen und angemessen zu dosieren. 

CBD hingegen ist nicht psychoaktiv wird als vollkommen ungefährlich Eingestuft (WHO) und hat eine beruhigende, schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung auf den menschlichen Organismus. CBD hilft gegen Entzündungen und diverse neurologische Krankheiten wie Epilepsie. 

Die Wirkung von Hanf ohne THC.

Meine persönliche Erfahrung. Vaporisieren (verdampfen) von CBD-Blüten. 

Der THC-Gehalt der CBD-Blüten liegt bei 0,2 %, das heißt, es kommt zu keiner berauschenden Wirkung. Zwar tritt keine berauschende Wirkung ein, aber der Effekt der Blüten ist dennoch vorhanden, subtil und trotzdem deutlich spürbar.

Ich habe, im Vergleich zur oralen Einnahme von CBD-Öl, einen merklichen Unterschied feststellen können. Die Wirkung der CBD-Blüten setzt unmittelbar nach den ersten Zügen ein. Ein Gefühl der Entspannung breitet sich von der Körpermitte ausgehend auf den gesamten Körper aus.

Da die Blüten nicht psychoaktiv sind, bleiben die Gedanken völlig klar und der Alltag wird nicht beeinträchtigt. Was bleibt ist ein angenehmes Gefühl der Ruhe und Gelassenheit. 

Im Vergleich zu CBD-Öl spürt man die Wirkung schneller und intensiver. Ich erinnere mich genau, als ich es zum ersten Mal probiert habe, war ich von der deutlichen Wirkung überrascht. Jeder reagiert anders, hat andere Motive für die Einnahme von CBD und dementsprechend vielfältig sind auch die Erfahrungsberichte.

Bei mir war die Wirkung doch sehr stark, solltet Ihr also unter Symptomen leiden, die Ihr mit CBD-Öl nicht in den Griff bekommt, versucht es mal mit dem Verdampfen der Hanfblüten. 

Das Verdampfen mit einem Vaporizer ist dem Rauchen vorzuziehen. Da weniger Giftstoffe entstehen und mehr Inhaltsstoffe aufgenommen werden.

Für Einsteiger 45 €
Für Könner 145 €
Für Profis 285 €

Alles zum Thema Rauchen und Verdampfen findet Ihr auf unserem Artikel: CBD Rauchen. Alles über Vaporizer, Liquids und CBD-Blüten.

CBD sorgt für Balance im Körper

Unser aller Körper ist ständig darum bemüht ein inneres Gleichgewicht (Homöostase) herzustellen bzw. aufrecht zu erhalten. Dabei spielen unzählige Faktoren wie eine gesunde Ernährung, gesunder Schlaf und andere Umwelteinflüsse eine Rolle.

Ist dieses Gleichgewicht gestört kommt es unweigerlich zu Beschwerden, welche sich in Form von leichten Schmerzen bis hin zu schweren Krankheiten manifestieren können. Ob unser Körper in der Lage ist diese Balance zu finden ist entscheidend für unser Wohlbefinden. 

Das Endocannabinoid-System ist Teil unseres Nervensystems und produziert körpereigene Cannabinoide, die für eine Reihe wichtiger Abläufe im Körper zuständig sind.

Es trägt maßgeblich dazu bei den Körper im Gleichgewicht zu halten. Wird ein Ungleichgewicht festgestellt werden körpereigene Cannabinoide (Endocannabinoide) in das System eingespeist. 

In einigen Fällen können aber nicht genug dieser Cannabinoide vom Körper selbst erzeugt werden. Dieser Zustand wird als Endocannabinoid Mangel bezeichnet und wird mit verschiedensten Krankheiten unter anderem auch Migräne in Verbindung gebracht. 

Forscher haben festgestellt, dass die Zugabe von Phytocannabinoiden (Cannabinoide der Hanfpflanze) den Mangel ausgleicht und das System unterstützt. 

CBD-Öl interagiert direkt mit dem Endocannabinoid System und ermöglicht es dem Körper sich in Folge selbst zu regulieren.Außerdem hat CBD-Öl kaum Nebenwirkungen.

Hanf ohne THC legal kaufen. 

Die einfachste Möglichkeit Cannabis ohne THC zu kaufen sind Online-Shops. Auf Amazon gibt es leider keine CBD-Blüten mehr zu kaufen, aber wir haben die Alternativen getestet und unseren Favoriten gefunden: 

Hier gibts qualitativ hochwertige Blüten

Sicher gibt es auch noch andere verlässliche Anbieter die gute Qualität anbieten, doch der Markt ist voll von Shops die nach ein paar Monaten wieder verschwinden. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich verspüre nicht den Drang mir ständig neue Bezugsquellen zu suchen. Und ganz ehrlich, würde ich Blüten in guter Qualität auf Amazon kaufen können, würde ich das machen. Bis das wieder möglich ist, kaufe ich da wo ich gute Qualität unkompliziert und einfach kaufen kann. 

Nun habe ich mich auf die Suche gemacht, verschiedene getestet und bin bei CBDNOL angekommen. CBDNOL ist: Einfach, unkompliziert, die Qualität hat bis jetzt immer überzeugt und der Preis ist ok. Danke und Tschüs! 

In Österreich und der Schweiz gibt es den legalen CBD-Hanf auch im Laden (CBD-Shop) zu kaufen. Falls Ihr so einen Laden in der Nähe habt ist das auch eine gute Möglichkeit CBD-Blüten zu kaufen. Dort sind meist mehrere Sorten gelagert und Ihr könnt die Blüten persönlich inspizieren und daran riechen. 

Die Cannabispflanze kommt je nach Sorte in den verschiedensten Düften und Aromen, sie lädt dazu ein, unseren Geruchssinn wieder zu entdecken und ihn bewusst zu nutzen. Viel Spaß beim probieren. 

CBD-Öl mit und ohne THC.

Vollextrakte mit THC

Wird ein CBD-Öl als Vollextrakt bezeichnet, enthält es das ganze Spektrum an Inhaltsstoffen der Cannabispflanze. Neben den beiden bekannten Stoffen THC und CBD enthält die Pflanze noch über 100 weitere Cannabinoide, als auch Terpene und Flavonoide. Es wird darauf geachtet, dass so viele Stoffe wie möglich in dem Extrakt enthalten sind. Die THC-Grenzen liegen bei:

Deutschland: 0,2 %
Österreich: 0,3 %
Schweiz: 1 %

CBD-Isolate ohne THC

Hingegen wird bei einem CBD-Isolat oder Monopräparat das Cannabidiol aus der Hanfpflanze extrahiert und von den anderen Cannabinoiden isoliert. In dem Fläschchen befindet sich neben dem Trägeröl “nur” das herausisolierte Cannabidiol, es enthält daher weder THC noch andere Wirkstoffe. 

Auch wenn sich Vollextrakte als wirksamer erwiesen haben, sind CBD-Isolate manchmal die bessere Wahl. Dies ist der Fall wenn jemand auf Drogen getestet wird oder empfindlich auf andere Cannabinoide wie THC reagiert. In diesem Fall empfiehlt es sich die genauen Laboranalysen des Herstellers zu beachten, falls vorhanden.

Persönlich haben wir die Erfahrung gemacht, dass Vollspektrum-Öle stärkere Wirkung zeigen und dies wird auch von vielen Erfahrungsberichten bestätigt. Je mehr Inhaltsstoffe der Hanfpflanze in der Flasche sind, desto besser. Mehr dazu auf unserer Empfehlungsseite. 

Hanfprodukte ohne THC. 

  • Hanfprotein
  • Hanfsamen
  • Hanftee
  • CBD-Blüten
  • CBD-Hanf
  • CBD-Cannabis
  • Hanfkekse
  • Hanfschokolade
  • Hanfkosmetik (Creme, Seife, Shampoo, Duschgel, Balsam)
  • CBD-Öl (CBD-Isolat)

Weitere Fragen.

Autofahren nach CBD-Blüten Konsum?
Es kommt logischerweise ganz darauf an wie viel CBD-Blüten konsumiert wurden. Wer Unmengen, also wirklich völlig übertriebene Mengen von CBD-Gras konsumiert, auch wenn die THC-Konzentration sehr gering ist (0,2 %) muss damit rechnen, dass ein evtl. Drogentest der Polizei positiv ausfällt.

Positiver Drogentest wegen CBD-Blüten Konsum?
Ja, das ist durchaus möglich. Je nach Sorte und länderspezifischer Regelung enthalten CBD-Blüten zwischen 0,2 und 1 % THC. Wer größere Mengen CBD Hanf konsumiert, und auf Drogen (THC) getestet wird, muss damit rechnen positiv zu sein. (Was sich in diesem Fall negativ auswirkt) 

Drogentest CBD-Öl?
Wer regelmäßig sehr hohe Dosen an CBD-Öl zu sich nimmt, muss damit rechnen, dass ein eventueller Drogentest der Polizei positiv ausfällt. CBD-Öle enthalten in der Regel 0,2 % THC. In großen Mengen kann auch dieser geringe THC-Gehalt zu einem positiven Testergebnis führen. 

No Comments on Cannabis ohne THC. Legale CBD-Blüten zeigen überraschende Wirkung.

Type on the field below and hit Enter/Return to search